Wendland

Materialien und Dokumente der Atomianer

<big>Es gibt mehr radioaktiven Müll als Gold auf der Welt</big>
www.theintelligence.de/index.php/wissenschaft/umwelt/2382-es-gibt-mehr-radioaktiven-muell-als-gold-auf-der-welt.html

Während sich gewiss jeder nach dem Besitz von Gold sehnt, von dem rund 180.000 Tonnen bis dato geschürft worden sind, drängt sich die Gefahr des strahlenden, hochgiftigen Abfalls aus Kernkraftwerken eher selten in unser Bewusstsein. Allerdings, die USA alleine produzieren jährlich 71.000 Tonnen davon. 100.000 Tonnen wurden bis zum Jahr 1994 völlig legal in die Meere geworfen. Mangels geeigneter Endlager, türmen sich Berge davon in Hunderten von Zwischenlagern. Die mehr als nur tödliche Gefahr, die von den radioaktiven Materialen ausgeht, beschränkt sich jedoch nicht nur auf uns und unsere Kinder. Sie währt 200.000 Jahre lang.

Der venezolanische Staatspräsident Hugo Chavez erheitert mit provokanten Behauptungen gerne die Gemüter. Sein jüngster Kommentar, dass es vielleicht Kapitalismus war, der eine Zivilisation auf unserem Nachbarplaneten Mars ausgelöscht haben könnte, sollte jedoch eher zum Nachdenken anregen. Nicht des Mars’, sondern der Erde wegen. Seit dem tragischen Unfall im Atomkraftwerk Fukushima, in Folge der doppelten Naturkatastrophe, einer Kombination von Erdbeben und Tsunami, ist uns die Gefahr, die dieser Art der Energiegewinnung mit sich bringt, endlich einmal deutlicher vor Augen geführt worden. Doch nicht nur durch Unfälle, durch Lecks oder durch den Super-GAU baumelt ein nukleares Damokles-Schwert über unserem Planeten. Kein Mensch weiß, was mit Hundertausenden von Tonnen Atommüll letztendlich wirklich geschehen soll.

Deutschland, Japan, Frankreich, USA, in all den Ländern herrscht Demokratie. Somit ist das Volk, die Masse der Wähler, mitverantwortlich. Doch wurde diesem Volk wirklich anschaulich und verständlich erklärt, was für ein Monster – im wahrsten Sinne des Wortes – durch die Atomkraft erschaffen wurde? War es nicht auch hier, wie bei so vielen Entwicklungen in demokratischen Ländern, kommerzielles Denken, das jede Vernunft verdrängte?
....
Am Mittwoch wurde im österreichischen Fernsehen eine 28-minütige Reportage zum Thema Atommüll gesendet. Zu Beginn zeigt sie Unterwasser-Aufnahmen von Greenpeace-Tauchern. Gefilmt werden vom Rost zerfressene Fässer am Meeresboden, in denen sich einst nukleare Abfälle befanden. Wie auch bei Wikipedia nachzulesen ist, wurden bis zum Jahr 1994 insgesamt 100.000 Tonnen radioaktiven Mülls von Schiffen aus ins Meer geworfen. Der vermutlich größte Teil der Behälter ist verrottet. Der Inhalt im Meer verschwunden. (Essen Sie gerne Meeresfrüchte?)

Eine absolut schockierende Tatsache, die in besagter Reportage Erwähnung fand, erklärt Wikipeda mit folgendem Satz:

Die Wiederaufarbeitungsanlage La Hague spült über ein viereinhalb Kilometer langes Rohr täglich 400 Kubikmeter radioaktives Abwasser in den Ärmelkanal. siehe dazu auch: WISE-Studie-La_Hague..2001.engl.pdf

Völlig legal, ungehindert, denn nur das Entsorgen von Atommüll mittels Schiffen wurde im Jahr 1994 von der International Maritime Organisation untersagt. Und wohin die festen Stoffe aus La Hague verfrachtet werden, wissen wir nur zu gut.

Zu Beginn der Nutzung von Atomenergie, erst einmal für militärische Zwecke, wurden die radioaktiven Abwässer schlichtweg in den nächsten Fluss abgeleitet, wie das Beispiel Hanford am Columbia River zeigt. Der Müll selbst wurde damals schlicht in der Erde Vergraben, wodurch 3.500 Hektar Land verseucht wurden.

