Willkommen bei Attac Ludwigshafen

Eine andere Welt ist möglich!

Unsere Treffen

Unsere Treffen sind offen. Jede(r) Interessierte ist herzlich willkommen.

Wir treffen uns jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 19:30.

Treffpunkt: 

ver.di-Haus

Kaiser-Wilhelm-Strasse 7

67059 Ludwigshafen/Rhein

Vortrag mit Diskussion

am: Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19:30 Uhr

im ver.di-Gewerkschaftshaus, Ludwigshafen, Kaiser-Wilhelm-Str. 7

Attac Ludwigshafen und Mannheim laden ein zu Vortrag und Diskussion


Medien und Meinungsmacht - Lügen unsere Medien?

Wir sprechen über: innere Zensur und Pressefreiheit, Gesinnungs-und Rudeljournalismus, Konzerninteressen und Medien“steuerung“, Nachrichten als globales Geschäft etc.

Referent: Rainer Butenschön, Journalist aus Hannover, Mitglied der ver.di Mediengewerkschaft, Mitherausgeber der Zeitschrift „Ossietzky“, Mitautor des Buchs „Lügen unsere Medien“ (Hg. Jens Wernicke)


am: Donnerstag, 12. Oktober 2017, 19:30 Uhr

im ver.di-Gewerkschaftshaus, Ludwigshafen, Kaiser-Wilhelm-Str. 7


Information ist die Währung der Demokratie! Das sagte Thomas Jefferson, einer der revolutionären Gründerväter der USA im 18. Jahrhundert.

Doch der Spielraum für kritischen, demokratie-tauglichen Journalismus ist heute drama­tisch kleiner geworden.

Teile der sozialen und politischen Wirk­lichkeit finden in den Konzernmedien gar nicht oder nur wie in einem Zerrspiegel statt.


Das Problem ist: Die in den Massenmedien veröffentlichte Meinung wird unter nicht-öffentlichen Umständen von sehr großen Konzernen, die hinter den Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehsendern und Internetkanälen stehen, produziert. Dabei setzen sich kommerzielle und machtpolitische Interessen durch, ganz im Interesse der Reichen und Privilegierten.

Aber wie kann dieser Produktionsprozess demokratisiert werden – im Inter­esse der Lebensfähigkeit unserer Demokratie? Butenschön ist überzeugt, es gibt keine Demokratie ohne Demokratisierung der (Massen)medien.


Beim Blick auf die Kriegspropaganda der Konzernmedien zeigt sich: dies ist im Zweifel eine Frage auf Leben oder Tod, eine Frage, die für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft mit entscheidend ist.

 

Die Massenmedien sind zu Wachhunden der privilegierten Teile der Gesellschaft geworden,

sagen Noam Chomsky (USA) und Ignacio Ramonet, der ehemaliger Herausgeber von „Le Monde“

 

 

Votrag und Diskussion

Donnerstag 23. November 2017, 19:30 Uhr
Ver.di-Haus Ludwigshafen, Kaiser-Wilhelm-Str. 7

Die Macht des Geldes

Referent:

Dr. Andreas Deckert, Heidelberg


"It's the economy, stupid! 
- Is the economy stupid?“


Es ist die Wirtschaft, Dummkopf! – Ist die Wirtschaft dumm?“


Die gängigen Theorien über erfolgreiche Regierungsführung verweisen auf "good governance" als Grundpfeiler für den Zusammenhalt moderner Gesellschaften und ihrer Institutionen.


Will man Korruption verhindern, braucht es Transparenz bei der Aufstellung von Budgets, Bürgerbeteiligung und ein faires Rechtssystem.


Die Staaten treffen jedoch in zunehmendem Maße politische Entscheidungen, die sich überwiegend an der vermeintlichen Rationalität des Geldsystems und der Finanzmärkte ausrichten statt an den Bedürfnissen der Gesellschaft.  
Dazu tragen Verflechtungen der nationalen politischen Systeme z.B. der EU mit nicht regulierten internationalen Finanzmärkten wesentlich bei. 


Das unterhöhlt den sozialen Zusammenhalt, führt zu ungewollten Abhängigkeiten und dem vermehrten Auftreten von gesellschaftlichen Problemen. 


Geld oder der Mangel an Geld sind zu absoluten Argumentationskeulen geworden.


Der Referent verfolgt die Entwicklung von Geldsystemen von der Antike bis in die Gegenwart. Er beleuchtet dabei die Rolle des Geldes vom Tauschmittel bis zum Machtmittel. Und er beschreibt den Einfluss des Geldes auf Individuen, Gruppen und Gesellschaften beim Aufbau von Gesellschaften, aber auch die damit einhergehende Störung und Zerstörung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. 


Es ist wichtig, verbreitete Denkfehler in der modernen Ökonomie und im internationalen Finanzhandel aufzudecken, um die nachhaltige und faire Gestaltung von Gesellschaften zu ermöglichen.


"Good governance" ist nur möglich, wenn die Illusionen über Geld aufgedeckt werden. Die  Entscheidungen über Finanzangelegenheiten und Budgets sollten durch einen rationalen Diskussions- und Entscheidungsprozess herbei geführt und offen vermittelt werden. Nur das kann die Allmacht des Geldsystems zähmen.



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