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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

In dieser Liste finden sich sämtliche Hinweis versammelt, die an unterschiedlichen Stellen unserer Webseite zu Themen wie etwa Gruppenunterstützung, Strukturen von Attac oder auch Umgang mit Mailinglisten angeboten werden. Die Aufstellung dient der schnellen Suche nach Stichworten und sich ergänzenden Fragen.

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Warum wird Attac keine Partei?

Attac ist eine außerparlamentarische Bewegung. Das bedeutet, dass wir durch unsere Aktionen und durch unsere Bildungsarbeit politischen Druck ausüben. Während Parteien an Wahlerfolge gebunden sind, können wir unsere Arbeit unabhängig davon machen. Dies ermöglicht es uns, wichtige - wenn auch zuweilen unpopuläre - Forderungen zu stellen, die dann im Lauf der Zeit zu anerkannten Forderungen werden (siehe Tobin-Steuer)


Parteien sind an vorgegebene Programme gebunden, unsere Grundlage ist das Attac Selbstverständnis, auf dessen Basis jede und jeder bei Attac mitarbeiten kann.

Kategorie: Allgemein
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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wofür steht „attac“?

attac steht für „Association pour  une taxation des transactions financières pour l´aide aux citoyens”, also “Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen zum Wohl der Bürger”.

Kategorie: Allgemein
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Kommunikation mit Mailinglisten

Kommunikation in der Attac-Gruppe

  • Für die Kommunikation innerhalb der Attac-Gruppe bieten sich spezielle Mailinglisten an: sinnvoll sind eine Informationsliste, in die sich beispielsweise Interessenten über die Regionalgruppen-Seiten eintragen können und eine Orga-Liste, auf der konkrete Abstimmungsprozesse stattfinden sowie zusätzliche thematische Listen.
  • Für Aktive ohne Internetzugang solltet ihr AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stellen (Infopaten). 

Kommunikation im bundesweiten Attac-Netzwerk

  • Wichtige Mailingliste für Gruppen:  [gruppen], [attacgruppen-infobrief] und [gruppen-diskussion]. Mehr Infos findet Ihr auf unserer Mailinglisten-Seite. Über diese  Listen seid Ihr immer über bundesweite Entwicklungen informiert.
  • Auch [attac-d-info] ist eine regelmäßige und unverzichtbare Informationsquelle (Eintragen).

Für den Umgang mit und die Konfiguration von Mailinglisten oder deren Abonnements haben wir ein eigenes FAQ unter dem Schlagwort "Mailinglisten" zusammengestellt.

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Wie kann ich mich in eine Mailingliste eintragen?

Um bei einer Liste mitlesen zu können, müssen Sie sich in die betreffende Liste eintragen. Zum Eintragen klicken Sie einfach auf die Schaltfläche vor der Liste, in die Sie sich eintragen möchten und geben im unteren Textfeld Ihre eMail- Adresse an. Jetzt einfach auf "Eintragen" klicken und schon sind Sie als Mitglied der Liste registriert.

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Wie kann ich auf eine Mailingliste schreiben?

Sie können selber Mails an alle TeilnehmerInnen verschicken. Senden Sie dazu einfach eine Mail an die betreffende Liste.
Die Adresse lautet immer listenname@listen.attac.de (z.B.:attacmod-d@listen.attac.de) oder listenname@listi.jpberlin.de.
Bitte denken Sie daran, dass mit inzwischen bereits 250 Teilnehmer-Innen auf manchen Listen jede Mail gut überlegt sein will, da sonst sehr leicht die Gefahr besteht, dass die Zahl der Mails Überhand nimmt. Oft können ausführlichere Debatten einfach per direktem eMail-Austausch sinnvoller weitergeführt werden.
Alle Nachrichten sollten möglichst nur einfachen Text enthalten, da Attachments oftmals Probleme bereiten. Wenn doch mal das Layout sehr wichtig ist, bitte keine .doc-Dateien (Viren!) sondern lieber Dateien im .rtf-Format ("Rich-text format") oder .pdf-Format verschicken.

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Wozu diese Aufteilung auf zwei Seiten?

Die alte attac.de-Webseite war historisch gewachsen - Menüpunkt um Menüpunkt, Inhalt um Inhalt wurde hinzugefügt und so eine sehr umfassende Internetpräsenz geschaffen. Die Webseite wurde unübersichtlich, eine Suche oder Recherche konnte viel Zeit in Anspruch nehmen. Immer wieder riefen Interessierte oder Attacies im Bundesbüro an, die bestimmte Informationen nicht fanden - oder schon mal gefunden hatten, aber nicht mehr wussten, wie ...

Bei unseren Nachfragen und Untersuchungen stellte sich heraus, dass es zwei Großgruppen von InternetnutzerInnen gibt, die sehr unterschiedliche Ansprüche an die Attac-Internetpräsenz stellen:

  • Interessierte, die sich vor allem inhaltlich über Attac-Positionen und -Politik informieren wollen;
  • Aktive, die Infos über den Aufbau und die Funktionsweise unseres Netzwerks suchen.

Mit der Einrichtung zweier Portale zu unseren Webinhalten: www.attac.de und www.attac-netzwerk.de, haben wir eine Lösung gefunden, die diesen unterschiedlichen Bedürfnissen Rechnung trägt. Zugleich sorgt sie dafür, dass unsere Informationen dank einer logischen und übersichtlichen Menüführung deutlich leichter zugänglich sind. Beide Portale sind eng vernetzt und stark querverlinkt, so dass es von beiden Adressen aus sehr leicht möglich ist, sich das gesamte Netzwerk Attac zu erschließen.

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Warum komme ich mit www.attac.de/ortsname auf so eine Infoseite statt direkt zur Gruppe?

Als Neuerung und logische Konsequenz aus der Unterscheidung von www.attac.de und www.attac-netzwerk.de haben wir für alle Regionalgruppen und AGs eine Gruppen-Informationsseite, die sogenannte "Web-Visitenkarte" eingerichtet. Beispiele: Visitenkarte www.attac.de/oekologie (AG Globalisierung und Ökologie), Visitenkarte www.attac.de/muenchen (Regionalgruppe München).

Was sind die Vorteile dieser Lösung?

  • Die Web-Visitenkarten sind das Ergebnis der technischen Anbindung unserer Webseiten an unsere Mitglieder- und Gruppen-Datenbank. Jede Nacht werden die aktuellen Daten über Ansprechpartner etc. automatisch ausgelesen und auf der Webseite zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise brauchen Regionalgruppen- und AG-AnsprechpartnerInnen Änderungen nur noch einmal durchzugeben, diese werden sofort an allen relevanten Stellen mitvollzogen.
  • Es gibt bei Attac verschiedene Formen der Webpräsenz: Gruppen, die ihre Webseite innerhalb unseres globalen Webredaktionssystems verwalten; Gruppen mit einer eigenen Seite auf einem anderen Internetrechner; Gruppen, die keine eigene Webseite benötigen. Die Visitenkarte ist das Medium, alle diese Regionalgruppen und AGs gleichermaßen und zuverlässig erreichbar zu machen.
  • Auf der alten Seite www.attac.de wurden diese Daten in einer elendig langen "Gruppen vor Ort"-Liste gesammelt und konnten dort dezentral und jeweils individuell geändert werden. Die Visitenkarten sind eine Weiterentwicklung jener "Gruppen vor Ort"-Seite. Der obere Teil jeder Visitenkarte kann weiterhin selber eingetragen werden, und zwar über den Menüpunkt "Gruppendaten" im Typo3-Backend. Der Teil im grauen Feld kommt aus der Datenbank.
  • Nach wie vor existiert auch der direkte Zugang: Als Teil des Attac-Netzwerks sind alle Regionalgruppen mit www.attac-netzwerk.de/ortsname ohne Umweg über die Visitenkarte erreichbar.
Kategorie: Umstellung, Webseite
Ansprechpartner: Probleme melden
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Wieso nutzt Attac den Provider JPBerlin?

Attac verfügt über einen eigenen Server, der allerdings bei JPBerlin "gehostet" wird. D.h. Attac hat mit JPBerlin einen Wartungsvertrag über die Instandhaltung des Serversystems und dessen breitbandige Anbindung an das Internet. Die Zusammenarbeit läuft seit Jahren sehr fruchtbar und konstruktiv.

Die Wahl ist auf JPBerlin gefallen, weil sich dieses Unternehmen explizit als politischer Provider versteht (nachzulesen unter www.jpberlin.de/web/home/jpberlin/):

> Das bedeutet, dass wir politisch aktiven Menschen die Infrastruktur
> geben, die sie brauchen, um ihre politische Arbeit optimal
> erledigen zu können. Sie sollen sich ganz auf ihre Inhalte
> konzentrieren können, anstatt sich mit der Technik rumzuärgern. Die
> JPBerlin selbst vertritt keine eigenen politischen Inhalte. Wir
> verstehen uns nur als Sammelbecken und Arbeitsmittel der Aktiven
> aus dem linken, ökologischen und sozialen Bereich. Und so ist es
> auch kein Wunder, dass wir fast alle namenhaften Organisationen,
> Stiftungen, Bürgerinitiativen und andere Gruppen aus den
> entsprechenden Kreise beherbergen.

Wenn man sich die (sehr lange) Liste der Kundenreferenzen von JPBerlin anschaut, findet ihr dort alles, was in unserem politischen Sektor Rang und Namen hat. Ähnlich sieht es mit den Mailinglisten aus, die von JPBerlin für Gruppen aus Sozialen Bewegungen zu sehr günstigen Konditionen angelegt werden. Es gibt keinen zweiten Provider in Deutschland, der ähnlich kompetenz, engagiert und politisch sympathisch ist.

Kategorie: Umstellung, Maillinglisten, Webseite
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
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Spendenbescheinigung: Wann darf ich damit rechnen?

Da der Trägerverein von Attac als gemeinnützig anerkannt ist, sind Spenden an Attac steuerlich absetzbar. Das Attac Bundesbüro verschickt die Bescheinigung für die (Summe der) Zuwendungen, die wir im Laufe eines Jahres erhalten haben, jeweils im ersten Quartal des Folgejahres.

Kategorie: Allgemein
Ansprechpartner: Anneli Syyslahti-Ghaeni
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Gründung: Gruppengründung in Kurzform

  1. Kontaktaufnahme mit Holger Oppenhäuser im Attac-Büro (069 – 900 281-29) oder regionalgruppen[at]attac.de). Holger versorgt Euch mit den essentiellen Informationen zur Gründung einer Attac-Gruppe und kann Euch bei den folgenden Schritten jeweils unterstützen.
  2. Ansprechen weiterer Interessenten: potentielle Bündnispartner (Kirchen, Jugendzentren, Kulturinitiativen, Kneipen, Gewerkschaften, Eine-Welt Gruppen, etc.) kontaktieren und Interesse an Gruppengründung abfragen; Plakate und Flugblätter aufhängen und auslegen, Attac-Mitglieder aus der Region anschreiben.
  3. Vorbereitendes Treffen zur Gründung: Interessierte einladen und zur Gründung motivieren.
  4. Gründungsveranstaltung organisieren: Thema, Zeitpunkt, ReferentIn, Raum, Plakate/ Flugblätter, weitere Verbände kontaktieren, Attac-Gruppen in der Nachbarschaft einladen, Pressearbeit, Mailingliste vorbereiten, Spendendose in der Veranstaltung rumgeben, Materialien auslegen, nächsten Termin festlegen und veröffentlichen, erstes Projekt planen und vorstellen.
  5. Erste Projekte organisieren, Strukturfragen klären, Aufgaben verteilen: Hier gibt es das Angebot, dass erfahrene Attacies aus Eurer Region eine Veranstaltung zur Arbeit von Attac insgesamt machen und ‚Tipps und Tricks‘ für die Arbeit in Regionalgruppen weitergeben. Es gibt auch die Möglichkeit, dass sie die neue Gruppe danach eine Weile als PatIn begleiten.
  6. Formalia: Wenn sich die Gruppe gegründet hat ist es dann aus Verwaltungs- und Datenschutzgründen noch wichtig, die folgenden Funktionen zu verteilen und die entsprechenden Formulare – in jedem Fall den => Fragebogen – ausgefüllt an das Attac Bundesbüro (Münchener Straße 48, 60329 Frankfurt/Main, Fax: (069) 900 281 – 99, E-Mail: regionalgruppen[at]attac.de) zu schicken. Dabei kann eine Person auch mehrere Funktionen übernehmen.
    • Ansprechpartner allgemein: Das ist eine Kontaktperson der Gruppe, die als AnsprechpartnerIn mit Telefonnummer und Mailadresse im Internet erscheint, wenn man auf der Netzwerk-Seite zu den Regionalgruppen (http://www.attac-netzwerk.de/das-netzwerk/regionalgruppen/) nach der Gruppe sucht. Außerdem geht an diese Person gegebenenfalls die Post für die Gruppe aus dem Bundesbüro.
    • Listenempfang: An diese Person schicken wir die Adressen der Mitglieder aus Eurem Postleitzahlenbereich, wenn sie eine Datenschutzerklärung unterschrieben hat.
    • Finanzen: Damit Eure Gruppe das Geld bekommt, das ihr Anteilig an den Mitgliedsbeiträgen zusteht, muss eine verantwortliche Person benannt werden, die den Gruppenzuschuss zum Jahresende abrechnet und die entsprechende => Anmeldung ausfüllt. Weitere Informationen: siehe FAQ-Gruppenfinanzen.
    • Material & Büchertisch: Bücher aus unserem Web-Shop erhaltet Ihr 20 Prozent günstiger. Beim Verkauf müsst Ihr Euch an die Buchpreisbindung halten – die Differenz geht in die Gruppenkasse. Dafür muss aber wiederum jemand den => Preisbindungsvertrag unterschreiben.
    • EDV/WebmasterIn: Wenn ihr eine eigene Webseite betreiben wollt (die können wir Euch hier einrichten und Euch in Sachen Pflege schulen) brauchten wir noch ein/n Web-Verantwortliche/n
    • Presse/Öffentlichkeitsarbeit: Zu guter Letzt könntet ihr auch noch eine/n AnsprechpartnerIn für die Presse benennen.
  7. Mailinglisten: Wir empfehlen Euch dringend den Eintrag in die drei Mailinglisten für Gruppen: [gruppen], [attacgruppen-infobrief] und [gruppen-diskussion]. Mehr Infos dazu auf unserer Mailinglistenseite.
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Strukturen von Attac-Gruppen

Wissenswertes über Strukturen in Attac Gruppen

Die Vielzahl der Attac Gruppen bringt auch eine Vielzahl von Strukturen in den Attac Gruppen hervor. Es gibt daher keine festgelegte Organisationsform, die alle Gruppen übernehmen können oder sollen. Dennoch kristallisieren sich einige Entwicklungen heraus, die für neu gegründete Gruppen hilfreich sind.

  • Struktur allgemein

    In den meisten Städten haben sich mittlerweile drei Standbeine etabliert: das Plenum, zu dem alle Interessierten und Aktiven kommen. Dort finden die inhaltlichen Debatten statt, werden die nächsten lokalen oder bundesweiten Aktionen und Projekte besprochen oder es wird von vergangenen Ereignissen berichtet. Es trifft sich 1 bis 2 mal im Monat. Darüber hinaus gibt es Arbeitsgruppen, die sich entweder mit verschiedenen inhaltlichen Themen beschäftigen, oder organisatorische Aufgaben übernehmen (Pressearbeit, Webseite o.ä.). Der Koordinierungskreis oder die Vorbereitungsgruppe versucht, den ganzen Laden zusammenzuhalten.
  • Plena

    Aufgaben

    Das Plenum ist das Entscheidungsgremium der Attac Gruppen und soll den Austausch innerhalb einer Attac Gruppe gewährleisten. Hier können Arbeitsgruppen über ihre Ergebnisse berichten, es können Aktionen vorgestellt und Informationen von bundesweiten Zusammenkünfte weiter gegeben werden etc. Das Plenum eignet sich natürlich auch für die inhaltliche Weiterbildung in Form von Vorträgen, Diskussionsrunden, Thesenvorstellungen etc... Das Plenum ist auch der Ort, an dem Fragen über die nächsten Schwerpunkte in der Gruppe, gemeinsame Aktionen und über die Strategie diskutiert wird. Ebenso wichtig ist der Austausch über bundesweite oder international relevante Entwicklungen und alle anderen für die Gruppe relevanten Entscheidungen.

