16. Februar 2012 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Die überraschende Ankündigung des Papst-Rücktritts und sein Echo in einigen Medien geben Anlass zu folgender Stellungnahme zu

Meldungen und Kommentaren über den Rücktritt des Papstes Benedikt XVI.,

ARD-Fernsehsendung "Brennpunkt" und ZDF-Spezial vom 11.2.2013,

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 12.2.2013,
Leitartikel zum Rücktritt des Papstes "Stellvertreter Gottes a.D." von Heribert Prantl und

SZ vom 13.2.2013:
"Der belesene Bewahrer" und
"Die vielen Stimmen des Herrn" beide von Matthias Drobinski

Viel Kraft und Entschlossenheit verlangt

Was bleibt von Papst Benedikt? Matthias Drobinski sieht es zutreffend, dass dieser Papst die grundsätzliche Lehre des Christentums in den Vorgrund gestellt habe, nämlich "die Liebe Gottes zu den Menschen und die Liebe der Menschen untereinander." Infolgedessen "tritt er für eine gerechte Sozial- und Wirtschaftsordnung ein". Eher als ein "konservativer Denker" ist Benedikt ein solider echter christlicher Denker, geprägt und überzeugt von der Botschaft Christi, die er nicht nur an die 1,2 Milliarden Katholiken in der Welt vermittelt, sondern an die ganze Menschheit in der Hoffnung, dass diese wunderschöne Botschaft das Leben und das Geschehen auf dieser Erde beleuchtet, bereichert und sinnvoll erfüllt. Deswegen hat Benedikt immer wieder betont, wie wichtig "das gemeinsame Christus-Zeugnis der Konfessionen" sei. Gerade Jesus hat entschieden die Religion, die Kultur, die Kunst und die Musik im Westen gekennzeichnet. Nach seiner Geburt richtet sich sogar weltweit die Zeitrechnung. Niemand hat wie Jesus Christus die Fragen und die Sorgen des Menschen so authentisch geäußert, niemand hat eine so große Macht über die Herzen wie Er. Nach zwei Tausend Jahren noch heute, als Ideologien, Religionen und Institutionen eine tiefe Krise erleben, nährt die Person Jesus und seine Botschaft immer weiter den Glauben von Millionen Männern und Frauen. Diese Botschaft als Inhalt und Leit-Motiv des Amtes des Nachfolgers Petrus wird bestehen bleiben. Strukturen einer Institution können sich allerdings ändern, um die christliche Botschaft noch transparenter leuchten zu lassen.

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