23. März 2014 - Solidar-Werkstatt Österreich:

15 Jahre NATO-Aggression
gegen die Bundesrepublik Jugoslawien

Am 24. März vor 15 Jahren begann der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der NATO gegen die Bundesrepublik Jugoslawien. Aus diesem Anlass interviewte Solidarwerkstatt Österreich-Vorstandsmitglied David Stockinger den ehemaligen jugoslawischen Außenminister Zivadin Jovanovic zu den Hintergründen und Auswirkungen der Aggression sowie der aktuellen Situation in Serbien und der Region.

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09.04.2014 NrhZ, Rudolf Händel: Das Erbe unserer Zivilisation bewahren

14. März 2014 - Internat. Versöhnungsbund, Clemens Ronnefeldt u.a.:

15. Jahrestag:

Kosovokrieg begann mit einer Lüge

Vor 15 Jahren, am 24. März 1999, hielt der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder die nachfolgende TV-Ansprache: „Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, heute abend hat die NATO mit Luftschlägen gegen militärische Ziele in Jugoslawien begonnen."

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Eduardo Galeano

Gedanken zum Krieg:

Das Geständnis der Bomben

Die Vereinigten Staaten und ihre NATO-Alliierten entlassen einen Sturzbach von Raketen auf Jugoslawien, oder darauf, was davon übriggeblieben ist, was Jugoslawien einmal war. Laut offiziellen Berichten werden jene, die angreifen, durch die Rechte der Kosovo-Albaner bewogen, den Opfern eines «Krieges zur ethnischen Säuberung» zu helfen. Präsident Clinton zufolge können die westlichen Demokratien nicht tatenlos dabeistehen.

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Heinz Moll

Stopp den Masters of War

Dem Schwarzbuch über die Verbrechen des Kapitalismus muss ein neues Kapitel hinzugefügt werden. Der NATO-Krieg gegen Jugoslawien stürzt Millionen Menschen in Not und Elend und destabilisiert eine ganze Region aufs schwerste. Er hat das Leiden der Menschen im Kosovo nicht verkleinert, sondern in wahrhaft tragische Ausmasse gesteigert. Seit die Kriegsfurie losgelassen wurde, ist das Unglück aber auch über all jene Bewohner Jugoslawiens hereingebrochen, die dem Gift von Intoleranz und Hass bisher tapfer widerstanden haben. Nichts entmenscht den Menschen mehr als der Krieg.

Die Masters of War zu Washington und London, Bonn und Paris und Rom kümmert das alles nicht. Sie lassen weiterhin Bomben und Raketen auf Jugoslawien regnen. Jeder Tag und jede Nacht bringen noch mehr Tod und Zerstörung. Ein ganzes Land wird in die Steinzeit zurückgebomt. Gnadenlos.

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18. Februar 1999 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Die Medien, Kosovo und die "neue" NATO

Deutsche Kommentare „Serbiens Wahl: NATO-Bomben oder NATO-Soldaten" (Peter Münch, SZ, 17.2.1999), „Bonner Ellbogen-Diplomatie" (Rudolph Chimelli, SZ 30.1.1999) und „Hilflos im Kosovo" (Joachim Käppner auf erster Seite von Deutsches Allgemeines Sonntagsblatt, DAS, 22.1.1999), befürworten den militärischen Eingriff der NATO:

"Und die OSZE? Ihre unbewaffnete Beobachter können nicht eingreifen. Ihre Mission,......... ist gescheitert. Die OSZE ... ist in einem heißen Konflikt die falsche Truppe am falschen Platz. Die NATO steht Gewehr bei Fuß.... Gegen Völkermord hilft nur eine sehr ernsthafte Drohung".

Der DAS-Journalist instrumentalisiert den Begriff Völkermord, der hierzulande mit dem Holocaust verbunden ist und so wahrgenommen wird, um militärische Gewalt der ohne gleichen übermächtigen militärischen Organisation zu legitimieren. Verdreht wird die Tatsache, daß überall dort, wo ausreichend OSZE-Beobachter vorhanden sind, keine Kämpfe stattfinden. (Bonner Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye nach Pressemeldung 23.1.1999).

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