Ravensburg

Attac in Ravensburg und Weingarten

Auch in der Region Ravensburg und Weingarten gibt es Attac. Als Netzwerk bringen wir Menschen und Organisationen zusammen, die sich nicht mit den negativen Folgen einer wirtschaftlich globalisierten und entgrenzen Welt abfinden wollen und die Alternativen denken und leben wollen.

Zum GlĂĽck gibt es dieses Ziel auch auĂźerhalb unserer engeren Attac-Strukturen, sodass der Kreis der Attac-Aktiven Anfang 2012 beschlossen hat, auf absehbare Zeit nicht mehr zu eigenen, monatlichen Attac-Treffen einzuladen, sondern uns und unsere Ideen in die Arbeit des Vereins WirundJetzt (www.wirundjetzt.org) einzubringen. Gemeinsam sind wir stärker, als wenn wir alleine strampeln. 

Von Zeit zu Zeit werden wir aber auch eigene Attac-Veranstaltungen in der Region veranstalten. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, mit uns in Kontakt zu treten und/oder sich in unsere Mailingliste einzutragen.

 

5. Internationales Attac-Bodenseetreffen

 

Attac fordert substantielle Vermögensabgabe, kritisiert Deutsch-Schweizer Steuerabkommen und unterstützt Kampagne gegen Waffenexporte

Konstanz – 7. Mai 2012: Am vergangenen Wochenende trafen sich die Attac-Gruppen der Region im Konstanzer Treffpunkt Petershausen zum 5. Internationalen Bodenseetreffen. Insgesamt 30 Teilnehmer aus 6 Attac-Gruppen waren zusammengekommen, um sich politisch auszutauschen und um sich mit politischen Wegen aus der aktuellen Finanz- und Euro-Krise zu beschäftigen. Als Hauptrednerin analysierte Jutta Sundermann vom deutschen Attac Koordinierungskreis (Bundesvorstand) den Krisenverlauf und stellte die Macht der Banken, die fehlende Regulierung der internationalen Finanzmärkte und die explodierenden Kapitalvermögen als Kernursache für die aktuelle Schuldenkrise in Europa dar. Deswegen waren sich die Teilnehmer auch in der Kritik am Fiskalpakt und der darin verankerten einseitigen Sparpolitik einig. Attac will die Forderung nach einer substantiellen Vermögenssteuer und Vermögensabgabe stärker in die Öffentlichkeit tragen und sich an anstehenden Protestaktionen in diesem Jahr beteiligen.

Im zweiten Teil des Treffens informierte sich die Gruppen über den aktuellen Stand des Steuerabkommens zwischen Deutschland und der Schweiz sowie über das Thema deutsche Waffenexporte und Beteiligungen von Bodensee-Unternehmen. Hier beschlossen die Attac-Gruppen rund um den See gemeinsame Aktivitäten. Zum Steuerabkommen forderte man eine klare Ablehnung des vorliegenden Entwurfes. Die Regelungen wären ein „Freibrief für Steuerbetrüger“, so die Teilnehmer. Beim Thema Rüstungsindustrie am Bodensee wollen sich die Gruppen dieses Jahr an einer Kampagne gegen deutsche Rüstungsexporte („Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel“) beteiligen und sich an Aktionen im Bodenseeraum beteiligen. „Aktuell geht es uns darum“, so Peter Grottian von der Initiative gegen Waffen vom Bodensee, „dass die Bundesregierung keine Panzerexporte in das Krisengebiet Saudi-Arabien zulässt.“ Darüber hinaus soll ein allgemeines Rüstungsexportverbot im Grundgesetz verankert werden.


 

Meckenbeuren, 9. Mai 2012: Felber zu Gemeinwohlökonomie

 

Christian Felber (Ă–konom, Autor und Sozialunternehmer, Attac Ă–sterreich):

Gemeinwohl als Alternative - Zeit fĂĽr ein neues Wirtschaftsmodell

Mittwoch, 9. Mai 2012, 19:30 Uhr
im „Kultur am Gleis 1", Meckenbeuren

Nie wieder soll jemand sagen können, dass es in Wirtschaft und Politik keine Alternative zum Kapitalismus und zu den realsozialistischen Irrwegen gebe. Die “Gemeinwohl-Ökonomie” ist eine profunde Antwort auf die vielgesichtige Krise der Gegenwart: Finanzblasen, Arbeitslosigkeit, Armut, Klimawandel, Migration, Globalisierung, Demokratieabbau, Werte- und Sinnverlust.

http://www.kag1.de/index.html

www.http://www.christian-felber.at

 

Globalisierung in Ravensburg und Weingarten sichtbar machen

Attac arbeitet derzeit an einer Neuauflage der Globalisierungskritischen Stadtspaziergänge für die Städte Ravensburg und Weingarten. Die Erfahhrungen mit der großen Finanz- und Wirtschaftskrise aber auch der Umgang mit den wiederkehrenden Skandalen im Lebensmittel- oder Textilhandel haben gezeigt, dass es immer wieder notwendig ist, auf die regionale Wirklichkeit hinter diesen abstrakten Medienmeldungen zu verweisen und die Bürgerinnen und Bürger für diese Themen in ihrem Alltag zu sensibilisieren.

