Wendland

Atomianer am Sa. 15.8.2015 in Gronau - Protest gegen Urananreicherung!

Lieber Freundinnen und Freunde,

wir aktivieren wieder die Atomianer. Der Teppich liegt bereit. Birgitt arbeitet an dem Ersatz-Obelisken bzw. an den Warnzeichen. Die Flugblätter sind ein wenig aktualisiert.

Am 12.8. haben wir in Gronau ein Pressegespräch. Am 15.8.2015 ist dann in der City von Gronau zum 30-jährigen Bestehen der UAA in Gronau unser Auftritt (etwa gegen 11.45 Uhr).


Herzliche Grüße aus der Priesterschaft des Atommülls

Birgitt u. Jürgen, Legden-Asbeck, wendanix@t-online.de 7.8.2015
www.attac-netzwerk.de/wendland/atomianer
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Atomianer in Gronau am 15-08-2015

 

15. August 2015 - Bunter Anti-Atomkraft-Protest in Gronau: 30. Jah­restag der Inbetriebnahme der Gro­nauer

Uranan­reiche­rungsan­lage (UAA)


11.00 bis 13.00 Uhr an der St. Antoniuskirche, Neustraße, Gronau: In­formati­onen über die Gefahren der Atomener­gie, Redebeiträge über die vielfälti­gen und lang­jährigen Anti-Atom­proteste in Gronau, Ahaus, Almelo und Lingen, Musik und Straßen­theater. Danach von ca. 14.00 bis 15.00 Uhr weiterer Protest am Haupttor der UAA, Röntgen­straße 4, Gro­nau (falls die UAA-Betreiber selber in oder an der UAA feiern; Informationen dazu werden von uns noch veröf­fentlicht).


Wir sagen niemals Ja zur UAA!“ Unter diesem Motto steht seit Jahrzehnten der Wi­derstand ge­gen die einzige UAA in der Bun­desrepublik. Be­trieben wird das „Uran-Mons­ter“ vom Urenco-Konzern, der inter­national tätig ist. Der deut­sche Zweig ist jeweils zu 50% im Besitz von E.ON und RWE.


Seit dem 15. August 1985 wird in Gronau an­gereichertes Uran für Atomkraftwerke in aller Welt produziert – bisher ohne Lauf­zeit­begren­zung. Beim Betrieb der Anlage fällt Atommüll an. Neben der Urananreiche­rungs­anlage wurde eine Halle als „Zwischenlager“ für rund 60.000 Tonnen Uranoxid gebaut. Noch fehlt die Einlage­rungsge­nehmigung.


Wiederholt gab es in der UAA Gronau Stör­fälle und 2010 wurde erstmals ein Ar­beiter in der An­lage verstrahlt. Es ist zu be­fürch­ten, dass der An­lagenbetrieb mit zuneh­mendem Alter der Anlage noch unsicherer wird. Weitere Ge­fahren gehen von den zahl­reichen Urantransporten mit LKW und Son­derzü­gen von und zur Anrei­che­rungsanlage aus.

Und nach wie vor be­steht die Ge­fahr, dass der Urenco-Kon­zern alle An­teile (auch von RWE und E.ON) meistbie­tend auf dem Weltmarkt verkauft. Damit droht die Weiter­ver-breitung der militä­risch nutzbaren Zentrifu­gen­technik zur Uran­anrei­che­rung. Unsere Forde­rung: Sofortige Stilllegung statt Verkauf!


Schon vor dem Bau der UAA und gleichzeitig mit dem Betrieb der UAA Gronau hat es stän­dig Pro­teste gegen die Anlage, gegen die Urantrans­porte und gegen den vorge­schalte­ten Uranabbau in Kanada, Afrika und an­derswo gegeben. Auch Udo Lindenberg, ein ge­bür­tiger Gronauer, hat sich mit dem Wider­stand ge­gen die UAA soli­da­risiert. Und der Protest reißt nicht ab. Seit Ende 1986 treffen sich traditio­nell immer am ers­ten Sonntag im Mo­nat Anti-Atomkraft-Initi­ativen zum Sonn­tagsspazier­gang an der Uran­fabrik. Immer wieder fanden und fin­den De­monstra­tionen und Blocka­den statt. Und der Wider­stand ge­gen die An­lage geht weiter. Wir for­dern von der zustän­digen rot-grünen NRW-Landes­re­gie-rung die so­for­tige Auf­hebung al­ler für die UAA erteil­ten Betriebs­genehmi­gun­gen!


Ebenso wie die Uran­fabriken in Ha­nau ge­stoppt werden konn­ten, wird es gelingen, die Gronauer Uranfabrik zu stoppen!


Spenden zur Unterstützung weiterer Pro­teste ge­gen die UAA Gronau sind willkom­men. Diese wer­den auf das Konto des Natur- und Um­weltschutzver­eins Gronau (NUG) er­beten: Volks­bank Gronau, BLZ: 401 640 24, Kontonummer: 143 196 100. Stichwort: UAA NEE! Weitere Infor­ma­tionen über die Gefah­ren der Uran­anreiche­rung gibt es u. a. unter www.aku-gro­nau.de, www.bbu-on­line.de und www.urantransport.de. Tele­fonische Aus­künfte: AKU Gronau, 02562-23125, BBU, 0228-214032.


Gemeinsam rufen wir zur Teilnahme an den Protesten am 15. August 2015 auf. Für die so­fortige Stilllegung der UAA Gronau, der Schwesteranlage in Almelo sowie aller AKW und Atomanlagen weltweit!


