24. Juni 2015 - Nachdenkseiten, Albrecht Müller:

Korrigieren Sie Ihr Urteil über den Kosovokrieg
und die damit verbundene
Einübung Deutschlands in Militäreinsätze

Vermutlich haben sich viele Leserinnen und Leser der NachDenkSeiten einen kritischen Blick auf die gravierende sicherheitspolitische Zäsur von 1999 bewahrt. Aber selbst wenn man damals das Geschehen kritisch betrachtete, vergisst man schnell wichtige Einzelheiten. Deshalb ist der folgende Beitrag von Reinhard Lange sehr hilfreich. Außerdem ist er relevant für die Einordnung des aktuellen Geschehens und dabei vor allem der vielen militärischen Interventionen. Der Autor spannt den Bogen von Bismarcks außenpolitischen Vorstellungen über die Entspannungspolitik Willy Brandts und die damit verbundene Einsicht in die Notwendigkeit gemeinsamer Sicherheitsstrukturen in Europa bis zum Sündenfall Kosovokrieg. In diesem Teil liefert er dann viele Fakten, die zu einer einigermaßen korrekten Beurteilung des Geschehens wichtig sind. Und eben aktuell.

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23. Mai 2008 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

dpa-Meldung aus Belgrad 16.5.08: "Einigung in Belgrad" - SZ 16.5.08

Serbien in die EU, aber nicht verstümmelt

Die Bundesregierung und andere Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten - obwohl voll bewußt der verantwortungslosen Unbotmäßigkeit und Illegalität ihrer sezessionistischen Handlungen zur Förderung der Desintegration eines Nachbarlandes - agieren und agitieren weiter. Ihre Einmischung in die Parlamentswahlen Serbiens am Sonntag 11.5. war anmaßend. Sie verhalten sich wie typische Mafia-Bosse: Sie wissen genau von der Illegalität ihrer Handlungen, aber sie machen es eben, weil sie damit rechnen, daß niemand sie stoppt.

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12. Mai 2008 - Luz Maria de Stefano de Lenkait:

Parlamentswahlen in Serbien am Sonntag 11.5.2008

Serbien braucht dieses Europa nicht

Von Schicksalswahlen in Serbien zu schreiben oder zu sprechen, ist absolut realitätsfremd, ja realitätsfern. Schicksal hat mit Fatalismus zu tun. Mit Handlungen, wo der menschliche Wille wesentlich ist, hat das nichts zu tun. Gerade dies geschieht am Sonntag in Serbien. Ein stolzes Volk entscheidet frei und selbstbewußt, wohin es will und mit wem es das will: Ein erheblicher Anteil nicht mit einem verräterischen Europa, das nach seiner feigen Aggression gegen Belgrad 1999 eine wichtige historische serbische Provinz wie das Kosovo abgespalten hat in gemeinsamer Sache mit separatistischen dubiosen Kräften, die auch zusammen mit Mafia-Organisationen agieren. Dieses Europa verdient Serbien nicht. Es kann von Serbien lernen, wenn es fähig und bereit dazu wäre.

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