Willkommen bei ATTAC Kiel - Über uns

Attac-Kiel trifft sich in der Regel:

- jeden 2. Mittwoch im Monat zu einem Abend mit thematischem Schwerpunkt
- jeden 4. Mittwoch im Monat zu einem Organisationsplenum 
um 19 Uhr in "die Pumpe" (Haßstr. 22, 24103 Kiel)

Mehr Informationen und Änderungen im Programmablauf finden Sie hier auf dieser Seite oder auf unserem Info-FlyerGäste sind immer herzlich willkommen

Veranstaltungsreihe "Daniel Blake in Deutschland - Eine sozialpolitische Beleuchtung der Agenda 2010"

Vom KoKi entnommen

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Filmvorführung „Ich, Daniel Blake“

Mittwoch, 10.5.2017, 18:30 – Kommunales Kino (KoKi) in „die Pumpe“ (Haßstr. 22, Kiel-Mitte)

Der Regisseur Ken Loach thematisiert seit 50 Jahren die Nöte und Hoffnungen der britischen Arbeiterklasse. In seinem Film „Ich, Daniel Blake“ greift er die Folgen der unter der Regierung von Magret Thatcher durchgeführten „Reformen“ des britischen Sozialsystems auf. Der berührende Film wurde 2016 auf dem Filmfestival in Cannes mit dem Hauptpreis für den besten Film ausgezeichnet.

Diskussion zum Film „Ich, Daniel Blake“

Mittwoch, 10.5.2017, 20:30 – Galerie in „die Pumpe“ (Haßstr. 22, Kiel-Mitte)

Im Anschluss an die Filmvorführung (Kooperation mit dem kommunalen Kino) möchten wir mit Besuchern der Films, mit Betroffenen sowie interessierten Bürger*innen über die Folgen der Agenda-Politik in Deutschland diskutieren. Im Mittelpunkt sollen zwei Fragen stehen:

•Was macht Hartz-IV mit unserer Gesellschaft?
•Was muss verändert werden?

Wir möchten die Ergebnisse der Diskussion schriftlich dokumentieren, um hieraus Kernaussagen und Forderungen an die Sozialpolitik abzuleiten.

Motivation:
Daniel Blake hat sein ganzes Leben als Tischler gearbeitet. Eines Tages erleidet er einen Herzinfarkt und ist auf Unterstützung des britischen Sozialsystems angewiesen. Doch entgegen der Diagnose seines Arztes wird er vom Sozialamt für arbeitsfähig eingestuft. Er gerät in die Fallstricke der Bürokratie.
Im Verlauf des Films von Ken Loach geht es nicht nur um die Rückkehr in das Arbeitsleben oder die Sicherung des Lebensunterhaltes. In einem erniedrigenden System geht es vor allem darum, die eigene Würde zu bewahren.
Die in Deutschland unter der Regierung Schröder/Fischer eingeführten „Sozialreformen“ der Agenda 2010, die den größten Sozialabbau in der bundesdeutschen Geschichte markierten, folgen in einigen Grundzügen dem britischen Modell. Im Zuge der Bundestagswahl 2017 sind die SPD und ihr Spitzenkandidat Martin Schulz mit der Frage konfrontiert, ob und inwieweit die besagten „Reformen“ zurückgenommen werden sollten.
Vor diesem Hintergrund möchten wir in einer kleinen Veranstaltungsreihe die Fragen diskutieren:
Wie würde es Daniel Blake in Deutschland ergehen?
Welche Folgen hat die Agenda 2010 für Deutschland?
Wie können und sollten wir die Zukunft gestalten?

