Mainz

Atomkraft: Schluss!

attac Mainz ruft auf zur Großdemo

Anti-Atom-Demos am 28.05.2011 Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat erneut gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar und birgt ein tägliches, tödliches Risiko. Hunderttausende gehen deshalb in diesen Monaten bundesweit auf die Straße und fordern entschieden den Atomausstieg. Die Bundesregierung aber will erst im Juni beschließen, welche Konsequenzen sie aus Tschernobyl und Fukushima zieht.

In Wahrheit wird der öffentliche Druck bestimmen, ob jetzt endlich Schluss mit der gesamten Atomindustrie ist. Unsere Chance, den Ausstieg durchzusetzen, war daher noch nie so groß. Wir wollen am 28. Mai mit zigtausenden Menschen ein kraftvolles Signal an die Regierung senden. Nach Fukushima gibt es nur noch eine Richtung und die heißt: Alle AKW abschalten – sofort und endgültig! Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.

am 28. Mai 2011 in Mainz

12.15 Uhr, Start des Sternmarsches von den vier Punkten:

  •  Ost: ab Bahnhof Mainz-Kastel
  •  Nord: ab Neustadt (Bismarckplatz)
  •  West: ab Uni-Campus (Haus Mainusch)
  •  Süd: ab Bahnhof Mainz Römisches Theater

 

Auftakt: 13 Uhr, Hauptbahnhof Mainz (Bahnhofsvorplatz)

ca. 13.45 Uhr, Zwischenkundgebung mit Redebeiträgen am Schillerplatz

Abschlusskundgebung: ca. 14:30 Uhr, Gutenbergplatz (Staatstheater)

 

alle Infos zu den dezentralen Großdemonstration in 21 Städten: anti-atom-demo.de
auch mit Flyern und Plakaten zum Mobilisieren

 

 

Demokratische Bildung

Demokratische Bildung - Was ist das?

Vortrag und Diskussion von und mit Dr. phil. Dipl. sc. pol. Hans-Peter Waldrich

Die wichtigsten Hindernisse einer demokratischen Erziehung liegen in der Vereinnahmung der Schulen und Hochschulen durch die ökonomischen Eliten. Für die Bildungseinrichtungen ist es schwer, dieser Funktionalisierung ein eigenes Konzept entgegenzusetzen.Soweit es dennoch gelingt, besteht demokratische Erziehung in zweierlei:

  • in der Herstellung einer Situation freier Kommunikation,
  • in der die Lernziele und Lernmethoden nicht bereits durch angebliche Sachzwänge festgeschrieben sind und in der Erlaubnis für Heranwachsende ihre Individualität zu entfalten, insbesondere unter Berücksichtigung ihres ganz persönlichen Lernweges. Dabei muss die Fixierung auf ein falsches Belohnungssystem durch das Ziffernnotensystem aufgegeben werden. Nur dann kann an die Stelle des Entfremdetem Lernens die wirkliche Aneignung der Welt treten.

Das deutsche Schulwesen weist schwerwiegende Mängel auf. Es ist förderungsfeindlich und hoch selektiv, es verstärkt Benachteiligungen und vergällt den Schülerinnen und Schülern die Freude am Lernen. Die Schulen fördern nicht Gemeinschaft und Bindung, sondern setzten auf Konkurrenz und Vereinzelung. Das hat weit verbreitet Schulverweigerung und Gewalt zur Folge, im Extremfall kommt es zu Amokläufen.

Veranstalter: Linkswärts e.V. mit Unterstützung durch attac Mainz, die Landesschülervertretung Rheinland-Pfalz und die GEW Rheinland-Pfalz; in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz

am Freitag, den 6. Mai 2011 um 18 Uhr

im Institut für Vor- und Frühgeschichte Schönborner Hof (neben Institut français) Schillerstraße 11, 55116 Mainz


Weitere Informationen: Linkswärts-Website

attac Mainz ruft auf zum

Ostermarsch 2011 in Mainz

Karsamstag, 23. April 2011

10:30 Uhr am Hauptbahnhof

Der Aufruf als pdf-Datei

Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt!

Deutschland führt Krieg. Diese grausame Realität wird nach neun Jahren Krieg in Afghanistan von der Bundesregierung zugegeben. Jetzt wird sogar nicht mehr geleugnet, dass es da­bei um wirtschaftliche Interessen geht. Dass die Bundeswehr Rohstoffe und Handelswege sichern soll, steht zwar schon seit Jahren im Weißbuch der Bundeswehr, führte aber, als der damalige Bundespräsident Köhler es aussprach zu sei­nem Rücktritt. Gutten­berg bekennt sich mittlerweile offen zum Krieg für Wirtschaftsinteressen. Es geht um Wohlstand, von dem immer weniger Menschen etwas haben. Die Schere zwischen Reich und Arm klafft im­mer mehr auseinander.

Schluss mit deutscher Beteiligung an Kriegen!

Fairer Welthandel statt Wirtschaftskriege!

Entgegen dem Gerede von Aufbauhilfe für Ent­wick­lung und Demokratie stützt die Bundeswehr in Afgha­nistan ein korruptes undemokratisches menschen­rechtsverletzendes Regime, das von re­gionalen Kriegs­herren und Drogenhändlern getra­gen wird. Nach neun Jahren hat sich der Krieg ausgeweitet, die westlichen Truppen werden im­mer mehr als todbringende Besat­zungstruppe wahrgenommen. Gerade weil die Bun­deswehr in Afghanistan Krieg führt, hat sich die Wahr­schein­lichkeit terroristischer Anschläge in Deutschland erhöht.

Die Fortsetzung des Kriegs in Afghanistan bringt im­mer mehr Tote, aber weder Frieden noch De­mokratie.

Bundeswehr raus aus Afghanistan!

Zivile Konfliktlösung unter Berücksichtigung der Friedenspläne, die die Friedensbewegung bereits er arbeitet hat.

Die Aussetzung – nicht Abschaffung - des Zwangs zum Kriegsdienst ist eine gewaltige Erleichterung für diejenigen, denen Musterungen, Gewissens­prüfungen, Zwangskriegsdienst oder Gefängnis erspart bleiben.

Dahinter stehen jedoch weder Friedenswille noch Men­schen­freundlichkeit: Die Bundeswehr wird immer kon­se­quenter zur weltweit agierenden Interventions­trup­pe um­gebaut, personell und materiell.

Der Bundeswehr nutzt Massenarbeitslosigkeit und Per­spektivlosigkeit vieler Jugendlicher zur Rekru­tierung. Sie wirbt aggressiv und penetrant in Fuß­gängerzonen, Schulen und Arbeitsagenturen sowie bei Jugendfesti­vals und Berufsausbildungsmessen. Nicht nur Aussetzung, sondern Abschaffung des Zwangs zum Kriegsdienst! Schluss mit der Bun­deswehr-Rekrutierung im öffentlichen Raum!

 

Krieg ist zu einem selbstverständlichen Mittel der deutschen Außenpolitik geworden.

Krieg darf kein Mittel der Politik sein!

Krieg und Gewalt verschärfen Probleme.

Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit.

Krieg ist organisierter Massenmord.

Krieg schafft die Voraussetzungen für neue Kriege und neue Gewalt.

Dieser gefährlichen Dynamik müssen wir uns ent­ge­genstellen, indem wir uns für Abrüstung, Ent­militari­sierung, gewaltfreie Konfliktlösung und die Beseiti­gung aller Kriegsursachen einsetzen.

 

Wir treten ein für:

- Rückzug der Bundeswehr von allen Auslandseinsätzen

- Austritt aus der NATO

- eine Bundesrepublik ohne Armee

- Abzug der Besatzungsmächte aus Irak und Afghanistan

- Abschaffung aller Kriegs- und Zwangsdienste

- Ende der Verfolgung von Kriegsdienstverweigerern in aller Welt

- Asyl für Kriegsdienstverweigerer

- Geld für Konversionsprojekte statt Rüstungsausgaben

- zivile Nutzung von Militäranlagen und Rüstungsfabriken (Rüstungskonversion)

- Beendigung aller Waffenexporte

- Abschaffung aller Atomwaffen, auch der in Büchel (Eifel) stationierten Atombomben

- Stilllegung aller Atomkraftwerke

- Abkehr vom Öl zugunsten erneuerbarer Energien

- eine Lebens- und Produktionsweise, die mit deutlich weniger Energie auskommt; Klimapolitik ist Friedenspolitik!

