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15. Dezember 2013 - Stuttgart, US-AFRICOM-Kommando:

Demonstration vor dem US-AFRICOM Kommando/Stuttgart mit Medea Bejamin

[ Video-Clip (ca. 8 Min.) ]
[ Tod durch Drohnen, Video-Clip vom cams21 (ca. 1h15) ]

13. Dezember 2013 - Solidar-Werkstatt Österreich:

EU-Drohnenprogramm startklar

Im Vorfeld des EU-Rüstungsgipfels am 19./20. Dezember wird ein EU-Drohnenprogramm startklar gemacht, um bei diesen „Instrumenten staatlichen Terrors“ nicht mehr länger hinter den USA hinterherzuhinken. Die Solidarwerkstatt ruft gemeinsam mit anderen Friedensgruppen zu einer Mahnwache „Drohnenkrieg – Nein Danke!“ am 13. Dezember 2013 vor dem Bundeskanzleramt (16 – 17 Uhr) auf.

[ vollständiger Artikel ]

[ Unterstützer_innen des Anti-Drohnen-Aufrufs ]

10. bis 14. Dezember 2013 - Berlin:

14. Dezember, 9:30 Uhr:
»Why drones? The function of drone warfare in the US war on terror«
Podiumsgespräch mit Medea Benjamin
im Rahmen der Außenpolitischen Jahreskonferenz der Rosa-Luxemburg-Stiftung
»Deutsche Außenpolitik. Alternativen«
Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1
Eintritt frei


13. Dezember, 12:00 Uhr:
Übergabe einer Erklärung von Medea Benjamin an Kanzlerin Merkel
Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1


12. Dezember, 11:30 bis 17:30 Uhr:
Arbeitstreffen von Aktivist_Innen gegen Kampfdrohnen aus mindestens zehn Ländern (u.a. Pakistan, USA, Großbritannien, Belgien, Schweden, Schweiz, Italien, Niederlande, Deutschland)
im IALANA-und INES-Büro, Marienstr. 19/20, 10117 Berlin
(nahe der S- und U-Bahn-Haltestelle "Friedrichstraße ")

Global Anti-Drone Network, European Section:
     "Ban Weaponized Drones!"
     "Bewaffnete Drohnen verbieten!"
"Bewaffnete Drohnen ächten!"


10. Dezember, 19:00 Uhr:
Luxemburg Lecture:
»Drone Warfare
– Origins, Consequences and the Worldwide Resistance to it«

Vortrag und Diskussion mit Medea Benjamin (mit Simultanübersetzung)
Volksbühne, Grüner Salon, Linienstr. 227
Eintritt frei


"Drone Warfare: Killing by Remote Control"
"Drohnenkrieg – Tod aus heiterem Himmel"

28. November 2013 - Süddeutsche Zeitung:


Angriffe in Afrika:

Drohnentod aus Deutschland

Angriffe amerikanischer Drohnen in Afrika werden von Ramstein aus dirigiert und in Stuttgart verantwortet. Doch angeblich weiß Berlin davon nichts. Unschuldige Menschen sterben. Die Geschichte von Salman Abdullahi, der seinen Vater verlor durch den Krieg, der aus Deutschland kommt.

[ vollständiger Bericht ]

28. November 2013 - German Foreign Policy:

Die Phase der gezielten Tötungen

Aktuelle Recherchen zum transatlantischen "Anti-Terror-Krieg" belasten hochrangige Politiker der künftigen Berliner Regierungskoalition. Wie die Recherchen bestätigen, haben sämtliche Bundesregierungen seit dem Jahr 2001 und diverse deutsche Behörden im "Anti-Terror-Krieg" eng mit US-Stellen kooperiert. Die Zusammenarbeit umfasst nicht nur die passive Duldung von US-Operationen, die - von deutschem Territorium ausgehend - die Verschleppung von Verdächtigen in Foltergefängnisse oder sogar ihre Tötung zum Ziel hatten bzw. haben. Sie bezieht insbesondere auch den Drohnenkrieg ein, der den Recherchen zufolge die "Phase der Verschleppungen" (insbesondere 2001 bis 2006) abgelöst hat und die aktuelle "Phase der gezielten Tötungen" maßgeblich prägt. Während die Kritik an den kriminellen US-Operationen schärfer wird, bleiben die Berliner Verantwortlichen unbehelligt. Zu ihnen zählt der von 1999 bis 2005 amtierende Chef des Bundeskanzleramts, der in dieser Funktion Aufsicht über die deutschen Geheimdienste inklusive ihrer Kooperation mit US-Diensten führte und als Außenminister der Großen Koalition (2005 bis 2009) die Unterstützung auch für kriminelle US-Maßnahmen mittrug. Frank-Walter Steinmeier wird in der künftigen Großen Koalition wohl den Posten des Außenministers übernehmen.

