4.8.2017 - Fahrt zur Bekleidungsfirma „Manomama“ in Augsburg

„Maximierung der Menschlichkeit“ – das ist der Slogan der Bekleidungsfirma „Manomama“ in Augsburg. Sina Trinkwalder gründete mit ihrem Mann Stefan die Firma in Augsburg und straft alle Konzerne Lügen, die behaupten, um rentabel produzieren zu können, müsste man in Billiglohnländer ausweichen.

Mit mittlerweile 140 MitarbeiterInnen fertigt die Firma Taschen, Jeans und Bekleidung – öko und fair und bis auf die Baumwolle regional. Und das zu sehr akzeptablen Preisen, ohne Akkord, dafür mit Bonussystem. Aus allen Stoffabfällen werden zusammen mit frischer Baumwolle kbA neue Stoffe zu apart gestreiften T-Shirts beispielsweise gefertigt. Die Baumwolle kommt aus Tansania und der Türkei. Zur Ernte in Tansania fährt Sina Trinkwalder höchstpersönlich hin.

Zufrieden wirkende Mitarbeiterinnen nähten und wendeten die Taschen in der Betriebshalle. Die Lautstärke der Nähmaschinen war erstaunlich erträglich. Die 20köpfige Besuchsgruppe war positiv beeindruckt von Konzept und Durchführung und kaufte noch gleich im eingegliederten Outlet-Laden ein.

 

25.2.17 Bankenaufklärungsaktion in der Landsberger Fußgängerzone

 

Eine Bank verlassen und einen Kredit über 500 €, einen Bausparvertrag und Anteile an einem Immobilienfonds mein Eigen nennen, obwohl ich nur einen Kredit über 50 € haben wollte? Gibt es das? Ja, beim Info- und Erlebnisstand der Attac-Gruppe Landsberg war Kasperle zu Gast. Er zeigte in einem kurzen Spiel den Menschen, wie es ihm ergangen war. Die Spielgruppe der Attac-Aktiven zeigte das selbst konzipierte Theaterstück mit einem Augenzwinkern. Obwohl so mancher Besucher meinte, so weit lägen wir nicht von der Realität entfernt.

Gleichzeitig wurden Info-Prospekte über alternative Banken an Interessierte verteilt: GLS-Bank, Umweltbank, Ethikbank und Triodos-Bank. Sie machen transparent, wo das angelegte Geld hingeht, z.B. zur ökologischen Landwirtschaft, regenerative Energien. Dabei kommen Atom-, Rüstungskonzerne und andere unethische Anlagen nicht in Betracht.

Ebenso vorgestellt wurde die Bürgerkarte, die sich aus dem Regionalgeld „AmmerLechTaler“ entwickelt hat. Mit der Karte kann man beim Einkauf bei teilnehmenden Unternehmen Gutes tun ohne Mehrkosten zu haben: Die beteiligten Firmen spenden 3,5 % des Einkaufsbetrages an regionale Vereine und Initiativen, die ich als Kunde vorher auswähle.

Ein weiteres Anliegen war, die Filmvorführung „Let’s make money“ von Erwin Wagenhofer am kommenden Sonntag, 5. März im Olympiakino Landsberg im Rahmen der Filmmatinée um 11 Uhr bekanntzumachen. Der Film zeigt auf eindrückliche Weise Machenschaften der globalen Geldwirtschaft auf.

Die Infos wurden gerne aufgegriffen und neue Kontakte geknüpft.

