Höchste Zeit, das Casino zu schließen!
Vortrag und Diskussion mit
Frau Prof. Dr. Christa Luft
Am 26. November, 19 Uhr
im Filmbüro, Bürgermeister-Haupt-Str. 51 - 53
zum Thema "Höchste Zeit, das Casino zu schließen!Die globale Finanzmarktkrise - Ursachen undAuswege"
Eine gemeinsame Veranstaltung des Freundeskreises
Rosa Luxemburg und der Gruppe Attac Wismar
5 Jahre attac Wismar
Fünf jahre Attac Wismar
Am 14. August traf sich die Gruppe bei unserem Mitglied Dr. Bardet, um in lockerer Runde und bei Speis' und Trank Rückschau auf die seit der Gruppengründung vergangenen 5 Jahre zu halten. Neben dem Austausch von Erinnerungen an mancherlei Begebenheiten, Erfolge und Misserfolge wurde auch überlegt, was man künftig anders, besser machen kann. Kritische Bewertungen blieben nicht aus, eine vorgenommene tabellarische Zusammenstellung all dessen, was wir mit mehr, oder manchmal auch weniger Erfolg angepackt haben, vermittelte aber doch Stolz auf das Erreichte und die Zuversicht, das unsere Bemühungen um die Mitgestaltung einer anderen Welt nicht ganz vergeblch waren und das es sich lohnt, gemeinsam weiterzumachen.
10 Jahre attac

Bike for Peace...
... and New Energies“
Horst Matthies gehörte zu denen, die vom ersten bis zum letzten Kilometer dabei waren. Am 10. 12. 19 Uhr berichtet er darüber im Tikozigalpa, Dr. Leber-Str. 38.
„Lass es gut sein."
Am 03.12. 19.30 Uhr wird Dr. h. c. Friedrich Schorlemmer sein Buch „Lass es gut sein. Ermutigungen zu einem gelingenden Leben“ vorstellen und mit den Besuchern ins Gespräch kommen. Diese Veranstaltung findet im Bürgerschaftssaal des Wismarer Ratshauses statt.
Für sie wird ein Eintritt in Höhe von 5 € erhoben; der Vorverkauf erfolgt in der Buchhandlung Weiland.
Organisator: Freundeskreis Rosa Luxemburg
lets make money - filmvorführungen
Let´s make money
In einer gemeinsamen Veranstaltung von Tikozigalpa, Attac Wismar und Rosa-Luxemburg-Stiftung läuft "Let's make Money", ein Film von Erwin Wagenhofer, am 5. Februar 2009 20 Uhr im Tikozigalpa, Dr. Leber-str. 38. Im Anschluss an die Vorführung ist eine von Renè Zeitz von der Attac-Gruppe Wismar moderierte Diskussion vorgesehen.Der Film lief im Oktober vorigen Jahres genau zum richtigen Zeitpunkt an, nämlich praktisch synchron mit dem vollem Ausbruch der Finanzmarktkrise. Er reflektiert den Weg des großen Geldes durch die verschiedenen Ebenen des globalen Finanzsystems und legt die Mechanismen bloß, die schließlich zu dessen gegenwärtigem Kollaps führten. Dieser Weg beginnt dort, wo z. B. spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und dabei selber bettelarm bleiben, führt weiter zu den gefeierten Fondsmanagern, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue zu möglichst hohen Renditen anlegen sowie zu Unternehmern, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange dort Löhne und Steuern niedrig sind. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird. Wir erfahren auch, warum es weltweit zu so einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist und welche Konsequenzen dies für unser alltägliches Leben hat. Beleuchtet wird auch die Rolle der Politik, die letzten Endes die Spielregeln für den weltweiten Casinokapitalismus gesetzt hat und die nun mühsam versuchen muss, aus der Finanzkrise nicht auch eine Gesellschaftskrise werden zu lassen.
Finanzkrise
Attac Wismar zur Finanzkrise
Die Finanzkrise ist in aller Munde. Viel wird gerätselt um Ursachen und Auswege. Die Analyse der Probleme ist oft noch unvollkommen. Abweichen auf Nebengleise – Manager, Abfindungen, Gold – geht am Kernproblem vorbei. Das liegt u.E. in der Struktur, im System, der Finanzwirtschaft, weniger bei Personen. Da sollte Veränderung ansetzen. Die Tobinsteuer, das Gründungsmotiv von Attac, sollte einer Dämpfung der internationalen spekulativen Finanztransaktionen dienen. War das die Ahnung oder Voraussicht des kommenden Booms oder Crahs? In der vorliberalen Etappe des Kapitalismus waren charakteristisch: Dominanz der Volkswirtschaft, traditionelle Wirtschaftsweise, Gewinneinsatz für Rationalisierung, Rekonstruktion und Kapitalexport zu Auslandsinvestitionen. Insgesamt also alles Massnahmen zur Stabilisierung und Erweiterung des Unternehmens. Mit Thatcher und Reagan gelangen wir in die neoliberale Phase des Kapitalismus. Finanzmarkt und Finanzindustrie blähen sich auf. Es gibt eine Überakkumulation infolge überschüssiger Gewinne. Ursachen dafür sind vielfältig, u.a. wachsende Produktivität infolge Rationalisierung, Lohndumping, korrespondierend mit der Schwäche der Gewerkschaften, Liberalismus und Deregulierung (Abbau von Kontrolle und staatlicher Aufsicht) mit Hilfe des Staates, massive Steuersenkungen für die Wirtschaft, Entstehung multinationaler Grosskonzerne, geringere Investitionsmöglichkeiten infolge Sättigung in bestimmten Wirtschaftszweigen (Auto-u. Textilindustrie) und absolute Priorität von Profit als Unternehmensziel. Diese Sachverhalte bewirken das Entstehen der Finanzblase. Es erfolgt eine Ablösung der überakkumulierenden Mittel von der Realwirtschaft, eine Verselbstständigung von Finanztiteln (Zertifikaten, Derivaten, Hedge-Fonds und anderen „Hochrisikoprodukten“), also ein weltweites alle Formen des Geldkapitals übergreifendes Kredit - und Spekulationssystem, ein Handel mit Waren aber mit hohen Zinssätzen. So war folgerichtig mit dieser Finanzblase die Vorstellung an einem nur virtuellen Reichtum entstanden. Diese Grössenordnung wird mit ca. 90 % der insgesamt umlaufenden Geldmittel angegeben. Heiner Geissler bezifferte kürzlich das Verhältnis von Finanzmitteln der Realwirtschaft zu denen der Finanzmarktprodukte mit 1:3. Diese Entwicklung musste früher oder später zu einem Crash führen. Auslöser dafür konnten sich auf mehrfache Weise ergeben. In unserem Falle waren es die Immobilienkredite in den USA. Die internationale Verflechtung des Finanzmarktes führt zu einem Dominoeffekt im Bankensystem und zu entsprechenden Insolvenzen, letzten Endes einer Pleite der neoliberalen Politökonomie.
Bleibt die Frage: Was ist zu tun, um unter dem Aspekt einer Dauerlösung solche Katastrophen künftig zu vermeiden, welche Konsequenzen sind national und international erforderlich?
Generell ist eine stärkere Hand des Staates Gebot, damit eine greifende Regulierung möglich wird. Dazu gehören:
 TÜV für den Finanzmarkt, d.h. Unterbindung/ Verbot des internationalen Finanztransfers für alle nicht wirtschaftsgebundenen Zwecke (Ausnahmen: Handel, Investitionsnachweis, Entwicklungshilfe), also kein Finanzprodukt ohne Bindung an die Realwirtschaft, Steueroasen schliessen, Abbau der Überakkumulation über Lohnerhöhungen und Gewinnbeteiligung der Arbeitnehmer, Eigenkapital aufstocken – oder konsequenter:
ï‚· Verstaatlichung der Grossbanken zur Sicherung der Wahrnehmung des Allgemeinwohls
 Wirtschaftsdemokratie anpacken, d.h. u.a. Vertreter der Zivilgesellschaft in die Aufsichtsräte – und schliesslich
 Kehrtwendung der Politik in ihrem Verhältnis zur Wirtschaft!
Wirtschaft im Dienst der Gesellschaft!
Literaturempfehlungen: Robert Kurz: Das Weltkapital
Max Otte: Der Crash kommt
Heinz Gliemann für Attac Wismar
OSM
Ohne Sprit nach Malmö
- Ein kurzer Reisebericht zum ESF2008 -
Nach einer längeren Vorbereitungszeit und vielen Spenden in Natural- und finanzieller Form war es am 14. September so weit, wir konnten los segeln.
Bei schönsten Wetter traf sich die Gruppe, bestehend aus 13 Menschen aus dem gesamten Bundesgebiet, im Wismarer Hafen traf und wurden dort von den beiden Skippern und der Bootsfrau empfangen. Nach dem Verladen des Gepäckes und des Proviants gab es eine Einweisung in die grundsätzlichen Gegebenheiten des Schiffes und die Aufteilung auf die Schiffe „Qualle“ und „PROtest“. Da der Wind aus NNW kam und sich auch die nächsten Tage nicht ändern sollte, mußte die Route umgeplant werden und so erreichten wir am ersten Tag lediglich den Hafen von Timmendorf.
Trotz der geänderten Route, konnten wir das Motto „Ohne Sprit nach Malmö“, schon am zweiten Tag nicht mehr einhalten, da die Qualle teilweise mit Motor laufen mußte. Die Crew auf der PROtest war bemüht, das Ziel ohne Motorkraft zu erreichen und so war kreuzen angesagt. Wie erwartet, kam es, den ersten Tag auf offener See, bei vielen Landratten zu allseits bekannter Seekrankheit.
Am Mittwoch, rechtzeitig zur Eröffnung des Europäischen Sozialforums 2008 erreichten wir den Hafen von Malmö und konnten die erste Zeit neben der „Estelle“, einen autonomen Schiff aus Finnland, das auch als Veranstaltungsort diente, liegen.
Die Eröffnungsveranstaltung am Mittwochabend war sehr beeindruckend. Es waren viele Menschen anwesend, die die einzelnen Rednerinnen, wie Wandana Shiva begrüßten. Bei entspannter Atmosphäre trafen sich altbekannte und neue Aktivistinnen und tauschten sich zu den Zielen und Hoffnungen aus. Am Donnerstag teilte sich die Crew in Gruppen, je nach Interessenlage auf, um die unterschiedlichsten Foren, Podiumsdiskussionen, Demonstrationen oder auf informellen Treffen zu besuchen.
An den 5 Tage des SozialForums mit über 200 Seminare und Workshops, noch mehr Konzerte und Theater, Manifestationen, Demonstrationen, Aktivism und unzählige informelle Treffen nahmen rund 10.000 Aktivistinnen teil. Sie alle trafen sich, uns aus subjektiver Sicht waren es mehr, um eine andere Welt zu verwirklichen.
Das nächste ESF wird 2010 in Istanbul statt finden.
Auf Grund der Wetterverhältnisse mußten die Schiffe bereits am Freitag zurück segeln und so verpaßten die meißten von uns den Tag der grossen Manifestation und die Parade. Einige von uns blieben jedoch vor Ort und konnten uns über die Ereignisse berichten.
Nach einer unspektakulären Rückfahrt erreichten wir Samstag Abend den Wismarer Hafen.
Ganz herzliche möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei unseren vielen Förderinnen bedanken, ohne die diese Reise nicht möglich gewesen wäre. Dazu zählen die Gemeinschaften Medewege und Olgashof, attac, die Fraktion der Linken im Europaparlament und Einzelpersonen, wie Dr. Martina Bunge und Dr. Gottfried Timm.
Weitere Informationen unter: www.olgashof.de
Aktionsbündniss OSM

Stolpersteine
Aktion Stolpersteine
Am Dienstag, dem 15 Juli 2008 um 17.00 Uhr findet am Wismarer Rathaus eine Veranstaltung zur Aktion Stolpersteine statt. Der Künstler Gunter Demnig, vom dem die Idee stammt, wird am Vormittag vor neun ehemaligen Wohnhäusern von Nazi-Opfern Stolpersteine im Gehweg einlassen. Projektleiter Frank Reichelt, Lehrer am Gerhart-Hauptmann-Gymnasium sowie am Projekt beteiligte Schüler werden die Ergebnisse ihrer Forschungen über die einzelnen betroffenen Mitbürger vorstellen.
Das Projekt wurde durch Spenden aus der Bevölkerung unterstützt, an denen sich auch unsere Attac-Gruppe beteiligte, in dem die Überschüsse unserer gemeinsamen Veranstaltung mit den Seniorenverein der Hochschule e. V. und der Gemeinschaft Wismarer Künstler und Kunstfreunde e. V. in Höhe von 47,0 € auf das entsprechende Spendenkonto überwiesen wurden.
Aktion Stolpersteine
Aktion Stolpersteine
Am Dienstag, dem 15 Juli 2008 um 17.00 Uhr findet am Wismarer Rathaus eine Veranstaltung zur Aktion Stolpersteine statt. Der Künstler Gunter Demnig, vom dem die Idee stammt, wird am Vormittag vor neun ehemaligen Wohnhäusern von Nazi-Opfern Stolpersteine im Gehweg einlassen. Projektleiter Frank Reichelt, Lehrer am Gerhart-Hauptmann-Gymnasium sowie am Projekt beteiligte Schüler werden die Ergebnisse ihrer Forschungen über die einzelnen betroffenen Mitbürger vorstellen.
