Oldenburg

7. September 2010, 19.30, PFL: Clean Clothes Campaign - Die Kampagne fĂĽr saubere Kleidung

Vortrag und Diskussion mit Edith Laudowicz, Dipl.-Päd.

Am Dienstag, 7. September, 19.30 Uhr, im PFL (Peterstr., Oldenburg)

Jeder wird sicherlich schon einmal beim Kauf von Adidas-, Nike- oder H&M-Kleidung wahrgenommen haben, dass die Ware aus armen Län-dern wie Bangladesch, China, Bulgarien, Indien kommt.

Die Kampagne für saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) setzt sich für die Interessen der Arbeiter – überwiegend Frauen – in der Bekleidungs- und Sportindustrie ein, die unter widrigsten Bedingungen in der dritten Welt produzieren lässt, und will auch die Anliegen der Konsumenten gegenüber Herstellern und Modediscountern stärken.

Langfristiges Ziel der Kampagne ist es, fair produzierte Kleidung und menschenwürdige Arbeitsbedingungen, ausreichende Löhne und gewerkschaftliche Rechte für die Näherinnen durchzusetzen.
Die Veranstaltung zeigt Arbeitsbedingungen und Lebensverhältnisse der Näherinnen in der dritten Welt und erläutert, wie Industrie und Konsumenten aus der Ausbeutung Gewinn schlagen.

In der Diskussion werden die Praxis deutscher Modediscounter, wie etwa kik, erklärt und mögliche Formen des Widerstands besprochen.

Zur Person: Edith Laudowicz, Diplom-Pädagogin, engagiert sich seit mehr als 15 Jahren in der Kampagne fĂĽr saubere Kleidung,  ist aktiv im Bremer Frauenmuseum und befasst sich intensiv mit der Frauenbewegung weltweit, ist Mitglied im Verband Deutscher Schriftsteller und Autorin mehrerer SachbĂĽcher.

Link: www.sauberekleidung.de

Sommerpause

Attac Oldenburg macht Sommerpause! Das nächste Gruppentreffen findet am 17. August um 19.30 im Café am Damm statt.

8. Juni 2010, 19.30, PFL: Frauen - Finanzkrise - Freier Markt?

Vortrag und Diskussion mit Deborah Ruggieri, Kultur- und Politikwissenschaftlerin M.A.

Auf Attc-Flyer vom 1. Mai angekĂĽndigt unter dem Titel: "Die Folgen der Weltwirtschaftskrise fĂĽr Frauen"

Am 8. Juni, 19.30, im PFL, PeterstraĂźe, Oldenburg

Krisennachrichten überall, Finanzkrise, Griechenlandkrise, Klimakrise, Weltwirtschaftskrise. Eine Nachricht jagt die andere und die Informationsdichte nimmt rasant zu. In der medialen Berichterstattung stolpert man über fast ausschließlich männlich besetzte Expertenrunden, Frauen kommen hier sehr wenig vor. Falls dann doch einmal auf die unterschiedlichen Auswirkungen der Krisen auf Frauen und Männer eingegangen wird, dann meistens nur mit einem Vergleich - wer bringt das größte Opfer?

Letztendlich ist diese Frage in der ganzen Diskussion aber eher ein Nebenschauplatz. Die  Frage nach der Geschlechterperspektive bei der Finanzkrise lässt neue Möglichkeiten entstehen, ĂĽber die aktuelle Krisen nachzudenken. Wie das aussehen kann, was es fĂĽr Ausgangspunkte dabei gibt und welche Alternativen beispielsweise in der feministischen Ă–konomie dabei diskutiert werden - darum soll es in dem Vortrag gehen. 

