Mainz

Treffen und Kontakt

Wir treffen uns jeden 3. Mittwoch im Monat um 19:30. Kurzfristige Terminänderungen werden auf dieser Homepage bzw. der Mainzer eMailliste veröffentlicht.

 

Ansprechpartner der AG:

Michael Rumpel

0151 56350749

eMail

Alfred Kollmeier

0160 970 82 970

eMail

die Ag

Wir sind eine Arbeitsgruppe von attac Mainz. Unser Thema ist die soziale Gerechtigkeit. Aber um zu wissen, was soziale Gerechtigkeit bedeutet, benötigen wir Antworten auf einige Fragen:

  • Warum gibt es immer mehr Armut trotz Vollzeitarbeit ?
  • Was bedeutet Prekarisierung der Arbeit ?
    Was verursacht sie ?
    Wem nutzt sie ?
  • Ist der Sozialstaat ein Auslaufmodell ?
    Wie steht es um die Sozialen Sicherungsysteme:
    Rente, Kranken- und Arbeitslosenversicherung ?
  • Warum werden einige wenige immer reicher und
    können durch ihre schiere Macht
    - intensiver als je zuvor -
    unseren Lebenslauf bestimmen ?

 

Diese Themen waren und sind auch der Grundstoff für Aktionen und Veranstaltungen der AG:

  • Zwei Veranstaltungen zum Thema «Bedingungsloses Grundeinkommen»
  • Veranstaltung zum Thema «Demografie und Rentenlüge» mit dem DGB-Mainz
  • Erstellung einer Broschüre zum Thema «Demografie und Rentenlüge»
  • Gemeinsame Veranstaltung mit attac-Wiesbaden zum Thema «Krise und Zukunft des Sozialstaates».

Soziale Gerechtigkeit

Für die herrschende Politik ist soziale Gerechtigkeit das, was auf dem Markt Arbeit schafft. Arbeit wird – in dieser Sicht der Dinge – dort geschaffen, wo Menschen bereit sind ihre Arbeitskraft zu einem Preis zu verkaufen, der Gewinn verspricht. Und diese Bereitschaft steigt mit der Ausdünnung der sozialen Sicherungssysteme und mit Niedriglöhnen.

Die wachsende Armut bedingt den wachsenden Reichtum. Wer aber von Armut und Reichtum spricht, der darf auch über Ausbeutung nicht schweigen.

Wir fordern deshalb:

  • Einen allgemeinverbindlichen Mindestlohn von 10,- €
  • Umverteilung von Einkommen und Vermögen durch eine Reichensteuer
  • Eine Reform der Sozialen Sicherungssysteme: Abschaffung des Zwei-Klassen-Gesundheits- und Rentensystems zugunsten einer allgemeinen und solidarischen Bürgerversicherung.
  • Umverteilung der Arbeit: Allgemeine Arbeitszeitverkürzung statt Arbeitslosigkeit und Minijobs. Schluss mit der Ausbreitung prekärer Lebensverhältnisse.

Eine andere Welt ist Möglich

... aber nur mit einer anderen Politik

 

Eine andere Politik kann nur heißen die Menschen zum Widerstand gegen dieses System zu ermutigen, das ihnen die sozialen und ökologischen Grundlagen ihres Lebens raubt, um damit die Profite weniger zu vermehren.

Eine andere Politik kann nur heissen, daß soziale Gerechtigkeit auf Gleichheit aller fußt.

Eine andere Politik bemißt die Grundlagen eines guten Lebens aller höher als das gute Leben weniger auf Kosten vieler.

Eine andere Politik weiß, dass es Freiheit nur gibt, wenn alle soziale Sicherheit genießen.

Aber wir wissen auch:

Eine Politik der sozialen Gerechtigkeit wird scheitern, wenn sie nicht mit dem Aufbau einer anderen, nicht kapitalistischen und solidarischen Wirtschaft verbunden ist. Einer Wirtschaft, die nicht darauf fußt, die Arbeitskraft der Menschen für den Profit weniger auszubeuten.

Wir brauchen eine Wirtschaft, die unter Beachtung ihrer ökologischen Grenzen weniger produziert und konsumiert, aber ein mehr an Lebensqualität ermöglicht.

Neuigkeiten

22.05. 38 Argumente gegen TTIP, CETA, TiSA & Co

Neuer Attac-Basistext zu geplanten Freihandelsabkommen erschienen

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21.05. 20. Juni: Bundesweite Demo "Europa anders machen" in Berlin
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20.05. 3. und 4. Juni: Die G7-Alternative in München
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