8. Dezember 2015 - attac AG Globalisierung und Krieg

  • Aktion am Tag der Menschenrechte:
    "Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr"

  • Bündnis richtet sich an Sigmar Gabriel
    und die Delegierten des SPD-Bundesparteitags

     

Im Vorfeld des SPD Bundesparteitags appelliert das globalisierungskritische Netzwerk Attac gemeinsam mit anderen Friedens- und Menschenrechtsorganisationen auf die Anschaffung von Kampfdrohnen für die Bundeswehr zu verzichten. Das Bündnis hat einen Offenen Brief an den SPD-Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel adressiert mit der Forderung, stattdessen eine führende Rolle zu spielen in den internationalen Bemühungen, diese Waffe unter völkerrechtliche Kontrolle zu bringen.

Elsa Rassbach von der Bundesarbeitsgruppe Globalisierung und Krieg bei Attac: "Seit Jahren ist bekannt, dass bei Einsätzen von Kampfdrohnen überwiegend Unbeteiligte getroffen werden. Wir fordern, von der Anschaffung von Drohnen im Dienste von Krieg, Überwachung und Unterdrückung Abstand zu nehmen."

Der Brief ist auch an die Delegierten des ordentlichen Bundesparteitags der SPD (vom 10. bis 12. Dezember in Berlin) gerichtet und zitiert mehrere Anträge für den SPD-Bundesparteitag von Landesverbänden und Ortsvereinen der SPD, die gegen die Anschaffung oder Entwicklung von bewaffnungsfähigen oder bewaffneten Drohnen argumentieren und für den Einsatz der SPD für die internationale Ächtung dieser Waffe plädieren.

Pressekontakte:
Elsa Rassbach, attac AG Globalisierung und Krieg
und Sprecherin der US-Friedensorganisation Code Pink in Deutschland,
Telefon: 0170-738 1450
Mike Nagler, attac Koordinierungskreis, 0179-9619584


WEITERE GESPRÄCHS- und FOTOMÖGLICHKEIT
am internationalen Tag der Menschenrechte:

Am 10. Dezember 2015, vom 9 bis 11 Uhr wird attac gemeinsam mit der Friedenskoordination Berlin und weiteren Vertreterinnen und Vertretern des Aktionsbündnisses bei der Eröffnung des Bundesparteitags der SPD den Offenen Brief an die SPD-Delegierten verteilen und Unterschriften für den Appell "Keine Kampfdrohnen" sammeln. Diesen haben schon mehr als 140 Organisationen und mehrere Zehntausend Einzelpersonen unterschrieben. Um 10:00 Uhr wird eine Informationskundgebung stattfinden. Elsa Rassbach steht dort auch direkt vor Ort gern zum Gespräch zur Verfügung.
Ort: CityCube, Messe Berlin, 14055 Berlin, Eingang über Messe Süd / Jafféstraße

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