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8. August 2017 - Süddeutsche Zeitung, Thomas Ruttig

Außenansicht:

Blauäugig in Kundus

Noch immer besteht die Bundesregierung darauf, dass es in Afghanistan sichere Gebiete gibt, in die abgelehnte Asylbewerber geschickt werden können. Diese Gebiete gibt es nicht. Dass es so ist, hat entscheidend mit schweren Fehlern der deutschen Politik in der Vergangenheit zu tun. Vor allem geht es dabei um die Stadt Kundus.
Anfang Juli wurde wieder einmal um Kundus gekämpft. Zum dritten Mal in drei Jahren. Wieder stand es Spitz auf Knopf: Würden die Regierungstruppen dem Druck diesmal standhalten? Oder würden, wie 2015 und 2016, die Taliban in die Großstadt einrücken? Fast 8000 Kundusis wollten das nicht abwarten und schlossen sich den 12 000 Binnenvertriebenen an, die bis Mitte Juni schon vor Kämpfen anderswo in der Provinz geflohen waren.
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