Mainz

Diskussionsveranstaltung 20. November 2014

Sind das die Schlagzeilen der Zukunft?

Freihandelsabkommen EU-USA (TTIP):

Konzerne profitieren - Menschen verlieren

AUCH IN MAINZ!

der Ak Kommunalpolitik von attac Mainz läd zur Diskussionsveranstaltung am Donnerstag den 20. Nov. 2014 um 20:00 Uhr in das Institut für Vor- und Frühgeschichte am Schillerplatz 11.

Wie werden die Auswirkungen des TTIP- Freihandelsabkommens auf eine Kommune wie Mainz tatsächlich aussehen und welche Konsequenzen hätte das dann für uns alle?

Wie können die Kommunen, wie kann die Zivilgesellschaft der durch TTIP drohenden Übermacht der Konzerne überhaupt noch die Stirn bieten und den Ausverkauf öffentlicher Daseinsvorsorge stoppen?

Diese und viele andere Fragen wollen wir gemeinsam diskutieren mit

Thomas Eberhardt-Köster
Mitglied des Koordinierungskreis Attac Deutschland
Prof. Dr. Gunnar Schwarting
Geschäftsführer a.D. des Städtetages Rheinland-Pfalz<br/>sowie Vertreterinnen und Vertretern der demokratischen Stadtrats-Fraktionen (angefragt)

Der Flyer zur Veranstaltung

KRIEG IN DER UKRAINE: MACHTPROBEN IN EINEM ZERRISSENEN LAND

Eine alternative Sicht aus Russland

Referent: Dr. Vadim Damier (Moskau)

Donnerstag, 13. November, 19 Uhr

Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz

Krieg in der Ukraine: Tausende sind gestorben, Hunderttausende auf der Flucht. Es gibt Zwangsrekrutierungen, aber auch Desertionen und Proteste gegen den Krieg. Europäische Union und USA mit der NATO auf der einen Seite und Russland auf der anderen Seite versuchen, die Ukraine oder möglichst große Teile von ihr in ihren Einflussbereich zu ziehen. Damit wird eine Fortsetzung des Krieges riskiert.

Die Europäische Union forderte die Ukraine mit dem Assoziierungsvertrag, der auch eine militärische Komponente enthielt, faktisch auf, sich zu Lasten der engen Beziehungen zu Russland an die EU zu binden. Die Bevölkerung im Westen der Ukraine verbindet dies mit Hoffnungen auf eine bessere wirtschaftliche Entwicklung. Im Osten hingegen orientieren sich viele nach Russland.

Nachdem der damalige Präsident Janukowytsch erklärt hatte, das Assoziierungsabkommen nicht zu unterzeichnen, löste dies Proteste gegen die Regierung aus. In einer späteren Phase des Majdan-Protestes mündete dies auf der einen Seite in die umstrittene Absetzung des Präsidenten, eine neue Regierung mit Beteiligung antirussischer Rechtsextremer sowie wachsende Gewalt ukrainischer faschistischer Gruppen. Auf der anderen Seite steigerte genau diese Entwicklung die schon vorhandene Unzufriedenheit breiter Bevölkerungsteile der Krim mit der Regierung in Kiew und eine Hinwendung zur Russischen Föderation, in der Folge zur militärischen Besetzung der Krim durch Russland. Forderungen nach Autonomie und Abspaltung in der Ost-Ukraine wurden mit russischer Hilfe zunehmend gewaltsam vertreten. Im September wurde ein Waffenstillstand vereinbart, mit ungewissem Ausgang. Wir wollen einen anderen Blick ermöglichen, als uns die Medien vermitteln, und haben dafür Dr. Vadim Damier aus Moskau eingeladen. Er wird in seinem Vortrag eine alternative Sicht aus Russland darlegen. Er wird ausführen, welche Einflüsse und Allianzen es auf den unterschiedlichen Seiten gibt und welche Bedeutung und Folgen die Internationalisierung des Konfliktes haben. Er wird auch einen Blick auf die Situation in den Nachbarländern werfen.

Veranstaltet von:

attac Mainz, Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Gruppe Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Linkswärts e.V., pax christi-Diözesanverband Mainz

 

TTIP Aktion in Mainzer Guttenbergplatz Samestag 11.10.2014 ab 11 Uhr

TTIP Film

(ein Film von Attac und Stiftfilm / Jonas Kramer)

Freihandelsfalle TTIP

Konzerne sollen Staaten verklagen können, wenn neue Umwelt- oder Sozialgesetze ihre Gewinnerwartungen schmälern.

