Oldenburg

Unser Programm für das 1. Halbjahr 2012

Attac-Flyer 2012, 1. Halbjahr

fileadmin/user_upload/Gruppen/Oldenburg/Attac-Flyer 2012.pdf

Im ersten Halbjahr 2012 plant Attac Oldenburg insgesamt vier Veranstaltungen. Wir freuen uns, Sie dort begrüßen zu dürfen!

Bitte schauen Sie aber vor jeder Veranstaltung auf unserer Homepage nach bzw. beachten Sie aktuelle Hinweise über unseren Informationsverteiler, weil es stets zu kurzfristigen Änderungen kommen kann.

Flugblatt als PDF herunterladen

Wenn Sie regelmäßig Veranstaltungshinweise per Mail erhalten wollen, können Sie sich auch in unseren Verteiler eintragen lassen. Wenden Sie sich dazu bitte an: juergen.asche[at]attac.de

1. November, 20.15 Uhr, Cine-K: The Corporation

In diesem bis heute unverändert aktuellen und brisanten
kanadischen Dokumentarfilm aus dem Jahre 2003 wird das
Verhalten internationaler Großkonzerne aus psychologischer Sicht
untersucht.

„The Corporation“ zeigt in drastischen Bildern, dass solche
Unternehmen in der Regel alle klinischen Merkmale eines
Psychopathen erfüllen und wie sie ihren einzigen Zweck – reicher
und mächtiger zu werden – rücksichtslos durchsetzen. Außer der
vielfältigen Ausbeutung der Arbeiter durch die Konzerne auf allen
Erdteilen beschreibt der Film zudem anschaulich, wie dem
modernen „Korporatismus“ im 20. Jahrhundert Tür und Tor geöffnet
wurde, weshalb Konzerne inzwischen rechtlich fast Menschen
gleichgestellt sind.

Die Recherchen werden unterlegt von zahlreichen Stellungnahmen
bekannter Wissenschaftler und Globalisierungskritiker wie Noam
Chomsky, Milton Friedman, Naomi Klein und Jeremy Rifkin und mit
Beispielen für erfolgreichen Widerstand gegen eine Machtübernahme
durch Großkonzerne.

Kanada, 2003, 145 Minuten, Englisch mit deutschen
Untertiteln; Ausgezeichnet u. a. mit dem Genie-Award; Preise
und Reservierungen auf www.cine-k.de.


Dienstag, 1. November, 20.15 Uhr,
Cine-K, Bahnhofstr., Oldenburg

Bundesweiter Tag des Flüchtlings - Tausende Kerzen auf dem Marktplatz

Wir haben einige Impressionen vom der Kerzenaktion am Tag des Flüchtlings auf dem Oldenburger Marktplatz gesammelt, die ihr euch in der folgenden kleinen Bildergalerie anschauen könnt.

Bild 1 - Bild 2 - Bild 3 - Bild 4 - Bild 5 - Bild 6 - Bild 7 - Bild 8 - Bild 9 - Bild 10 - Bild 11

 

4. Oktober, 19.30 Uhr, PFL: Stadt ohne Autos

Stadt ohne Autos

Vortrag und Diskussion mit Dr. Felix Creutzig

So zeitlich und räumlich mobil wie möglich möchten wir sein. Oft wählen wir dafür das Auto. Aber die Emissionen belasten Mensch und Umwelt, und die Produktion verbraucht viele Ressourcen. Überwiegen inzwischen die Nachteile die Vorteile?

Die gegenwärtige Lage wird analysiert. Für eine Suche nach Lösungen schlägt der Vortrag eine soziale Nutzenbetrachtung und das partizipative Einbeziehen der Betroffenen vor. Die Stadt sollte von einem Weniger an Autos profitieren.

