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17. Sept. 2014 , 19 Uhr - Berlin, Haus der Demokratie und Menschenrechte:

"Gezielte Tötungen“
Lizenz zum Mord? Kampfdrohnen ächten!

Informations- und Diskussionsveranstaltung mit
Sabour Zamani,
Afghanisches Kultur-und Kommunikationszentrum
Elsa Rassbach,
Attac, Code Pink, DFG-VK, UNAC (USA)
Lühr Henken,
Sprecher Bundesausschuss Friedensratschlag
im Haus der Demokratie und Menschenrechte,
Greifswalder Straße 4, 14405 Berlin
Im Namen der "Terrorismusbekämpfung" werden in Ländern wie Gaza, Pakistan, Afghanistan, Jemen, Somalia unzählige Zivilisten mit Kampfdrohnen getötet, verwundet, traumatisiert. Menschen werden ohne Anklage, Beweis und Prozess zu Terroristen erklärt. Ihr Leben wird per Knopfdruck ausgelöscht. Der völkerrechtswidrige Einsatz von Drohnen verletzt die Souveränität anderer Länder und führt zu einer Spirale der Gewalt.
Auch die Bundesregierung plant die Anschaffung bewaffnungsfähiger Drohnen. Entscheidung 2014!

16. Sept. 2014, 19 Uhr - Berlin, Haus der Demokratie und Menschenrechte,

Schwerpunkt beim Attac Berlin Gruppentreffen ("Plenum"):
Die NATO und die neuen Kriege
Unser Widerstand, unsere Alternativen

Der NATO-Gipfel Anfang September in Wales hat deutlich gemacht: Der Militarismus ist brandgefährlich. Die Konfrontationspolitik gegenüber Russland hat eine neue bedrohliche Dimension erreicht.

  • Ist die NATO-Osterweiterung Teil einer umfassenden Strategie?
  • Was bedeuten neue Militärstützpunkte in Polen, Rumänien und drei baltischen Staaten?
  • Warum werden die Rüstungsetats erhöht?
  • Wie werden Drohnen zur Kriegsführung, Überwachung und Unterdrückung eingesetzt?

Wir diskutieren über die Beschlüsse der NATO-Ratstagung und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für unsere Arbeit bei Attac.
Als Gäste begrüßen wir Aktivisten, die bei den Protesten gegen den NATO-Gipfel in Newport/Wales dabei waren:
Reiner Braun,
Geschäftsführer der deutschen Sektion IALANA (International Association Of Lawyers Against Nuclear Arms)
Elsa Rassbach,
Filmemacherin, Attac, Code Pink, DFG-VK, UNAC (USA), Drohnen-Kampagne.
Wir laden Euch herzlich ein. Beteiligt Euch an der Diskussion!
Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4
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18. März 2014, 19 Uhr - Berlin, Haus der Demokratie und Menschenrechte:

Attac-Plenum:

Wie steht die große Koalition zu Krieg und Frieden?
Wie friedlich ist EUropa?

Zu Gast:
Tobias Pflüger, Politikwissenschaftler und Friedensaktivist,
Mitglied im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI)
und im Wissenschaftlichen Beirat von Attac.

Die Ausweitung der neoliberalen Wirtschaftsordnung führt zur Verarmung großer Teiler der Weltbevölkerung, zu Krisen und Konflikten. Staaten zerfallen. Es gibt neue Kriege. Auf der Münchener Sicherheitskonferenz im Februar erklärten Bundespräsident Gauck, Verteidigungsministerin von der Leyen und Außenminister Steinmeier einmütig, dass es an der Zeit sei, dass Deutschland mehr Verantwortung übernehme, auch militärisch.

Attac lehnt mit Entschiedenheit eine weitere Militarisierung der Gesellschaft ab. Die Bilanz der NATO-Einsätze ist verheerend. Nur mit einer Wirtschafts- und Außenpolitik, die auf soziale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und Demokratie orientiert, ist Frieden möglich.

Beim Plenum wollen wir uns über brennend aktuelle Fragen mit Tobias Pflüger austauschen, der freundlicherweise für die erkrankte Claudia Haydt einspringen konnte. So ist zu fragen:

  • Wie ist die Außen- und Militärpolitik der großen Koalition einzuschätzen?
    Wessen Interessen werden vertreten?
  • Warum werden deutsche Soldaten immer noch nach Afghanistan geschickt?
  • Was macht die Bundeswehr in Afrika?
  • Warum können deutsche Rüstungsfirmen Milliarden mit dem Tod verdienen?
  • Geht es beim Ukraine-Konflikt um Freiheit und Demokratie oder um Geopolitik und Geostrategie?
    Wie hat sich Deutschland eingebracht?
  • Wie kann die weitere Militarisierung der Europäischen Union gestoppt werden?
  • Was meint der Slogan „Der Krieg beginnt hier“?
  • Welche Kampagnen für ein friedliches Europa kann Attac unterstützen?

Wir laden Euch herzlich ein. Beteiligt Euch an der Diskussion!

Greifswalder Str. 4
(Haltestelle Am Friedrichshain, Tram M4 oder Buslinien 200 und 240)