    Häufig fungiert das Plenum auch als Anlaufstelle für Neue. Ob dies im Einzelfall immer sinnvoll ist, lässt sich nicht generell entscheiden und hängt davon ab, wie viel Organisatorisches (eher abschreckend für Neue) dort besprochen wird und wie gewährleistet werden kann, dass Neue nicht das Gefühl haben, fehl am Platze zu sein. Viele Gruppen sind deshalb mittlerweile dazu übergegangen, extra Veranstaltungen für Neue zu organisieren (Kennen lernen und Plaudern bei einer Flasche Rotwein, im Attac Cafe in der Kneipe, monatliche Vorträge "Attac xy stellt sich vor" etc.)

    Orga vs. Inhalt

    Nicht selten wird im Plenum die Erfahrung gemacht, dass man zu Beginn nur ein paar kurze organisatorische Dinge besprechen will, um im Anschluss einen Vortrag zu hören, oder sich diskursiv mit einem Thema zu beschäftigen. Doch häufig ist es so, dass die organisatorischen Fragen dauern und dauern, und die inhaltlichen Fragen zu kurz kommen. Das nervt nicht nur die, die eher an inhaltlichen Diskussionen interessiert sind, es wirkt auf viele Neue erst mal wenig attraktiv. Daher bietet es sich an, die organisatorischen Fragen, Aktionsvorbereitung, Berichte von AGs, strategische Debatten über das weitere Vorgehen von den inhaltlichen Themen auch zeitlich zu trennen. Dies kann entweder in Form von zwei verschiedenen Treffen laufen, oder in zeitlich klar abgegrenzter Form (18 Uhr bis 19.30 Orgaplenum, ab 19.30 Uhr dann Thema xy).

    Moderation und Vorbereitung

    Viel Aufmerksamkeit sollte in die Vorbereitung von Treffen fließen. Hierzu gehört eine gut durchdachte, dennoch offene Tagesordnung ebenso wie die inhaltliche Vorbereitung von Diskussionen. Einfach mal "nur so" über ein Thema reden, hinterlässt nicht selten ein unbefriedigendes Gefühl, weil häufig nicht klar wird, wo denn eigentlich die Knackpunkte liegen. Es hilft, die Diskussionen entweder mit einer kurzen Einführung in Form von Thesen oder der Erläuterung von zwei kontroversen Standpunkten zu eröffnen. Daraus ergibt sich eine Gliederung für die Diskussion. Entweder man kann sich Punkt für Punkt einigen, oder es wird offensichtlich, an welchen Punkten weiterhin Dissens besteht. Darauf kann in der Folgearbeit Rücksicht genommen werden.

    Wichtig ist auch eine stringente Moderation bei Treffen. Vor der Diskussion muss Konsens darüber hergestellt werden, über welche Themen gesprochen wird und welchen Zeitrahmen die Gruppe sich gibt. Außerdem sollte klar sein, wie die Rednerliste geführt wird und wie lange Einzelne sprechen dürfen. Damit nicht immer die Gleichen reden, empfiehlt es sich, eine Quotierung einzuführen. Durch die Quotierung können bestimmte Gruppen bevorzugt werden. Beispielsweise können alle, die bisher noch nicht gesprochen haben, bevorzugt drankommen. Oder ihr führt eine geschlechterquotierte Liste, nach der Frauen und Männer abwechselnd sprechen. Das verhindert, das ewig die Gleichen (häufig Männer) die Diskussion dominieren.

    Durch diese Transparenz wissen alle, worauf sie sich einlassen, Unzufriedenheit wird dadurch verhindert. Sollten einzelne sich nicht daran halten, ist es mit einer transparenten Tagesordnung und Moderation viel einfacher, ein wenig Selbstdisziplin einzufordern. Nichts schreckt mehr ab, als ergebnislose, aber wortreiche Treffen.

    Moderation ist keine ererbte Qualifikation. Sie kann von allen erlernt werden. Daher ist eine wechselnde Moderation in den Treffen möglich und darüber hinaus wünschenswert.

  • Bilden von AGs

    Die Bildung von AGs ist ein wichtiges Mittel, um in Attac Gruppen arbeitsfähig zu sein. In der ersten Euphorie werden häufig sehr viele AGs gebildet. Die Erfahrung zeigt aber, dass mittelfristig zu AG Treffen weit weniger Aktive kommen wie Interesse bekundet wird. Es ist deshalb oft sinnvoller, die Energie auf wenige AGs zu fokussieren und dadurch sicherzustellen, dass sie wirklich funktionieren. Erweitern kann man das Programm immer noch.

    Weiter ist wichtig, dass der Austausch zwischen den AGs und eine gemeinsame Diskussion über Strategie der jeweiligen Arbeitsgruppen immer wieder von der ganzen Gruppe geführt werden. Somit verhindert ihr, dass unnötige Doppelarbeit geleistet wird. Damit könnt ihr gewährleisten, dass die Attac Gruppe nicht ein buntes Sammelsurium von Grüppchen ist, sondern dass sich die einzelnen Aktivitäten zu einem runden und schlagkräftigem Ganzen entwickeln.

    Ein Nachteil bei inhaltlich arbeitenden Arbeitsgruppen ist es, dass die Integration Neuer mit zunehmendem Kenntnisstand der dort engagierten Menschen schwierig ist. Entweder muss für jede neue Person "von Null" angefangen werden - was nicht Sinn einer Arbeitsgruppe sein kann, oder die Neuen fühlen sich leicht ausgeschlossen. Das Gefühl, dass dort lauter ExpertInnen unter sich sind, an die sie sowieso keinen Anschluss mehr kriegen, darf nicht Einzug erhalten. Es kann ein Vorteil sein, wenn sich eine AG mit einem klar umgrenzten Projekt beschäftigt, zu dem Treffen und Veranstaltungen und Aktionen gemacht werden. Das Konzept muss nach innen und außen kommuniziert werden. Dort muss die Frage beantwortet werden, wie sich Neue engagieren können, ohne den ganzen Prozess aufzuhalten. Das schafft die Möglichkeit, Neue zu integrieren und keinen kleinen Fachklub zu schaffen. Eine klare und transparente Konzeption in der Arbeitsgruppe (Ziele, Strategie und Maßnahmen) hilft auch ihr selbst, sich nicht in blindem Aktionismus oder belanglosem Hin und Her zu verlieren.

  • Koordinierungskreis

    Ein engerer Kreis von Aktiven bildet einen Koordinierungskreis oder Vorbereitungsgruppe. Diese muss nicht formal gewählt werden, vielmehr sollen diejenigen mitmachen können, die Lust und Zeit haben, sich intensiver in die Attac Arbeit einzuklinken.

    Aufgaben

    Eine Vorbereitungsgruppe/ Koordinierungskreis hat i.d.R. folgende Herausforderungen zu meistern:

    • Vorbereitung von Plena (Raum, Koordination von Werbung, Moderation, etc.)
    • interne Kommunikation (Einladungen per mail und per Post, Verteilerpflege, offenes Ohr, Mitglied der Gruppenemailliste, Sortieren und Weiterleiten von wichtigen Infos)
    • Informationen von internationaler Ebene und von der Bundesebene (Kokreis, Rat, Büro) einholen und weiterleiten
    • Kontakt und Überblick über AGs
    • externe Kommunikation (Kontakt auf Webseite, Beantworten von Anfragen, Vermittlung von Referentenanfragen...)
    • Außenvertretung: Pressearbeit, Bündnisgespräche etc. Dabei können noch mehr Leute mitmachen, es sollte aber nicht am Koordinierungskreis oder der Vorbereitungsgruppe vorbei passieren.
    • ev. eigene Webseite
    • Flugblatterstellung/ Korrektur von Flugblättern
    • Finanzen

  • Entscheidungsfindung

    Hieran schließt sich die Frage, wie in Attac Gruppen Entscheidungen gefällt werden. Nach dem bisherigen Ansatz ist bei den meisten Gruppen das Plenum das höchste Entscheidungsgremium. Stehen Entscheidungen zu bestimmten Themen an, so sollte dies in der Einladung deutlich gemacht werden. Damit haben die Attac Interessierten und Aktiven die Möglichkeit zu kommen, wenn ihnen die Sache wichtig erscheint.

    Auch Attac Gruppen achten darauf, dass nicht einfach Mehrheitsentscheidungen getroffen werden, wenn damit bestimmte Richtungen innerhalb der Attac Gruppe übergangen werden. Attac ist nach wie vor ein breites Bündnis, in dem sich Aktive aus den unterschiedlichsten politischen und gesellschaftlichen Ecken wiederfinden: Kirchlich orienierte Menschen ebenso wie GewerkschaftsvertreterInnen oder Aktive aus sozialistischen Gruppen, junge, ältere und alte Menschen tummeln sich in den Gruppen ebenso wie politisch Erfahrene und Neulinge. Damit Attac auch weiterhin der Ort ist, an dem sich diese unterschiedlichen Menschen engagieren, ist es zentral, dass einzelne Strömungen nicht durch Mehrheitsentscheidungen überstimmt und rausgedrängt werden. Genau aus diesem Grund ist der Wille und die Bereitschaft zum Konsens so wichtig für Attac und die Attac-Gruppen. Erstaunlicherweise lässt sich in den allermeisten Fällen auch tatsächlich ein qualitativ sehr guter Konsens erarbeiten. Ihr müsst euch jedoch darüber einigen, was ihr genau unter Konsens versteht (müssen alle zustimmen, oder reicht es, wenn niemand widerspricht).

    Der Konsensgedanke hat sich vor Ort bewährt, auch wenn er selbstverständlich nicht dazu führen darf, dass die Arbeit und die Fortentwicklung der Gruppe gelähmt wird.

  • Interne Kommunikation

    Ein weites Experimentierfeld ist die Kommunikation in der Gruppe. Auch hier gibt es kein Patentrezept. Bewährt hat sich die Einrichtung von zwei Mailinglisten. Eine, deren Mitglieder nur von ein oder zwei Personen bedient wird, d.h. auf der höchstens 1 Mail pro Woche versendet wird. Eine zweite kann als Diskussionsliste dienen. Bei ihr sind sich die Adressaten im Klaren, dass sie häufiger Mails erhalten. Aber auch bei einer Diskussionsliste stellt sich die Frage der Moderation. Die bisherigen bundesweiten Listen haben nach langem Nerv fast alle eine Moderation eingeführt, die Qualität der Beiträge stieg, die Flut der beleidigenden Mails wurde gestoppt.

    Es gibt durchaus noch Menschen, die keinen Internetzugang haben. Daher stellt sich die Frage, wie diese Interessierten dennoch an Informationen und Kommunikationsprozessen teilhaben können. "Internetpatenschaften" können dieses lösen. Eine Person mit Internetzugang ist einer Person ohne Internet zugeordnet und telephoniert 1 mal wöchentlich mit ihr, um die nötigen und spannenden Infos weiterzugeben. Dies hat den positiven Begleiteffekt, dass die direkte Kommunikation untereinander gestärkt wird.

  • Aktionsorientierung

    Attac sollte nicht zu einer alternativen Volkshochschule verkommen. Bildung und Information sind wichtig, aber eben nur ein Standbein von Attac. Wir haben mittlerweile häufig dreierlei Erfahrung gemacht. Erstens: viele Gruppen tun sich schwer damit, eine unsichtbare Barriere zu überwinden, und Aktionen auch wirklich zu planen und durchzuführen. Zweitens ist aber auch deutlich geworden, dass alle Themen, auch die ökonomischen und globalisierungskritischen, mittels Straßentheater oder konfrontativer Aktionen (warum nicht einen LKW mit einer Ladung Fußbällen, die mit Kinderarbeit hergestellt wurden, auf der Straße vor dem Kaufhaus blockieren??) auf die Straße übersetzt werden können. Dies bringt uns nicht nur ein Stückchen unseren Zielen näher, sondern - und das ist die dritte Erfahrung- motiviert eine Aktion die Gruppe auch ungemein. Auch wenn bei der Vorbereitung manchmal nur sehr wenig Interesse besteht, das gemeinsame Durchleben der Aktion schweißt zusammen.

  • Der Attac Gruppen Zyklus

    Viele Attac Gruppen haben sich erst im letzten Jahr gegründet. Sie machen zunehmend die Erfahrung, dass die Anfangseuphorie vorbei ist, und nun die Mühen der Ebenen beginnen: es kommen nicht mehr so viele zum Plenum, die Aufmerksamkeit in den Medien nimmt ab, andere Organisationen erscheinen nicht mehr regelmäßig etc. Diese Phasen haben neben frustrierenden auch positiven Seiten. Die Gruppe kann sich organisatorisch auf festere Füße stellen, da sie nicht nur von den Ereignissen gehetzt wird. Auch kann eine etwas ruhigere Phase für die inhaltliche Weiterbildung und Positionsfindung sehr von Vorteil sein.

    Attac Gruppen wollen jedoch nicht hauptsächlich schlummern. Daher haben viele Gruppen in unregelmäßigen Abständen immer wieder größere Projekte und Aktionen initiiert, um - neben der Verfolgung politischer Ziele - der gesamten Gruppe wieder einen gemeinsamen Rahmen zu bieten und um die Aufmerksamkeit wieder auf die Aktivitäten der Gruppe zu lenken. Dies kann ein lokaler Kongress sein, die Teilnahme an überregionalen Demonstrationen oder eine eigene spektakuläre Aktion. Sie bringen frischen Wind in die Gruppe, der neue Kräfte weckt.

  • Fluktuation

    Jede Attac Gruppe ist mit einer mehr oder weniger hohen Fluktuation konfrontiert. Hier ist zunächst einmal Gelassenheit angesagt. Attac war und ist viel in den Medien, Attac ist in vielerlei Hinsicht etwas Neues, da ist es nicht verwunderlich, wenn viele aus reiner Neugier zu Attac Versammlungen kommen, ohne ernsthaftes Interesse zu haben, sich auch wirklich zu engagieren.

    Dennoch wollen wir natürlich möglichst viele Leute zur Mitarbeit motivieren. Hierzu sind Neueinsteigerveranstaltungen sinnvoll. Dort kann man genauer herausfinden, was die Erwartungen der Einzelnen sind, und ob die Gruppe diesen Erwartungen entsprechen kann (mehr dazu im nächsten Abschnitt).

  • Einzelne Fähigkeiten nutzen

    Nicht wenige Attac Gruppen haben die Erfahrung gemacht, dass die konkrete Arbeit auf wenigen Schultern lastet. Dagegen gibt es kein Patentrezept. Mit einigen Ideen kann man diesem Problem jedoch begegnen.

    Bewährt hat sich das direkte Ansprechen von einzelnen Personen, ob sie nicht auch ein paar Flugblätter in den Einkaufsladen mitnehmen könnten, oder ob man am Dienstag Abend nicht gemeinsam plakatieren gehen kann oder oder. Dies darf selbstverständlich nicht aufdringlich passieren. In netter Atmosphäre lassen sich viele jedoch zu etwas Engagement mitreißen.

    Attac Wien bspw. berichten Aktive ganz kurz für welche Projekte und Aufgaben sie noch Leute brauchen. Dieses Ritual zeigt schnell: Jeder wird gebraucht. Interessierte können sich im Anschluss an das Plenum bei den SprecherInnen melden.

    Da ganz unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten und Interessen sich vor Ort in die Attac Gruppe einbringen, ist es sinnvoll, sich genauer zu merken, wer was kann, und wer zu was Lust hat. Nicht alle wollen immer lange Texte diskutieren, dafür können sie wunderbar und motivierend Neue ansprechen oder Aktionsutensilien basteln. Einzelne Interessierte können ganz individuell auf ihre Vorlieben angesprochen werden, wenn ihr von ihnen was braucht - auch wenn sie nicht beim letzten Plenum anwesend waren: Künstler für Straßentheater, Grafiker für Flugblätter, LKW Fahrer für die nächste Blockadeaktion etc.

  • Wissen weitergeben

    Sind die Aufgaben in der Gruppe verteilt, ist es sinnvoll darauf zu achten, dass neue, unerfahrene Interessierte mit Erfahrenen, Organisationsaufgaben zusammen erledigen. So ist es möglich, dass das Wissen und viele Erfahrungen schnell weitergegeben werden können, ohne dass die Hürde für Neue zu hoch ist. In´s kalte Wasser springen, mag zwar herausfordernd sein, doch gibt es viele WarmduscherInnen unter uns. Beispiel: Finanzanträge kann man auch zu zweit stellen; das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es in Zukunft eine FinanzAG geben wird und man selbst nicht mehr alle Anträge alleine stellen muss. Stellt ein Referent/ eine Referentin Attac vor, können einige Male vortragsunerfahrene Personen mitkommen usw.

  • Attac ist breites Bündnis

    Bei allem, sei es öffentliches Auftreten, seien das Layout und die Wortwahl auf Flugblättern, hat es sich bewährt darauf zu achten, dass Attac ein breites Bündnis ist, in dem sich sowohl SchülerInnen als auch RentnerInnen, politisch Altgediente und Unvorbelastete, Parteiangehörige und ungebundene, linke und bürgerliche Leute wiederfinden und wohlfühlen können. Im Zweifel heißt das auch, seine eigenen Vorlieben und Ansichten einmal hinten an zu stellen und den anderen den Vortritt lassen.