Das Projekt wurde durch Spenden aus der Bevölkerung unterstützt, an denen sich auch unsere Attac-Gruppe beteiligte, in dem die Überschüsse unserer gemeinsamen Veranstaltung mit den Seniorenverein der Hochschule e. V. und der Gemeinschaft Wismarer Künstler und Kunstfreunde e. V. in Höhe von 47,00 € auf das entsprechende Spendenkonto überwiesen wurden.
Die Irren taten, was wir nicht durften

Gründungsinitiative attac Wismar
GründungsinitiativeIn Sauna-Gesprächen sowie im Freundes- und Bekanntenkreis war das Wirken von Attac immer wieder Gegenstand von Erörterungen und positiven Bewertungen. Nachdem einige von uns Attac schon durch Spenden unterstützt hatten und Einzel-Mitglied geworden waren, entstand der Gedanke, auch in Wismar die Gründung einer regionalen Gruppe zu wagen. In einer Pressenotiz (siehe Presseecho) wurden Interessierte aufgefordert, sich bei uns zu melden. Am 09.04.03 fand dann im "Tikozigalpa" ein Sondierungsgespräch mit den Sympathisanten statt, in dessen Ergebnis Maßnahmen zur Vorbereitung einer Gründungsversammlung am 21.05.03 beschlossen wurden. In der Folgezeit nahmen wir Kontakt zu schon bestehenden benachbarten Gruppen (Rostock, Schwerin) auf und konsultierten sie zu deren Erfahrungen. Außerdem organisierten wir eine Reihe von Presseverlautbarungen zur Gründungsversammlung, Plakataktionen, Schreiben an ca. 40 Vereine, Verbände und kommunale Einrichtungen, Kontakte mit den örtlichen Vertretern von ver.di und GEW, Verteilung von Werbematerialien und nahmen Verbindung zur Attac-Geschäftstelle in Frankfurt auf, die uns mit Ratschlägen half, einen Referenten organisierte, uns mit Werbematerial versorgte usw.
Gründungsversammlung attac WismarAm 21. Mai 2003 trafen sich auf Einladung der Gründungsinitiative 18 Interessierte im "Tikozigalpa". Johannes Beisiegel (attac Kiel [*Bild 1]) hielt das Einführungsreferat zum Thema "Globalisierung ist kein Schicksal - eine andere Welt ist möglich!Die Antwort von Attac auf die neoliberale Globalisierung" und beantwortete Fragen der Gäste (*Bild 2).
Attac demonstrierte mit Wismarer Bürgern in Berlin
Ein von der PDS gecharterter Bus, voll besetzt mit Bürgern aus Wismar und Umgebung, begab sich am 1. November auf den Weg in die Hauptstadt, um an der "Demonstration gegen Sozialkahlschlag" teilzunehmen(*Bild 3). Neben Mitgliedern von PDS, sozialen Verbänden und Vereinen und des Arbeitslosenverbands nahmen auch Vertreter von Attac Wismar an der bundesweiten Demonstration teil, bei deren Vorbereitung Attac Deutschland wesentlicher Impulsgeber war.
Für uns "politikunfähige Besitzstandswahrer" - wie Frau Beer, Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen - es nötig befand, uns etikettieren zu müssen (fass' an die eigene Nase, Engelchen) - war es überwältigend zu erleben, wie
phanthasievoll und nachdrücklich die Demonstranten dem in weiten Bevölkerungskreisen verbreiteten Unmut über die sozial unausgewogenen Reformen der rot-grünen Bundesregierung Ausdruck verliehen. Trotz pessimistischer Voraussagen fanden sich über 100 000 Bürger zusammen, um ihre Stimme gegen die Verschlechterung ihrer Lebensbedingungen zu erheben.
Der Regierung wird es in Zukunft schwerer fallen, die Tatsache, dass Widerstand gegen ihre Agenda 2010 bisher nur vereinzelt aufflackerte, weiterhin in Zustimmung durch die Bevölkerung umzudeuten. Weitere Aktionen sind angesagt. Wer bisher abseits stand, sollte sich diesen anschließen. Resignation hilft nur denen, die sich mit Appellen zum Gürtel-enger-schnallen unnötige Sorgen um unsere Taillen machen.
Veranstaltung "Toleranz in der Gegenwart"

Am 20.11.2003 von 13.30 bis 17.30 Uhr beteiligte sich Attac Wismar als Mitausrichter an einer Veranstaltung des Seniorenvereins der Hochschule Wismar zum Thema "Toleranz in der Gegenwart" mit einem Beitrag aus attac-spezifischer Sicht, den Herr Franz Buldt vortragen wird.
09/03 - 07/04
Arbeitsberatung Attac Wismar vom 04.12.03
Am Donnerstag, dem 04.12.03 um 16.00 Uhr wollen wir in der Lübschen Str. 97 (Haus links neben dem alten Werfteingang, im Versammlungs- raum der IG Metall) zu einer Beratung zusammen kommen, in der wir neben einer kurzen Bilanz unserer bisherigen Arbeit über nächste Aktivitäten informieren wollen.
Vor allem geht es uns aber darum, gemeinsam zu überlegen,was wir uns für die nächste Zeit vornehmen sollten und wie wir öffentlichkeits- wirksamer werden könnten.
Unter anderem wollen wir mit euch darüber sprechen, in welcher Weise ihr bei der Vorbereitung und Organisation des globalisierungskritischen
Filmfestivals vom 26.02. bis 03.03.2004 in Wismar mithelfen könntet. Bei
diesem Festival handelt es sich um ein Nachspiel der im Dezember in Berlin stattfindenden "Globale 03" - siehe dazu auch www.globale03.de
Meinungsäußerung zur Privatisierung der Kindertagesstätten
Im April 2003 trat das Vorbereitungskomitee für die Gründung einer Attac-Gruppe erstmals an die Öffentlichkeit mit einer Meinungsäußerung in der regionalen Presse zur beabsichtigten Privatisierung der Wismarer Kindertagesstätten - siehe dazu auch den Zeitungsartikel unter „Presseecho“.
Veranstaltung mit Dr. Andre Brie
Am 11.09.2003 - einem geschichtsträchtigen Datum - hatte unsere Gruppe den Europaabgeordneten (PDS) Dr. André Brie zu Gast, der zum Thema „Quo vadis Bundeswehr - Landesverteidigung oder globale Einsätze sprach“. Die gut besuchte Veranstaltung mit mehr als 40 (vorwiegend jungen) Teilnehmern fand großes Interesse, wovon auch die rege Diskussion zeugte - siehe dazu auch den Zeitungsartikel unter „Presseecho“.
Veranstaltung „Toleranz in der Gegenwart“
Am 20. November 2003 war unsere Gruppe Mitveranstalter an einem vom Seniorenverein der Hochschule organisierten Symposium zum Thema „Toleranz in der Gegenwart“. Unser Mitglied Heinz Gliemann arbeitete dazu einen Beitrag aus der Sicht von Attac aus (siehe dazu auch „Vortragstexte“), den Franz Buldt vortrug - siehe dazu auch den Artikel iin der „OZ“ vom 28.11.2003 unter „Presseecho“.
Herr Prof. Dr. Larek: Dorf Kigugu (Videovortrag)
Am Dienstag, dem 13.01.2004 traf sich die Gruppe an der Hochschule. Herr Prof. Dr. Larek vom Verein „Kigugu help“ war unserer Einladung gefolgt und berichtete an Hand eines selbstgedrehten interessanten Videos über Aktivitäten seines Vereins zur Hilfe für das afrikanische Dorf Kigugu. Unser Mitglied Heinz Gliemann referierte im Anschluss - auch an Hand des konkreten Beispiels - über die Ursachen für Unterentwicklung und Vernachlässigung der 3. Welt - siehe dazu auch den Artikel in der OZ vom 15.01.2004 unter „Presseecho“.
globalisierungskritisches Filmfestival " globale 03 "
Vom 26.02. bis 03.03 2004 veranstalteten die Attac-Regionalgruppen Schwerin und Wismar eine Nachaufführung des ersten globalisierungskritischen Filmfestivals globale03, in dessen Verlauf 28 Filme aus dem Programm des Berliner Festivals zur Aufführung gelangten. Verlauf und Ergebnisse sind aus einem Abschlussbericht zu ersehen, der unter „Vortragstexte“ abgelegt ist. Unter dem Link „Presseecho“ sind außerdem zwei Artikel aus der „Ostseezeitung“ abgespeichert. zum Programm der globale 03 on tour in Wismar und Schwerin
Vodaklau -Aktion in Wismar am 19.07.004
Am 19.07. in der Zeit von 17,00 bis 18,00 Uhr baute die Attac-Gruppe Wismar in der Fußgängerzone der Lübschen Straße direkt vor dem Anbieter von Vodafon ...we connect. einen Infostand mit Plakaten und Infomaterial gegen den von Vodafon beabsichtigten Steuerdeal zu Lasten der Steuerzahler in Höhe von 20 Miliarden € auf. Viele Bürger nutzten diese Informationsmöglichkeit. Der Geschäftsführer geriet in Aufregung und drohte wegen Geschäftsschädigung mit einer Klage.

GATS-freie Zone Wismar - eine unendliche Geschichte
Im Januar 2004 wandte sich die Attac Regionalgruppe Wismar mit dem Vorschlag an die Fraktionen der in der Bürgerschaft der Hansestadt Wismar vertretenen Parteien (SPD, CDU, PDS und FDP), die Kommune zur GATS freien Zone zu erklären. In einem entsprechenden Schreibenwurde dieser Vorschlag damit begründet, dass dem allgemeinen Trend zur Privatisierung von Gütern der öffentlichen Daseinsvorsorge mit einer solchen Deklamation entgegen getreten werden sollte. Als einzige der in der Bürgerschaft vertretenen Fraktionen reagierte die der SPD mit einem vom 26.02. datierten Antwortbrief auf unseren Vorschlag, für den wir uns am 16.04.04 mit einem Brief an die SPD-Fraktion bedankten. Als Grund für die mangelnde Resonanz unterstellten wir unzureichende Informiertheit der Bürgerschaftsmitglieder über das GATS-Abkommen; deshalb beschlossen wir, den Fraktionen noch zusätzliches Informationsmaterial zur Verfügung zu stellen, um ihnen eine Entscheidungsfindung zu erleichtern. Im einzelnen übersandten wir ihnen:
- eine von unserem Mitglied Heinz Gliemann erarbeitete Argumentation zu GATS
- die Resolution der Stadt Lüttich als Muster, wie ein solcher Beschluss aussehen könnte
- ein Muster von Attac Österreich für eine solche Resolution
- Eine Rohübersetzung “Kommunen gegen GATS“ aus der Internetseite www.gatswatch.org/locgov.html
Diese Materialien wurden - auf dessen Wunsch - später auch dem Präsidenten der Bürgerschaft, Herrn Dr. Zielenkiewitz, z. V. gestellt. Bis zum Zeitpunkt dieses Eintrags gab es keine weiteren Reaktionen aus dem Stadtparlament; wir vermuten, dass unser Ansinnen wegen der Vorbereitungen auf die Kommunalwahlen am 13.06. aus dem Blickpunkt geraten ist. Ob beabsichtigtes Aussitzen oder versehentlicher Unterschleif - wir bleiben am Ball, weil wir meinen, dass die Bürger ein Recht darauf haben zu erfahren, wie die von uns gewählten Kommunalpolitiker zum Erhalt des kommunalen Eigentums stehen.
Filmvorführung und Diskussion im Tiko am 19.10.2004

"Venezuela - ein anderer Weg ist möglich" war der Titel eines Films von Elisabetta Andreoli, Gabriele Muzio und Max Pugh, der am 19.10. 20.00 Uhr im Tikozigalpa in einer gemeinsamen Veranstaltung von Attac-Gruppe und Netzwerkstelle gezeigt wurde. Im Anschluss an die Vorführung gab es eine sehr angeregte und lebhafte Diskussion mit den Besuchern über das Geschehen in Venezuela und über die Chancen und Risiken der sich dort vollziehenden gesellschaftlichen Prozesse. Tenor der Diskussion war, dass die sog. "bolivarianische Revolution" unter Hugo Chavez die Interessen der Armen des Landes vertritt, sich aus der Selbstorganisation der bisher Benachteiligten entwickelt hat und dass sie die Unterstützung und Sympathie aller Linken der Welt verdient und benötigt.
unser Archiv bis Juni 2008
Filmvorführung und -diskussion im Tiko am 23.11.2004
Am 23.11.2004 - wieder in einer gemeinsamen Veranstaltung von Attac-Gruppe und Netzwerkstelle - zeigten wir im "Tikozigalpa" den Film "Power and Terror. Noam Chomsky - Gespräche nach 9/11". Die Veranstaltung war dank intensiver Mail-Werbung und des ausgeprägten Publikumsinteresses an Noam Chomsky sehr gut besucht, u. a. von Attacies aus Schwerin. Die von Chomsky in einer Reihe von aufgezeichneten Vorträgen und Interviews vertretenen Positionen zu den Ursachen von Terror und Gewalt in der Welt lösten nach dem Film eine recht emotional geführte Diskussion aus.
Konferenz "GATS - Ist Bildung Ware oder Staatsaufgabe?"
