Januar 2009 - Demonstrationen gegen den Gaza-Krieg:

17.01.2009: 
Berlin ( Bericht ) ( alternativ )
Hamburg ( Aufruf )
Kiel ( Aufruf )
München ( Aufruf )
Stuttgart ( Aufruf )
weitere ( Bericht )

10.01.2009:
Zehntausende demonstrieren gegen Gaza-Offensive
Aschaffenburg ( Aufruf )
Berlin ( Bericht ) ( Bericht )
Hamburg ( Kurzbericht )
Hannover
Köln
Tübingen
Wuppertal
Tel Aviv ( weitere Berichte aus Israel )
... weitere

09.01.2009:
Herne
Mannheim
Recklinghausen 

07.01.2009:
Berlin
Freiburg

04.01.2009:
Manhattan

03.01.2009:
Berlin ( Bericht ) (Berlin )
Düsseldorf
Frankfurt
Hamburg
Karlsruhe
Kiel
München (Aufruf )

10. Januar 2009 - Aschaffenburg:

Krieg in Gaza:
Aschaffenburg darf nicht schweigen!
Stoppt die Gewaltspirale!
Gush shalom – peace now!

Protestkundgebung

10. Januar 2009,  11:00 Uhr

Aschaffenburg, Herstallstraße/Ecke Steingasse

Mit Organisationen wie IPPNW, pax christi, attac-Gruppen und dem Kasseler Friedensratschlag unterstützen wir die Forderungen der israelischen Friedensbewegung wie New Profile und Gush Shalom nach sofortiger Beendigung der Massaker, nach Waffenstillstand, Rückzug der IDF-Truppen und Verhandlungen für ein Ende der Blockade von Gaza.

Es sei die israelische Regierung gewesen, die den Waffenstillstand gebrochen hat, schreibt Gush Shalom, und verweist auf die Militäraktion der israelische Armee in Gaza in der Nacht der amerikanischen Wahlen, in der Palästinenser getötet wurden. Schon seit Monaten ist die Lage der palästinensischen Zivilbevölkerung besorgniserregend. Die israelische Besatzungsmacht lässt wiederholt lebensnotwendige Einfuhren nicht zu. Israel als Besatzungsmacht ist dafür verantwortlich, dass die Bevölkerung des Gazastreifens ausreichend versorgt wird. Darauf muss die Bundesregierung drängen. Aushungern und Einsperren von 1,5 Millionen Menschen in Gaza ist keine Lösung.

Die israelische Regierung setzt auf die destruktive Strategie, auf jede Gewalt mit unverhältnismäßiger Gegengewalt zu antworten. Sie fördert die kriegerische Eskalation im Gazastreifen, provoziert eine neue Intifada und führt immer weiter in eine fatale Sackgasse, an deren Ende eine humanitäre Katastrophe wartet. Sowohl die israelische wie auch die palästinensische Bevölkerung brauchen aber die Entwicklung politischer Initiativen und Strukturen, welche wirkliche und friedliche Perspektiven eröffnen.

Wir schließen uns der „Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden zwischen Israel und Palästina“ an und fordern die israelische Regierung auf, sofort auf den diplomatischen Weg zur Lösung des Konfliktes zurück zu kehren. Bundesregierung und EU fordern wir auf, sich ernsthaft für eine politische Lösung des Konflikts einzusetzen.

Deshalb:
NEIN zum Verständnis der Bundesregierung für militärische Lösungen einer Seite.
JA zu sofortigen Verhandlungen mit allen repräsentativen palästinensischen Kräften und der israelischen Regierung.

 

Friedensinitiative ´09 Aschaffenburg

Erstunterzeichner:

Bendrick Arnold, Johannes Büttner, Peter Diekmann, Reinhard Frankl, Remo Schardt, Gunnar Schedel, Ibrahim Yirik

10. Januar 2009 - Hamburg:

2000 Menschen in Hamburg haben an einer Menschenkette um die Binnenalster teilgenommen.

Motto war:

GAZA: Hamburg steht auf!