Info- & Diskussionsveranstaltung „Sozialabbau in Deutschland mit der Agenda 2010“

Freitag, 16.06.2017, 19:00 – Lichtsaal im Legienhof (Legienstr. 22, Kiel-Mitte)

Die „Sozialreformen“ des vergangenen Jahrzehnts haben nicht nur die Einführung der Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arbeitslosengeld II, auch Hartz IV genannt) zum Inhalt. Es gab ebenfalls gravierende Veränderungen in vielen weiteren Bereichen des sozialen Sicherungssystems. Wir zeigen in dieser Informations- und Diskussionsveranstaltung die entscheidenden Veränderungen auf und stellen die Frage nach Folgen und Lösungen für eine sozialere Zukunft. Referent*innen sind:

Prof. Dr. med. Klaus-Dieter Kolenda (attac, IPPNW)
Auswirkungen der Agenda-Politik beim Krankengeld, der Erwerbsminderungsrente und beim Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II (Hartz IV)

Birgit Steiner
Persönlicher Erfahrungsbericht einer von Hartz IV Betroffenen

Reiner Heyse (IGM Sen., Seniorenaufstand)
Auswirkungen der Agenda-Politik auf die Altersrenten einschließlich der Riesterrente und der geplanten privaten Betriebsrente

Terminkalender: Wichtige Termine in Kiel und außerhalb Kiels

G20 Plakt mit der Inschrift: "Global gerecht statt G20!

Termine in Kiel und Umgebung:

Eine Liste mit den Terminen hier zur Ansicht oder zum Download

Wichtige Termine Überregional: 

2017 sollen Gegenaktivitäten zum G20-Gipfel (Info-Flyer zu G20) am 7. und 8. Juli in Hamburg einen Kernpunkt des Engagements von Attac bilden.

Gemeinsam mit der "G20 Plattform" planen wir von der Attac PG G20 zum G20-Gipfel einen Aktionsdreiklang aus:
- Alternativgipfel (5./6.7.)
- Aktionen Zivilen Ungehorsams (7.7.)
- Großdemonstration (8.7.)

Weitere Informationen über die Attac-Aktivitäten zum G20-Gipfel finden Sie hier.

Weitere Termine hier

Attac-Gruppeninfo von Attac-D

Das Handelsabkommen CETA (EU - Kanada): Aktueller Stand

rote Karte (vgl. Fußball) für TTIP und CETA
Keine Handelsabkommen wie TTIP und CETA, keine Ratifizierung!

CETA und der Ratifizierungsprozess 

Am 15. Februar hat das EU-Parlament das CETA-Freihandelsabkommen auf europäischer Ebene ratifiziert, ein anderes Ergebnis war bei den Mehrheitsverhältnissen im Parlament nicht zu erwarten. jetzt beginnt der Prozess der Ratifizierung auf nationaler Ebene. Erst wenn dieser durchlaufen ist, was Jahre dauern kann, wäre der Vertrag angenommen. Aber: Die Annahme dieses umstrittenen Abkommens in Brüssel bedeutet nach dem Vertragsrecht gleichzeitig die vorläufige Anwendung (s. Kap. 2 dieses Aufsatzes), bis der Ratifzierungsprozess abgeschlossen ist. Womit haben wir also zu rechnen? Welche Teile dieses umfangreichen Abkommens kommen in die politische Praxis? Wie verläuft die Vertragsannahme in den nationalen Parlamenten der EU-Staaten und in einigen Regionalparlamenten?
Diese Fragen werden hier auf einer speziellen Seite (CETA; TTIP und TISA) ausführlicher beantwortet. Sie finden auf dieser Seite auch Artikel, die sich generell mit Freihandelsverträgen beschäftigen. [Fortsetzung hier]

Bernd Zöllner, EU-Gruppe attac-kiel

Austeritätspolitik oder wie die Demokratie dem Markt geopfert wird

Der Kampf gegen die Austeritätspolitik geht weiter. Die Wahlen in Portugal und Spanien geben eine deutliche Antwort: No

Übernommen auf "Aktuelles"

Oder auf eine kurze Formel gebracht: Wir erleben die marktkonforme Demokratie nach Merkel in ihrer brutalen Praxis. Und die Sozialdemokraten treffen wieder einmal eine historische Fehlentscheidung und trotteln den Marktradikalen hinterdrein. Den gesamten Artikel von Wollenhaupt können Sie hier lesen. 

NEUIGKEITEN

07.05. - Einsendeschluss für Unterschriften zur Volksinitiative "SH stoppt CETA" mehr

15.09. - Volksinitiative "SH stoppt CETA" gestartet! mehr

TERMINE

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Informations & Diskussionsveranstaltung "Sozialabbau in Deutschland mit der Agenda 2010" im Legienhof mehr