29. Juni 2019 - Rubikon, Pepe Escobar:

Im Belagerungszustand

Der Iran steht unter Druck und sucht sich im eurasischen Raum neue Verbündete.
Während der Westen versucht, den Iran durch Sanktionen und nun auch durch offene Kriegstreiberei zu vernichten, werden im eurasischen Raum Koalitionen mit dem Iran gebildet und gefestigt. Ob diese jedoch tragfähig sind, wird sich noch zeigen müssen. Länder wie China und Russland haben ein großes Interesse an einem stabilen, starken Iran — solange dessen Interessen nicht mit ihren eigenen kollidieren. Pepe Escobar über echte und Schönwetterfreunde.
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22. September 2015 - radio-attac Rüsselsheim, Heinz-Jürgen Krug:

Interview mit Dr. Ali Fathollah-Nejad, deutsch-iranischer Politologe, zur Situation im "mittleren Osten", insbesondere im Iran und der Politik von USA/EU/deutscher Regierung in diesen Zusammenhängen..
55 Minuten zum Anhören oder "Downloaden" als mp3-Datei:

  • Atomabkommen und Putsch gegen Mossadegh (1953)
  • Mossadegh = "Kommunist/Terrorist"
  • Atomabkommen Details, Sanktionen (Irak)
  • Sanktionen
  • Iran intern, Frauenbewegung
  • Studenten, Arbeiterbewegung, Menschenrechte
  • Iran/Saudi-Arabien/EU/USA
  • Religion und/oder Ökonomie?

16. Juli 2015 - Journal21, Arnold Hottinger:

Szenarien ohne Atomdeal mit Iran

Die Bedeutung des nun unterzeichneten Nuklearabkommens mit Iran ermisst man am klarsten, wenn man sich auszumalen versucht, was geschehen wäre, wenn es nicht zustande gekommen wäre.

  • Bombardierung der iranischen Atomanlagen?
  • Mögliche Vorteile für China und Russland
  • Noch nicht unter Dach und Fach
  • Wenn die „Falken“ auf beiden Seiten zum Zug kommen
  • Der Kalte Krieg Saudi Arabiens mit Iran
  • Irans neuer Geldsegen

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7. Januar 2013 - junge Welt, Kurt Mellenthin:

Im Wartestand

Noch keine Einigung im Streit um das iranische Atomprogramm. Störmanöver in Washington und Teheran

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19. April 2012 - Süddeutsche Zeitung, Andreas Zielcke:

Die Hand an der Waffe

Verbotene Selbstjustiz oder legitime Selbstverteidigung
- darf Israel Irans Atomanlagen bombardieren?

Vorweg sind die "Bedrohung des Friedens" und der "bewaffnete Angriff" auseinanderzuhalten: Der UN-Sicherheitsrat kann gegen einen Staat wie Iran schon dann vorgehen, wenn dessen Streben nach Massenvernichtungswaffen "den Frieden bedroht". Das sich bedroht fühlende Israel aber darf, wie jeder Staat, erst dann Iran militärisch attackieren, wenn dessen nukleare Aufrüstung als "bewaffneter Angriff" zu werten ist. Aus guten Gründen liegt die militärische Eingriffsschwelle für individuelle Staaten also erheblich höher als die für das Staatenkollektiv.

[ vollständiger Artikel (im SZ-Archiv, gegen Bezahlung) ]

April 2012 - Blätter für deutsche und internationale Politik:

Die falsche Medizin

Ali Fathollah-Nejad

Im Iran stehen die Zeichen auf Krieg: Israel drängt, Obama blockiert mehr schlecht als recht und Europa verliert sich in der Illusion, einen militärischen Krieg durch wirtschaftliche Sanktionen verhindern zu können. Was bei alldem oft übersehen wird: Sanktionen – eigentlich dazu gedacht, den iranischen Machthabern politische Zugeständnisse abzutrotzen – haben maßgeblich zur Zuspitzung der Lage beigetragen.

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März 2012 - Blätter für deutsche und internationale Politik:

Dämon Iran

Michael Lüders

Jedem Krieg geht die Dämonisierung des Gegners voraus. Dieser Gegner gilt wahlweise als Bedrohung des Friedens, der Sicherheit oder bestehender Werte ganz allgemein. Vorzugsweise wird seinem Handeln Legitimität wie Rationalität abgesprochen. Verhandlungslösungen erscheinen dementsprechend als naive Friedensträumerei, als „Appeasement“, oder schlichtweg als Zeitverschwendung.