Veranstalter: Aktions­bündnis Münsterland gegen Atoman­lagen und Arbeits­kreis Umwelt (AKU) Gronau.


Un­terstütze­rInnen: Bundesverband Bürgerinitiati­ven Umweltschutz (BBU); Bündnis 90 / Die Grünen, Kreis­verband Borken; Deutsche Kommunistische Partei im Kreis Borken; Die Linke, Kreisverband Borken; Ge­waltfreie Aktion Atomwaffen Abschaffen (GAAA); Grün Alternative Liste (GAL) Gronau; Natur- und Umwelt­schutzverein Gronau (NUG). Weitere Unterstüt­zungserklärungen an uaanee[at]web.de. (Stand: 4.8.15)

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Atomianer in Gronau: 15-08-2015

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</small> Material zu den "Atomianern":

Es gibt eine Veröffentlichung mit ausführlicher Darstellung des Anliegens der "Priesterschaft des Atommülls" (Atomsemiotik)!:

"Atomreligion, Edutainment Comic Katechismus", Gili Ben-Zvi, Ulrike Ertl, Karl Heinz Jeron, Christine Kriegerowski, (Hrsg.: Dr. Josef Spiegel), Verlag Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, 2013.
www.stiftung-kuenstlerdorf.de/publikationen.html 
und:
kritische-masse.com/index.php
kritische-masse.com/index.php

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Atomianer beim Protest gegen den Uranabbau im Niger an der Brenneelementefabrik in Lingen - 2014.
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www.castor.de/technik/endlager/spiegelfeuer.html
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Atommüll

Botschaften für die Ewigkeit

Wer warnt unsere Nachkommen vor unserem Atommüll? Er wird noch in Millionen Jahren strahlen, doch dann versteht niemand mehr die heutigen Sprachen. Forscher suchen nach Möglichkeiten, um spätere Generationen auf die radioaktiven Hinterlassenschaften unserer Kernkraftwerke hinzuweisen.

Dieser Artikel stammt aus P.M. Magazin

www.pm-magazin.de/r/technik/botschaften-fuer-die-ewigkeit

Was passiert, wenn in ferner Zukunft Menschen unwissentlich auf den Atommüll stoßen, den wir über Jahre produziert haben?Was passiert, wenn in ferner Zukunft Menschen unwissentlich auf den Atommüll stoßen, den wir über Jahre produziert haben?

Was passiert, wenn in ferner Zukunft Menschen unwissentlich auf den Atommüll stoßen, den wir über Jahre produziert haben?

iStockphoto

Wir schreiben das Jahr 12013. Nichts auf der Erde ist, wie es mal war. Das Atommüllendlager Gorleben hat sich endgültig als unzuverlässig erwiesen; die humanoiden Wesen, die jenes Gebiet bevölkern, das sich Generationen zuvor Niedersachsen nannte, werden auf unerklärliche Weise krank. Auf der Suche nach der Ursache haben einige von ihnen mysteriöse Katakomben 800 Meter tief unter der Erde erforscht und sind auf ein Meer von Metallbehälterresten mit merkwürdigen Schriftzeichen gestoßen. Zuerst gingen den Mitgliedern der Expedition die Haare aus, bald darauf starben alle. Jürgen Kruse ahnt, dass es irgendwann, in ferner Zukunft, so kommen wird. Er ist Atomi aner. Ein Atompriester, der mit seinem weiß gewandeten und maskierten Gefolge vor den Gefahren nuklearer Strahlung warnt. Eine Mission, die auf ewig angelegt ist: »Atomianer sind Fachkundige, die von Generation zu Generation mit Ritualen das Wissen um die unter der Erde schlummernde Radioaktivität weitertragen«, erklärt Kruse. Denn auf Warntafeln und die Sprache überhaupt ist kein Verlass, wenn man in Zeitspannen von Zehntausenden Jahren denkt. »Wer versteht heute schon das gerade mal 800 Jahre alte Nibelungenlied in Originalfassung?«, fragt Kruse. Das ist das Problem. Die Halbwertszeit unserer Sprache ist im Vergleich mit radioaktiv strahlenden Stoffen extrem kurz: Forscher gehen davon aus, dass die Hälfte unseres heutigen Wortschatzes in 4000 bis 6000 Jahren verschwunden beziehungsweise durch eine völlig andere Sprache ersetzt sein wird. Spätestens in 12 000 Jahren wird niemand mehr ansatzweise verstehen, was heute gesprochen und geschrieben wird. Da hat aber beispielsweise Plutonium- 239 noch weitere 12000 Jahre vor sich, bis seine Strahlung zur Hälfte abgeklungen ist. Andere radioaktive Hinterlassenschaften strahlen noch viel länger. Die Halbwertszeit von Jod-129 beträgt fast 16 Millionen Jahre und die von Thorium- 232 gar 14 Milliarden Jahre.