- Sicherung und Verteidigung sozialer und politischer Errungenschaften und damit gegen Polizeigewalt, Sozialabbau, Überwachungsstaat und Bundeswehreinsatz im Innern

- eine gerechte Weltwirtschaftsordnung

Mainz 21

Mobil ohne Auto statt Automobil
Vortrag und Diskussion von und mit Winfried Wolf

Weniger arbeiten, schöner wohnen, mobiler sein als je zuvor und dennoch entscheidende Schritte für mehr Lebensqualität und gegen den Klimawandel in Gang setzen. Das Auto ist ein ökologisches und ökonomisches Auslaufmodell. Die Zukunft gehört Bus und Bahn, deshalb kostenloser ÖPNV für alle!

Denn

  • Etwa ein Drittel aller Autofahrten enden nach 3 km.
  • Durchschnittlich steht ein Auto täglich 23 Stunden einfach herum
  • Wie viele Jahre unseres Lebens stehen wir im Stau oder suchen Parkplätze?
  • Mehr als ein Viertel der Schadstoffe, die uns Klimawandel und Luftverpestung bescheren, werden vom Verkehr erzeugt.
  • Für Erdöl werden Kriege geführt!

Winfried Wolf, Verkehrsexperte, 1994 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestags und Mitglied des Verkehrsausschusses. Autor von Verkehr. Umwelt. Klima – Die Globalisierung des Tempowahns (Wien; 2009) und – zusammen mit Sabine Leidig, Gangolf Stocker und Volker Losch Mitherausgeber des Buchs Stuttgart 21 – Wem gehört die Stadt (Köln 2011) Veranstalterin: AG Globalisierung und Ökologie bei attac Mainz

am Mittwoch, den 13. April 2011 um 19:30 Uhr

im Institut für Vor- und Frühgeschichte Schönborner Hof (neben Institut français) Schillerstraße 11, 55116 Mainz


Weitere Informationen: Flyer als PDF-Download

Krise der Demokratie - der Souverän als Statist?

Studientag Solidarische Ökonomie

Die globalen Krisen des Wirtschafts- und Finanzsystems zeigen dessen Grenzen auf. Die politischen Eliten der Nationalstaaten beschränken sich auf für die Allgemeinheit kostspielige, schuldenfinanzierte und eher kurzfristige Schadensbegrenzung. Sie werden kaum in der Lage sein, die Krisendynamik in der Zukunft zu verhindern.

Stellt die Wirtschaftsordnung in der repräsentativen Demokratie die Lebensgrundlagen ökologisch nachhaltig und sozial ausgewogen sicher, oder folgt sie eigenen Gesetzen? Große Teile der Wirtschaft und insbesondere  des Finanzsektors sind offenkundig einer verantwortungsvollen gesellschaftlichen Kontrolle entzogen.

Viele Menschen bewegt die Frage, was an unserer Art des Wirtschaftens geändert werden könnte, um weitere, vielleicht noch bedrohlichere Krisen zu vermeiden.

Unter dem Begriff ‚Solidarische Ökonomie‘ werden eine Vielzahl von Wirtschaftsunternehmen, Initiativen, Projekten und Ideen in vielen Ländern der Welt zusammengefasst, die auf eine andere Weise die materielle Basis unserer gesellschaftlichen Verhältnisse herstellen. Sie baut auf eine Kultur gesellschaftlicher Solidarität. Und schließt durch ihre ökologische Orientierung die nachhaltige und gemeinwohlorientierte Nutzung der natürlichen Ressourcen ein.

am 9. April 2011, 10:00 - 16:30 Uhr

Ort: Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Mainz, Albert-Schweitzer-Str. 113-115, gegenüber der Universität am Hauptfriedhof, erreichbar vor allem mit der Linie 6 bzw. 6A

Anmeldung bis 05. April 2011 bei Frau Irmgard Reuter, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, per E-Mail: i.reuter[at]zgv.info oder telefonisch: 06131 - 28744-0

Weitere Informationen zum Tagesablauf, dem Podium, den Workshops, den Impulsreferaten und deren Vortragende finden Sie im Veranstaltungsflyer hier als als PDF-Datei zum Download

Veranstalter: Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz, attac Mainz, DGB Rheinland-Pfalz, Arbeit & Leben Rheinland-Pfalz gGmbH, Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e.V. (elag), anders leben

 

Politische Bühne zur Landtagswahl

Bürgerbeteiligung bei der Politischen Bühne der außerparlamentarischen sozialen Bewegungen zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz 2011

im Wolfgang-Capito-Haus, Gartenfeldstraße 13-15 in der Neustadt
am 14. und 16. März 2011, jeweils um 18:30 Uhr


Zur bevorstehenden Landtagswahl schaffen wir für die Bürgerinnen und Bürger von Mainz und Umgebung die Gelegenheit, in Dialog mit ihren Kandidatinnen und Kandidaten der voraussichtlich in den Landtag einziehenden Parteien zu treten, mitzudiskutieren und Fragen zu stellen.

Am Montag rufen wir die Themen Frieden // Energie // Umwelt auf und
am Mittwoch folgen die Themen Privatisierung // Bildung  // Integration.


Einige unserer Vorstellungen:

  • Frieden: Rahmenvereinbarung zwischen Bundeswehr und Bildungsministerium, Präsentation von Militärgerät beim Rheinland-Pfalz-Tag, Militäreinsätze im Ausland
  • Energie und Umwelt:  Atom- und Kohleenergie, Ausbau erneuerbareEnergien, Projekte und Konzepte einer nachhaltigen, ökologisch und sozialverträglichen Energieversorgung, Rückübertragung von Leitungsnetzen in öffentliche Hand
  • Privatisierung:  Ã¶ffentlicher Einrichtungen wie Kliniken, Infrastruktur oder Wohnungen
  • Bildung: Kostenlose Kindergärten, eine Schule für alle, Berufsschulen die mehr als Fachwissen vermitteln, Partizipation auf allen Bildungsebenen, kostenfreie Hochschule ohne Zusatzzensuren
  • Integration von Menschen, die in der Minderheit oder in schwierigen Lebenssituationen sind, d. h. nicht nur Ausländerinnen und Ausländer, sondern auch Behinderte sowie alleinerziehende Mütter und Väter


Diskussionsergebnisse werden dokumentiert, so dass ein Abgleich mit der
tatsächlichen politischen Arbeit der einzelnen Parteien jederzeit möglich
ist.


Wir laden alle Interessierten zum Vortrag und zur Diskussion ein!

Flyer (PDF) zum Download

 

Krise der Demokratie - der Souverän als Statist?

Lobbyismus in der Demokratie

Immer wieder werden politische Entscheidungen gegen deutliche Bevölkerungsmehrheiten, gegen Voten aus der Wissenschaft, von Verbraucherverbänden oder gesellschaftlichen Gruppen wie den Kirchen, Naturschutzverbänden oder sozialen Bewegungen durchgesetzt. Partikulare Interessen sichern sich über ein gewaltiges Netz von Lobbyisten auf kommunaler Ebene, auf Landes-, Bundes- oder EU-Ebene eine politische Gestaltungsmacht, die zunehmend einer Privatisierung der Politik gleichkommt. Die Demokratie läuft Gefahr, zu belanglosen Ritualen zu verkommen.

Der Europaabgeordnete Sven Giegold beklagt das Übergewicht der Finanzbranche in den Expertengruppen der EU-Kommission, in denen sich die Brüsseler Behörde für ihre Gesetzes-initiativen beraten lässt. „Niemand weiß, was dort besprochen wird, es werden keine Protokolle öffentlich“, sagt Giegold und forderte ein verbindliches Lobbyregister.
Wir haben ihn für unsere Veranstaltung zu Lobbyismus als Referenten gewinnen können und hoffen, mit ihm zu Anhaltspunkten zu kommen, wie demokratischen Ansprüche an politische Prozesse durchgesetzt und Entscheidungen transparent gemacht werden können.

am 17.02.2011 um 19.00 Uhr

mit dem Referenten Sven Giegold, Mitglied des Europa-Parlaments

Ort: Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Mainz, Albert-Schweitzer-Str. 113-115, gegenüber der Universität am Hauptfriedhof, erreichbar vor allem mit der Linie 6 bzw. 6A

Veranstalter: Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz, attac Mainz, DGB Rheinland-Pfalz, Arbeit & Leben Rheinland-Pfalz gGmbH, Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e.V. (elag), anders leben

Flyer als PDF zum Download

bunter Protest im neuen Jahr

Sarrazin ist in Mainz nicht willkommen

Sonntag, 2. Januar 2011, 17.11 Uhr, im Kurfürstlichen Schloss zu Mainz:

Rassismus wird salonfähig gemacht

 

Liebe Mainzerinnen und Mainzer,

am Sonntag, den 2. Januar 2011 wird Thilo Sarrazin bei der Verleihung des „Ranzengar-disten“ die Laudatio für den Kabarettisten Lars Reichow halten. Wir möchten zeigen, dass wir mit seinen Thesen nicht einverstanden sind.