Die Russen wollten im atomaren Wettlauf nicht nachhinken und errichteten schon 1945 zehn Anlagen. Der Eiserne Vorhang ließ wenig Information durchsickern. 1976 tauchte plötzlich ein Dissident namens Schores Medwedew im Westen auf und erzählte von einem tragischen Unfall im Ural, der sich durch eine Explosion 1957 ereignet hatte. Im Westen ging man jedoch davon aus, dass es sich um einen Spion handelte. Der Verdacht wurde geäußert, die Sowjetunion wolle auf diesem Wege die Atomforschung in der „freien Welt“ unterdrücken. Dass Geheimdienste nicht schon früher davon wussten, ist nur schwer vorstellbar. Medwedew selbst ist jedenfalls überzeugt, dass die CIA durchaus über den Vorfall informiert war. Und wer könnte hinter dem Verfälschen dieser Warnung gesteckt haben? Vielleicht die Atomlobby – und wer immer damit in Zusammenhang steht?

Teilweise wird hochgefährliches Uran, etwa von Frankreich bis nach Sibirien, über Tausende Kilometer zur Wiederaufbereitung transportiert. In den meisten Fällen werden die Abfälle über Jahre hinweg in rieseigen Wasserbecken gelagert. Mehr als 400 solcher Zwischenlager gibt es weltweit. Und in den meisten Fällen bleiben die Brennstäbe dort wesentlich länger als geplant. Es wird auf eine Lösung gewartet, wo sie endgültig deponiert werden sollen.

In Lothringen wird in 500 Metern Tiefe getestet. Ungeachtet des Materials der Behälter, eines Tages werden diese undicht. Und dann muss die Strahlung vom umgebenden Gestein daran gehindert werden, die Erde, das Trinkwasser, die gesamte Umwelt zu verseuchen. Über 200.000 Jahre hinweg.
Eine Frage, die am Rande behandelt wird: Wie warnt man die Archäologen der Zukunft? Der kanadische Wissenschaftler Hubert Reeves soll einen passenden Vergleich angestellt haben.

Man stelle sich vor, die ägyptischen Pharaos hätten uns Atommüll hinterlassen. Was würden wir heute damit tun? Und das ist bloß 3.000 Jahre her.

-----------------------------------

Holger Strohm schreibt in seinem Buch "Die stille Katastrophe" (Frankfurt 1999, Zweitausendeins) viele Wissenschaftler glaubten nicht, dass das Endlagerproblem naturwissenschaftlich-technisch lösbar sei. Denn geo- und ingenieurwissenschaftlich betrachtet könnten wir nichts bauen, das unbewacht für Jahrtausende (oder gar Jahrmillionen) verläßlich bleibt (S. 61). Strohm: "Die Atombefürworter haben das Potential, alles Leben auf der Erde zu vernichten...Und das Schlimmste dabei, der hochradioaktive Müll läßt sich nicht mehr aus der Welt schaffen. Er wird alle Generationen auf ewig begleiten, wird ständig frei und ständig neue Opfer finden. Dies ist das größte Verbrechen aller Zeiten" (S. 456) - siehe auch:

www.holger-strohm.npage.de

--------------------------------------

Aktuell! - MdL (Niedersachsen) Kurt Herzog (DIE LINKE)

Presseerklärung   17.11.11

DIE LINKE: Strahlende Märchenstunde des Castor-Transporteurs GNS zum bevorstehenden Transport 

Die Linksfraktion verurteilt die verharmlosenden Darstellungen des Castor-Transporteurs Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) zur den Strahlenwerten am Zwischenlager Gorleben und während des Castortransports. „Die Märchenstunde geht weiter“, sagte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Kurt Herzog. „Die geschönten Strahlenmessungen der GNS am Zwischenlager werden nicht richtiger, je öfter sie wiederholt werden.“

Noch gravierender sei aber die von amtlicher Seite gestützte These, die radioaktive Belastung für die begleitenden Einsatzkräfte und die Bevölkerung sei unbedenklich, so Herzog weiter. „Es ist inzwischen von immer mehr Wissenschaftlern nachgewiesen, dass insbesondere die biologische Wirksamkeit der Neutronen-Strahlung von den Aufsichtsbehörden massiv unterschätzt wird.“ Herzog führte dazu die Untersuchungen von Prof. Schmitz-Feuerhake an, sowie die des Schweizer Forschungszentrums CERN. Auch die Wissenschaftlerin Anna Heimers habe in ihrer Dissertation heraus gearbeitet, dass Neutronen mindestens 6 mal schädlicher auf menschliche Zellen wirken als bisher in der offiziellen Strahlenschutzgesetzgebung verankert. „Damit ist die gesamte Castorlogistik gescheitert. Denn schon jetzt schöpfen die Castorbehälter die amtlichen Grenzwerte zu 80% aus. Mit der Annahme von Heimers, CERN u.a. würde der Grenzwert um ein vielfaches überschritten. Die Bevölkerung und die Polizei werden für dumm verkauft.“

Herzog verwies auf die Forderungen der Gewerkschaften der Polizei und auch vieler Ratsgremien aus Lüchow-Dannenberg, den Castortransport abzusagen. „Vor diesem Hintergrund werden auch die signifikant gesunkenen Geburtenraten bei Mädchen im Wendland erklärlich. Es ist an der Zeit, endlich mit den neuesten Erkenntnissen und Zahlen zu arbeiten“, forderte der Umweltpolitiker.

