15. April 2018 - Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von attac:

Pressemitteilung zum Krieg gegen Syrien

32 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem wissenschaftlichen Beirat von attac verurteilen die verbrecherische Kriegspolitik von USA, Großbritannien und Frankreich in Syrien und kritisieren scharf die Zustimmung der deutschen Bundeskanzlerin zu diesem Krieg. In einem Beitrag fordern sie die Bundesregierung auf, sich klar von dem völkerrechtswidrigen Krieg der drei genannten Staaten zu distanzieren und die deutschen AWACS-Flugzeuge im Rahmen der US-geführten "Anti-IS-Allianz" sofort zurückzubeordern.

5. Mai 2017 - Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von attac:

Replik auf die Antwort von "Adopt a Revolution" an attac

Eine Antwort auf die Stellungnahme „Kein Beitrag zum Frieden“ der Initiatoren
des Protests vor der russischen Botschaft im Dez. 2017 zu unserer
Syrienerklärung vom 25 Januar 2017. Außer dem Hauptinitiator „Adopt a
Revolution“ haben auch Frank Heterich und Peter Schneider, Lara Qabbani
und Anas Albasha die Antwort auf unsere Stellungnahme mit unterzeichnet. Im
Folgenden beziehen wir uns in unserer Replik einfachheitshalber auf den
Hauptinitiator „Adopt a Revolution“.

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25. Januar 2017 - Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von attac:

Erklärung zum Syrienkrieg

Wir möchten vorausschicken: Erstens ist uns nicht verborgen geblieben, dass Russland und Iran, die auf der Seite des Assad-Regimes in den Krieg eingetreten sind, ihre eigenen Interessen und strategischen Ziele verfolgen. Zweitens haben wir den Gewalteinsatz und die frühzeitige Einmischung ausländischer Staaten in den innersyrischen Konflikt von Beginn an für falsch gehalten und kritisiert: den Gewalteinsatz von Assad gegen die friedlichen Demonstranten, die gegen die Diktatur auf die Straße gegangen waren, ebenso wie gegen die Waffenlieferungen des Westens an die angeblich moderaten Rebellen und alle darauf folgenden Kriegshandlungen.
Entgegen der im Westen herrschenden Mainstream-Meinung stellen wir jedoch fest:
[ weiterlesen ] [ Interview mit Frieder Otto Wolf ]

4. Dezember 2015 - attac Deutschland:

Attac kritisiert deutschen Kriegseinsatz in Syrien

Der Beschluss des Bundestages zum deutschen Kriegseinsatz ist verantwortungslos, bewertet das globalisierungskritische Netzwerk Attac.

Hier fand kein demokratischer Prozess der Meinungsbildung statt. Trotz überaus komplizierter und unüberschaubarer Konfliktlage wurde der Beschluss im Eiltempo durchgedrückt. Dieser grundgesetz- und völkerrechtswidrige Einsatz wird nicht zur Entspannung der Situation oder der Bekämpfung des Terrors führen. Die Erfahrung der letzten 14 Jahre in den Kriegen in Afghanistan oder Irak zeigen Zerstörung, Tod, Entwurzelung und eine Zunahme an Terror.

Im Krieg in Syrien sind mittlerweile die Armeen vieler Nationen beteiligt. Das Ergebnis ist ein komplett zerstörtes Land, über 10 Millionen vertriebene Menschen, rund eine Viertel Million Tote, und ein erstarkter IS. Der Einsatz der Bundeswehr stelle eine weitere Eskalationsstufe dar, die den Weltfrieden gefährdet, so das Netzwerk.

Am Donnerstag, am Vorabend des Beschlusses zum Kriegseintritt, gingen tausende Menschen im ganzen Bundesgebiet gegen die Kriegsbeteiligung auf die Straße. Attac hatte ebenso wie andere Organisationen zu Protesten gegen den geplanten Bundeswehreinsatz aufgerufen. Attac wird auch weiterhin, gemeinsam mit der Friedensbewegung, gegen diesen Krieg und die deutschen Rüstungs- und Waffenexporte protestieren. Es ist alles zu unternehmen, damit die Finanzierungs- und Einnahmequellen des sogenannten Islamischen Staates und anderer Terrormilizen austrocknen und politische Lösungen vorangetrieben werden.

Am Wochenende vom 5. bis 6. 12. 2015 findet in Kassel der 22. Friedenspolitische Ratschlag statt, an welchem auch viele Attac-Aktive teilnehmen und dort über die aktuelle Lage und folgende Schritte der Friedensbewegung beraten werden. Attac ruft dazu auf, sich auch an den friedenspolitischen Aktionen am Internationalen Tag der Menschenrechte am kommenden Donnerstag, den 10.12.2015, zu beteiligen.


Mahnwachen, Kundgebungen, Demonstrationen
22. Friedenspolitischer Ratschlag
Offenes Arbeitstreffen der attac-AG Globalisierung und Krieg


3. November 2014 - attac Augsburg:

Irak und Syrien – Jenseits der Medienpropaganda
Vortrag von Karin Leukefeld bei attac Augsburg
Video-Aufzeichnungen: Teil 1, Teil 2, Teil 3

29. November 2013 - attac Augsburg:

Syrien – Jenseits der Medienpropaganda
Vortrag von Karin Leukefeld bei attac Augsburg
[ Video-Aufzeichnung (ca. 2h20 ) ]

7. September 2013 - Attac Deutschland:

Keine militärische Intervention in Syrien!