Zur Person:
Deborah Ruggieri, Kultur- und Politikwissenschaftlerin M.A., Vertretung der bundesweiten Gender AG im Rat von Attac Deutschland, Mitglied im Arbeitskreis "Politik und Geschlecht" in der Deutschen Vereinigung fĂĽr Politische Wissenschaft (DVPW); freiberufliche Dozentin und Trainerin im Bereich Kommunikation/Organisationsentwicklung


Link: Attac-Gender-AG

Flyer bis Ende 2010 - Vorstellung und Termine

Hier können Sie unseren Flyer für das restliche Jahr 2010 als PDF herunterladen, wie er auch am 1. Mai verteilt wurde. Beachten Sie bei den Veranstaltungsankündigungen auch stets aktuelle Informationen auf unserer Homepage!

Flyer, Seite 1 (58 KB)

Flyer, Seite 2 (64 KB)

22. April 2010, 19.30 Uhr, Forumskirche St. Peter: Volle Kraft voraus im Klimaschutz

Nach Kopenhagen 2009 und vor Mexiko 2010: Standort und Perspektiven

Donnerstag, 22.4.2010 | 19.30 Uhr
Forumskirche St. Peter

Mit: Klaus Milke, Vorstandsvorsitzendem von Germanwatch, Berlin

Allen ist bewusst, dass die Natur nicht mit sich verhandeln lässt und das Zwei-Grad-Limit eingehalten werden muss. Der Klimawandel stellt Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kirchen vor Augen, dass es um das Überleben vieler und ein würdiges Leben aller Menschen geht. Wie kann es gelingen, ein faires und völkerrechtlich verbindliches globales Klimaabkommen zu erreichen? Wie sind die Weichen zu stellen für einen ernsthaften Klimaschutz weltweit?

Attac Oldenburg unterstĂĽtzt diese Veranstaltung, die als Startschuss fĂĽr weitere Aktionen und Vernetzung dienen soll, und nimmt daran teil.

13. April 2010, 19.30 Uhr, PFL: Irrweg Privatisierung

Die Kommunen leiden seit Jahren unter leeren Kassen. Das Geld fĂĽr Betrieb, Renovierung oder Neubau öffentlicher Einrichtungen fehlt. Lösung soll seit 1995 sein, dass Privatunternehmen diese Aufgabe ĂĽbernehmen. Sie erstellen die Bauten, z. B. Schulen oder StraĂźen, und lassen sich durch langjährig garantierte Miete oder Maut bezahlen. Dies soll Effizienz- und Kostenvorteile bringen: Public Private Partnership, kurz PPP! Die so geschaffenen Einrichtungen sind Eigentum der Unternehmen. Es handelt sich um garantierte Gewinne fĂĽr Privatunternehmen zulasten der öffentlichen Haushalte ohne Mitspracherecht der BĂĽrger. 

Ein Verlust von Demokratie!

Zwei PPP-Großprojekte widerlegen die Versprechungen von Effizienz und Qualität: Auf der A1 zwischen Hamburg und Bremen bröselt der Flüsterasphalt weg, und der Preis der Elbphilharmonie hat sich trotz PPP verdoppelt. PPP öffnet Fonds beste Möglichkeiten für Finanztransaktionen. Die versprochenen Verbesserungen sind keinesfalls sicher.

In Ländern des Südens hat PPP eine längere Geschichte!

Das Finanzvolumen, das in Entwicklungsländern in PPP-Projekte investiert wird, ist um ein Vielfaches höher als in Europa. Die Handlungsmöglichkeiten dieser Länder werden eingeschränkt, die Volkswirtschaften ruiniert. Statt von Entwicklungshilfe spricht man heute von „Entwicklungspartnerschaft‟, wenn Konzerne mit Hilfe des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung öffentliche Güter und Leistungen privatisieren, z. B. Wasser- und Stromversorgung. Das Leben für die Menschen in diesen Ländern verteuert sich. Die Ärmsten sind am stärksten betroffen.

Die Rechtsanwältin und Menschenrechtlerin Wangui Mbatia schildert beispielhaft die Lage in der Hauptstadt Kenias. Attac zeigt die Vorgänge in Deutschland auf.