Am 27.11.2004 von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr fand eine von unserer Attac-Gruppe gemeinsam mit dem Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Wismar, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem GEW-Landesverband langfristig und aufwendig vorbereitete Konferenz zu o. g. Thema an der Hochschule Wismar statt, die zum Ziele hatte, eine interessierte Öffentlichkeit über die aus dem GATS-Abkommen erwachsenden Risiken für die öffentliche Daseinsvorsorge allgemein und für den Bildungsbereich im besonderen zu informieren. Unserer Einladung sind ca. ein halbes Hundert Zuhörer - MitarbeiterInnen aus dem Bildungsbereich, StudentInnen, Mitglieder des eingeladenen Seniorenvereins der HS, Attac-Mitglieder und weitere interessierte Bürger - gefolgt; allerdings leider wenige Kommunalpolitiker, von denen wir uns wegen unserer Initiative "GATS freie Zone Wismar" mehr Aufmerksamkeit gewünscht hätten.
Wie aus dem Flyer ersichtlich, war es uns gelungen, den Zuhörern anspruchsvolle und von ausgewiesenen Experten bestrittene Vorträge, interessante Diskussionsforen in den zwei Blöcken "Schulen" und "Hochschulen" sowie ein hochkarätig besetztes Podiumsgespräch anzubieten. Die Teilnehmer zeigten sich außerordentlich interessiert; es gab sehr rege Diskussionen, wobei auch immer wieder regionale Bezüge zu aktuellen Geschehnissen hergestellt wurden.
Für diese Veranstaltung erhielten wir eine finanzielle Förderung durch die Landeszentrale für politische Bildung. Vom Landesinstitut für Schule und Ausbildung L.I.S.A. wurde diese Konferenz als Weiterbildungsmaßnahme für Lehrer anerkannt, denen wir entsprechende Zertifikate aushändigen konnten. In die Vorbereitung dieser Veranstaltung brachten sich alle Mitglieder der Gruppe auf unterschiedliche Weise ein durch
- Gewinnung von Mitveranstaltern und Absprachen mit ihnen
- Gewinnung von Referenten und Podiumsteilnehmern
- Beschaffung von Finanzmitteln
- Mitwirkung an der Programmgestaltung
- Gestaltung und Herstellung von Flyern und Plakaten sowie eines Readers mit Texten, die einen
Bezug zur Konferenzthematik hatten
- Versand von Einladungen per Post und Mail
- Gestaltung einer kabarettistischen Einlage
- logistische Unterstützung sowie Betreuung der Teilnehmer während der Konferenz u. a. m.
Informationsveranstaltung von Attac Wismar und RLS Rostock zur EU-Verfassung mit Martin Handtke
"Wie zukunftsoffen und demokratisch ist die EU-Verfassung?
Mit vertraglich festgeschriebener Militarisierung den Frieden sichern?""
Unter diesem Thema stand eine gemeinsam von der Attac-Gruppe Wismar und der Rosa-Luxemburg-Stiftung getragene öffentliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, die wir am 14.02.05 im Konferenzraum des TGZ, Alter Holzhafen 19, im Rahmen der vom Bundesbüro organisierten Aktion "Gruppenunterstützung on Tour" durchführten. Die Mietkosten für den schönen Veranstaltungsraum sponserte uns die RLS, Astrid Schaffert vom Attac-Büro
unterstützte uns tatkräftig bei der Referentengewinnung - beiden herzlichen Dank!
Es gelang uns recht gut, die Veranstaltungsankündigung in die Presse zu lancieren; entsprechend war die Publikumsresonanz trotz des Wintereinbruchs, der zu einer Reihe von Absagen von entfernter wohnenden Interessenten aus der Region geführt hatte, mit 34 Teilnehmern recht gut. Für die Veranstaltung interessierten sich u. a. Vertreter der DFG/VK (Monty Schädel war anwesend), der PDS, der WASG, der MLPD, der Regional-Initiative Montagsdemo, des Seniorenvereins der HS u. a. m.
Der Referent, Martin Handtke, z. Zt. wissenschaftlicher Mitarbeiter des EU-Abgeordneten Tobias Pflüger in der Links-Fraktion GUE/NGL, erwies sich als überaus sachkundig, da er auf Grund seiner Tätigkeit in Brüssel in den Entstehungsprozess des Verfassungstextes teilweise selbst involviert war und viele Interna aus der Arbeit des Konvents kannte. Er beleuchtete in seinem
Vortrag die Demokratiemängel bei der Formulierung des Verfassungstextes und konzentrierte sich im weiteren vor allem auf die Militarisierungsaspekte in der Verfassung und auf die dort vorgenommenen ökonomischen Weichenstellungen, geprägt durch Begriffe wie "Grundsatz einer offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb" , die befürchten lassen, dass soziale
Belange und Beschäftigungspolitik künftig noch stärker dem Gewinnstreben untergeordnet werden sollen. Seinen Vortrag veranschaulichte er mit Overhead-Folien, brillierte auch rethorisch und argumentierte in der anschließenden Diskussion so überzeugend, dass die Teilnehmer ihre Ablehnung des vorliegenden Verfassungstextes in unserer ausgelegten
Unterschriftenliste bekundeten.
Die Versammelten waren sich einig, dass der vorliegende Verfassungstext so nicht zustimmungsfähig ist. Sie erwarten von der Politik (die Bevölkerung ist in Deutschland leider nicht gefragt), seine Ratifizierung zu verweigern und ihn neu zu verhandeln. Wie wir selbst darauf Einfluss nehmen können, wird auf unseren nächsten Treffen zu besprechen sein.
Filmvorführung und Diskussion im Tiko am 22.02.2005
Venezuela von unten
Ein Film von Dario Azzellini und Oliver Ressler
67 Min., 2004
Eine gemeinsame Veranstaltung von Netzwerkstelle und Attac Wismar
In Venezuela findet seit der Regierungsübernahme durch Hugo Chávez 1998 eine tiefgreifende soziale Transformation statt, die als Bolivarianischer Prozess bezeichnet wird. Es handelt sich um einen breiten Prozess der Selbstorganisierung, aus dem heraus sich eine progressive Verfassung, ein Arbeitsrecht, neue Bildungsmöglichkeiten und eine Vielzahl weiterer Reformen für die verarmte Bevölkerungsmehrheit des potentiell reichen Staates entwickelten. Die sich offen gegen den Neoliberalismus wendende Politik der Regierung erfährt allerdings von den Großunternehmern Venezuelas wie von den USA eine vehemente Ablehnung, die sich in zwei Putschversuchen und Boykotten ausdrückt. Trotzdem genießen Chávez und seine Regierung das Vertrauen der Mehrheit der Bevölkerung. Die Gesellschaft ist stark politisiert; viele Menschen, die vorher nie darüber nachgedacht haben, was sie verändern wollten, sind jetzt Teil des im Land stattfindenden tiefgreifenden Wandels.
Im Film "Venezuela von unten" kommen die wahren Akteure des sozialen Prozesses zu Wort: die Menschen von der Basis. Sie sprechen darüber, wie sie zum Bolivarianischen Prozess stehen, was ihre Erwartungen und Vorstellungen sind. Sie verstehen sich als Teil des stattfindenden Prozesses, problematisieren aber auch zahlreiche Punkte. Denn die Suche nach sozialen und ökonomischen Modellen jenseits des Neoliberalismus ist kein leichtes Terrain; es gibt bisher keine erfolgreich erprobten Alternativen. Für die ProtagonistInnen des Bolivarianischen Prozesses ist allerdings ein Weg beschritten worden, von dem es kein zurück mehr gibt.
Demo in Brüssel am 19.03.2005
Vom 20. bis 23. März ziehen die Regierungschefs Halbzeitbilanz der sogenannten "Lissabon- Strategie ", mit der sie die EU bis ins Jahr 2010 zum "wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wirtschaftsstandort " machen wollen.Weil ihnen die bisherigen neoliberalen Rezepte längst nicht wirkungsvoll genug erscheinen, soll die EU nun noch mehr davon abbekommen.
Die europäischen Attacs und andere soziale Bewegungen wollen sich diesem Kurs gemeinsam entgegenstellen
Sozialforum Westmecklenburg
Am 23.04.2005 findet in der Volkshochschule Schwerin das Sozialforum Westmecklenburg statt. Initiator ist eine Vorbereitungsgruppe um Heiko Lietz, in der unabhängige Einzelpersonen und an der Sozialforumbewegung Interessierte aus sozial orientierten Vereinen und Bewegungen mitarbeiten, darunter auch ein Mitglied von Attac Wismar.
Die Gruppe beschloss, zur Teilnahme am Sozialforum Mitfahrgelegenheiten per PKW zu organisieren. Das Programm kann hier eingesehen werden.
Wer unserer Mitfahrergemeinschaft nutzen möchte, kann sich telefonisch bei uns melden (siehe "Kontakte").
8. Mai - 16.00 Uhr, Tikozigalpa, Dr.-Leber-Str. 38 - Filmvorführung und Diskussion
Das Jahr 1945 (1984, S/W, 89 min)
Regie: K. Gass; Text: Klaus Wischnewski; Kamera: Dieter Kühne; Schnitt: Christel Gass; Musik: Wolfgang Schoor;
Sprecherin: Barbara Dittus u. a.
Eine gemeinsame Veranstaltung von Netzwerkstelle Wismar, des PDS-Kreisverbands und der Attac-Regionalgruppe Wismar anlässlich des 60. Jahrestags des Endes des 2. Weltkriegs und der Zerschlagung des Hitlerfaschismus
Noch im Januar 1945 wird in Berlin die Parole ausgegeben:
"Glauben, kämpfen, siegen", doch bis zur Kapitulation im Mai werden mehr Menschen sterben als in den fünf Jahren zuvor.
Die letzten 128 Tage des Zweiten Weltkrieges, ein Kompilationsfilm mit zum großen Teil bis dahin unveröffentlichten oder auch in Vergessenheit geratenem Archivmaterial - erschütternde und bis heute erhellende Bilder, die die wesentlichen Kriegsschauplätze der Alliierten dokumentieren und damit seiner Zeit das in der DDR übliche Bild der alleinigen Befreiung durch die Sowjetarmee korrigierte. Das Eingeständnis "Auch wir Kommunisten tragen eine Teilschuld an der Entwicklung der Geschichte, weil wir die Machtergreifung nicht verhindern konnten" wurde auf Betreiben einiger Fernsehverantwortlicher zensiert.
Angeregt von den Recherchen zu diesem Film entstand das Porträt zu dem Hitler- Nachfolger Dönitz "Eine deutsche Karriere".
Erlebnis- und Bildungspark Nieklitz
Besuch im Zukunftszentrum Mensch-Natur-Technik-Wissenschaft (ZMTW)
Mit drei PKW brachen wir am 06.08.2005 morgens zu einem Tagesausflug in das Zukunftszentrum Nieklitz auf, an dem 6 Mitglieder bzw. Sympathisanten der Gruppe teilnahmen; vier Bürger, die unserer Einladung über die Presse gefolgt waren, schlossen sich uns an.
Trotz einiger Wetterkapriolen konnten wir in Nieklitz eine eindrucksvolle, Intellekt und ästhetisches Empfinden gleichermaßen ansprechende Darstellung der biologischen, chemischen, physikalischen, architektonischen, baulichen und informationsbezogenen Techniken der Natur erleben. Auf sehr anschauliche Weise wird in Großmodellen, Schautafeln, Freilandanlagen u. a. m. dargestellt, wie Leistungen der Natur mittels der Ökotechnologie für den Aufbau neuer menschlicher Techniken und Wirtschafts-Formen nutzbar gemacht werden können. Biologisch interessierte Naturfreunde und
Techniker/Technologen werden gleichermaßen angesprochen.
Auf dem weitläufigen, durch unterschiedliche Vegetationstypen geprägten Gelände und in den modernen Ausstellungsgebäuden laden eine Fülle von Exponaten zum Verweilen ein - ein Tagesaufenthalt reicht nicht aus, um alles gebührend zu würdigen. Es ist unmöglich, hier alles Sehenswerte aufzuzählen.
Näher informieren kann man sich unter www.zmtw.de ; einen Besuch in Nieklitz kann man jedem wärmstens empfehlen.
Dem Team um den Gründer und Direktor Prof. Dr. Dr. h.c. Heydemann, das in der kurzen Zeit seit dem Jahr 2000 diese beeindruckende Einrichtung der Forschung und Wissensvermittlung geschaffen hat, gilt unser Dank und unsere Bewunderung.
Buchlesung mit Daniela Dahn am 08.09.2005
In bewährter Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro Mecklenburg-Vorpommern der Rosa-Luxemburg-Stiftung gelang es Attac Wismar, die mehrfache Literaturpreisträgerin Daniela Dahn für eine Lesung aus ihrem letzten Buch "Demokratischer Abbruch" zu gewinnen.
Mehr als 90 Bürger folgten an dem schönen Spätsommerabend des 08.09.2005 unserer Einladung in den Konferenzraum des Technologie- und Gewerbezentrums, wo Frau Dahn Passagen aus einem Festvortrag in Ingolstadt zum Tag der deutschen Einheit und sowie Reiseimpressionen aus einem Besuch mit einer Schriftstellerdelegation in der Jemenitischen Republik für diese Lesung ausgewählt hatte - beziehungsreich zur politischen Realität in der Bundesrepublik, wie sich schnell herausstellte.
Die Zuhörer folgten der Lesung sehr interessiert und beteiligten sich im Anschluss aufgeschlossen und lebhaft am von Frau Dahn angebotenen Gespräch, in dem sie sowohl auf Fragen zu ihrer schriftstellerischen Arbeit einging als auch ihre kritischen Positionen zum Prozess der deutsch-deutschen Einheit vortrug.
Einen relativ breiten Raum nahmen in der Diskussion auch kommunalpolitische Probleme ein, vor allem die drohende Privatisierung des Städtischen Krankenhauses in Wismar.
