Ökonomie und Krieg
"Its the economy,stupid!"(Bill Clinton)
Der ehemalige US-Präsident Eisenhower hat davor gewarnt. Herr Gorbatschow hat neulich bei der Verleihung des Franz-Josef-Strauß-Preises daran erinnert. Krieg ist ein profitables Geschäft. Die handvoll Profiteure der Kriege der Neuzeit haben die Welt "bei den Eiern". Wer außer denen will Krieg, Wer braucht Krieg? - Der heutige Kapitalismus, der zum totalitären Finanz-faschismus wird, geführt von gewissenlosen Psychopathen durch unverantwortliche Netzwerke.
"Schwerter zu Pflugscharen" ist nur noch ein Symbol. Moderne Waffen sind fernwirkend oder lautlos oder zig-fach tödlicher und unmöglich in eine für alle, die nicht vom Krieg profitieren, nützliche Form zu transformieren.
Die Therapie muss sich mit einem Bündel von Ursachen beschäftigen.
Alternativen und Auswege sind vorhanden.
9.Strategiekonferenz 2012 der Kooperation für den Frieden
10.-11. Februar 2012
Roncalli-Haus
Max-Josef-Metzger-Str. 12/13
39104 Magdeburg
Programm, Referenten, Anmeldung unter
http://www.koop-frieden.de/konferenzen/2012/strategiekonferenz.html
mit dabei Werner Rätz, Jutta Sundermann, Harald Bender, Bruno Kern, Jürgen Grässlin u.v.a.
Energiewende jetzt!

Nachdem der Ausstieg aus dem Ausstieg und die zeitlich verlängerte Nutzung der Atomenergie als sogenannte Brückentechnologie seitens der Bundesregierung als alternativlos propagiert wurde, ist viel geschehen, wie jeder weiß. - Die Brücke, ins nichts gebaut, ist eingestürzt.
Diese von attac / Ortsgruppe Magdeburg organisierte Veranstaltung möchte mehr als auf der allgemeinen Welle der Empörung mitschwimmen. Unter die Lupe genommen und hinterfragt werden die demokratischen Strukturen der EU hinsichtlich Mitbestimmung und Bürgerbeteiligung. Der Dominanz wirtschaftlicher Interessen über das Prinzip der sinnvoll-sparsamen Ressourcennutzung wird zum einen aufgespürt - zum anderen werden Möglichkeiten alternativer Energieerzeugung vorgestellt z.B. anhand des 2007 in Betrieb genommenen ersten Bürgersolarkraftwerks in Magdeburg.
Alle interessierten Besucher sind herzlich willkommen zu der am Montag, 9. Mai um 18.00 Uhr im einewelt haus stattfindenden Veranstaltung.
Anti-Atom-Demonstration in Magdeburg

Anti-Atom-Demonstration in Magdeburg
„Fukushima mahnt: Es gibt kein sicheres Endlager“
Montag, 18.04.11, 18 Uhr
In großer Betroffenheit über die Ereignisse in Japan machen wir erinnern wir daran, dass es kein sicheres Endlager für atomaren Müll geben kann. Die Ereignisse in Fukushima haben gezeigt, wie leicht eine Naturkatastrophe selbst bei einer laufenden, das heißt laufend überwachten, Anlage zu einem Unglück führen kann. Auch abgeschaltete Anlagen, wie Reaktor 4, bieten keine Sicherheit.
Jedes Jahr entstehen in den deutschen Atomkraftwerken rund 400 Tonnen hochradioaktive abgebrannte Brennelemente. Was mit diesem über Jahrtausende strahlenden Abfall passieren soll, weiß bis heute niemand.
