17. Juli 2012 - Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!

Gemeinsam gegen den Export von Terror und Gewalt "made in Germany"

Jede Minute stirbt ein Mensch an den Folgen einer Gewehrkugel, einer Handgranate oder einer Landmine. Fachleute schätzen, dass alleine durch Gewehre und Pistolen der Waffenschmiede Heckler & Koch nach dem Zweiten Weltkrieg weit mehr als eine Million Menschen ihr Leben verloren haben. Weitere ungezählte Kriegsopfer sind durch die vielen anderen waffenexportierenden deutschen Unternehmen zu beklagen.

Die deutschen Exporte von Kriegswaffen
und Rüstungsgütern haben sich in den letzten Jahren verdoppelt. U-Boote und Kriegsschiffe, Kampfjets und Militärhubschrauber, Panzer und Raketenwerfer, Sturmgewehre und Maschinenpistolen, Lizenzen zur Waffenproduktion und ganze Rüstungsfabriken werden weltweit ausgeliefert. Zu den Empfängern zählen auch Diktaturen und autoritäre Regime in Afrika, Asien, Lateinamerika und Europa, die die Menschenrechte mit Füßen treten. Deutschland ist inzwischen der drittgrößte Rüstungsexporteur weltweit.

Attac setzt sich in einem breiten Bündnis für einen Stopp der Waffenexporte ein. Die "Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!" sammelt Unterschriften, organisiert Veranstaltungen und Mahnwachen und bereitet für den 31. August einen überregionalen Aktionstag in Süddeutschland vor. Ziele der Kampagne sind eine Veröffentlichungspflicht aller Exporte von Rüstungsgütern sowie die Aufnahme eines grundsätzlichen Verbotes von Rüstungsexporten durch eine Klarstellung des Grundgesetzartikels 26(2).


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Attac-Autorenbeitrag von Peter Grottian:
     Legt die Zivilgesellschaft die Leos an die Kette?


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