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22. Dezember 2014 - Nachdenkseiten, Christian Girschner:

Wiederkehr des Kalten Krieges?

Über einige vergessene Einsichten von Noam Chomsky über die amerikanische Außenpolitik anlässlich des „Ukraine-Konfliktes“

Liegt Sahra Wagenknecht richtig, wenn sie im Bundestag von einer „Neuauflage des Kalten Krieges mit Russland“ spricht? Wenn man in die Zeitungen schaut, muss man ihr zustimmen. So durften z.B. die Leser des Weser Kuriers die folgende Schlagzeile lesen: „Beifall für deutliche Worte der Kanzlerin. Nach Merkel-Rede: Russland-Experten und Opposition loben Haltung gegenüber dem russischen Präsidenten“ (18.11.2014). Die Regionalzeitung aus Bremen bewies mit dem Artikel eindrucksvoll, wie man die regierungsamtliche und von den Leitmedien durchgesetzte Deutungshoheit des „Ukraine-Konfliktes“ durch Aussagen von Osteuropa-Experten unterstützt.

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15. Dezember 2014 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Stellungnahme zu

Kommentar in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 6.12.2014:
"US-Polizei - Ohne Recht und Ordnung" von Nicolas Richter,

Leitartikel in SZ vom 11.12.2014:
"USA - Der dunkle Fleck" von Reymer Klüver,

Junge Welt (jW) vom 10.12.2014:
"Bush dankt fürs Foltern" von Knut Mellenthin

Die Maske ist jetzt zerrissen

Als Vorsteher einer Pseudodemokratie stellt sich eine regierende Führung bloß, die ihre gelenkten Medien steuerten, um eine sinnlose, völlig inaktuelle "Unrechtsstaat"-Debatte hinsichtlich einer inexistenten Deutschen Demokratischen Republik entfesselt zu haben, während ihr Hauptpartner, die USA, sich durch ihre aktuellen Untaten in ein de facto Unrechtsstaat verwandelt und das größte Unrecht bis zur grausamen Unmenschlichkeit im Umgang mit Mitmenschen entlarvt, was weltweit durch einen US-Senat-Bericht bekannt wurde.

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6. Dezember 2014 - Ron Paul:

Tollkühner Kongress unterbreitet Russland „Kriegserklärung“

Heute verabschiedete der Kongress, was ich als eine der schlechtesten Gesetzesvorlagen bezeichne, die es jemals gab.

H. Res. 758 wurde als Resolution angekündigt, die die „Aktionen der Russischen Föderation unter Präsident Vladimir Putin streng verurteilt, weil sie eine Politik der Aggression gegen benachbarte Länder mit dem Ziel der politischen und ökonomischen Dominierung durchführt.“

Faktisch handelte es sich bei dem Gesetzentwurf um 16 Seiten Kriegspropaganda, die sogar Neokonservativen die Röte ins Gesicht hätte treiben sollen, wenn sie denn dazu in der Lage wären.

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2. Oktober 2014 - RadioT, Chemnitz:

Bomben auf Syrien und das Völkerrecht

Kommentar zur Bombardierung der IS-Truppen sowie anderer Militärverbände in Syrien.

[ Nachhören (ca. 8 Min.) ]

30. Juli 2014 - Zeit-Online, Peer Meinert und Pat Reber:

Vietnam-Krieg:

Die Kriegslüge von Tonkin

Vor 50 Jahren ließ US-Präsident Johnson Nordvietnam bombardieren. Den amerikanischen Albtraum lösten "fabrizierte Geheimdienstberichte" aus, wie auch spätere US-Kriege.
[ mehr ]

27. Juli 2014 - Ulrich Hartter:

 Zweierlei Maß

In der SZ vom 26./27. Juli fand ich zwei Beiträge, die erst auf den zweiten Blick miteinander korrespondieren:

In "Tod aus heiterm Himmel" beschreibt die britische Anwältin Katherine Craig von der Menschenrechtsorganisation Reprieve das Elend, das durch amerikanische Drohnenangriffe im unerklärten War of Terror weltweit verbreitet wird: Allein in Pakistan seit 2004 mehr als 3700 unschuldige Tote, auch Familien mit Kindern.
In „Jetzt oder nie“ fordert Daniel Brössler nach der Tragödie von MH17 umgehend Sanktionen gegen Russlands Präsident Wladimir Putin.
Vielleicht bin ich naiv, wenn ich mich frage: Weshalb nicht auch Sanktionen gegen US-Präsident Barack Obama? Sind die Standards für Verbrechen gegen die Menschlichkeit so verschieden?