Gefährlich sind die Stoffe dann immer noch. Wie also Warnbotschaften für alle Ewigkeit verfassen? »Politiker  sehen in dieser Frage ein absurdes Gedankenspiel. Experten hingegen erkennen das Problem«, sagt Roland Posner, Professor für Semiotik, also für die Kommunikation mit Zeichen, der Technischen Universität Berlin. Zusammen mit internationalen Kollegen arbeitet er seit Jahren in der Wissenschafts disziplin »Atomsemiotik«. Sie beschäftigt sich mit der Frage: Wie kann in einer fernen Zukunft, jenseits heutiger Kultur, Sprache und Intelligenz, vor der atomaren Gefahr gewarnt werden? Nur eine wissenschaftliche Fingerübung? Ein Spleen? Was scher t uns, was in 10000, 100 000 oder zehn Millionen Jahren ist? »Im Gegensatz zur bisherigen Geschichte sind wir erstmals für unsere Nachkommen verantwortlich, weil wir auf eine Weise in deren Lebensraum eingegriffen haben, die für sie tödlich sein kann«, entgegnet Posner. Aber wie kann man sie warnen? Atomianer, die das wertvolle Wissen in alle Ewigkeit überliefern wollen, hält Posner für einen brauchbaren Ansatz. Bereits Anfang der 1970er Jahre hatte in Oak Ridge der damalige Leiter des US-Atomlabors über eine »Elite-Priesterschaft« philosophiert. Populär wurde die Idee der »Atompriesterschaft« aber durch den Linguisten Thomas Sebeok (1920–2001). Ähnlich wie die katholische Kirche ihre Botschaft über 2000 Jahre bewahrt, stets in moderne Sprache übersetzt und durch Riten tradiert hat, könnte sich das Wissen um atomare Endlager erhalten. Die Priesterschaft bestünde laut Sebeok aus Anthropologen, Experten für Strahlenerkrankungen, Linguisten, Physikern und Psychologen. Die Anhänger von Sebeoks Idee halten die bewusste Bildung von Mythen und Legenden über die todbringende Gefahr für geeignet, um Neugierige von Endlagerstätten fernzuhalten. Zentrale Botschaft, die ins kollektive Gedächtnis eingebrannt werden soll: Wer die »heiligen Gebiete« betritt, wird mit übernatürlichen Vergeltungsmaßnahmen bestraft! Andere Atomsemiotiker fordern, dass das technische Wissen rund um die Radioaktivität in Geheimlogen tradiert wird. Das sei der beste Garant der Überlieferung, weil elitäres, geheimes Wissen magische Macht ausübe. Schließlich sei es allzu menschlich, nicht von Macht und Privilegien abzulassen.

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An die
Kommisssion Endlagerung:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Sehr geehrter Herr Müller!
Sehr geehrter Herr Brunsmeier!

Wir möchten als "Atomianer" sicherstellen, dass Sie das Problem der "Atomsemiotik" von Anfang an angemessen berücksichtigen!
Bitte teilen Sie uns mit, wie Sie dieses Anliegen bisher berücksichtigt haben!

Es gibt eine Veröffentlichung mit ausführlicher Darstellung des Anliegens der "Priesterschaft des Atommülls" (Atomsmiotik)!:

"Atomreligion, Edutainment Comic Katechismus", Gili Ben-Zvi, Ulrike Ertl, Karl Heinz Jeron, Christine Kriegerowski, (Hrsg.: Dr. Josef Spiegel), Verlag Stiftung Künstlerdorf Schöppingen, 2013.
www.stiftung-kuenstlerdorf.de/publikationen.html 
und:
kritische-masse.com/index.php
kritische-masse.com/index.php

Freundliche Grüße

für die "Atomianer":
Jürgen Kruse
Niehuskamp 3
48739 Legden-Asbeck
T: 02566-9709087
www.attac-netzwerk.de/wendland/atomianer

21.02.2015

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Zu den Gefahren der Atom-Energie siehe auch: www.holgerstrohm.com

 

 

 

Fim zum Umweltaktivisten Gründler - Die Lüge von der "sauberen" Atomenergie

Film zu Hartmut Gründler, der sein Leben im Kampf gegen die Atomenergie-Lüge opferte.

 

Protest gegen Uranabbau und Atomenergie in Lingen - 24. Juni 2014

Protest gegen Uranabbau und Atomenergie in Lingen - 24. Juni 2014

Diesen Artikel finden Sie unter: http://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/485457/umweltschutzer-aus-dem-niger-besucht-lingen
Ausgabe: Lingener Tagespost
Veröffentlicht am: 25.06.2014

Kritik am Uranabbau durch Areva

Umweltschützer aus dem Niger besucht Lingen

von Wilfried Roggendorf

Foto:

Lingen. Der Umweltschützer Almoustapha Alhacen aus dem Niger hat Lingen besucht. In seiner Heimatstadt Arlit betreibt der französische Konzern Areva eine Uranmine, in Lingen eine Brennelementefabrik.

Als Alhacen sich vom Lingener Bahnhof aus in einer Fahrradrikscha auf den Weg zur Fabrik im Ortsteil Darme machte, wirkte die Szenerie skurril. Ganze drei weitere Atomkraftgegner waren dem Aufruf der Anti-Atom-Gruppe Osnabrück gefolgt, den Nigrer in einem Fahrradkorso zu begleiten. Für lange Staus auf der gut fünf Kilometer langen Strecke sorgte dann auch nicht die kleine Gruppe, sondern ein Großaufgebot der Polizei, das die Atomkraftgegner eskortierte. Später konnte Alhacen darüber nur schmunzeln: „Ich habe mich auf dem Weg sehr, sehr sicher gefühlt.“

Ernst wurde der Nigrer, als er vor dann immerhin einem guten Dutzend Zuhörer im Lingener Kolpinghaus über den Uranabbau in Arlit berichtete. Als 1968 der Abbau in seiner Heimat begonnen habe, hätten die Franzosen Reichtum versprochen. Gebracht habe der Uranabbau aber nur eine „nachhaltige Verschmutzung“. Alhacen sprach von radioaktiv verseuchtem Wasser, von verstrahlten Abfallhügeln unter freiem Himmel, deren Staub durch die gesamte 80000 Einwohner zählende Stadt wehe.

