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Fragen zur Gruppenunterstützung

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Kommunikation mit Mailinglisten

Kommunikation in der Attac-Gruppe

  • Für die Kommunikation innerhalb der Attac-Gruppe bieten sich spezielle Mailinglisten an: sinnvoll sind eine Informationsliste, in die sich beispielsweise Interessenten über die Regionalgruppen-Seiten eintragen können und eine Orga-Liste, auf der konkrete Abstimmungsprozesse stattfinden sowie zusätzliche thematische Listen.
  • Für Aktive ohne Internetzugang solltet ihr AnsprechpartnerInnen zur Verfügung stellen (Infopaten). 

Kommunikation im bundesweiten Attac-Netzwerk

  • Wichtige Mailingliste für Gruppen:  [gruppen], [attacgruppen-infobrief] und [gruppen-diskussion]. Mehr Infos findet Ihr auf unserer Mailinglisten-Seite. Über diese  Listen seid Ihr immer über bundesweite Entwicklungen informiert.
  • Auch [attac-d-info] ist eine regelmäßige und unverzichtbare Informationsquelle (Eintragen).

Für den Umgang mit und die Konfiguration von Mailinglisten oder deren Abonnements haben wir ein eigenes FAQ unter dem Schlagwort "Mailinglisten" zusammengestellt.

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Gründung: Gruppengründung in Kurzform

  1. Kontaktaufnahme mit Holger Oppenhäuser im Attac-Büro (069 – 900 281-29) oder regionalgruppen[at]attac.de). Holger versorgt Euch mit den essentiellen Informationen zur Gründung einer Attac-Gruppe und kann Euch bei den folgenden Schritten jeweils unterstützen.
  2. Ansprechen weiterer Interessenten: potentielle Bündnispartner (Kirchen, Jugendzentren, Kulturinitiativen, Kneipen, Gewerkschaften, Eine-Welt Gruppen, etc.) kontaktieren und Interesse an Gruppengründung abfragen; Plakate und Flugblätter aufhängen und auslegen, Attac-Mitglieder aus der Region anschreiben.
  3. Vorbereitendes Treffen zur Gründung: Interessierte einladen und zur Gründung motivieren.
  4. Gründungsveranstaltung organisieren: Thema, Zeitpunkt, ReferentIn, Raum, Plakate/ Flugblätter, weitere Verbände kontaktieren, Attac-Gruppen in der Nachbarschaft einladen, Pressearbeit, Mailingliste vorbereiten, Spendendose in der Veranstaltung rumgeben, Materialien auslegen, nächsten Termin festlegen und veröffentlichen, erstes Projekt planen und vorstellen.
  5. Erste Projekte organisieren, Strukturfragen klären, Aufgaben verteilen: Hier gibt es das Angebot, dass erfahrene Attacies aus Eurer Region eine Veranstaltung zur Arbeit von Attac insgesamt machen und ‚Tipps und Tricks‘ für die Arbeit in Regionalgruppen weitergeben. Es gibt auch die Möglichkeit, dass sie die neue Gruppe danach eine Weile als PatIn begleiten.
  6. Formalia: Wenn sich die Gruppe gegründet hat ist es dann aus Verwaltungs- und Datenschutzgründen noch wichtig, die folgenden Funktionen zu verteilen und die entsprechenden Formulare – in jedem Fall den => Fragebogen – ausgefüllt an das Attac Bundesbüro (Münchener Straße 48, 60329 Frankfurt/Main, Fax: (069) 900 281 – 99, E-Mail: regionalgruppen[at]attac.de) zu schicken. Dabei kann eine Person auch mehrere Funktionen übernehmen.
    • Ansprechpartner allgemein: Das ist eine Kontaktperson der Gruppe, die als AnsprechpartnerIn mit Telefonnummer und Mailadresse im Internet erscheint, wenn man auf der Netzwerk-Seite zu den Regionalgruppen (http://www.attac-netzwerk.de/das-netzwerk/regionalgruppen/) nach der Gruppe sucht. Außerdem geht an diese Person gegebenenfalls die Post für die Gruppe aus dem Bundesbüro.
    • Listenempfang: An diese Person schicken wir die Adressen der Mitglieder aus Eurem Postleitzahlenbereich, wenn sie eine Datenschutzerklärung unterschrieben hat.
    • Finanzen: Damit Eure Gruppe das Geld bekommt, das ihr Anteilig an den Mitgliedsbeiträgen zusteht, muss eine verantwortliche Person benannt werden, die den Gruppenzuschuss zum Jahresende abrechnet und die entsprechende => Anmeldung ausfüllt. Weitere Informationen: siehe FAQ-Gruppenfinanzen.
    • Material & Büchertisch: Bücher aus unserem Web-Shop erhaltet Ihr 20 Prozent günstiger. Beim Verkauf müsst Ihr Euch an die Buchpreisbindung halten – die Differenz geht in die Gruppenkasse. Dafür muss aber wiederum jemand den => Preisbindungsvertrag unterschreiben.
    • EDV/WebmasterIn: Wenn ihr eine eigene Webseite betreiben wollt (die können wir Euch hier einrichten und Euch in Sachen Pflege schulen) brauchten wir noch ein/n Web-Verantwortliche/n
    • Presse/Öffentlichkeitsarbeit: Zu guter Letzt könntet ihr auch noch eine/n AnsprechpartnerIn für die Presse benennen.
  7. Mailinglisten: Wir empfehlen Euch dringend den Eintrag in die drei Mailinglisten für Gruppen: [gruppen], [attacgruppen-infobrief] und [gruppen-diskussion]. Mehr Infos dazu auf unserer Mailinglistenseite.
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Strukturen von Attac-Gruppen

Wissenswertes über Strukturen in Attac Gruppen

Die Vielzahl der Attac Gruppen bringt auch eine Vielzahl von Strukturen in den Attac Gruppen hervor. Es gibt daher keine festgelegte Organisationsform, die alle Gruppen übernehmen können oder sollen. Dennoch kristallisieren sich einige Entwicklungen heraus, die für neu gegründete Gruppen hilfreich sind.

  • Struktur allgemein

    In den meisten Städten haben sich mittlerweile drei Standbeine etabliert: das Plenum, zu dem alle Interessierten und Aktiven kommen. Dort finden die inhaltlichen Debatten statt, werden die nächsten lokalen oder bundesweiten Aktionen und Projekte besprochen oder es wird von vergangenen Ereignissen berichtet. Es trifft sich 1 bis 2 mal im Monat. Darüber hinaus gibt es Arbeitsgruppen, die sich entweder mit verschiedenen inhaltlichen Themen beschäftigen, oder organisatorische Aufgaben übernehmen (Pressearbeit, Webseite o.ä.). Der Koordinierungskreis oder die Vorbereitungsgruppe versucht, den ganzen Laden zusammenzuhalten.
  • Plena

    Aufgaben

    Das Plenum ist das Entscheidungsgremium der Attac Gruppen und soll den Austausch innerhalb einer Attac Gruppe gewährleisten. Hier können Arbeitsgruppen über ihre Ergebnisse berichten, es können Aktionen vorgestellt und Informationen von bundesweiten Zusammenkünfte weiter gegeben werden etc. Das Plenum eignet sich natürlich auch für die inhaltliche Weiterbildung in Form von Vorträgen, Diskussionsrunden, Thesenvorstellungen etc... Das Plenum ist auch der Ort, an dem Fragen über die nächsten Schwerpunkte in der Gruppe, gemeinsame Aktionen und über die Strategie diskutiert wird. Ebenso wichtig ist der Austausch über bundesweite oder international relevante Entwicklungen und alle anderen für die Gruppe relevanten Entscheidungen.