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Mitglieder für Attac gewinnen

 

Aktiv Attac-Mitglieder einwerben

Steigende Mitgliederzahlen sind für Attac essentiell: Erstens ermöglichen die Mitgliedsbeiträge unabhängige und zensurfreie politische Arbeit, zweitens wächst damit unser politisches Gewicht.

Mögliche Aktivitäten für Attac-Gruppen, um weitere Mitglieder zu gewinnen:

  • Besprecht das Thema im Plenum/Kokreis und überlegt, was Ihr als Gruppe zur Gewinnung weiterer Mitglieder unternehmen könnt.
  • Setzt Euch ein Ziel, wie viele Mitglieder Ihr in welchem Zeitraum gewinnen wollt.
  • Mitgliedsformulare und Selbstdarstellungen (im Webshop) sollten bei keinem Attac-Auftritt fehlen.
  • Weist bei Euren Veranstaltung darauf hin dass und wie man Mitglied werden kann. Einen Textvorschlag findet Ihr unten.
  • Präsenz mit einem Infostand von Attac bei anderen Veranstaltungen, Tagen der offenen Tür, Stadtfesten etc.
  • Regelmäßige "Attac stellt sich vor"-Vorträge
  • Kneipenstadtplan: Auslegen von Attac-Infos im Stadtteil (Kneipen, Buchläden etc.).
  • Lokalprominenz aufsuchen und mit Events einbinden
  • Freianzeigen in Mitgliedszeitschriften von befreundeten Organisationen schalten
  • Infotische bei Konzerten

 

 

 

Warum sind Mitglieder für Attac so wichtig?

 

(Textvorlage zum individuellen Anpassen)

Die Auswirkungen der Globalisierung führen zu einer immer krasseren sozialen Ungerechtigkeit - in Deutschland und weltweit! Entscheidungen, die das Wohl und Wehe von Milliarden Menschen beeinflussen, werden zunehmend von nicht demokratisch legitimierten Institutionen getroffen und auch die ökologischen Folgen sind unabsehbar.

Globalisierung ist aber kein Sachzwang, im Gegenteil: Weltweite Liberalisierungen, Privatisierungen und der Abbau der Sozialsysteme wurden und werden politisch vorangetrieben.

Attac kämpft dagen an: Wir widersetzen uns der neoliberalen Gehirnwäsche, untersuchen die Ursachen und Folgen dieser Politik und entwickeln Alternativen. Attac informiert, macht Kampagnen und Aktionen. Attac ist als Netzwerk angelegt und bündelt die unterschiedlichen globalisierungskritischen Kräfte in der Gesellschaft. Mit über 200 lokalen Gruppen ist Attac inzwischen flächendeckend vertreten, hier versammeln sich politisch denkende und handelnde Menschen aus den verschiedensten Bereichen.

Diese Arbeit kostet uns viel Geld - zumal mit der steigenden Bekanntheit von Attac auch die Ansprüche von Außen steigen: Wir produzieren und verschicken ungleich mehr Informationsmaterial als noch vor einem Jahr, äußern uns zu einer breiten Palette von Themen und haben auch in diesem Jahr wieder eine deutlich gestiegene Presseresonanz. Das alles kommt nicht automatisch, sondern ist die Folge von vielfältigen Aktivitäten wie bundesweiten Aktionstagen, lokalen und bundesweiten Veranstaltungen, Kongressen, Gegengipfeln und von einer professionellen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Attac ist zwar rasant gewachsen, aber immer noch relativ klein. Wir brauchen jedes neue Mitglied: um uns finanziell zu stärken und - mindestens genauso wichtig - um den politischen Einfluss zu erhöhen. Auch für die vielfältige Arbeit vor Ort benötigen wir dringend mehr finanzielle Unterstützung.

Deshalb bitte wir Sie, sich zu überlegen, ob Sie die Arbeit von Attac nicht unterstützen möchten, indem Sie Mitglied werden. Denn es sind die regelmäßigen Beiträge von Vielen, die Attac eine stabile finanzielle Basis geben und damit den Druck hochhalten.

 

 

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Mitglieder informieren: Umgang mit den Daten lokaler Attac-Mitglieder

Attac-Regionalgruppen haben auf Anfrage die Möglichkeit, eine Liste der Attac-Mitglieder in ihrem Einzugsbereich zu erhalten. Dafür müssen allerdings gewisse Formalitäten beachtet werden:

  • Nur der oder die Adressverantwortliche der jeweiligen Gruppe ist berechtigt, die Mitgliederliste beim Bundesbüro zu beantragen. Dies geht am besten per Mail an rita.herber[at]attac.de.
  • Die "Adressverantwortlichkeit" dient dem Datenschutz. Die Gruppe stimmt im Plenum darüber ab, wer Adressverantwortliche/r wird. Diese/r ist persönlich für den gewissenhaften Umgang mit den Daten verantwortlich und melde sich bitte bei Rita Herber (rita.herber[at]attac.de), um eine Datenschutzerklärung zu unterschreiben.
  • Unsere Mitgliederliste enthält Mitglieds-ID, Name, Adresse, Telefonnummer und/oder Mail-Adresse jener Mitglieder und InteressentInnen der aus dem Einzugsbereich der Regionalgruppe, die uns ihr Einverständnis zur Weitergabe ihrer Daten gegeben haben.
  • Die Daten sind ausschließlich für den internen Gebrauch bestimmt, in erster Linie für Einladungen oder Aktionsaufrufe (NICHT für regionale Spendenaufrufe!). Sie dürfen auf gar keinen Fall weitergegeben werden!
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Finanzen in Attac-Gruppen: Abrechnung, Spenden, Fundraising ...

Anmeldung FinanzverantwortlicheR

Jede Attac-Gruppe erhält 30 Prozent der Mitgliedseinnahmen aus der jeweiligen Region. Wir brauchen hierfür von euch eine/n Finanzverantwortliche/n, die/der uns schriftlich zusichert, dass wir Quittungen in der selben Höhe bekommen, wie ihr Gelder von uns bekommt. Der Attac-Trägerverein ist ein e.V., der selbstverständlich nicht einfach an Privatpersonen Geld überweisen kann. Formular siehe unten.

Bei ordentlicher Anmeldung eines/r Finanzverantwortlichen und Abgabe der Jahresabrechnung an die Buchhaltung des Attac-Bundesbüros bekommt ihr den Anteil automatisch auf das uns bekannte Gruppenkonto überwiesen. Kontakt siehe unten.

Feuerwehrtopf

Weiter fließen 4 Prozent der Mitgliedseinnahmen in einen Gruppenaktionstopf ("Feuerwehrtopf"), aus dem ihr bei finanziellen Engpässen Gelder bekommen könnt. Dies gilt insbesondere für Aktionen. Bitte richtet einen formlosen Antrag an Andreas van Baaijen, andreas.vanbaaijen[at]attac.de, mit folgenden Angaben: kurze Beschreibung des Vorhabens, Aufstellung der geplanten Ausgaben und Einnahmen und natürlich Kontaktdaten der verantwortlichen Person.

Preisnachlass Webshop

Auf Bücher und Broschüren erhalten Attac-Gruppen einen 20prozentigen Rabatt, sofern zwei VertreterInnen ein Preisbindungsrevers unterschrieben haben. Dieses besagt, dass ihr euch beim Verkauf an die Buchpreisbindung haltet. Diese 20 Prozent könnt ihr ebenfalls für die Gruppenarbeit vor Ort verwenden. Bestellungen bitte an gruppenbestellung@attac.de. Vordruck für Preisbindungsrevers siehe unten.

Gelder einwerben

Für spezielle Projekte bietet es sich an, die Euch unterstützenden Organisationen vor Ort nach Geld, kostenlosen Kopiermöglichkeiten etc. zu fragen.

Einige Tipps zum Einwerben von Spenden:

  • Die Spendenbereitschaft ist höher, wenn es einen konkreten Anlass gibt und Ihr gut begründet, warum Ihr Geld braucht. Beispiel: „Wir organisieren einen Bus zum G 8 Gipfel nach Heilgendamm. Damit wir Jugendlichen oder Erwerbslosen diese Fahrt zum halben Preis anbieten können, sind wir auf Spenden angewiesen.“
  • Wie wäre es am Jahresende mit einem Aufruf, die diesjährige Weihnachtsspende an Attac gehen zu lassen?
  • Bei öffentlichen Veranstaltungen von Euch könnt Ihr am Schluss eine Spendendose rumgehen lassen. Dies bringt meist mehr als Eintrittsgelder und schreckt weniger Leute ab.
  • An keinem Infostand sollte eine Spendenbüchse fehlen.
  • Vor Ort könnt Ihr mit Erwachsenenbildungsträgern, die öffentlich gefördert werden, Bildungskooperationen eingehen. Die meisten Bildungsträger freuen sich, dass zu ihren politischen Veranstaltungen endlich wieder Leute kommen. Und Ihr kommt kostenlos oder billig zu spannenden ReferentInnen.
  • Viele Leute haben Bedenken, für Veranstaltungen Gelder von Stiftungen und Bildungsinstituten zu beantragen, da diese ja irgendwie reinreden könnten und man damit seine Unabhängigkeit verliert. I.d.R. sind solche Bedenken unbegründet. Es gibt keine Einflussnahme, sondern die Stiftungen haben inhaltliche und formale Förderrichtlinien. Diese kann man sich ansehen und dann entscheiden, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Meistens liegen die Probleme eher darin, dass kein Geld mehr im Topf ist oder die Stiftung genau diese Art von Veranstaltung nicht fördert.
    Die Stiftungen wollen zuverlässige Partner. Plant die Veranstaltung einige Monate vorher, überlegt genau, was Ihr machen wollt und macht Euch auf einen Stoß Bürokratie gefasst. Wichtig ist auch zu wissen, dass Stiftungen oft eine ganz eigene »Denke« haben. Es ist z.B. manchmal leichter, ein Wochenendseminar finanziert zu bekommen als ein Tagesseminar, obwohl das die Stiftung viel mehr kostet – sie geht aber davon aus, dass man an einem Wochenendseminar mehr lernt und es verbindlicher ist. Anträge an überregionale Partner müssen mit der FinanzAG des Kokreises abgesprochen werden.
    Unten findet Ihr zwei umfassendere Dokumente mit Tipps zum Fundraising.
  • Wenn Einzelpersonen Geld spenden wollen, so sollen sie auf das bundesweite Attac Konto mit dem Namen eurer Attac Gruppe als Kennwort überweisen. Ihr bekommt selbstverständlich den vollen Betrag überwiesen.
    Fragen rund um die Themen Einnehmen von Spenden und das Ausstellen von Spendenquittungen (Geld nur gg. Rechnungen und Belege) beantwortet Anneli aus der Buchhaltung.
    Das Einwerben von Spenden und die Erschließung weiterer Finanzierungsquellen funktioniert besser, wenn Ihr vor Ort für kontinuierliche Arbeit bekannt seid (also nicht gleich aufgeben).

Buchführung

Eine finanzverantwortliche Person in Eurer Gruppe sammelt die Belege für Eure Ausgaben und führt Buch über Einnahmen und Ausgaben. Wenn jemand das bei einem Verein oder dgl. schon mal gemacht hat, ist das sehr von Vorteil, man kann sich aber auch schnell einarbeiten. Für diese Aufgabe sind Zuverlässigkeit und genaues Arbeiten besonders wichtig.

Transparenz über Ausgaben, Einnahmen, mögliche Finanzquellen etc. innerhalb der Gruppe sollte hergestellt werden. Ein eigenes Konto ist sinnvoll. Die Einrichtung eines Unterkonto vom Attac-Trägerverein ist möglich.

Ansprechpartnerin im Attac Bundesbüro ist Anneli Syyslahti-Ghaeni, buchhaltung[at]attac.de, (069) 900 281-81, Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt am Main. Sie beantwortet gerne alle weitergehenden Fragen zur Gruppenfinanzierung.

MERKE: An Geld sollen Gruppenaktivitäten nicht scheitern! Bei Problemen versuchen wir, weiterzuhelfen.

 

Dokumente zum Download

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Webshop: Gruppenbestellungen

Attac Gruppen erhalten auf Bücher und einen 20-prozentigen Rabatt, sofern zwei VertreterInnen ein Preisbindungsrevers unterschrieben haben. Dieses besagt, dass Ihr Euch beim Verkauf an die Buchpreisbindung haltet. Diese 20 Prozent Gewinn könnt Ihr für die Gruppenarbeit vor Ort verwenden.

Flugblätter und Plakate geben wir an Attac-Gruppen kostenfrei ab, freuen uns jedoch über eine Beteiligung an den Druckkosten. Versand- und Portokosten stellen wir Euch in Rechnung.

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Pressearbeit in Attac-Gruppen

Zu diesem Thema gibt es aus der Pressestelle des Bundesbüros eine sehr hilfreiche Anleitung zum Download (PDF).

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Frauke Distelrath
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Öffentlichkeitsarbeit in Attac-Gruppen

Ziele der Öffentlichkeitsarbeit

 

Kommunikation nach innen

annähernd gleichen Kenntnisstand für die Mitglieder der In-Group schaffen durch Informationen über

  • inhaltliche Schwerpunkte
  • Attac-Positionen
  • Angebote
  • geplante Aktionen


Mobilisierungspotenzial ausschöpfen

  • für die Teilnahme an bundesweiten Kampagnen
  • für die Teilnahme an Großveranstaltungen
  • für Aktionen vor Ort
  • für Infotische vor Ort
  • für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort

 

Kommunikation nach außen

Information über Attac

  • zur Teilnahme an Veranstaltungen motivieren
  • um Spenden werben
  • Mitglieder und UnterstützerInnen gewinnen
  • kompetenten und sympathischen Eindruck machen


Werbung für die politischen Überzeugungen von Attac

  • Interesse für die inhaltlichen Schwerpunkte wecken
  • Wertschätzung für die Ziele erzeugen
  • Verhaltensänderung bewirken
  • öffentlichen Druck schaffen
  • Multiplikatoren gewinnen

 

Voraussetzungen für die (erfolgreiche) Öffentlichkeitsarbeit

 

Beziehung zur Bundesebene

wissen, was inhaltlich in Attac-D läuft

  • um an der inhaltlichen Arbeit anknüpfen zu können
  • um sich an bundesweiten Kampagnen zu beteiligen

wissen, was Attac-D anbietet

  • um das Weiterbildungsangebot wahrnehmen zu können
  • um sich an wichtigen Punkten Unterstützung und Rat holen zu können (Aktionen, Presse, Öffentlichkeitsarbeit)

 

Strukturen zwischen Gruppen

wissen, was in anderen Gruppen läuft

  • um von Erfolgen und Fehlern anderer zu lernen
  • um ähnliche Aktionen zeitlich zu koordinieren
  • um größere Events gemeinsam zu planen
  • um Wissen und Fähigkeiten auszutauschen

 

Strukturen innerhalb der Gruppe

»Info-Flow« entwickeln

  • um niemanden von wichtigen Informationen abzukoppeln
  • um nicht jeden zu zwingen, jede Liste zu abonnieren


Beauftragte für bestimmte Gebiete (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Vorbereitungsgruppe, Infotischbeauftragte, Infomultiplikatoren, Finanzen, Internet) bestimmen

  • um den persönlichen Bedürfnissen (Zeit, Interesse, Talent) der Einzelnen entgegen zu kommen
  • um Verantwortung zu übernehmen
  • um Verantwortung abzugeben
  • um effektiver arbeiten zu können

 

Notwendige Fähigkeiten Einzelner

Inhaltlich fundiertes Wissen, das über das Basiswissen hinausgeht

  • um der Presse einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite stellen zu können
  • um auch auf schwierigere Nachfragen Interessierter locker antworten zu können
  • um die inhaltliche Konzeption eigener Veröffentlichungen zu unterstützen


Sicherer Umgang mit dem Internet bzw. mit Mailinglisten

  • um den »Info-Flow« zu sichern
  • um den eigenen Internetauftritt zu gestalten


Gute Kenntnisse und Erfahrung im journalistischen Schreiben

  • um Veröffentlichungen professioneller zu formulieren
  • um peinliche (Rechtschreib-)Fehler zu vermeiden


Gute Kenntnisse in der Bildbearbeitung (z.B. Photoshop)

  • um ein gutes Bild für den Druck zu optimieren


Gute Kenntnisse in einem Layoutprogramm (z.B. PageMaker, XPress, CorelDraw)

  • um druckfähige und ansprechende Veröffentlichungen basteln zu können

 

Mittel der Öffentlichkeitsarbeit

 

Internet

E-Mailings

  • Verteiler für »In-Group«
  • Verteiler für Interessierte
  • Presseverteiler

Homepage

  • Informationen über spezifische Arbeit vor Ort
  • Informationen über lokale Bezugspunkte zur politischen Arbeit von Attac
  • Kontaktadressen, Treffpunkte

Links und Banner

  • Tausch mit regionalen Kooperationspartnern
  • Tausch mit Gruppen im Umkreis

 

Drucksachen

Plakate

  • Aufmerksamkeit lenken auf kommendes Ereignis / laufende Aktion
  • optische Präsenz der lokalen Attac-Gruppe

Flugis

  • Unterstützung einer Aktion
  • Ankündigung weiterer Ereignisse
  • Ansprechpartner und Treffpunkte kommunizieren

Faltblätter & Broschüren

  • inhaltliche Vertiefung der laufenden Aktion / Kampagne
  • Infotischmaterial

Zeitschriften & Bücher

  • Infotischmaterial
  • Einnahmequelle

 

Werbung

Anzeigen

  • Ankündigung von Aktivitäten
  • regionale Bezüge zu Attac-Themen kommunizieren


Veranstaltungskalender

  • regionale Medien zur Ankündigung von Veranstaltungen nutzen


Radio, Kino & TV

  • mit Spots und Trailern für regionale Themen mit Attac-Bezug sensibilisieren

 

Aktivitäten

Veranstaltungen

  • öffentliche Präsenz der regionalen Gruppe steigern
  • Bekanntheitsgrad von Attac steigern
  • Attac-Themen vertiefen
  • MitstreiterInnen für Attac gewinnen
  • UnterstützerInnen für regionale Projekte finden


Aktionen

  • Attac-Themen greifbar machen
  • Neugier der »Out-Group« wecken
  • der Presse eine Nachricht liefern
  • gute »Bilder« schaffen
  • Bekanntheitsgrad von Attac steigern
Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Jule Axmann
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Aktionen: Tipps und Hilfestellungen

Aktionen werden immer wichtiger, um unsere Anliegen auf die Straße und an die richtigen Adressaten zu bringen. Es gibt eine riesige Bandbreite von Aktionsformen - passend für die verschiedensten Anlässe. Gute Aktionen müssen nicht aufwändig sein, einige Grundprinzipien sollten jedoch beachtet werden. Auf dieser Seite findet ihr Tipps und Ideen.