In Sarrazins „Deutschland schafft sich ab“ heißt es unter ande­rem: „Demografisch stellt die enorme Fruchtbarkeit der muslimischen Migranten eine Bedrohung für das kulturelle und zivilisatorische Gleichgewicht im alternden Europa dar“. Das ist nichts anderes als kulturell und biologisch begründeter Rassismus.

Thilo Sarrazin und andere sprechen keine unbe­que­men Wahrheiten aus, sie brechen keine Tabus und sind keine Verteidiger der Meinungsfreiheit. Im Gegenteil: Nichts von dem, was Sarrazin beschreibt ist eine Bereicherung für die Diskussion, geschweige denn neu, originell, oder ein „Tabubruch“. Seine Lösungsvorschläge sind bestenfalls unbrauchbar, schlimmsten­falls menschenverachtend. Viele seiner Aussagen zum Islam sind schlicht und einfach ras­sistisch und vergiften das politische Klima in Deutschland.

All das, was an konkreten Maß­nahmen in mühevoller Kleinarbeit im Sinne einer gelingenden Integration gerade hier in Rheinland-Pfalz geleistet wurde, wird durch solche Debatten um Jahre zurückgeworfen.

Mit der Laudatio am 2. Januar im Kurfürstlichen Schloss, in der „guten Stube“ von Mainz, wird Thilo Sarrazin ein öffentliches Forum geboten. Das trägt mit dazu bei, dass seine Thesen verharmlost werden und Rassismus weiter salonfähig wird.

Dagegen wenden wir uns und werden dies am 2. Januar auch öf­fentlich tun.

Mit einer bunten Demonstration und einer Kundgebung um 16.00 Uhr in der Nähe des Kur­fürstlichen Schlosses werden wir zeigen, dass für Rassismus kein Platz in Mainz ist.

Treffpunkt: Sonntag, 2. Januar 2011, um 15 Uhr am Hauptbahnhof

Weitere (auch aktuelle) Infos, die Unterstützerliste etc. auf www.ficko-magazin.de

Konsum Konsum Konsum

Verkaufte Käufer

Man kauft, was man nicht braucht, von Geld, das man nicht hat, um dem zu imponieren, den man nicht mag

Portrait Prof. Marianne GronemeyerReferentin: Prof. Dr. Marianne Gronemeyer, Professorin für Erziehungs- und Sozialwissenschaften an der Fachhochschule Wiesbaden

Wer heutzutage und hierzulande die an die politische und ökonomische Einsicht der Bürger gerichteten Appelle verstehen will, der muss sein Hirn schon ziemlich strapazieren. Denn diese Appelle sind hoffnungslos widersprüchlich und einem scharfen Alltagsverstand kaum zugänglich. Dass man sparsam sein müsse, wenn die Kassen leer sind, das leuchtet unmittelbar ein, und das wird uns ja tagtäglich in hinreichender Deutlichkeit eingehämmert. Während wir also einerseits zum Sparen angehalten werden und uns eine neue Bescheidenheit angelegen sein lassen sollen, werden wir andererseits dringlich ermahnt, unserer ersten Bürgerpflicht nachzukommen, will sagen, nach Kräften zu konsumieren, denn nur das werde die sogenannte Binnennachfrage "beleben" - wie man sagt - das Wachstum fördern und so Arbeitsplätze schaffen. Sollen wir nun also fidele Konsumenten sein oder uns die Kauflust abtrainieren, um dem Gemeinwohl zu dienen?

am Freitag, den 10. Dezember 2010 um 18 Uhr

im Haifa-Zimmer des Mainzer Rathauses,
Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz

Eine Veranstaltung von Linkswärts e.V., die unterstützt wird durch: attac Mainz, das Aktionsbündnis "Wir zahlen nicht für Eure Krise!" Mainz/Wiesbaden und die AntiFa Nierstein

Wir zahlen nicht für eure Krise!

Mehr Solidarität statt Klassenmedizin

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Nadja Rakowitz, Geschäftsführerin des Vereins demokratischer Ärztinnen und Ärzte, zu gesellschaftspolitischen Hintergründen der geplanten "Reform" des Gesundheitswesens, die mit Hilfe der Kopfpauschale die Patienten weiter belasten und die Unternehmen entlasten wird. Sie wird über die aktuellen Konzepte der Bundesregierung und mögliche Alternativen informieren.

Die Umgestaltung des deutschen Gesundheitswesens, eng verknüpft
mit dem Begriff der Kopfpauschale, steht auf der Tagesordnung. Statt einer solidarischen Finanzierung oder gar des Ausbaus derselben, sollen nun die Arbeitnehmer und – noch schlimmer – die Patienten einseitig belastet und die Arbeitgeber entlastet werden. Die Wirtschaftskrise beschleunigt die ökonomische Zurichtung des Gesundheitswesens, die gleichzeitig zu Über-, Unter- und Fehlversorgung im Gesundheitswesen führt.

In großen Teilen der Bevölkerung stößt dies auf Ablehnung.

am Dienstag, 7. Dezember 2010 um 19:00 Uhr

in der Mensa der IGS Kastellstraße
,
Kastellstraße 11, 65183 Wiesbaden

Veranstalter: Sozialforum Wiesbaden, Linke Liste Wiesbaden, Die Linke Wiesbaden, Initiative für soziale Gerechtigkeit e.V und Bündnis das "Wir zahlen nicht für eure Krise!" MZ/WI, an dem sich auch attac Mainz beteiligt.

Krise der Demokratie - der Souverän als Statist?

Gemeingüter versus Privatisierung

Globalisierung ist im Kern ein Projekt zur "Privatisierung der Welt". Die (Welt-)Wirtschaftskrise beschleunigt die Privatisierung auf vielen Ebenen, Banken und Großunternehmen sind "systemrelevant", finanz- und wirtschaftspolitische Entscheidungen sind folgerichtig "alternativlos". Und wo es keine Alternativen mehr gibt, gibt es auch keine Politik, mithin auch keine Demokratie. Wachsende öffentliche Verschuldung bei rasant steigendem privatem Reichtum führt zur Privatisierung öffentlicher Güter und öffentlich organisierter Dienstleistungen, wie etwa in den Bereichen Gesundheit und Bildung. Alles wird Ware. Alles muss (privaten Investoren) Rendite bescheren. Die Diskussion um die Gemeingüter ("commons", "Allmende") setzt dieser Entwicklung die Perspektive und Forderung nach Wiederaneignung öffentlicher Güter bis hin zum (privatisierten) gesellschaftlich aufgebauten Wissensfundus entgegen.

am 25.11.2010 um 20.00 Uhr

mit der Referentin Silke Helfrich, Jena

Ort: Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Mainz, Albert-Schweitzer-Str. 113-115, gegenüber der Universität am Hauptfriedhof, erreichbar vor allem mit der Linie 6 bzw. 6A

Veranstalter: Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz, attac Mainz, DGB Rheinland-Pfalz, Arbeit & Leben Rheinland-Pfalz gGmbH, Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e.V. (elag), anders leben

Weitere Termine in der Reihe sind in Vorbereitung!

ACHTUNG! Aufgrund der Terminkollision mit dem gewohnten Termin des attac-Plenums wird das November-Plenum auf Mittwoch, den 24.11.2010 um 19:30 Uhr im DGB-Haus vorverlegt!

Kolumbien im Strudel der Globalisierung

Kohle + Erdöl für uns? – Vertreibung in Kolumbien!