    Häufig fungiert das Plenum auch als Anlaufstelle für Neue. Ob dies im Einzelfall immer sinnvoll ist, lässt sich nicht generell entscheiden und hängt davon ab, wie viel Organisatorisches (eher abschreckend für Neue) dort besprochen wird und wie gewährleistet werden kann, dass Neue nicht das Gefühl haben, fehl am Platze zu sein. Viele Gruppen sind deshalb mittlerweile dazu übergegangen, extra Veranstaltungen für Neue zu organisieren (Kennen lernen und Plaudern bei einer Flasche Rotwein, im Attac Cafe in der Kneipe, monatliche Vorträge "Attac xy stellt sich vor" etc.)

    Orga vs. Inhalt

    Nicht selten wird im Plenum die Erfahrung gemacht, dass man zu Beginn nur ein paar kurze organisatorische Dinge besprechen will, um im Anschluss einen Vortrag zu hören, oder sich diskursiv mit einem Thema zu beschäftigen. Doch häufig ist es so, dass die organisatorischen Fragen dauern und dauern, und die inhaltlichen Fragen zu kurz kommen. Das nervt nicht nur die, die eher an inhaltlichen Diskussionen interessiert sind, es wirkt auf viele Neue erst mal wenig attraktiv. Daher bietet es sich an, die organisatorischen Fragen, Aktionsvorbereitung, Berichte von AGs, strategische Debatten über das weitere Vorgehen von den inhaltlichen Themen auch zeitlich zu trennen. Dies kann entweder in Form von zwei verschiedenen Treffen laufen, oder in zeitlich klar abgegrenzter Form (18 Uhr bis 19.30 Orgaplenum, ab 19.30 Uhr dann Thema xy).

    Moderation und Vorbereitung

    Viel Aufmerksamkeit sollte in die Vorbereitung von Treffen fließen. Hierzu gehört eine gut durchdachte, dennoch offene Tagesordnung ebenso wie die inhaltliche Vorbereitung von Diskussionen. Einfach mal "nur so" über ein Thema reden, hinterlässt nicht selten ein unbefriedigendes Gefühl, weil häufig nicht klar wird, wo denn eigentlich die Knackpunkte liegen. Es hilft, die Diskussionen entweder mit einer kurzen Einführung in Form von Thesen oder der Erläuterung von zwei kontroversen Standpunkten zu eröffnen. Daraus ergibt sich eine Gliederung für die Diskussion. Entweder man kann sich Punkt für Punkt einigen, oder es wird offensichtlich, an welchen Punkten weiterhin Dissens besteht. Darauf kann in der Folgearbeit Rücksicht genommen werden.

    Wichtig ist auch eine stringente Moderation bei Treffen. Vor der Diskussion muss Konsens darüber hergestellt werden, über welche Themen gesprochen wird und welchen Zeitrahmen die Gruppe sich gibt. Außerdem sollte klar sein, wie die Rednerliste geführt wird und wie lange Einzelne sprechen dürfen. Damit nicht immer die Gleichen reden, empfiehlt es sich, eine Quotierung einzuführen. Durch die Quotierung können bestimmte Gruppen bevorzugt werden. Beispielsweise können alle, die bisher noch nicht gesprochen haben, bevorzugt drankommen. Oder ihr führt eine geschlechterquotierte Liste, nach der Frauen und Männer abwechselnd sprechen. Das verhindert, das ewig die Gleichen (häufig Männer) die Diskussion dominieren.

    Durch diese Transparenz wissen alle, worauf sie sich einlassen, Unzufriedenheit wird dadurch verhindert. Sollten einzelne sich nicht daran halten, ist es mit einer transparenten Tagesordnung und Moderation viel einfacher, ein wenig Selbstdisziplin einzufordern. Nichts schreckt mehr ab, als ergebnislose, aber wortreiche Treffen.

    Moderation ist keine ererbte Qualifikation. Sie kann von allen erlernt werden. Daher ist eine wechselnde Moderation in den Treffen möglich und darüber hinaus wünschenswert.

  • Bilden von AGs

    Die Bildung von AGs ist ein wichtiges Mittel, um in Attac Gruppen arbeitsfähig zu sein. In der ersten Euphorie werden häufig sehr viele AGs gebildet. Die Erfahrung zeigt aber, dass mittelfristig zu AG Treffen weit weniger Aktive kommen wie Interesse bekundet wird. Es ist deshalb oft sinnvoller, die Energie auf wenige AGs zu fokussieren und dadurch sicherzustellen, dass sie wirklich funktionieren. Erweitern kann man das Programm immer noch.

    Weiter ist wichtig, dass der Austausch zwischen den AGs und eine gemeinsame Diskussion über Strategie der jeweiligen Arbeitsgruppen immer wieder von der ganzen Gruppe geführt werden. Somit verhindert ihr, dass unnötige Doppelarbeit geleistet wird. Damit könnt ihr gewährleisten, dass die Attac Gruppe nicht ein buntes Sammelsurium von Grüppchen ist, sondern dass sich die einzelnen Aktivitäten zu einem runden und schlagkräftigem Ganzen entwickeln.

    Ein Nachteil bei inhaltlich arbeitenden Arbeitsgruppen ist es, dass die Integration Neuer mit zunehmendem Kenntnisstand der dort engagierten Menschen schwierig ist. Entweder muss für jede neue Person "von Null" angefangen werden - was nicht Sinn einer Arbeitsgruppe sein kann, oder die Neuen fühlen sich leicht ausgeschlossen. Das Gefühl, dass dort lauter ExpertInnen unter sich sind, an die sie sowieso keinen Anschluss mehr kriegen, darf nicht Einzug erhalten. Es kann ein Vorteil sein, wenn sich eine AG mit einem klar umgrenzten Projekt beschäftigt, zu dem Treffen und Veranstaltungen und Aktionen gemacht werden. Das Konzept muss nach innen und außen kommuniziert werden. Dort muss die Frage beantwortet werden, wie sich Neue engagieren können, ohne den ganzen Prozess aufzuhalten. Das schafft die Möglichkeit, Neue zu integrieren und keinen kleinen Fachklub zu schaffen. Eine klare und transparente Konzeption in der Arbeitsgruppe (Ziele, Strategie und Maßnahmen) hilft auch ihr selbst, sich nicht in blindem Aktionismus oder belanglosem Hin und Her zu verlieren.

  • Koordinierungskreis

    Ein engerer Kreis von Aktiven bildet einen Koordinierungskreis oder Vorbereitungsgruppe. Diese muss nicht formal gewählt werden, vielmehr sollen diejenigen mitmachen können, die Lust und Zeit haben, sich intensiver in die Attac Arbeit einzuklinken.