Referent: Dr. Felix Creutzig, Postdoc am Lehrstuhl für Ökonomie des Klimawandels an der TU Berlin

Dienstag, 4. Oktober, 19.30 Uhr, PFL (Peterstr., Oldenburg)

Präsentation vom 6. September zum Herunterladen

Die Präsentation von Thomas Eberhardt-Köster zum Thema "Kommunale Energiewende" vom 6. September kann ab sofort hier heruntergeladen werden:

Link zur PDF-Datei

Veranstaltungen der Klimaallianz von August bis November

Die Klimaallianz Oldenburg, an der auch Attac beteiligt ist, hat für die kommenden Monate ein buntes Veranstaltungsprogramm vorbereitet. Wir laden alle Interessierten herzlich zu einer Teilnahme ein. Folgende Veranstaltungen sind geplant

26. August, 19.30, PFL: "Verdurstet die Welt?" mit Dr. Manfred Konukiewitz, Bundesentwicklungsministerium

28. September, 19.00, Kulturetage: GRUPO SAL - Konzert für Amazonien

30. September, ab 19.00, Rathausmarkt: Klima-Flüchtlinge: 5.000 Kerzen mahnen (bundesweiter Tag des Flüchtlings) mit musikalischer Begleitung

4. Oktober, 19.30, PFL: Stadt ohne Autos mit Dr. Felix Creutzig, TU Berlin

10. November, 20.00, BIS-Saal: Erneuerbare Energie und Klimawandel mit Dr. Ottmar Edenhofer, TU Berlin (Vorstellung des IPCC-Sonderberichts)

Für weitere Informationen gehen Sie in der Navigation auf die Unterseite zur Klimaallianz oder laden Sie sich das Flugblatt hier herunter.

Flugblatt der Klimaallianz als PDF

 

20. September 2011: Gemeinwohl-Ökonomie

In Kooperation mit den Veranstaltern der Postwachstumsökonomie kommt Christian Felber, Publizist und Mitbegründer von Attac Österreich, nach Oldenburg:

Thema des Vortrags: Gemeinwohl-Ökonomie

20.09.2011, 18.15 Uhr, BIS-Saal, Universität Oldenburg, Uhlhornsweg

Weitere Informationen: http://www.postwachstumsoekonomie.org/

 

30. Juni 2011, 20.00 Uhr, Forumskirche St. Peter

„So oder so? – Visionen und Aspekte einer neuen Weltwirtschaftsordnung“

Referent: Sven Giegold, MdEP, Brüssel / Verden

Fukushima, Klimawandel, Griechenland: Diese Stichworte machen in diesen Wochen offenkundig, dass es nicht allein Maßnahmen braucht, sondern neue Gesinnungen und Denkansätze.

Wir leben in einer paradoxen Situation: Die vielfältigen Probleme werden immer deutlicher, aber auch die unzureichenden politischen und gesellschaftlichen Mechanismen der Bearbeitung dieser Krisen. Der Atomausstieg stimmt hoffnungsvoll, seine Finanzierung ist aber offen; der

Umgang mit der Wirtschafts- und Finanzkrise verschiebt vieles in die Zukunft: Die Folgekosten gehen offensichtlich zulasten der Bevölkerungsmehrheit, die soziale Polarisierung wird voraussichtlich zunehmen, die überschuldeten öffentlichen Haushalte lassen auf absehbare Zeit wenig Spielraum erwarten. Weltweit nehmen Hunger und Armut zu,  glaubt man den UN-Statistiken – und immer mehr Menschen sehen sich zur Migration gezwungen.

Wenn wir heute über die Weltwirtschaftsordnung reden, dann deswegen,  weil die negativen Folgen der bisherigen Wirtschaftsweise immer  offensichtlicher werden. Wer bereit ist, den Blick schweifen zu lassen, wird auf eine Fülle von neuen gangbaren Wegen stoßen: Wege in eine Soziale und Solidarische Ökonomie gibt es. Ein Finanzsystem muss nicht den Profit über das Wohl der Menschen stellen. Handel kann zu fairen Bedingungen betrieben werden.

Wirtschaftliche Tätigkeit muss nicht mit einer Verwüstung der Umwelt verbunden sein. Lassen wir uns anregen durch neue Vorschläge: Die Zukunft wird von denen gemacht, die die Suche nach dem Ort nicht aufgeben, den es geben müsste und kann.

Musikalische Umrahmung: Ensemblemitglieder des Oldenburgischen Staatstheaters

Plakat als PDF herunterladen

Klima-Allianz-Oldenburg in Kooperation mit der Vortragsreihe EXkurse – Theorie trifft Kunst des Oldenburgischen Staatstheaters

Attac-Treffen und -Veranstaltungen

Wir treffen uns regelmäßig am 3. und ggf. 5. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch, Diskutieren und Planen im Café am Damm (Oldenburg, zwischen Schloß und Cäcilienbrücke).