Im Supermarkt sollen Hormonfleisch und genveränderte Lebensmittel angeboten werden, ohne Kennzeichnungspflicht.
Energiekonzerne sollen sich die Erlaubnis zum Fracking erklagen können.

Diese Liste an Beispielen könnte endlos weitergeführt werden.

Worum geht es?

Mit einem umfassenden Pakt wollen EU und USA eine transatlantische Freihandelszone erschaffen. Verkauft wird uns die geplante Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) als gigantisches Wachstumsprogramm – bezahlen müssen es die BürgerInnen in EU und USA mit einem beispiellosen Abbau von Produktionsstandards, Verbraucherschutz- und ArbeitnehmerInnenrechten, Lohnniveaus, Umwelt- und Sozialauflagen, ja sogar unserer demokratischen Rechtsstaatlichkeit. All diese „Handelshemmnisse“ würden in den geheimen Verhandlungen beseitigt.

Noch kann das Vorhaben gestoppt werden.

Gemeinsam mit vielen Menschen aus Europa und aus den USA setzen wir uns dafür ein.

Helfen Sie mit!

Auf den folgenden Webseiten finden Sie Hintergrundinfos, Aktionen, Materialien zur Kampagne und Kontaktmöglichkeiten zur Attac-Projektgruppe.

„Fracking ist eine Umweltkatastrophe von nie gekanntem Ausmaß“

GASLAND

Eine Dokumentation von Josh Fox

„Fracking ist eine Umweltkatastrophe von nie gekanntem Ausmaß“


Als der Filmemacher Josh Fox ein Schreiben erhielt, in dem er aufgefordert wurde, seinen Boden für Bohrungen zu vermieten, beschloss er, durchs Land zu fahren und den wohl gehüteten Geheimnissen, Lügen und Giften auf die Spur zu kommen. In den Staaten Colorado, Wyoming, Utah und Texas suchte der Regisseur vom neuen Gasboom betroffene Landsleute auf und sprach mit Wissenschaftlern, Politikern und Vertretern der Gasindustrie. Das Ergebnis seiner Untersuchungen lautete: Das Fracking ist eine Umweltkatastrophe von nie gekanntem Ausmaß. Verschmutzung der Luft, der Wasserwege, des Grundwassers, chronische Gesundheitsprobleme, Tiersterben und brennbares Trinkwasser sind Folgen dieser umstrittenen
Technik der Rohstoffgewinnung. Der Dokumentarfilm von Josh Fox ist eine aufregende Untersuchung, die die Welt vor einer Katastrophe warnt, die durch das Fracking drohen könnte.


In Kooperation mit: CinéMayence, Mainz


Wo: CinéMayence im Institut français (Schönborner Hof), Schillerstraße 11,
55116 Mainz
Wann: DI . 14. Oktober 2014, 20:30 Uhr
Unterstützer:
Infos: www.Linkswärts.de   Infos: www.cinemayence.de

UPCYCLE YOUR STUFF!

Donnerstag 03.07.2014, ab 18 Uhr
Ragechild Nähcafé Mainz, Schönbornstraße 9, 55116 Mainz
Mit der Unterstützung einer Schneiderin und einer Künstlerin hämmern, löten, schneidern wir. Aus Müll wird Kunst, aus alten Klamotten neuer Fummel und gebrauchte Gegenstände werden wiederbelebt! Bringt mit was ihr nicht mehr gebrauchen könnt (langweilige Bücher, alte Klamotten, Kassetten, Tetrapacks, altes Mobiliar und alles andere was eure Kreativität beflügelt - schaut auch mal in eurem Keller nach). Inspiriert werdet ihr von einem live music act.
Kosten: keine!