    Aufgaben

    Eine Vorbereitungsgruppe/ Koordinierungskreis hat i.d.R. folgende Herausforderungen zu meistern:

    • Vorbereitung von Plena (Raum, Koordination von Werbung, Moderation, etc.)
    • interne Kommunikation (Einladungen per mail und per Post, Verteilerpflege, offenes Ohr, Mitglied der Gruppenemailliste, Sortieren und Weiterleiten von wichtigen Infos)
    • Informationen von internationaler Ebene und von der Bundesebene (Kokreis, Rat, Büro) einholen und weiterleiten
    • Kontakt und Überblick über AGs
    • externe Kommunikation (Kontakt auf Webseite, Beantworten von Anfragen, Vermittlung von Referentenanfragen...)
    • Außenvertretung: Pressearbeit, Bündnisgespräche etc. Dabei können noch mehr Leute mitmachen, es sollte aber nicht am Koordinierungskreis oder der Vorbereitungsgruppe vorbei passieren.
    • ev. eigene Webseite
    • Flugblatterstellung/ Korrektur von Flugblättern
    • Finanzen

  • Entscheidungsfindung

    Hieran schließt sich die Frage, wie in Attac Gruppen Entscheidungen gefällt werden. Nach dem bisherigen Ansatz ist bei den meisten Gruppen das Plenum das höchste Entscheidungsgremium. Stehen Entscheidungen zu bestimmten Themen an, so sollte dies in der Einladung deutlich gemacht werden. Damit haben die Attac Interessierten und Aktiven die Möglichkeit zu kommen, wenn ihnen die Sache wichtig erscheint.

    Auch Attac Gruppen achten darauf, dass nicht einfach Mehrheitsentscheidungen getroffen werden, wenn damit bestimmte Richtungen innerhalb der Attac Gruppe übergangen werden. Attac ist nach wie vor ein breites Bündnis, in dem sich Aktive aus den unterschiedlichsten politischen und gesellschaftlichen Ecken wiederfinden: Kirchlich orienierte Menschen ebenso wie GewerkschaftsvertreterInnen oder Aktive aus sozialistischen Gruppen, junge, ältere und alte Menschen tummeln sich in den Gruppen ebenso wie politisch Erfahrene und Neulinge. Damit Attac auch weiterhin der Ort ist, an dem sich diese unterschiedlichen Menschen engagieren, ist es zentral, dass einzelne Strömungen nicht durch Mehrheitsentscheidungen überstimmt und rausgedrängt werden. Genau aus diesem Grund ist der Wille und die Bereitschaft zum Konsens so wichtig für Attac und die Attac-Gruppen. Erstaunlicherweise lässt sich in den allermeisten Fällen auch tatsächlich ein qualitativ sehr guter Konsens erarbeiten. Ihr müsst euch jedoch darüber einigen, was ihr genau unter Konsens versteht (müssen alle zustimmen, oder reicht es, wenn niemand widerspricht).

    Der Konsensgedanke hat sich vor Ort bewährt, auch wenn er selbstverständlich nicht dazu führen darf, dass die Arbeit und die Fortentwicklung der Gruppe gelähmt wird.

  • Interne Kommunikation

    Ein weites Experimentierfeld ist die Kommunikation in der Gruppe. Auch hier gibt es kein Patentrezept. Bewährt hat sich die Einrichtung von zwei Mailinglisten. Eine, deren Mitglieder nur von ein oder zwei Personen bedient wird, d.h. auf der höchstens 1 Mail pro Woche versendet wird. Eine zweite kann als Diskussionsliste dienen. Bei ihr sind sich die Adressaten im Klaren, dass sie häufiger Mails erhalten. Aber auch bei einer Diskussionsliste stellt sich die Frage der Moderation. Die bisherigen bundesweiten Listen haben nach langem Nerv fast alle eine Moderation eingeführt, die Qualität der Beiträge stieg, die Flut der beleidigenden Mails wurde gestoppt.

    Es gibt durchaus noch Menschen, die keinen Internetzugang haben. Daher stellt sich die Frage, wie diese Interessierten dennoch an Informationen und Kommunikationsprozessen teilhaben können. "Internetpatenschaften" können dieses lösen. Eine Person mit Internetzugang ist einer Person ohne Internet zugeordnet und telephoniert 1 mal wöchentlich mit ihr, um die nötigen und spannenden Infos weiterzugeben. Dies hat den positiven Begleiteffekt, dass die direkte Kommunikation untereinander gestärkt wird.

  • Aktionsorientierung

    Attac sollte nicht zu einer alternativen Volkshochschule verkommen. Bildung und Information sind wichtig, aber eben nur ein Standbein von Attac. Wir haben mittlerweile häufig dreierlei Erfahrung gemacht. Erstens: viele Gruppen tun sich schwer damit, eine unsichtbare Barriere zu überwinden, und Aktionen auch wirklich zu planen und durchzuführen. Zweitens ist aber auch deutlich geworden, dass alle Themen, auch die ökonomischen und globalisierungskritischen, mittels Straßentheater oder konfrontativer Aktionen (warum nicht einen LKW mit einer Ladung Fußbällen, die mit Kinderarbeit hergestellt wurden, auf der Straße vor dem Kaufhaus blockieren??) auf die Straße übersetzt werden können. Dies bringt uns nicht nur ein Stückchen unseren Zielen näher, sondern - und das ist die dritte Erfahrung- motiviert eine Aktion die Gruppe auch ungemein. Auch wenn bei der Vorbereitung manchmal nur sehr wenig Interesse besteht, das gemeinsame Durchleben der Aktion schweißt zusammen.

  • Der Attac Gruppen Zyklus

    Viele Attac Gruppen haben sich erst im letzten Jahr gegründet. Sie machen zunehmend die Erfahrung, dass die Anfangseuphorie vorbei ist, und nun die Mühen der Ebenen beginnen: es kommen nicht mehr so viele zum Plenum, die Aufmerksamkeit in den Medien nimmt ab, andere Organisationen erscheinen nicht mehr regelmäßig etc. Diese Phasen haben neben frustrierenden auch positiven Seiten. Die Gruppe kann sich organisatorisch auf festere Füße stellen, da sie nicht nur von den Ereignissen gehetzt wird. Auch kann eine etwas ruhigere Phase für die inhaltliche Weiterbildung und Positionsfindung sehr von Vorteil sein.

    Attac Gruppen wollen jedoch nicht hauptsächlich schlummern. Daher haben viele Gruppen in unregelmäßigen Abständen immer wieder größere Projekte und Aktionen initiiert, um - neben der Verfolgung politischer Ziele - der gesamten Gruppe wieder einen gemeinsamen Rahmen zu bieten und um die Aufmerksamkeit wieder auf die Aktivitäten der Gruppe zu lenken. Dies kann ein lokaler Kongress sein, die Teilnahme an überregionalen Demonstrationen oder eine eigene spektakuläre Aktion. Sie bringen frischen Wind in die Gruppe, der neue Kräfte weckt.

  • Fluktuation

    Jede Attac Gruppe ist mit einer mehr oder weniger hohen Fluktuation konfrontiert. Hier ist zunächst einmal Gelassenheit angesagt. Attac war und ist viel in den Medien, Attac ist in vielerlei Hinsicht etwas Neues, da ist es nicht verwunderlich, wenn viele aus reiner Neugier zu Attac Versammlungen kommen, ohne ernsthaftes Interesse zu haben, sich auch wirklich zu engagieren.

    Dennoch wollen wir natürlich möglichst viele Leute zur Mitarbeit motivieren. Hierzu sind Neueinsteigerveranstaltungen sinnvoll. Dort kann man genauer herausfinden, was die Erwartungen der Einzelnen sind, und ob die Gruppe diesen Erwartungen entsprechen kann (mehr dazu im nächsten Abschnitt).