Wir fordern von der israelischen Regierung:

  • Stoppt den Krieg!
  • Sofortiger Abzug der israelischen Armee aus Gaza!
  • Stoppt die Bombardierungen von Gaza!
  • Schluss mit der Blockade von Gaza!


Wir fordern die Bundesregierung auf, diesen Krieg zu verurteilen.

Unter diesem Motto wurden am  Nachmittag Unterschriften gesammelt. Die Bereitschaft zu unterschreiben war SEHR groß.

Dazu hatten aufgerufen:

Palästinensische Gemeinde in Hamburg u. Umgebung e.V.,
AG Palästina von attac Hamburg, c/o Centro Sociale, Sternstraße 2, 20357 Hamburg
Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V.,Regionalgruppe Hamburg
Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V., Regionalgruppe
Flüchtlingsrat Hamburg e.V.
Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
Palästina Arbeitskreis
Palästinensische Vereinigung Hamburgs e.V.
SCHURA – Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e.V.

Die Linke hatte ebenfalls zu den Protesten aufgerufen.

10. Januar 2009 - Übersicht:

Aachen Mahnwache 11:00
“Stoppt das Blutvergießen in Gaza”, Kugelbrunnen, Adalbertstr.

Aschaffenburg Kundgebung 11:00
“Krieg in Gaza: Aschaffenburg darf nicht schweigen!“

Bad Hersfeld Demo 13:00
Friedensweg vom Landratsamt Friedloser Straße (13 Uhr) zum Linggplatz (14 Uhr) “Stoppt das Massaker in Gaza!

Balingen Demo 13:30
Treffpunkt: Hauptbahnhof  Demonstration für den Frieden in Gaza

Berlin 14 Uhr
Demonstration Treffen: vor dem Roten Rathaus

Bern 14 Uhr
Schützenmatte: Gesamtschweizerische Demonstration

Detmold Demo  13:00
Kronplatz, ab 13:00 Uhr

Duisburg Demo 11:00
Hauptbahnhof (Portsmouthplatz).

Essen Mahnwache 11:00
Mahnwache “Schluss mit dem Bombenterror gegen die Bevölkerung im Gazastreifen! Verhandeln statt schießen!”, Porschekanzel/Marktkirche

Gelsenkirchen  Demo 12:00
Neuer Markt

Göttingen Mahnwache 11 - 13:00
Mahnwache “Dem Frieden eine Chance - Für einen sofortigen Waffenstillstand im Gaza”, 11-13 Uhr, vor dem Alten Rathaus

Karlsruhe 11 bis 14 UhrMahnwache, Marktplatz

Hamburg  14:00
Protestaktion mit Menschenkette rund um die Alster
Treffpunkt beim U4-Pavillon / Alsteranleger

Köln  14:00
Kundgebung gegen den Gaza-Krieg, Domplatte

Mannheim

Müllheim 10:00
Mahnwache “Frieden jetzt. Die Waffen nieder.” - gegen den Krieg in Gaza, Marktplatz,

München  13:00
Demonstration gegen den Krieg in Gaza, Treffpunkt: Odeonsplatz

Neuwied  11:00 - 12:00
Mahnwache “Stop den Krieg in Gaza”, Luisenplatz,

Pfaffenhofen 20:00
Vortrag Das Massaker in Gaza / Vertreibung - Ghetto – Völkermord /
Wer schweigt, macht sich schuldig!
Evelyn Hecht-Galinski Festsaal, Rathaus PAF

Trier 11:00 - 12:00
Schweige-Mahnwache am Pranger

Tübingen  12:00
Kundgebung  “Den Krieg sofort beenden!”
RednerInnen: Dr. Mahmud Algul, Hod Pall, Felicia Langer, Holzmarkt,

Wuppertal 12:30
Kundgebung “Stoppt die Angriffe auf Gaza!”, vor den City Arkaden (W-Elberfeld),

3. Januar 2009 - Karlsruhe:

Demonstration in Karlsruhe gegen Angriffe auf Gaza

Mit Sprechchören und Transparenten haben Hunderte von Menschen am Samstagnachmittag in Karlsruhe für eine Beendigung der israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen demonstriert.