[ vollständiger Artikel ( für GFP-Förderer kostenlos) ]

25. Oktober 2013 - Kontext-TV, Jeremy Scahill:

Seit Fr, 25.10.2013 - Kontext TV:

Die Ausweitung der Kriegszone mit deutscher Hilfe

( English Version )

Africom und Drohnenkrieg:
   Deutschland ermöglicht US-Tötungsprogramm
   Trend zu paramilitärischer Strafverfolgung auch in Europa

Syrien, Somalia und Afghanistan:
   Verheerende Militärstrategien von USA, Nato
   Deutsche Staatsbürger im Fadenkreuz der „schmutzigen Kriege“
   ( Buch-Empfehlung )

Die Jäger der NSA und der Krieg gegen Journalisten
   „Wir brauchen europäische Edward Snowdens“

22. Oktober 2013 - Amnesty International:

Auch deutsche Bundesregierung muss mögliche Kooperation offenlegen.

USA verletzen Völkerrecht bei Drohneneinsatz in Pakistan

Die USA haben beim Einsatz bewaffneter Drohnen in Pakistan immer wieder Völkerrecht gebrochen. Das bestätigt ein umfassender Bericht von Amnesty International. Bei einigen Angriffen kann es sich sogar um Kriegsverbrechen handeln. "Mit dem strikt geheim gehaltenen Drohnenprogramm gibt sich die USA eine Lizenz zum Töten, die menschenrechtliche Standards und das Völkerrecht vollkommen ignoriert", sagt die Asienexpertin der deutschen Sektion von Amnesty International Verena Harpe.

[ vollständige Pressemitteilung ]

16. Oktober 2013 - Süddeutsche Zeitung, Matthias Kolb:

Amerikas Kriege:

Wie Obama lernte, die Drohnen zu lieben

[ vollständiger Artikel ]

11. Oktober 2013 - Solidar-Werkstatt:

Forschen für Krieg am Linzer Hafen?

Immer mehr österreichische Firmen entdecken das Geschäft mit den Drohnen. So auch Aerospy, ein am Linzer Hafen angesiedeltes Unternehmen. Der Geschäftsführer ist stolz darauf, dass bei ihm die großen EU- und US-Rüstungskonzerne „ein und ausgehen“ und „hin und weg sind“.

In 19 Mitgliedstaaten werden laut einem Papier der EU-Kommission derzeit 400 verschiedene unbemannte Luftfahrzeuge entwickelt, von der Größe eines Airbus 320 bis zu Fliegengröße.. Österreichische Universitäten, Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Unternehmen sind mit dabei. Sie entwickeln entweder selbst Drohnen bzw. Teile dafür und/oder beteiligen sich an diversen Sicherheitsforschungsprojekten. Wer nachforscht stellt schnell fest wie sehr Rüstungsfirmen in diese Projekte involviert sind.

Neben einem der größten österreichischen Drohnenhersteller, Schiebel, ist u.a. die in Linz a.d. Donau, ansässige Firma AeroSpy Sense & Avoid Technology GmbH an der Drohnenentwicklung beteiligt. Diese entwickelte eine Sense and Avoid Technik, wodurch z.B. Drohnen Objekte erkennen und diesen ausweichen können sollen, für die sich auch das Militär interessiert.

[ vollständiger Artikel ]

5. September 2013 - Werkstatt-Radio:

Wer Drohnen säht, raubt die Freiheit aller,
damit Angst und Tod reichlich Ernte hält!

Spielt Österreich und seine Wirtschaft im Geschäft und der Anwendung dieser todbringenden Technologie eine Rolle? Eine Plattform von 13 österreichischen Friedensorganisationen will die Rüstungs-, Überwachungs- und Entdemokratisierungsambitionen, das hinter der Entwicklung und dem Einsatz von Drohnen steht, nicht mehr akzeptieren und zusehen, wie Frieden und Neutralität in Österreich im Sumpf des Rüstungs- und Herrschaftswahns europäischer Eliten langsam aber stetig untergehen.

Wir fordern die österreichische Regierung und den Nationalrat auf:
Drohnenkrieg nein Danke,
Nein zur neuen Killerwaffe,
Bespitzelung und Unterdrückungstechnologien!

