Mainz

Arm trotz Arbeit und Frohes Schaffen

am Di. 3.12. um 20.30 Uhr zeigen den Film"Arm trotz Arbeit"

die AG Soziale Gerechtigkeit von attac und Cinemayence ein Dokumentarfilm von Caroline Haertel & Mirjana Momirovic, D 2008 Im Rahmen des Themas <Armut, Präkariat und Widerstand> zeigen wird den o.g. Film. Er behandelt das Thema der Ausbeutung der (meist weiblichen) Arbeitskraft durch Minilöhne unter der Armutsgrenze. Immer mehr Menschen müssen trotz Vollzeitarbeit Hartz IV beantragen, wissen nicht oder nur ungenügend Bescheid über ihr Recht auf einen angemessenen Lohn, wagen nicht aufzumucken, weil sie die Kündigung befürchten. Unser Filmangebot durchleuchtet die Situation der Betroffenen, lässt sie zu Wort kommen (anstatt nur über sie zu berichten), widmet aber auch viel Raum deren Widerständigkeit, der Auflehnung gegen ein System, das die Not der Menschen nutzt, um damit wenige reich zu machen. Und: Er berichtet auch vom Erfolg derer, die sich gemeinsam mit anderen Betroffenen aufgelehnt haben, die sich der Ausbeutung ihrer Arbeitskraft nicht fügen wollten.

am Di. 9.12. zeigen wir den Film "Frohes Schaffen"

Soziale Gerechtigkeit

Die derzeitigen Reformen der Sozialen Sicherungssysteme sind deutliche Anzeichen eines drohenden Systemwechsels: weg von einem solidarisch geprägten Gesellschaftsvertrag (Stichwort Generationenvertrag) hin zu einer (pseudo-) selbstverantwortlichen Individualgesellschaft, in der alle Bürger in ökonomischer Konkurrenz zueinander stehen. Die grundgesetzlich verankerte soziale Marktwirtschaft steht zur Disposition. Sie wird nicht nur durch nationale Prozesse sondern auch durch europäische und globale Entwicklungen in Frage gestellt.

Wir, die AG Soziale Gerechtigkeit bei attac Mainz, vertreten die Ansicht, dass die bisherigen Formen der Sozialen Sicherungssysteme es wert sind, verteidigt zu werden.

Wir fordern den Erhalt einer Solidargemeinschaft, bei der jeder, der in der Lage ist, Beiträge zu leisten, nicht nur für seine eigene soziale Absicherung sorgt, sondern auch für die derjenigen, die zu den Ausgegrenzten des Systems gehören.

Wir fordern auch den Erhalt eines Gesundheits- und Sozialhilfesystems, das bedarfsgerecht Hilfe leistet, ohne die Schuldfrage zu stellen (z. B. keine private Absicherung bei selbstverschuldeten Freizeitunfällen).

Um diese Positionen wieder ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, wollen wir Veranstaltungen organisieren, die sich auf die Schwerpunkte Gesundheit und Pflege, Rente, Sozialhilfe und Arbeitsförderung konzentrieren.

Wir werden dazu jeweils Experten aus den verschiedensten Lagern zu Rate ziehen, um so einen Aufklärungsprozess in Gang zu setzen, der bei den Bürgern selbst beginnt.

 

Demografie und Rentenlüge

Demografie_und_Rentenluege.pdf

Anbei Basis und Resultat (zugleich) unserer internen Diskussionsreihe "attac-Orientierung" zum Thema "Die Demografiefrage in der Rentendiskussion".

372 K

Termine

Treffen finden monatlich am 3. Mittwoch jedes Monats um 19:30 Uhr (ort werden auf mailingsliste bekant gemacht) .

Ansprechpartner

Wer sich daran beteiligen möchte, wende sich bitte an unsere Ansprechpartner.

 

Michael Rumpel rumpel.michael[at]t-online.de 0151 / 56350749

Alfred Kollmeier alfred.ingelheim[at]t-online.de

Manfred Bartl sozial[at]gmail.com 06131 / 371472

Claude Berny claudeberny[at]yahoo.de

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