TRANSITION THEATRE: MOMO UND DIE SUCHE NACH DEN GRAUEN HERREN IN UN

 Donnerstag 17.07.2014, 16-20 Uhr

Die Märchen "Momo" von Michael Ende erzählt die Geschichte einer Gemeinschaft, in der die Menschen durch den Einfluss der grauen Herren  immer weniger Zeit für sich und andere haben.
Ist dieses Märchen ein Spiegel unserer Wachstumsgesellschaft? Welche  Bedeutungen haben die Beziehungen zwischen Zeit, Geld und Gemeinschaft  für uns heute im Übergang zu einer Postwachstumsgesellschaft?
In diesem Theaterworkshop werden einige Geschichten aus dem Publikum in  einem klaren methodischen Rahmen gemeinsam erkundet. Wir verwenden vor  allem eine Variante der Methode "Polizist im Kopf" (Theater der  Unterdrückten/Theatre for Living). Dabei ist jegliche Beteiligung  selbstverständlich immer absolut freiwillig! Referent: Dominik Werner, freiberuflicher Theaterpädagoge mit  Schwerpunkt auf Bildung für nachhaltige Entwicklung und  Konflikttransformation
Kosten: keine!

Europas Grenzen: Grenzen der Menschenrechte? Am Di 3 Juni in Mainz

Der Verein Linkswärts e.V. lädt ein zum Vortrag mit Diskussion

Europas Grenzen: Grenzen der Menschenrechte?

Referent: Stefan Schmidt Ehemaliger Kapitän der Cap Anamur,

jetzt Flüchtlingsbeauftragter des Landes Schleswig-Holsteinund aktiv bei Borderline Europe

Bach-Ort: LOMO Buchbar, Am Ballplatz 2, 55116 Mainz

Dienstag, 3. Juni 2014, 19:30 Uhr

"Weltweit gilt für alle Kapitäne die Verpflichtung, jeden Menschen, der in Seenot angetroffen wird, zu retten. Warum aber hört man fast nie, dass ein Schiff im Mittelmeer ein Boot mit „boatpeople“ aus der Not gerettet und sicher an Land gebracht hat? Dort wimmelt es doch von Handelsschiffen, Kreuzfahrern, Fischer- und Segelbooten.

Als Kapitän der „Cap Anamur“ ist Stefan Schmidt bundesweit bekannt geworden. Das Schiff hatte vor zehn Jahren Schiffbrüchige auf dem Mittelmeer gerettet. Dafür wurden Stefan Schmidt und zwei weitere Personen in Italien wegen Schlepperei angeklagt.

Bei der Veranstaltung wird es um die aktuelle Situation für Flüchtlinge und Migrant_innen in und um Europa gehen."

Es laden ein: Linkswärts  e.V, attac Mainz, diskusiv Uni Mainz

Kooperationspartner: Rosa Luxemburg Stiftung, Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP, DFG-VK Mainz, Weltladen Unterwegs Mainz, Armut-Gesundheit e .V Mainz, ver.di Jugend Rhein-Nahe-Hunsrück ,Antira Mainz, BUND Kreisgruppe Mainz

 

In Wiesbaden wird die gleiche Veranstaltung am Montag, 2. Juni 2014, 19:30 Uhr, stattfinden (Flüchtlingsrat Wiesbaden mit attac Wiesbaden).

Ort: Luthersaal der Lutherkirche, Sartoriusstraße 16, Wiesbaden

 

 

politischer Nachmittag am Sa 10. Mai 2014 auf dem Bischofsplatz

Fair- statt Freihandel

Anlässlich der Europa- und Kommunalwahl findet am Samstag 10. Mai ab 12:00 ein politischer Nachmittag auf dem Bischofsplatz in Mainz statt.

Ab 12:00 gibt es Infostände, Aktionen und Diskussion von attac, Weltladen Unterwegs, DFG-VK, Erwerbslosenausschuss ver.di Rhein-Nahe-Hunsrück, Mainzer Initiative gegen HARTZ IV, LINKE HILFE Mainz e.V., Initiative Ökosozialismus und den Parteien SPD Mainz-Altstadt, Die Linke Mainz, Piratenpartei Rheinhessen, Die Grünen Mainz-Altstadt.

Um 13:00 findet eine erste Gesprächsrunde zum Thema "Fair- statt Freihandel"statt: Dabei geht es um das geplante Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU bzw. Kanada und EU und unsere Forderungen an die EU-Handelspolitik .

Eine zweite Gesprächsrunde, in der das zukünftige Shopping-Center an der Ludwigstraße thematisiert wird, beginnt um 15:00 Uhr. Es wird über die Sinnhaftigkeit massiven Ausbaus von Verkaufsfläche diskutiert, während es schon ein Überangebot von Verkaufsfläche im Rhein-Main-Gebiet vorhanden ist und immer mehr Umsatz in den Versandhandel via Internet wandert.