  • Einzelne Fähigkeiten nutzen

    Nicht wenige Attac Gruppen haben die Erfahrung gemacht, dass die konkrete Arbeit auf wenigen Schultern lastet. Dagegen gibt es kein Patentrezept. Mit einigen Ideen kann man diesem Problem jedoch begegnen.

    Bewährt hat sich das direkte Ansprechen von einzelnen Personen, ob sie nicht auch ein paar Flugblätter in den Einkaufsladen mitnehmen könnten, oder ob man am Dienstag Abend nicht gemeinsam plakatieren gehen kann oder oder. Dies darf selbstverständlich nicht aufdringlich passieren. In netter Atmosphäre lassen sich viele jedoch zu etwas Engagement mitreißen.

    Attac Wien bspw. berichten Aktive ganz kurz für welche Projekte und Aufgaben sie noch Leute brauchen. Dieses Ritual zeigt schnell: Jeder wird gebraucht. Interessierte können sich im Anschluss an das Plenum bei den SprecherInnen melden.

    Da ganz unterschiedliche Menschen mit verschiedenen Fähigkeiten und Interessen sich vor Ort in die Attac Gruppe einbringen, ist es sinnvoll, sich genauer zu merken, wer was kann, und wer zu was Lust hat. Nicht alle wollen immer lange Texte diskutieren, dafür können sie wunderbar und motivierend Neue ansprechen oder Aktionsutensilien basteln. Einzelne Interessierte können ganz individuell auf ihre Vorlieben angesprochen werden, wenn ihr von ihnen was braucht - auch wenn sie nicht beim letzten Plenum anwesend waren: Künstler für Straßentheater, Grafiker für Flugblätter, LKW Fahrer für die nächste Blockadeaktion etc.

  • Wissen weitergeben

    Sind die Aufgaben in der Gruppe verteilt, ist es sinnvoll darauf zu achten, dass neue, unerfahrene Interessierte mit Erfahrenen, Organisationsaufgaben zusammen erledigen. So ist es möglich, dass das Wissen und viele Erfahrungen schnell weitergegeben werden können, ohne dass die Hürde für Neue zu hoch ist. In´s kalte Wasser springen, mag zwar herausfordernd sein, doch gibt es viele WarmduscherInnen unter uns. Beispiel: Finanzanträge kann man auch zu zweit stellen; das erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass es in Zukunft eine FinanzAG geben wird und man selbst nicht mehr alle Anträge alleine stellen muss. Stellt ein Referent/ eine Referentin Attac vor, können einige Male vortragsunerfahrene Personen mitkommen usw.

  • Attac ist breites Bündnis

    Bei allem, sei es öffentliches Auftreten, seien das Layout und die Wortwahl auf Flugblättern, hat es sich bewährt darauf zu achten, dass Attac ein breites Bündnis ist, in dem sich sowohl SchülerInnen als auch RentnerInnen, politisch Altgediente und Unvorbelastete, Parteiangehörige und ungebundene, linke und bürgerliche Leute wiederfinden und wohlfühlen können. Im Zweifel heißt das auch, seine eigenen Vorlieben und Ansichten einmal hinten an zu stellen und den anderen den Vortritt lassen.

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Mitglieder für Attac gewinnen

 

Aktiv Attac-Mitglieder einwerben

Steigende Mitgliederzahlen sind für Attac essentiell: Erstens ermöglichen die Mitgliedsbeiträge unabhängige und zensurfreie politische Arbeit, zweitens wächst damit unser politisches Gewicht.

Mögliche Aktivitäten für Attac-Gruppen, um weitere Mitglieder zu gewinnen:

  • Besprecht das Thema im Plenum/Kokreis und überlegt, was Ihr als Gruppe zur Gewinnung weiterer Mitglieder unternehmen könnt.
  • Setzt Euch ein Ziel, wie viele Mitglieder Ihr in welchem Zeitraum gewinnen wollt.
  • Mitgliedsformulare und Selbstdarstellungen (im Webshop) sollten bei keinem Attac-Auftritt fehlen.
  • Weist bei Euren Veranstaltung darauf hin dass und wie man Mitglied werden kann. Einen Textvorschlag findet Ihr unten.
  • Präsenz mit einem Infostand von Attac bei anderen Veranstaltungen, Tagen der offenen Tür, Stadtfesten etc.
  • Regelmäßige "Attac stellt sich vor"-Vorträge
  • Kneipenstadtplan: Auslegen von Attac-Infos im Stadtteil (Kneipen, Buchläden etc.).
  • Lokalprominenz aufsuchen und mit Events einbinden
  • Freianzeigen in Mitgliedszeitschriften von befreundeten Organisationen schalten
  • Infotische bei Konzerten

 

 

 

Warum sind Mitglieder für Attac so wichtig?

 

(Textvorlage zum individuellen Anpassen)

Die Auswirkungen der Globalisierung führen zu einer immer krasseren sozialen Ungerechtigkeit - in Deutschland und weltweit! Entscheidungen, die das Wohl und Wehe von Milliarden Menschen beeinflussen, werden zunehmend von nicht demokratisch legitimierten Institutionen getroffen und auch die ökologischen Folgen sind unabsehbar.

Globalisierung ist aber kein Sachzwang, im Gegenteil: Weltweite Liberalisierungen, Privatisierungen und der Abbau der Sozialsysteme wurden und werden politisch vorangetrieben.

Attac kämpft dagen an: Wir widersetzen uns der neoliberalen Gehirnwäsche, untersuchen die Ursachen und Folgen dieser Politik und entwickeln Alternativen. Attac informiert, macht Kampagnen und Aktionen. Attac ist als Netzwerk angelegt und bündelt die unterschiedlichen globalisierungskritischen Kräfte in der Gesellschaft. Mit über 200 lokalen Gruppen ist Attac inzwischen flächendeckend vertreten, hier versammeln sich politisch denkende und handelnde Menschen aus den verschiedensten Bereichen.

Diese Arbeit kostet uns viel Geld - zumal mit der steigenden Bekanntheit von Attac auch die Ansprüche von Außen steigen: Wir produzieren und verschicken ungleich mehr Informationsmaterial als noch vor einem Jahr, äußern uns zu einer breiten Palette von Themen und haben auch in diesem Jahr wieder eine deutlich gestiegene Presseresonanz. Das alles kommt nicht automatisch, sondern ist die Folge von vielfältigen Aktivitäten wie bundesweiten Aktionstagen, lokalen und bundesweiten Veranstaltungen, Kongressen, Gegengipfeln und von einer professionellen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Attac ist zwar rasant gewachsen, aber immer noch relativ klein. Wir brauchen jedes neue Mitglied: um uns finanziell zu stärken und - mindestens genauso wichtig - um den politischen Einfluss zu erhöhen. Auch für die vielfältige Arbeit vor Ort benötigen wir dringend mehr finanzielle Unterstützung.

Deshalb bitte wir Sie, sich zu überlegen, ob Sie die Arbeit von Attac nicht unterstützen möchten, indem Sie Mitglied werden. Denn es sind die regelmäßigen Beiträge von Vielen, die Attac eine stabile finanzielle Basis geben und damit den Druck hochhalten.

