Georgien

 

29. August 2008 - Komitee für Grundrechte und Demokratie

Georgien - Alternativen zur Gewalteskalation

Der Georgien-Konflikt kann für sich allein nicht verstanden werden. Er ist ein Ereignis in einem größeren Konfliktzusammenhang. Hatte man nach dem Ende des Ost-West-Konflikts viel vom "Gemeinsamen Haus Europa" gesprochen, das Ost und West eng miteinander in Partnerschaft verbinden sollte, so entstand de facto sehr bald eine andere Konstellation.
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20. August 2008 - Steinberg-Recherche:

Pipeline-Schach

Der Kaukasus-Konflikt aus geopolitischer Sicht

Am fünften Tag nach dem georgischen Überfall auf die südossetische Hauptstadt Tschinwali, am 12. August 2008, erklärte Georgiens Botschafter Michail Ukleba in Sofia vor der bulgarischen Presse, Rußland gehe es nicht um Südossetien, sondern darum, den wirtschaftlichen Fortschritt und die Aufnahme Georgiens in EU und NATO zu blockieren. Rußland wolle den georgischen Präsidenten Michail Saakaschwili und seine demokratisch gewählte Regierung stürzen. Der Gegner Georgiens wolle den US-amerikanisch dominierten Energiekorridor nach Süden zum Weltmarkt unterbrechen und den geplanten Erdgastransit via Nabucco-Pipeline durch Georgien verhindern, um die Welt weiter mit Energieressourcen erpressen zu können. Der russische Feldzug habe die multinationalen Konzerne geschädigt. Sie würden schon bald auf Schadensersatz klagen. 

[ ausführlicher Artikel mit Landkarten und Quellenangaben ]

[ RIA Novosty-Artikel: US-Hilfsgüter für Georgien ]

9. August 2008 - Neues Deutschland:

Krieg ums kaspische Öl

Mit Waffengewalt wollen westliche Multis die russische Vorherrschaft über die gigantischen Vorkommen brechen.

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