Wie lassen sich die häufig vielschichtigen und komplizierten Attac-Themen wie "Konzernkritik" oder "Privatisierung" am besten auf die Straße übersetzen? Wichtig ist, dafür ein eingängiges Bild zu kreieren, das den Kern des Problems oder unsere Forderung veranschaulicht. Auf den Kampagnen-Seiten findet ihr dazu eine ganze Reihe guter Beispiele.

Aktionen lernen 

Aktionsideen entwickeln, Aktionen planen und organisieren, Straßentheaterplots formulieren, MitstreiterInnen finden, Potenziale und Fähigkeiten im Attac Interessiertenkreis nutzen, Umgang mit dem Ordnungsamt oder der Polizei - sprich alles rund um Aktionen sind keine in der DNA festgelegten Dispositionen, sondern können erlernt werden. Doch wie?

Zahlreiche TrainerInnen bieten auf Wunsch bei Attac Gruppen Seminiare zu folgenden Themen an: Straßentheater, allgemeine Aktionsgrundlagen, Blockade Aktionen, Klettertrainig, Aktionstrainings, Kreativität bei Aktionen etc. Bitte meldet euch bei Bedarf bei Boris Loheide, (069) 900 281-88.

Auf der jährlichen großen Weiterbildungsveranstaltung Attac-Aktionsakademie können neue Aktionsformen erlernt und ausprobiert werden. In 2007 gibt es keine klassische Aktionsakademie, sondern mehrere einzelne Aktionstrainings und Planungs-Workshops, die direkt auf den G8-Gipfel in Heiligendamm abzielen. Mehr Infos dazu auf der Startseite in der Terminleiste.

Aktionsmaterialien 

Im Attac-Büro gibt es einige nützliche Aktionsmaterialien zum Ausleihen:

  • eine kleine und eine große aufblasbare Weltkugel (1,4 m und 2,8 m Durchmesser, für die große Kugel braucht man ein Aufblas-Gerät, das mitbestellt werden kann)
  • einen großen aufblasbaren schwarzen Koffer, verwendbar als Geldkoffer etc., 3 m x 2 m x 1 m, aufzublasen mit Generator
  • aufblasbare Inseln mit Palme und Banane für Steueroasen und ähnliches (Durchmesser ca. 1,50 m, Luftpumpen)
  • diverse Banner zu den verschiedensten aktuellen Themen
  • diverses Aktionsmaterial zu aktuellen Kampagnen (bitte anrufen und nachfragen)
  • PolitikerInnenmasken (Bush, Merkel, Sarkozy, Blair)
  • drei Paar Stelzen

Bitte meldet Euch bei Interesse im Büro unter (069) 900 281-10.

Rechtshilfe

Immer mehr Gruppen und Einzelpersonen machen mit spektakulären gewaltfreien Aktionen auf die Anliegen und Forderungen von Attac aufmerksam. Damit diese nicht mit unliebsame (Rechts-)Folgen alleine gelassen werden, gibt es den Attac-Rechtshilfefonds.

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Rechtliches: Rechtsfolgen von Aktionen etc.

 

Das Merkblatt "Rechtsfragen bei Aktionen" soll Euch dabei helfen, Aktionen und deren Folgen auch aus rechtlicher Sicht richtig einzuschätzen. Ihr könnt es hier downloaden.

Sollte es doch zu unliebsamen (Rechts-)Folgen kommen, könnt Ihr Euch an den Attac-Rechtshilfefonds wenden.

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Kampagnenplanung für Attac-Gruppen

 

Kampagne ist die Kunst, ohne formelle Machtausübung Veränderungen zu bewirken.

Achtung: Die folgenden Punkte charakterisieren eine idealtypische Kampagne!

 

-> Eine Kampagne hat einen klar definierten Anfang und ist von begrenzter Dauer; am Ende wird ein Schlußpunkt gesetzt

Mit einer Kampagne versuchen wir, innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes das bestehende politische und öffentliche Umfeld den eigenen Wünschen entsprechend zu verändern. Dazu sind zwei Dinge notwendig: Die Kräfte müssen verstärkt und gebündelt werden. Um effektiv zu sein müssen sie auf einen konkreten Punkt einwirken, statt zu versuchen, sämtliche Facetten eines Problems zu bearbeiten. Es ist wie mit den Sonnenstrahlen, die auf einen Quadratmeter Boden scheinen und ihn damit leicht erwärmen. Werden sie jedoch mit Spiegeln auf einen Quadratmillimeter focussiert, kann Feuer entfacht werden.

Idealerweise werden für den Kampagnenzeitraum ein Großteil der verfügbaren personellen und finanziellen Ressourcen auf das Thema konzentriert.

Frage: An welcher Stelle müssen wir den Hebel ansetzen, um mit möglichst wenig Kraftaufwand ein möglichst gutes Ergebnis zu erreichen? Wer ist der passende Gegner (Politiker, Firma, ...)? Wo ist der Gegner besonders empfindlich? An welchem Punkt kann ein politischer Prozeß durch unsere Einwirkung maßgeblich beeinflußt werden?

 

-> Eine Kampagne hat klare Ziele; diese zu erreichen bringt einen Schub für überge­ordneter Attac-Ziele

Die gewünschte Form der Veränderung wird in einer möglichst konkreten Ziel­definition be­schrie­ben. Bei der Zielsetzung kann es durchaus sinnvoll sein, sich auf erreichbare Teilziele zu konzentrieren. Das große Ganze muß natürlich immer im Auge behalten werden.

Einzelne oder beliebig aneinander gereihte Aktivitäten – erscheinen sie für sich genommen auch noch so sinnvoll und richtig – entfalten nur ein Bruchteil jener Wirkung, die ein aufeinander aufbauendes Paket von Kampagnen­-Elemen­ten haben kann.

 

-> Kampagnen vereinen ein ganzes Bündel an Maßnahmen, die in der Gesamtheit die Stärke der Kampagne ausmachen

  • Einzelne Maßnahmen in einem solchen Bündel können sein:
  • Auftakt-Veranstaltung: Aktion
  • Hintergrundarbeit: Infostände, Broschüren
  • konfrontativere Aktionen
  • Mitmachaktionen für einen breite Bevölkerung (Protestpostkarten, Unterschriftenlisten, Online-Aktionen,...)
  • andere Formen der Öff.-Arbeit: z.B. Kinospots, offene Briefe
  • lokale Aktionen in vielen Städten und Orten gleichzeitig und mit gleicher Stoßrichtung, Gespräche mit lokalen Politikern
  • Schlußpunkt: Aktion, z.B. Übergeben von Unterschriften, Pressekonferenz

Checkliste zur Vorbereitung einer Kampagne

 

 O

Wie lautet das genaue Ziel der Kampagne -  was soll am Ende der Kampagne erreicht sein?

 O

Wie lautet das langfristige Oberziel, zu dem die Kampagne beitragen soll

 O

Gibt es Nebenziele (z. B. öffentliches Profil/Bekanntheit, Einnahmen/Mitgliedschaften) und wie genau lauten sie ?

 O

Welches ist der konkrete Missstand, gegen den wir kämpfen?

 O

Warum diese Kampagne zu genau diesem Zeitpunkt?

 O

Welches sind die von uns angebotenen Lösungskonzepte?

 O

Wie lautet unsere zentrale Forderung, wer ist der genaue Adressat dieser Forderung?

 O

Mit welcher Strategie/Taktik können wir unser Ziel erreichen?

 O

Wer sind unsere Verbündeten, bzw. potentiellen Verbündeten? Gibt es geeignete Kooperationspartner?

 O

Wer hat alles ein Interesse daran, daß wir unser Ziel nicht erreichen, wer ist der dabei der wichtigste Gegenspieler, und welche Gegenreaktionen müssen wir einkalkulieren?

 O

Gibt es ein durchgängiges Motto, einen roten Faden für die Kampagne?

 O

Welchen Spannungsbogen können wir durch unsere Strategie und unsere Aktivitäten für die Öffentlichkeit aufbauen, der über den gesamten Kampagnenzeitraum trägt?

 O

Welche emotionalen Aspekte, die uns die Unterstützung der breiten Bevölkerung sichern helfen, bietet das Thema?

 O

Welche Mitmachmöglichkeiten, die uns dem Kampagnenziel näherbringen, bieten sich in der Kampagne für die Mitglieder und/oder die breite Bevölkerung an?

 O

Welche attraktiven Ideen für Events, Aktionen, Initiativen oder andere aufsehenerregenden Aktivitäten gibt es, die uns helfen, unser Kampagnenziel zu erreichen?

 O

Welche Argumente liefert die Kampagne für bestehende und potenzielle Mitglieder, an Attac zu spenden oder Mitglied zu werden?

 O

Gibt es einen Zeitplan für die wichtigsten Abläufe innerhalb des Kampagnenzeitraumes?

 O

Werden sowohl die materiellen als auch die personellen Ressourcen optimal eingesetzt?

 

 

 

Weitere Informationen zur Kampagnenplanung gibt es im Basistext 23: "Konzern, Kritik, Kampagne!" (s. Basistexte) und können bei Fabian Scheidler, Kampagnenunterstützung im Bundesbüro, erfragt werden.

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Infostand: Wie gestalten, woran denken?

Diese Materialien sollten sinnvollerweise auf einem Infostand liegen:

  • Attac-Selbstdarstellungen
  • jeweils 50 Flugblätter, die zum Thema passen, Kampagnenmaterial
  • Mitgliedsformulare (Kopiervorlage schwarz/weiß, farbig)
  • Listen für Adressen von Interessierten (mit Klemmbrett)
  • Übersicht über geplante Veranstaltungen
  • zum Thema passende Attac-Basistexte
  • Attac-Fahnen
  • evtl. Weltkugel oder ein anderer Hingucker
  • Steine, damit die Flugblätter nicht wegfliegen
  • „Goodies“ für Kinder (Luftballons, Aufkleber, Trillerpfeifen, ...): lockt auch die Eltern an den Stand
  • Gummiband, Reißnägel, Kreppband
  • Spendendose
  • Plane gegen Regen
Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Bildung: Vorträge, Seminare, Workshops ...

Attac hat sich die "ökonomische Alphabetisierung" auf die Fahnen geschrieben. Unsere zahlreichen Bildungsangebote:

  • Veranstaltungen wie die Sommer- und Aktionsakademie
  • Seminare
  • Vermittlung von ReferentInnen, auch (und gerade) für Veranstaltungen von Attac-Gruppen
  • Unterrichtsmaterialien
  • Vortrags-Vorlagen

... und zahlreiche weitere Amgebote finden sich unter dem Menüpunkt "Bildungsprogramm" auf unserer Homepage.

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Logos: wo finde ich das Attac-Logo und die Sprechblase?

Die Logos (auch die Sprechblase, das sogenannte "Superzeichen") von Attac lassen sich - wie alle anderen Dateien auch - im Download-Bereich unter den Schlagwörtern / Stichwörtern "Attac" und "Logo" abrufen.

Hinweise zur Verwendung der Logos findet Ihr auf unserer Logo-Sonderseite.

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Jule Axmann
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E-Mail-Adressen bei Attac: Einrichtung

Auf den folgenden Seiten erfährst Du alles Wissenswerte über die Attac-E-Mail-Adresse. Wie wird sie eingerichtet, wie bekomme ich eine und was ist zu beachten ...

Kurzinfos zum Attac-Mailaccount

Um Missbrauch vorzubeugen und den Verwaltungsaufwand in vernünftigen Grenzen zu halten, haben wir die Vergabe von E-Mail-Adresse unter attac.de limitiert:

  • Regionalgruppen bekommen jeweils eine E-Mail-Adresse (ort@attac.de)
  • Bundesweite Kampagnen erhalten ebenfalls ein E-Mail-Postfach (kampagne@attac.de)
  • MitarbeiterInnen der Gremien Attac-Rat und -Koordinierungskreis bekommen für die Dauer ihrer Gremienarbeit eine E-Mail-Weiterleitung (vorname.nachname@attac.de) auf ihre private E-Mail-Adresse. Ein eigenes E-Mail-Postfach ist hier nicht möglich.
  • Hauptamtlichen MitarbeiterInnen des Bundesbüros wird ein E-Mail-Postfach eingerichtet.

Da die E-Mails das zentrale Kommunikationsmedium innerhalb unserer Bewegung sind, empfehlen wir jeder/m Aktiven, sich eine eigene (private) Mailadresse bei einem der freien Dienstanbieter (web.de, gmx.de, freenet.de o.ä.) anzulegen. Bitte auf die dortigen AGB achten!

Die E-Mail-Adressen werden nach Ablauf der Mitarbeit gelöscht, eine Überprüfung aller Mailaccounts findet jährlich statt.

Wenn Du eine E-Mail-Adresse haben möchtest melde Dich bitte unter webteam[at]attac.de. Falls Du eine Weiterleitung bekommst, teile uns bitte Deine private Mail-Adresse mit. Weiterleitung heißt: Deine vorhandene E-Mail-Adresse, z.B. deinname@gmx.de, wird als Empfänger eingerichtet und sämtliche E-Mails werden an diese Adresse weitergeleitet.

Regeln für E-Mail-Adressen

Nach Bereitstellung der Adresse wird Dir ein Passwort zugeteilt.

Stellt die Adresse ein sogenanntes echtes Postfach dar, muss dies im E-Mail-Programm entsprechend eingerichtet werden. Es ist sowohl eine Einrichtung als Pop3 (Herunterladen) als auch als IMAP-Postfach (auf dem Server verwalten) möglich (Infos zu IMAP). Außerdem ist eine rudimentäre Online-Verwaltung der Mails direkt auf dem Server über den Webmailer von JPBerlin ("Squirrelmail") möglich. Alternativ dazu kann auch der Webmailer auf dem Attac-Server genutzt werden, der unter www.attac.de/e-mail erreichbar ist.

Darüberhinaus ist der Server so eingerichtet, dass der Versand der E-Mails erst nach erfolgreicher Authentifizierung möglich ist. Bei diesem Verfahren wird auch beim Senden von E-Mails nach dem Usernamen und dem Passwort gefragt.

Damit kommen wir gleich zur...

Konfiguration des E-Mail-Programms

Leider gibt es bei den unterschiedlichen E-Mail-Programmen die verschiedensten Unwägbarkeiten :-).