----------------------------------------

Interview mit Frieder Wagner zu seiner Dokumentation "Todesstaub":

http://nuoviso.tv/nuoviso-filmproduktion/generation-911/36-frieder-f-wagner

"Bereits 1992 stellte ein deutsches Gericht die Gefährlichkeit der im Golfkrieg verschossenen Uranmunition ("abgereichertes" Uran) fest. Seitdem setzte die NATO tonnenweise Urangeschosse und Uranbomben in den Kriegen im Kosovo, Irak und Afghanistan ein. Durch die hochtoxischen Bomben und Radioaktivität der Geschosse wurden große Teile der Region unbewohnbar gemacht.

Frieder Wagner, der es gewohnt ist, dass seine Filme in den öffentlich-rechtlichen Sendern hoch und runter laufen, hat seit seinem Film "Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra" keinen Auftrag mehr bekommen. Der Film gewann sogar den europäischen Fernsehpreis. Dennoch bleibt er bis heute verschwunden.

Und so beschloss Grimmepreisträger Frieder Wagner aus dem Stoff einen Kinofilm zu produzieren. Hierzu fuhr er abermals mit dem Epidemiologo und Tropenarzt Siegwart-Horst Günther in den Irak und den Kosovo, um die Situation vor Ort zu dokumentieren.
"Deadly Dust - Todesstaub" wurde 2007 fertiggestellt und hat bis heute keinen Vertrieb gefunden. Wovor hat man Angst? Ist die Wahrheit über Depleted Uranium so brisant, dass man sie der Öffentlichkeit vorenthalten muss?

Für den Dokumentarfilm "Kriegsversprechen" von NuoViso gab Frieder Wagner ein Interview, in welchem er über seine Erfahrungen mit dem Film berichtet und er gibt einen Einblick in die verbrecherische Aussenpolitik der USA und ihrer NATO-Verbündeten."

hier geht es zu seinem Film "Todesstaub":

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=VkKveJFdUjM

----------------------------------------------

17.10.2007 "Der schleichende atomare Holocaust"

Die von der UNO verbotene Uranmunition der USA, warum diese Massenvernichtungswaffe, auch gegen die eigenem Leute?

Wir fragen uns, warum die Staaten Russland, China, Südkorea, Japan aber vorneweg die USA, Großbritannien und Israel immer noch die fürchterliche abgereicherte Uranmunition benutzen, obwohl sowohl bei der Bevölkerung ihrer „Feinde" als auch bei den eigenen Soldaten, ihren Kindern und Kindeskindern die schweren genetischen Schäden  mit Missbildungen feststehen.

Noch Kriegsminister Scharping leugnete 1998 im Kosovo-Krieg den Zusammenhang von Uranmunition und Konterminationen, die Urangefährdung sei vernachlässigbar, so sein Credo. Er musste auch die zynische Haltung haben, denn 1972 bis 1978 wurde die Uranmunitition von dem Düsseldorfer Konzern Rheinmetall, der sich dann doch für die nicht radioaktive teurere Wolfram-Technik und dem Rüstungskonzern MBB entwickelt, die abgereicherte Uranmunition mussten Rheinmetall doch zuviel Ärger bedeuten, nicht aber der deutschen Armee.

Den unermüdlichen Arbeiten von Prof. Siegwart Günther, Prof. Albrecht Schott, Dr. Durakovic, die alle mit dem Tode bedroht wurden, Dr. med. Angelika Claußen, Prof. Malcolm Hooper, unzähligen anderen und natürlich der gesamten Antikriegsbewegung  ist es letztlich zu verdanken, dass die teuflische Munition bei der Bundes"wehr" nachdem sie den halben Balkan und Hunderte alliierter Soldaten damit verseucht hatte nicht mehr eingesetzt werden durfte. Die deutsche Armee ist einfach zu dem Trick übergegangen, ihre Soldaten bei strahlengefährlichen Einsätzen anderen Armeen zu überlassen, wie dies ja wieder bei dem Fuchs-Spürpanzereinsatz im Irak März 2003 geschehen ist, wo nach Aussage des kranken Soldaten die halbe Kolonne von 50 bis 70 Mann bereits gestorben sind. Übrigens zeigt allein der Einsatz der ABC-Fuchs-Spürpanzer, dass auch die Armee von einer Gefährdung durch die Uranmunition ausgeht, denn von Atombomben ist niemand ernsthaft ausgegangen. 