Ausstellung in der Nikolaikirche
Im Rahmen unserer Mitarbeit im Netzwerk für Demokratie, Menschlichkeit und Toleranz in Wismar beteiligten wir uns an der Vorbereitung und Organisation einer von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten/Antifaschistinnen geschaffenen Ausstellung, die am 14.11.2005 um 17.30 Uhr in der Nikolaikirche durch Herrn Pastor Dr. v. Maltzahn eröffnet wurde. Mit einem Vortrag zum Thema "Rechtsextremismus in Deutschland" erläuterte danach Herr Prof. Dr. Heiner Fink das Anliegen der Ausstellung vor den ca. 50 zur Eröffnung erschienenen Besuchern und stand ihnen in einer lebhaften Diskussion Rede und Antwort.
Die Ausstellung war danach eine Woche lang bei lebhaftem Publikumsinteresse in der Nikolaikirche zu sehen.
Unser Beitrag als Attac-Gruppe bestand dabei darin, Herrn Prof. Fink, Vorsitzender der VVN-BdA, für die Ausstellungseröffnung zu gewinnen und ihn während seines Aufenthalts in Wismar zu betreuen. Finanziell und organisatorisch unterstützte uns dabei in bewährter Weise das Regionalbüro M-V der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
In der Ausstellung wurden auf 29 Tafeln aktuelle Entwicklungstendenzen des Neofaschismus in Deutschland, dessen ideologische Grundlagen, bestehende Strukturen und Zusammenhänge sowie historische Parallelen dazu aufgezeigt.
"Nein" zu dieser EU-Verfassung!
In Auswertung der Veranstaltung über die EU-Verfassung beschloss die Gruppe, die beiden Landtagsfraktionen der Regierungskoalition in Mecklenburg-Vorpommern aufzufordern, sich der Zustimmung zur EU-Verfassung zu verweigern, wenn deren Ratifizierung in der Länderkammer ansteht und eine ähnliche Aufforderung auch an Frau Iris Hoffmann bezüglich ihres Abstimmungsverhaltens im Deutschen Bundestag zu richten, in dem sie – ausgestattet mit einem Direktmandat - unseren Wahlkreis vertritt.
Mitte März 2005 richteten wir ensprechende Briefe an die Fraktionsvorsitzenden der SPD und der PDS im Landtag sowie an MdB I.Hoffmann; in letzterem luden wir sie auch zu unserer Veranstaltung zur EU-Verfassung in der Volkshochschule ein.
In einem Antwortbrief des PDS-Landesvorsitzenden wurde diese unsere Initiative begrüßt und versichert, dass die PDS sich für die Ablehnung des vorliegenden Verfassungstextes einsetzen wird.
In einem Antwortbrief stellt sich die Bunfdestagsabgeordnete Iris Hoffmann voll hinter den Standpunkt der SPD zur EU-Verfassung.
Auch Herr Volker Schlotmann, Fraktionsvorsitzender der SPD, teilt uns mit Schreiben vom 9.5. nichts Besseres mit.
Gegen Privatisierung des Städtischen Krankenhauses
In einer dürren Mitteilung der Stadtverwaltung über eine Bürgerschaftssitzung Ende April 2005 wurde die Öffentlichkeit über die Einleitung von Schritten zur Privatisierung des Städtischen Krankenhauses Wismar informiert. Einzelheiten über das geplante Vorgehen waren nicht zu erfahren; um Auskunft gebetene Bürgerschaftsmitglieder beriefen sich auf ihre Schweigeverpflichtung.
Die Gruppe beschloss, in der Presse Öffentlichkeit einzufordern und zu sondieren, mit welchen gesellschaftlichen Kräften gemeinsamer Protest organisiert werden könnte. Ferner einigten wir uns darauf, unsere unbefriedigend ausgegangene Initiative vom Vorjahr gegenüber der Wismarer Bürgerschaft noch einmal aufzugreifen und den einzelnen in ihr vertretenen Fraktionen wiederum vorzuschlagen, die Kommune zur GATS freien Zone zu erklären und im Zusammenhang damit, sich einer Veräußerung des Städtischen Krankenhauses zu verweigern.
Am 20.07.2005 wurden den Fraktionen und dem Stadtpräsidenten entsprechende, gleichlautende Schreiben zugestellt, denen wir eine von unserem Mitglied Heinz Gliemann erarbeitete Argumentation mit einer Aufzählung von gegen die Privatisierung sprechenden Gründen sowie eine Broschüre von weed „GATS lokal – Privatisierung in der Kommune und die Rolle des GATS“ beifügten.
Mit Leserbriefen an die „OSTSEE-ZEITUNG“ und den „Blitz“ wurde versucht, Öffentlichkeit herzustellen; in Beiträgen für die Stadtteilzeitung „Wismar-Mittendrin“ und die „Septemberzeitung“ des Sozialforums Westmecklenburg versuchten wir, die Idee der GATS freien Zone mit dem Protest gegen die Krankenhausprivatisierung zu verbinden und die Öffentlichkeit zu mobilisieren.
Flugblattaktion gegen die Krankenhausprivatisierung
Attac-Wismar startet ab 11.08 eine Flugblattaktion in Wismar vor Einkaufszentren und in öffentlichen Einrichtungen gegen die drohende Privatisierung unseres kommunalen Eigentums, des Krankenhauses.
" Wer sich wehrt, kann verlieren! Wer sich nicht wehrt - hat schon verloren! "
"Das die Privatisierungsorgie der öffentlich bereit-
gestellten Güter ausgebremst werden soll, dient
wohl dem allgemeinen Interesse"
Friedhelm Hengstbach, Jesuit und
Wirtschaftswissenschaftler
Liebe Bürgerinnen und Bürger von Wismar,
die Privatisierung des Städtischen Krankenhauses droht!
Mit diesem Flugblatt möchten wir, die Attac-Regionalgruppe Wismar, Ihnen unsere Bedenken und Einwände gegen die von der Stadtverwaltung geplante Privatisierung des Städtischen Krankenhauses zur Kenntnis geben und Sie auffordern, gemeinsam mit uns dagegen zu protestieren.
Wir sind der Meinung, dass die angestrebte Krankenhausprivatisierung den Einwohnern der Stadt vielfältige Nachteile bringen würde; dabei stützen wir uns auf Erfahrungen, die aus schon stattgefundenen Privatisierungen hinreichend vorliegen.
Welche Nachteile sehen wir im Einzelnen?
1. Profite für die Kapitalgeber erhöhen den Kostenaufwand im Krankenhaus. Die Folge werden Rationalisierungen mit Stellenabbau und Lohnminderungen für die Mehrheit der Beschäftigten und evtl. Einschränkungen im Leistungsprofil sein. Das kann keiner wollen!
2. Der durch die Stadt zu erzielende Verkaufserlös hat nur einen Einmaleffekt. Ein paar Finanzlöcher könnten gestopft werden, aber die Ursachen der Finanzmisere wären nicht behoben, binnen kurzem müsste die Stadt weiteres Tafelsilber verkaufen.
3. Jahrhundertelange Traditionen der Gemeinnützigkeit und Solidarität würden über Bord geworfen. Kirchen und Gemeindevertretungen Wismars haben es in der Geschichte Wismars stets als ihre christliche Pflicht betrachtet, dem Gemeinwohl zu dienen und Armen und Kranken Hilfe angedeihen zu lassen. Krankenhäuser waren nie gewinnorientiert und das sollte so bleiben.
4. Die Privatisierung des Krankenhauses führte zu einer Minderung der demokratischen Bürgerrechte; eine Einflussnahme der Bürger oder der Bürgerschaft auf die Entwicklung des Krankenhauses dürfte kaum mehr möglich sein. Ohne Haben kein Sagen und damit Demokratieabbau!
5. Die Aussage „privat ist effizient“ ist irreführend und durch die Praxis vielfach widerlegt. Die Effizienz beschränkt sich auf die Anlage- bzw. Kapitalgeber, Versicherte und Patienten sind die Leidtragenden.
Gesundheit ist keine Ware!
2004 haben die Hamburger mit 77% gegen die Privatisierung ihrer Krankenanstalten gestimmt und damit ein nachahmenswertes Beispiel für Bürgerengagement geliefert.
Wenn Sie unsere Argumente teilen, bekunden Sie Ihren Protest mit einer Postkarte an die Stadtverwaltung oder an die Fraktionen der Bürgerschaft.
Wer nie versucht hat, sich einzumischen, soll nicht behaupten, es ginge nicht.
(Daniela Dahn).
Bitte, geben Sie diese Argumentation weiter an Ihre Nachbarn und Bekannten.Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage www.attac.de/wismar/
Kontakt: wismar@attac.de
V.i.S.d.P. : L. Tannhäuser, 23966 Wismar, E.Weinert. 71
Veranstaltung mit Robert Kurz
Am 20.12.2005 machten sich fünf Mitglieder unserer Gruppe in Ulis Land Rover auf den Weg nach Rostock, um eine von der Rosa-Luxemburg-Stiftung gemeinsam mit solid organisierte Veranstaltung an der Rostocker Uni zu besuchen.
Der kapitalismuskritische Publizist Robert Kurz stellte sein vielbeachtetes neues Buch Weltkapital vor und stellte sich anschließend einer sehr regen Diskussion, an der sich auch Mitglieder unserer Gruppe beteiligten und in der er klug und mit einer glänzenden Rethorik auf Fragen und Einwände der überwiegend jungen, sehr interessierten Zuhörer einging.
Obwohl es spät wurde und die Veranstaltung sich über drei Stunden hinzog, waren wir uns darin einig, viele theoretische Einsichten zum Wesen der Globalisierung und auch Anregungen für die Orientierung unserer Attac-Arbeit erfahren zu haben.
Attac Wismar lädt ein
Am 07. März, ab 19.00 Uhr veranstaltet die Wismarer Attac-Gruppe im "Tikozigalpa", Dr. Leber-Str. 38 einen Film- und Diskussionsabend zum Thema:
Wie weiter mit der europäischen Verfassung?
Die Veranstaltung wird mit dem Kurzfilm „Europa in schlechter Verfassung“ (30') eingeleitet, in dem ein Völkerrechtler, ein Theologe, Vertreter der Friedensbewegung und von attac, Beobachter von Lobbyisten-Tätigkeiten, Gewerkschaftler und Europaparlamentarier von GUE/NGL auf der einen Seite, aber auch Politiker des bürgerlichen Spektrums den EU-Verfassungsvertrag beurteilen.
Sie sprechen in Interviews zu den Themen Integration Europas durch Privatwirtschaft, Integration durch militärische Stärke, Intervention in Drittländer, Grundrechtecharta, Verhältnis zum Völkerrecht und nationaler Verfassung und Verhältnis zu Ländern des Südens.
Anschließend wollen Vertreter der Wismarer Attac-Gruppe mit den Besuchern mögliche Optionen erörtern, wie das gegenwärtige Dilemma um die EU-Verfassung nach ihrem Scheitern in den Volksabstimmungen in Frankreich und Holland aufgelöst werden könnte.
G8-Infotour in Wismar
Auf Einladung der Wismarer Antifa-Jugend und Mitwirkung von Attac gastierte am 28.04. abends die G8-Info-Tour im Tikozigalpa. Bei ihr handelt es sich um eine von verschiedenen linken Gruppierungen aus dem dissent-Spekrum organisierte Aufklärungs- und Vernetzungskampagne in Hinsicht auf den im Jahr 2007 in Heiligendamm geplanten G8-Gipfel. In verschiedenen personellen Besetzungen und unterstützt von jeweils lokalen Kräften tourte diese Gruppe bisher schon durch viele deutsche und europäische Städte mit dem Ziel, über die Geschichte und den undemokratischen und neoliberalen Charakter der G8-Gipfel zu informieren und die unterschiedlichen linken Milieus bei der Mobilisierung von Protest und Widerstand gegen den Gipfel in Heiligendamm zu unterstützen. An der Veranstaltung nahmen neben Mitgliedern der Antifa-Jugend einige Mitglieder der Attac-Gruppe Wismar und der Linkspartei/PDS, teilweise in Doppelmitgliedschaft, teil. Dieser informativen Veranstaltung wären noch mehr Interessenten zu wünschen gewesen.
Die Akteure der Tour gingen zunächst auf Entstehung, Charakter, Arbeitsweisen und Ziele der G7-, später G8-Gipfel ein und zeigten mittels vieler Video-Clips in einer interessanten Power-Point-Präsentation, wie sich im Laufe der Zeit eine stetig anwachsende internationale Protestbewegung gegen diese informellen Treffen der Staatschefs der mächigsten Industrienationen und Militärmächte herausgebildet hat, welche Widerstandsformen sich dabei entwickelt haben und wie diese genutzt wurden, um die Bevölkerung politisch zu sensibilisieren. Erschütternde Bildsequenzen wurden auch von polizeilichen Übergriffen gezeigt, wie sie ja vielen noch von den Gewaltorgien der italienischen Polizisten aus dem Jahr 2001 in Genua im Gedächtnis sind.
Die Tour-Vertreter begrüßten sehr, dass sich Die Linkspartei/PDS Wismar in einem Beschluss auf ihrer letzten Gesamtmitgliederversammlung mit der Protestbewegung solidarisiert hat und regten an, auch in Wismar - wie in vielen anderen Kommunen - lokale Bündnisse zu initiieren, um die sich z. Zt. breit formierende Protestbewegung zu unterstützen, was in vielfältiger Weise und abhängig von den jeweiligen Potentialen geschehen könne. In der abschließenden Diskussion wurden z. B. als Möglichkeiten dafür herausgearbeitet: Einwerbung von Quartieren für von weither angereiste Teilnehmer an den Protestaktionen, eigene Teilnahme an Veranstaltungen des geplanten Gegengipfels und an Demos, Transport- und Kommunikationsleistungen, Organisation anwaltlichen Beistands für Betroffene von staatlichen Repressionen, Geldspenden usw. usf. - eigene Initiativen sind dabei gefragt.