Der Leserbrief wurde am 2.8.2014 in der Süddeutschen Zeitung auf Seite 15 veröffentlicht.

11. Juli 2014 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Hillary Clinton, die vormalige US-Außenministerin in Berlin bei der ARD-Fernsehsendung "Günther Jauch" und im Interview der Süddeutschen Zeitung gibt Anlass zu folgender Stellungnahme zu

ARD-Fernsehsendung vom 7.7.2014:
Ex-US-Außenministerin Hillary Clinton, Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Margot Kässmann bei Günther Jauch

Süddeutsche Zeitung vom 8.7.2014:
Interview mit Hillary Clinton und
Kolumne "Nicht von Pappe" von Stefan Kornelius

Hillary Clinton in Deutschland: Zeit für deutliche Worte,
aber blamables Defizit in deutschen Redaktionen

Die "zwingende Gabe für Politiker", jeden Besucher wie den besten Freund zu empfangen, die Kornelius Hillary Clinton attestiert, darf nicht zu dem Irrtum führen, sie nicht als ehemalige Verantwortungsträgerin einer Hegemonialmacht anzusehen, eine Supermacht, die sich in der Welt skrupellos über alle Regeln und Grundsätze stellt. "Berserkerhafte Arbeitsfähigkeit" und "Schärfe im Urteil" einer US-Vertreterin sind keine Urteilskategorien, denn sie sagen überhaupt nichts über den Inhalt, die Methoden und das Ziel der Außenpolitik aus, wofür Hillary Clinton die Verantwortung mitzutragen hatte, aber darauf kommt es an. Das ist doch das, was interessiert, weil es uns alle betrifft. Allerdings fehlt genau dieser aufschlussreiche Fokus auf die wichtigsten Entscheidungen der ehemaligen Außenministerin - sowohl in der Jauch-Sendung (7.7.2014) als auch in dem SZ-Interview von Stefan Kornelius (8.7.2014), was in beiden Redaktionen eine mangelhafte Arbeit offenkundigt.

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6. Juni 2014 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Kommentar zu

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 6.6.2014:
"Ukraine verschärft Anti-Terror-Einsatz" von Cathrin Kahrweit,
""Russlands Hausaufgaben" von DBR,
Kommentar "Russland - Ein Aggressor macht Pause" von Daniel Brössler,
und Kolumne "Ganz, ganz vorsichtig“ von Nico Fried

Ukraine-Krise:
Diplomatie oder Praxis von Gangstern und Banditen

Es ist eine verkehrte Welt, die SZ-Kommentare entstehen lassen, wobei sicherlich auch Ignoranz darüber im Spiel ist, was diplomatischer Umgang und Gepflogenheiten sind (SZ, 6.6.2014). Es ist dieselbe verkehrte Welt, die uns der wahre US-Aggressor täglich malt. Widersprüche und beschämende infantile Dreistigkeiten, wie die "Hausaufgaben" von Daniel Brössler gehören wirklich nicht zu einer seriösen prägnanten Berichtserstattung und Kommentierung.

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31. Mai 2014 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Die Rede von US-Präsident Obama in der West Point Akademie am 28. Mai, die US-Außenpolitik und das Presse-Echo in den Tageszeitungen "Süddeutsche Zeitung" und "Junge Welt" geben Anlass zu folgender Stellungnahme zu

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 30.5.2014:
Leitartikel "Obama - Diplomatie statt Krieg" von Hubert Wetzel und:
Kolumne "Die Kriege sind vorbei" von David Hesse,

Leitartikel in Junge Welt vom 30.5.2014: :
"Obama über globale US-Führung - Einmalig, unentbehrlich" von Knut Mellenthin