Bereits 1996/7 verabschiedete die UNO-Unterkommission für Förderung und Schutz der Menschenrechte eine Resolutionen, in denen DU-Waffen (DU = depleted uranium = abgereichertes Uran) als "unvereinbar" mit gültigen Gesetzen zur Wahrung humanitärer und Menschenrechte erklärt wurden. Letztlich ist auch der Einsatz von Massenvernichtungsmitteln nach der Haager Landkriegsordnung von 1899, 1907 untersagt.

 

Das deutsche Beispiel zeigt, dass die Kriegsparteien die internationalen Verträge überhaupt nicht beachten, besonders dann, wenn dieser Krieg um Alles oder Nichts geht. Amerika hat im Golfkrieg nach eigenen Angaben Irak-Krieg 330 Tonnen Uranmunition verschossen, das entspräche 230 Tonnen Uran. Die Kritiker gehen aber von 1.500 Tonnen aus.  â€žDa die Trefferquote extrem gering war, liegen noch heute fast alle verschossenen Uranprojektile im Erdboden dieser Landstriche." (FAZ.net 15.10.07)

http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=3556&Itemid=61

http://www.faz.net/s/Rub2542FB5D98194DA3A1F14B5B01EDB3FB/Doc~E959A044CB84A459295C1D4849A14630A~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Performance der Atomianer

Die Atomianer treten öffentlich an Atomstandorten (die durch radioaktive Strahlung gefährdet sind) auf. Sie schreiten über einen Teppich zu einer Warnsäule mit Symbolen, konzentrieren die Aufmerksamkeit durch einen "magischen" Kreis, verteilen eine Botschaft und verlassen den Aktionsraum.

Das Flugblatt der Atomianer hat z.B. folgenden Inhalt:

                                  Können Sie Mittelhochdeutsch?

Verstehen Sie die Sprache der Minnesänger oder können Sie sogar so sprechen? Diese Sprache wurde in unserem Kulturraum vor ca. 800 Jahren gesprochen.

Beispiel: Diu vil michel ere was da gelegen tot – bedeutet: Vom Tode  war verschlungen die alte Herrlichkeit.

In welcher Sprache und mit welchen Zeichen sollen die Menschen nach uns vor dem „Todesmüll“, den wir ihnen hinterlassen, gewarnt werden?

 

                  Orden der Atomianer

 

Diese kleine Vorstellung hier ist eine Fiktion, aber eine mit einem sehr realen Hintergrund in Anlehnung an den Vorschlag von Experten. Die wollen aufgrund ihrer Ratlosigkeit im Umgang mit dem Atommüll – für den es weltweit keine sichere Endlagerung gibt - das Problem der Verständigung über etwa eine Million Jahre durch eine „Priesterschaft des Atommülls“ lösen!

(Ewiges Feuer, Spiegel spezial, Nr. 7 (1995);  Radio-Feature „Countdown für die Ewigkeit – Atommüll als Kommunikationsproblem“ ,Reinhard Schneider, DLF 30.12.2003)

Wer soll die Sicherheit vor dem hochgiftigen Atommüll für mindestens eine Million Jahre sicherstellen? Wer soll das Wissen über unzählige Generationen, Kulturen und Sprachen hinweg bewahren?

Das kann nach Meinung von Wissenschaftsexperten nur durch eine hochmotivierte „Priesterschaft des Atommülls“ geleistet werden. Die Zeit drängt. Bevor der Atommüll zum ersten Mal auf diesem Globus in einem „Endlager“ deponiert werden kann, muss diese „Priesterschaft“ mit allem dazugehörenden Wissen versehen werden, denn sie soll ja von Anfang an

* auf die Gefahren des todbringenden Atommülls hinweisen,

* den Atommüll bewachen,

* Sicherheitsmängel bemerken,

* Reparaturen durchführen,

* durch ständige Forschungstätigkeit die Menschheit vor dem Untergang retten

   und das Weiterleben alles Lebendigen auf dieser Erde überhaupt möglich

   machen und

* durch Ernennung neuer Mitglieder das Überleben des Ordens auf ewige Zeiten

   sichern.

Am Vorabend des Untergangs der Menschheit haben wir wenigstens in einem Land der Erde diese Priesterschaft gegründet und sind nun auf der Suche nach weiteren Ordensmitgliedern. Treten Sie ein in den

 

Orden der Atomianer!