Die aktive Beteiligung an der Vorbereitung und Unterstützung der Protestbewegung gegen das Heiligendammtreffen der sich als Herren der Welt gerierenden Staatschefs der G8 wird zweifellos ein bedeutender politischer Arbeitsschwerpunkt der kommenden 12 Monate auch für unsere Gruppe sein.
Lutz Tannhäuser
2.Sozialforum Westmecklenburg
16./17. Juni 2006 - 2. Sozialforum Westmecklenburg
Die Attac-Gruppe Wismar beschloss, sich am Sozialforum Westmecklenburg (http://www.sozialforum-westmecklenburg.de/) mit zwei thematischen Veranstaltungen zu beteiligen. Es wird am 16./17. Juni 2006 in den Räumen der Schweriner Volkshochschule stattfinden; für die thematischen Veranstaltungen ist im Ablaufplan Sonnabend, der 17.06. vorgesehen .
Der Vorbereitungsgruppe wurden die nachstehenden Themen gemeldet, deren zeitliche Einordnung in den Gesamtablauf wird von den Organisatoren geregelt wird:
1. Aktionsbündnisse
Zivilgesellschaft und direkte Demokratie
Moderation: Heinz Gliemann
Grundlage soll der dazu für die Forumszeitung unter dem gleichen Thema eingesandte Text sein
Thesen dazu:
- Einzelne bzw. einzelne Gruppen haben nur begrenzte Wirkungs- und Aktionsmöglichkeiten
- durch Bündelung von Gegenkräften bestehen erfolgversprechendere Möglichkeiten, direkte Demokratie zu nutzen
- Bündnispartner sind Personen und Gruppen, die der Zivilgesellschaft zugehören
- Definition und Charakterisierung der Zivilgesellschaftsowie Merkmale ihrer Glieder sollen erörtert werden
- Wie kann Zivilgesellschaft wirksam werden? Wie und warum können besonders die Möglichkeit der direkten Demokratie zu Erfolgen führen
- die nationale und internationale Situation hinsichtlich der Wirkungsmöglichkeiten direkter Demokratie
- Regelwerk der direkten Demokratie, Auswirkungen ihrer Anwendung über konkete Fälle hinaus; generelle Qualifizierung der Bildung der Bürger
- Möglichkeiten der Gestaltung von Aktionsbündnissen, Anregung von Aktivitäten der Mitwirkenden am Sozialforum, um bei der Veranstaltung erarbeitete Positionen zu realisieren
Wie weiter mit der Europäischen Verfassung?
Moderation: Lutz Tannhäuser
Grundlage: Der dazu für die Forumszeitung eingereichte Text und entsprechender Reader.
Beschreibung des Vorhabens: Nach dem Kurzfilm "Europa in schlechter Verfassung" (30') wollen Vertreter der Wismarer Attac-Gruppe mit den Besuchern über ihre kritischen Einwände gegen den vorliegenden Entwurf der EU-Verfassung diskutieren und mögliche Optionen erörtern, wie das gegenwärtige Dilemma nach dessen Scheitern in den Volksabstimmungen in Frankreich und Holland im Sinne der Bürger aufgelöst werden könnte.
Eine weitere Zeiteinheit wurde für eine Veranstaltung angemeldet, die Peter Hauk zum Thema
"Schaffung einer natürlichen Wirtschaftsordnung"
moderieren will.
Diese Veranstaltung soll nicht unter dem Attac-Label laufen, weil es in der Gruppe gegen die der Thematik zu Grunde liegende Freigeld-/Freilandtheorie von Gesell Vorbehalte gab. Ein entsprechender Text von ihm, der als Einführung in das Thema dienen soll, wurde für die Forumszeitung eingereicht.
Wladimir Gall liest in Wismar
Wladimir Gall - Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg
Am 23. Juni ab 19.00 Uhr wird Wladimir Gall im Tikozigalpa, Dr.-Leber-Str. 38, aus seinem Buch "MOSKAU - SPANDAU - HALLE . Etappen eines Lebensweges" lesen und mit seinen Zuhörern diskutieren.
Wladimir Gall (Jg. 1919) hatte gerade sein Diplom als Germanist in Empfang genommen, als die Nachricht kam: Hitler-Deutschland hat die Sowjetunion überfallen. Der ehemalige Beststudent von Lew Kopelew meldete sich im Juni 1941 - anstatt die ihm angebotene Aspirantur anzutreten - als Freiwilliger zur Roten Armee, um am Kampf zur Befreiung seines eigenen und des deutschen Volkes teilzunehmen. Dieser Weg führte ihn bis zur Zitadelle Spandau in Berlin, die Dank seines Einsatzes als Parlamentär am 1. Mai 1945 ohne weitere Kampfhandlungen übergeben wurde, was Hunderten von Soldaten und Zivilisten das Leben rettete. Die Geschichte seiner mutigen Tat bildete später die historische Grundlage für die bekannte Szene im Film „Ich war neunzehn" seines Kampfgefährten, Freundes, Autors und Regisseurs Konrad Wolf. Kein Wunder, dass Gall immer wieder ein gern gesehener Gast (nicht nur) in Spandau ist. Mit einer kurzen Sequenz aus diesem Film wird die Veranstaltung auch eingeleitet werden.
Die vier Kriegsjahre durchlebte der Germanist als Offizier in einer Propagandaeinheit. Vom Juli 1945 bis Januar 1948 leistete Wladimir Gall als Leiter der Kulturabteilung der SMA und persönlicher Berater des SMA-Chefs der Provinz Sachsen (Sachsen-Anhalt) einen wichtigen Beitrag für einen demokratischen Neuanfang im Nachkriegsdeutschland. Gegenwärtig ist er auf einer Vortragsreise in der Bundesrepublik, die ihn u. a. am 22.06. - dem 65. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion - nach Laage führt, wo der Kriegsveteran Angehörigen der Bundeswehr seine Erinnerungen vortragen wird.
Attac Wismar beim Sozialforum 2006 in Schwerin
Teilnahme am Sozialforum Westmecklenburg am 16./17. Juni 2006 in der VHS Schwerin
Mit einer kleinen Delegation beteiligte sich die Gruppe - wie schon im Vorjahr - wieder am Sozialforum Westmecklenburg. An dessen Vorbereitung beteiligten wir uns durch Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit, indem im Stadtgebiet durch uns Plakate und Flyer verteilt wurden.
Für das Sozialforum bereiteten wir zwei Themen für Workshops vor, die in das Veranstaltungsprogramm eingingen. Für die Veranstaltung zur EU-Verfassung wurde zusätzlich eine Dokumentation erarbeitet und an die Teilnehmer verteilt. Für beide Workshops hätten wir uns noch mehr interessierte Teilnehmer gewünscht; bei beiden gab es aber sehr engagierte und interessante Gespräche.
Auf der Webseite des Sozialforums
www.sozialforum-westmecklenburg.de/ ist unser Beitrag wie folgt dargestellt:
Die Attac-Gruppe Wismar arbeitete die nachstehenden zwei Themen durch (zwei Workshops zu verschiedenen Zeiten) :
1. Aktionsbündnisse, Zivilgesellschaft und direkte Demokratie.
- Einzelne bzw. einzelne Gruppen haben nur begrenzte Wirkungs- und Aktionsmöglichkeiten; - durch Bündelung von Gegenkräften bestehen erfolgversprechendere Möglichkeiten, direkte Demokratie zu nutzen; - Bündnispartner sind Personen und Gruppen, die der Zivilgesellschaft zugehören; - Definition und Charakterisierung der Zivilgesellschaft sowie Merkmale ihrer Glieder sollen erörtert werden; - Wie kann Zivilgesellschaft wirksam werden? Wie und warum können besonders die Möglichkeiten der direkten Demokratie zu Erfolgen führen?; - die nationale und internationale Situation hinsichtlich der Wirkungsmöglichkeiten direkter Demokratie; - Regelwerk der direkten Demokratie; -Auswirkungen ihrer Anwendung über konkrete Fälle hinaus; -generelle Qualifizierung der politischen Bildung der Bürger; - Möglichkeiten der Gestaltung von Aktionsbündnissen; - Anregung von Aktivitäten der Mitwirkenden am Sozialforum, um bei der Veranstaltung erarbeitete Positionen zu realisieren.
Moderation: Heinz Gliemann
2. Wie weiter mit der europäischen Verfassung?
Nach dem Kurzfilm "Europa in schlechter Verfassung" (30') diskutierten Vertreter der Wismarer Attac-Gruppe mit den Besuchern über ihre kritischen Einwände gegen den vorliegenden Entwurf der EU-Verfassung und erörterten mögliche Optionen, wie das gegenwärtige Dilemma nach dessen Scheitern in den Volksabstimmungen in Frankreich und Holland im Sinne der Bürger aufgelöst werden könnte.
Moderation: Lutz Tannhäuser
Achtung Achtung !
Der Präsident der Vereinigten Staaten J.W. Bush folgt der Einladung seiner lieben Freundin, der Bundeskanzlerin Angela Merkel, und sucht Mecklenburg-Vorpommern heim.Wir wollen ihm am Donnerstag den 13.Juli in Stralsund einen gebührenden Empfang bereiten !
Einzelheiten findet Ihr auf folgender Webseite:
www.bush-in-stralsund.de
Die Mitfahrbörse von Attac findet Ihr hier:
www.attac.de/biss/mfzpk/
Alles klar?
Unser Mitkämpfer Lutz Tannhäuser hat seine Gedanken zum Bush-Besuch aufgeschreiben und der " Blitz " war so freundlich, dies in der Ausgabe vom 09.07. zu veröffentlichen.
Anti-Bush Demonstration am 13.06.006 in Stralsund
Mehrere Tausend Gegner des Bushbesuches in der Hansestadt aus allen Teilen unseres Bundeslandes und aus anderen Bundesländern, darunter 4 Mitglieder unserer Attac-Gruppe, erlebten, gut bewacht von ebenso vielen Siicherheitskräften in martialischer Aufmachung, ein farbenfrohes, lautstarkes und vielseitiges Auftreten einer kaum übersehbaren Anzahl von friedensbewegten Gruppen, Verbänden und Initiativen. Herrn Bush und sein Gefolge bekamen wir nicht zu Gesicht; er nahm sein Bad in einer kleinen, ausgesiebten Menge im hermetisch abgeriegelten Festungsbereich.Es hätte ihm in den Ohren geklungen, was die vielen Sprecher ihm zu sagen hatten.Darunter die Frauen der Granny-Brigade aus seinem eigenen Land. Er hätte einen Vorgeschmack bekommen, was ihn und die anderen Mitglieder des G8-Gipfels im Juni nächsten Jahres in Heiligendamm erwartet. Wir jedenfalls bereiten uns darauf vor, für einen noch heißeren Empfang zu sorgen.
Sommerfahrt der Attac-Gruppe Wismar
Dreizehn Attac-Freunde und Interessenten aus Wismar und Bad Kleinen nahmen am 26.07.006 an der diesjährigen Sommerfahrt der Attac-Gruppe Wismar teil. Sie führte zum Kloster Dobbertin, zum Mildenitz-Durchbruchtal und - als Höhepunkt - zu einem Werkstattgespräch mit Skulpturenbesichtigung bei dem bekannten Holzbildhauer Günter Schumann auf seinem Anwesen in Woserin. Es ist beeindruckend,wie sich Günter Schumann mit seinen Mitteln den Problemen unserer Zeit stellt und es macht betroffen und nachdenklich, wenn man die Sprache seiner Skulpturen verstanden hat. Es lohnt sich, auf seiner Webseite www.schumann-skulpturen.de/ mehr über Günter Schumann zu erfahren. Siehe auch den Bericht.
Ein großer Teil der gesellschaftlichen Nachfrage konzentriert sich auf öffentliche Dienstleistungen – auf Bildung, Gesundheit, Wasser, Verkehr u.a.m. Diese Bereiche gesellschaftlicher (Re-)Produktion, die bisher nur eingeschränkt einer unmittelbaren Kapitalverwertung zugänglich waren, bieten privaten Unternehmen zunehmend ein äußerst lukratives Betätigungsfeld. ‚Privatisierung’ ist ein zentrales Moment des Umbaus von Staatlichkeit weltweit. Die öffentliche Hand wird enteignet, denn es geht nicht darum, neue Produktionsmöglichkeiten und Mehrwert zu schaffen, sondern eine bereits hergestellte öffentliche Vermögenssubstanz in Privatbesitz zu überführen. Die Möglichkeit, soziale, demokratische und ökologische Ansprüche an (Basis-)Dienstleistungen zu stellen, wird durch eine ausschließliche Renditeorientierung ersetzt. Der ehemals öffentliche Sektor wird Teil einer Umverteilungsmaschinerie von Arm zu Reich, und seine Erosion trägt zur Prekarisierung von Arbeits- und Lebensverhältnissen bei.
Die Privatisierungsattacken werden von Konzernen und staatlichen Eliten auf lokaler, nationaler, auf europäischer Ebene (z.B. Bolkestein-Richtlinie) und global (z.B. GATS, Weltbank) durchgesetzt. Jedoch gibt es zunehmend Protest und Widerstand – überall und häufig transnational vernetzt. Zwar geht es dabei häufig noch um die Verteidigung des status quo, allerdings drängen sich neben der Eigentumsfrage die Herausforderungen auf, wie öffentliche Dienstleistungen tatsächlich demokratisch kontrolliert werden können.