Zeit, zur Normalität zurückzukehren

Wenn die stärkste Nation der Welt jahrelang selbst überall in Kriege verstrickt ist, ohne sich ein Ende damit zu setzen, wenn die reichste Nation der Welt ihre Wirtschaft nicht in den Griff bekommt, wenn die Nation mit der größten rechtsstaatlichen Tradition von einer nie dagewesenen Gesetzlosigkeit und Rechtswidrigkeit geplagt wird, dann ist das System kurz vor dem Ende. Dann ist es dringend an der Zeit für eine Wende in den USA und für eine neue Führung, die die Nation zu einem neuen rechtsstaatlichen System zu steuern hätte. Die Dominanz des industriellen Militär-Komplex ist für jeden US-Präsidenten ein Verhängnis geworden. Sich davon zu lösen, ist die notwendige erkennbare Aufgabe für Präsident Barack Obama. Aber der Präsident zeigt sich bisher machtlos gegenüber diesem System, das ihn fortwährend in Kriege treibt. So lange Amerikas Sicherheit nicht unmittelbar bedroht sei, werde Obama keine Soldaten ins Feld senden, sondern auf Diplomatie setzen, auf Sanktionen und internationale Organisationen, so Obamas Botschaft bei seinem Auftritt in der West Point Akademie am 28.5.2014: Keine neuen Kriege, keine Einmischung in fremden Länder. Aber die "Obama-Diplomatie" hat nirgends Erfolg gezeigt, gerade deshalb, weil die "Obama-Diplomatie" eigentlich keine Diplomatie ist, sondern eine Vertuschung für weitere Gewaltanwendung durch Interventionen, wie sie sich in Libyen, in Syrien und auch jetzt zuletzt in der Ukraine manifestiert. Durch Bewaffnung und Finanzierung von Aufständischen hat sich Obama verstellt, aber umso plumper und widerlicher als Kriegstreiber demaskiert. Vielleicht noch gefährlicher zeigt sich "ein größenwahnsinniges Kind, das nicht erwachsen werden will, und den Präsidenten der USA spielt", wie ihn der Journalist Knut Mellenthin in seinem Leitartikel "Obama über globale US-Führung - Einmalig, unentbehrlich", Junge Welt, 30.5.2014, richtig kennzeichnet.

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28. Mai 2014 - Neue Rheinische Zeitung, Uri Avnery:

Eine US-Politik vollständiger Unterstützung der israelischen Rechten

"Im eigenen Saft"

Einer Pressemeldung zufolge hat Präsident Barack Obama beschlossen, Benjamin Netanjahu und Mahmoud Abbas „im eigenen Saft schmoren zu lassen“. Das klingt, als wäre es fair. Die Vereinigten Staaten haben sich sehr darum bemüht, Frieden zwischen Israel und Palästina zu stiften. Der arme John Kerry hat fast seine gesamte beträchtliche Energie darauf verwendet, beide Seiten dazu zu bringen, sich zu treffen, zu reden und Kompromisse zu schließen. Am Ende von neun Monaten fand er heraus, dass es eine Scheinschwangerschaft gewesen war. Kein Baby, nicht einmal ein Fötus. Gar nichts.

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19. Mai 2014 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Kommentar zu

Leitartikel in Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 16.5.2014:
"9/11 Aus heiterem Himmel" von Nicolas Richter,

SZ vom 17./18.5.2014:
"Nett hier - und sonst?" von Nico Fried

Degeneriert zur abstoßenden Oligarchie:
Die Vereinigten Staaten von Amerika,
die die Welt nicht braucht,
die aber eine Herrschaft des Schreckens
über die Welt ausüben.

Wieso der SZ-Journalist Nicolas Richter sich mit dem dubiosen unaufgeklärten Ereignis des 9/11, nämlich mit dem Einsturz der Zwillingstürme in New York am 11. September 2001 jetzt im Mai 2014 beschäftigt, ist sein eigenes Geheimnis. ("9/11 Aus heiterem Himmel", SZ, 16.5.2014) Ganz andere aktuelle außenpolitische Prioritäten verdienen die gegenwärtige öffentliche Aufmerksamkeit.