Schmusekurs oder Konfrontation - Zum Verhältnis von Politik und Medien

Schmusekurs oder Konfrontation -
Zum Verhältnis von Politik und Medien

 

Prof. Dr. Armin Scholl

Professor am Institut für Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster

Donnerstag, 15. Mai 2014, um 19 Uhr LOMO, Ballplatz 2, 55116 Mainz

 

Das Verhältnis von Politik und Medien ist komplex und kompliziert. Komplex ist es deshalb, weil man nicht einfach einen Einfluss von der Politik auf die Medien oder von den Medien auf die Politik behaupten oder gar nachweisen kann. Es handelt sich vielmehr um Wechselwirkungen, die je nach Situation unterschiedlich sind. Zum einen ist die Beziehung zwischen Medien und Politik oft sehr eng, was als „Schmusekurs“ kritisiert werden kann. Zum anderen ist sie aber auch sehr distanziert, was als Konfrontation und „vierte Gewalt“ kritisiert wird, weil die Medien keine staatsrechtliche Legitimation haben, politische Entscheidungen direkt zu beeinflussen, sondern nur indirekt über ihren Beitrag zur Meinungsbildung der Bürger/innen.

Kompliziert ist das Verhältnis, weil es aus allen (politischen) Richtungen kritisiert wird. Es gibt rechte wie linke Medienkritik, die beide einen starken Einfluss der Medien auf die Politik unterstellen.

Der Vortrag sortiert zunächst das Problemfeld: Wie kann man sich typische Wechselwirkungen vorstellen? Worin besteht der Unterschied zwischen rechter und linker Medienkritik? Wie groß ist der Einfluss der Medien auf die Politik, aber auch umgekehrt: Wie groß ist der Einfluss der Politik auf die Medien?Danach sollen aus den Antworten auf die Fragen einige politische Schlussfolgerungen abgeleitet werden. Diese ergeben sich aus der Kritik an den (etablierten) Medien sowie aus der Kritik an der (etablierten) Politik. These: Wer bewegungsorientierte Politik macht, muss sich auch eigene (alternative) Medien schaffen, um Einfluss auf die etablierte (parlamentarische) Politik und auf die etablierten Medien zu bekommen.Flyer (PDF) zum Download

Brandmauer gegen TTIP und Freihandelswahn wurde gebaut

Infostand
Infostand
Brandmauer
Brandmauer

Heute (08.03.2014) haben wir eine Brandmauer gegen TTIP und Freihandelswahn auf dem Gutenbergplatz gestellt, die die Aufmerksamkeit der Vorbeigehenden wecken sollte. Dies war uns auch sehr gut gelungen: wir hatten viele Interessierte am Stand und ebenso viele interessante Gespräche rund um #TTIP und Freihandel.

Unser Fazit: es gibt einige gut Informierte und viele, denen Stichworte wie Chlorhühnchen und Monsanto bekannt waren. Jedoch hatte sich kaum jemand bislang Gedanken über die Auswirkungen eines "living Agreements" gemacht, welches von einem nicht gewählten Regulierungsrat überwacht werden soll. Auch glaubt kaum jemand an lokale Auswirkungen eines Freihandelsabkommens. 

So kann der heutige Tag als gelungener Auftakt, aber vor allem als Auftrag zu weiteren Aktionen gegen den Freihandelswahn TTIP gesehen werden.

 

 

 

aktion Gutenbergplatz 8. März ab 10:00

attac baut Brandmauer gegen TTIP und Freihandelswahn

zur 4. Runde der TTIP Verhandlungen wird gegen den Wahn mit einem Infostand Stellung bezogen ... mehr

Einsicht in die Shoppingmonster Verhandlungen

Der Arbeitskreis Globalisierung und Kommunalpolitik von Attac Mainz hat nun die Gesprächsprotokolle, sowie weitere, bisher geheim gehaltenen Inhalte zu den Verhandlungen zwischen der Stadtverwaltung und dem ECE Konzern veröffentlicht. Die Herausgabe dieser Unterlagen durch die Stadtverwaltung hat attac Mainz mittels eines Antrags nach dem Informationsfreiheitsgesetz erstritten. ... mehr

(die Pressemitteilung zur Veröffentlichung der Akten)

Befreiung vom Überfluss: Es geht auch ohne Wirtschaftswachstum!