[ zum Nachhören ]

8. Juli 2013 - Solidar-Werkstatt:

Vollautomatische Menschenjagd mit österreichischer Beteiligung?

Österreich ist auf vielfältige Art und Weise in Drohnenprojekte eingebunden:

  • über Beteiligung an EU-Drohnenprogrammen
  • über Firmen und Forschungseinrichtungen
  • und über den Ankauf von Drohnen für das österreichische Bundesheer.

Drohnen sind hochgefährliche Instrumente für die weitere Militarisierung der Politik nach außen und innen. Nehmen wir das nicht hin! Die Solidar-Werkstatt hat daher gemeinsam mit anderen Friedensorganisationen den Aufruf „Drohnenkrieg – Nein Danke!“ gestartet.

[ mehr ] [ Drohnenmarkt boomt ]

30. Mai 2013 - DasErste.de, PANORAMA:

US-Drohnenkrieg läuft über Deutschland

von Stefan Buchen, John Goetz, Niklas Schenck, Antonius Kempmann & Christian Fuchs

In die gezielten Tötungen von Terrorverdächtigen in Afrika durch Drohnen sind US-Standorte in Deutschland maßgeblich eingebunden. Insbesondere geht es dabei um "Africom", das 2008 neu eingerichtete Oberkommando des US-Militärs für Afrika in Stuttgart. Auch das Air Operations Center (AOC) der US-Air Force Basis im rheinland-pfälzischen Ramstein spielt dabei technisch eine zentrale Rolle. Das haben Recherchen von Panorama und der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) ergeben.

[ mehr ] mit Nachhörmöglichkeit (ca. 8 min)

8. Februar 2013 - Süddeutsche Zeitung:

Proteste bei Anhörung von neuem CIA-Chef

"Erhebt Euch gegen die Drohnen!" Bei der Senatsanhörung des designierten CIA-Chefs John Brennan ist es zu Tumulten gekommen. Der Grund: Der Obama-Berater ist maßgeblich für die Ausweitung der Drohnenangriffe verantwortlich.

[ vollständiger Artikel ]

5. Februar 2013 - Süddeutsche Zeitung, Johannes Kuhn:

US-Militär darf mit Drohnen auch Amerikaner töten

Fast 3000 Menschen sollen die USA in den vergangenen zehn Jahren durch Drohnenangriffe getötet haben. Doch inzwischen sind vielen Amerikanern die lautlosen Killer nicht mehr geheuer. Nun taucht ein Regierungspapier auf, das selbst die Tötung von US-Bürgern im Ausland legitimiert.

[ vollständiger Artikel ]

29. Januar 2013 - Solidar-Werkstatt:

Drohnenmarkt boomt

Drohnen, die "unbemannten Luftfahrzeuge", werden sowohl im Krieg als auch für die Überwachung immer häufiger eingesetzt. [Österreichs] Verteidigungsminister Darabos will Drohnen für das Bundesheer ankaufen. Die EU-Kommission will den Luftraum über der EU bis 2016 generell für Drohnen öffnen.

[ vollständiger Artikel ]

10. Januar 2013 - German Foreign Policy:

Maschinenkriege

Berliner Regierungsberater dringen auf deutliche Zurückhaltung bei der Aufrüstung der Bundeswehr mit Drohnen und plädieren für die Ächtung autonom operierender Waffenträger. Bereits jetzt sei der Einsatz sogenannter Kampfdrohnen in der Aufstandsbekämpfung mit gravierenden Folgen behaftet, heißt es in einem aktuellen Papier der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP). Schranken des Kriegsrechts würden niedergerissen; außerdem drohe, da Kriege mit Drohnen ohne eigene Opfer geführt werden könnten, eine Zunahme von Militäreinsätzen weltweit. Ganz besonders aber müsse man die technologische Weiterentwicklung der Drohnen in Rechnung stellen. Bei steigender Komplexität ihrer Aktivitäten könne der Mensch perspektivisch nicht mehr wirklich steuernd eingreifen, sondern allenfalls noch Vorschläge der Maschine bestätigen oder aber zurückweisen. Eine "wirkliche Entscheidungsautonomie des Menschen" im Krieg werde es unter derartigen Bedingungen nicht mehr geben, warnt die SWP. Angesichts der weiteren Barbarisierung militärischer Gewalt spricht sich der Think-Tank für eine neuartige Rüstungskontrolle bei Drohnen aus - während die Bundesregierung den entgegengesetzten Weg geht und die künftige Beschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr in Aussicht stellt.

[ vollständiger Artikel ]

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