Das angekündigte militärische Ein­greifen der USA, Frankreichs und weiterer Staaten wird zu einer wei­teren Eskalation der Gewalt in Syrien führen. Es ist eine Illusion zu glau­ben, dass Bomben das Leiden der Menschen verringern oder die Lö­sung des Konflikts beschleunigen. Im Gegenteil werden die drohenden Luft­angriffe noch mehr Opfer fordern und eine politische Lösung erschwe­ren. Attac Deutschland sagt deshalb Nein zum Krieg gegen Syrien. Für Syrien kann es nur eine politische Lösung geben.

Weltweit herrschen Trauer und Entsetzen über den Giftgas-Anschlag in Syrien. Dieses Kriegsverbrechen mit geächteten Waffen, durch das Hunderte von Toten, Tausende von Verletzten zu beklagen sind, muss sofort aufgeklärt werden. Die Schuldigen gehören vor den Internationalen Gerichtshof.

Der Giftgas-Anschlag ist entsetzlicher Ausdruck einer massiven Brutalisierung und Militarisierung des syrischen Aufstands, die von vielen Seiten betrieben wird - so vom syrischen Regime, konservativen Golfstaaten, djihadistischen Akteuren und von Staaten, die die Rebellion für ihre regionalen und globalen Machtinteressen instrumentalisieren.

Der syrische Krieg begann als Aufstand gegen ein extrem repressives, auf Unterdrückung bauendes Regime, das die syrische Gesellschaft sozial spaltet, indem es die Wirtschaft dereguliert, das Sozialsystem abbaut und die ländliche Entwicklung vernachlässigt. Die in mehreren Regionen Syriens sich entwickelnden emanzipatorischen Ansätze geraten zwischen die Mühlsteine der Militarisierung.

Attac fordert die Bundesregierung auf, jede direkte und indirekte Kriegshilfe zu verweigern und sich aktiv für Friedensverhandlungen unter Einbeziehung aller Kräfte der Region einzusetzen.

Die Bundesregierung soll darüber hinaus unmissverständlich darauf drängen, dass sich kein EU-Mitgliedsstaat an der drohenden militärischen Intervention beteiligt. Eine taktische Verweigerung von Unterschriften reicht in keiner Weise.

Waffenlieferungen an die syrischen Kriegsparteien müssen international verboten werden. Das gilt auch für die zynische Eskalation des syrischen Krieges durch deutsche Waffenexporte nach Saudi Arabien und in andere Golfstaaten.

Und Schluss mit der Abschottungspolitik! Europa muss jetzt seine Grenzen für alle Flüchtlinge aus Syrien öffnen und Deutschland muss viel mehr Flüchtlinge aufnehmen.

Attac unterstützt die Proteste der Friedensbewegung. Wie viel die Friedensbewegung erreichen kann, hat die "Stop the War Coalition" in Großbritannien gerade gezeigt.

Die syrische Bevölkerung braucht keine Bomben. Sie braucht Lebensmittel, Medikamente, Flüchtlingshilfe und die Unterstützung der – trotz des brutalen Krieges – bestehenden emanzipatorischen Ansätze der Zivilgesellschaft. Vor allem braucht sie einen Waffenstillstand und Friedensverhandlungen. Bomben schaffen keinen Frieden.

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Kundgebungen und Demonstrationen zum Antikriegstag und
weitere Stellungnahmen (u.a. von attac-Mitgliedsorganisationen) sowie speziell
zum Verhalten der US-Politik in Deutsch, Englisch und Spanisch.

Attac setzt sich u.a. ein für:
"Ein Ende der neuen Kriegsvorbereitungen und Kriege und für zivile und friedliche Konfliktlösungen. Eine Militarisierung der Außenpolitik und Kriegseinsätze der Bundeswehr im Ausland lehnen wir ab."


5. September 2013 - AG Globalisierung und Krieg:

Für Abbildung in voller Größe oder Download bitte auf das Bild oder hier klicken!

30. August 2013 - attac Deutschland:

Keine militärische Intervention in Syrien!

Mit dem angekündigten militärischen Eingreifen in Syrien stehen wir vor ei­ner weiteren Eskalation des Kon­flikts. Es ist eine Illusion zu glauben, dass mehr Waffengewalt das Leiden verringern oder die Lösung des Kon­flikts beschleunigen könnte. Im Ge­genteil ist davon auszugehen, dass die drohenden Luftangriffe noch mehr Opfer fordern werden.


Im Umfeld des Antikriegstags am 1. September fanden in vielen Städten Aktionen gegen die angekündigten militärischen Intervention statt:

Kundgebungen und Demonstrationen zum Antikriegstag und
weitere Stellungnahmen (u.a. von attac-Mitgliedsorganisationen) sowie speziell
zum Verhalten der US-Politik, Englisch und Spanisch.

Attac setzt sich u.a. ein für:
"Ein Ende der neuen Kriegsvorbereitungen und Kriege und für zivile und friedliche Konfliktlösungen. Eine Militarisierung der Außenpolitik und Kriegseinsätze der Bundeswehr im Ausland lehnen wir ab."


5. Mai 2017 - Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von attac:

Replik auf die Antwort von "Adopt a Revolution" an attac

Eine Antwort auf die Stellungnahme „Kein Beitrag zum Frieden“ der Initiatoren
des Protests vor der russischen Botschaft im Dez. 2017 zu unserer
Syrienerklärung vom 25 Januar 2017. Außer dem Hauptinitiator „Adopt a
Revolution“ haben auch Frank Heterich und Peter Schneider, Lara Qabbani
und Anas Albasha die Antwort auf unsere Stellungnahme mit unterzeichnet. Im
Folgenden beziehen wir uns in unserer Replik einfachheitshalber auf den
Hauptinitiator „Adopt a Revolution“.

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