Vortrag und Diskussion

VertreterInnen der Kleinbauernorganisation Ascamat, des Verbandes der Vertriebenen und Rechtsanwältinnen berichten über die Situation in der Region Catatumbo/Kolumbien

am Samstag, den 13 . November 2010,  um 14 Uhr,

im Erbacher Hof, Grebenstr. 22-24, 55116 Mainz

Es laden ein:

Weltladen unterwegs

Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk Rheinland-Pfalz ELAN

AG Welt bei attac Mainz

Bistum Mainz-Referat Weltmission/Frieden-Gerechtigkeit

 

Die Region Catatumbo im Nordosten Kolumbiens ist reich an Wäldern, Wasser, fruchtbaren Böden, Tieren und Pflanzen sowie Erdöl, Uran und Kohle. Für die Erdölförderung ist schon viel Land zerstört worden. In den letzten Jahren haben die Bedrohungen durch den geplanten Kohletagebau und die Paramilitärs zugenommen. 30000 Menschen wurden vertrieben oder sind geflohen. Trotz der zunehmenden Menschenrechtsverletzungen wächst der Widerstand von Indigenen und Kleinbauern gegen Vertreibung und Zerstörung ihrer Lebensgrundlage. Von der aktuellen Situation berichten VertreterInnen der Vertriebenen, der Kleinbauern und Rechtsanwältinnen, die diese vor Gericht unterstützen.

 

Gemeinsam wollen wir auch folgende Fragen diskutieren:

Welche Rolle spielen die steigende Nachfrage nach Kohle bei uns und das bilaterale Wirtschaftsabkommen Kolumbien-Deutschland? Wie können wir hier die Kleinbauern und Indigenen in Kolumbien in ihrem Widerstand unterstützen?

Ursachen der Finanzkrise und Instrumente zur Krisenvermeidung

Unter dem Titel "Ursachen der Finanzkrise und Instrumente zur Krisenvermeidung" wollen attac Mainz und der DGB Rheinhessen-Nahe

am Donnerstag, den 4.11.2010 um 19.30 Uhr
im DGB-Haus Großer Saal im EG, Kaiserstraße 26-30 in Mainz

mit einer Vortrags- und Diskussionveranstaltung etwas Licht ins Dunkel des Themas bringen.


Pedram Shahyar von attac Deutschland, der sich bereits seit einiger Zeit mit diesem Thema befasst, wird in einem Vortrag die Ursachen der Krise analysieren und Instrumente zur Krisenvermeidung vorstellen. Der Literatur- und Politikwissenschaftler ist seit fast 10 Jahren bei Attac aktiv. Er promoviert zur Zeit über soziale Bewegungen und lehrt an der Freien Universität Berlin.

Die letzte Finanzkrise war die größte Wirtschaftskrise seit den 30er Jahren. Bestimmten noch vor kurzem große Untergangsszenarien die Öffentlichkeit, gibt es seit einiger Zeit weniger Aufmerksamkeit hinsichtlich der Folgen der Krise.

An diesem Abend wollen wir die Ursachen der Krise diskutieren und Möglichkeiten vorstellen, wie eine stabile und gerechte Weltwirtschaft aussehen kann. Dabei werden Konzepte wie die Finanztransaktionssteuer
und Bankenabgabe erläutert, aber auch die Notwendigkeit grundsätzlicher Veränderungen thematisiert.

In der anschließenden Diskussion besteht die Möglichkeit, das Verständnis zu vertiefen und weitere Ideen einzubringen.

Krise der Demokratie - der Souverän als Statist?

Demokratie braucht Bildung

Die Veranstaltung zur "Bildung" wendet sich einem für jede Demokratie zentralen Thema zu. "Mit dem Wissen wächst der Zweifel" - wie Goethe es formulierte - und damit nicht nur die Sachkompetenz, sondern auch die Fähigkeit, an politischen Entscheidungen kritisch teilzuhaben. Die Vernachlässigung der schulischen und universitären Bildung, insbesondere auch das Misslingen der Gleichstellung und der Integration benachteiligter gesellschaftlicher Gruppen, ist politisch beabsichtigt, und sie ist unverantwortlich in Hinblick auf die bildungspolitischen Anforderungen in einer demokratischen Gesellschaft. Wir brauchen ein leistungsfähiges, modernes, öffentliches und allgemein zugängliches Bildungswesen. Das anhaltende Bestreben, Bildung in einem verengten Sinne der industriellen Verwertbarkeit zu instrumentalisieren, muss gestoppt werden. Bildung ist zuerst ein Menschenrecht und sie ist Voraussetzung für das Gelingen jedes demokratischen Gemeinwesens.

am 28.10.2010 um 20.00 Uhr

mit dem Referenten Prof. Dr. Johannes Angermüller, Juniorprofessor am Institut für Soziologie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Ort: Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Mainz, Albert-Schweitzer-Str. 113-115, gegenüber der Universität am Hauptfriedhof, erreichbar vor allem mit der Linie 6 bzw. 6A

Veranstalter: Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz, attac Mainz, DGB Rheinland-Pfalz, Arbeit & Leben Rheinland-Pfalz gGmbH, Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung in Rheinland-Pfalz e.V. (elag), anders leben

Weitere Termine in der Reihe sind in Vorbereitung!

Montagsspaziergang gegen AKW-Laufzeitverlängerung (Kopie 2)

Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke - 4. Mainzer Anti-AKW-Montagsspaziergang am 4.10.10


Am letzten Freitag hat der Bundestag in 1. Lesung über das Energiekonzept und längere Laufzeiten für Atomkraftwerke beraten. Um unseren Abgeordneten (Volksvertretern) deutlich zu machen, was die Mehrheit der Bevölkerung hierüber denkt, wollen wir auf unserem 4. Anti-Atom-Montagsspaziergang durch die Mainzer Innenstadt

am Montag 4.10.10, um 17.30 Uhr
Beginn und Ende: Markt am Dom

erneut lautstark und unübersehbar fordern: "Keine Laufzeitverlängerung für
Atomkraftwerke!"

Nach dem brutalen Polizeieinsatz gegen friedlich demonstrierende Bürger in Stuttgart wollen wir auch deutlich machen, dass das Engagement von Bürgerinnen und Bürger für ihre Stadt, für ihre Region und für ihr Land nicht mit Gewalt gebeugt werden kann.

Bringt Freunde, Kolleginnen, Bekannte und Verwandte mit. Das letzte Wort in Sachen Atomenergie ist noch längst nicht gesprochen!

Initiative Montagsspaziergang

 

Montagsspaziergang gegen AKW-Laufzeitverlängerung (Kopie 1)

Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke - 3. Mainzer Anti-AKW-Montagsspaziergang am 27.09.10


Am letzten Wochenende haben in Berlin 100.000 Menschen gegen die Atompläne der schwarz-gelben Bundesregierung unübersehbar  und lautstark protestiert. Laut ZDF-Politbarometer" sind 61 Prozent der Bevölkerung gegen eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke. Doch gegen die Mehrheit der Bevölkerung hält die Bundesregierung weiterhin an ihren Atomplänen und der Laufzeitverlängerung fest. Voraussichtlich am kommenden Dienstag entscheidet das Bundeskabinett über das Energiekonzept und längere AKW-Laufzeiten. Kurz danach soll dann die schwarz-gelbe Bundestagsmehrheit das Atompaket beschließen - voraussichtlich ohne Beteiligung des Bundesrats. Wir sagen: Jetzt ist aber Schluss! Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik.

Macht mit beim 3. Mainzer Anti-Atom-Montagsspaziergang

Beginn und Ende: Marktplatz am Dom

Vom Markt am Mainzer Dom starten wir um 17:30 Uhr, spazieren am Theater vorbei, über Schillerplatz, Münsterplatz, Neubrunnenplatz und Alte Universität wieder zum Markt am Dom zurück. Auch diejenigen, die nicht von Anfang an mitspazieren können, sind herzlich  eingeladen, sich unserem Montagsspaziergang einfach unterwegs anzuschließen.

Bringt Freunde, Kolleginnen, Bekannte und Verwandte mit und zeigt unseren Politikerinnen und Politikern mit Transparenten, Pfeifen, Trommeln oder
Tröten lautstark und unübersehbar, was ihr von der Atom- und Klimapolitik der Bundesregierung haltet. Die Montagsspaziergänge sollen zu einer festen Institution in Mainz werden und deutlich machen, dass die Menschen keine Entscheidungen über ihren Kopf hinweg wollen!

Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele unsere Aktion am kommenden
Montag unterstützen.

Initiative Montagsspaziergang

 

Wir zahlen nicht für eure Krise!

