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Neokolonialismus
        

 

 

12. August 2013 - Werkstatt-Radio:

Afrikanischer Demokratiewunsch und
Europäische Kolonialrealität am Beispiel Mali

Das demokratisches Prinzip kann, soll und muss nicht von außen in eine Gesellschaft, schon gar nicht vom Westen in die Länder Afrikas hineingetragen werden. Diese Länder haben durch ihre Erfahrungen mit dem europäischen Kolonialismus eine Reife und Entwicklung erfahren, durch welche Sie ihre Geschicke autonom und selbstbestimmt bestimmen können.

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1. Februar 2013 - Süddeutsche Zeitung, Sebastian Schoepp:

Militäreinsatz in Mali:

Wie einst in Französisch-Sudan

Gaddafi weg, Problem gelöst? Wenn der Westen meint, er habe ein Sicherheitsloch geflickt, reißt er anderswo eines auf. Nach Libyen ist jetzt Mali dran. Die Ex-Kolonialmacht Frankreich korrigiert dort ihre Fehler der Vergangenheit - und kämpft dafür, dass zusammenbleibt, was nicht zusammengehört.

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26. Januar 2013 - Süddeutsche Zeitung, Rudolph Chimelli:

Frankreichs Faust in Afrika

Der Krieg gegen die Islamisten in Mali zeitgt: Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen betrachtet Paris die Ex-Kolonien noch immer als sein Schutzgebiet.

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22. Januar 2013 - junge Welt, Knut Mellenthin:

Französische Reconquista

Begründung für Militärintervention in Mali entspricht nicht den Tatsachen. Frankreichs Alleingang verstößt gegen UN-Beschluss

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22. Januar 2013 - Antiimperialistische Koordination (AIK), Initiativ e.V.:

An Mali sich die Zähne ausbeißen

Der „Sozialist“ Hollande in den Fußstopfen von Sarkozy und Bush

Die Meinungsmache ist sich einig: „ein notwendiger Krieg gegen den islamistischen Terrorismus“. Doch hinter dem Schleier dieser vielfach akzeptierten Rechtfertigung scheinen deutlich die neokolonialen Interessen der ehemaligen Grande Nation durch. Doch wenn selbst die USA im Krieg für ihr Empire gescheitert sind, dann wird Paris die Selbständigkeitsbestrebungen seines Françafrique nicht niederbomben können – denn letztlich steht wie in der arabischen Welt eine Volksbewegung dahinter.

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16. Januar 2012 - junge Welt, André Scheer:

Krieg in Mali:

Altes Lied

Es ist der ganz gewöhnliche Imperialismus, der ganz gewöhnliche Krieg um Rohstoffe und Einfluß. Der Krieg, den Frankreich unter lautstarkem Beifall aus Deutschland in Mali führt, macht die Präsenz der einstigen Kolonialmacht auf dem afrikanischen Kontinent sichtbar. Die Fakten finden sich dezent versteckt in Nebensätzen der Agenturmeldungen. So heißt es, daß französische Panzer in Mali eingerückt sind, kommend aus Côte d’Ivoire (Elfenbeinküste). Weiter wird notiert, daß die französischen Flieger, die Städte in Mali bombardieren – und dabei selbstverständlich nur Terroristen, auf keinen Fall aber Einwohner treffen –, vom Tschad aus starten. Kaum erwähnt wird, daß der eigentliche Auslöser für den Bürgerkrieg im Norden Malis der Krieg gegen Libyen war, der die gesamte Region noch mehr destabilisierte.

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16. Januar 2013 - junge Welt, Sevim Dagdelen:

Kolonialpolitik in Mali

Lange vorbereitete Intervention: Frankreich hat in der Sahel-Region das Schlachtfeld im ersten »Europäischen Krieg gegen den Terror« eröffnet.

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15. Januar 2013 - der Freitag, Hans Springstein:

Frankreichs Rohstoffsicherungskrieg

Frankreich führt nun richtig Krieg in seiner ehemaligen Kolonie. Sicherheit und Demokratie sind ein weiteres Mal Vorwand für simplen Neokolonialismus.

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