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Selbstdarstellung Democracy Now!

Democracy Now! ist ein nationales US-amerikanisches, tagesaktuelles, unabhängiges, preisgekröntes Nachrichtenprogramm, das von den Journalisten Amy Goodman und Juan Gonzalez moderiert wird. Als ein Pionier der bislang umfassendsten Zusammenarbeit öffentlicher Medien in den Vereinigten Staaten wird Democracy Now! über Pacifica, NPR, lokale und Universitäts-Radiosender verbreitet; über „public access“ [lokales, freies Kabelfernsehen – Anm. d. Übs.], PBS und über Satellit – sowie natürlich über Internet. DN!’s Podcast ist einer der beliebtesten im Web.

Democracy Now!’s Berichterstattung über Krieg und Frieden gibt unserem Publikum die Möglichkeit, Menschen und deren Sichtweisen kennenzulernen, die sich in den US-amerikanischen, von Konzernen gesponserten Medien kaum Gehör verschaffen können. Dazu gehören unabhängige und internationale Berichterstatter, einfache Leute aus aller Welt, die direkt von der US-amerikanischen Außenpolitik betroffen sind, basisdemokratische Vorkämpfer und Friedensaktivisten, Künstler, Akademiker und unabhängige Analysten. Außerdem veranstaltet Democracy Now! echte Debatten – Debatten zwischen Menschen, die völlig unterschiedlicher Meinung sind, wie z. B. zwischen Sprechern des Weißen Hauses oder des Pentagon auf der einen Seite und basisdemokratischen Aktivisten auf der anderen Seite.

Laufend nehmen weitere Sender Democracy Now! in ihr Programm auf, gerade jetzt gibt es Bemühungen im ganzen Land, um Democracy Now! in weiteren Gemeinden und Landkreisen zu verbreiten.

Warum unabhängige Medien? 

Wenn wahre Demokratie funktionieren soll, müssen die Menschen freien Zugang zu unabhängigen, unterschiedlichen Nachrichten- und Informationsquellen haben.

Aber in den vergangenen zwei Jahrzehnten gab es eine beispiellose Konsolidierung der Medienkonzerne. Bereits in den 1980ern waren die US-Medien recht homogen: etwa 50 Medienkonglomerate dominierten alle Märkte – Fernsehen, Radio, Zeitungen, Zeitschriften, Musik, Verlage und Filmproduktionen. Im Jahr 2000 wurden die US-Medien von nur noch sechs Konzernen beherrscht. Hinzu kommt, dass die Medienkonzerne in den USA ihren Aktionären gegenüber die gesetzliche Verpflichtung zur Gewinnmaximierung haben.

Die “öffentlich-rechtlichen” US-amerikanischen Medienbetriebe akzeptieren eine Refinanzierung durch große Konzerne sowie durch die Corporation for Public Broadcasting [etwa: Körperschaft öffentlichen Rechts für Funk und Fernsehen – Anm. d. Übs.], welche in der Vergangenheit wiederholt versuchte, politischen und redaktionellen Einfluss auf freie Nachrichtenproduktionen auszuüben. Democracy Now! wird ausschließlich über Beiträge von Hörern, Zuschauern sowie aus Stiftungen finanziert. Wir machen keine Werbeverträge, es gibt keine Risikoübernahme durch ein Unternehmen und wir beziehen keine staatlichen Gelder. So können wir unsere Unabhängigkeit wahren.

Zur Originalwebseite von Democracy Now!

(Übersetzung der Selbstdarstellung, die unter www.democracynow.org zu finden ist. Übersetzung: Ulrike Neumann)

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