1999 habe er eine Organisation zum Schutz der Umwelt und der Lebensbedingungen der Menschen im Niger gegründet. „Viele Arbeiter, die dem radioaktiven Staub ausgesetzt waren, sind gestorben. Ein Teil der Männer wurde zeugungsunfähig. Frauen haben Kinder mit starken Fehlbildungen zur Welt gebracht.“

Preis ist Ausbeutung

Der Umweltschützer klagte über den Preis von 23 Euro je Kilo, zu dem das Uran verkauft werde. Das sei Ausbeutung des nigrischen Volkes. „Würden die Kosten für Gesundheits- und Umweltschutzmaßnahmen berücksichtigt, müsste der Preis bei mindestens 600 Euro pro Kilo liegen.“ Auch gebe es keinen Plan für eine Sanierung, wenn die Mine in Arlit einmal leer geschürft sei. „Wir haben Areva aufgefordert, Geld für die Sanierung beiseitezulegen, aber darauf bis heute keine Antwort bekommen.“

Die geringe Beteiligung am Fahrradkorso und bei seinem Vortrag frustrierte Alhacen nicht. „Eine Kundgebung ist eine Kundgebung, egal ob nur drei oder fünf Menschen kommen.“ Es würden weitere folgen, und jede sei ein Baustein für die Verwirklichung seines Anliegens.

Alhacen möchte niemanden verurteilen. „Es geht darum, die Fehler, die gemacht worden sind, zu beheben.“ Fehler, die es laut einer Stellungnahme von Areva nicht gibt. „Areva betreibt Uranbergwerke in verschiedenen Ländern [...], die selbstverständlich allen gültigen internationalen Standards für Arbeitssicherheit, Gesundheits- und Umweltschutz, entsprechen“, hieß es.

Weitere Nachrichten aus Lingen finden Sie unter www.noz.de/lingen

Copyright by Neue Osnabrücker Zeitung GmbH & Co. KG, Breiter Gang 10-16 49074 Osnabrück

Alle Rechte vorbehalten.

Vervielfältigung nur mit schriftlicher Genehmigung.
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Atomianer: http://www.attac-netzwerk.de/wendland/atomianer
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Uranabbau: Gefahr für Mensch und Umwelt

In aller Welt versucht die Atomindustrie, uns ihren Strom als sauber, billig und

klimafreundlich zu verkaufen. Doch die Wirklichkeit sieht ganz anders aus.

Die AREVA-Gruppe ist einer der Weltmarktführer im Bereich der

Atomtechnik. AREVA und ihre Geschäftspartner sind auf dem ganzen

afrikanischen Kontinent aktiv und begannen vor über 40 Jahren im Niger ihr

Engagement noch zu französischer Kolonialzeit. Der Konzern ist dort der

größte Arbeitgeber im Land, die Uranminen zählen zu den weltweit größten.

Rund um die Städte Arlit und Akokan türmen sich mittlerweile ca. 35 Mio.

Tonnen Abraum; jährlich sollen einige 100.000 Tonnen hinzukommen.

Almoustapha Alhacen berichtet, wie AREVA die Gesundheit der Menschen

gefährdet und die Umgebung radioaktiv kontaminiert. Er kann als Betroffener

über die Arbeitsbedingungen der Minenarbeiter informieren, die oft mit

unzureichendem Arbeitsschutz das Uran abbauen.

Das unter haarsträubenden Bedingungen im Niger und anderen Regionen der

Welt nach neokolonialem Muster abgebaute Uran wird unter anderem in der

URENCO Urananreicherungsanlage in Gronau weiterverarbeitet. Danach kann

es in der AREVA Brennelementfabrik ANF in Lingen zu Brennelementen

verarbeitet werden. Aber oft wird Lingen auch von anderen

Urananreicherungsanlagen versorgt. Immer sind Transporte erforderlich, immer

geheim und fast immer ohne Transportsicherung. Von dort wird es in Form

von Brennstäben für den Betrieb von AKWs in alle Welt transportiert, wo es

zur angeblich „sauberen“ Stromerzeugung benutzt wird. Dann fallen die

verbrauchten Brennelemente als Jahrmillionen strahlender Atommüll an, der

nirgendwo sicher verwahrt werden kann.

Almoustapha Alhacen wird in seinem Vortrag aber auch von den Bedingungen

der NGOs im Niger berichten und den Schwierigkeiten die sich mit der

Schließung der Uranminen ergeben werden. Wir als hochentwickeltes Land

haben die Sanierung der Wismut noch nicht abgeschlossen, aber Länder wie

der Niger sind von unseren Standards Welten entfernt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen den Vortrag zu verfolgen, am 24.6.

um 19Uhr im Kolpinghaus, kostenlos. Und alle, die vorher um 15 Uhr Zeit und

Laune haben, können gerne am Fahrradkorso teilnehmen.http://www.antiatomgruppe-osnabrueck.de/wp-content/uploads/2014/06/Lingen-24.6.2014.pdf------------------------------------------------------------------------------------------------------In dem Aufruf der Atomkraftgegener hieß es:Sehr geehrte Damen und Herren,wir laden am 24.6.3014 um 15:45 zu einem Pressegespräch vor der  Brennelementefabrik in Lingen ein.Der Nigerianische Stadtrat und Umweltschützer Almoustapha Alhacen möchte genau dort vor der von AREVAbetriebenen Brennelementefabrik von den Auswirkungen des Uranabbaus in seiner Heimat berichten. Es ist eineEinladung an den Oberbürgermeister von Lingen gegangen, gerne möchte Herr Alhacen mit VerantwortlichenPolitikern über seine Probleme reden. Von Kommunal-Politiker zu Kommunal-Politiker.15Uhr Start zum Fahrrad-Korso Vom Bahnhof Lingen zur Brennelemente  Fabrik19Uhr Vortrag von Almoustapha Alhacen im Kolpinghaus (Burgstr. 25,  Lingen)Organisiert durch: Anti-Atom-Gruppe Osnabrück   AAG-OS   www.antiatomgruppe-osnabrueck.de/Gruppe für den sofortigen Atomausstieg Münster SOFA  www.sofa-ms.deBürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg e.V. www.bi-luechow-dannenberg.de

Atommüll - rückholbar und ...als Energiequelle nutzen??