Am 1. Dienstag eines Monats organisieren wir üblicherweise eine Veranstaltung, oft im PFL in der Innenstadt. Wenn nicht, treffen wir uns im Café am Damm um 19.30 Uhr.

7. Juni 2011, 19.30 Uhr, PFL: Armuts-, Klima-, Finanzkrise

Armuts-, Klima-, Finanzkrise: Drei Krisen, eine Chance?

Referent: Dirk Grah, Filialleiter der GLS-Bank Hamburg

"Steigert das Wachstum" empfehlen die neoliberalen Volkswirtschaftler den Regierungen weltweit, "dann entstehen Arbeitsplätze, nimmt der Wohlstand zu und lassen sich Haushaltsdefizite vermindern".

Mittlerweile formuliert sich Kritik: Eine wachstumsbasierte Volkswirtschaft bringt keinen nachhaltigen, gerechten Wohlstand hervor, sondern vergrößert eher den Abstand zwischen Arm und Reich und verstärkt die ökologische Krise.

Während der letzten Finanzkrise wurde - angetrieben durch billiges Geld und ungebremste Kreditvergabe - der Handel mit spekulativen Finanzprodukten aufgebläht, bis die Blase platzen musste. Selten wurde die zentrale Rolle des Geldes und seines Missbrauches deutlicher.

Nur wenn wir eine neue Investitionsökologie entwickeln, werden wir den Übergang zu einer nachhaltigen Sicht von Wohlstand ohne Wachstumszwänge und eine mehr auf das Gedeihen ausgerichtete Volkswirtschaft finden.

Dienstag, 07.06.2011, 19:30 Uhr, PFL Oldenburg (Peterstr.)

3. Mai 2011, 19.30 Uhr, PFL: Energiekonzerne in öffentliche Hände

Energiekonzerne in öffentliche Hände

Referent: Alexis Passadakis

In diesem Vortrag wird es darum gehen, wie die Energieversorgung wieder unter die demokratische Kontrolle der Gesellschaft gestellt werden kann, ohne dabei länger auf privatisierte Großkonzerne angewiesen zu sein.

Zur Person: Alexis Passadakis ist Politikwissenschaftler. Er arbeitet vor allem zu den Themen Weltwirtschaft und Umwelt/Klimagerechtigkeit. Er ist derzeit aktiv in der bundesweiten Projektgruppe "Krisen" und bei Attac Berlin in der "Projektgruppe Krise & Protest". Alexis gehört dem Attac-Koordinierungskreis an.

Dienstag, 3. Mai 2011, 19.30 Uhr im PFL Oldenburg (Peterstr.), Raum 2

27. April, 18.15 Uhr, Uni Oldenburg: Nullwachstum - und die Welt geht unter?

Zum Zusammenhang von Entwicklung, Wachstum und Kapitalakkumulation.

Vortrag von Prof. Dr. Elmar Altvater (FU Berlin) in der Ringvorlesung Postwachstumsökonomie.

27. April, 18.15 Uhr im BIS-Saal, Universität Oldenburg

Unterstützt von Attac Oldenburg.

Link 1: http://www.postwachstumsoekonomie.de

Link 2: http://www.uni-oldenburg.de/aktuell/vk/?id=7797

5. April 2011, 19.30 Uhr, PFL: Wirtschaftswachstum - Auswirkungen auf die Region und den Einzelnen

Wirtschaftswachstum - Auswirkungen auf die Region und den Einzelnen

Referentin: Edith Wesler

Dies ist das Thema eines Vortrags am 5. April 2011 um 19.30 Uhr im PFL. Uneingeschränktes Wachstum und Gigantomanie sind Ziele des Wirtschaftssystems. Doch erhöht das den Wohlstand?

Immer mehr Wissenschaftler sagen Nein. Das Bruttoinlandsprodukt scheint als Maß für allgemeines Wachstum nicht mehr geeignet zu sein. Was kann es stattdessen geben? Sind „immer mehr“, „immer größer“, „immer schneller“ geeignete Maßstäbe in einer Überflussgesellschaft?