Studium generale: Mainzer Universitätsgespräche

"Die erschöpfte Gesellschaft"

Prof. Dr. Niko Paech  (Carl von Ossietzky Universität Oldenburg)

Mittwoch, 5. Februar 2014, 18:15 Uhr, Hörsaal N 1 (Muschel)

Die lang gehegte Hoffnung, dass wirtschaftliches Wachstum durch technischen Fortschritt nach­haltig oder klimafreundlich gestaltet werden kann, bröckelt. Weiterhin scheint ein auf permanente ökonomische Expansion getrimmtes System kein Garant für Stabilität und soziale Sicherheit zu sein. Darauf deuten nicht nur die Eskalation auf den Finanzmärkten und die Schuldenkrisen hin, sondern auch die Verknappung jener Ressourcen ("Peak Everything"), auf deren unbegrenzter und kostengünstiger Verfügbarkeit das industrielle Wohlstandsmodell bislang basierte. Zudem nährt die sog. "Glücksforschung" den Befund, dass Steigerungen des monetären Einkommens ab einem gewissen Niveau keine weitere Zunahme des subjektiv empfundenen Wohlbefindens hervorruft. Folglich ist es an der Zeit, die Bedingungen und Möglichkeiten einer Postwachstumsökonomie auszuloten. Letztere ist das Resultat eines prägnanten Rückbaus arbeitsteiliger, geldbasierter und globalisierter Versorgungsmuster. Stattdessen werden Suffizienz und urbane Subsistenz als Ergänzung eines merklich reduzierten und zugleich umstrukturierten Industriesystems bedeutsam sein. Aus Konsumenten werden souveräne Prosumenten, die mittels reakti­vierter Subsistenzressourcen (z. B. Handwerk) zur gemeinschaftlichen Versorgung beitragen. Zudem ist die Postwachstumsökonomie durch Sesshaftigkeit gekennzeichnet, also durch Glück ohne Kerosin.  

apl. Prof. Dr. Niko Paech ist Wirtschaftswissenschaftler und vertritt den Lehrstuhl für Produktion und Umwelt an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Er forscht und lehrt u. a. in den Bereichen Klimaschutz, nachhaltiger Konsum, Umweltökonomik, Sustainable Supply Chain Management, Nachhaltigkeitskommunikation, Diffusionsforschung, Innovationsmanagement und Postwachstumsökonomik. Momentan ist er Vorsitzender der Vereinigung für Ökologische Ökonomie (VÖÖ), gehört unter anderem dem Post Fossil Institut (PFI), dem Oldenburg Center for Sustainability Economics and Management (CENTOS), dem Kompetenzzentrum Bauen und Energie (KoBE) an und ist Aufsichtsratsvorsitzender der Oldenburger Energiegenossenschaft (OLEGENO).

weitere info:http://www.studgen.uni-mainz.de

Attac-Regionaltages in Rheinland-Pfalz

kennen lernen … vor Ort voran bringen … vernetzen… Aktionen planen … Gruppe gründen …

Regionaltag Rheinland-Pfalz
Sonntag, 23. Februar 2014
Edith-Stein-Haus, Kaiserslautern

Der Regionaltag ist ein Angebot für alle Attacies und alle Interessierten, die es vielleicht werden wollen! Ob aktiv oder nicht, ob neugierig oder erfahren – Du solltest die Chance nutzen, um mehr zu erfahren von Attac, von den Gruppen in Deiner weiteren Umgebung und den Themen, an denen  wir alle hier in Rheinland-Pfalz arbeiten. Vorhandene Kontakte werden ein Gesicht bekommen und  es wird viele Gelegenheiten zu interessanten Gesprächen geben. In jedem Falle bist Du herzlichste ingeladen, am 23. Februar 2014 nach Kaiserslautern zum Attac Regionaltag Rheinland-Pfalz zu  kommen! Neueinsteiger, Aktive und Ehemalige: Auf nach Kaiserslautern!Natürlich kommen auch Inhalte nicht zu kurz. In einem Einstiegsreferat wird es um die Kritik von  Attac am geplanten Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) gehen.

Anschließend stehen mit der Eurokrise, der Flüchtlingspolitik und dem Lobbyismus weitere globaleThemen im Raum, die aber auch ganz konkrete Auswirkungen vor unserer Haustür haben und hier  können wir ansetzen, ihre oftmals inhumanen und demokratieschädlichen Aspekte zu bekämpfen. Um das Handwerkszeug für diese politische Arbeit geht es im letzten Teil, in dem Neugierige Attac besser kennenlernen und alte Häsinnen und Hasen jede Menge Tipps und Tricks für die weitere Arbeit in den Regionalgruppen mitnehmen können.


