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Beschlüsse der AG Mailinglisten

Der Attac-Rat hat das nachfolgende Papier zur Reform der Mailinglisten beschlossen. Es ist als ein Versuch gedacht, die Lesequalität der Liste und die Zufriedenheit aller ListenteilnehmerInnen zu verbessern. Sollten sich einzelne Regeln nicht bewähren, können diese auch wieder geändert werden.

Diskussionen, was auf die Mailinglisten gehört und was nicht, ob die Moderation gut oder schlecht ist und über das nachfolgende Papier könnt ihr auf der Liste attac-meta[at]listen.attac.de. Dafür gibt es auf der Website www.attac-netzwerk.de ein Forum. Da dürfen sich auch die äußern, die zufrieden sind :-)

AG Mailinglisten

Der Attac-Rat hat eine AG Mailinglisten gebildet, die weitere Attac-AktivistInnen hinzuziehen kann. Zu ihren Aufgaben gehört:

  • Überprüfung und Überarbeitung der Regeln für die bundesweiten Attac-Mailinglisten
  • Einsetzung der ModeratorInnen.

Die AG informiert den Attac-Rat über geplante Regeländerungen.

Reform der Attac-Mailinglisten

Anliegen:

Die Informations- und Diskussionsbedürfnisse der Mitglieder, Aktiven und Interessierten von Attac sind sehr unterschiedlich, insbesondere mit E-Mails geht jeder anders um: die eine schaut nur einmal pro Woche in die Mailbox und möchte nur das Wichtigste bekommen, der andere nutzt dieses Medium regelmäßig und intensiv für Diskussionen. Ärger über»zugemüllte« Listen einerseits, Beschränkung und Mißtrauen gegenüber ModeratorInnen andererseits ist demnach vorprogrammiert. Die Einrichtung der Liste [attacmod-d] hat das Problem nicht behoben.

Grundidee:

Die vorgeschlagene Reform soll die Übersichtlichkeit erhöhen und »jedem seine Mailingliste« ermöglichen. Es sollte stärker getrennt werden zwischen reiner Information, die über [attac-d-info] läuft, und Diskussion, die über die anderen Listen läuft. Die [attacmod-d]-Liste sollte mehr Moderation und Einschränkungen bekommen.

[attac-d]

Diese Liste bleibt wie sie ist als unmoderierte Liste, für die, die keinerlei Einschränkung und Moderation wünschen. Die zu erstellende Netikette soll auch für sie gelten; da es aber keine Möglichkeit gibt, gegen Verstöße vorzugehen, bleibt es mehr oder weniger beim vorschlagenden Charakter.

(Anmerkung Stand Ende 2008: Attac-d wird nicht mehr als öffentliche und offizielle Diskussionsliste von Attac weiterbetrieben)

[attac-d-info]

Diese Liste sollte stärker genutzt werden, da es eine breite Zielgruppe gibt, die das und nur das haben will (Mitglieder/Interessierte, die gerade wenig aktiv sind und/oder nicht viel Zeit fürs E-Mail-Lesen verwenden, aber auf den Laufenden bleiben wollen, Bündnispartnerinnen, linke Journalisten...). Für diese Liste sollte folgendes gelten:

  • read-only-Liste, einige wenige Leute, die der KoKreis benennt, bekommen Schreibrecht (Diskussion über die Beiträge ist selbstverständlich über die anderen Listen möglich)
  • Hier wird veröffentlicht, was bundesweit sowohl für Attac-Gruppen als auch außenstehende Interessierte wichtig ist: Attac-Info-Update, Einladungen/Material zum Ratschlag und anderen bundesweiten Terminen (Sommerakademie usw.), Aufrufe und Infos für bundesweite Kampagnen usw.
  • keine Moderation, es sollten aber i.d.R. nur wenig Mails pro Woche (=1-2) sein (aber mehr als es jetzt sind).

[attac-d-presse]

Pressemitteilungen etc...