Standardwerte

E-Mail-Server ist ein

POP3-Server oder IMAP

Posteingangsserver

mail.jpberlin.de

Postausgangsserver

mail.jpberlin.de

SMTP-Authentifizierung

muss aktiviert sein!!! *

Kontoname

vorname.nachname@attac.de

Kontokennwort

(wurde mitgeteilt)

* SMTP Authentifikation heißt, dass auch beim Senden von E-Mails der Username und das Kennwort gesendet wird. Dies ist eine sehr sichere Methode zum Versenden der E-Mails. Bitte diese Funktion einfach einschalten! Bei den meisten Mail Programmen heißt diese Funktion "SMTP-Authentifizierung" oder auch "Identifizierung" (bei den SMTP Einstellungen von Apple Mail). Bei Thunderbird ist die Funktion unter Extras-> Konten -> Postausgangs-Server -> Bearbeiten -> "Sicherheit und Authentifizierung. Ohne diese Funktion können keine Mails gesendet werden!

  • Bitte nach dem Kontonamen nun @attac.de schreiben! (Wichtig für die Uralt-Konten)
  • Bitte als Postausgangsserver (SMTP) mail.jpberlin.de nutzen, mit mail.attac.de gibt es immermal Probleme. Wir arbeiten daran.

Hilfen für einzelne Programme

· Apple Mail ab OS-X (10.1)

· Outlook-Express Version 4.x / und 5

· Netscape ab Version 6 (WIRD NICHT EMPFOHLEN) *

· Mozilla/Thunderbird

* Netscape Mail kann nicht gut mit unseren neuen Postfächern umgehen. Erfahrungen in den ersten Tagen der Mailumstellungen haben gezeigt das sich dieses Programm nicht für unsere Zwecke eignet. Einfach statt dessen Mozilla Thunderbird benutzen. Das gibt es unter Mozilla.org und ist kostenlos!

Tipp: Bei Outlook und Outlook-Express sollte die E-Mail-Vorschau ausgeschaltet werden. Dies verhindert das Ausführen von in den E-Mails eingefügten Skripten, wie es bei virusverseuchten E-Mails üblich ist:

Bei Outlook-Express kann die Vorschau unter dem Menüpunkt "Ansicht" > "Layout" ausgeschaltet werden. Es öffnet sich die Ansicht "Eigenschaften von Layout des Fensters", dort wiederum kann unter "Vorschau" die Checkbox "Vorschau anzeigen" ausgeschaltet werden. Bei Outlook geschieht dies direkt mit der rechten Maustaste auf dem betreffenden Postfach.

Falls Du glaubst, der Anhang einer E-Mail könnte einen Virus enthalten, so schau Dir besser den Quelltext der E-Mail an: Wähle über die rechte Maustaste "Eigenschaften" > "Details" > "Quelltext" als Text im Editor anzeigen.
Virusverseuchte Anhänge enden meist auf dateiname.pif.doc, oder ähnliches. Pif kommt eigentlich immer vor.

Verschlüsselung

E-Mails sind nicht sicher! Sie werden nur per Klartext übertragen. Zum Organisieren von Aktionen, die nicht im Vorfeld bekannt werden sollen, oder zum Schützen von Daten solltest Du GnuPG verwenden. Dieses Programm kann E-Mails verschlüsseln. Anleitungen: Seminar-Präsentation (PDF), Seminar-Reader (PDF).

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
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Webseitengestaltung

[Dieser Beitrag ist noch im Aufbau ...]

 

Als erste Hilfestellung für die Integration Eurer Gruppenwebseite in Typo3: Unsere Dokumentation.

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
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Austragen: wie beende ich mein Maillinglisten-Abonnement?

Aus einer Maillingliste (z.Bsp. attac-d-info[at]listen.attac.de) kann man sich ganz einfach austragen in dem man ein folgende Webseite aufruft:
listi.jpberlin.de/mailman/options/NAME-DER-LISTE

Für das Attac D-Info lautet die Adresse also:
listi.jpberlin.de/mailman/options/attac-d-info

Auf dieser Seite gibt es die Möglichkeit sich auszutragen (Abo Kündigen) oder dich das Passwort zusenden zu lassen welches für alle Einstellungen erforderlich ist.

Informationen dazu stehen auch in der monatlichen Erinnerungsmail die immer am Ersten eines jeden Monats versendet wird.

Hier noch eine Schritt-für-Schritt Erklärung:

Sie kriegen monatlich eine Paßworterinnerungsmail zugeschickt. Klicken Sie dort auf den angegebenen Link zum Austragen. Sie werden dann nach einem Kennwort gefragt, geben Sie dann das Kennwort an, daß in der Bestätigungsmail enthalten ist und bestätigen Sie den Austrag.

Ganz einfach, drei Schitte:
1) Klick auf den Link
2) Passwort angeben
3) Austragsknopf anklicken

Wenn Sie ihre monatliche Paßworterinnerungsmail nicht parat oder schon gelöscht haben, so können Sie sich das Kennwort von unserem Mailserver zusenden lassen. Gehen Sie dazu auf die Listeninfo-Seite der jeweiligen Mailingliste, aus der Sie sich austragen wollen.

Gehen Sie auf listi.jpberlin.de und wählen Sie die jeweilige Liste aus. Wenn Sie auf der dann folgenden Infoseite ganz unten, im letzten Feld, Ihre Mailadresse eintragen, können Sie dort das Abonnement köndigen, Ihre Einstellungen verändern und sich auch besagtes Kennwort zumailen lassen.

Wenige Sekunden/Minuten später haben Sie dann das benötigte Kennwort an Ihre Mailadresse zugeschickt bekommen. - Auf der Listeninfo-Webseite, auf der Sie sich bereits befinden, können Sie sich dann unter Angabe der Mailadresse und des Kennwortes austragen.

Bitte antworten Sie nicht einfach blind auf diese Paßworterinnerungsmail. Die JPBerlin wird mit viel Arbeit von wenigen Leuten betrieben, bei über 275.000 Mitgliedern in den Mailinglisten können wir nicht täglich ein paar Hundert Leute per Hand ein- oder austragen, nur weil diese keine Lust haben es selbst zu machen.

Bitte versuchen Sie es zuerst selbst (und: JA, es geht!). Nur wenn Sie WIRKLICH nicht klarkommen, helfen wir Ihnen natürliche gerne weiter.

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Passwort vergessen: zum Konfigurieren meines Mailinglisten-Abonnements

Um sich ein neues Passwort senden zu lassen besuchen Sie bitte die Einstellungsseite der entsprechenden Maillingliste:
listi.jpberlin.de/mailman/options/NAME-DER-LISTE

Für das Attac D-Info lautet die Adresse also:
listi.jpberlin.de/mailman/options/attac-d-info

Auf dieser Seite gibt es die Möglichkeit sich auszutragen (Abo Kündigen) oder sich das Passwort zusenden zu lassen welches für alle Einstellungen erforderlich ist.

Informationen dazu stehen auch in der monatlichen Erinnerungsmail die immer am Ersten eines jeden Monats versendet wird.

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Ich bekomme immer irgendwie Mails von irgendwelchen Mailadressen zugeschickt, die auf "listi.jpberlin.de" enden. Was hat es damit auf sich?

Neben der Adresse listen.attac.de gibt es auch einige Listen auf listi.jpberlin.de "hören"... Die JPBerlin ist ein politischer Internet-Service-Provider, der vielen Vereine, Gruppen und Organisationen u.a. sogenannte "Mailinglisten" zur Verfügung stellt. Mailinglisten sind e-Mail-Verteiler, die diese Gruppen hier einrichten können. Über diese Verteiler können interessierte Nutzer zu einem bestimmten Thema diskutieren, bzw. diese Organisationen Informationen an ihre Mitglieder senden ("Newsletter"). Für die Mitglieder dieser Mailinglisten (auch Abonnementen genannt) ist dieser Service natürlich kostenlos.

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Ich kriege monatlich eine Paßworterinnerungsmail zugeschickt. Was soll das? Und wo ist da das Paßwort?

Diese monatliche Erinnerungsmail listet Ihnen auf, in welche dieser Mailinglisten Sie hier eingetragen sind. Damit behalten Sie den Überblick. Ebenfalls ist zu jeder Mailingliste ein Web-Link angegeben, über den Sie sich bequem und sicher austragen können, wenn Sie eine Mailingliste nicht mehr beziehen wollen.

Damit nicht beliebige Dritte Mailadressen aus Mailinglisten streichen können, ist jeder Eintrag durch ein Kennwort gesichert. Sie müssen also dieses Kennwort haben, um sich aus Mailinglisten auszutragen. Es ist für jede Liste unterschiedlich und am Ende der Paßworterinnerungsmail genannt, häufig besteht das Kennwort aus einem fünf oder sechs Zeichen langen Buchstabencode, manchmal haben Nutzer versentlich auch ihre Mailadresse als Kennwort angegeben -- was dann leicht für Verwirrung sorgt.

Schauen Sie ans Ende dieser Kennworterinnerungsmail -- neben dem Namen der Liste steht das Kennwort, darunter der Weblink.

Liste                                    Passwort // URL
----                                     --------
listenname[at]listi.jpberlin.de             passwort
listi.jpberlin.de/mailman/options/ht-world-tour/username%40domain.de

Passen Sie bitte auf: Manche Mailprogramme hauen in den Link einen Zeilenumbruch rein und machen ihn dadurch kaputt. Wenn Sie ihn sich genau ansehen erkennen Sie, daß am Ende Ihre Mailadresse genannt ist. Zestört Ihre Mailsoftware den Link, so ergänzen sie ihn einfach in der Adreßzeile ihres Browsers.

Kaputter Link:

listi.jpberlin.de/mailman/options/ht-world-tour/username%40
domain.de

Korrekter Link:

listi.jpberlin.de/mailman/options/ht-world-tour/username%40domain.de

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Ich habe mich nie in diese Liste eingetragen! Ist das SPAM?

Die JPBerlin (der Provider von Attac.de) ist seit über 19 Jahren Internet-Provider und wurde 1989 gegründet, als es noch nicht mal das World Wide Web gab. Wir sind seriös und legen äußerst viel Wert auf einen vernünftigen, nutzerfreundlichen Umgang und arbeiten aktiv gegen die zunehmende Kommerzialisierung des Internets. Wir haben seit jeher großen Wert darauf gelegt unsere Kunden im richtigen Umgang mit dem Internet und den Gepflogenheiten zu schulen. Wir kennen alle unsere Kunden noch einzeln und haben mit allen mindestens einmal telefoniert um sie einzuweisen.

Das letzte, was wir machen, ist SPAM versenden. Wir handeln nicht mit Mailadressen, wir übernehmen nicht Mailadressen von irgendwoher, wir sammeln Sie nicht selber, wir schicken grundsätzlich nicht Leuten ungefragt e-Mails oder nehmen Sie in diese Verteiler auf. Wir haben definitiv nichts mit den unseriösen Machenschaften einiger e-Mail-Werbeversender zu tun, sondern bekämpfen genau diese Machenschaften mit allen uns zur Verfügung stehenden technischen und politischen Mitteln.

Für die Mailinglisten, die wir den verschiedenen Vereinen, Gruppen und Organisationen zur Verfügung stellen, gelten klare Regeln. Dazu gehört auch eindeutig, daß keinerlei Mailadressen ungefragt in Mailinglisten übernommen werden dürfen. Alle Mailinglistenabonennten müssen den Bezug dieser Informationen ausdrücklich zugestimmt, bzw. sich selbst durch Webforumulare etc. in diese Listen eingetragen haben. Diese Mailinglisten sind keine Werbe- oder PR-Verteiler, sondern Informations- und Diskussionsmailinglisten zum freiwilligen Bezug, die wir interessierten Nutzern und politisch aktiven Menschen zur Verfügung stellen.

Ab und zu erreichen uns Beschwerden von Leuten, die behaupten, Sie hätten nie einem Eintrag zugestimmt und Ihre Adresse sei "illegal" in den Mailinglisten. In fast allen Fällen haben unsere Recherchen ergeben, daß diese Nutzer sehr wohl irgendwann

a) in einem Webformular die jeweilige Organisation gebeten haben, Infos per Mail zuzusenden,

b) auf einer Papierliste auf Veranstaltungen o.ä. ausdrücklich um Zusendung von Infomails gebeten haben.

Wenn Sie zweifel daran haben, so können Sich gerne an unsere Systembetreuung wenden, wir recherchieren strittige Fälle gerne und gehen dem nach. Bitte schrieben Sie uns eine Mail unter Angabe der eingetragenen Mailadresse, des Listennamens und ggf. ein paar Ideen, wie diese Organisation vielleicht sonst an Ihre Adresse gekommen sein könnte. Sollte Ihre Adresse tatsächlich ungefragt in die Listen aufgenommen worden seien, so gehen wir dem nach und mahnen die Betroffenen ab.

Aber bitte: Seien Sie freundlich zu uns, dann helfen wir Ihnen auch gerne engagiert weiter. Bitte nennen Sie auch die fraglichen Mailinglisten, um die es geht. Wir haben hier rund 3.000 Stück davon! Sie erreichen uns bei Problemen unter support[at]jpberlin.de

 

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Ich will mich austragen, aber der Mailinglistenserver meint, ich sei nicht eingetragen.

Viele Leute haben nicht nur eine, sondern gleich ein halbes Dutzend Mailadressen durch Free-Mailer, Firmenadressen, andere Domains usw. usf. Häufig werden dabei die e-Mails von einer Adresse zur anderen weitergeleitet und die Nutzer verlieren etwas den Überblick, wo sie welche Mailadressen mal angegeben haben.

Unser Mailinglistenserver kann Sie natürlich nur dann finden (und austragen), wenn Sie auch die Adresse angeben, mit der Sie hier eingetragen sind! Wenn Sie sich selbst Mailadressen weiterleiten, so kann das eine andere Adresse sein als diejenige, an die Sie unsere e-Mails letztendlich geschickt bekommen.

Wenn unser Server Ihre Mailadresse nicht findet, dann IST sie auch nicht in den Listen eingetragen, dessen können Sie sicher sein. Bitte überlegen Sie dann, ob Sie ggf. mit einer Ihrer anderen Adressen hier in den Verteilern stehen oder ob Sie sich vertippt haben.

Die monatliche Paßworterinnerungsmail enthält übrigens aus genau diesen Gründen genau die Adresse, wie Sie hier eingetragen sind. Sie können dort bequem nachsehen, wie Sie hier eingetragen sind und an welche Adresse wir Ihnen diese e-mails zusenden!

Wenn Sie Ihre Mailadresse nicht mehr wissen, so haben Sie bitte ggf. ein paar Tage bis zur monatlichen Erinnungsmail Geduld und schauen Sie nach. Wir versenden diese Mail i.d.R. in der Monatsmitte.

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Ich habe Probleme und benötige direkte Hilfe. An wen kann ich mich wenden?

Jede Mailingliste hat einen "Besitzer", dem wir diese Liste zur Verfügung stellen und der die Aufgabe hat, die Liste zu pflegen und den Nutzern ggf. manuell Hilfe zu leisten.

Schreiben Sie an listenname-owner[at]listen.attac.de, wobei "listenname" natürlich durch den Namen der Liste ersetzt werden muß... Ihre e-Mail landet dann automatisch bei der verantwortlichen Person.

Bitte schreiben Sie NICHT direkt an die Mailingliste, also NICHT an listenname[at]listen.attac.de, da Ihre e-Mail ggf. an alle Hundert oder Tausend Mailinglistenmitglieder verteilt wird, die mit Ihrem Problem natürlich erst recht nichts zu tun haben und nix anfangen können.

Wenn Sie auch über den "Besitzer" der jeweiligen Liste nicht weiterkommen, so können Sie sich in zweiter Instanz auch gerne an die Systembetreuung der JPBerlin wenden und Ihr Problem - bitte freundlich - schildern. Wir helfen garantiert und unverzüglich. Bitte vergessen Sie nicht anzugeben, mit welcher Liste Sie ein Problem haben und denken Sie auch daran, daß wir die Mailadressebenötigen, mit der Sie eingetragen sind, sonst finden wir Sie bei über 75.000 Mailadressen nicht wieder!

Die Mailadresse der Attac-Listenbetreuung ist webadmin[at]attac.de. Aber bitte wenden Sie sich zu erst an die Listen-Owner.

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Ich habe Angst mich in die Mailinglisten einzutragen, da ich befürchte, daß meine Mailadressen weitergegeben werden.

Wir können Ihnen versichern, dass Ihre Angst unbegründet ist. Die JPBerlin (unser Provider von attac.de) verarbeitet die in den Listen enthaltenen Adressen in keiner Weise weiter oder stellt Sie Dritten zur Verfügung. Sie sind ausschließlich auf dem Mailinglistenserver gespeichert, damit Sie die e-Mails der Listen bekommen können. Im Gegenteil, JPBerlin bekämpft Adresshandel und e-Mail-Werbung (SPAM) mit allen möglichen technischen und politischen Mitteln, so weit es nur geht.