Lieber Herr Kruse, 
 der Vorschlag der Piraten zeugt von geringer Sachkenntnis und mangelndem Verständnis für atompolitische Abläufe in Gegenwart und Vergangenheit.
 Die Idee 
 1. ist uralt und wurde zur Durchsetzung der Atomtechnologie von den Befürwortern oft vorgebracht. 
 2. verkennt, dass damit die Freisetzung von Radioaktivität sogar noch verstärkt wird - und das für Jahrtausende. 
 3. leistet Vorschub für den politischen Trend, die Atomtechnologie wieder hochzujubeln. 
 4. bietet den Atomkraftbefürwortern zusätzlich Stoff, die unlösbaren Probleme einer Endlagerung als lösbar hinzustellen 
 5. lässt unbeachtet, dass zur Abdeckung des Energiebedarfs durch vorhandene Technologien (Sonne, Wind etc.) ausreichendes Potenzial zur Verfügung steht. Die genannte Idee ist mit Nachdruck abzulehnen.
 Freundliche Grüße Rolf Bertram...... 
------------------------------------------------------------------- Ursprüngliche Mitteilung----- Von: Kruse <wendanix[at]t-online.de> An: Bertram ...Verschickt: Mo, 30 Jul 2012 - Betreff: Frage zur groben Einschätzung dieser Ideen! - Atommüll als Energiequelle??  

Sehr geehrter Herr Bertram! ....

Für die Diskussionen um Atomtransporte und Atommülllagerung wüßten wir gern Ihre kurze Einschätzung zu solchen Ideen und Vorschlägen, wie sie jetzt von der Piratenpartei diskutiert werden. 

Freundliche Grüße  

Jürgen Kruse für die Atomianer: www.attac-netzwerk.de/wendland/atomianer ..... 30.7.2012 ------------------------------------------------------------------------- http://wiki.piratenpartei.de/AG_Nuklearia/Atomm%C3%BCll 

Atommüll: Energie für Jahrhunderte 

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Wir machen uns für die dritte Möglichkeit stark: Atommüll als Energiequelle nutzen! 

Denn dieser sogenannte »Müll« ist eigentlich gar keiner. Was aus einem unserer heutigen Leichtwasserreaktoren wieder herauskommt, ist zu 97 Prozent Kernbrennstoff. Herkömmliche Reaktoren können diese Art Brennstoff allerdings nicht nutzen, und man erklärt ihn daher einfach zu Müll. So eine Verschwendung! Eine Scheibe Brot essen wir doch auch ganz auf! Wir beissen nicht nur ein klein wenig ab, werfen den Rest in den Abfall und machen dasselbe mit der nächsten Scheibe! Im heute vorhandenen Atommüll steckt solch eine Fülle von Energie, dass wir den Bedarf Deutschlands für einige hundert Jahre damit decken können. Sogenannte Schnelle Reaktoren können den Atommüll in spaltbares Material umwandeln und daraus Energie gewinnen. Das gilt auch für die fiesen, langlebigen Bestandteile wie etwa Plutonium. Auch dieses Material wird zur Energieerzeugung genutzt und stellt danach keine Bedrohung mehr dar. So lassen sich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen:     Der Atommüll wird vernichtet. Von den entstehenden Spaltprodukten sind vier Fünftel nach einigen Jahrzehnten unschädlich, der Rest nach rund 300 Jahren. Das ist immer noch lang, aber technisch machbar. Wir brauchen kein Endlager mehr.     

Wir gewinnen Energie für Jahrhunderte und das bei einer vielfach besseren Energieausbeute als in heutigen Leichtwasserreaktoren – sauber, klimafreundlich und ohne weiteren Uranabbau. Geeignete Schnelle Reaktortypen wie IFR oder PRISM, die Atommüll als Brennstoff verarbeiten können, sind fertig entwickelt und warten nur noch auf ein politisches Signal. Großbritannien prüft derzeit ein Angebot von GE Hitachi: Der Hersteller will zwei PRISM-Reaktoren bauen und damit Großbritanniens Plutoniumvorräte entsorgen. 

Russland muss noch Dutzende Tonnen Plutonium aus Kernwaffen vernichten. Das könnte ebenfalls in einem Schnellen Reaktor geschehen. ------------------------------------------------------------------------- Ja, wohin mit dem Atommüll? Zu diesem Thema hat die AG Nuklearia einen Flyer erstellt: http://wiki.piratenpartei.de/AG_Nuklearia/Flyer/Wohin_mit_dem_Atomm%C3%BCll

......

    Durchsetzung von Gorleben als "Endlager" für Atommüll -mit vielen Tricks und Lügen!- wäre ein Verbrechen.

     

    Hier ein Schreiben an einen der verantwortlichen Politiker. Ein weiterer spielt heute, nachdem er sich jahrelang für die "saubere" Atomenergie und die (nicht mehr rückholbare) Gentechnik in der Landwirtschaft eingesetzt hat, den über Allem schwebenden Bundespräsidenten.