Ankündigung im Wismarer Anzeiger vom 27.10.
Privatsache? Die Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen
Unter diesem Motto veranstaltete die Wismarer Attac-Gruppe am 07.11.2006 im "Tikozigalpa" gemeinsam mit dem Regionalbüro Rostock der RLS eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit dem Politikwissenschaftler Alexis Passadakis aus Berlin. Für die RLS war dies gleichzeitig der Auftakt für eine Veranstaltungsserie zum bevorstehenden Gipfeltreffen der Vertreter der G8-Staaten im Juni 2007 in Heiligendamm, mit der unterschiedliche politische, gesellschaftliche, ökonomische u.a. Aspekten der Globalisierung beleuchtet werden sollen.
Auf sehr anschauliche und durch viele Beispiele belegte Weise legte der Referent dar, dass zunehmend Bereiche der bisher öffentlichen Daseinsvorsorge in das Visier privater Unternehmen geraten und durch Privatisierung von bisher im Besitz der öffentlichen Hand befindlichen Unternehmen einer lukrativen Kapitalverwertung zugänglich gemacht werden. Die Möglichkeit, soziale, demokratische und ökologische Ansprüche an (Basis-)Dienstleistungen zu stellen, wird so durch eine ausschließliche Renditeorientierung ersetzt und der ehemals öffentliche Sektor wird Teil einer Umverteilungsmaschinerie von Arm zu Reich; seine Erosion trägt zur Prekarisierung von Arbeits- und Lebensverhältnissen bei.
In der lebhaften Diskussion ging es - auch aus den Erfahrungen eigener Aktivitäten (z. B. Krankenhausprivatisierung in Wismar) - vor allem um Strategien von Protest und Widerstand gegen diese Entwicklung.
Wegen der Bedeutung dieses Themas für die soziale und demokratische gesellschaftliche Entwicklung hätte man sich eine noch stärkere Beteiligung an dieser Veranstaltung gewünscht.
Attac-Infotour im Tiko
Zu einer gemeinsam mit dem Jugendverband solid MV von unserer Attac-Gruppe organisierten Informationsveranstaltung "Der G8-Gipfel und die Proteste" am 11.05. im "Tikozigalpa" erschienen ca. 30 interessierte Zuhörer. Der Vortrags- und Diskussionsabend fand im Rahmen der Attac-Infotour durch eine Reihe von mecklenburgischen Städten im Vorfeld des Gipfels statt. Referent war das Mitglied des Attac-Koordinierungskreises Detlev von Larcher, der nach einem Rückblick auf die Gipfelgeschichte und die damit einhergehende Herausbildung der Protestbewegung vor allem auf die bevorstehenden Ereignisse und auf die am Vortag von der Polizei durchgeführten Razzien bei Gipfelgegnern einging. In der Diskussion mit den vorwiegend jugendlichen Teilnehmern wurden vor allem praktische Fragen wie z. B. Anreise zur Demo, vermutliche Behinderungen durch die Polizei, Betonung der Gewaltfreiheit, Verhalten bei Konfrontationen und evtl. Rechtsschutz u. a. m. besprochen.
Eingeleitet wurde die Abend mit dem Mobilisierungs-Clip "Move against G8", nach Abschluss der Diskussion zeigten die angereisten Vertreter von solid den Film "Surplus oder Konsumterror".
Über allen Gipfeln ist Unruh!
300 AktivistInnen berieten am 25./26. März bei Aktionskonferenz in Rostock gegen den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm
Unter den mehr als 300 AktivistInnen aus unterschiedlichsten Spektren von Umwelt- und Friedensinitiativen bis zur radikalen Linken auf der Aktionskonferenz befanden sich von der unserer Attac-Gruppe auch Edgar Liehmann und Lutz Tannhäuser. Auf dieser Konferenz sollte der Grundstein für gemeinsame Aktivitäten gegen den G8-Gipfel 2007 in Heiligendamm gelegt werden. Prägend für die Konferenz war der überall spürbare Wille zur solidarischen Zusammenarbeit und die Entschlossenheit, sich auch durch unterschiedliche Vorstellungen über Inhalte oder Aktionsformen nicht spalten zu lassen.
Gegen alle Versuche, der Konferenz keine Räume zu geben oder sie vorher in der Boulevardpresse als "Chaotentreffen" zu denunzieren, kann jetzt festgestellt werden: Der Protest gegen den G8 ist in der Region angekommen und wird sich nicht mehr an den Rand schieben lassen.
Es wurden auf der Konferenz kaum formale Beschlüsse gefasst, schließlich ging es vor allem darum, AktivistInnen miteinander zu vernetzen, Standpunkte auszutauschen und kennen zu lernen und praktische Arbeitsstrukturen zu schaffen. Es kristallisierten sich in den Plenumsaussprachen und Arbeitsgruppen jedoch erste Eckpunkte heraus:
Es soll eine gemeinsame Großdemonstration geben. Die Zielmarke der TeilnehmerInnenzahl liegt bei mindestens 100.000
Es wird eine internationale Mobilisierung geben. Für die Unterbringung der AktivistInnen werden Camps vorbereitet.
Ein Gegengipfel soll inhaltliche Alternativen zur kapitalistischen Globalisierung diskutieren und öffentlich darlegen.
Ein großes Kulturevent soll in enger Abstimmung mit der politischen Bewegung organisiert werden
Die Mobilisierung gegen den G8-Gipfel wird einen klaren Trennungsstrich zu allen faschistischen und extrem rechten Gruppen und Positionen ziehen, die unter dem Deckmantel von Globalisierungskritik Nationalismus und Rassismus verbreiten wollen.
Es gibt Planungen für einen Aktionstag für die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen im Rahmen der Gipfelproteste.
Es wird massenhafte Blockadeaktionen geben, die die Infrastruktur des G8-Gipfels spürbar behindern sollen.
In einer gemeinsamen Erklärung wandte sich die Konferenz gegen die Diffamierung der G8-Proteste durch die CDU und die Boulevardpresse.
Es gab auf der Konferenz Grußworte von Jill Hubbart (G8 Alternatives, Schottland), die von den Aktivitäten gegen den G8 2005 in Gleneagles berichtete, und Simon Zhavoronkov (Russisches Sozialforum, der Aktionen gegen den G8 2006 in St. Petersburg vorstellte.
Informationen über weitere Vorbereitungsaktivitäten: www.heiligendamm2007.de
Camp Inski 2006
Anti-G8-Camping vom 04. bis 13.August bei Bad Doberan
Es ist soweit - Camp Inski steht. Für globale soziale Rechte und ein ganz anders Ganzes!
Genauer Ort und alle anderen wichtigen Informationen erfahrt Ihr unter www.camp06.org
Gelungenes Camp Inski!
Über 1000 überwiegend junge G8-Gegner sind auf einer großen Wiese bei Steinhagen, Gemeinde Kirch Mulsow zusammen gekommen. Sie vertreten ganz unterschiedliche Auffassungen, kommen aus ganz unterschiedlichem politischen und sozialen Milieu, aus allen Gegenden Deutschlands und aus anderen europäischen Ländern. Sie vereint aber der Wille, etwas gegen die herrschenden Verhältnisse in Bewegung zu setzen, den selbsternannten Herren der Welt, die sich im Juni nächsten Jahres in Heiligendamm - im Grand Hotel Kempinski - treffen werden, ein buntes, lautstarkes und friedliches
Mit uns nicht
entgegen zusetzen. Allen Teilnehmern dieses großartig organisierten Camps gratulieren wir zu den eindrucksvollen Ergebnissen der vielfältigen Aktionen! Mehr hierzu findet ihr hier.
Kontra G8- Gipfel 2007 in Heiligendamm!
" Die Welt bläst zum Sturm"
Aktionskonferenz am 11/12.November 2006 an der Rostocker Uni
Wortlaut der Einladung siehe hier
Wir laden alle Attac-Mitglieder und Freunde unserer Attac-Gruppe ein, an dieser wichtigen Veranstaltung teilzunehmen.Unsere regelmäßigen Zusammenkünfte finden an jeden ersten Mittwoch im Monat im Altstadt-Treff in Wismar um 17,00 Uhr statt.
G8-Proteste und Wismarer Bürgerschaft
Unsere Attac-Gruppe hatte sich im Herbst an die Bürgerschaftsfraktion der Linkspartei/PDS mit dem Vorschlag gewandt, die Protestbewegung gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm mit einem Antrag an die Bürgerschaft der Hansestadt Wismar zu unterstützen. Dieser Antrag zielte darauf, dem während des G8-Gipfels von den Gipfelgegnern geplanten Camp einen Geländeabschnitt im Bürgerpark zur Verfügung zu stellen.
Die Bürgerschaftsfraktion Linkspartei/PDS brachte diesen Antrag in die Bürgerschaft ein; er wurde in deren turnusmäßiger Sitzung am 26.10.2006 behandelt. Die Aussichten auf eine Unterstützung dieses Antrags durch die regierende SPD/CDU-Fraktion wurden von vornherein als gering eingeschätzt, das argumentative Niveau, mit dem der Antrag abgebügelt wurde, ließ allerdings wenig von der gern beschworenen Weltoffenheit unserer Stadt spüren. Der CDU-Vertreter griff auf das gängige Boulevardzeitungsrepertoire zurück und malte die von den zu erwartenden Vermummten ausgehende Gefährdung der öffentlichen Ordnung an die Wand. Ein SPD-Vertreter beschwor Reminiszenzen an einen Italienaufenthalt z. Zt. des Genua-Gipfels und erinnerte sich an Rote-Kreuz-Zelte und chaotische Zustände. Wer darin behandelt wurde und wer den Tod Carlo Giulianis zu verantworten hat, muss ihm wohl ebenso entgangen sein wie die noch andauernden Prozesse gegen die für die blutigen Exzesse gegen friedliche Demonstranten verantwortlichen Polizisten.
Immerhin bewirkte der Antrag Öffentlichkeit für das Anliegen der Gipfelgegner; siehe auch OZ 27.10.
Lesenswert ist auch dieser Beitrag von Lutz Tannhäuser im Internetportal von indimedia.
2. G8-Aktionskonferenz in Rostock
Wie schon bei der 1. Aktionskonferenz zur Vorbereitung der G8-Proteste im März beteiligten wir uns mit zwei Gruppenmitgliedern (Uli und Lutz) auch an der 2. Aktionskonferenz, die vom 10. bis 12. im November im Rostocker Stadtteil Groß Klein stattfand. Schon vorher hatten wir zur Unterstützung der Konferenz während der Veranstaltung mit Alexis Passadakis am 7.11. im Tiko Geld gesammelt und an das Rostocker G8-Bündnis überwiesen.
An der Konferenz war eine Vielzahl von unterschiedlichen Gruppierungen und Initiativen aus dem In- und Ausland beteiligt. Die Teilnehmer gingen mit großen Engagement daran, sich trotz teils beträchtlich divergierender politischer Vorstellungen auf eine Choreografie der Gipfelproteste zu einigen und mit den Protesten Visionen für eine gerechtere und friedlichere Welt zu vermitteln. Unser Wille, uns in die Protestbewegung einzubringen und dafür Mitstreiter zu gewinnen, erhielt durch die Ergebnisse der Konferenz optimistische Impulse.
Attac-Gruppe trifft sich mit Sozialforum Westmecklenburg
Auf Initiative von Uwe Kurzbein traf sich unsere Gruppe am Abend des 15.11.2006 mit Vertretern des Sozialforums Westmecklenburg in der Kommune Olgashof. Etwa zwanzig Leute waren der Einladung Uwes gefolgt, der uns mit Kaffee und Tee bewirtete; viele Teilnehmer des Treffens hatten außerdem mit Kuchen für das leibliche Wohl und eine lockere Atmosphäre gesorgt. Das Treffen diente dem Ziel, die am Sozialforum beteiligten Gruppen und Initiativen näher miteinander bekannt zu machen und ihnen die Arbeitsschwerpunkten der Gastgeber vorzustellen.
Uwe Kurzbein stellte eingangs allgemein den Kommunegedanken und speziell die Kommune Olgashof näher vor. Danach beschrieben wir die wichtigsten Aktivitäten der Wismarer Attac-Gruppe im Verlaufe ihres gut dreijährigen Bestehens und konzentrierten uns dann besonders auf den gegenwärtigen Arbeitsschwerpunkt, nämlich die Mitwirkung an den Vorbereitungen für die Proteste gegen den G8-Gipfel im Juni 2007 in Heiligendamm. Für dieses Thema gab es ein außerordentliches Interesse, was sich u. a. in einer Reihe von Fragen nach den geplanten Maßnahmen, nach der Zielrichtung der Proteste und nach der Zusammensetzung der Protestbewegung äußerte.
Von den Teilnehmern des Treffens wurde angeregt, ein weiteres Treffen nur zu den G8-Prosten vorzubereiten und dazu möglichst einen kompetenten Vertreter aus dem Vorbereitungskreis einzuladen. Es besteht die Vorstellung, aus dieser Veranstaltung heraus dann evtl. ein regionales Aktionsbündnis für die G8-Proteste zu entwickeln.