Auch vor propagandistischen Erfindungen schrecken jene, die Krieg zu führen entschlossen sind, nicht zurück. Erinnert sei etwa an die nicht vorhandenen „Massenvernichtungswaffen“ Saddam Husseins, die 2003 den US-geführten Einmarsch in den Irak nach außen hin begründeten. Mittlerweile gilt der Irakkrieg als größter außenpolitischer Fehler Washingtons seit Vietnam. Und auch der Afghanistankrieg droht in einem Desaster zu enden. Die Kosten beider Kriege haben zudem maßgeblich zum wirtschaftlichen Niedergang der USA beigetragen.

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3. Februar 2012 - marx21, Frank Renken:

Warum dem Iran ein Krieg droht

Der Westen beschließt Sanktionen gegen den Iran. Angeblich soll das Land so daran gehindert werden, Atombomben zu bauen. Doch ginge es wirklich darum, würden USA und EU ganz anders handeln.

[ vollständiger Artikel ]

25. Januar 2012 - Kooperation für den Frieden, Andreas Buro:

Der Iran-Konflikt in der aktuellen Situation des Jahres 2012

Eine Aktualisierung des Dossier I:

Der Iran-Konflikt des Monitoring-Projekts

„Zivile Konfliktbearbeitung, Gewalt- und Kriegsprävention“

[ Iran-Dossier I (PDF, 20 Seiten) ] 

[ Aktualisierung 2012 (PDF, 4 Seiten) ]

Dezember 2011 - Bonn International Center for Conversion:

BICC-Focus 10:

Atomkonflikt Iran: Diplomatische Lösung noch immer möglich?!

Von Jerry Sommer
Erneut reden israelische Regierungspolitiker und Falken in den USA über Militärschläge gegen den Iran und sein Nuklearprogramm. Wieder werden von den USA und der Europäischen Union Sanktionen gegen den Iran verhängt bzw. vorbereitet. Die Übergriffe iranischer Studenten auf die britische Botschaft in Teheran zeigen das gefährliche Eskalationspotential.

[ vollständiger Artikel (PDF, 9 Seiten) ]

9. August 2010 - LUFTPOST, Webster G. Tarpley:

Obama bereitet die Bombardierung des Iran vor

Webster Griffin Tarpley, ein US-amerikanischer Dozent, Autor, Journalist und scharfer Kritiker der US-Politik, durchleuchtet die vielen Gründe, die einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieggegen den Iran immer wahrscheinlicher werden lassen. Es lohnt sich, diesen überlangen Text sehr aufmerksam und wirklich ganz zu lesen.

[ vollständige Analyse in Deutsch ] [ in Englisch ]

4. Mai 2010 - Süddeutsche Zeitung, Zbignniew Brzezinski:

Was er will und was er kann

Irans Präsident Ahmadinedschad mag abstoßend reden - aber es besteht kein Anlass, übertriebene Ängste vor ihm zu haben.

[ vollständiger Artikel ]

30. März 2010 - Internationaler Versöhnungsbund, Clemens Ronnefeldt:

Iran, Israel und USA:

Hintergründe zur Konfliktregion Naher und Mittlerer Osten

[ vollständiger Artikel ]

3. Juli 2009 - Junge Welt, Werner Ruf:

Hintergrund:
Zur politischen Ökonomie des Iran und seiner geostrategischen Bedeutung

Souveräner Rentenstaat

Iran ist ein Rentenstaat. Kurz auf den Punkt gebracht bedeutet dies: 1. Der weit überwiegende Teil des Staatseinkommens stammt aus relativ unproduktiver, auf den Export von Rohstoffen gerichtete Tätigkeit, die zwar Devisen ins Land bringt, aber keinen nennenswerten Mehrwert schafft. Typisch hierfür sind die Förderung und der Export von Öl und Erdgas.
[ vollständiger Artikel ]

27. Juni 2009 - Gush Shalom, Uri Avnery:

Zwischen Tel Aviv und Teheran

Hunderttausende iranische Bürger strömen auf die Straßen, um gegen ihre Regierung zu protestieren! Was für ein wunderbarer Anblick! Der Journalist Gideon Levy schrieb in Haaretz, er beneide die Iraner.
[ vollständiger Artikel

26. Juni 2009 - Neues Deutschland:

Streitfrage:

Bringt die iranische "Reformbewegung" die politische Wende?

Im Folgenden dokumentieren wir zwei Beiträge zur Lage im Iran, die in der Freitagsausgabe des "Neuen Deutschland" unter der Rubrik "Debatte" veröffentlicht wurden.