    Schreiben von Herrn Ulrich Uffrecht an den Niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander vom 12. Nov. 2011. Herr Sander hatte in einem von NDR-Info ausgestrahlten Interview sinngemäß behauptet, "auf der Suche nach einem atomaren Endlager habe man schon vor längerer Zeit in Niedersachsen mehrere mögliche Standorte gefunden, darunter "schon damals" auch Gorleben."

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    Die Atomianer haben am 15. August 2006 an den damaligen Ministerpräsidenten C. Wulff auf dem Marktplatz in Dannenberg -bei der Ehrung bürgerschaftlichen Engagements- eine Bitte zur Bewilligung einer finanziellen Ausstattungsbeihilfe für die Aufklärungsarbeit der Atomianer überreicht.

    In dem Schreiben heißt es: "Wie Sie wissen, haben Expertengremien vorgeschlagen, die Kommunikationsprobleme im Zusammenhang mit der tödlichen Strahlung des Atommülls und den in Aussicht gestellten atomaren Endlagern durch eine 'Priesterschaft des Atommülls' zu lösen. Diese hat sich -um vollkommene Unabhängigkeit zu wahren- völlig losgelöst von Parteien, Industrie, Behörden sowie Interessenverbänden aus den Reihen der Zivilgesellschaft gebildet.

    Obwohl in Deutschland noch nicht einmal die wissenschaftlich fundierte Suche nach einem sicheren Endlager begonnen hat, hat sich im Landkreis Lüchow-Dannenberg eine besorgte Gruppe Menschen zu einem „informellen Komitee“ zusammengefunden. Für die Realisierung speziell in der Anfangsphase wird Geld benötigt, z.B. für Schulungsaufgaben, Büro und Büroausstattung, Fahrzeuge etc.. Berücksichtigen Sie bitte den Bedarf für unsere Arbeit als feste Position bei den kommenden Haushaltsplanungen."

    Bereits am 11.9.2006 haben Herr Wulff (der heutige Bundespräsident!) und sein Umweltminister Sander die Ablehnung einer Finanzausstattung mit einer entlarvenden Begründung zugestellt: "Darüber hinaus dürfen Zuwendungen nur dann im Haushaltsplan veranschlagt werden, wenn ein erhebliches Interesse des Landes an der Erfüllung des damit verbundenen Zweckes besteht, dies ist derzeit nicht der Fall."

    Wie der Atommüll - einmal im Salzstock Gorleben z.B. verscharrt- gesichert werden soll, ist also für das CDU/FDP-regierte Land Niedersachsen nicht weiter wichtig!

    Atomianer übergeben auf dem Dannenberger Marktplatz am 15.8.2006 den Finanzierungsbrief der Atomianer an Ministerpräsident C. Wulff 

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    Wahrheit und Verantwortlichkeit aus der Sicht eines CDU-Ministerpräsidenten (heute ein um "Vertrauen" werbender Bundespräsident):

    Die Posse um die Amtsführung dieses Bundespräsidenten und ehemaligen CDU-Ministerpräsidenten von Niedersachsen wird verständlicher, wenn man seine opportunistische Förderung der Atommafia als Ministerpräsident und seine "Haltung" zu dieser existenzbedrohenden Frage nach der Atom-Katastrophe von Fukushima beleuchtet. Sie dazu wieder U. Uffrecht:

     

     

     

    Bevölkerung wird bewußt nicht vor Strahlung geschützt

     

    STRAHLEN-GRENZWERTE FÜR LEBENSMITTEL BIETEN KEINEN GESUNDHEITSSCHUTZ

    Die Strahlen-Grenzwerte für radioaktiv belastete Lebensmittel in der EU und in Japan bieten keinen ausreichenden Gesundheitsschutz. Die Bevölkerungen sind unnötig hohen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt. Zu diesem Ergebnis kommt der Report „Kalkulierter Strahlentod – Die Grenzwerte für radioaktiv verstrahlte Lebensmittel in EU und Japan“, den die Verbraucherorganisation foodwatch und die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) am 20. September 2011 in Berlin vorgestellt haben. Der Report basiert auf einem Gutachten von Thomas Dersee und Sebastian Pflugbeil (Gesellschaft für Strahlenschutz).

    mehr www.ippnw.de/presse/presse-2011/artikel/6ae94d0ad0/nach-fukushima-strahlen-grenzwerte.html

     

    Report "Kalkulierter Strahlentod" www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Kalkulierter_Strahlentod_Report_foodwatch-IPPNW_2011-09-20.pdf

    Statement von Dr. Winfrid Eisenberg (IPPNW) http://news.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/statement_eisenberg.pdf

    Hintergrundpapier http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/Hintergrund_foodwatch_IPPNW_Strahlenschutz_nach_Fukushima.pdf

    Foodwatch-Aktion für strengere Grenzwerte https://foodwatch.de/e10/e42688/e44900/

    Atomi erklärt Atomkraft!

    Flash ist Pflicht!

    Atomianer gegen unverantwortliche "Endlagerung"

    Bericht über die Aktion der Atomianer am Fr. 31.10.08 am AVZ Logenhaus, Emser Str. 12 (Berlin-Wilmersdorf) und in belebten Zonen in der Nähe (u.a.: Kurfürstendamm):

    Die "Atomianer" haben mit ihrer Performance zum Endlagersymposium des Bundesumweltministeriums am Fr. 31.10.08 ausgehend vomAVZ Logenhaus, Emser Str. 12, in Berlin-Wilmersdorf auf folgende ungelöste Fragen hingeweisen:


    -Wie soll  das für das Überleben der Menschheit unverzichtbare Wissen um den tödlich strahlenden Atommüll  in der Erde über unendlich viele Generationen, Sprachen und Kulturen hinweg bewahrt und weitergegeben werden?
    -Kann man ohne nachvollziehbare Antwort auf diese Frage verantwortlich von einer Sicherheit eines Endlagers ausgehen?
    -Darf eine Endlagerung von Atommüll in Gang gesetzt werden, ohne dass konzeptionell, organisatorisch und  ethisch fundiert die Wissensübermittlung gleichzeitig gestartet wird?