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30. April 2014 - Neue Rheinische Zeitung, Karl-Jürgen Müller:

Arbeiten die NATO-Staaten für Obama bereits an der Kriegsschuldfrage?

Der "Westen" und Russland

Die Deutschen lehnen mehrheitlich die Hetze gegen Russland ab. Das scheint jedoch die Macher der deutschen Leitmedien nicht zu kümmern. Im Gegenteil, die unerträgliche Medienhatz gegen Russland und die Politik seiner Regierung geht unvermindert weiter und wird von Tag zu Tag verschärft.

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23. April 2014 - Ira Chemus:

Die meisten Amerikaner übersehen, dass Israel über Palästina herrscht

Erzogen von Medien und Politik

Wenn der Komiker und Satiriker Stephen Colbert einen Menschen ansieht, sieht er keine Hautfarbe. Er behandelt alle gleich, weil jeder für ihn gleichermaßen weiß ist. Der Auslands-Redakteur der New York Times, Joseph Kahn, wiederum sieht keinen Unterschied zwischen Israelis und Palästinensern. Wenn von der Berichterstattung über die von den USA beaufsichtigten Gespräche zwischen den beiden Nachbarn die Rede sei, behandele die NYT beide Seiten mit überaus korrekt fairer Gleichheit, behauptet Kahn.

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10. April 2014 - Ludwig Watzal:

Krim-Heuchelei der USA
„Every country should live by the law“, dies und weitere politische Plattitüden erzählte US-Präsident Barack Obama Studenten in Brüssel, und diese fanden die Rede gar nicht witzig, sondern eher eine Zumutung an politischer Doppelmoral. Diese erreichte ihren Höhepunkt, als Obama Folgendes über Irak zum Besten gab:

„But even in Iraq, America sought to work within the international system. We did not claim or annex Iraq's territory. We did not grab its resources for our own gain. Instead, we ended our war and left Iraq to its people in a fully sovereign Iraqi state that can make decisions about its own future.”

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2. April 2014 - Neue Rheinische Zeitung, Evelyn Hech-Galinski:

Kommentar vom "Hochblauen":
Merkel! Die schmutzige Bombe

Was war das für ein Treffen. Der Friedensnobelpreisträger Obama traf die lt. Forbes 2013 erneut "mächtigste Frau der Welt" und lt. Bild-Zeitung "Wonder Woman" Angela Merkel in Den Haag und Brüssel. Da kommen Erinnerungen auf. Hatte Obama Merkel nicht 2011 den "Nobelpreis" unter den Staatsorden, die "Medal of Freedom", in Washington" überreicht? Was waren das noch für Zeiten. Damals bekam Merkel diesen US Preis für ihre Verdienste, die sie sich für ihre Interessenvertretung Amerikas und für ihren Einsatz für Frieden und Freiheit in der Welt überhaupt erworben hatte.
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6. März 2014 - Nachdenkseiten, Jens Berger:

Weh dem, der lügt

John Kerry und sein State Departement holen zum großen PR-Schlag aus. In einer Zehn-Punkte-Liste bezichtigen sie den russischen Präsidenten der Lüge. Das Problem: Kerry und sein Ministerium lügen selbst, dass sich die Balken biegen. Während Putin auf der Krim Fakten schafft, versucht die PR-Abteilung der US-Regierung in den Köpfen der Menschen Fakten zu zementieren, die keine sind.
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3. März 2014 - junge Welt, Knut Mellenthin:

Alles für den Umsturz
Orangen, Tulpen und Kornblumen:
Die Designer-»Revolutionen« der US-Regierung und ihrer Verbündeten

Der »Euromaidan« in der Ukraine ist der jüngste Vorgang in einer langen Kette sorgfältig inszenierter, reichlich subventionierter Umstürze in Osteuropa und im Bereich der früheren Sowjetunion. Gemeinsam ist ihnen bisher allen, daß sie weder zur dauerhaften Installierung völlig zuverlässiger Marionettenregierungen noch zur Herstellung stabiler Verhältnisse und schon ganz und gar nicht zu dem versprochenen wirtschaftlichen Aufschwung geführt haben. Keine der »Revolutionen« verdiente diese Bezeichnung, die ihr von westlichen Medien verliehen wurde.
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