Sie müssen allerdings wissen, daß einige Mailinglisten u.U. offene Teilnehmerlisten haben, die per Web-Seite einsehbar sind. Sie können auf der Infowebseite der Listen sehen, ob die Mitgliedslisten offen gelegt sind oder nicht. Unsere Standardeinstellung bei den Listen ist, daß die Teilnehmerlisten nicht öffentlich einsehbar sind.

Bei einigen politischen Diskussionslisten ist eine AbonnentInnenübersicht zwar nicht öffentlich, aber den eingeschriebenen Mitgliedern der Liste zugänglich, damit die Listenmitglieder wissen können, mit wem sie diskutieren und wer alles ihre e-Mails an diese Liste erhält. Auch diese Einstellung wird auf der Listen-Infoseite angezeigt.

Es gibt einige kostenlose Mailinglistenhoster, die sich vielleicht über Adresshandel oder Werbeversand refinanzieren. Die Mailinglisten von JPBerlin sind hingegen ein unkommerzielles Projekt, dass Gruppen, Vereinen und anderen Organisationen günstig Infrastruktur zur Verfügung stellt. JPBerlin finanziert sich ausschließlich aus den Nutzungsbeiträgen seiner Kunden, auch Attac ist mit seinen Webangeboten JPBerlin-Kunde.

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Werden die Beiträge an die Listen irgendwo öffentlich archiviert?

Einige Mailinglisten haben ein öffentliches Web-Archiv aller Beiträge, einige Listen haben ein Archiv, das nur von eingetragenen Mitgliedern der Liste einsehbar ist. -Die meisten unserer Listen haben kein Webarchiv. -Das ist Einstellungs- und Entscheidungssache des jeweiligen Betreibers der Mailingliste.

Sie können auf der Info-Webseite der jeweiligen Liste sehen, ob ein Archiv existiert und ob es ggf. öffentlich ist.

Bedenken Sie bitte: Sie senden ggf. an eine öffentliche Liste, wo sich beliebige Personen eintragen können. Alle Beiträge an solche Listen müssen Sie also als "öffentlich" ansehen und damit rechnen, daß sie an einen unbestimmten Empfängerkreis gehen, den Sie nicht kontrollieren können.

Hat eine Mailingliste ein öffentliches Webarchiv, so wird dieses Archiv ggf. auch von den zahlreichen Suchmaschinen des Internets (z.B. google) regelmäßig besucht und indiziert, so daß Ihre Beiträge ggf. auch über Google gefunden werden können.

 

Kategorie: Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Fehler entdeckt

Sie haben eine Fehler auf einer unserer Webseiten entdeckt?
Bitte senden Sie und eine Mail mit dem Hinweis auf diese Seite mit Internetlink an fehler[at]attac.de

Vielen Dank für Ihre Mithilfe

Kategorie: Webseite
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
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Mein Name wird im Zusammenhang mit Attac bei Google o.ä. gefunden

Dies kann zum einen daran liegen, dass Sie einen Beitrag an eine öffentliche Maillingliste gesendet haben die Archiviert wird. Google durchsucht auch unser Maillinglistenarchiv.
Oder Sie haben mal einen Beitrag auf attac.de verfasst, waren in einer Pressemitteilung genannt o.ä.

i.d.R. erlauben Sie uns mit der Nennung Ihres Namens in einer z.Bsp. Pressemitteilung die Veröffentlichung. Wir haben weiter keinerlei Einfluss darauf was Google durchsucht und was nicht.
Auch wenn wir Ihren Namen löschen, taucht er bei Google i.d.R. noch auf, da Google einen eigenen Seiten Cache unterhält. Sie müssen sich dann bitte an Google oder den jeweiligen Suchmaschienen Inhaber wenden.

Ähnlich ist es bei unseren Maillinglisten. Sie akzeptieren diesen Umstand sobald Sie eine solche Maillingliste mit Nachrichten "Füttern".

Natürlich löschen wir Ihren Namen auf Wunsch von unserer Webseite. Wir können aber keine Garantie für Suchmaschienen übernehmen bei denen Sie ggf. weiterhin gefunden werden.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an webteam[at]attac.de

Kategorie: Webseite
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
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Kann ich auch per Telefon bestellen?

Ja, das ist zu unseren Bürozeiten immer möglich. Bitte rufen Sie in unserem Bundesbüro in Frankfurt unter 069 900 281 10 an und geben Sie dort Ihre Bestellung auf.

Kategorie: Webshop
Ansprechpartner: Christine Starzmann
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Ich kann den Einkauf nicht abschließen - lande wieder im Warenkorb

Bei einigen Browsern und Betriebssysteme ist es nicht möglich, in unserem WebShop zu bestellen. Wir konnten das Problem noch nicht zu 100% lokalisieren.
Es können Artikel gewählt werden aber der Link zum Bezahlvorgang (Kasse, Einkauf abschließen) läuft ins Leere und man landet wieder im Warenkorb.

Es hat sich gezeigt, dass dieses Problem besonders bei AOL Internetzugängen auftritt, besonders wenn der AOL eigene Browser benutzt wird.

Wir empfehlen jeden WebShop Nutzer einen der folgenden Internet-Webbrowser zu verwenden, immer in der aktuellen Version:
- Mozilla Firefox für Apple Mac OS-X, Windows und Linux (www.mozilla.org)
- Apple Safari für Mac OS-X und Windows (www.apple.com/de/safari)

Ausserdem ist darauf zu achten, dass Cookies in Ihren Browsereinstellungen akzeptiert sind und Java bei Ihnen erlaubt ist. Jeweilige Infos zu den Einstellungen gibt es in der Hilfe Ihres Webbrowsers.

Kategorie: Webshop
Ansprechpartner: Christine Starzmann
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Sind die Formulare auf Attac.de sicher?

Unsere Formulare zum Spenden, Mitglied werden und auch sonst alle anderen werden immer mit verschlüsselter Technik (Https) aufgerufen. Dies erkennen Sie an der Internetadresse. Statt www.attac.de steht in Ihrem Browser https (S am Ende) https://www.attac.de!

 

Dies bedeutet, dass Sie sich nun in einer mit 128 Bit verschlüsselten Verbindung befinden. Alle Daten die nun eingeben werden verschlüsselt an uns übertragen und verarbeitet.

 

Unsere Verschlüsselung ist von einem der größten Zertifizierungsdienste geprüft. (Thawte Premium Server CA.)

und ist ausgestellt auf unseren ehemaligen Trägerverein "Share e.V.". Sollten Sie eine Aufforderung Ihres Browsers bekommen so können Sie unserem Sicherheitszertifikat getrost vertrauen.

 

Informationen zu SSL und Sicherheitszertifikaten gibt es unter:

de.wikipedia.org/wiki/Hypertext_Transfer_Protocol_Secure

Kategorie: Webseite
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
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Was ist eine Prüfziffer (Captcha)

CAPTCHAs werden verwendet, um zu entscheiden, ob das Gegenüber einMensch oder eine Maschine ist.

CAPTCHAs sollen im Internet sicherstellen, dass nur Menschen und keine programmierten Bots bestimmte Dienste nutzen können und somit Spam und andere Werbung verbreiten.


Mögliche Anwendungsgebiete sind Dienste, bei denen Bots den Dienst manipulieren oder missbrauchen können, wie etwa Online-Umfragen, Gästebücher, Registrieren von E-Mail-Adressen (von denen Spamgesendet werden kann) oder die Vermeidung von Spam durch Verschleierung der E-Mail-Adresse.

Kategorie: Webseite
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
Antwort auf/zuklappen

Die Prüfziffer (Captcha) wird nicht angezeigt

Bei einigen Browsern und Betriebssystemen kann es zu Problemen bei der Darstellung der Prüfziffer kommen.

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine aktuelle Version Ihres Internetbrowsers verwenden. Nutzen Sie keine alten Webbrowser wie Netscape Navigator 4 oder Internet Explorer 4 oder 5!

 

Von uns Empfohlene Browser sind:

- Mozilla Firefox (für Apple Mac OS, Linux und Microsoft Windows) www.mozilla.org

- Apple Safari (für Windows und Apple Mac OS) www.apple.com/de/safari

 

Sollte die Ziffer tatsächlich nicht angezeigt werden kann es an der Auslastung unseres Servers liegen. Bitte versuchen Sie einfach die Seite neu zu laden. Löschen Sie ggf. auch den Browser Cache vor dem neu laden der Seite. (Bei Windows mit ALT+F4)

Kategorie: Webseite
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
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Speicherung von persönlichen Daten

Wir speichern und verwenden Ihre personenbezogenen Daten einschließlich Ihrer Haus-Adresse, Ihrer E-Mail-Adresse und evtl. Kontoinformationen auschließlich zur Abwicklung Ihrer Bestellungen und eventueller Rücksendungen im Attac WebShop.
Mitglieds und Spenderdaten werden einer von uns selbst verwalteten, höchst abgesicherten Datenbank gespeichert und auch nur für den von Ihnen gewünschten Zweck (Spendeneinzug, Mitgliedsbeiträge, bestellte Publikationen wie Rundbriefe etc.) genutzt.

Ihre E-Mail-Adresse nutzen wir nur für Informations-Schreiben und falls gewünscht, für unseren eigenen Newsletter.

Keine Weitergabe von personenbezogenen Daten
Wir geben Ihre personenbezogenen Daten einschließlich Ihrer Haus-Adresse und E-Mail-Adresse nicht an Dritte weiter. Ausgenommen hiervon sind unsere Dienstleistungspartner, die zur Bestellabwicklung die Übermittlung von Daten erfordern, wie Deutsche Post oder unsere Banken. In diesen Fällen beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten jedoch nur auf das erforderliche Minimum.

Auskunft, Berichtigung, Sperrung und Löschung

Sie haben ein Recht auf Auskunft sowie ein Recht auf Berichtigung, Sperrung und Löschung Ihrer gespeicherten Daten. Kontaktieren Sie uns dazu bitte per E-Mail an datenschutz[at]attac.de.

Datenschutzgesetze

Personenbezogene Daten werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) sowie des Informations- und Teledienstedatenschutzgesetz (TDDSG) erhoben und gespeichert.(Diese Grundsätze zum Datenschutz sind rechtlich in unseren AGB verankert.

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Cookies

In unserem WebShop werden in den Cookies Informationen über den Inhalt des Warenkorbs gespeichert, die dann bei Ihren nächsten Besuchen aufgerufen werden können. Wenn Sie sich bei uns im Shop anmelden oder eine Bestellung aufgeben möchten, benötigen wir Ihre Kundendaten. Wenn Sie schon Kundin/Kunde bei uns sind, können Sie sich ganz einfach über Ihre E-Mail Adresse und Ihr persönliches Passwort anmelden. Die in einem Cookie abgelegten Daten erübrigen Ihnen das Ausfüllen der Formulare.

Andere Bereiche unserer Webseite, außer unser Forum, nutzen die Technik der Cookies nicht, außer es ist explizit angegeben.

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Auskunft, Berichtigung, Sperrung und Löschung von Daten

Sie haben ein Recht auf Auskunft sowie ein Recht auf Berichtigung, Sperrung und Löschung Ihrer gespeicherten Daten. Kontaktieren Sie uns dazu bitte per E-Mail an info@attac.de.

Kategorie: Webseite
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
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Was ist der attac-Trägerverein e.V. ?

Der Ratschlag in Aachen 2003 hat (mit ausdrücklicher Zustimmung von share e.V.) beschlossen, dass share e.V. möglichst bald als Rechtsträger von Attac durch den Attac Trägerverein e.V. abgelöst werden soll. Die enge Anbindung des Attac-Trägervereins an das Attac-Netzwerk soll dadurch sichergestellt werden, dass nur Mitglieder des Attac-Rates Mitglieder des Vereins werden können. Der beschlossene Antrag findet sich auf der Ratschlags-Webseite Aachen (www.attac.de/ratschlag-aachen/antrag03.php). Zentraler Bestandteil dieses Beschlusses sind hierbei die Überlegungen zur zukünftigen Rechtsform von Attac.

Da die in Aachen 2003 beschlossene Satzung eine recht außergewöhnliche Konstruktion ist (der Ratschlag von Attac-D wählt Menschen in Rat und Ko-Kreis und nur diese dürfen Vereinsmitglieder sein, der Ratschlag seinerseits ist aber keine juristische Person), waren Verzögerungen bei Eintragung und Anerkennung der Gemeinnützigkeit zu erwarten. Da in 2003 das Finanzamt Verden die Anerkennung der Gemeinnützigkeit von share e.V. weiterhin verweigerte, sollte der Attac-Trägerverein e.V. aber als Rechtsträger so schnell wie möglich eingerichtet und als gemeinnützig anerkannt werden, um die Rechtsgeschäfte zum 1.1.2004 zu übernehmen. Daher wurde der Attac-Trägerverein zunächst mit einer Standardsatzung gegründet. Trotzdem stellte sich das Finanzamt Frankfurt quer und bestand darauf, erst die offene Frage der Gemeinnützigkeit von Share zu klären, bevor der Attac-Trägerverein gemeinnützig werden könne.

Inzwischen ist die Gemeinnützigkeit von share e.V. vom Finanzamt Frankfurt wiederhergestellt worden. Ferner hat der Attac-Rat am 24.4.2004 eine Änderung der Standardsatzung des Attac-Trägerverein e.V. beschlossen, um Anforderungen des Finanzamts Frankfurt zur Erlangung der Gemeinnützigkeit zu entsprechen. Diese Satzungsänderung liegt derzeitig dem Amtsgericht Frankfurt vor und wir erwarten die Eintragung der Satzungsänderung und die Anerkennung der Gemeinnützigkeit noch in diesem Jahr. Sobald diese erteilt ist, werden wir die derzeitige Standardsatzung in die vom Ratschlag beschlossene Satzung per Satzungsänderung auf der Mitgliederversammlung überführen. Wir haben das nicht bereits früher getan, weil der Attac-Trägerverein nun wenigstens zum 1.1.2005 die Rechtsträgerschaft von Attac-Deutschland übernehmen soll und wir für die Eintragung der von Ratschlag beschlossenen, komplexeren Satzung noch einige Schwierigkeiten erwarten.

Bei der kommenden Ratssitzung am 19.-21.11.2004 werden die vom Ratschlag 2004 in Hamburg neu gewählten Mitglieder des Rates und des Koordinierungskreises als Mitglieder in den Verein aufgenommen.

Für die Mitarbeit in den Gremien des Attac-Trägervereins gibt es übrigens keinerlei Vergütung oder Aufwandsentschädigung.

Weitere Infos

  • Satzung nach dem Stand vom Ratschlag am 24.11.2003.
  • Satzung nach der Satzungsänderung am 24.4.2004, die notwendig war, um die Gemeinnützigkeit zu erlangen.
Kategorie: Attac Strukturen
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Was ist der Ratschlag ?

Der Ratschlag ist das höchste Entscheidungsgremium von Attac. Er trifft sich zweimal jährlich und zwar einmal als "Attac-Basistreffen" mit dem Schwerpunkt auf Erfahrungsaustausch und ein weiteres Mal mit dem Schwerpunkt Entscheidungsgremium u.a. mit den jährlichen Wahlen zum Attac-Rat und zum Koordinierungskreis. Beide Treffen sind öffentliche Vollversammlungen.

Der Attac-Ratschlag ist ein öffentliches Treffen aller interessierten Menschen aus den Mitgliedsorganisationen, Ortsgruppen sowie den bundesweiten Arbeitszusammenhängen und aktiver Nichtmitglieder. Entscheidungen werden im Konsensverfahren getroffen. Abstimmungen sollen die Ausnahme sein. Für den Fall von Abstimmungen und Wahlen werden von den Mitgliedorganisationen und Ortsgruppen Delegierte bestimmt (zum Delegiertenprinzip s.u.).

Der Ratschlag ist eine bundesweite Vollversammlung, auf der alle Anwesenden, egal ob Attac-Mitglieder oder nicht, Rede- und Stimmrecht haben. Zusätzlich bestimmen die Attac-Gruppen, Mitgliedsorganisationen und bundesweiten Arbeitszusammenhänge ihre Delegierten nach ihrem eigenen Verfahren, das nicht bundesweit zentral geregelt wird.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

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Was ist das Entscheidungsverfahren auf dem Ratschlag ?

Mehrheitsentscheidungen und Wahlen werden von den Delegierten bestimmt.

Mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten wird entschieden:

Geschäftsordnung
Finanzfragen
Haushaltsplan
Ort des Ratschlages
Politische Grundsatzfragen werden nach dem konsensorientierten Verfahren entschieden.