    Einige neue Interessenten konnten -nach kurzer Einweisung- selbst einmal in die Rolle eines Atomianers schlüpfen und sich vorstellen, wie schwierig es sein könnte, in ferner Zukunft die Menschen vor dem gefährlichen Müll aus fernen vergangenen Zeiten zu warnen! Die Atomianer werben auch für die Gründung weiterer aktiver Zellen der Atomianer.

    Die Atomianer laden alle ein: Beteiligt Euch an der internationalen Großdemonstration am Sa. 8. Nov. 2008 in Gorleben (ab 13.00 Uhr) und an den Protesten gegen die Castortransporte von La Hague nach Gorleben an den Tagen danach! Informiert über diese Demonstration und mobilisiert dafür, denn kein weiterer Atommüll darf produziert werden!!

    Infos zu den "Atomianern" und attac Wendland:
    Jürgen Kruse
    T.: 02853-8579557 - info@heckenschutz.de

    www.attac.de/index.php?id=3874 siehe auch: www.castor.de

    und: www.atomianer.wg.vu

    oder: www.atomianer.npage.de

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    Nachträglich hat sich herausgestellt, dass das "Endlagersymposium" unter Umweltminister Gabriel (SPD) eine Beruhigungsveranstaltung - ohne politische Konsequenzen war!

    siehe auch unten (Oktober 2011): Herumeiern in der "Endlagerfrage" nicht nur durch die schwarz-gelbe Bundesregierung, sondern auch bei SPD und den Grünen!

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    Bereits 1981 hat Holger Strohm in seiner umfangreichen Dokumentation zu den Atomkraftwerken ("Friedlich in die Katastrophe") darauf hingewiesen, dass formal verantwortliche Politiker und Industrielle keine Moral besitzen, weil sie die Nutzung der Atomenergie beschließen, "ehe die Gefahren aus den radioaktiven Abfällen entschärft werden könnten" und wirft mit Robert Spaemann die Frage auf, "ob es erlaubt sei, kommenden Generationen für Tausende von Jahren strahlende Abfälle zu hinterlassen". Siehe auch die Internet-Seiten des Verfassers: www.holger-strohm.npage.de

     

     

    Hinweis auf eine Kunstaktion, die auf die ungeheure "Ewigkeitsdimension" des unverantwortlichen atomaren Abenteuers hinweist:

    "After I had left the zone, I realized, that the zone was everywhere!"

    http://1001suns.com/falling_forest/

     

     

    Keine Angst vorm Endlager....

    Flash ist Pflicht!

    Geschichte und Dokumente der Atomianer

    Atomianer kostituierten sich 2004 nach einer Sendung über

    "Atommüll als Kommunikationsproblem" im DLF (Ende 2003). Siehe dazu

    "Atomsemiotik" unter wikipedia.de und Materialien unter: http://www.attac.de/index.php?id=3874<//font>!

    sowie: www.atomianer.wg.vu

    oder: Stichwort "Atomianer" in den Suchmaschinen

    wie: ecosia und google!

    u.a.:

    Atomianer bei der Großdemonstration gegen die Wiederaufbereitungsanlage in La Hague, Cherbourg,15.4.2006

    www.anti-atom-aktuell.de/fotos/atomianer042006/

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    Atomianer beim Protest gegen Kernbrennstoff im Boden der Elbmarsch - 12.9.2006:

    http://www.castor.de/aktionen/2006/marschacht.html

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    Atomianer am Verladekran in Dannenberg 2004

    Makaberes Machtspiel um Salzstock Gorleben

    Presseerklärung MdL Kurt Herzog (DIE LINKE)   10.10.11

     

    Herzog (DIE LINKE): Bundes-SPD und -Grüne müssen bei Gorleben endlich Farbe bekennen

     

    Der Landtagsabgeordnete Kurt Herzog (DIE LINKE) sieht sich bestätigt in seiner Vermutung, dass SPD und Grüne auf Bundesebene bei der Gesetzgebung zum Thema Endlagersuche wiederum einknicken und den Standort Gorleben „im Topf“ möglicher Standorte für eine Endlager für hoch radioaktiven Atommüll lassen. „SPD-Chef Gabriel war heute mit O-Ton im Radio zu hören wie er sagte „aus Seriösitätsgründen“ müsse Gorleben dabei bleiben“, sagte Herzog. „Was das mit Seriösität  zu tun hat weiß wohl nur Gabriel selbst.“ Vielleicht sollte der ehemalige Bundesumweltminister sich einmal bei seinen Niedersächsischen Parteikollegen schlau machen, die sich immer wieder gegen Gorleben aussprächen.

    Herzog kritisierte, dass Gorleben offensichtlich weiter als Köder dienen solle, damit andere Bundesländer sich überhaupt auf Vergleiche mit eigenen möglichen Standorten einließen. „Das hat nichts mit Transparenz zu tun und schon gar nichts mit wissenschaftlicher Seriösität“, so Herzog weiter.

