31. Mai 2017 - RUBIKON, Werner Ruf:

Warum musste Gaddafi sterben?

Frankreichs Rolle im Krieg um Libyen.
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17. November 2015 - TELEPOLIS, Ernst Wolff:

Der Brandstifter als Biedermann
Francois Hollande nach den Attentaten von Paris

Kaum waren am vergangenen Freitag die Explosionen in der Pariser Innenstadt verhallt, da trat der französische Präsident Hollande vor die Kameras und forderte alle Demokraten auf, "die Reihen zu schließen und in dieser schweren Stunde zusammenzustehen".
Hollandes Auftritt war ein klassisches Beispiel dafür, wie ein Brandstifter nach einer selbst gelegten Feuersbrunst als Biedermann auftritt. Schließlich war es seine Politik, die entscheidend dazu beigetragen hat, den Boden für die Terroranschläge in Paris zu bereiten.
Kurz vor den Anschlägen hatte Hollande die US-Bombardements in Syrien mit der eigenen Luftwaffe unterstützt und damit den gefährlichsten Brandherd im Nahen Osten bewusst angefacht. Die militärische Eskalation stand im Einklang mit der immer aggressiveren Außenpolitik, die Hollande seit seiner Amtsübernahme verfolgt.
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12. August 2013 - Werkstatt-Radio:

Afrikanischer Demokratiewunsch und
Europäische Kolonialrealität am Beispiel Mali

Das demokratisches Prinzip kann, soll und muss nicht von außen in eine Gesellschaft, schon gar nicht vom Westen in die Länder Afrikas hineingetragen werden. Diese Länder haben durch ihre Erfahrungen mit dem europäischen Kolonialismus eine Reife und Entwicklung erfahren, durch welche Sie ihre Geschicke autonom und selbstbestimmt bestimmen können.
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10. April 2011 - BAG FIP:

Hände weg von Côte d'Ivoire - Wider den Neokolonialismus!
Erklärung der Bundesarbeitsgemeinschaft Frieden und Internationale Politik der Partei Die Linke (BAG FIP)

Am letzten Wochenende (9./10. April 2011) tagte in Bochum die Bundesarbeitsgemeinschaft Frieden und Internationale Politik der Partei Die Linke (BAG FIP) und befasste sich mit einigen aktuellen Problemen der internationalen Politik. Unter anderem wurde über den Gewaltkonflikt in der Elfenbeinküste (Côte d'Ivoire) diskutiert und schließlich ein Initiativantrag verabschiedet.
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2. April 2011 - Hintergrund:

Französische Kolonialambitionen:
Das Massaker in Cote d`Ivoire und die Verantwortung des Westens

Der Kampf um das Präsidentenamt in Cote d`Ivoire wird mit militärischen Mitteln ausgefochten. Immer mehr Menschen kommen dabei ums Leben. Anhänger des noch amtierenden Präsidenten Laurent Gbagbo verteidigen den Präsidentenpalast und die Residenz bis aufs Blut. Die westliche Parteinahme für Alassane Ouattara gießt unter der Wortführerschaft Sarkozys weiteres Öl ins Feuer. 
Nach einem Massaker mit bis zu tausend Toten in Duékoué im Westen der Elfenbeinküste forderte UN-Generalsekretär Ban Ki Moon eine Untersuchung des Blutbades. Die Hintergründe des Geschehens in Duékoué waren am Sonntag weiterhin unklar. Die Hilfsorganisation Caritas sprach auf ihrem Internet-Portal von einem „Massaker“ mit 1.000 Toten. Die meisten von ihnen waren getötet worden, nachdem die Truppen des vom Westen präferierten Präsidenten Alassane Ouattara in der Stadt einmarschiert waren. Das Internationale Rote Kreuz (IRK) hatte die Toten am Donnerstag auf den Straßen des Ortes gefunden.
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Neuigkeiten

11.01.2015 | Stellungnahme von attac Deutschland zum "Friedenswinter" mehr

04.08.2014 | 39 Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats von Attac mehr

31.03.2014 | Offener Brief gegen "Henry-Kissinger-Professur" mehr

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