WATER MAKES MONEY

Ein Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Eine Koproduktion der Kernfilm mit La Mare aux Canards und Achille du Genestoux, in Zusammenarbeit mit AQUATTAC und ZDF/ARTE, gefördert von der Filmförderung Hamburg-Schleswig-Holstein

23.09. 2010, um 18.00 Uhr

im CAPITOL Mainz, Neubrunnenstraße 9

Eintritt frei

Eine Veranstaltung der Fachstelle Gesellschaftliche Verantwortung im Evangelischen Dekanat Mainz in Kooperation mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Mainz, dem Katholischen Bildungswerk Mainz Stadt und dem Referat Berufs-und Arbeitswelt im Bistum Mainz/Regionalstelle Mainz. Mit freundlicher Unterstützung der Landeszentrale für Politische Bildung Rheinland-Pfalz

Unaufhaltsame Expansion der Weltwassergiganten?

Die Wasserversorgung ist weltweit noch zu mehr als 80% in öffentlicher Hand. Doch überall, wo finanziell klamme Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die weltgrößten Wasserkonzerne Veolia und Suez an die Tür. Innerhalb der letzten 10 Jahre hat allein Veolia es geschafft,  nach eigenen Angaben in 450 deutschen Städten die Wasserversorgung zu übernehmen oder an ihr beteiligt zu werden. Mittlerweile ist der französische Konzern incl. seiner Beteiligungen im Trink- und Abwasserbereich etwa gleichauf mit Gelsenwasser der größte Versorger in Deutschland. Ähnliche Expansionserfolge sind in Polen, den Baltischen Republiken, Lettland, Estland, Litauen, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Rumänien, Italien, Spanien, den USA und nun auch in China zu verzeichnen. Bereits in mindestens 72 Ländern auf allen fünf Kontinenten sind Veolia und Suez präsent - ist das der unaufhaltsame Aufstieg zweier Wassergiganten zur weltweiten Hegemonialmacht einer privatisierten Wasserversorgung? Verkommt unsere Lebensressource Wasser zum Objekt von Profitinteressen? Der jüngste Film des bekannten Dokumentarfilmerduos Franke/Lorenz, "Water makes Money" klärt über Hintergründe und aktuelle Entwicklungen auf. Ermöglicht wurde dieses so wichtige wie mutige europäische Projekt durch die Hilfe von attac, verdi, BUND, Robin Wood und vielen, vielen anderen Unterstützern und Förderern; zahllose Übersetzerinnen in ganz Europa arbeiteten unentgeltlich mit, um der Multilingualität gerecht zu werden.  Am 23. o9 . wird die Premiere allein in Deutschland in mehr als einhundert Städten gefeiert. Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Zur Homepage mit detaillierten Informationen zum Film und seinen Hintergründen wie zum Trailer gelangen Sie über http://www.watermakesmoney.com

Montagsspaziergang gegen AKW-Laufzeitverlängerung

Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke - 2. Mainzer Anti-AKW-Montagsspaziergang am 20.09.10


Gegen die Mehrheit der Bevölkerung hält die schwarz-gelbe Bundesregierung
weiterhin an ihren Atomplänen und der Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke fest. In einem Vertrag mit der Bundesregierung haben sich die Atomkonzerne weitreichende Schutzklauseln zusichern lassen, um die Kosten für eine notwendige Sicherheitsnachrüstung zu begrenzen. Möglicherweise noch im September soll der Bundestag über das Atompaket entscheiden, voraussichtlich ohne Beteiligung des Bundesrats. Wir sagen: Jetzt ist aber Schluss! Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik.

Macht mit beim 2. Mainzer Anti-Atom-Montagsspaziergang

am Montag 20.09.10 um 17:30 UhrTreffpunkt: Am Linsenberg 14, vor dem FDP-Landesbüro Vom Wahlkreisbüro von Wirtschaftsminister Brüderle(FDP) ziehen wir anschließend über Hauptbahnhof, Münsterplatz, Neubrunnenplatz und Alte Universität zum Markt am Dom. Bringt Freunde, Kolleginnen, Bekannte und Verwandte mit und zeigt unseren Politikerinnen und Politikern mit Transparenten, Pfeifen, Trommeln oder Tröten lautstark und unübersehbar, was ihr von der Atom- und Klimapolitik der Bundesregierung haltet. Die Montagsspaziergänge sollen zu einer festen Institution in Mainz werden und deutlich machen, dass die Menschen keine Entscheidungen über ihren Kopf hinweg wollen! Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele unsere Aktion am Montag unterstützen. Initiative Montagsspaziergang

 

Wir zahlen nicht für eure Krise!

Das Bündnis "Wir zahlen nicht für eure Krise!" Mainz/Wiesbaden lädt ein zu Vortrag und Diskussion zum Thema

Krise und Zukunft des Sozialstaates

Referent: Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Universität Köln

Donnerstag 24. Juni 2010 um 19 Uhr

Wiesbaden, Georg-Buch-Haus, Wellritzstraße 38

(mit Buslinie 1 bis Haltestelle "Sedanplatz")

Seit dem Ausbruch der Wirtschaftskrise 2008 deutet vieles darauf hin, dass sich die soziale Spaltung der Gesellschaft erheblich verschärfen wird. Mit der Überwälzung der Kosten für die Bewältigung der Krise auf die Allgemeinheit wird eine deutliche Zunahme der Armut zumindest in Kauf genommen.

Es mehren sich die Anzeichen, dass die neue Bundesregierung die Krise nutzen möchte, um Kürzungen im Sozialbereich vorzunehmen und die Privatisierung der Systeme zur sozialen Sicherung voranzutreiben. Aufgrund der sich abzeichnenden harten Verteilungskämpfe um die knappen Finanzmittel des Staates besteht die Gefahr, einer Aushöhlung des Sozialstaates.

Prof. Dr. Butterwegge lehrt Politikwissenschaft an der Universität Köln mit dem Schwerpunkt Sozialpolitik. Er wird die Entwicklungsrichtung der Sozialpolitik der derzeitigen Bundesregierung aufzeigen, mögliche Gegenstrategien skizzieren und für eine ausführliche Diskussion zur Verfügung stehen.

Zur weiteren Information wird die AG Soziale Gerechtigkeit von attac Mainz das Thema „Demografie, das Totschlagargument in der Rentendebatte“ vorstellen. 

Das aufrufende Aktionsbündnis "Wir zahlen nicht für eure Krise!" Mainz/Wiesbaden wird von folgenden Mitgliedern: attac Mainz, attac Wiesbaden, DIE LINKE. Mainz, DIE LINKE. Wiesbaden, Fraktion Linke Liste Wiesbaden, GEW Wiesbaden, Initiative für soziale Gerechtigkeit e.V., Linkswärts e.V. Mainz, Mainzer Initiative gegen HARTZ IV, RSB Wiesbaden, Sozialforum Wiesbaden sowie weiteren Einzelpersonen getragen.

 

Informationsveranstaltung zur Gaza-Blockade

Gaza – Die Blockade durchbrechen!


Freitag, 25. Juni 2010, 19 Uhr
DGB-Haus, Kaiserstraße 26, Mainz
mit Matthias Jochheim, IPPNW


Mit einer beispiellosen internationalen Aktion hat die "FreeGaza"-Bewegung auf den Skandal der Blockade von 1,5 Millionen Menschen im Gaza-Streifen aufmerksam gemacht und die Debatte auf höchstes UNO-Niveau transportiert. Starker öffentlicher Druck gerade auch in Europa wird weiter notwendig sein, um zu tragfähigen Lösungen für die bedrängten Menschen zu kommen.


Matthias Jochheim, Arzt und Vorstandsmitglied der Friedensorganisation IPPNW (Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V., www.ippnw.de) wird über seine Beteiligung an der Schiffsreise der Freedom-Flotilla Richtung Gaza und die Ereignisse auf dem türkischen Schiff „Mavi Marmara“ berichten, das von der israelischen Armee angegriffen wurde. Er möchte damit in eine Debatte einführen, welche Aktionen die Friedensbewe gung für diese Region weiter organisieren kann.

Veranstalter:Hochschulgruppe für gerechten Frieden in Palästina und Israel an der Universität Mainz (HGPI), pax christi Bistumsstelle Mainz. Unterstützt durch attac Mainz.

 

 

 

attac Mainz ruft auf:

zur Teilnahme an einer Kundgebung/Mahnwache anlässlich des Angriffs auf die Gaza-Solidaritäts-Flotte durch das israelische Militär

am Freitag, 4. Juni 2010

ab 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr auf dem Neubrunnenplatz

ab 18 Uhr bis 21 Uhr auf dem Theatervorplatz (ab 19 Uhr Mahnwache)

Dieser Aufruf wurde initiiert von: Hochschulgruppe für gerechten Frieden in Palästina und Israel an der Universität Mainz, pax christi Bistumsstelle Mainz, Islamischer Informations Service IIS, Arab Nil-Rhein Verein e.V., Muslimische Hochschulgruppe Universität Mainz, Islamischer Kultur Verein Mainz, Islamischer Kulturverein Kostheim, Marokkanischer Arbeiter Verein e.V., attac Mainz

Der Stadtverband Mainz der Partei DIE LINKE ruft ebenfalls zur Protestkundgebung auf.