An einigen Beispielen wird aufgezeigt, welche Vor- und Nachteile ständiges Wachstum hat. Mögliche Verhaltensveränderungen beim Verbraucher können die Wirtschaft bewegen, ressourcenschonender und umweltfreundlicher zu handeln. Gleichzeitig könnte die Einschränkung des Konsums in den Industriegesellschaften zu mehr Gerechtigkeit in ihr und weltweit führen. Weniger ist mehr …

Der Vortrag soll anregen, wachstumsorientiertes Denken und Handeln zu überprüfen.

Dienstag, 5. April, 19.30 Uhr,
PFL, Peterstr., Oldenburg

28. Februar 2011, 20.00, Cine-K: Kapitalismus - eine Liebesgeschichte

Kapitalismus - eine Liebesgeschichte

Filmvorführung

Bereits 2009 lieferte Michael Moore den Film zur Krise, der den oft vergeblichen Kampf der „kleinen Leute“ in den USA gegen den sozialen Abstieg in drastischen Bildern porträtiert. Leider erhielt der Film in Deutschland kaum eine Chance und verschwand sehr schnell wieder von der Leinwand – wenn er überhaupt lief.

Trotz aller Beteuerungen ist die Krise aber noch lange nicht vorbei, sondern zeigt sich mehr und mehr als zwingender Begleiter der derzeitigen, krankhaft auf Quartalsgewinne fixierten Wirtschaftsordnung. Allein in den USA wurden Millionen Häuser zwangsversteigert und Millionen Menschen arbeitslos, die von keinem sozialen Netz aufgefangen werden und keine Perspektive haben. Gleichzeitig schwimmen Banken und Konzerne im staatlich geschenkten Geld und möchten noch mehr Macht an sich reißen.

Attac Oldenburg zeigt Kapitalismus – Eine Liebesgeschichte, damit die weiterhin grassierende Krise nicht in Vergessenheit gerät und um aufzuzeigen, auf welchem Weg unsere Gesellschaft, dem großen Vorbild USA folgend, sich befindet.

Am Montag, 28. Februar 2011, 20 Uhr im Cine-K, Bahnhofstr. 11, Oldenburg.

1. Februar 2011, 19.30, PFL: Power to the people!

Drei Wege zur sozial-ökologischen Energiewende

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Dr. Ulrich Schachtschneider

Die Energieversorgung wird weitgehend immer noch von wenigen großen Konzernen beherrscht - eine ökologische und soziale Energiepolitik sieht anders aus.

Die Strategie "Power to the people!" hat das Ziel, dass die Energieversorgung von Bürgern und Genossenschaften selbst organisiert wird. Im Vortrag werden drei Wege zur Veränderung aufgezeigt. Neben der Zurückgewinnung direkter Verfügungsgewalt müssen auch die politische Regulierung und der Markt eine andere Position einnehmen, um eine ökologische und soziale Energiewende zu gestalten.

Die vorgeschlagenen Wege zu einer zukunftsorientierten Energieversorgung können im Anschluss an den Vortrag diskutiert werden.

Der Referent Dr. Ulrich Schachtschneider aus Oldenburg ist Energieberater, Sozialwissenschaftler und Autor, Mitglied des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin.

Am 01.02.2011 um 19.30 Uhr im PFL Oldenburg, Peterstraße, Raum 6.

Aktualisierung: Ulrich Schachtschneider hat uns erlaubt, seine Vortragsfolien als PDF ins Netz zu stellen. Sie können sie hier herunterladen.

Pressemitteilung der Klima-Allianz für die Veranstaltung vom 22.11.: Global, aber gerecht

Der Klimawandel hat massive Auswirkungen insbesondere auf die Armen in den so genannten Entwicklungsländern. Unter dem Titel „Klimawandel bekämpfen – Entwicklung ermöglichen“ ist im September 2010 eine neue Studie veröffentlicht worden, die zentrale Erkenntnisse und politische Botschaften für die Klimafolgenkonferenz der Vereinten Nationen in Cancun / Mexiko (29.11.-10.12.2010) zusammenstellt. Die Studie ist erarbeitet vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung, vom Institut für Gesellschaftspolitik in München, von MISEREOR und der Münchener Rück Stiftung.

