LA BUENA VIDA – DAS GUTE LEBEN

Ein Film von Jens Schanze

Die Kurbelkiste zeigt diesen Film in Kooperation mit Attac Siegen am 24.11.2015 um 19 Uhr im Lyz


mit anschließender Diskussion



Welche Geschichte erzählt uns der Film?

Der Film zeigt die Menschen - die Wayúu Indígenas - in einem Kohleabbaugebiet in Kolumbien. Die Natur gibt den Menschen hier alles, was sie zum Leben brauchen. Doch der Kohletagebau „El Cerrejo“ frisst sich mit einem gewaltigen Loch von 700 km² durch die Landschaft und zerstört die Lebensgrundlage der Menschen.

Es ist der größte Kohletagebau auf der Welt. In den meisten betroffenen Dörfern herrscht Mutlosigkeit und Niedergeschlagenheit aufgrund des rücksichtslosen Verhaltens der Bergbaukonzerne. Jeder Versuch sich gegen die Vertreibung durch die Kohlekonzerne zu wehren, scheint hoffnungslos zu sein. Jeder versucht, so gut es geht, sich selber zu retten.

Nur im Dorf Tamaquitio ist alles anders. Über den Widerstand dieser Dorfgemeinschaft gegen die Kohlekonzerne, die von Polizei und Militäreinheiten unterstützt werden, handelt dieser Film. Er zeigt, dass ein gutes Leben in einer intakten Umwelt möglich ist und den Versprechungen der Konzerne auf die Segnungen des modernen Fortschrittes und Reichtum nicht zu glauben ist.

Was hat das mit uns zu tun?

Kolumbien ist einer der größten Steinkohlelieferanten für Deutschland. Diese Kohle wird unter anderem hier in Kohlekraftwerken in Strom umgewandelt. Auch in Deutschland wird großflächig Kohle abgebaut, wie z. B. im Rheinischen Braunkohlerevier, und für die Stromproduktion - z. B. von RWE - verfeuert. Hier wie in Kolumbien entstehen vor Ort unglaubliche Umweltschäden.

Doch nicht nur für die Menschen vor Ort sind die Folgen schlimm, sondern die gesamte Menscheheit hat die Folgen zu tragen:

Die durch das Verbrennen der Kohle entstehenden Abgase sind einer der entscheidenden Faktoren für die immer stärker voranschreitende dramatische Klimaveränderung. Das Verbrennen von fossilen Energien muss weltweit gestoppt werden!

Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit müssen wir alle unser Handeln als Menschengemeinschaft auf eine gemeinsame Aufgabe ausrichten, um unser Überleben zu sichern. Die technischen Voraussetzungen um dieses Ziel zu erreichen sind weitgehend vorhanden.

Es sind die kurzfristigen Ziele der Großkonzerne und die sie stützenden Regierungen, die uns von dieser Aufgabe ablenken und abhalten und somit ihre Profite sichern wollen.

Nehmen wir uns ein Beispiel an dem Dorf Tamaquitio in Kolumbien und nehmen wir unser gemeinsames Leben in unsere Hände.

Mehr zum Film

Nach dem Film führt durch die Diskussion:

Christopher Laumanns


Er hat die Degrowth-Sommerschule zu Klimagerechtigkeit im Rheinland mitorganisiert

und ist auch bei End Geände aktiv: https://ende-gelände.org/

https://www.facebook.com/BaggerStoppen/

NEUIGKEITEN

09.01. - Endlich ! mehr

12.07. - Anregung gemäß § 24 Gemeindeordnung mehr

23.12. - Neugründung ATTAC Siegen mehr

TERMINE

Keine Ereignisse gefunden.