 

 

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Mitglieder informieren: Umgang mit den Daten lokaler Attac-Mitglieder

Attac-Regionalgruppen haben auf Anfrage die Möglichkeit, eine Liste der Attac-Mitglieder in ihrem Einzugsbereich zu erhalten. Dafür müssen allerdings gewisse Formalitäten beachtet werden:

  • Nur der oder die Adressverantwortliche der jeweiligen Gruppe ist berechtigt, die Mitgliederliste beim Bundesbüro zu beantragen. Dies geht am besten per Mail an info[at]attac.de.
  • Die "Adressverantwortlichkeit" dient dem Datenschutz. Die Gruppe stimmt im Plenum darüber ab, wer Adressverantwortliche/r wird. Diese/r ist persönlich für den gewissenhaften Umgang mit den Daten verantwortlich und melde sich bitte bei Rita Herber (info[at]attac.de.), um eine Datenschutzerklärung zu unterschreiben.
  • Unsere Mitgliederliste enthält Mitglieds-ID, Name, Adresse, Telefonnummer und/oder Mail-Adresse jener Mitglieder und InteressentInnen der aus dem Einzugsbereich der Regionalgruppe, die uns ihr Einverständnis zur Weitergabe ihrer Daten gegeben haben.
  • Die Daten sind ausschließlich für den internen Gebrauch bestimmt, in erster Linie für Einladungen oder Aktionsaufrufe (NICHT für regionale Spendenaufrufe!). Sie dürfen auf gar keinen Fall weitergegeben werden!
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Finanzen in Attac-Gruppen: Abrechnung, Spenden, Fundraising ...

Anmeldung Finanzverantwortliche/r

Jede Attac-Gruppe erhält 30 Prozent der Mitgliedseinnahmen aus der jeweiligen Region. Dazu benötigt das Bundesbüro die Nennung ei nes/r Finanzverantwortlichen, die/der uns schriftlich zusichert, dass wir Quittungen in derselben Höhe bekommen, wie ihr Gelder von uns bekommt. Der Attac-Trägerverein ist ein e.V., der nicht einfach an Privatpersonen Geld überweisen kann. >> Zum entsprechenden Formular: siehe unten.

Nach Anmeldung eines/r Finanzverantwortlichen und bei jährlicher Abgabe der Abrechnung an die Buchhaltung im Attac-Bundesbüro bekommen die Regionalgruppen den ihnen zustehenden Anteil (30% der in der Region angefallenen Spenden) automatisch auf das uns bekannte Gruppenkonto überwiesen. Die Regionalgruppe benötigt dafür ein eigenes, privat geführtes Girokonto.

Buchführung

Eine finanzverantwortliche Person in Eurer Gruppe sammelt die Belege für Eure Ausgaben und führt Buch über Einnahmen und Ausgaben. Wenn jemand das bei einem Verein oder dgl. schon mal gemacht hat, ist das sehr von Vorteil, man kann sich aber auch schnell einarbeiten. Zuverlässigkeit und genaues Arbeiten sind besonders wichtig, nicht zuletzt hängt davon die Gemeinnützigkeit des Attac Trägervereins e.V. ab.

Transparenz über Ausgaben, Einnahmen, mögliche Finanzquellen etc. innerhalb der Gruppe sollte hergestellt werden.

Regionalgruppentopf („Feuerwehrtopf“)

Vier Prozent der Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge fliessen in den Gruppenaktionstopf ("Feuerwehrtopf"), aus dem die Regionalgruppen für Veranstaltungen und andere Aktivitäten bei finanziellem Engpass Gelder bekommen könnt. Bitte richtet einen formlosen Antrag an die Geschaftsführung: Andreas van Baaijen, vanbaaijen[at]attac.de, mit folgenden Angaben: a) kurze Beschreibung des Vorhabens, b) Aufstellung der geplanten Gesamtausgaben und Gesamteinnahmen und c) Kontaktdaten der verantwortlichen Person.

Bis zu einer Höhe von 300 Euro kann die Geschäftsführung  selbst und rasch entscheiden. Bei höheren Summen entscheidet die Finanz AG.

Preisnachlass Webshop

Auf Bücher und Broschüren erhalten Attac-Gruppen einen Rabatt von 20%, sofern zwei Vertreter/innen der Regionalgruppe ein Preisbindungsrevers unterschrieben haben. Dieses besagt, dass sich die Gruppe beim Verkauf an die Buchpreisbindung haltet. Bestellungen bitte an gruppenbestellung[at]attac.de. >>Vordruck für Preisbindungsrevers siehe unten.

Gelder einwerben

Unten findet Ihr einen >> Leitfaden „Finanzen für Regionalgruppen“ zum Thema Einwerbung weitere Mittel für die Arbeit vor Ort zum Download, mit wichtigen Tipps und Hinweisen.

Ansprechpartner im Attac Bundesbüro sind Andreas van Baaijen vanbaaijen[at]attac.de (Geschäftsführung) und Anneli Syyslahti-Ghaeni, buchhaltung[at]attac.de (Buchhaltung). Sie beantworten gerne alle weitergehenden Fragen zur Gruppenfinanzierung. 

Dokumente zum Download

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Webshop: Gruppenbestellungen

Attac Gruppen erhalten auf Bücher und einen 20-prozentigen Rabatt, sofern zwei VertreterInnen ein Preisbindungsrevers unterschrieben haben. Dieses besagt, dass Ihr Euch beim Verkauf an die Buchpreisbindung haltet. Diese 20 Prozent Gewinn könnt Ihr für die Gruppenarbeit vor Ort verwenden.

Flugblätter und Plakate geben wir an Attac-Gruppen kostenfrei ab, freuen uns jedoch über eine Beteiligung an den Druckkosten. Versand- und Portokosten stellen wir Euch in Rechnung.

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Pressearbeit in Attac-Gruppen

Zu diesem Thema gibt es aus der Pressestelle des Bundesbüros eine sehr hilfreiche Anleitung zum Download (PDF).

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Frauke Distelrath
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Öffentlichkeitsarbeit in Attac-Gruppen

Ziele der Öffentlichkeitsarbeit

 

Kommunikation nach innen

annähernd gleichen Kenntnisstand für die Mitglieder der In-Group schaffen durch Informationen über

  • inhaltliche Schwerpunkte
  • Attac-Positionen
  • Angebote
  • geplante Aktionen


Mobilisierungspotenzial ausschöpfen

  • für die Teilnahme an bundesweiten Kampagnen
  • für die Teilnahme an Großveranstaltungen
  • für Aktionen vor Ort
  • für Infotische vor Ort
  • für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vor Ort

 

Kommunikation nach außen

Information über Attac

  • zur Teilnahme an Veranstaltungen motivieren
  • um Spenden werben
  • Mitglieder und UnterstützerInnen gewinnen
  • kompetenten und sympathischen Eindruck machen


Werbung für die politischen Überzeugungen von Attac

  • Interesse für die inhaltlichen Schwerpunkte wecken
  • Wertschätzung für die Ziele erzeugen
  • Verhaltensänderung bewirken
  • öffentlichen Druck schaffen
  • Multiplikatoren gewinnen

 

Voraussetzungen für die (erfolgreiche) Öffentlichkeitsarbeit

 

Beziehung zur Bundesebene

wissen, was inhaltlich in Attac-D läuft

  • um an der inhaltlichen Arbeit anknüpfen zu können
  • um sich an bundesweiten Kampagnen zu beteiligen

wissen, was Attac-D anbietet

  • um das Weiterbildungsangebot wahrnehmen zu können
  • um sich an wichtigen Punkten Unterstützung und Rat holen zu können (Aktionen, Presse, Öffentlichkeitsarbeit)

