4. April 2018 - RUBIKON, Nirit Sommerfeld:

Kolonialismus 2.0

In Gaza haben wir es nicht mit einem Konflikt, sondern mit kolonialistischer Unterdrückung zu tun.
Realität und ihre Darstellung haben oft wenig miteinander zu tun. Vor allem aber ist die Darstellung von realen Ereignissen praktisch immer davon geprägt, wie wir über etwas berichten und was wir damit erzeugen wollen. Im sogenannten israelisch-palästinensischen "Konflikt" lassen sich unendlich viele Beispiele dafür finden, wie durch die Wahl der Worte - bei anderen Medien die Wahl der Bilder, Schnitte, Farben, Typografie - Realitäten in den Köpfen geschaffen werden, die oft wenig mit den tatsächlichen Ereignissen zu tun haben. Jüngstes Beispiel dafür sind die Geschehnisse zu Ostern in Gaza.
Am Ende bleibt die Frage: Wie können wir die Dinge so darstellen, dass alle sich gesehen fühlen, Leid verhindert wird und gerechte Lösungen ihren Weg finden können?

  • Eine Demonstration als Auslöser
  • Demonstration der bloßen Existenz als Akt des Widerstands
  • Namen statt Nummern
  • Darstellungen diesseits und jenseits des Zauns
  • Objektivität durch Fakten

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26. Juni 2017 - Bündnis für die Beendigung des israelischen Besatzung:

BIB Thema der Woche #28:

Flucht und Vertreibung

  • Vertreibungen zwischen 1947 und 1949
  • Vertreibungen seit 1967
  • Innerstädtische Vertreibung
  • Vertreibung durch Hauszerstörung
  • Vertreibung von Beduinen
  • Flüchtlinge in Zahlen

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1. März 2017 - BDS-INFO, Ilan Pappe:

Israel und Palästina:

Siedlerkolonialismus und Wissenschaftsfreiheit an Universitäten

In den letzten zehn Jahren ist ein altes wissenschaftliches Paradigma, welches für die historische Analyse europäischer Siedlerbewegungen in verschiedenen Teilen der Welt Anwendung fand, in den USA und Australien erneut aufgekommen, nun verbunden mit dem Wunsch die moderne Geschichte dieser Länder zu verstehen. Führende Historiker_innen aus aller Welt redefinierten das Paradigma des Siedlerkolonialismus, um alle Orte miteinzuschließen, an denen europäische Immigrant_innen nicht-europäische Länder kolonialisierten -  zunächst mit Hilfe kolonialer Imperien, später dann im Kampf gegen jene Imperien und die einheimische indigene Bevölkerung.
[ mehr ] [ Original (in Englisch) ]

28. Februar 2017 - junge Welt, Michele Giorgio:

»Verhandlungen sollen für Israel günstig sein«

Mit Unterstützung der USA versucht Benjamin Netanjahu, seine Vorstellung vom Nahen Osten durchzusetzen.
[ Interview mit Dror Etkes ]

29. Januar 2017 - Ha'aretz, Gideon Levy:

Die Siedlungen als Plastiktüten

...
Der Tag, an dem die Mehrheit weiß, dass sie für die Siedlungen zu zahlen hat, wird der Anfang vom Ende für diese sein. Der Tag, an dem der Schaden spürbar ist - durch Ausgrenzung und ökonomische Sanktionen - wird der Tag des Weckrufs sein. Deswegen sind Boykotte und Sanktionen so notwendig für Israel. Deswegen kann die BDS-Bewegung Israel immer noch retten - ohne dies natürlich zu beabsichtigen. Es entbehrt nicht der Ironie: Das "Legal Forum for a Democratic Zionist Israel" ["Legales Forum für ein demokratisches zionistisches Israel"] schrieb einen bemerkenswerten Brief an Supermarkt-Ketten, in dem es behauptete, das Plastiktüten-Gesetz gelte nicht für die Siedlungen. Möglicherweise haben die Siedler begriffen, wie gefährlich der Erfolg des Gesetzes für sie ist.
...
[ mehr ] [ in Englisch  (gegen Bezahlung) ]

28. Oktober 2014 - Frankfurter Rundschau, Avraham Burg:

Eine Schande für Israel

Schwedens Entschluss, einen Palästinenserstaat anzuerkennen, ist kein Schaden. Netanjahu vergibt dagegen eine Chance.

[ vollständiger Artikel ]

3. August 2014 - Antiimperialistische Koordination (AIK):

Das Recht auf Völkermord

Oder: Warum Demokratie und Kolonialismus nicht zusammengehen
Kürzlich erschien in der Times of Israel ein Kommentar mit dem Titel: „Wenn Genozid erlaubt ist.“ Es ist die konzise Quintessenz des Zionismus: Israel beansprucht das Recht, die Palästinenser als Volk auszulöschen. Simple Begründung: Sonst können die Israelis nicht ruhig leben. Die westlichen Medien kultivieren diese selbsternannte Opferrolle, die jedes Verbrechen als Selbstverteidigung legitimiert.

[ vollständiger Artikel ]

23. Juli 2011 - junge Welt, Werner Pirker:

»Die kolonialistische Landnahme ist immer noch nicht zu Ende«

Gespräch mit Hanin Zoabi. Über die israelische Herrenvolk-Demokratie, die andauernde »Nakba« und eine demokratische Vision
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NEUIGKEITEN

23.05. - Keine Kampfdrohnen für die Bundeswehr! mehr

02.10. - Fluchtursachen beseitigen, statt Asylrecht weiter zu beschneiden mehr

11.01. - Stellungnahme von attac Deutschland zum "Friedenswinter" mehr

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