Am Montag, 22.11.2010, 19.30 Uhr stellen zwei Mitverfasser des Reports, Anika Schroeder (Aachen) und Prof. Dr. Michael Reder (München), diese Studie in der Aula des Alten Gymnasiums vor. Aufgezeigt wird, dass der Kampf gegen den Klimawandel und der Kampf gegen globale Armut nur zusammen gewonnen werden können. Die Chilenen Ulli Simon und Cacho Cavour umrahmen mit lateinamerikanischer Musik diese Veranstaltung.

Mit dieser Veranstaltung tritt die Klima-Allianz-Oldenburg an die Öffentlichkeit. In ihr sind bisher zusammengeschlossen: die Lokale Agenda der Stadt Oldenburg, Attac, BUND, COAST als Zusammenschluss der Nachhaltigskeitsforscher aus der Universität, MISEREOR, NABU, das Ökumenische Zentrum und das FORUM St. Peter. Nähere Informationen auch unter www.klima-allianz-oldenburg.de.

Flyer zum Programm der Klimaallianz hier herunterladen

 

Klimaallianz Oldenburg

Attac Oldenburg beteiligt sich zusammen mit anderen Organisationen wie dem Forum St. Peter, dem NABU, dem BUND und der Lokale-Agenda-Gruppe an der neugegründeten Oldenburger Klimaallianz. In dieser Allianz wollen wir gemeinsam Antworten auf die drängenden sozio-ökologischen Fragen unserer Zeit suchen, die sich aus dem Klimawandel ergeben, und über die verschiedenen Aspekte und Lösungsansätze jenseits des Mainstreams der offiziellen Klimadiplomatie informieren, die seit dem Gipfel in Kopenhagen in einer Sackgasse steckt.

Auf einer eigenen Unterseite finden Sie die Gründungserklärung und das bislang geplante Programm der Klimaallianz. Klicken Sie dazu auf diesen Text oder links auf den zugehörigen Eintrag im Menü.

 

Nach BGH-Urteil: Wie Sie Ihr Geld zurückfordern

Wir verlinken an dieser Stelle auf Hinweise der Oldenburger Energie-Initiative "Oldenbürger gegen Gaspreiserhöhung", die Ihnen dabei helfen können, etwaige Ansprüche im Zuge des BGH-Urteils gegen die EWE geltend zu machen:

http://www.energie-initiative-ol.de/?Gaspreisprotest-_aber_richtig:R%FCckforderungsschreiben_an_die_EWE

Davon abgesehen erinnern wir daran, dass es jedem, der mit den aktuellen Gas- oder Strompreisen nicht einverstanden ist, freisteht, den Anbieter beliebig zu wechseln.

7. September 2010, 19.30, PFL: Clean Clothes Campaign - Die Kampagne für saubere Kleidung

Vortrag und Diskussion mit Edith Laudowicz, Dipl.-Päd.

Am Dienstag, 7. September, 19.30 Uhr, im PFL (Peterstr., Oldenburg)

Jeder wird sicherlich schon einmal beim Kauf von Adidas-, Nike- oder H&M-Kleidung wahrgenommen haben, dass die Ware aus armen Län-dern wie Bangladesch, China, Bulgarien, Indien kommt.

Die Kampagne für saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) setzt sich für die Interessen der Arbeiter – überwiegend Frauen – in der Bekleidungs- und Sportindustrie ein, die unter widrigsten Bedingungen in der dritten Welt produzieren lässt, und will auch die Anliegen der Konsumenten gegenüber Herstellern und Modediscountern stärken.

Langfristiges Ziel der Kampagne ist es, fair produzierte Kleidung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen, ausreichende Löhne und gewerkschaftliche Rechte für die Näherinnen durchzusetzen.
Die Veranstaltung zeigt Arbeitsbedingungen und Lebensverhältnisse der Näherinnen in der dritten Welt und erläutert, wie Industrie und Konsumenten aus der Ausbeutung Gewinn schlagen.

In der Diskussion werden die Praxis deutscher Modediscounter, wie etwa kik, erklärt und mögliche Formen des Widerstands besprochen.