Dienstag, 13. April 2010,
19.30 Uhr, PFL Oldenburg

Flugblatt herunterladen (PDF) 

"Let's make money" im PFL mit Attac-Beteiligung

Den kommenden Freitag, 9. April, beginnt der Oldenburger Verein "Filmriß" mit einer Filmreihe zur Wirtschafts- und Finanzkrise (20 Uhr, PFL, Peterstr.). Als erstes wird der österreichische Film "Let's make money" von Erwin Wagenhöfer gezeigt.

Attac Oldenburg wird sich an der Vorstellung beteiligen, indem wir uns und unsere Arbeit vorstellen und zur Diskussion zur VerfĂĽgung stehen.

Attac-Treffen und -Veranstaltungen

Wir treffen uns regelmäßig am 1. und 3. Dienstag im Monat um 19.30 Uhr zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch, Diskutieren und Planen im Café am Damm (Oldenburg, zwischen Schloß und Cäcilienbrücke).

Darüber hinaus organisieren wir in unregelmäßigen Abständen Veranstaltungen, auf die hier gesondert hingewiesen wird.

Die nächsten Treffen finden an folgenden Terminen statt:

30.03.2010, 19.30, Café am Damm, Arbeitstreffen

20.04.2010, 19.30, Café am Damm, Arbeitstreffen

01.05.2010, 10.00, Teilnahme an der Maikundgebung

 

 

Macht der Konzerne – Film und Diskussion zur Kritik an Konzernen mit dem Film „The Corporation“

Dienstag, 2. März, 19.00, PFL (Peterstr., Oldenburg)

Noch vor 150 Jahren war „das Unternehmen“ eine relativ bedeutungslose gesellschaftliche Größe. Heute durchdringt die Präsenz dieser „juristischen Person“ unser aller Leben – wie vormals nur Kirche, König oder Partei. Diese unterhaltsame, aber komplexe Dokumentation „The Corporation“  („beachtenswert gut durchargumentiert“ – Spiegel) bietet eine Analyse dieses historischen Phänomens. Sie dokumentiert in zahlreichen Einzelstudien sowie durch viele Interviews mit den MacherInnen, BeraterInnen und KritikerInnen der „corporate culture“ die strukturellen Ă„hnlichkeiten zwischen „krankhaft-pathologischen“ Personen und den  Jägern des Profits.

Da ist der US-Konzern Bechtel, der in der bolivianischen Stadt Cochabamba die Rechte an jedem Regentropfen besitzt und diese von der Polizei mit Gewalt durchsetzen lässt; oder der Chemiekonzern Monsanto, der brachial jede Berichterstattung über sein umstrittenes Hormonpräparat Posilac zu unterdrücken sucht.

Der Film, u.a. in Amsterdam und beim Sundance-Festival als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet, wird in Ausschnitten in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln gezeigt.

Die attac-Gruppe Oldenburg lädt ein, anschließend über seine Aussagen zu
diskutieren.

Kontakt: attac-old@web.de, www.attac-netzwerk.de/oldenburg, Tel.: 0441/5702761

Nachbereitung des Klimagipfels in Kopenhagen

Was Sie schon immer ĂĽber Steueroasen wissen wollten ...

 

 

Ausstellung und Vorträge zum Thema Steueroasen in Europa

Die meisten von uns beziehen Steueroasen in Ihre Haushalts- und Finanzplanung nicht mit ein. In dieser Liga spielen wir nicht mit. Nur wenige wissen darüber, und nur gelegentlich lesen wir etwas in der Presse, wenn etwa eigentlich geheime Dateien mit Konten-bewegungen an die Öffentlichkeit gelangen. Denn alles, was mit Steueroasen zu tun hat, geht so diskret wie möglich vor sich, geschützt durch ein strenges Bankgeheimnis und die gezielte Nutzung von Gesetzeslücken.