 

Strukturen zwischen Gruppen

wissen, was in anderen Gruppen läuft

  • um von Erfolgen und Fehlern anderer zu lernen
  • um ähnliche Aktionen zeitlich zu koordinieren
  • um größere Events gemeinsam zu planen
  • um Wissen und Fähigkeiten auszutauschen

 

Strukturen innerhalb der Gruppe

»Info-Flow« entwickeln

  • um niemanden von wichtigen Informationen abzukoppeln
  • um nicht jeden zu zwingen, jede Liste zu abonnieren


Beauftragte für bestimmte Gebiete (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Vorbereitungsgruppe, Infotischbeauftragte, Infomultiplikatoren, Finanzen, Internet) bestimmen

  • um den persönlichen Bedürfnissen (Zeit, Interesse, Talent) der Einzelnen entgegen zu kommen
  • um Verantwortung zu übernehmen
  • um Verantwortung abzugeben
  • um effektiver arbeiten zu können

 

Notwendige Fähigkeiten Einzelner

Inhaltlich fundiertes Wissen, das über das Basiswissen hinausgeht

  • um der Presse einen kompetenten Ansprechpartner zur Seite stellen zu können
  • um auch auf schwierigere Nachfragen Interessierter locker antworten zu können
  • um die inhaltliche Konzeption eigener Veröffentlichungen zu unterstützen


Sicherer Umgang mit dem Internet bzw. mit Mailinglisten

  • um den »Info-Flow« zu sichern
  • um den eigenen Internetauftritt zu gestalten


Gute Kenntnisse und Erfahrung im journalistischen Schreiben

  • um Veröffentlichungen professioneller zu formulieren
  • um peinliche (Rechtschreib-)Fehler zu vermeiden


Gute Kenntnisse in der Bildbearbeitung (z.B. Photoshop)

  • um ein gutes Bild für den Druck zu optimieren


Gute Kenntnisse in einem Layoutprogramm (z.B. PageMaker, XPress, CorelDraw)

  • um druckfähige und ansprechende Veröffentlichungen basteln zu können

 

Mittel der Öffentlichkeitsarbeit

 

Internet

E-Mailings

  • Verteiler für »In-Group«
  • Verteiler für Interessierte
  • Presseverteiler

Homepage

  • Informationen über spezifische Arbeit vor Ort
  • Informationen über lokale Bezugspunkte zur politischen Arbeit von Attac
  • Kontaktadressen, Treffpunkte

Links und Banner

  • Tausch mit regionalen Kooperationspartnern
  • Tausch mit Gruppen im Umkreis

 

Drucksachen

Plakate

  • Aufmerksamkeit lenken auf kommendes Ereignis / laufende Aktion
  • optische Präsenz der lokalen Attac-Gruppe

Flugis

  • Unterstützung einer Aktion
  • Ankündigung weiterer Ereignisse
  • Ansprechpartner und Treffpunkte kommunizieren

Faltblätter & Broschüren

  • inhaltliche Vertiefung der laufenden Aktion / Kampagne
  • Infotischmaterial

Zeitschriften & Bücher

  • Infotischmaterial
  • Einnahmequelle

 

Werbung

Anzeigen

  • Ankündigung von Aktivitäten
  • regionale Bezüge zu Attac-Themen kommunizieren


Veranstaltungskalender

  • regionale Medien zur Ankündigung von Veranstaltungen nutzen


Radio, Kino & TV

  • mit Spots und Trailern für regionale Themen mit Attac-Bezug sensibilisieren

 

Aktivitäten

Veranstaltungen

  • öffentliche Präsenz der regionalen Gruppe steigern
  • Bekanntheitsgrad von Attac steigern
  • Attac-Themen vertiefen
  • MitstreiterInnen für Attac gewinnen
  • UnterstützerInnen für regionale Projekte finden


Aktionen

  • Attac-Themen greifbar machen
  • Neugier der »Out-Group« wecken
  • der Presse eine Nachricht liefern
  • gute »Bilder« schaffen
  • Bekanntheitsgrad von Attac steigern
Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Jule Axmann
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Aktionen: Tipps und Hilfestellungen

Aktionen werden immer wichtiger, um unsere Anliegen auf die Straße und an die richtigen Adressaten zu bringen. Es gibt eine riesige Bandbreite von Aktionsformen - passend für die verschiedensten Anlässe. Gute Aktionen müssen nicht aufwändig sein, einige Grundprinzipien sollten jedoch beachtet werden. Auf dieser Seite findet ihr Tipps und Ideen.

Wie lassen sich die häufig vielschichtigen und komplizierten Attac-Themen wie "Konzernkritik" oder "Privatisierung" am besten auf die Straße übersetzen? Wichtig ist, dafür ein eingängiges Bild zu kreieren, das den Kern des Problems oder unsere Forderung veranschaulicht. Auf den Kampagnen-Seiten findet ihr dazu eine ganze Reihe guter Beispiele.

Aktionen lernen 

Aktionsideen entwickeln, Aktionen planen und organisieren, Straßentheaterplots formulieren, MitstreiterInnen finden, Potenziale und Fähigkeiten im Attac Interessiertenkreis nutzen, Umgang mit dem Ordnungsamt oder der Polizei - sprich alles rund um Aktionen sind keine in der DNA festgelegten Dispositionen, sondern können erlernt werden. Doch wie?

Zahlreiche TrainerInnen bieten auf Wunsch bei Attac Gruppen Seminiare zu folgenden Themen an: Straßentheater, allgemeine Aktionsgrundlagen, Blockade Aktionen, Klettertrainig, Aktionstrainings, Kreativität bei Aktionen etc. Bitte meldet euch bei Bedarf bei Boris Loheide, (069) 900 281-88.

Auf der jährlichen großen Weiterbildungsveranstaltung Attac-Aktionsakademie können neue Aktionsformen erlernt und ausprobiert werden. In 2007 gibt es keine klassische Aktionsakademie, sondern mehrere einzelne Aktionstrainings und Planungs-Workshops, die direkt auf den G8-Gipfel in Heiligendamm abzielen. Mehr Infos dazu auf der Startseite in der Terminleiste.

Aktionsmaterialien 

Im Attac-Büro gibt es einige nützliche Aktionsmaterialien zum Ausleihen:

  • eine kleine und eine große aufblasbare Weltkugel (1,4 m und 2,8 m Durchmesser, für die große Kugel braucht man ein Aufblas-Gerät, das mitbestellt werden kann)
  • einen großen aufblasbaren schwarzen Koffer, verwendbar als Geldkoffer etc., 3 m x 2 m x 1 m, aufzublasen mit Generator
  • aufblasbare Inseln mit Palme und Banane für Steueroasen und ähnliches (Durchmesser ca. 1,50 m, Luftpumpen)
  • diverse Banner zu den verschiedensten aktuellen Themen
  • diverses Aktionsmaterial zu aktuellen Kampagnen (bitte anrufen und nachfragen)
  • PolitikerInnenmasken (Bush, Merkel, Sarkozy, Blair)
  • drei Paar Stelzen

Bitte meldet Euch bei Interesse im Büro unter (069) 900 281-10.

Rechtshilfe

Immer mehr Gruppen und Einzelpersonen machen mit spektakulären gewaltfreien Aktionen auf die Anliegen und Forderungen von Attac aufmerksam. Damit diese nicht mit unliebsame (Rechts-)Folgen alleine gelassen werden, gibt es den Attac-Rechtshilfefonds.