Zur Person: Edith Laudowicz, Diplom-Pädagogin, engagiert sich seit mehr als 15 Jahren in der Kampagne für saubere Kleidung,  ist aktiv im Bremer Frauenmuseum und befasst sich intensiv mit der Frauenbewegung weltweit, ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller und Autorin mehrerer Sachbücher.

Link: www.sauberekleidung.de

22. April 2010, 19.30 Uhr, Forumskirche St. Peter: Volle Kraft voraus im Klimaschutz

Nach Kopenhagen 2009 und vor Mexiko 2010: Standort und Perspektiven

Donnerstag, 22.4.2010 | 19.30 Uhr
Forumskirche St. Peter

Mit: Klaus Milke, Vorstandsvorsitzendem von Germanwatch, Berlin

Allen ist bewusst, dass die Natur nicht mit sich verhandeln lässt und das Zwei-Grad-Limit eingehalten werden muss. Der Klimawandel stellt Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirchen vor Augen, dass es um das Überleben vieler und ein würdiges Leben aller Menschen geht. Wie kann es gelingen, ein faires und völkerrechtlich verbindliches globales Klimaabkommen zu erreichen? Wie sind die Weichen zu stellen für einen ernsthaften Klimaschutz weltweit?

Attac Oldenburg unterstützt diese Veranstaltung, die als Startschuss für weitere Aktionen und Vernetzung dienen soll, und nimmt daran teil.

13. April 2010, 19.30 Uhr, PFL: Irrweg Privatisierung

Die Kommunen leiden seit Jahren unter leeren Kassen. Das Geld für Betrieb, Renovierung oder Neubau öffentlicher Einrichtungen fehlt. Lösung soll seit 1995 sein, dass Privatunternehmen diese Aufgabe übernehmen. Sie erstellen die Bauten, z. B. Schulen oder Straßen, und lassen sich durch langjährig garantierte Miete oder Maut bezahlen. Dies soll Effizienz- und Kostenvorteile bringen: Public Private Partnership, kurz PPP! Die so geschaffenen Einrichtungen sind Eigentum der Unternehmen. Es handelt sich um garantierte Gewinne für Privatunternehmen zulasten der öffentlichen Haushalte ohne Mitspracherecht der Bürger. 

Ein Verlust von Demokratie!

Zwei PPP-Großprojekte widerlegen die Versprechungen von Effizienz und Qualität: Auf der A1 zwischen Hamburg und Bremen bröselt der Flüsterasphalt weg, und der Preis der Elbphilharmonie hat sich trotz PPP verdoppelt. PPP öffnet Fonds beste Möglichkeiten für Finanztransaktionen. Die versprochenen Verbesserungen sind keinesfalls sicher.

In Ländern des Südens hat PPP eine längere Geschichte!

Das Finanzvolumen, das in Entwicklungsländern in PPP-Projekte investiert wird, ist um ein Vielfaches höher als in Europa. Die Handlungsmöglichkeiten dieser Länder werden eingeschränkt, die Volkswirtschaften ruiniert. Statt von Entwicklungshilfe spricht man heute von „Entwicklungspartnerschaft‟, wenn Konzerne mit Hilfe des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung öffentliche Güter und Leistungen privatisieren, z. B. Wasser- und Stromversorgung. Das Leben für die Menschen in diesen Ländern verteuert sich. Die Ärmsten sind am stärksten betroffen.

Die Rechtsanwältin und Menschenrechtlerin Wangui Mbatia schildert beispielhaft die Lage in der Hauptstadt Kenias. Attac zeigt die Vorgänge in Deutschland auf.

Dienstag, 13. April 2010,
19.30 Uhr, PFL Oldenburg

Flugblatt herunterladen (PDF) 

Nachbereitung des Klimagipfels in Kopenhagen

Was Sie schon immer über Steueroasen wissen wollten ...

