Kiel

Unsere Nahrungs-Bedürfnisse in der Hand der Konzerne

 

Das gewinnorientierte Wirtschaftssystem der weltweit agierenden Konzerne hat sich mit der Schaffung der Welthandelsorganisation seine eigenen Regeln gegeben und drängt uns eine unsoziale Wirtschaftsweise auf Kosten unser Umwelt und Gesundheit auf.

 

Die Welthandelsorganisation (WTO) nahm 1995 ihre Arbeit auf, ihr Ziel ist die vollständige Liberalisierung des Weltmarktes. Die z.Zt. 146 Mitgliedsländer verpflichten sich sämtliche Vereinbarungen zur Abschaffung aller Handelsbarrieren in nationale Gesetze umzusetzen. Unsere PolitikerInnen arbeiten dabei Hand in Hand mit den transnationalen Konzernen, die Nutznießer des Systems sind. Bekannte Konzerne (Pioneer, General Motors, Hewlet Packard, Merck, Monsanto u.a.) nehmen entscheidenden Einfluß auf die Ausgestaltung der unterschiedlichen Abkommen (GATT, GATS, TRIPs, Agrarabkommen, siehe Fußnote).

 

Umweltstandards und Menschenrechte sind nicht Teil dieser Vereinbarungen. Sämtliche WTO Vereinbarungen zum Schutze der Wirtschaft haben rechtlich bessere Durchsetzungsmöglichkeiten, als andere internationale Verträge oder Abkommen.

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