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Rechtliches: Rechtsfolgen von Aktionen etc.

 

Das Merkblatt "Rechtsfragen bei Aktionen" soll Euch dabei helfen, Aktionen und deren Folgen auch aus rechtlicher Sicht richtig einzuschätzen. Ihr könnt es hier downloaden.

Sollte es doch zu unliebsamen (Rechts-)Folgen kommen, könnt Ihr Euch an den Attac-Rechtshilfefonds wenden.

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Kampagnenplanung für Attac-Gruppen

 

Kampagne ist die Kunst, ohne formelle Machtausübung Veränderungen zu bewirken.

Achtung: Die folgenden Punkte charakterisieren eine idealtypische Kampagne!

 

-> Eine Kampagne hat einen klar definierten Anfang und ist von begrenzter Dauer; am Ende wird ein Schlußpunkt gesetzt

Mit einer Kampagne versuchen wir, innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes das bestehende politische und öffentliche Umfeld den eigenen Wünschen entsprechend zu verändern. Dazu sind zwei Dinge notwendig: Die Kräfte müssen verstärkt und gebündelt werden. Um effektiv zu sein müssen sie auf einen konkreten Punkt einwirken, statt zu versuchen, sämtliche Facetten eines Problems zu bearbeiten. Es ist wie mit den Sonnenstrahlen, die auf einen Quadratmeter Boden scheinen und ihn damit leicht erwärmen. Werden sie jedoch mit Spiegeln auf einen Quadratmillimeter focussiert, kann Feuer entfacht werden.

Idealerweise werden für den Kampagnenzeitraum ein Großteil der verfügbaren personellen und finanziellen Ressourcen auf das Thema konzentriert.

Frage: An welcher Stelle müssen wir den Hebel ansetzen, um mit möglichst wenig Kraftaufwand ein möglichst gutes Ergebnis zu erreichen? Wer ist der passende Gegner (Politiker, Firma, ...)? Wo ist der Gegner besonders empfindlich? An welchem Punkt kann ein politischer Prozeß durch unsere Einwirkung maßgeblich beeinflußt werden?

 

-> Eine Kampagne hat klare Ziele; diese zu erreichen bringt einen Schub für überge­ordneter Attac-Ziele

Die gewünschte Form der Veränderung wird in einer möglichst konkreten Ziel­definition be­schrie­ben. Bei der Zielsetzung kann es durchaus sinnvoll sein, sich auf erreichbare Teilziele zu konzentrieren. Das große Ganze muß natürlich immer im Auge behalten werden.

Einzelne oder beliebig aneinander gereihte Aktivitäten – erscheinen sie für sich genommen auch noch so sinnvoll und richtig – entfalten nur ein Bruchteil jener Wirkung, die ein aufeinander aufbauendes Paket von Kampagnen­-Elemen­ten haben kann.

 

-> Kampagnen vereinen ein ganzes Bündel an Maßnahmen, die in der Gesamtheit die Stärke der Kampagne ausmachen

  • Einzelne Maßnahmen in einem solchen Bündel können sein:
  • Auftakt-Veranstaltung: Aktion
  • Hintergrundarbeit: Infostände, Broschüren
  • konfrontativere Aktionen
  • Mitmachaktionen für einen breite Bevölkerung (Protestpostkarten, Unterschriftenlisten, Online-Aktionen,...)
  • andere Formen der Öff.-Arbeit: z.B. Kinospots, offene Briefe
  • lokale Aktionen in vielen Städten und Orten gleichzeitig und mit gleicher Stoßrichtung, Gespräche mit lokalen Politikern
  • Schlußpunkt: Aktion, z.B. Übergeben von Unterschriften, Pressekonferenz

Checkliste zur Vorbereitung einer Kampagne

 

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Wie lautet das genaue Ziel der Kampagne -  was soll am Ende der Kampagne erreicht sein?

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Wie lautet das langfristige Oberziel, zu dem die Kampagne beitragen soll

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Gibt es Nebenziele (z. B. öffentliches Profil/Bekanntheit, Einnahmen/Mitgliedschaften) und wie genau lauten sie ?

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Welches ist der konkrete Missstand, gegen den wir kämpfen?

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Warum diese Kampagne zu genau diesem Zeitpunkt?

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Welches sind die von uns angebotenen Lösungskonzepte?

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Wie lautet unsere zentrale Forderung, wer ist der genaue Adressat dieser Forderung?

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Mit welcher Strategie/Taktik können wir unser Ziel erreichen?

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Wer sind unsere Verbündeten, bzw. potentiellen Verbündeten? Gibt es geeignete Kooperationspartner?

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Wer hat alles ein Interesse daran, daß wir unser Ziel nicht erreichen, wer ist der dabei der wichtigste Gegenspieler, und welche Gegenreaktionen müssen wir einkalkulieren?

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Gibt es ein durchgängiges Motto, einen roten Faden für die Kampagne?

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Welchen Spannungsbogen können wir durch unsere Strategie und unsere Aktivitäten für die Öffentlichkeit aufbauen, der über den gesamten Kampagnenzeitraum trägt?

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Welche emotionalen Aspekte, die uns die Unterstützung der breiten Bevölkerung sichern helfen, bietet das Thema?

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Welche Mitmachmöglichkeiten, die uns dem Kampagnenziel näherbringen, bieten sich in der Kampagne für die Mitglieder und/oder die breite Bevölkerung an?

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Welche attraktiven Ideen für Events, Aktionen, Initiativen oder andere aufsehenerregenden Aktivitäten gibt es, die uns helfen, unser Kampagnenziel zu erreichen?

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Welche Argumente liefert die Kampagne für bestehende und potenzielle Mitglieder, an Attac zu spenden oder Mitglied zu werden?

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Gibt es einen Zeitplan für die wichtigsten Abläufe innerhalb des Kampagnenzeitraumes?

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Werden sowohl die materiellen als auch die personellen Ressourcen optimal eingesetzt?

 

 

 

Weitere Informationen zur Kampagnenplanung gibt es im Basistext 23: "Konzern, Kritik, Kampagne!" (s. Basistexte) und können bei Fabian Scheidler, Kampagnenunterstützung im Bundesbüro, erfragt werden.

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Infostand: Wie gestalten, woran denken?

Diese Materialien sollten sinnvollerweise auf einem Infostand liegen:

  • Attac-Selbstdarstellungen
  • jeweils 50 Flugblätter, die zum Thema passen, Kampagnenmaterial
  • Mitgliedsformulare (Kopiervorlage schwarz/weiß, farbig)
  • Listen für Adressen von Interessierten (mit Klemmbrett)
  • Übersicht über geplante Veranstaltungen
  • zum Thema passende Attac-Basistexte
  • Attac-Fahnen
  • evtl. Weltkugel oder ein anderer Hingucker
  • Steine, damit die Flugblätter nicht wegfliegen
  • „Goodies“ für Kinder (Luftballons, Aufkleber, Trillerpfeifen, ...): lockt auch die Eltern an den Stand
  • Gummiband, Reißnägel, Kreppband
  • Spendendose
  • Plane gegen Regen
Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Attac Bundesbüro
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Bildung: Vorträge, Seminare, Workshops ...