Bericht von Thea Wolf

Infostand
Kasperl agiert
Kasperl klärt auf
 

9.10.16 Film in Landsberg

Am Sonntag, 9.10.16 um 11:00  Film:     „Der achte Schöpfungstag  im Olympiakino

Es fand statt:
Am Samstag, 1.10.16 um 11.00  Aktion:  „Bessere Kleidung ist möglich“
                                                   Bericht und Foto sind unter Aktionen zu finden

 


2016 - TTIP vergrößert Armut in Entwicklungsländern - Bericht zum Vortrag von Henning Hintze, Journalist, attac München, am 21.4.16 in Landsberg am Lech

Mit großer Freude durften wir von attac-Landsberg am Donnerstag, den 21.04.16 fast sechzig Besucher zum Vortrag „Die Weltwirtschaft und die Flüchtlingskrise – Wie Freihandelsabkommen die Armut in Entwicklungsländern vergrößern“ begrüßen. Attac-Mitglied Henning Hintze, erfahrener Journalist (Schwerpunkt Afrika) und ehemaliger Redakteur der Frankfurter Rundschau, begründete in seinem Vortrag, weshalb die Abkommen TTIP und CETA mit dem Versprechen der Regierung, Fluchtursachen zu bekämpfen, nicht vereinbar seien. Würden die vielzitierten Handelshemmnisse zwischen den USA und Europa weiter abgebaut (zu denen Arbeitsschutzrechte und Umweltauflagen zählen), dann könnte die USA noch billiger produzieren und die globalen Handelsrouten würden verschoben, weg von Afrika. Laut einer Studie des ifo-Institutsleiters Prof. Felbermayr ist in vielen afrikanischen Ländern ein Einkommensrückgang von 3-4% zu erwarten, was nach Hintzes Einschätzung katastrophale Folgen für die Bevölkerung haben werde. Größter Verlierer weltweit wäre demnach Mexico mit 7,1%. Zudem beklagt Hintze die „skandalöse Berichterstattung“, die von Anfang an Fakten unterschlagen und einseitig berichtet habe. Denn es gibt Studien, z.B. die der Tufts University, die erhebliche wirtschaftliche Nachteile durch TTIP auch für Europa erwarten. Henning Hintze lud abschließend die Versammelten ein, an einer Podiumsdiskussion zum Thema TTIP teilzunehmen, die am 06.06.16 in München im Gasteig stattfinden soll. Geladen sind unter anderem Prof. Felbermayr und die ehem. Bundesjustizministerin Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin. Wir von attac-Landsberg werden auch dort vertreten sein.

Samira Kreuzer - 5.5.2016

 

 

21.4.16 - Grosses Interesse an Vortrag zu TTIP

Im vollgefüllten Bräustüberl fand der Vortrag von Henning Hintze statt.
Er erwähnte unter anderem die Widersprüchlichkeit der diversen Prognosen zu den Auswirkungen von TTIP auf die Entwicklungsländer und wie katastrophal sich selbst eine aus hiesiger Sicht kleine Verschlechterung auf die Leute dort auswirkt. Ebenso beleuchtete er, dass die Freihandelsabkommen zwischen der EU und diesen Ländern keinesfalls freiwillig eingegangen werden.

2016 - Ankündigung: Vortrag von Henning Hintze

2015 - Aktion "Faire Kleidung ist möglich!"

Am Samstag, 26.09.2015 fand in der Fußgängerzone Landsberg unsere jährliche Aktion zu fairer Kleidung und fairem Handel statt. 

Highlight der Aktion war eine Modenschau mit Kleidung aus fairem Handel und Second-Hand-Läden. 

Konzerne, die Billig-Klamotten anbieten, aber auch teure Marken-Hersteller beuten in vielen Ländern der sog. Dritten Welt die Arbeitskraft meist junger Frauen aus, die für Hungerlöhne und unter schlechten und entwürdigenden Arbeitsbedingungen Kleidung herstellen, die dann unsere Kleiderschränke füllen.

Auch unzählige andere Artikel - von Lebensmitteln bis Baumaterial - werden durch Ausbeutung von Menschen und Naturressourcen in Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas hergestellt, auf Kosten der Selbstversorgung der dortigen Bevölkerung.

Mit unserer Aktion wollten wir dazu anregen, bewusster mit Herkunft und Produktionsbedingungen all der Produkte umzugehen, die wir täglich kaufen.