(alles Beschlüsse vom Ratschlag Frankfurt 2002

Kategorie: Attac Strukturen
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Wie kann ich mich um ein Mandat bemühen ?

Meldung aller KandidatInnen Alle KandidatInnen für den Attac-Rat und den Koordinierungskreis sollen ihre Kandidatur samt ihrem Mandat vorher beim Attac-Büro stellen. Kandidaturen sind jedoch auch spontan auf dem Ratschlag möglich.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

Kategorie: Attac Strukturen
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Welche Rechte habe ich als Mitglied ?

Für alle Organe von Attac gilt, dass Mitglieder und Nichtmitglieder von Attac die gleichen Rechte haben.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002, redaktionell überarbeitet durch Einfügung des 2. "von Attac")

Kategorie: Attac Strukturen
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Wie wird der Rat gewählt ?

Die VertreterInnen der Attac-Gruppen

Die Bestimmung der 24 VertreterInnen der Attac-Gruppen erfolgt in den gleichen Regionalversammlungen, wie oben beschrieben.

In diesen vier Regionalversammlungen wählen die Delegierten aus der jeweiligen Region jeweils sechs VertreterInnen, davon max. drei Männer, nach dem gleichen Verfahren mit dem auch die VertreterInnen der Regionalgruppen im Kokreis gewählt werden.

Die VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen

Die 12 VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen im Attac-Rat werden über das gleiche Verfahren bestimmt, wie die VertreterInnen der Organisationen im Koordinierungskreis (s.o.).

VertreterInnen der bundesweiten Arbeitszusammenhänge

Zur Bestimmung der VertreterInnen der bundesweiten Arbeitszusammenhänge im Attac-Rat gilt das gleiche Verfahren wie für ihre VertreterInnen im Koordinierungskreis (s.o.). Eine Obergrenze wurde nicht festgelegt.

Kooptation

Der Attac-Rat und der Koordinierungskreis können weitere Mitglieder zum Attac-Rat einladen. Dies ist vom Attac-Rat zu bestätigen (Kooptation).

--- (Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

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Wie werden die Attac-Gremien auf dem Ratschlag gewählt?

Verfahren für die Wahlen von Koordinierungskreis und Rat auf dem Attac Ratschlag

Auf dem letzten Wahlratschlag hat sich gezeigt, dass es einige Unklarheiten im Wahlverfahren für Rat und Kokreis gab, darum sind hier einige Ergänzungen und Klarstellungen. Dieses Wahlverfahren gilt erst einmal nur für diesen Ratschlag.

Wer wird gewählt?

Auf dem Ratschlag 2002 in Frankfurt haben wir im Konsens beschlossen, dass Kokreis und Rat durch folgende Wahlen besetzt werden.

  1. Koordinierungskreis
  • Kokreiswahlen in den Regionalkonferenzen: jeweils zwei VertreterInnen der lokalen Gruppen, davon max. 1 Mann (d.h. zwei Frauen sind durchaus möglich). Wahlberechtigt sind nur die Delegierten aus der jeweiligen Region.
  • Kokreiswahlen in der Organisationsversammlung: 6 Organisationen, keine Quotierung. Wahlberechtigt sind nur die Delegierten der Mitgliedsorganisationen.
  • Wahlen der verbleibenden Kokreis-VertreterInnen der Attac-Gruppen im Plenum. (min. 4, evtl. mehr, wenn nicht jede Regionalkonferenz zwei KandidatInnen gewählt hat.) Unter den Gewählten dürfen nur so viele Männer sein, dass die Gesamtzahl der männlichen Vertreter der Gruppen 6 nicht überschreitet. Wahlberechtigt sind nur die Delegierten der Attac-Gruppen.
  • Wahl von drei bundesweiten Attac-AGs im Plenum für den Kokreis. Wahlberechtigt sind alle Delegierten, keine Quotierung .
  1. Rat
  • Wahl der RatsvertreterInnen in den Regionalkonferenzen: Jeweils 6 VertreterInnen der lokalen Gruppen, davon jeweils max. 3 Männer. Wahlberechtigt sind nur die Delegierten aus der jeweiligen Region.
  • Wahl von 12 Organisationen für den Attac-Rat in der Organisationsversammlung. Wahlberechtigt sind nur die Delegierten der Organisationen. Quotierung spielt keine Rolle
  • Bundesweite anerkannte AGs, die durch die anderen VertreterInnen noch nicht im Rat vertreten sind, dürfen jeweils eineN VertreterIn in den Rat entsenden.

Ablauf:

Quotierung: Zunächst werden die für Frauen reservierten Plätze besetzt, danach in einem zweiten Verfahren die offenen Plätze, wo die Frauen, die bis dahin nicht gewählt wurden, wieder antreten können. Insgesamt kann es also bis zu 6 Wahlgänge geben. Während die Stimmen für die Frauen noch ausgezählt werden, können sich die Männer schon einmal vorstellen.

Vorstellung: Nachdem sich alle KandidatInnen vorgestellt haben, folgt eine Fragenrunde, auf die alle KandidatInnen antworten dürfen.

Im ersten Wahlgang hat jedeR DelegierteR genauso viele Stimmen wie Plätze zu vergeben sind. Die Bestplatzierten sind gewählt, sofern sie mindestens 50% der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten haben.

Sollten noch Plätze zu besetzen sein (dies ist dann der Fall, wenn nicht genug Menschen die notwendigen 50% erreicht haben), findet ein zweiter Wahlgang für die verbleibenden Plätze statt. Hier dürfen maximal doppelt so viele KandidatInnen antreten, wie Plätze noch frei sind. Hierfür kommen nur die bestplatzierten KandidatInnen aus dem ersten Wahlgang in Frage. JedeR DelegierteR hat genauso viele Stimmen wie noch Plätze zu besetzen sind. Die Besetzung der Plätze erfolgt analog zum 1. Wahlgang.

Sofern immer noch Plätze zu besetzen sind, findet analog zum zweiten noch ein dritter Wahlgang statt, bei dem dann allerdings nur noch einE KandidatIn pro Platz (wieder die Bestplazierten vom Wahlgang davor) antreten darf. JedeR DelegierteR hat genauso viele Stimmen wie noch Plätze zu vergeben sind. Wer im dritten Wahlgang nicht mindestens 50% der abgegebenen gültigen Stimmen (inkl. Enthaltungen) erreicht, ist nicht gewählt.

Wenige KandidatInnen: Sollten nicht mehr als doppelt so viele KandidatInnen antreten, wie Plätze zu besetzen sind, entfällt der erste Wahlgang und es wird direkt mit Wahlgang 2 eingestiegenSollten nicht mehr KandidatInnen antreten als Plätze zu besetzen sind, entfallen Wahlgang eins und zwei und es findet nur der 3. Wahlgang statt.

Stimmengleichheit: Sollte aufgrund von Stimmengleichheit nicht entscheidbar sein, wer gewählt wurde, so gelten beide als nicht gewählt und dürfen im nächsten Wahlgang wieder antreten. Sollte aufgrund von Stimmengleichheit nicht klar sein, wer im 2. oder 3. Wahlgang wieder antreten darf, so dürfen alle stimmengleichen KandidatInnen antreten. Wenn im 3. Wahlgang deswegen mehr KandidatInnen antreten sollten als Plätze zu vergeben sind, findet evtl. ein 4. Wahlgang statt. Bei erneuter Stimmengleichheit entscheidet dann das Los, wer dort kandideren darf.

---

Beschluss des Ratschlags 2004 in Hamburg

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Wie sieht die Aufteilung in Regionalversammlungen aus?

Die Mitglieder für Rat und Kokreis werden in vier unabhängigen Regionalversammlungen der Attac-Gruppen gewählt und im Plenum verkündet (außerdem gibt es noch die Wahlversammlung der Mitgliedsorganisationen). Die Zuordnung der Delegierten aus den Attac-Regionalgruppen zu den Regionalversammlungen ist nach Bundesländern gelöst und sieht folgendermaßen aus:

Gruppen Nord
das sind: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen

Gruppen Süd
das sind: Bayern, Baden-Württemberg

Gruppen Ost
das sind: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen

Gruppen West
das sind: Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

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Was sind Bundesweite AGs ?

Die bundesweiten AGs bestehen aus allen Interessierten in einem Themenbereich. Sie können eigenständige Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen dieses Themenbereiches unter ihrem Namen ("Attac-AG xy") nach außen vertreten, nachdem sie als AG vom Attac-Rat anerkannt wurden.

Bundesweite Attac-AGs haben, sofern sie nicht selbst im KoKreis vertreten sind, eine Ansprechperson im Ko-Kreis, um den Informationsfluss innerhalb von Attac zu verbessern. Nach dem Einverständnis des Attac-Rates können bundesweite AGs im Rahmen des Selbstverständnispapiers von Attac in eigenem Namen auftreten und handeln.


(Beschluss Ratschlag 2002 in Frankfurt

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Was ist der Kokreis ?

Der Koordinierungskreis trifft sich normalerweise monatlich. Er ist ein Arbeitsgremium. Der Koordinierungskreis vertritt Attac im Rahmen der politischen Beschlüsse von Attac-Rat und Ratschlag nach Außen und organisiert die Durchführung bundesweiter Aktionen und den internen Kommunikationsfluss. Er kann aus seiner Mitte ein kleineres Gremium (wie z.B. die Finanz- und Büro-AGs des Kokreises) beauftragen, das organisatorische und geschäftsführende Aufgaben übernimmt, aber keine politisch bedeutenden Fragen klärt.

Der Koordinierungskreis besteht aus 21 Mitgliedern. 12 Mitglieder entsenden die Attac-Gruppen, 6 die Mitgliedsorganisationen und 3 weitere die bundesweit relevanten Attac-Arbeitszusammenhänge wie z.B. Arbeitgruppen, Kampagnen, wissenschaftlicher Beirat, Frauennetzwerk, usw.

Das Büro wird vom Koordinierungskreis eingesetzt und kontrolliert.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002

Kategorie: Attac Strukturen
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Was ist der Rat ?

Der Attac-Rat trifft sich etwa viermal im Jahr. Er diskutiert richtungsweisende Prozesse und notwendige weiterreichende Entscheidungen zwischen den Ratschlägen. All die langfristigen Themen, für die der Ratschlag nicht die Ruhe und Kontinuität und der Koordinierungskreis nicht die Zeit bietet, sollen hier diskutiert werden. Er soll die Ideen und Vorstellungen aller Teile von Attac zusammenbringen. Der Attac-Rat dient der Beteiligung der Gruppen und Mitgliedsorganisationen verschiedener politischer Hintergründe. Er ist auch für sich entscheidungsfähig.

Der Attac-Rat besteht aus den Mitgliedern des Koordinierungskreises sowie aus mehr als der doppelten Zahl weiterer Mitglieder. Die Attac-Gruppen entsenden 24 weitere Mitglieder aus den vier Attac-Regionen (Nord, Süd, Ost, West). Die Mitgliedsorganisationen entsenden 12 weitere Mitglieder. Ferner sollen alle weiteren bundesweit relevanten Attac-Arbeitszusammenhänge wie Arbeitsgruppen, Kampagnen, wissenschaftlicher Beirat, Frauennetzwerk, die durch die vorher gewählten Gruppen- oder OrganisationsvertreterInnen noch nicht abgedeckt sind, VertreterInnen entsandt werden.

(Beschluss Ratschlag 2002 in Frankfurt)

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Wie ist das Verhältnis share e.V. - Attac ?

Als im Jahr 2000 das Netzwerk zur demokratischen Kontrolle der internationalen Finanzmärkte gegründet wurde, war noch völlig unklar, wie sich das Projekt entwickeln würde und ob sich der ganze Aufwand mit der Erstellung eines eigenen Vereins lohnen würde. Darum wurde keine eigene Rechtsform gefunden sondern share e.V. wurde beauftragt, die Trägerschaft des Netzwerks zu übernehmen. Seit Anfang 2000 ist share daher der Rechtsträger von Attac, d.h. alle rechtlich wirksamen Verträge des Netzwerks werden durch share e.V. geschlossen. Dies gilt insbesondere für das Einziehen von Beiträgen, die Erstellung von Spendenquittungen, die Anmietung von Räumen oder die Einstellung von Personal. Die Mitglieder von Attac sind formal gesehen Fördermitglieder von share e.V.

Share e.V. richtet sich dabei nach den Diskussionen innerhalb des Netzwerks und in seinen Gremien und nach den Bestimmungen der Abgabenordnung. Letztendlich bindend sind diese Absprachen allerdings nicht. Im Zweifelsfalle entscheiden die Organe von share e.V. Sie könnten dies auch gegen den Willen der Attac-Organe tun. (Dies ist allerdings bisher noch nicht geschehen.) Wäre dies nicht so und könnten die Organe von share e.V. nicht im Zweifelsfalle abschliessend über die Mittel des Vereins und damit auch des Netzwerks beschliessen, wäre die Gemeinnützigkeit von share e.V. und damit auch des Projektes Attac gefährdet. Ein Entzug der Gemeinnützigkeit hätte für share (und damit auch für Attac) die Folge, dass viele Hunderttausend Euro an das Finanzamt zurückgezahlt werden müssten.

Diese Konstruktion ist nicht unproblematisch, sondern beruht letztlich auf dem Vertrauen zu den Personen innerhalb von share e.V. Die Attac-Gremien haben dabei auf ausdrücklichen Wunsch von share e.V. beschlossen, einen neuen Rechtsträger zu finden. Auf dem Ratschlag in Aachen wurde daher beschlossen, den Attac-Trägerverein zu gründen, der diese Aufgabe von share übernehmen soll. Dieser Verein ist inzwischen gegründet und beim Registergericht Frankfurt eingetragen. Sobald das Finanzamt seine Gemeinnützigkeit anerkannt hat, wird er die Rolle der Rechtsträgerschaft übernehmen.

Ein paar Worte noch zur Mitgliederstruktur von share e.V.: Die Mitgliedschaft in share e.V. ist nicht offen, sondern nur mit Zustimmung des Vereins möglich. Dies entspricht dem Charakter von share e.V., der auf der jahrelangen Zusammenarbeit und dem persönlichen Vertrauen eines halben Dutzends von Einzelpersonen beruht. Das nicht jeder aufgenommen wird ist bei Vereinen auch keineswegs unüblich und gilt z. B. auch für die Heinrich-Böll-Stiftung e.V., Greenpeace e.V. oder den Trägerverein der Projektwerkstatt in Saasen.

Weitere Informationen zu share e.V. finden sich auf der share-Webseite www.share-online.de. Dort findet sich auch die Satzung (www.share-online.de/satzung.pdf) von share e.V.

Kategorie: Attac Strukturen
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Wie soll die zukünftige Rechtsform von Attac aussehen ?

Grundsätzliches zur Diskussion um rechtliche Lösungen Bei Diskussionen um rechtliche Fragen gibt es immer wieder die Tendenz, zuerst über konkrete rechtliche Lösungen zu reden, (z.T. mit angeblichen juristischen Sachzwängen als Argumenten) bevor diskutiert wird, welche Ziele mit einer Rechtsformlösung eigentlich verfolgt werden. Deshalb wollen wir, bevor wir auf mögliche Lösungen eingehen, die Frage nach den Zielen an den Anfang stellen.

Ausgangslage

Attac ist formaljuristisch ein abhängiges Projekt von Share e.V. Unsere Mitglieder sind formal nichtstimmberechtigte Fördermitglieder von Share e.V. Dieser Zustand ist aus demokratischen Gründen und wegen der Möglichkeit des Missbrauchs durch die Share-Mitglieder höchst fragwürdig. Außerdem entsteht dem Vorstand von Share e.V. angesichts des inzwischen erheblichen finanziellen Volumens von Attac ein nicht unwesentliches Risiko. Der Koordinierungskreis hat sich auf seiner Sitzung Ende September 2001 mit der Frage der zukünftigen Rechtsform befasst. Der Rat hat daraufhin im Juli 2002 eine Arbeitsgruppe eingerichtet, der Sven Giegold, Irene Wollenberg, Philipp Hersel und Richard Schmidt angehören. Im weiteren Verlauf hat noch Holger aus der Attac-Gruppe Freising mitgewirkt. Der Vorschlag unten basiert auf dem dort diskutierten. Nun gilt es die Hausaufgaben zu machen.

Ziele einer bundesweiten Rechtsform Haftungsbegrenzung

Eine Rechtsform soll das Risiko für die handelnden Personen begrenzen und für die Mitglieder ausschließen. Gerade von Gewerkschaften war wiederholt zu hören, dass sie mit einem Beitritt zögern, solange der Haftungsausschluss nicht garantiert ist (Was er zwar derzeit ist, aber durch die wenig transparente Situation nicht klar wird).