Wo aber liegen diese mysteriösen Orte, diese Steueroasen? Wie sehen sie aus? Wie funktionieren sie? Wer nutzt sie? Und wer sind die Gewinner und die Verlierer in diesem Spiel? Wussten Sie, dass die Kanalinsel Sark nur 550 Einwohner hat, aber 15.000 Firmen einen der Insulaner als Direktor angeben?

Durch die Arbeit der Attac-Finanz-AG entstand eine Ausstellung, die den Schleier über den europäischen Steueroasen etwas lüftet und sie greifbar macht. Ein Gang durch die Ausstellung und ein Filmausschnitt komplettieren den Abend.

Der Vortrag am 1.12 hebt die Bedeutung von speziellen Stiftungsformen und Trusts für die Verdunklung von Geldtransfers hervor. Der vom Tax Justice Network entwickelte Schattenfinanzindex wird dargestellt. Schließlich gibt es Vorschläge dafür, was verbessert werden sollte.

Zusätzliche Führung durch die Ausstellung: 24.11.09, 18 Uhr. Treffpunkt im Mensafoyer.

Vorträge: 03.11., 19.30, Uni Oldenburg (Mensafoyer) & 01.12., 19.30, PFL Oldenburg (Peterstr.)

Ausstellung: 03.11. - 01.12. Uni Oldenburg (Achtung: jetzt die ganze Zeit im Mensafoyer, die geplante Verlegung ins Hörsaalzentrum entfällt)

Eintritt: frei; Katalog zur Ausstellung: 9,50 €.

Katalog zur Ausstellung

Lesenswerte Begleitliteratur:

Silke Ă–tsch und Celia Di Pauli (Hg.):
Räume der Offshore-Welt.
Steueroasen und Offshore-Zentren in Europa
Verlag: Attac-Trägerverein
Frankfurt, September 2009
ISBN 978-3-9813214-0-1

 

Sven Gigold:
Steueroasen trockenlegen!
96 Seiten
VSA-Verlag 2003
ISBN 3-89965-003-4
6,50 €

Der druckfrische Ausstellungskatalog erschien im September 2009. Gegenwärtig
findet man diesen in den Datenbanken des Buchhandels noch nicht. In ein bis
zwei Wochen werden die Daten zur VerfĂĽgung stehen. Bis dahin bitte etwas
Geduld.

Alternativ ist der Katalog ab sofort ĂĽber den Webshop von Attac zu beziehen.
Die Adresse ist: http://shop.attac.de Es fallen dann aber Versandkosten an.

Plakat zur Steueroasenausstellung, klicken um PDF herunterzuladen!

Positionieren Sie sich! Eine offene Podiumsdiskussion

Welche politischen Konsequenzen und Perspektiven ergeben sich aus der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzkrise?  

Welt und Wirtschaft in der Krise: Gierige, riskante und zügellose Spekulationen – Banken- und Finanzsektor am Abgrund – Realwirtschaft in schwerer Depression – Staaten am Rande des Bankrotts – und täglich weitere schlechte Nachrichten ...

Steht das Schlimmste noch bevor? Ewig können die teuren Hilfspakete wie die Abwrackprämie nicht fortgeführt werden. Und was dann? Geht es dann erst richtig los?

Dax und Dow Jones schwingen sich wieder in blasige Höhen auf, und neue Milliardengewinne sind dank Staatsgeldern wieder in Sicht.

Wir fragen uns deshalb, ob und was die Politik aus der Krise lernt. Sind nicht grundsätzliche Konsequenzen nötig? Was muss sich ändern in der Wirtschafts- und Finanzpolitik?

Eingeladen sind: BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen (zugesagt), CDU, Die Linke (zugesagt), FDP (zugesagt), SPD

Fr., 18.09.2009, 19.30, PFL (OL, Peterstr.)

Plakat zur Veranstaltung ansehen ...

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