Informationsveranstaltung zu G8
Die Attac-Gruppe Wismar und das Regionalbüro Rostock der
Rosa-Luxemburg-Stiftung laden für den 06.12.2006 19.00 Uhr zu einer
Veranstaltung zum Thema:
"Wer sich den G8-Gipfel einlädt, lädt sich den Protest mit ein"
Referent: Herr Monty Schädel, Bundessprecher der DFG-VK und Koordinator im Rostocker G8-Bündnis
Ort: Kommune www.Olgashof.de
Eine solche Informationsveranstaltung hatten eine Reihe von Mitgliedern aus Vereinen und Verbänden angeregt, die im SozialforumWestmecklenburgmitwirken. Wer an der G8-Thematik interessiert ist, hat hier Gelegenheit, sich über die wesentlichen Kritikpunkte am undemokratischen Charakter des G8-Gipfels zu informieren und kann auf der Veranstaltung auch erfahren, welche Protestaktivitäten bisher in der 1. Junidekade 2007 geplant sind und
welche Möglichkeiten bestehen, sich selbst dabei einzubringen. Letztlich
streben die Veranstalter mit diesem Treffen ein regionales Anti-G8-Bündnis
an.
Nach Olgashof gelangt man von Dorf Mecklenburg in Richtung Hohen Viecheln.
Bei Attac-Mitgliedern kann man auch nach Mitfahrgelegenheiten fragen.
Informationsveranstaltung zu den G8-Protesten
Organisiert von der Attac-Gruppe Wismar fand am 6. Dezember in Zusammenarbeit mit dem Regionalbüro MV der Rosa-Luxemburg-Stiftung eine Informations-und Bildungsveranstaltung zum Thema "Wer sich den G8-Gipfel einlädt, lädt sich den Protest mit ein" in der Kommune Olgashof statt. Daran nahmen Mitglieder des Sozialforums Westmecklenburg und weitere Interessierte, insgesamt 19 Personen teil.
mehr.
Achtung - Neues zum G8-Gipfelsturm!
Offenes Treffen von G8-Gipfelkritikern aus Westmecklenburg
In der kleinen, an der Straße zwischen Dorf Mecklenburg und Bad Kleinen gelegenen Ortslage Olgashof findet am 24. Januar ab 19 Uhr in der dort ansässigen Kommune ein weiteres Treffen von Gipfelkritikern aus dem Bereich Westmecklenburg statt, die sich aus verschiedenen gesellschaftlichen Zusammenhängen wie z. B. Attac, Mitwirkenden im Sozialforum Westmecklenburg und Linkspartei aus der Region Schwerin, Wismar und Umgebung zusammengefunden haben.
Sie wollen darüber beraten, wie sie sich in die Protestbewegung gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm einbringen können und welche Alternativen sie gegenüber dem politischen Kurs der Gipfelstaaten deutlich machen wollen. Auf dem Treffen soll auch überlegt werden, wie man in der Bevölkerung der Region den vielfach gestreuten Befürchtungen entgegen wirken kann, dass von den Protesten chaotische Zustände und linksextremistische Gewalt zu erwarten seien.An diesem Treffen Interessierte (außer Rechtsextremisten) sind willkommen.
* Ergebnis - das Treffen war sehr erfolgreich. Mehr dazu findet Ihr hier
* Neue Attac-Gruppe in Gründung. Wir sind dabei. Näheres dazu hier
* Attac-Gruppe Rostock am 08.02. gegründet! Wir waren dabei. Wie es war, findet Ihr hier
*02. März, 19 Uhr, Bad Kleinen
Vortrag und Diskussion mit
Prof. Dr. Norman Paech, Völkerrechtler und MdB,
zu Gast bei der Friedensinitiative Bad Kleinen
Koordinierung v. Mitfahrgelegenheiten: Tel. 03841-731999 mehr
*Olgashofrunde trifft sich wieder
Zu ihrem mittlerweile 4. Treffen lädt die "Initiative gegen den G8-Gipfel im Sozialforum Westmecklenburg" am 21. Februar nach Olgashof ein. Treffpunkt ist wie immer die dortige Kommune, Beginn ist 19.00 Uhr.
Die Teilnahme ist offen für alle, die an den geplanten Gipfelprotesten interessiert sind, Neonazis ausgenommen.
Zaungäste für kurze Zeit!
Attac Wismar und Sozialforum West-Mecklenburg inspizierten und verschönerten die Befestigungsanlage von Heiligendamm. E.H. würde den Erfindern seine Anerkennung aussprechen. USA-Sicherheitsexperten nehmen wertvolle Anregungen für ihren Schutzwall gegen Mexiko mit. mehr - siehe auch
www.freitag.de/2007/10/07100302.php
China-Veranstaltung - ein Erfolg
Die von uns gemeinsam mit dem Seniorenverein der Hochschule e. V. und der RLS am 9. März an der Wismarer Hochschule durchgeführte Veranstaltung "China - ein Land im Auf- und im Umbruch" stieß mit ca. 80 bis 90 Besuchern auf ein überaus großes Publikumsinteresse. Sowohl der Vortrag von Steffen Bockhahn als auch der Film von Dr. Herms wurden mit viel Beifall bedacht. Es gab eine lebhafte Diskussion und viel Lob aus dem Publikum für dieses den Zeitnerv treffende Bildungsangebot.
Protest gegen den G8-Gipfel
Attac Wismar und der Sozialgipfel Westmecklenburg informierten die Bürger der Hansestadt Wismar über den G8 Gipfel in Heiligendamm und die eurpaweiten Protestaktionen.
Der Info-Stand am Dienstag den 10.April - ab 10,00 Uhr nahe dem Stadthaus auf dem Markt wurde rege in Anspruch genommen. Viele Besucher führten lebhafte Gespräche und deckten sich mit dem vielfältigen Informationsmaterial ein.
Der nächste Info-Treff findet am Donnerstag, den 19. April ab 10,00 Uhr auf dem Platz des Friedens in Wendorf, nahe der Kaufhalle statt
Sozialforum Westmecklenburg und Attac Wismar stellen regionale Anti-G8 Themen vor
Unsere regionalen Themen beweisen, dass der weltweite G8-Protest ( 2. bis 7. Juni 2007 Heiligendamm/Rostock ) auch in Mecklenburg seine reale Begründung hat.
Weiter unter " Bekanntmachungen " auf der Webseite www.sozialforum-westmecklenburg..de
Protestaktionen gegen G8 in Wismar geht weiter
Mit einem weiteren Info-Stand gegen den G8-Gipfel verteilten wir am 19. April auf dem Platz des Friedens in Wismar unsere Info-Materialien für die Protestmobilisierung an die Bürger des Ortsteils Wendorf und führten zahlreiche Gespräche.
Ankündigung
14. Juni 2007 19 Uhr - Galerie Hinter dem Rathaus 8
"Venezuela bolivariana - Sozialismus des 21. Jahrhunderts?"
Dario Azzellini
- ein ausgewiesenerSüdamerikaexperte - liest aus seinem gleichnamigen Buch,
berichtet über seine Eindrücke aus mehreren längeren
Aufenthalten in Venezuela und diskutiert mit den Besuchern
Eine gemeinsame Veranstaltung der Gemeinschaft Wismarer Künstler und Kunstfreunde, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und von Attac Wismar
G8-Kritiker mit eigener Litfaßsäule
Seit dem 09. Mai steht vor dem Haus Großschmiedestr. 3 eine Litfaßsäule der "Initiative gegen G8 im Sozialforum Westmecklenburg", auf der jedermann seine Auffassungen zum G8-Gipfel und zu den damit verbundenen Protesten kundtun kann. Leider genehmigte uns die zuständige städtische Behörde keinen Standort im öffentlichen Raum, an dem unser Prunkstück noch zugänglicher gewesen wäre. So waren wir auf das Entgegenkommen eines großherzigen Hauseigentümers angewiesen, der uns die Aufstellung auf seinem privaten Grundstück erlaubte. Herzlichen Dank an ihn sowie an Uwe und Eike für ihre Initiative und für ihre solide Arbeit.
Protest-Demo gegen G8 in Rostock
Nachdem unsere Gruppe sich aktiv in der "Initiative gegen G8 im SF Westmecklenburg" in die Vorbereitung der G8-Proteste eingebracht hatte u. a. mit- fünf Info-Ständen in Wismar und Umgebung - einer Informationsveranstaltung mit Detlev von Larcher im Tiko - Erarbeitung von regionalspezifischen Info-Materialien- Mitwirkung an einer Litfaßsäule zu den G8-Protesten in Wismar - Teilnahme an einer "Zauninspektion" - Gewinnung von Privatunterkünften für Protestteilnehmer - Leserbriefen zu den G8-Protesten,nahmen wir am 2. Juni gemeinsam mit unseren Schweriner Mitstreitern - insgesamt 15 Leute - an der Groß-Demo gegen die G8 in Rostock teil, die für uns alle trotz der den fröhlichen Gesamteindruck trübenden zeitweiligen Ausschreitungen zu einem motivierenden, nachhaltig wirkenden Erlebis wurde. Mehr zu den Geschehnissen und Erlebnissen um den G8 Gipfel in Heiligendamm unter der Rubrik " Aktuelles" in www.attac.de/heiligendamm07 Hier einige Bilder von der Demo in Rostock am 02.06.
Venezuele Bolivariane. Revolution des 21. Jahrhunderts?
Zu diesem Thema sprach am 14.06.2007 der Politikwissenschaftler, Publizist und Filmemacher Dario Azzellini in der Galerie hinter dem Rathaus in einer gemeinsam von Attac Wismar und der Gemeinschaft Wismarer Künstler und Kunstfreunde organisierten und von der RLS unterstützten Veranstaltung vor ca. 30 interessierten Zuhörern. Er konnte sich dabei auf seine Eindrücke und Recherchen aus mehrfachen längeren Aufenthalten in Venezuela stützen, die unter gleichem Titel als Buch bei ISP Köln erschienen sind. Der nach der Präsidentenwahl von Hugo Chavez eingeleitete Transformationsprozess wurde von ihm kritisch, aber fair und wohlwollend beschrieben. Er schilderte die Erfolge dieser Entwicklung, aber auch die vielfältigen Widerstände, die ihr von der innenpolitischen Reaktion (Putsch, Unternehmerstreik, Abwahlreferendum) und auch außenpolitisch entgegengesetzt wurden. Mit seinem rethorisch eindruckvollen Vortrag vermittelte er dem Publikum eine optimistishe Sichtweise auf die spannenden politischen Entwicklungen, die gegenwärtig den südamerikanischen Kontinent in den Brennpunkt des politischen Interesses linke Bewegungen gerückt haben. Gegenüber der vorherrschenden Desinformation und oft gehässigen Berichterstattung zu den Vorgängen in Venezuela leistete Dario Azzellini mit seinem fesselnden, kenntnisreichen Vortrag einen wichtigen aufklärerischen Beitrag. Das überaus interessierte Publikum überschüttete ihn in der Diskussion mit Fragen und eigenen Meinungen, so dass Horst Matthies als versierter Moderator seinen ganzen Charme aufbieten musste, um ihm den rechtzeitigen Abgang zu seinem Zug zu sichern. Die schöne Umgebung der gastgebenden Galerie trug dazu bei, dass dieser Abend allen Beteiligten sicherlich in angenehmer Erinnerung bleiben wird.
Lutz Tannhäuser
Am 11.09.2007 von 10.00 bis 12.00 Uhr
wollen wir mit einem Infostand auf dem Wismarer Markt präsent sein, um
 Unterschriften für eine Petion der Friedensbewegung an den Deutschen Bundestag zu sammeln, mit der die Parlamentarier aufgefordert werden sollen, der Verlängerung des Afghanistaneinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan nicht zuzustimmen
 für die Teilnahme an einer Demonstration der Friedensbewegung am 15.09. in Berlin gegen den deutschen Militäreinsatz in Afghanistan zu werben und
ï‚· unsere geplante Veranstaltung mit Oberstltn. J. Rose an der Hochschule am 21.09. bekannt zu machen.
Infostand gegen militärisches Afghanistanengagement
Mit sechs Mitgliedern/Sympathisanten unserer Gruppe waren wir am 11.09.2007 auf dem Wismarer Markt, um Unterschriften für eine Petition an den Deutschen Bundestag zu sammeln, mit der die Abgeordneten aufgefordert werden sollen, bei der im Herbst anstehenden Verlängerung des Bundeswehrmandats für deren Einsatz in Afghanistan ihre Zustimmung zu verweigern. Des weiteren warben wir für die Teilnahme an der Protestdemonstration am 15.09. in Berlin gegen das militärische Engagement der Bundesrepublik in Afghanistan und für unsere geplante Informations-Veranstaltung am 21.09. mit Oberstltn. Jürgen Rose an der Hochschule Wismar. Das lokale Fernsehen besuchte den Stand und interviewte uns zu dem Anliegen der Aktion, mit der wir viel Zustimmung aus der Bevölkerung erfuhren. Als besonderer Blickfang agierte eine Teilnehmerin unseres Standes in einer Burka - siehe auch Foto
.
Etwa 8.000 bis 10.000 Friedensfreunde und Kriegsgegner demonstrierten vor dem Roten Rathaus, auf dem Marsch durch die Innenstadt und auf der Abschlußkundgebung zwischen Brandenburger Tor und Siegessäule auf der Straße des 17.Juni gegen die Beteiligung der Bundeswehr an dem Krieg der USA in Afghanistan. Namhafte Persönlichkeiten der Friedensbewegung aus Wissenschaft und Politik, Gastredner aus dem Ausland und Künstler mit ihren Darbietungen forderten die Bundesregierung zur Beendigung des militärischen Engagements in Afghanistan auf. Frieden für Afghanistan war die zentrale Losung auf zahlosen Transparenten, Spruchbändern und originellen Bildern in einem bunten Fahnenmeer.