 

Information/Koordination:  www.attac-netzwerk.de/wendland/atomianer - wendanix[at]t-online.de

Die Katastrophe hat  schon begonnen! Werden Sie aktiv!                                       Bitte wenden!

Unsere „Politiker“ muten uns täglich das atomare Inferno zu. Halten Sie die

Atomenergie für verantwortbar und mit den Menschenrechten vereinbar?

 >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

 

Sehr geehrte Damen und Herren, Liebe Freundinnen und Freunde,

wir fordern Sie/Euch auf, an allen Protestaktionen gegen die Atommafia -wo immer nur möglich- teilzunehmen! – Ihre/Eure Solidarität mit dem Widerstand gegen die Atomindustrie ist enorm wichtig!

 

Wir protestieren gegen die Atomenergie,

Ø     weil diese (auch im Normalbetrieb) umweltzerstörend und todbringend ist (Eine Studie für das EU-Parlament, PE-Nr. 303.110/Oktober 2001, „WISE-Studie“, kommt zu dem Ergebnis: „Die Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente in Sellafield und La Hague ist die Quelle der weltweit größten vom Menschen verursachten Freisetzung von Radioaktivität in die Umwelt in dem Ausmaß eines sich jährlich ereignenden großen kerntechnischen Unfalls.“),

Ø     weil sie überflüssig und ungeheuer teuer ist,

Ø     weil sie die dringend erforderliche Energiewende behindert,

Ø     weil sie zwangsläufig einen demokratiefeindlichen Polizei- und Überwachsungsstaat mit sich bringt,

Ø     weil sie auf’s Engste mit der Atombombe und der globalen Verseuchung verknüpft ist (Uranmunitionseinsatz in Jugoslawien, Irak, Afghanistan...),

Ø     weil weltweit das Entsorgungsproblem nicht gelöst werden kann  (der Salzstock Gorleben ist –gutachterlich untermauert- u.a. durch Laugeneinbrüche im Deckgebirge völlig ungeeignet),

Ø     weil die Regierungen die Profite der mächtigen Energiekonzerne schützen und dafür unsere Grundrechte opfern,

Ø     weil das Gerede vom Atomausstieg eine Lüge ist, vielmehr wird die Atomindustrie nach wie vor hoch subventioniert (siehe u.a. den EURATOM-Vertrag); Urananreicherung (Gronau), Atommülltransporte, Forschung und Technikexporte gehen weiter,

Ø     weil Milliarden dafür ausgegeben werden, die besser für unsere Kinder und soziale Aufgaben eingesetzt würden.

 

Gegen Kriminalisierung und den Abbau der Grundrechte hilft nur eins: Kommt alle zu den Protesten gegen Atommülllager (z.B.: Ahaus), Urananreicherung (Gronau), Atom(müll)transporte (z.B: quer durch NRW), unsichere AKW’s, illegale Atommülllager (wie: Gorleben, Asse, Morsleben). Der wirksamste Schutz der Grund- und Freiheitsrechte besteht darin, sie aktiv wahrzunehmen und  zu verteidigen.

 

Wir fordern: Schützt uns, nicht die Atomindustrie! Sofortige Stillegung aller Atomanlagen weltweit! Entwicklung eines Entsorgungskonzeptes für tödlich strahlenden Atommüll und Suche eines geeigneten „Endlagerstandortes“ sofort! Einbeziehung der Kommunikationsprobleme im Zusammenhang mit Todesmüll („Atomsemiotik“).

 

Übrigens, den persönlichen Atomausstieg kann jeder sofort volllziehen: Wechsel des Stromanbieters - hin zu atomenergiefreien Versorgern mit Strom aus 100%-erneuerbaren Energien! Info: www.eurosolar.org, www.robinwood.de, www.lichtblick.de, www.ews-schoenau.de, www.greenpeace-energy.de, www.naturstrom.de

 

ATOMIANER – Priesterschaft des Atommülls (www.attac-netzwerk.de/wendland/atomianer) - wendanix@t-online.de;  www.atomianer.wg.vu und:  www.atomianer.npage.de 

---------

fileadmin/user_upload/Gruppen/Wendland/Atomianer-Flugblatt-S-1-neu-22-11-11.pdfFlugblatt, S. 1:

Flugblatt, S. 2:

Neuigkeiten

10.07. Attac Wendland nimmt Fahrt auf!

Nächstes Treffen der Attac Gruppe Wendland am Mittwoch, den 5.08.2009 um 19.30 Uhr im Cafe Grenzbereiche in Jameln-Platenlaase.

mehr
.