Nach Schätzungen der Polizei waren knapp 1.000 Menschen dem Aufruf von Palästinensern und Libanesen zur Kundgebung gefolgt - «darunter viele Studenten, aber auch Familien», sagte ein Polizeisprecher. Sie zogen friedlich durch die Stadt und trafen sich anschließend zu einer Abschluss-Kundgebung. Bereits in den vergangenen Tagen war in mehreren deutschen Städten gegen die am 27. Dezember begonnenen Kampfhandlungen protestiert worden.

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3. Januar 2009 - Berlin:

Bericht der Berliner Morgenpost:

Tausende protestieren gegen Isreals Militäraktionen

Erneut hat es in Berlin eine Demonstration gegen die israelische Demonstration im Gazastreifen gegeben. Die Polizei sprach von 7500
Teilnehmern, darunter auch Vertreter der Partei Die Linke. Der Protest
richtete sich gegen Israel, aber auch gegen die Bundesregierung. Vom Roten Rathaus zum Potsdamer Platz führte am Sonnabend der Demonstrationszug gegen den israelischen Militäreinsatz im Gaza-Streifen. Die Demonstranten sollen überwiegend Palästinenser gewesen sein,... ...rund 2000 Frauen und Kinder waren nach Polizeiangabend dabei, viele von ihnen an der Spitze des Zuges.
Ein Demonstrant hielt ein Bild des 2004 verstorbenen Präsidenten der
palästinensischen Autonomiegebiete, Yassir Arafat. Einige Demonstranten
beteten auch am Rande der Protestaktion. Rund 7500 Menschen haben nach Polizeiangaben in Berlin gegen den israelischen Militäreinsatz im
Gazastreifen demonstriert. Der Demonstrationszug setzte sich gegen 15.30 Uhr mit etwa einer Stunde Verspätung in Marsch. Unter den Demonstranten seien 2000 Frauen und Kinder gewesen, die am Anfang des Zuges gelaufen seien, sagte eine Polizeisprecherin. Der Protest verlief ohne Zwischenfälle. Ein Teilnehmer wurde wegen des Zeigens eines verbotenen Plakates kurzfristig festgenommen. Die meisten Teilnehmer seien palästinensischer Herkunft gewesen, sagte die Sprecherin weiter. Vereinzelt waren auch türkische Flaggen zu sehen. Auf Plakaten forderten die Demonstranten unter anderem Stoppt das Massaker in Gaza“. Die Palästinensische Gemeinde Berlin als Veranstalter habe sich aber „sehr kooperativ“ verhalten. Vom Roten Rathaus zogen die Teilnehmer über den Boulevard Unter den Linden zum Potsdamer Platz. Zu der Veranstaltung hatte erneut die palästinensische Gemeinde Berlin aufgerufen. Sie wurde unterstützt von zahlreichen weiteren arabischen Organisationen. An der Veranstaltung nahmen auch Vertreter der Partie Die Linke teil. In Ihrem Aufruf forderte die palästinensische Gemeinde, das „sofortige Ende des israelischen Blutbads“ in Gaza. Der Bundesregierung warfen die Organisatoren „rechts- und moralwidrige Tatenlosigkeit“ vor.
Bereits am Freitag hatten in der Berliner City-West rund 2500 Menschen gegen die seit rund einer Woche andauernden Angriff der israelischen Luftwaffe auf Objekte der radikalislamischen Palästinenser-Organisation Hamas im Gaza-Streifen demonstriert. Dabei wurden zwölf Personen vorläufig festgenommen. Sechs weitere Demonstranten kamen in Gewahrsam. Die Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung, der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, versuchter Körperverletzung und Gefangenenbefreiung sowie Verstößen gegen das Versammlungsgesetz. Eine Demonstration am vergangenen Montag war ohne Zwischenfälle verlaufen.

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