Für uns Magdeburger ist insbesondere auch die unweit liegende Endlagerstätte Morsleben bedeutsam. Es hat zuletzt Ende August 2009 von sich reden gemacht. Im Zentralteil des Salzstockes könnten größere Gesteinsbrocken von der Decke fallen, hieß es. Zwar lagern in diesem Teil keine radioaktiven Abfälle. Doch auch dort, wo der Müll lagert, ist die Anlage schon seit Jahrzehnten bekanntermaßen marode.Morsleben sei akut einsturzgefährdet, so Greenpeace-Atomexperte Heinz Smital. Dort werde jetzt versucht, mit eiligen Gefahrenabwehrmaßnahmen das Schlimmste zu verhindern. Und nichts deutet darauf hin, dass Frau Merkel daraus etwas gelernt hätte. Im Fall Gorleben geht sie wieder den gleichen Weg. Darum machen wir mit der Demonstration bunt und lautstrark auf die Gefahr aufmerksam - als Redner werden Menschen vom AAA (Aktionsbündnis Antio Atom) und BUND Geschäftsführer Oliver Wendenkampf ihre Stellungnahme zum Thema darlegen. Der Demonstrationszug geht dann weiter zum Hasselbachplatz, wobei große gelbe Atomfässer und Schutzanzüge die Thematik des ungelösten Lagerproblems verdeutlichen.Als AnsprechpartnerIn vor Ort und für Rückfragen erreichen Sie Alexandra Will vom Aktionsbündnis Anti Atom Magdeburg unter 0151 2841 7341.
„Water meets money“
„Water meets money“-Kundgebung anlässlich des global Water summits 2011 am 18. April 2011
Vom 17. bis 19. April wird im Intercontinental Hotel der global Water summit 2011 stattfinden. Die Webseite dieser Tagung trägt den Titel "Water meets Money". Unter der Schirmherrschaft von Kofi Annan wird offensiv für den Ausverkauf unserer Daseinsvorsorge geworben.
Die TeilnehmerInnenliste liest sich wie ein buntes Who-is-who aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und NGOs: Coca Cola, Pepsi und Nestle, BerlinwasserAG und das Umweltbundesamt, IBM, Siemens, Weltbank sowie WWF und Food & Water Watch neben vielen anderen. Auf der Agenda stehen Vorträge, Diskussionen und Netzwerktreffen zu Themen wie der globalen Herausforderung der Wasserknappheit, Performancesteigerung, PPP-Situationen in Ländern wie Russland, Ägypten, Marokko, Indien oder Rumänien. Die Teilnahmegebühr zum „Gipfel“ beträgt rund 1500€, inkludiert ist auch ein „Gala-Dinner“ im Postbahnhof mit einer Rede von Kofi Annan. Sponsor der Veranstaltung ist neben dem saudi-arabischen Unternehmen ACWA-Power auch Veolia Water, einer der zwei privaten Teilhaber an den Berliner Wasserbetrieben.
Dieses Ereignis wollen wir nicht tatenlos vorüberziehen lassen und planen deshalb eine Informations- und Aktionsveranstaltung unserer Art, und zwar:
Wann: Montag, den 18.04.2011, 12- 16h Wo: Rund um den „Ammonitenbrunnen“ auf dem Olof-Palme-Platz (auch bekannt als „Elefantentor“) Lageplan
Gerne möchten wir für die Kundgebung auch das Motto der Veranstalter des Water summits aufnehmen: „It is about inspiration, interaction, and personal connection. This is how we make change happen.“ Deshalb laden wir alle interessierten KünstlerInnen, AktivistInnen und engagierte Menschen dazu ein, Mittag und Nachmittag gemeinsam auf der Straße zu verbringen. Alle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Kampf für Wasser als Gemeingut für alle Menschen sind willkommen.
Erste Ideen:
~ „Water Makes Money“ @„Water meets money“ (Filmvorführung)
~ Exklusiv-Verkauf luxuriöser Berliner Trinkwassercocktails mit frischen Scheinen aus der Gelddruckmaschine vor Ort
~ „high profile Oxford style debate“ und „pecha kucha style presentations“ mit unseren WasserexpertInnen
„Thinking creatively to achieve more with less!“ - Ebenfalls ein schöner Spruch aus der Tagungsbroschüre, den wir uns zu Herzen nehmen wollen!
Meldet euch zahlreich bei uns + leitet den Aufruf auch gerne weiter!
Unsere Kontaktdaten:
Gemeingut in BürgerInnenhand e. V.i.Gr.: info[at]gemeingut.org | 030 37 300 442
Kampagnenteam Water Makes Money: filmverleih@watermakesmoney.<wbr>org | 0176 42021165
Termine
- 10.02. - 11.02. 9.Strategiekonferenz 2012 der kooperation für den Frieden mehr
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