PDF-Flyer zum Download

attac Mainz ruft auf:

Heraus zum 1. Mai!

Samstag, 1. Mai 2010

ab 10:30 Marktplatz, Mainz

 

Programm

Wir sind in diesem Jahr im Herzen der Stadt, auf dem Mainzer Marktplatz und haben ab 10:30 Uhr einiges zu bieten: fetzigen Rock'n'Roll mit Strychnine für Junge und jung Gebliebene, Mit-Mach-Aktionen der DGB-Jugend, Infostände von Gewerkschaften und befreundeten Verbänden, Spielangebote für die Kinder und politische Angebote für die Erwachsenen:

Wolfgang Kron
DGB Rheinhessen-Nahe

Hilmar Höhn
IG BCE Verbindungsbüro Berlin

und weitere Redner

Natürlich ist für Essen und Trinken gesorgt. Gutes Wetter ist auch bestellt.

Bringt Eure Familie, FreundInnen und Bekannte mit. Lasst uns den Marktplatz füllen! Nur wer Solidarität übt, wird sie auch erfahren.

Weitere Informationen:

Seite beim DGB Rheinhessen-Nahe (PDF)

PDF-Flyer zum Download

attac Mainz ruft auf:

Für eine Welt ohne Krieg, Militär und Gewalt!

Mainz-Wiesbadener Ostermarsch 2010

in Wiesbaden

Karsamstag, 3. April 2010

10.30 Uhr Hbf. Wiesbaden  -  ca. 12.30 Uhr Mauritiusplatz

 

Programm

Auftaktkundgebung auf dem Bahnhofsvorplatz Wiesbaden:

Reden

  • Militärischer und antimilitärischer Jahresrückblick: Hans Ripper (DFG-VK  Mainz)
  • Unsere Zukunft - atomwaffenfrei: Dr. Elke Koller (Initiativkreis gegen Atomwaffen / Friedensgruppe Cochem-Zell)

Abschlusskundgebung Mauritiusplatz:

Reden

  • Die Bundeswehr im Krieg: Dr. Gernot Lennert (Landesgeschäftsführer DFG-VK Hessen)
  • Europäisches US-Armee-Hauptquartier nicht nach Wiesbaden! Manuela Schon (Linke Liste / Wiesbadener Bündnis gegen Rechts)

Begleitprogramm:

  • Musik: Popcorn Poets  www.popcornpoets.de
  • Gedichte: Hüseyin Kaya (Mainz Özgürlük ve Dayanışma DerneÄŸi - Verein für Freiheit und Solidarität Mainz)

Moderation:

  • Peter Silbereisen (DFG-VK Wiesbaden)

PDF-Flyer zum Download

Neue politische Leitbilder für ein zukunftsfähiges Deutschland

In der Reihe "Neue Werte oder Auf ein Neues?" findet in Mainz die ganztägige Veranstaltung:

Neue politische Leitbilder für ein zukunftsfähiges Deutschland

Vortrag von Wolfgang Sachs & Arbeitsgruppen

statt.

Nach dem Hauptvortrag von Wolfgang Sachs werden nachmittags vier Arbeitsgruppen angeboten:

  1. Neue Ausrichtung der Finanzmärkte
  2. Ökologie und Armut
  3. Zukunft für gute Arbeit
  4. Internationale Zusammenarbeit braucht neue Strukturen und Governanceregeln

 

Diese Veranstaltung ist der vorläufige Höhepunkt der Reihe "Neue Werte - oder auf ein Neues? - Alternativen in der Wirtschaftspolitik" in Zusammenarbeit von 6 Bildungsinstitutionen.

am Samstag, den 20. März 2010,

ab 10:30 Uhr (bis 16:30 Uhr)

im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN
Albert-Schweitzer-Str. 113-115, 55128 Mainz


(Seitlicher Eingang der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; gegenüber Sportinstitut am Hauptfriedhof, Bushaltestelle Botanischer Garten)

Anmeldung erbeten über dieses Registrierungsformular bis Montag, den 15.03.2010!

Veranstalter der Reihe sind neben attac Mainz:
ZGV der EKHN, Heinrich Böll Stiftung Rhld.-Pf., elag, anderes lernen, Arbeit und Leben Rheinland-Pfalz und dem DGB Rheinland-Pfalz

PDF-Flyer zum Download

Frauenemanzipation – ja. Aber welche?

Flyer zu Frauenemanzipation - ja. Aber welche?

Gemeinsam mit Linkswärts e.V., der AntiFa Nierstein, der Heinrich Böll Stiftung RLP sowie der Jenny-Marx-Gesellschaft für politische Bildung veranstaltet attac Mainz eine Diskussion zum Internationalen Frauentag.

Emanzipation und Gleichberechtigung werden in verschiedenen Kulturen verschieden interpretiert, angestrebt und umgesetzt – Unterschiede in Ost- und Westdeutschland sind ein markantes Beispiel dafür. Einblicke in aktuelle Entwicklungen einiger europäischer Länder zeigen die Bandbreite der Bewegungen und der Zielrichtungen.

Gleichzeitig können sie helfen, Frauenpolitik in der multikulturellen Gesellschaft Deutschlands und vor dem Hintergrund der Erfahrun­gen von 40 Jahren Frauenbewegung anders einzuschätzen.

Der Anspruch, Männer in sozial relevanter Anzahl gleichberechtigt an weiblich konnotierten gesellschaftlichen und privaten Aufgaben teilhaben zu lassen, scheint gescheitert. Was folgt daraus? Wie emanzipativ sind die Leitbilder der erfolgreichen Business-Frau, wie fortschrittlich die Förderung von Müttern durch Betreu­ungsgeld? Welche faktischen Folgen haben ausgebaute Kinderbetreuungs­systeme wie in Frankreich oder auch der DDR für die Gleichstellung (gehabt)?

Frauenemanzipation – ja. Aber welche?

Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. rer. pol. Sabine Kebir

Freie Publizistin; Autorin von wissenschaftlichen Sachbüchern und Belletristik

am Freitag, den 5. März2010 um 18 Uhr

im Valencia-Zimmer des Mainzer Rathauses
Jockel-Fuchs-Platz, 55116 Mainz

Flyer (PDF) zum Download

Praktische Handlungsmöglichkeiten gegen die Krise

In der Reihe "Neue Werte oder Auf ein Neues?" kommt der Mitbegründer von attac Österreich zu einem Vortrag mit Diskussion nach Mainz:

Kooperation statt Konkurrenz - Neue Werte für die Wirtschaft

Vortrag und Diskussion mit Christian Felber

Es geht nicht ein weiteres Mal um Ursachen der derzeitigen krisenhaften Entwicklungen. Christian Felber stellt vielmehr konkrete und allgemein verständliche Alternativen zu unserer durch Egoismus, Renditestreben und Konkurrenz geprägten Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung vor. Mit seinen "10 Schritten aus der Krise" bietet er praktische Handlungsmöglichkeiten an, über die wir mit ihm diskutieren wollen; Medizin gegen die Ohnmacht, Richtungsweisung für eine Solidarische Ökonomie.

am Mittwoch, den 10. Februar 2010,

um 20.00 Uhr

im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN
Albert-Schweitzer-Str. 113-115, 55128 Mainz


(Seitlicher Eingang der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; gegenüber Sportinstitut am Hauptfriedhof, Bushaltestelle Botanischer Garten)

Veranstalter der Reihe sind neben attac Mainz:
ZGV der EKHN, Heinrich-Böll-Stiftung Rhld.-Pf., elag, anderes lernen, Arbeit und Leben Rheinland-Pfalz und dem DGB Rheinland-Pfalz

 

Wohlstandsvermehrung durch Arbeitszeitverkürzung

Gemeinsam mit Linkswärts e.V. und dem ver.di Landesbezirk Rheinland-Pfalz veranstaltet die Mainzer attac-AG Soziale Gerechtigkeit eine Diskussion zum brandaktuellen Thema Arbeitszeitverkürzung.