Gemeinnützigkeit

Für SpenderInnen und Mitgliedsbeiträge sollte der Spendenabzug möglich sein. Auch für Stiftungen und öffentliche ZuschussgeberInnen ist Gemeinnützigkeit oft Voraussetzung der Förderung.

Problemloser Geldfluss zwischen Orts- und Bundesebene

Gelder von der Bundesebene sollten möglichst unbürokratisch der Ortsebene zur Verfügung gestellt werden können.

Begrenzung des Verwaltungsaufwandes

Der Verwaltungsaufwand sollte möglichst gering sein.

Einfachheit und Vermeidung von Bürokratie

Unsere Rechtsstruktur sollte einfach zu verstehen und möglichst unbürokratisch sein.

Verbindliche demokratische Struktur

Entscheidungen sollen demokratisch gefällt werden. Die nach einem demokratischen Verfahren getroffenen Entscheidungen sollen dann auch verbindlich sein.

Missbrauchsresistente Struktur

Die Struktur sollte es so weit wie möglich ausschließen, Ressourcen von Attac zu mißbrauchen oder die Organisation durch eine “feindliche Übernahme��? o.ä. zu instrumentalisieren.

Sicherung der Verwendung des Namens “Attac��? In einem noch festzulegenden demokratischen Verfahren sollte das Recht zur Verwendung des Namens “Attac��? entziehbar sein.

Vertretungsbefugnis

Die Rechtsform sollte klar regeln, wer in welchen Grenzen vertretungsberechtigt ist.

Umstellungskosten

Aufwand und Kosten der Umstellung auf die neue Rechtsform sollen möglichst gering sein. Mitglieder und Spender dürfen nicht verloren gehen.


Juristische Lösungen

Um die Komplexität der Entscheidung zu reduzieren, ist es sinnvoll, sich die Rechtskonstruktion ähnlicher Organisations-/Netzwerk-Gebilde wie Attac anzusehen.


Lösungsvorschlag

Attac gründet einen bundesweiten, gemeinnützigen Trägerverein, der in das Vereinsregister eingetragen wird. Mitglieder des Trägervereins sind die Mitglieder des aktuellen Koordinierungskreises und/oder des Rates (vom Ratschlag als Vollversammlung basisdemokratisch legitimierte Leitungsgremien von Attac). Alle Mitglieder und UnterstützerInnen von Attac – Organisationen wie Privatpersonen – werden Fördermitglieder des Trägervereins. Dadurch ist die Haftung der Fördermitglieder des Vereins ausgeschlossen. Die Mitglieder des Vorstandes sind auch nur bei vorsätzlichem Missbrauch haftbar zu machen (Vereinsvorstände haften nur schwach). Die eigentliche Entscheidungsstruktur von Attac existiert außerhalb des Trägervereins und entspricht den demokratischen Verfahren, die sich Attac-Deutschland selbst gibt. Zur Zeit ist das das vom Ratschlag im Mai 2002 verabschiedete Strukturpapier mit dem Ratschlag als basisdemokratischer Vollversammlung und dem Rat und dem Ko-Kreis als aus dieser Versammlung gewälten Gremien. In der Summe soll der Trägerverein also nur eine juristische Klammer um die ohnehin bestehenden demokratisch legitimierten Leitungsgremien von Attac sein. Wählt der Ratschlag einen neuen Rat oder Koordinierungskreis, so verändert sich auch die personelle Zusammensetzung der Mitglieder des Trägervereins.

Für Aktivitäten, die mit der Gemeinnützigkeit nicht vereinbar sind, kann ein eigener Fonds außerhalb des Trägervereins errichtet werden (z.B. der Rechtshilfefonds). Bei Zuwendungen an diesen Fonds gibt es natürlich keine Spendenquittung.

Missbrauchssicherheit

Da der Attac-Haushalt inzwischen eine erhebliche Größenordnung erreicht hat (über 1,2 Mio €), bedarf es bei dem vorgeschlagenen Trägervereinsmodell der Rechtssicherheit, dass die aktuellen Mitglieder des Trägervereins die Beschlüsse der Attac-Entscheidungsstruktur befolgen. Hier suchen wir derzeit die beste Lösung mit Rechtsanwälten.

Vertretungsbefugnis und Vorstand des Vereins

Vorgeschlagen wird, dass alle jeweils aktuellen Mitglieder des Koordinierungskreises gleichberechtigte Mitglieder des Vereinsvorstandes werden. Ferner kann der Vorstand weiteren Personen, z.B. aus dem Büro, Prokura gewähren.

Der Verein sollte den Namen tragen: “Trägerverein Attac e.V. ?"


Geldfluss zwischen Orts- und Bundesebene

Die loklen Attac-Gruppen haben Anspruch auf 30% der in ihrem Einzugsgebiet erhobenen Beiträge von Attac-Mitgliedern. Das Geld geht entweder an natürliche Personen, die Mitglied der jeweiligen Gruppe vor Ort sind, als Beauftragte des Trägervereins, die sich zu ordentlicher Verwendung verpflichten. Dies wird durch rechtsverbindliche Erklärungen fixiert. Zum Jahresende müssen die Finanzverantwortlichen der Gruppen das verausgabte Geld mit Belegen und Maßnahmen im Sinne des Vereinszwecks des Attac-Trägervereins nachweisen. Darüber hinaus sind einige Lokalgruppen finanziell über andere Mitgliedsorganisationen (e.V.) organisisert. Auch die müssen die Beitragsanteile für eine lokale Gruppe verwalten dürfen und möglichst eigenständig im Sinne ihrer eigenen Gemeinnützigkeit abrechen und ggü. dem Finanzamt ausweisen können (quasi als Spende des Attac-Trägervereins an einen anderen Verein mit änlichen Zielen der Gemeinnützigkeit).

Modell für eine örtliche Rechtsform

Der Attac-Trägerverein soll den nötigen Rahmen abgeben, das lokale Attac-Gruppen keiner zusätzlichen Rechtsform bedürfen.

Umstellung von der bisherigen Struktur auf die neue

Alle Fördermitglieder werden aufgefordert, Fördermitglieder des neuen Vereins zu werden. Die große Mehrheit wird dies vermutlich tun. Alle, die dies nicht machen, sollten Attac jedoch nicht verloren gehen. Share e.V. wird weiterhin die Beiträge der Wechselunwilligen einziehen und dem neuen Trägerverein sämtliche Beiträge nach Abzug der real entstandenen Kosten überweisen. Dies ist mit den Vorschriften der Gemeinnützigkeit auch vereinbar.

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Was ist das Büro ?

Das Büro wird vom Koordinierungskreis eingesetzt und kontrolliert. Politisch wegweisende Entscheidungen werden nicht vom Büro getroffen.

 (Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

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Wie sieht die Dokumentation der Beschlüsse des Ratschlags aus?

Die Beschlüsse des Ratschlags werden ein einem Beschlussprotokoll festgehalten und in ein "immer währendes Beschlussprotokoll" eingefügt.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002, Dieses Wiki ist die Umsetzung dieses Beschlusses)

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Wie wird der Kokreis gewählt ?

Die Mitglieder des Koordinierungskreises werden von den Delegierten gewählt.

Die VertreterInnen der Attac-Gruppen

Alle KandidatInnen müssen ein Mandat einer aktiven Attac-Gruppe haben. Bei allen Wahlen von Attac-GruppenvertreterInnen ist nur gewählt wer mindestens 50% der abgegebenen Stimmen erhält. Alle KandidatInnen haben Gelegenheit sich vorzustellen. Dabei müssen sie offen legen, welchen anderen politisch aktiven Organisationen und Parteien sie angehören und ob sie dort Ämter bzw. Mandate bekleiden. Die Wahl findet geheim statt.

8 der 12 VertreterInnen der Attac-Gruppen werden auf dem Ratschlag von den vier Regionalversammlungen gebildet. Die regionale Aufteilung erfolgt so: Süden (Bayern, Baden-Württemberg), Osten (Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen), Westen (Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) und Norden (Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen). Jede Regionalversammlung besteht aus den Delegierten der jeweiligen Region. Sie tagen öffentlich. Auf jeder Regionalversammlung werden zwei VertreterInnen gewählt, davon jeweils maximal ein Mann.

Die verbleibenden 4 Plätze werden vom Plenum der Delegierten aus den Attac-Gruppen bestimmt, wobei sichergestellt sein muss, dass insgesamt nicht mehr als 6 Männer von den Attac-Gruppen gewählt werden.

Die VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen

Die 6 VertreterInnen der Mitgliedsorganisationen werden auf einer Versammlung der VertreterInnen der anwesenden bundesweit arbeitenden Organisationen gewählt. Alle Organisationen, die im Koordinierungskreis mitarbeiten wollen, werden kurz in der Versammlung der Organisationen vorgestellt. Alle Organisationen müssen überregional tätig sein. Sie sollen benennen, welche Person sie im Kokreis vertreten wird. Die Personen sollen offen legen, welchen anderen politisch aktiven Organisationen und Parteien sie angehören und ob sie dort Ämter bzw. Mandate bekleiden. Bestimmt werden jedoch Organisationen, nicht natürliche Personen. Die gewählten Organisationen sollen eine ausgewogene Mischung ergeben. Es geht darum, die verschiedenen Teile des Bündnisses gut abzubilden. Wenn sich die Versammlung der Mitgliedsorganisationen nicht einigen kann, so werden die Organisationen gewählt. Die Wahl findet in drei Wahlvorgängen statt, um der Versammlung die Möglichkeit zu geben, die Zusammensetzung der Organisationen im Kokreis genauer zu bestimmen. Gewählt ist die Organisation, die mindestens 50% der Stimmen enthält.

 

Die VertreterInnen der bundesweiten Arbeitszusammenhänge

Die Bestimmung der VertreterInnen der weiteren bundesweiten Arbeitszusammenhänge erfolgt, nachdem die VertreterInnen der Attac-Gruppen und der Mitgliedsorganisationen bestimmt wurden. Dabei soll berücksichtigt werden, welche bundesweiten Arbeitszusammenhänge im Koordinierungskreis noch fehlen. Die kandidierenden Arbeitszusammenhänge sollen benennen, welche Person sie im Kokreis vertreten wird. Die Personen sollen offen legen, welchen anderen politisch aktiven Organisationen und Parteien sie angehören und ob sie dort Ämter bzw. Mandate bekleiden. Bestimmt werden jedoch Arbeitszusammenhänge, nicht natürliche Personen. Dazu wird im Plenum eine Liste von nicht oder nicht ausreichend im Koordinierungskreis vertretenen Organisationen gesammelt. Dem Plenum bleibt nun überlassen, ob es die Auswahl der VertreterInnen der Arbeitszusammenhänge durch eine Arbeitsgruppe vorbereiten lässt oder direkt von der Liste der kandidierenden Arbeitszusammenhänge wählt.

 


(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

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Was ist das Konsensprinzip ?

Entscheidungen bei Attac werden grundsätzlich im Konsens herbeigeführt. Das Konsensverfahren ist für uns aus folgenden Gründen sehr wichtig:

a. Attac ist ein breites Bündnis, in dem sehr unterschiedliche Personen und Organisationen gleichberechtigt zusammenarbeiten. Dies gilt sowohl für Ratschläge, als auch Attac-Rat und Koordinierungskreis. Auch unsere Diskussions- und Entscheidungskultur soll dieses Ziel widerspiegeln,

b. Konsens erhöht die Motivation, gemeinsam beschlossene Aktivitäten auch gemeinsam in die Praxis umzusetzen. Damit wird das Potential von ATTAC viel besser ausgeschöpft. Bei 51%-Entscheidungen wird die 49%-Minderheit sich sicher nicht sehr engagiert – wenn überhaupt – für die gemeinsame Politik einsetzen,

c. Konsensdruck reduziert die Spielräume für Fraktionsbildung und die machtpolitische Bearbeitung von Meinungsverschiedenheiten.

Konsens bedeutet dabei, wenn niemand widerspricht, nicht wenn alle zustimmen. Nur wenn dies trotz intensiven Bemühens nicht möglich ist, kommt es zu Abstimmungen. Dieser Grundsatz entspricht den im Attac-Selbstverständnispapier formulierten Grundsätzen.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

Kategorie: Attac Strukturen
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Wie werden bundesweite AGs gegründet und anerkannt ?

Die inhaltliche Arbeit von Attac ruht wesentlich auf der Arbeit der bundesweiten Arbeitsgruppen und Kampagnen. AGs orientieren sich am Selbstverständnis, an den Zielen und Arbeitsmethoden von Attac-D. Bundesweite Arbeitsgruppen werden durch Gründungsinitiativen ins Leben gerufen. Personen, die an der Gründung einer neuen AG interessiert sind, laden nach Rücksprache mit dem Koordinierungskreis zu einem oder mehreren bundesweiten Treffen einer Gründungsinitiative ein und erarbeiten dabei ein Selbstverständnispapier, das auf folgende Fragen eingeht:

  1. Name, Thema, Ziel und Arbeitsweise der AG
  2. Zusammenhang des Themas mit Globalisierung, spezifisch globalisierungskritische Perspektive, Kernforderungen der AG
  3. Verankerung in den bestehenden Strukturen von Attac, d.h. Einbeziehung von Mitgliedsorganisationen und Arbeitsgruppen der lokalen Attac-Gruppen, die sich mit diesem Thema beschäftigen und Abgrenzung zu den Arbeitsbereichen bestehender AGs,
  4. vorläufige Arbeitsplanung entsprechend dieser Perspektive

Dieses Papier legt die Gründungsinitiative dem Attac-Rat vor, der auf dieser Grundlage über die Einrichtung einer bundesweiten AG entscheidet.

(Beschluss Ratschlag Frankfurt 2002)

Kategorie: Attac Strukturen
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Was ist der Deligiertenschlüssel?

Zur Verteilung der Delegiertenstimmen auf dem Ratschlag:

a) Attac-Gruppen Jede Attac-Gruppe bekommt zwei Stimmen. Dies soll möglich machen, dass von jeder Gruppe jeweils ein Mann und eine Frau entsandt werden und die Beteiligung an den Ratschlägen verbreitern. Attac-Gruppen mit mehr als 100 Attac-Mitgliedern bekommen vier Stimmen. Gruppen mit mehr als 200 Attac-Mitgliedern erhalten sechs Stimmen. Danach gibt es keine weitere Differenzierung.

b) Mitgliedsorganisationen Die bundesweit tätigen Mitgliedsorganisationen erhalten jeweils zwei Stimmen.

c) Bundesweite Arbeitsgruppen Kampagnen, Frauennetzwerk, wissenschaftlicher Beirat, usw. erhalten auch jeweils zwei Stimmen. (Beschluss Ratschläge Frankfurt 2002 und Aachen 2003)

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Ich habe mein Passwort vergessen...

Um sich ein neues Passwort senden zu lassen besuchen Sie bitte die Einstellungsseite der entsprechenden Maillingliste:

listi.jpberlin.de/mailman/options/NAME-DER-LISTE

 

Für das Attac D-Info lautet die Adresse also:

listi.jpberlin.de/mailman/options/attac-d-info

 

Auf dieser Seite gibt es die Möglichkeit sich auszutragen (Abo Kündigen) oder sich das Passwort zusenden zu lassen welches für alle Einstellungen erforderlich ist. 

 

Informationen dazu stehen auch in der monatlichen Erinnerungsmail die immer am Ersten eines jeden Monats versendet wird.

Kategorie: Attac Strukturen, Maillinglisten
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Kontakt und Unterstützung

Unterstützung gibt´s vom Attac Büro, Ihr solltet Euch dabei aber Eurer Bedürfnisse bewusst sein und Euch bitte mit konkreten Fragen melden. Mehr zum Büro auf der Büro-Vorstellungsseite, außerdem könnt Ihr das Kontaktformular nutzen.

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Praktikum bei Attac?

Auch das Bundesbüro ist ein Teil der Bewegung und freut sich über alle Interessierten und Engagierten, die uns ehrenamtlich unterstützen möchten und/oder einen Praktikumsplatz suchen. 

Praktikum bei Attac bedeutet, für einige Wochen oder Monate in die Welt der globalisierungskritischen Bewegung einzutauchen und das Netzwerk Attac in seiner ganzen Vielseitigkeit von Innen kennen zu lernen. In verschiedenen Büros könnt Ihr an Attac-Projekten mitarbeiten.

Weitere Informationen

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Neuigkeiten

11.03. Nazi-Anschlag auf Attac-Aktivisten

In der Nacht vom 4. auf den 5. März verübten Unbekannte mit rechtradikalem Hintergrund einen Brandanschlag auf einen Wetzlarer Attac-Aktivisten. Attac Deutschland hat zu dem Vorfall eine Solidaritätserklärung verfasst.

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