 

 

 

2015 - Solidarität mit Griechenland

Die Nachrichten der letzten Wochen waren beherrscht vom Thema Griechenland. Nun muss sich das Land dem Diktat der Regierungen der anderen EU-Länder beugen. Die demokratischen Rechte der griechischen Regierung wurden stark eingeschränkt und der Bevölkerung werden weitere schmerzliche Kürzungen zugemutet. Damit wird die Politik, die in den letzten 5 Jahren die griechische Wirtschaft zusammen brechen und viele Menschen verarmen ließ, nahtlos und sogar noch verschärft fortgesetzt. 

Im Vorfeld des griechischen Referendums zu den "Vorschlägen" der Gläubiger von Ende Juni wollten wir unsere Solidarität mit Griechenland mit einem Flugblatt zum Ausdruck bringen, das an unserem Stand am 04.07.2015 in der Landsberger Innenstadt verteilt wurde.

Die Griechinnen und Griechen haben mit großer Mehrheit für "OXI - nein" gestimmt. Unbeeindruckt von diesem klaren demokratischen Votum haben die Gläubiger ihr Kürzungsdiktat mit der Drohung eines ungeordneten Grexit durchgesetzt. 

 

 

2015 - TTIP - Sagen Sie es Ihrem/Ihrer Abgeordneten

In ganz Europa werden die geplanten Abkommen TTIP/TISA von einer breiten Bevölkerungsmehrheit abgelehnt. Völlig unbeeindruckt von den lauten und zahlreichen Protesten gegen TTIP/TISA anlässlich des G7-Gipfels verkündete Kanzlerin Merkel unmittelbar danach, sie hätten vereinbart, dieses Abkommen verstärkt voranzutreiben. 

Viele der von der Bevölkerung gewählten Abgeordneten stellen sich taub gegenüber den Protesten ihrer Wählerinnen und Wähler. 

Sagen Sie "Ihrem Abgeordneten" Ihre Meinung !

Dazu haben wir ein Flugblatt verfasst:

 

 

2015 - Vortrag von Gerald Häfner am 22.April 2015

 

Einladung zum Vortrag am 22.04.2015,um 20.00

im Veranstaltungsraum des Sportzentrums,

Hungerbachweg 1

 

Gerald Häfner, ehemals Waldorflehrer, Mitbegründer der Grünen, Initiator von „Mehr Demokratie“ und „Democracy International“ sowie ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlamentes

 

Welches Europa wollen wir? - Technokratie oder Demokratie?

 

Mehr und mehr Entscheidungen werden heute trans- oder international getroffen. Der größte Teil davon in „Europa“ bzw. der EU. Die alten Nationalstaaten haben aufgehört, wichtigste Entscheidungsebene für alle wesentlichen rechtlichen und politischen Fragen zu sein. Doch was tritt an die Stelle? Wer entscheidet in den neuen Organen? Und wie, nach welchen Gesichtspunkten? Welche Kräfte und Einflüsse machen sich geltend? Wer und was steht hinter Abkommen wie TTIP, CETA oder TISA - und wie können wir Bürger darauf Einfluss nehmen?

Wo liegen die Aufgaben Europas in der heutigen Welt? Kann Europa sich dieser Aufgaben bewusst und ihnen gerecht werden? Wie können wir ein besseres, demokratisches und bürgernahes Europa gestalten, das nicht zwangsläufig zu mehr Technokratie und Zentralismus führt?

Über einige dieser Fragen, über seine Erfahrungen in Brüssel sowie über Ideen zu einer grundlegenden Reform der EU und ihrer Politik wird Gerald Häfner, ehemaliger Waldorflehrer, Mitbegründer der Grünen, Initiator von Mehr Demokratie und Democracy International sowie ehem. Mitglied des Deutschen Bundestages und des Europäischen Parlamentes, am 22.04.2015 in Landsberg/Lech, sprechen.

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