Dezember 2010 - Rosa-Luxemburg-Stiftung, Erhard Crome:

Perspektiven für eine sichere Welt.
Alternativen zur NATO

Die zweite außenpolitische Konferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung hat im November 2009, nach dem NATO-Gipfel von Straßburg, auf dem beschlossen worden war, ein neues strategisches Strategiepapier zu verfertigen, und vor dem Gipfel von Lissabon, mit Blick auf mögliche und voraussichtliche Umrisse der veränderten Strategie, »Perspektiven einer sicheren Welt« diskutiert, die am Ende nur jenseits der NATO liegen können. Die Beiträge zur Konferenz wurden von den Autoren überarbeitet und zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt.

[ Einführung, PDF, 229 Seiten ]

31. Oktober 2010 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Im Vorfeld der Lissaboner NATO-Tagung sind frenetische Aktivitäten von NATO-Lobbyisten, ihrer "tranatlantischen" Organisationen und zugehörigen deutschen Vasallen zu beobachten, wie zum Beispiel in der Süddeutschen Zeitung, Anlass einer Stellungnahme:

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 27.10.2010, Rubrik Außenansicht:
„Die Grenzen des Westens“ von Wolfgang Ischinger,

SZ vom 30.10.2010:
Interview mit Guido Westerwelle von Daniel Brössler

Atomwaffenfreies Europa statt Atomwaffen-NATO

Der SZ-Beitrag vom 27.10.2010 des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz und Berater der NATO, Wolfgang Ischinger, „Die Grenzen des Westens“ bietet keinen Anhaltspunkt für eine konstruktive nennenswerte Diskussion über „die Zukunft“ eines aggressiven Militärpaktes, der keine Zukunft haben darf, da er in Europa ohne Legitimität mit der grauenvollen Brandmarke blutiger und brutaler Aggressionen weiterbesteht.

[ vollständiger Beitrag ]

Oktober 2010 - pax christi Friedenskommission:

Nein zur NATO - Ja zum Frieden!

Texte zur Auseinandersetzung mit dem westlichen Interventions- und Kriegsbündnis

[ Impulsheft 24 ]

30. Oktober 2010 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Die NATO steht vor einer wichtigen Konferenz und im Fokus politischer Beobachter, Anlass für eine Stellungnahme zu

Süddeutsche Zeitung (SZ) vom 23.10.2010, Rubrik Außenansicht:
„Die NATO – Pakt der Bürokraten“ von Alexander Chramtschichin

Zuerst Austritt Deutschlands aus der NATO

Der Aufsatz des russischen Akademikers Alexander Chramtschichin „Die NATO – Pakt der Bürokraten“ in der SZ vom 23.10.2010 ist hoch interessant und gibt Anlass zu weiterem realistischen Nachdenken über ein Relikt aus dem Kalten Krieg, das, anstatt sich aufzulösen, in Europa trotz seiner Illegalität und Illegitimität weiter besteht.

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25. Juli 2010 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Die NATO muss im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit bleiben, denn sie ist der Dreh- und Angelpunkt für die Zukunft Europas, vielleicht sogar der Welt. Deshalb und gerade auch anlässlich eines SZ-Interviews von Staatsminister im Auswärtgen Amt, Dr. Werner Hoyer, eines SZ-Leitartikels und eines SZ-Kommentars hier ein Kommentar zum

Leitartikel in Süddeutsche Zeitung (SZ):

„Die NATO in Gefahr“ von Martin Winter – 23.7.10,

SZ-Kommentar: „Recht auf Freiheit“ von Stefan Kornelius - 23.7.10,

SZ-Interview mit Dr. Werner Hoyer:

„Die Zeit der Feindbilder ist vorbei“ - 23.7.10

Internationale Beziehungen entmilitarisieren

Der SZ-Leitartikel „Die NATO in Gefahr“ von Martin Winter vom 23.7.2010 ist eine realistische Einschätzung des aktuellen Zustandes der NATO und lässt hoffen, dass sie bald untergeht. Martin Winter spricht aber nicht die weiterhin gültige, aber inakzeptable NATO-Strategie an, die illegal, illegitim ist. 

[ vollständiger Beitrag ]

16. Juli 2010 - Luz Maria de Stafano de Lenkait:

Das  völkerrechtswidrige Militärbündnis NATO soll nach dem Willen bestimmter Kreise vertraglich seine expansiv-aggressive Orientierung festzurren, wofür es bisher nicht die nötige Unterstützung unter seinen Mitglieder findet, und läßt deshalb Fürsprecher auftreten, so in der Süddeutschen Zeitung. Anlass für eine Stellungnahme, wie gewohnt zur Anregung, Verwendung und Weiterverbreitung. 

Süddeutsche Zeitung (SZ), Rubrik Außenansicht vom 15.7.2010:

„Russland gehört in die NATO“ von Volker Rühe

NATO: Zukunft nur als Abrüstungsagentur

[ vollständiger Beitrag ]

20. Mai 2010 - IMI-Online, Jürgen Wagner: (Kopie 1)

NATO 2020

Expertenkommission des Generalsekretärs legt Entwurf für ein neues Strategisches Konzept vor
Im April 2009 beschlossen die Staats- und Regierungschefs beim NATO-Gipfel in Straßburg und Kehl, das Strategische Konzept des Bündnisses aus dem Jahr 1999 grundlegend zu aktualisieren. Kurze Zeit später stellte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen eine „Hochrangige Gruppe“ zusammen, die einen Vorschlagskatalog ausarbeiten sollte. Diese nahm unter Vorsitz der ehemaligen US-Außenministerin Madeline Albright, eine der Hauptarchitektinnen der Balkankriege der 1990er, im September 2009 ihre Arbeit auf. Damit u.a. auch die Interessen der Öllobby gewahrt würden, wurde Jeroen van der Veer als Albrights Stellvertreter ernannt, der ehemalige Geschäftsführer von Royal Dutch Shell.
Am 17. Mai 2010 präsentierte die Gruppe ihre Vorschläge in dem Bericht „NATO 2020: Assured Security; Dynmamic Engagement“. Der weitere Fahrplan sieht nun vor, dass von Generalsekretär Fogh Rasmussen auf Basis dieses Dokuments ein finales Konzept erstellt wird, das dann auf dem November-Gipfel der NATO in Lissabon endgültig verabschiedet werden soll. „Der Bericht behandelt die wesentlichen Punkte, verweist auf die größten Herausforderungen und enthält klare Formulierungen für Veränderung“, äußerte sich der NATO-Generalsekretär lobend bei der Vorlage der Empfehlungen.
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11.01.2015 | Stellungnahme von attac Deutschland zum "Friedenswinter" mehr

04.08.2014 | 39 Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von Attac mehr

31.03.2014 | Offener Brief gegen "Henry-Kissinger-Professur" mehr

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