Stuttgart

Attac-Stuttgart Plenum Fr. 12.02., 19.30, Forum3

Thema: Lokale Energie- und Klimapolitik. Mit Manfred Niess, Klima- und Umweltbündnis Stuttgart.

Nach dem Scheitern der Klimakonferenz von Kopenhagen hat sich einmal mehr bestätigt, dass es massiven Drucks aus der Bevölkerung und des Vorantreibens lokaler Projekte einer regenerativen Energieversorgung bedarf, um die klimapolitischen Ziele und die Ansätze einer zukunftsfähigen Produktions- und Lebensweise entscheidend voranzubringen.

An Hand vorbereiteter Fragen diskutieren wir zusammen mit einem Vertreter des örtlichen Klimabündnisses die Perspektiven einer alternativen Energieversorgung in Stuttgart.

Außerdem:

- Rückblick auf das SoFa 2010

- Gestaltung von Homepage und Einsteiger-Flyer

- Kassenbericht 2009

- Sonstiges

Wie immer findet ab 18.30 ein Treffen mit Neu-Interessierten statt.


S21 - Nicht auf unserem Rücken!

Anlässlich der ersten Sitzung des neuen Stuttgarter Gemeinderats am 17.09.2009 kam es vor dem Sitzungssaal im Rathaus zu Protestaktionen von Attac, ver.di und zahlreichen weiteren sozialen Gruppierungen. 

Etwa 200 Menschen protestierten gegen die geplanten Kürzungen im Öffentlichen Dienst und für mehr Geld im Erziehungsbereich. Dass das Geld vorhanden ist, aber durch sinnlose Großprojekte falsch eingestetzt wird, machten die Gegner von Stuttgart 21 deutlich. Sie blockierten den Eingang zum Sitzungssaal und forderten die Gemeinderäte zu "30 Minuten Bedenkzeit" auf. "Nicht auf unserem Rücken" lautete das Motto der Aktion. Dem mochte sich insbesondere CDU-Stadtrat Fritz Currle nicht anschließen und demonstrierte so die Rücksichtslosigkeit, mit der das bürgerliche Lager gegen den Mehrheitswillen der Stuttgarter das Projekt durchzusetzen gedenkt.

 

Die Stuttgarter Zeitung berichtet über die Aktion folgendermaßen:

http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/220146

Die Aktion war eingebettet in den Aktionstag "Wir zahlen nicht für eure Krise".

Für die Fotos danken wir Roland Hägele.

 

Wir zahlen nicht für Eure Krise - Für eine solidarische Gesellschaft

 

Aktionstag am Donnerstag, 17.09.09


Anlaufpunkt für die verschiedenen Aktivitäten und zum selber aktiv werden ist ab 15 Uhr der Stuttgarter Marktplatz. Um 16 Uhr beginnt dort eine Kundgebung zur ersten Gemeinderatssitzung, ab 18 Uhr gibt es eine gemeinsame Kundgebung und anschließend ein Fest mit Musik und Essen.

Aktionen:

  • Straßentheater
  • Aktionen gegen Stuttgart 21, Militarisierung und Krieg, Sozialdumping und Banken
  • Flugblattaktionen vor Betrieben
  • Aktivitäten für bessere Bildung
  • Kundgebung zur 1. Gemeinderatssitzung, Rathaus 16.30 Uhr

Wir rufen alle EinwohnerInnen in Stuttgart und Umgebung dazu auf, sich an den Aktivitäten & Aktionen zu beteiligen!

 

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Zahlreiche Organisationen, Gruppen und Einzelpersonen haben sich zu einem regionalen Bündnis unter dem Motto „Wir zahlen nicht für Eure Krise - für eine solidarische Gesellschaft“ zusammengeschlossen.

Wir wollen uns gemeinsam dagegen wehren, dass die Krisenfolgen auf die Beschäftigten, SchülerInnen, StudentInnen, RentnerInnen und Erwerblose abgewälzt werden.Wir wollen uns dazu besser vernetzen und unsere Kräfte bündeln.

Die Forderung nach einem Schutzschirm für Menschen, dem Schutz vor Entlassungen, gerechte Verteilung der Arbeit durch Arbeitszeitverkürzung, die Einführung eines Mindestlohnes von 10 Euro, die Einführung eines Mindestsatzes von 500 Euro als erster Schritt zur Überwindung von Hartz IV gehören genauso zum Spektrum des Bündnisses wie eine bessere Bildung und Kinderbetreuung, Abschaffung der Studiengebühren oder die Ablehnung von Stuttgart 21 und deutlich höhere Investitionen in Soziales und Ökologie.

Der Ausbau der öffentlichen Daseinsvorsorge ist genauso unser Anliegen wie die Rekommunalisierung der Stuttgarter Wasser- und Energieversorgung und die Forderung nach Abrüstung, Rückzug der Nato-Truppen und Beendigung aller Kriege.