 

 

Ausstellung und Vorträge zum Thema Steueroasen in Europa

Die meisten von uns beziehen Steueroasen in Ihre Haushalts- und Finanzplanung nicht mit ein. In dieser Liga spielen wir nicht mit. Nur wenige wissen darüber, und nur gelegentlich lesen wir etwas in der Presse, wenn etwa eigentlich geheime Dateien mit Konten-bewegungen an die Öffentlichkeit gelangen. Denn alles, was mit Steueroasen zu tun hat, geht so diskret wie möglich vor sich, geschützt durch ein strenges Bankgeheimnis und die gezielte Nutzung von Gesetzeslücken.

Wo aber liegen diese mysteriösen Orte, diese Steueroasen? Wie sehen sie aus? Wie funktionieren sie? Wer nutzt sie? Und wer sind die Gewinner und die Verlierer in diesem Spiel? Wussten Sie, dass die Kanalinsel Sark nur 550 Einwohner hat, aber 15.000 Firmen einen der Insulaner als Direktor angeben?

Durch die Arbeit der Attac-Finanz-AG entstand eine Ausstellung, die den Schleier über den europäischen Steueroasen etwas lüftet und sie greifbar macht. Ein Gang durch die Ausstellung und ein Filmausschnitt komplettieren den Abend.

Der Vortrag am 1.12 hebt die Bedeutung von speziellen Stiftungsformen und Trusts für die Verdunklung von Geldtransfers hervor. Der vom Tax Justice Network entwickelte Schattenfinanzindex wird dargestellt. Schließlich gibt es Vorschläge dafür, was verbessert werden sollte.

Zusätzliche Führung durch die Ausstellung: 24.11.09, 18 Uhr. Treffpunkt im Mensafoyer.

Vorträge: 03.11., 19.30, Uni Oldenburg (Mensafoyer) & 01.12., 19.30, PFL Oldenburg (Peterstr.)

Ausstellung: 03.11. - 01.12. Uni Oldenburg (Achtung: jetzt die ganze Zeit im Mensafoyer, die geplante Verlegung ins Hörsaalzentrum entfällt)

Eintritt: frei; Katalog zur Ausstellung: 9,50 €.

Katalog zur Ausstellung

Lesenswerte Begleitliteratur:

Silke Ötsch und Celia Di Pauli (Hg.):
Räume der Offshore-Welt.
Steueroasen und Offshore-Zentren in Europa
Verlag: Attac-Trägerverein
Frankfurt, September 2009
ISBN 978-3-9813214-0-1

 

Sven Gigold:
Steueroasen trockenlegen!
96 Seiten
VSA-Verlag 2003
ISBN 3-89965-003-4
6,50 €

Der druckfrische Ausstellungskatalog erschien im September 2009. Gegenwärtig
findet man diesen in den Datenbanken des Buchhandels noch nicht. In ein bis
zwei Wochen werden die Daten zur Verfügung stehen. Bis dahin bitte etwas
Geduld.

Alternativ ist der Katalog ab sofort über den Webshop von Attac zu beziehen.
Die Adresse ist: http://shop.attac.de Es fallen dann aber Versandkosten an.

Plakat zur Steueroasenausstellung, klicken um PDF herunterzuladen!

Positionieren Sie sich! Eine offene Podiumsdiskussion

Welche politischen Konsequenzen und Perspektiven ergeben sich aus der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise?  

Welt und Wirtschaft in der Krise: Gierige, riskante und zügellose Spekulationen – Banken- und Finanzsektor am Abgrund – Realwirtschaft in schwerer Depression – Staaten am Rande des Bankrotts – und täglich weitere schlechte Nachrichten ...

Steht das Schlimmste noch bevor? Ewig können die teuren Hilfspakete wie die Abwrackprämie nicht fortgeführt werden. Und was dann? Geht es dann erst richtig los?

Dax und Dow Jones schwingen sich wieder in blasige Höhen auf, und neue Milliardengewinne sind dank Staatsgeldern wieder in Sicht.

Wir fragen uns deshalb, ob und was die Politik aus der Krise lernt. Sind nicht grundsätzliche Konsequenzen nötig? Was muss sich ändern in der Wirtschafts- und Finanzpolitik?

Eingeladen sind: Bündnis 90/Die Grünen (zugesagt), CDU, Die Linke (zugesagt), FDP (zugesagt), SPD

Fr., 18.09.2009, 19.30, PFL (OL, Peterstr.)

Plakat zur Veranstaltung ansehen ...

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