Die Verkürzung und UmFairTeilung der Erwerbsarbeit gewinnt in der Krise erheblich an Bedeutung. Die stofflichen Grenzen des Wachstums wurden teilweise schon überschritten, die politischen Folgen der Standortkonkurrenz, die ökologischen und sozialen Kosten des industriellen Wachstums sind unübersehbar. "Die neuen sozialen Bewegungen", Kirchen, Frauenbewegung, wachsende Teile der Gewerkschaften streben das gleiche Ziel an. Deshalb ist es sinnvoll, da zugehörige Themen gemeinsam zu diskutieren: Geschlechtergerechtigkeit,Anspruch auf ein Leben in Würde und Gute Arbeit – und das in globaler Dimension. Arbeitszeitverkürzung ist nur mit den Beschäftigten denk- und durchsetzbar, wenn es dafür einen maximalen Lohnausgleich gibt; erforderlich ist – flankierend – ein flächendeckender Mindestlohn als Schutz vor Lohnabsenkung und eine armutsfeste und repressionsfreie Kaufkraftgarantie für Menschen, die aus welchen Gründen auch immer keine Lohnerwerbsarbeit leisten können/dürfen". Die Perspektive ist klar: Das Arbeitsvolumen wird (wegen geringem Wachstum und Produktivitätssteigerungen) weiter sinken. Der Traum der Menschen, für ein gutes Leben weniger hart arbeiten zu müssen, wird wahr. Dadurch wird die Umwelt geschont und mehr Zeit gewonnen zum Leben, Lernen, Lieben und Lachen!

Wohlstandsvermehrung durch Arbeitszeitverkürzung

Vortrag und Diskussion mit Stephan Krull (attac-AG "ArbeitFairTeilen") und Jürgen Dehnert (ver.di RLP)

am Freitag, den 29. Januar 2010 um 18 Uhr

im DGB-Haus
(Kaiserstraße 26-30, 55116 Mainz)

 Die Veranstaltung wird unterstützt von der Rosa Luxemburg Stiftung/Jenny Marx Gesellschaft.

Videodokumentation und Publikation bei Linkswärts.

 

Lesung: Gestrandet

Zusammen mit Weltladen Unterwegs, dem Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz und der Antirassistischen Gruppe Mainz/Wiesbaden lädt attac Mainz ein zur

Lesung „Gestrandet“


Donata Kinzelbach liest aus der deutschen Übersetzung des  Romans von Youssouf Amine Elalamy, ersch. Mainz, Verlag Donata Kinzelbach 2008, Übersetzung von Barbara Gantner

am 20.01.2010 umd19.30 Uhr

in der Buchbar LOMO, Ballplatz 2, 55116 Mainz


Seit Jahren wiederholen sich im Sommerhalbjahr die schockierenden Nachrichten vom Sterben unzähliger  Flüchtlinge auf den Meeren zwischen Afrika und dem sich vor ihnen abschottenden Europa.

Mit dieser Lesung wird der Diskussion in unseren Medien ein vielstimmiges literarisches Werk gegenübergestellt, das aus der Mitte  einer von diesem Sterben unmittelbar betroffenen Gesellschaft kommt. Die Perspektive der „anderen“ soll zu Gehör gebracht werden.

Elalamys Roman erschien bereits 2002 in Marokko. Er erzählt von 12 Männern und einer schwangeren Frau, die sich nachts auf den Weg machen, um mit einem Boot von Marokko nach Spanien zu gelangen, in die große Verheißung. Jeder trägt seine eigenen Hoffnungen mit sich. Ein Schiffbruch macht sie alle zunichte. Wie in einem antiken Chor lässt der Autor die einzelnen Stimmen auftreten und ihr Schicksal, ihre Illusionen und Niederlagen in oft atemloser Heftigkeit vortragen. Der Autor will dem Drama „durch die Literatur eine menschliche Dimension geben“. Die Verzweiflung der Opfer ist existentiell, erwachsen aus den Lebensverhältnissen in ihrem Heimatland. Wie Meereswellen wiederholen sich ihre Klagen.

Das Buch erhielt sowohl in seiner französischen als auch in seiner arabischen Version den bedeutendsten Literaturpreis Marokkos und erlebte zahlreiche Neuauflagen im eigenen Land. Es wurde in bisher 7 Sprachen übersetzt.


Der Autor wurde 1961 in Marokko geboren und lehrt dort heute nach mehreren Auslandsaufenthalten Kommunikationswissenschaft an einer Universität.

Neue Werte oder Auf ein Neues?

Veranstaltungsreihe zu Alternativen in der Wirtschaftspolitik

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe zur krisenhaften wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklung, die wir mit dem Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung, der Heinrich-Böll-Stiftung Rheinland-Pfalz und weiteren Bildungsträgern starten, macht eine Veranstaltung mit Albrecht Müller den Auftakt:

Mit den Medien in die Krise - Vielfalt der Meinungen statt Nachplapperei

Vortrag und Diskussion mit Albrecht Müller

am Mittwoch, den 25. November 2009 um 20.00 Uhr

im Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung (ZGV) der EKHN
(gegenüber der Universität, am Hauptfriedhof)

weitere Informationen

Monsanto, mit Gift und Genen

Im Rahmen des bundesweiten Filmfestivals "ueber Macht" 2009 zeigt die attac Regionalgruppe Mainz

am Donnerstag, den 15. Oktober 2009

um 19:30 Uhr im CinéMayence

den Film "Monsanto, mit Gift und Genen" von Marie-Monique Robin (Deutsche Fassung, FSK 12, 109 min).

Direkt im Anschluss an die Vorstellung bieten wir dem interessierten Publikum eine Diskussion über den gezeigten Film!

Genetisch veränderte Lebensmittel sind sicher, behaupten Hersteller-Firmen. Wie kommen die "wissenschaftlichen Beweise" zustande? Der Film enthüllt die Einflussnahme des Konzerns auf Politik und Kontrollbehörden.

mehr Informationen

Menschen ohne Papiere: Abgeschoben, und was dann?

Das Bündnis gegen Abschiebung Mainz/Wiesbaden lädt ein zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Medico International.

Termin: 7. Oktober 2009, 19:30 Uhr

Ort: Weltmöbel-Laden, Rheinallee 79, Mainz

Menschen ohne Papiere haben oft viele Jahre in einem Land der Europäischen Union gelebt. Plötzlich werden sie in ein Flugzeug gesetzt und einfach abgeschoben.

Die Selbsthilfeorganisation AME von Abgeschobenen in Mali (Westafrika) kümmert sich um Menschen, die aus Europa abgeschoben werden. Diese Menschen benötigen vielfache Unterstützung.

Martin Glasenapp (Medico International) kennt das Projekt und die Situation in Bamako persönlich und wird uns berichten. Darüber hinaus wollen wir an diesem Abend auch das Thema der Rücknahmeabkommen beleuchten, die die Bundesrepublik Deutschland mit zahlreichen Herkunftsländern geschlossen hat.

weitere Infos: Menschen ohne Papiere: Abgeschoben, und was dann? 

Woche des Grundeinkommens

2. Woche des Grundeinkommens vom 14. - 20.9.2009

attac Mainz lädt ein:

zur 5. Jeden-Monat-Demo

Am 16. September 2009 um 12 Uhr startet die 5. Jeden-Monat-Demo  
am Münsterplatz zu einem Demonstrationszug durch Mainz, um die Öffentlichkeit über das bedingungslose Grundeinkommen zu informieren.

Redner zur Abschlusskundgebung auf dem Gutenbergplatz: Manfred Bartl.

 

und zum 27. attac Forum

Bedingungsloses Grundeinkommen - Was ist das?

Referent:  Werner Rätz

Mitbegründer von Attac Deutschland, Mitglied der AG „Genug für alle“,

Mittwoch 16.09.2008 um 19 Uhr

DGB-Haus, Saal im EG, Kaiserstraße 26-30 in Mainz

Seit Jahren ist es offensichtlich: Hartz IV hat Millionen von Arbeitslosen in die Armut geführt. Dabei ist in unserer Gesellschaft genug Reichtum vorhanden, um allen eine menschenwürdige Existenz zu ermöglichen. Dieser Gegensatz wirft die Frage nach einer Alternative zu Hartz IV auf.

Der Referent als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet wird für eine ausführliche Diskussion zur Verfügung stehen.

Atommüll in Mainz lagern? - suchen sie mit!