[attacmod-d]

Für diese Liste gelten die folgende Netikette sowie zum Ausschluss von ListenteilnehmerInnen.

Netikette

  1. Thematische Einschränkungen

    1. Die Mailinglisten sind für Diskussionen über Attac und die Themen, die Attac betreffen. »Attac-Themen« sind die, die in der Attac-Erklärung (beschlossen beim Ratschlag im Mai 2002) angesprochen werden sowie die, zu denen es bundesweite Arbeitsgruppen gibt.
    2. Bitte überlege bei Beiträgen zu sehr speziellen Themen, ob nicht eine der thematischen Mailinglisten besser dafür geeignet ist.
    3. Mails mit rassistischem, antisemitischen und sexistischem Inhalt haben auf den Listen nichts zu suchen.
    4. Für interne Diskussionen über und von Parteien, Religionsgemeinschaften und andere Organisationen (incl. Werbung für sie) sind deren Mailinglisten zu verwenden, und nicht die von Attac.
    5. Örtliche Veranstaltungshinweise sind auf den lokalen Mailinglisten besser aufgehoben. Ein Veranstaltungsbericht kann aber ein guter Beitrag für die bundesweiten Listen sein.

  2. Mailverhalten

    1. Bitte beschränke Dich auf höchstens drei Mails pro Woche. Denn eine Mailingliste lebt vom richtigen Maß. Bei zu wenigen Mails verlieren die Teilnehmenden das Interesse, und bei zu vielen auch! Zusätzliche Diskussionsmöglichkeiten bieten die Web-Foren.
    2. Die moderierte Liste enthält i.d.R. maximal 15 Mails pro Tag, bei mehr Mails soll entsprechend des Datums der letzten Mails der AbsenderInnen ausgewählt werden.
    3. Bedenke, dass auf der anderen Seite der Leitung ein Mensch sitzt. Auch und gerade bei Meinungsverschiedenheiten müssen Höflichkeit und Sachlichkeit bewahrt werden.
    4. Überlege außerdem bei Antworten, ob sie wirklich auf die Liste müssen oder eine private Mail (PM) an die/den AbsenderIn besser ist, insbesondere wenn Du jemanden kritisierst.
    5. Bitte führe auf der moderierten Liste keine Diskussion darüber, was alles auf die Liste gehört, wer etwas falsch macht und ob die Moderatorinnen gut oder schlecht sind. Dafür gibt es auf der Website ein Forum.
    6. Stehe zu Deiner Meinung, schreibe nicht anonym.

  3. Technische Dinge

    1. Binärdateien sollten nur in Maßen auf die Listen. Nur Dateien im Format rtf/gif/pdf/jpeg werden durchgelassen, alle anderen Dateien, insbesondere doc/html, werden abgelehnt. Sie erhöhen die Downloadzeit und die Virengefahr. Jede Mail darf maximal 100 KB groß sein. Stattdessen kann man darauf hinweisen, wo die Datei im Internet zum Download bereit steht.
    2. Bitte belästige niemanden (keine Listen und keine Privatpersonen) mit Mails wie »Hilfe, wie komme ich von der Liste runter?«. Du bekommst einmal monatlich eine Übersicht über Deine abonnierten Listen mit Informationen, wie Du sie ggf. wieder los wirst.
    3. Wenn Du jemanden dabei ertappst, dass er/sie gegen eine Regel verstößt, weise ihn/sie mit einer freundlichen PM darauf hin. Bei der moderierten Liste ist ein Hinweis als PM an den Moderator sinnvoll, falls Deine Kritik nichts gefruchtet hat.

Ausschluss von Teilnehmenden der Liste

Bei klar rassistischen, antisemitischen oder sexistischen Mails oder bei schweren Beleidigungen können TeilnehmerInnen (auf Dauer oder auf Zeit) das Recht auf die Mailingliste zu schreiben, entzogen werden. Möglich sind auch Verwarnungen. Verwarnungen und Ausschlüsse können nur von der AG Mailinglisten des Rates verhängt werden.

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