Auch die Menschen der „wirtschaftlich schwächeren“ Regionen der Welt, die diese Krise des Kapitalismus mit Hunger, Tod und Vernichtung bezahlen müssen, werden wir in ihrem Kampf unterstützen.

Unser Bündnis ist offen für weitere Vorschläge für kreativen Protest. Meldet Euch oder kommt zum nächsten Treffen am 18. August um 18 Uhr in Raum 245 im DGB-Haus (Willi-Bleicher-Str.20, 70174 Stuttgart)

 

Kontakt:     

Christel Meyer zu Berstenhorst, Tel: 0711-1664201,

Ariane Raad

Aktuelle Informationen über Aktivitäten und Aktionen auf unserer Homepage.

Unterstützerliste:

ver.di-Bezirk Stuttgart, Zukunftsforum der Stuttgarter Gewerkschaften, NGG Region Stuttgart, DGB-Jugend Stuttgart, DIDF Stuttgart, Kath. Betriebsseelsorge Stuttgart, Attac Stuttgart, Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung Stuttgart, Stuttgart Open Fair, Bündnis für Verssammlungsfreiheit, Die Linke, solid., Jusos Stuttgart, Revolutionäre Aktion Stuttgart, StudentInnen und SchülerInnen des Bildungsstreikkomitees, Linke Hochschulgruppe Stuttgart, Stuttgarter Wasserforum, DemoZ Ludwigsburg, Waldheim Clara-Zetkin, Komitee gegen Sozialdumping in der Region Stuttgart, die Anstifter, Migrationsausschuss von ver.di, StipendiatInnen der Hans-Böckler-Stiftung, Attac Schorndorf
 


Atommüll-Endlagersuche in Stuttgart

Am Dienstag, den 15. September wird Attac-Stuttgart zusammen mit Aktivisten von Campact und anderen Unterstützerorganisationen durch die Stuttgarter Innenstadt ziehen. Mit einem großen „Castor-Transport“ sind wir zwischen der Lautenschlagerstraße und dem Schlossplatz auf Endlagersuche - mit möglichst vielen Menschen in Strahlenschutzanzügen und mit Geigerzählern. Die Aktion gipfelt in einer Probebohrung auf dem Schlossplatz. Finden wir kein geeignetes Endlager, bleibt nur eins: Atomkraft abschalten!

Mit der Aktion zielen wir kurz vor der Bundestagswahl auf die Achillesferse der Atomlobby: die ungelöste Endlagerung des Jahrmillionen strahlenden Atommülls. Dies wollen wir einer breiten Öffentlichkeit vor Augen führen. Denn ob sich eine neue Regierung nach der Bundestagswahl traut, den Atomausstieg zu kippen, hängt vor allem von der Vehemenz der öffentlichen Ablehnung der Atomenergie ab. Unsere Aktion rüttelt auf: Beim Gedanken, dass Atommüll vor ihrer eigenen Haustür gelagert wird, packt selbst eingefleischte Atomkraft-Befürworter/innen blankes Entsetzen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich zur Aktion als Strahlenschutz-
expertIn verkleiden. Wir haben hunderte Maleranzüge und Staubmasken dabei; gerne können Sie sich auch individuell verkleiden. Genauso gut können Sie sich aber auch unverkleidet an der Aktion beteiligen. 

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Wer sich an der Aktion beteiligen möchte (verkleidet oder unverkleidet), kann sich bei Attac-Stuttgart melden. Wir treffen uns am Freitag 11.9. um 18 Uhr im Kulturzentrum Merlin, Stuttgart Augustenstr. 72 zu einem Vorgespräch. Dabei können noch Ideen zur Aktion und auch inhaltliche Aussagen zum Thema Endlager etc. ausgetauscht werden. 

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Im Anschluss an die Aktion haben Sie die Gelegenheit mit Stuttgarter KandidatInnen für den neuen Bundestag zu diskutieren.

Die Gäste der Diskussionsrunde

    * Karin Maag (CDU)
    * Alexander Schopf (FDP)
    * Ulrich Maurer (Die Linke)
    * Ute Vogt (SPD)
    * Andrea Lindlohr (Bündnis 90/ Die Grünen) 

 

Zeitplan
    * Beginn: 14:30 Uhr, Lautenschlagerstraße (beim Hauptbahnhof)
    * Abschlusskundgebung: 16.30 Uhr, Schlossplatz
    * Diskussionsrunde: 18.00 Uhr, Schlossplatz 

 

Mehr Infos bei Campact unter:

http://www.campact.de/atom2/tour09/stuttgart 


Neuigkeiten

28.12. Interessante Artikel der GC-Listen online

Sukzessive werden die wertvollen Informationen der vergangenen Jahre unter dem Menüpunkt Global Crisis/ Global Change eingepflegt.

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