Am Freitag, den 11. September werden wir mit Campact und weiteren Kooperationspartnern durch die Mainzer Innenstadt ziehen. Mit einem großen „Castor-Transport“ sind wir zwischen dem Bahnhofplatz und der Alten Universität auf Endlagersuche - mit möglichst vielen Menschen in Strahlenschutzanzügen und mit Geigerzählern. Die Aktion gipfelt in einer Probebohrung vor der Alten Universität. Finden wir kein geeignetes Endlager, bleibt nur eins: Atomkraft abschalten!

Im Anschluss an die Aktion haben Sie die Gelegenheit mit Mainzer KandidatInnen für den neuen Bundestag zu diskutieren.

Kommen Sie mit auf Endlagersuche!


  • Beginn: 14 Uhr, Bahnhofplatz
  • Abschlusskundgebung: 16 Uhr, Alte Universität
  • Diskussionsrunde: 17 Uhr, Alte Universität

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich zur Aktion als Strahlenschutz-
expertIn verkleiden. Wir haben hunderte Maleranzüge und Staubmasken dabei; gerne können Sie sich auch individuell verkleiden. Genauso gut können Sie sich aber auch unverkleidet an der Aktion beteiligen.

weitere Informationen: Campact Endlagersuche Mainz

Aktionswoche gegen Abschiebungen in der Region

vom 22. August – 28. August


Unser Protest richtet sich gegen das System der Migrationskontrolle, gegen die Selektion von Einwanderern und gegen die Brutalität des Abschiebesystems. Unsere Solidarität gilt den Verfolgten und den Illegalisierten.
Ziel der Aktionswoche ist es dezentral an möglichst vielen Orten, an Abschiebeknästen und Abschiebelagern, bei Ausländerbehörden, auf Flughäfen und bei Profiteuren – das Abschiebesystem sichtbar zu machen.

Aktuelle Infos und weitere Termine:
http://abschiebefrei.blogsport.de

Samstag, 22. August : ab 10 Uhr : Neubrunnenplatz, Mainz
Stoppt das Sterben an den EU Außengrenzen
Auftaktveranstaltung  zur Aktionswoche gegen Abschiebungen
Kundgebung ab 11 Uhr
mit Redebeiträgen unter anderem von Günter Burkhardt (Pro Asyl),
Infoständen & Straßentheater

Dienstag, 25. August : 20h : Infoladen Linker Projekte Wiesbaden : Werderstraße 8
Abschiebung im Morgengrauen
Filmvorführung mit anschließender Diskussion

Mittwoch, 26. August : ab 18 Uhr : Rheinufer (gegenüber dem Mainzer Schloss)
Infostände und öffentliche Probe der Action-Sambaband Rhein-Main

Donnerstag, 27. August : 20 Uhr : Kino Palatin – Hintere Bleiche 6 - 8 - Mainz
Filmvorführung im Rahmen der Aktionswoche gegen Abschiebungen
Tod auf hoher See mit anschließender Diskussion in Anwesenheit der Regisseurin Angela Huemer

Freitag, 28. August : 14:30 Uhr - 17 Uhr : Schillerplatz, Mainz
Kundgebung vor dem Innenministerium
Abschiebehaft, Abschiebungen & die Situation im Ingelheimer Abschiebeknast

Samstag, 29. August : Mannheim und Ludwigshafen
Grenzenlos glücklicher – Residenzpflicht abschaffen!
Regionalen Protestaktion, um 16:00 Uhr auf der Konrad-Adenauer-Brücke zwischen Mannheim und Ludwigshafen!
Treffpunkte für die Demonstrationszüge zur Rheinbrücke: Ludwigshafen, 14:00 Uhr: Bismarckstr. am Rathaus-Center (Lichttor)
Mannheim, 14:00 Uhr: Planken (gegenüber Wasserturm)

attac Mainz lädt ein:

Horst Stowasser, Autor der Buches ANARCHIE! - Idee Geschichte Perspektiven
Horst Stowasser

Horst Stowasser, Autor des Buches "ANARCHIE! Idee Geschichte Perspektiven", referiert zum Thema

Diagnose: KAPITALISMUS
Therapie: ANARCHIE?

am Samstag, den 25. Juli 2009,

um 19 Uhr

vom DGB-Haus verlegt in den Weltmöbel-Laden, Rheinallee 79-81

Die Krise das ist nicht das, was wir derzeit in der Finanzwelt erleben. Die Krise ist in Wirklichkeit permanent vorhanden. Wieso muss unsere Wirtschaft jedes Jahr wachsen? Weshalb vergeuden wir zwei Drittel unserer Arbeit und unserer Ressourcen in unnützen Leistungen? Warum müssen immer mehr Menschen bis zum Umfallen arbeiten, während andere nicht arbeiten dürfen? Der praktizierende Anarchist Horst Stowasser will konstruktive Perspektiven aufzeigen, wie realistisch andere Arbeits-, Wirtschafts- und Wertemodelle sind. 

 

Weitere Informationen bei Linkswärts

attac Mainz ruft auf:

Freiheit statt Angst - Demonstration gegen Überwachung und Zensur in Mainz am 6. Juni 2009
Freedom Not Fear – Freiheit statt Angst!

Gegen Überwachung, Zensur und Totalprotokollierung in Mainz, Rheinland-Pfalz, dem Rhein-Main-Gebiet, Deutschland und überall sonst auf der Welt!

Treffpunkt um 10 Uhr am Mainzer Hauptbahnhof, Ende um 13 Uhr

Weitere Informationen: AK Vorrat

 

Gegen den Abschiebeknast - Gegen das unmenschliche Asylregime -  Für globale Bewegungsfreiheit!

Demonstration am Samstag, den 6. Juni 2009
Ingelheim (Rheinhessen)
Treffpunkt um 14 Uhr am Bahnhof Ingelheim

Weitere Informationen: Abschiebeknast Ingelheim '09

attac Mainz lädt ein zum 23. attac Forum: Kapitalismuskritik

attac Mainz lädt ein zum 23. attac Forum



Kapitalismuskritik

Es wird Zeit, das Tabu zu brechen!


Referent: Pedram Shahyar
Politikwissenschaftler, Attac Deutschland



Dienstag, 16. September 2008 um 19.00 Uhr

DGB-Haus (Großer Saal EG), Kaiserstraße 26, Mainz 


Wer sehen will, der sieht: es läuft vieles falsch. Die Finanzmärkte standen noch vor wenigen Wochen (Frühjahr 2008) am Rande des völligen Kollapses. Die Lebensmittel- und Rohstoffpreise explodieren, Millionen Menschen drohen im Strudel dieses Preisanstieges unterzugehen. Trotz drohender Klimakatastrophe wird weiter auf Wachstum des fossilen Wirtschaftssystems gesetzt. Und während Milliarden Menschen in Armut leben, wächst die Zahl der Millionäre und Milliardäre jedes Jahr weiter. 

Immer mehr Menschen reiben sich die Augen und fragen, ob ein Wirtschaftssystem, das regelmäßig solche katastrophalen Krisen hervorbringt, wirklich „das Ende der Geschichte“ sein kann. Doch Kapitalismuskritik ist in öffentlichen politischen Debatten noch immer tabu. Stattdessen ereifern sich Mainstream-Medien und -Politik über einzelne Symptome und verordnen im Zweifel noch mehr von der gleichen Medizin: mehr Vermarktung, mehr Privatisierung, mehr Kapital. 

Fragen und Themen, die an diesem Abend angesprochen und diskutiert werden: 

  • Industrialisierung und Etablierung des Kapitalismus
  • Entwicklung im 20 JH, insbesondere nach 1968 bis heute
  • Perspektiven sowie Alternativen für die Zukunft
    Standpunkt von attac



After Work FAHRRAD-DEMO

Radeln für ein kohlefreies Mainz/Wiesbaden

60.000 Einwendungen, Demos und Aktionen - aber die KMW gibt noch immer nicht auf. Zeigt Ihnen ein weiteres Mal, dass uns unser Klima, unsere Gesundheit und unser Landschaftsbild nicht egal sind. Am 5. September 2008 ab 17 Uhr geht es wieder auf die Straße, diesmal mit dem Fahrrad!

Also aufsteigen und mitfahren bei der "After Work FAHRRAD-DEMO"!

Abfahrt Bahnhof Mainz-Kastel: 17:00 Uhr
Abfahrt Galatea Anlage Biebrich: 17:30
Zwischenstopp mit Kundgebung am Schiersteiner Hafen: 18:00

Organisation: Arbeitskreis Umwelt Wiesbaden

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