    Der Umweltpolitiker der LINKEN sagte, es mehrten sich die Anzeichen, dass auch die Berliner Grünen-Spitze um Özdemir und Roth mit der gleichen Begründung wie schon beim Neuaufguß des so genannten Atomausstiegs faulen Kompromissen zustimmen könnten. „Man darf nicht vergessen, dass SPD und Grüne schon im Jahre 2000 einen Atom-Konsens geschaffen haben, in dem neben vielen inhaltlichen „Kröten“ besonders auch die „Eignungshöffigkeit“ des Salzstocks Gorleben festgeschrieben war. Dies war und bleibt die Ursache für das heutige Dilemma.“

    Herzog erteilte taktischen Spielchen um Gorleben eine klare Absage. „Die Geologie ist ungeeignet, Salz generell ist ungeeignet, es fehlen geprüfte Alternativen, die Auswahl wurde manipuliert. Dies ist zigfach erwiesen. Wer wie CDU und FDP weiter auf Gorleben setzt, muss den Menschen im Wendland reinen Wein einschenken und dann aber auch zukünftigen Castor-Transporten im Trittinschen Sinne fernbleiben.“

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    zum Castortransport 2011 - Solidaritätserklärung:

    "Wie im letzten Jahr wollen hunderte, tausende Menschen die Castor-Schiene im Wendland unbefahrbar machen, indem sie den Schotter aus dem Gleisbett entfernen. Trotz des angeblichen “Atomausstiegs” der Bundesregierung wird noch über zehn Jahre weiter radioaktiver Müll produziert, für den es keine Entsorgungsmöglichkeit gibt, wird die Atomforschung weiter intensiviert, die Urananreicherung und die Produktion von Brennelementen ausgeweitet, machen Energiekonzerne Profite mit einer nicht-kontrollierbaren, tödlichen Technologie. Deshalb bleibt auch der Widerstand gegen die gegenwärtige Atom- und Energiepolitik notwendig.

    Wir erklären uns solidarisch mit allen Menschen, die entschlossen sind, den Atommülltransport aufzuhalten." http://www.castor-schottern.net/erklarung-solidaritat-mit-%C2%BBcastor-schottern%C2%AB/

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    Presseerklärung   29.11.11

    Herzog (MdL/DIE LINKE/Niedersachsen): Castor-Transport schottert die Demokratie

    Der Landtagsabgeordnete Kurt Herzog (DIE LINKE) zeigte sich sehr angetan vom kreativen, ausdauernden Protest gegen den Castortransport 2011. „Verloren haben die politisch Verantwortlichen, die Behörden und die Polizeileitung. Bauern, Schüler und zig-tausende Menschen haben gezeigt, dass sie sich nicht von falschen Versprechungen einlullen lassen, während die operative Staatsgewalt im alten Trott weitermacht“, sagte Herzog, nachdem die 11 Castorbehälter Gorleben erreicht hatten.

    Die immer wieder seitens der Polizei hervorgehobenen Auswüchse während des Transports änderten nichts an der Tatsache, dass die Ursache und Anlass für die Proteste die verfehlte und verlogene Atompolitik von Jahrzehnten sei und ohne die Proteste der vielen Jahre den vielen Fehlentscheidungen insbesondere in der Endlagerfrage weitere hinzugefügt worden wären. „Die AtomkraftgegnerInnen verdienen dafür das Bundesverdienstkreuz.“

    Herzog wies darauf hin, dass alle beteiligten Genehmigungsbehörden sich rechtswidrig darüber hinweggesetzt hätten, dass in das Zwischenlager Gorleben wegen Strahlen-Grenzwertüberschreitungen nicht weiter hätte eingelagert werden dürfen. Dafür sprächen auch die neuesten Berechnungen der Staatsanwaltschaft Lüneburg, die im Zusammenhang mit der Greenpeace-Klage gegen den Niedersächsischen Umweltminister Hans-Heinrich Sander einen Strahlenwert deutlich über dem so genannten Eingreifswert ermittelt hatten.

    Herzog kritisierte auch diverse Polizeimaßnahmen. „Im Harlinger Kessel wurden wieder über 1000 Menschen wie Vieh eingepfercht und das, obwohl ein Richter die Rechtswidrigkeit festgestellt hatte. Bei der Pyramidenblockade der Bauern ist es nur mit Glück gelungen, die Angeketteten nach falschen Maßnahmen der Polizei heil aus dem Beton zu kriegen. Und bei der Räumung der absolut friedlichen Sitzblockade von „X-1000mal Quer“ vor Gorleben wandten die Einsatzkräfte das bekannte Gewaltpotenzial an: Griffe in Augen und am Hals, Handverdrehen, Gaseinsatz. Personen wurden teilweise einfach über Absperrgitter geworfen.“

    Der Widerstand gegen Atomanlagen, havarierende Endlager, einen Standort Gorleben und Atom-Transporte zeigte sich stärker denn je, so Herzog. „Wir werden weiter arbeiten, solidarisch zusammen, Parlament und Straße, solange, bis der Spuk unumkehrbar zuende ist.“

    Widerstands-Plakat bei Jameln-Platenlaase (Wendland) von 2001 bis 2009 - Slogan: Anti-Atom-Arbeitsgruppe des BUND in NRW um Traute Kirsch (1998-2001) - Traute Kirsch, Zivilcorage-Preis 2004: stiftung-zivilcourage.de/hz15112004.html

    Neuigkeiten

    10.07. Attac Wendland nimmt Fahrt auf!

    Nächstes Treffen der Attac Gruppe Wendland am Mittwoch, den 5.08.2009 um 19.30 Uhr im Cafe Grenzbereiche in Jameln-Platenlaase.

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