Mit dabei waren Friedensfreunde, Genossen der " Linken " und Attac-Mitglieder aus dem Kreis Nordwest Mecklenburg, der Hansestadt Wismar und aus Bad Kleinen, die mit einem von der Partei " Die Linke " bereitgestellten Bus angereist waren. Für alle war diese Fahrt ein unvergeßliches Erlebnis.
21. September 2007, 18 Uhr; Ort: Hochschule Wismar; Hörsaal 101 im Hauptgebäude
"Globale Verteidigung - die Bundeswehr im Krieg am Hindukusch"
Vortrag und Diskussion
mit Oberstleutnant Dipl. Päd. Jürgen Rose
Eintritt: 3 €, Schüler und Studenten 1 €
Mit dieser gemeinsam mit dem Seniorenverein der Hochschule Wismar e. V., der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der Friedensinitiative Bad Kleinen organisierten Veranstaltung wollen wir im Vorfeld der im Herbst anstehenden Abstimmung im Deutschen Bundestag über die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan einen Beitrag dazu leisten, dass der Diskurs über die Sinnhaftigkeit des deutschen Militärengagements nicht nur in politischen und militärischen Zirkeln, sondern auch in der Zivilgesellschaft geführt wird.
Globale Verteidigung - die Bundeswehr im Krieg am Hindukusch
Mit Oberstleutnant Dipl.Päd. Jürgen Rose hatten wir einen namhaften Vertreter aus dem Darmstädter Signal als Referenten für einen Vortrags- und Diskussionsabend zu obigem Thema gewonnen, der am 21.09.2007 von 18 bis 21 Uhr an der Wismarer Hochschule stattfand. Mitveranstalter waren neben unserer attac-Gruppe der Seniorenverein der Hochschule und die Friedensinitiative Bad Kleinen; unterstützt hat uns wie oft schon die Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Der Referent ging in seinem Vortrag vor allem auf die wachsende Entgrenzung des im Grundgesetz definierten Verteidigungsauftrags der Bundeswehr ein und unterzog das im Jahr 2006 verabschiedete "Weißbuch zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr 2006" einer fundierten und sachkundigen Kritik. Er stellte - methodisch sehr gut unterstützt durch eine Power Point-Präsentation und mittels geschickter Gegenüberstellungen völkerrechtlicher und nationaler Regelungen und Begründungen - überzeugend dar, wie es der politischen Klasse der Bundesrepublik, unterstützt von einer willfährigen Führungsclique der Streikräfte in einem langen Prozess gelungen ist, aus einer Bundeswehr mit eindeutigem Verteidigungsauftrag eine Interventionsarmee zu formieren, die gegenwärtig unter der Flagge der Terrorismusbekämpfung in viele völkerechtlich äußerst fragwürdig begründete militärische Auseinandersetzungen involviert ist, oft, um für deutsche Wirtschaftsinteressen zu verfolgen.
Der Einladung zu der Veranstaltung waren 53 Interessierte gefolgt, die sich sowohl während als auch nach dem Vortrag mit vielen Fragen und zusimmenden Statements an der lebhaften Diskussion beteiligten.
Wir glauben, dass wir uns mit dieser Veranstaltung angemessen und erfolgreich in die ablehnenden Stellungnahmen zur anstehenden Verlängerung des Afghanistanmandats für die Bundeswehr eingebracht haben. Die Veranstaltung wurde von uns auch genutzt, um weitere Unterschriften zu sammeln für eine Petion an das Parlament, der Mandatsverlängerung nicht zuzustimmen; zusammen mit den zuvor bei einem Infostand gesammelten konnten wir über 70 Unterschriften der "Deutschen
28.10.16 Uhr Stimmen gegen den Krieg
eine Veranstaltung der Friedensinitiative Bad Kleinen mit Lori Hurlebaus ( USA )
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Islamabad - Rostock
ein Bericht
Über seine im vergangenen Sommer unternommene 6-wöchige Landreise von Islamabad in seine Heimatstadt mit allerlei landesüblichen, teilweise recht abenteuerlichen öffentlichen Verkehrsmitteln berichtete der Rostocker ND-Journalist Fabian Lambeck am 04.12. im Tiko auf Einladung der attac-Gruppe Wismar und unterstützt durch die RLS. Seine Reiseroute führte ihn mitten durch die mittel- und nahöstliche Krisenregion, in der sich viele ethnische und religiöse Bevölkerungsgruppen konfliktbeladen, zumindest aber kritisch gegenüber stehen und die wieder alle gemeinsam gegen die westliche Welt. Interessant, kenntnisreich und kurzweilig berichtete er anhand zahlreicher Dias über seine Eindrücke von zahlreichen Begegnungen mit den unterschiedlichsten Menschen aus Pakistan, Afghanistan, Iran, der Türkei und aus einigen Balkanstaaten. Deren Denken und Fühlen entspricht so gar nicht dem uns von den Medien vermittelten, islamfeindlichen Bild vom Kampf der Kulturen; die einfachen Leute begegneten ihm freundlich, hilfsbereit und mit der traditionell üblichen Achtung vor jedem Gast. Fabian Lambeck verkörpert einen Typ von unaufgeregter Berichterstattung aus Krisengebieten mit deutlicher Sympathie für die Rechte der Armen und Unterdrückten - eine Sichtweise, die uns in ihrer politischen Diktion wesentlich näher ist, als z. B. die der "Expertenszene", wie sie z. Zt. en vogue ist (Scholl-Latour u. a.), wenn es um Probleme besagter Region geht. Dem sowohl unterhaltsamen, als auch viele überraschende Einsichten vermittelnden Abend hätte man ein noch größeres Publikum gewünscht. Man darf gespannt sein auf seinen nächsten Auftritt in Wismar, bei dem er über eine Reise in den Sudan berichten will, die er für 2008 vorbereitet.
Attac Wismar wünscht allen Mitgliedern, Freunden und Förderen ein friedliches und erholsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2008
Film und Diskussion zur Bahnprivatisierung
Begleitet durch die Attac-Gruppe Wismar wurde am 24.01.2008 um 20.30 Uhr im "Tikozigalpa", Wismar, Dr.-Leber-Str. 38 der Film " BAHN UNTERM HAMMER" gezeigt. Er zeigt die zwei Gesichter der Bahn: Glitzernde Bahnhofswelten mit Erste-Klasse-Service einerseits, verfallene Gleisanlagen, verlassene Bahnhöfe, überfüllte Züge und neuwertige Waggons vor der Schrottpresse andererseits. Die Filmemacher stellen dar, wie die Bahn bereits seit Jahren auf Privatisierungskurs gesteuert wird und welche fatalen Folgen dies für die Kunden hat. Obwohl Experten dringend von der Bahnprivatisierung abraten, weil sachliche Gründe und entsprechende Erfahrungen, z. B. in England, dagegen sprechen, gibt es nach wie vor einen enormen Druck auf die Politik, die Bahn zu verkaufen. Unter dem Slogan "Die Bahn gehört uns allen" setzten die Delegierten des Hamburger SPD-Parteitags zwar einen Beschluss durch, der wichtige Hindernisse gegen eine schnelle Veräußerung errichtet hat, aber die Privatisierer haben noch nicht aufgegeben und die Zivilgesellschaft ist aufgerufen, das über Steuern finanzierte Gemeineigentum zu verteidigen.
Filmische Gipfelnachlese
Rund 60 Besucher schauten sich am 10. April im Kino im Filmbüro den Dokumentarfilm "Das war der Gipfel" von Martin Keßler an. Die Auführung wurde von unserer Wismarer attac-Gruppe organisiert und intensiv beworben (siehe G8-Film) und von der Rosa-Luxemburg-Stiftung, vom DGB, vom Filmbüro M-V und vom Netzwerk Wismar/NWM unterstützt. In eindrucksvollen Bildern und in einer ausgewogenen Darstellung sowohl der Aktionen der Protestbewegung als auch der Haltung der Politik und Vorgehensweise der Polizei ließ der Film den Heiligendammer Gipfel noch einmal Revue passieren, machte die unterschiedlichen Anliegen und phantasievollen Aktionen der Teilnehmer an den Protesten deutlich und stellte geschickt immer wieder Statements von Politikern und regierungsfreundliche FS-Berichte dagegen. Nach den beiden Aufführungen wurde über den Film und darüber hinaus über den Gipfel und die Protestbewegung sehr lebhaft und interessiert diskutiert; dafür konnte als kompetenter Ansprechpartner der Koordinator der Rostocker G8-Proteste und Bundesgeschäftsführer der DFG/VK Monty Schädel gewonnen werden. Er setzte sich überzeugend mit Fragen aus dem Publikum zu vielfältigen Themen wie z. B. dem Gewaltausbruch bei der Rostocker Demo, Verhalten der Polizei, Organisation und Finanzierung der Proteste, Reaktionen der Judikative, Einsatz der Bundeswehr im Inneren, Rolle der Medien und v. a. m. auseinander und schlug dabei auch immer wieder den Bogen zu aktuellen politischen Vorgängen wie z. B. zum Krieg in Afghanistan oder zur gegenwärtig laufenden Medienkampagne um Tibet und die Olympiade in China. Besonders interessierte, ob und wie eine Fortführung der bei den Gipfelprotesten errreichten Zusammenarbeit unterschiedlichster politischer Gruppieren verwirklicht werden kann. Das Publikum reagierte mit Sympathie und Zustimmung auf die Anliegen der Gipfelgegner, auch in der Diskussion widersprach niemand der am G8-Gipfel geäußerten Kritik. Wir als Veranstalter dürfen die Aufführung durchaus als einen Erfolg bewerten.
Regionaltreffen Ost in Olgashof
Am 29./30. März 2008 trafen sich Vertreter aus den attac-Regionalgruppen Ost in Olgashof, darunter Attacies aus Berlin, Leipzig, Bautzen, Schwerin, Rostock u. a. Orten mehr; die Wismarer Gruppe fungierte als Gastgeber. Die Zielstellung bestand darin, einander kennenzulernen, die gegenseitige Vernetzung zu befördern und über gemeinsame Aktionen zu beraten, u. a. auch, um die im Osten noch schwachen Attac-Strukturen zu stärken. Moderiert wurde die Zusammenkunft von Viviana Uriona von Attac Rostock. Von Unserer Wismarer Gruppe nahmen - z. T. zeitweise - 7 Mitglieder teil. Renè Zeitz hatte das Treffen organisatorisch vorbereitet und begleitet, indem er sich um Unterkunft, Verpflegung und den An- und Abtransport der Gäste kümmerte. Die Teilnehmer aus unserer Gruppe steuerten allerlei Mitgebrachtes zum Essen und Trinken bei und beteiligten sich am Gästetransport. Zu den Ergebnissen des Treffens wurde ein Protokoll angefertigt.
Vortrag und Diskussion
Wohin geht die NATO?
mit Rainer Rupp
Termin: 13.Mai 18.30 Uhr
Ort: in der Arche Bad Kleinen, Eisenbahnstr. 1
Interessenten an der Veranstaltung der Friedensinitiative Bad Kleinen melden sich bitte unter 731999 zur Koordinierung von Fahrgemeinschaften
20. Mai 2008
Vortrag und Diskussion
Das Bauhaus - sozialpolitische Konzepte und wichtige Akteure
mit Prof. Dr. Quitzsch, Greifswald
Ort: Hochschule Wismar, Haus 1, Hörsaal 101
Gemeinsame Veranstaltung von Attac Wismar, Rosa-Luxemburg-Stiftung,
Gmeinschaft Wismarer Künstler und Kunstfreunde, und Seniorenverein der Hochschule
Wismarer Anzeiger vom 15.05.2008
14. Mai 2008, 19.30 Uhr
Lesung und Gespräch mit dem Autor Olaf Baale
zu seinem neuen Sachbuch
Abbau Ost
Lügen, Vorurteile und sozialistische Schulden
Ort: Filmbüro M-V, Bürgermeister-Haupt-Str. 51-53
Eintritt: 3 E; Erwerbslose, Studenten, Schüler 1 €
Eine gemeinsame Veranstaltung der
Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar e. V., des Filmbüros M-V und der attac-Regionalgruppe Wismar
Lesung mit Autor von "Abbau Ost"
Gemeinsam mit dem Filmbüro M-V und der Gemeinnützigen Gesellschaft Wismar organisierten wir eine Lesung mit anschließender Diskussion mit Olaf Baale, dem Autor des Bestseller-Sachbuchs "ABBAU OST", einem in Wismar ansässigen Rundfunkjournalisten und Buchautor, die am 14.5.2008 vor gut 30 interessierten Gästen im Filmbüro stattfand. Bestechend souverän und überzeugend recherchiert schilderte der Autor die im Prozess der deutschen Einigung praktizierte "feindlich Übernahme" der DDR, die dabei begangenen Versäumnisse und deren für den Osten verheerenden Folgen.
Liebe Attac- Mitglieder und Freunde!
Unsere Webseite in dem gewohnten Outfit wird es ab Juni nicht mehr geben.
Durch den Einsatz eines neuen, leistungsfähigeren Webservers und dessen
vielfältigen Möglichkeiten wird die Vereinheitlichung aller Webseiten der Attacgruppen
erforderlich.
Wenn sich die Gestaltung unserer Seite auch ändert, so bleibt derenn inhaltliche
Aussage im vollen Umfang erhalten.
Schaut hinein und macht Euch vertraut - sie wird Euch gefallen!