Interesse sind herzlich eingeladen, an dieser Neuauflage mitzuwirken. Ein erster Spaziergang fand im August 2011 zum Thema Banken in Ravensburg statt.

Bankenaktionstag 29. September 2010: Attac besetzt Deutsche Bank in Ravensburg

 

Im Rahmen des bundesweiten Bankenaktionstags von Attac am 29.09.2010 kam es in Ravensburg zu einer gemeinsamen Aktion der Attac-Gruppen der Bodenseeregion. Beteiligt waren Attac Lindau, Attac Friedrichshafen, Attac Singen, Attac Ravensburg und Attac Konstanz. Insgesamt nahmen ca. 50 Aktive teil.
Besucht wurde die Deutsche Bank im Herzen von Ravensburg. Eine Vorhut von ca. zehn Personen betrat gegen 9:45 Uhr ungehindert den Schalterraum der Bank - offensichtlich war man nicht vorbereitet. Nach Verlesung einer Stellungnahme an das Personal und die KundInnen wurden unterschiedliche Flugblätter im Raum und an Personen verteilt. Das Personal hörte verlegen zu. eine Schalterperson telefoniert offensichtlich mit der Polizei. Danach gingen wir friedlich zu den restlichen 40 Attacies vor die Bank.
Dort waren zwischenzeitlich zwei Bannerdisplays vor dem Bankeingang aufgebaut und mehrere Plakate sowie Transparent entrollt. DrauĂźen wurden weitere Reden gehalten, Gedichte zitiert, ein TheaterstĂĽck aufgefĂĽhrt, Parolen skandiert und mit Passanten geredet.
Ab ca. 11 Uhr errichtete die Regionalgruppe einen Infostand und sprach weiter mit Passanten. Es war eine klasse Aktion!

Hier findet sind ein Bericht des SWR zur Aktion vor der Deutschen Bank Ravensburg sowie weitere Bilder.

Zur Aktion in Ravensburg vgl. folgende Medienberichte:

Artikel "Attac besetzt Deutsche Bank" (Stefanie Rebhahn), in: Schwäbische Zeitung, 30. September 2010

Artikel "Die Banken sind saniert - das Volk wird ruiniert", in: Seemoz, 30. September 2010

Attac diskutiert Bedingungsloses Grundeinkommen

Auftakt der Diskussion zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen war am 11. Februar 2010 mit der Vorführung des Filmessay der Schweizer Autoren Daniel Häni und Enno Schmidt. Es folgte ein Besuch des Tags der Deutschen Wirtschaft der DHBW Ravensburg mit Götz Werner und auf dem Plenum am 27. Mai 2010 wurde das Thema und verschiedene Modelle weiter konstruktiv diskutiert. Die Gruppe wird weiter dran bleiben.

Häni und Schmidt: Film zum Grundeinkommen
Kurzinformation zum Film : Das Grundeinkommen auf der Basis einer Konsumsteuer ist ein Gedankenexperiment, ein Denkanstoss, der bisher weder richtig durchdacht noch durchgerechnet ist. Welche Folgen die Einführung eines Grundeinkommens hätte, hängt wohl tatsächlich nicht zuletzt davon ab, ob und wie die Bürger die Freiheit, die das Grundeinkommen bietet, nutzen würden.

Mehr Informationen und Stimmen zum Film z.B. auf dieser Seite.

Nächster Termin in der Region 30.04. 2011: Infostand auf dem Marienplatz, Ravensburg

Attac Ravensburg wieder aktiv!

Nach einem Generationswechsel in der Gruppe ist die Ravensburger Attac-Gruppe wieder aktiv! Am 2. November 2009 wurde die Neugründung im Rahmen einer gut besuchten Informationsveranstaltung mit dem bekannten Autor und Publizisten Harald Klimenta vorgestellt. Klimenta verdeutlichte unter dem Title "Die Enteignung der Bürger durch die Banker" den Zuhörern die Notwendigkeit der Attac-Alternativen zu einer finanzmarktgetriebenen Globalisierung.

Mittlerweile haben sich Personen aus unterschiedlichen Zusammenhängen zusammengefunden und wollen Attac und seine Positionen in die Ravensburger Ă–ffentlichkeit tragen. Eine enge Zusammenarbeit mit anderen Attac-Gruppen in der Bodenseeregion und mit verschiedenen BĂĽndnispartnern - beispielsweise in Gewerkschaften und Umweltverbänden - ist ebenfalls geplant. Ein erstes Lebenszeichen wurde mit der Teilnahme an der Anti-AKW-Demo am 21.11.09 gesetzt. 

Aktuelle Termine und Kontaktdaten finden sich auf dieser Homepage.

 

 

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