Weitere Informationen .... hier

um Anmeldung bis zum 16.02.2014 via eMail oder Anruf (069 900 218 - 10) wird gebeten.

attac Mainz

  • ist seit Ende 2001 eine von fast 200 attac-Regionalgruppen in Deutschland
  • versteht sich als Teil dieser internationalen Bewegung und unterstützt durch Information und durch aktive Teilnahme an internationalen und nationalen Aktionen die Forderungen von attac
  • wendet sich gegen den Verkauf öffentlichen Eigentums und
  • setzt sich ein für den Erhalt öffentlicher Daseinsvorsorge, z.B. des Gesundheits- und Bildungssystems sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs und der Wasserversorgung auch in Mainz.

In Mainz sollen die Zusammenhänge zwischen dem Alltag der Bürgerinnen und Bürger der Stadt und dem weltweiten Globalisierungsprozess mit Hilfe vielfältiger und kreativer Aktionsformen dargestellt und bewusst gemacht werden. Dabei spielt vor allem die Politik der WTO, des IWF und der Weltbank eine wichtige Rolle, wie sie über die EU und die deutsche Regierung ihre neoliberale Denkstrukturen und Vorgaben in die Gemeinwesen hinein tragen und damit das Leben der Bürgerinnen und Bürger bis ins Detail bestimmen.

 

WTO = World Trade Organisation (Welthandelsorganisation)

GATS = General Agreement on Trade in Services (Allgemeines Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen)

IWF = Internationaler Währungsfonds

 

Der Fairführer - ein globalisierungskritisches Branchenbuch für Mainz

Unsere Arbeitsgemeinschaft Globalisierung und Ökologie hat zusammen mit der Fachstelle für Gesellschaftliche Verantwortung, Evangelisches Dekanat Mainz und mit Transistion Town Mainz einen globalisierungskritischen Einkaufsführer erstellt:


Der Fairführer - eine Einladung zum Guten Leben

Ziele von attac

So setzt sich attac beispielsweise ein: 

  • für zivile und friedliche Konfliktlösungen, gegen eine Militarisierung der Außenpolitik
  • für die Einführung einer Devisenumsatzsteuer (Tobinsteuer) und deren Verwendung für internationale Umwelt- und Entwicklungsaufgaben
  • für die Lösung der Schuldenkrise der Entwicklungsländer und die Beendigung der neoliberalen Strukturanpassung
  • für eine Welthandelsordnung, die den Interessen der Entwicklungsländer, sozial Benachteiligten und der Umwelt Vorrang einräumt
  • für eine solidarische Bürgerversicherung, für Arbeitszeitverkürzung, Mindestlohn und bedingungsloses Grundeinkommen
  • für die Beseitigung von Steueroasen.

Die WTO fordert im Rahmen des GATS die radikale Privatisierung aller öffentlichen Dienstleistungen. Dieser Prozess muss gestoppt werden. Das Wissen um den engen Zusammenhang zwischen den politischen Entscheidungen auf globaler Ebene und den sich permanent verschlechternden Lebensbedingungen für die breite Masse der Bevölkerung bildet die Voraussetzung dafür, dass sich die Menschen wirksam gegen die neoliberale Globalisierung mit ihren verheerenden Folgen zur Wehr setzen können.

Wer ist attac?

Weltweit haben sich in ca. 50 Ländern mehr als 90.000 Menschen unter dem Dach von attac zusammengefunden. Sie alle eint das Wissen darum, dass der neoliberale Glo­bali­sierungs­prozess - einseitig von mächtigen Wirtschafts­interessen dominiert - in den meis­ten Ländern der Welt zu immer mehr sozialer Ungerechtig­keit, Aushöhlung demokratischer Strukturen so­wie zu einer Zer­störung der öko­logischen Le­bensgrundlagen führt, und dass eine inter­natio­nal handelnde gesellschaftliche Bewegung not­wendig ist, um diesen Prozess aufzuhalten und umzukehren. In Deutschland umfasst attac ein breites ge­sellschaftliches Bündnis, das von Ver.di über den BUND und Pax Christi bis zu kapitalis­muskritischen Gruppen reicht.

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18.12. Bundesverfassungsgericht bestätigt: Erbschaftsteuer ist ungerecht

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