 [ Es debattieren: Prof. Dr. Werner Ruf und Dr. Behrouz Khosrozadeh ]

26. Juni 2009 - Friedenspolitischer Ratschlag:

Eine Stimme aus der Friedensbewegung zu den Protesten und Unruhen im Iran:

"Eine von außen diktierte Einschränkung der staatlichen Souveränität wird keine iranische Regierung akzeptieren"

Nach zahlreichen Erklärungen und Interventionen von Menschenrechtsorganisationen hat sich nun auch die Friedensbewegung zu den Vorgängen im Iran Stellung bezogen. Wir dokumentieren im Folgenden eine Pressemitteilung des Bundesausschusses Friedensratschlag, der auch mit einer längeren Erklärung die öffentliche Diskussion sucht.

[ zum vollständigen Beitrag und zur Erklärung ]

23./24. Juni 2009 - World Socialist Web Site, Bill van Auken:

Straßenproteste lassen nach -

aber im Regime nehmen Konflikte zu

Die Protestbewegung im Iran ist am Montag weitgehend von den Straßen Teherans verschwunden. Die Auseinandersetzungen innerhalb des iranischen Regimes gehen allerdings weiter. Mirhossein Mussawi und die anderen besiegten Kandidaten hatten im Zusammenhang mit der Wahl vom 12. Juni Einspruch gegen angebliche Wahlfälschungen erhoben.
[ vollständiger Artikel ]

16. Juni 2009 - Süddeutsche Zeitung, Volker Perthes::

"Ausmaß der Gewalt ist überraschend"

Volker Perthes, Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, über die falsche Perspektive des Westens, die Anti-Establishment-Kampagne des iranischen Präsidenten - und wieso Mahmud Ahmadinedschad leichter Kompromisse mit den USA schließen könnte als sein Konkurrent Mir Hussein Mussawi.

[ Interview ]

15. Juni 2009 - ZDF-Morgenmagazin:

Interview mit Peter Scholl-Latour:

Über die Wahlen und Proteste im Iran

[ Video (4:44) ]

12./16. Juni 2009 - World Socialist Web Site, Peter Symonds:

Präsidentschaftswahl im Iran

Der folgende Artikel ist im englischen Original am Vorabend der Wahl erschienen, aus der Amtsinhaber Mahmoud Ahmadinedschad als Sieger hervorging. Er analysiert den Hintergrund der Wahl.
[ vollständiger Artikel ]

22. November 2007 - Mohssen Massarrat:

Wie man der Kriegsgefahr entgegentreten kann in diesem empfindlichen Moment

[ deutsche Übersetzung aus dem Persischen ]

November 2007 - Internationaler Versöhnungsbund:

Iran-Konflikt

Akteure, Interessen und Wege aus der Eskalation

Clemens Ronnefeldt
Referent für Friedensfragen
beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

[ vollständiger Text (PDF) ]

12. April 2006 - Informationsstelle Militarisierung:

Iran-Uran-Krieg? Bombendrohungen aus dem Glashaus

Es steht viel auf dem Spiel beim Iran-Uran-Konflikt. Es geht dabei nicht nur um die "zivile" oder militärische Nutzung von Atomtechnologie, nein, der Konflikt ist angereichert mit vielen Komponenten. Globale und regionale Machtpolitiken spielen dabei ebenso eine wichtige Rolle,, wie Sicherheitsfragen, die je nach Akteur verschieden definiert werden, die immer bedeutender werdende Problematik der Energiesicherheit trägt zur Konfliktkonstellation genauso bei wie die Frage der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen (Proliferation), es geht um Wirtschaftspolitik, Währungsstabilität und Forschungspolitik und nicht zuletzt um persönlich/politische Ambitionen. Vor allem aber dreht sich der Konflikt um die Durchsetzung westlicher Ordnungsvorstellungen, die ohne Rücksicht auf geltendes Recht eine hierarchische Weltordnung zementieren sollen.
[ vollständiger Beitrag ] [ IMI-Magazin (PDF) ]

April 2006 - Internationaler Versöhnungsbund:

Iran-Krieg noch in der Bush-Ära?

Clemens Ronnefeldt

Referent für Friedensfragen
beim deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes

[ vollständiger Text (PDF) ]

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11.01.2015 | Stellungnahme von attac Deutschland zum "Friedenswinter" mehr

04.08.2014 | 39 Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von Attac mehr

31.03.2014 | Offener Brief gegen "Henry-Kissinger-Professur" mehr

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