Attac hat sich die "ökonomische Alphabetisierung" auf die Fahnen geschrieben. Unsere zahlreichen Bildungsangebote:

  • Veranstaltungen wie die Sommer- und Aktionsakademie
  • Seminare
  • Vermittlung von ReferentInnen, auch (und gerade) für Veranstaltungen von Attac-Gruppen
  • Unterrichtsmaterialien
  • Vortrags-Vorlagen

... und zahlreiche weitere Amgebote finden sich unter dem Menüpunkt "Bildungsprogramm" auf unserer Homepage.

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Logos: wo finde ich das Attac-Logo und die Sprechblase?

Die Logos (auch die Sprechblase, das sogenannte "Superzeichen") von Attac lassen sich - wie alle anderen Dateien auch - im Download-Bereich unter den Schlagwörtern / Stichwörtern "Attac" und "Logo" abrufen.

Hinweise zur Verwendung der Logos findet Ihr auf unserer Logo-Sonderseite.

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Jule Axmann
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E-Mail-Adressen bei Attac: Einrichtung

Auf den folgenden Seiten erfährst Du alles Wissenswerte über die Attac-E-Mail-Adresse. Wie wird sie eingerichtet, wie bekomme ich eine und was ist zu beachten ...

Kurzinfos zum Attac-Mailaccount

Um Missbrauch vorzubeugen und den Verwaltungsaufwand in vernünftigen Grenzen zu halten, haben wir die Vergabe von E-Mail-Adresse unter attac.de limitiert:

  • Regionalgruppen bekommen jeweils eine E-Mail-Adresse (ort@attac.de)
  • Bundesweite Kampagnen erhalten ebenfalls ein E-Mail-Postfach (kampagne@attac.de)
  • MitarbeiterInnen der Gremien Attac-Rat und -Koordinierungskreis bekommen für die Dauer ihrer Gremienarbeit eine E-Mail-Weiterleitung (vorname.nachname@attac.de) auf ihre private E-Mail-Adresse. Ein eigenes E-Mail-Postfach ist hier nicht möglich.
  • Hauptamtlichen MitarbeiterInnen des Bundesbüros wird ein E-Mail-Postfach eingerichtet.

Da die E-Mails das zentrale Kommunikationsmedium innerhalb unserer Bewegung sind, empfehlen wir jeder/m Aktiven, sich eine eigene (private) Mailadresse bei einem der freien Dienstanbieter (web.de, gmx.de, freenet.de o.ä.) anzulegen. Bitte auf die dortigen AGB achten!

Die E-Mail-Adressen werden nach Ablauf der Mitarbeit gelöscht, eine Überprüfung aller Mailaccounts findet jährlich statt.

Wenn Du eine E-Mail-Adresse haben möchtest melde Dich bitte unter webteam[at]attac.de. Falls Du eine Weiterleitung bekommst, teile uns bitte Deine private Mail-Adresse mit. Weiterleitung heißt: Deine vorhandene E-Mail-Adresse, z.B. deinname@gmx.de, wird als Empfänger eingerichtet und sämtliche E-Mails werden an diese Adresse weitergeleitet.

Regeln für E-Mail-Adressen

Nach Bereitstellung der Adresse wird Dir ein Passwort zugeteilt.

Stellt die Adresse ein sogenanntes echtes Postfach dar, muss dies im E-Mail-Programm entsprechend eingerichtet werden. Es ist sowohl eine Einrichtung als Pop3 (Herunterladen) als auch als IMAP-Postfach (auf dem Server verwalten) möglich (Infos zu IMAP). Außerdem ist eine rudimentäre Online-Verwaltung der Mails direkt auf dem Server über den Webmailer von JPBerlin ("Squirrelmail") möglich. Alternativ dazu kann auch der Webmailer auf dem Attac-Server genutzt werden, der unter www.attac.de/e-mail erreichbar ist.

Darüberhinaus ist der Server so eingerichtet, dass der Versand der E-Mails erst nach erfolgreicher Authentifizierung möglich ist. Bei diesem Verfahren wird auch beim Senden von E-Mails nach dem Usernamen und dem Passwort gefragt.

Damit kommen wir gleich zur...

Konfiguration des E-Mail-Programms

Leider gibt es bei den unterschiedlichen E-Mail-Programmen die verschiedensten Unwägbarkeiten :-).

Standardwerte

E-Mail-Server ist ein

POP3-Server oder IMAP

Posteingangsserver

mail.jpberlin.de

Postausgangsserver

mail.jpberlin.de

SMTP-Authentifizierung

muss aktiviert sein!!! *

Kontoname

vorname.nachname@attac.de

Kontokennwort

(wurde mitgeteilt)

* SMTP Authentifikation heißt, dass auch beim Senden von E-Mails der Username und das Kennwort gesendet wird. Dies ist eine sehr sichere Methode zum Versenden der E-Mails. Bitte diese Funktion einfach einschalten! Bei den meisten Mail Programmen heißt diese Funktion "SMTP-Authentifizierung" oder auch "Identifizierung" (bei den SMTP Einstellungen von Apple Mail). Bei Thunderbird ist die Funktion unter Extras-> Konten -> Postausgangs-Server -> Bearbeiten -> "Sicherheit und Authentifizierung. Ohne diese Funktion können keine Mails gesendet werden!

  • Bitte nach dem Kontonamen nun @attac.de schreiben! (Wichtig für die Uralt-Konten)
  • Bitte als Postausgangsserver (SMTP) mail.jpberlin.de nutzen, mit mail.attac.de gibt es immermal Probleme. Wir arbeiten daran.

Hilfen für einzelne Programme

· Apple Mail ab OS-X (10.1)

· Outlook-Express Version 4.x / und 5

· Netscape ab Version 6 (WIRD NICHT EMPFOHLEN) *

· Mozilla/Thunderbird

* Netscape Mail kann nicht gut mit unseren neuen Postfächern umgehen. Erfahrungen in den ersten Tagen der Mailumstellungen haben gezeigt das sich dieses Programm nicht für unsere Zwecke eignet. Einfach statt dessen Mozilla Thunderbird benutzen. Das gibt es unter Mozilla.org und ist kostenlos!

Tipp: Bei Outlook und Outlook-Express sollte die E-Mail-Vorschau ausgeschaltet werden. Dies verhindert das Ausführen von in den E-Mails eingefügten Skripten, wie es bei virusverseuchten E-Mails üblich ist:

Bei Outlook-Express kann die Vorschau unter dem Menüpunkt "Ansicht" > "Layout" ausgeschaltet werden. Es öffnet sich die Ansicht "Eigenschaften von Layout des Fensters", dort wiederum kann unter "Vorschau" die Checkbox "Vorschau anzeigen" ausgeschaltet werden. Bei Outlook geschieht dies direkt mit der rechten Maustaste auf dem betreffenden Postfach.

Falls Du glaubst, der Anhang einer E-Mail könnte einen Virus enthalten, so schau Dir besser den Quelltext der E-Mail an: Wähle über die rechte Maustaste "Eigenschaften" > "Details" > "Quelltext" als Text im Editor anzeigen.
Virusverseuchte Anhänge enden meist auf dateiname.pif.doc, oder ähnliches. Pif kommt eigentlich immer vor.

Verschlüsselung

E-Mails sind nicht sicher! Sie werden nur per Klartext übertragen. Zum Organisieren von Aktionen, die nicht im Vorfeld bekannt werden sollen, oder zum Schützen von Daten solltest Du GnuPG verwenden. Dieses Programm kann E-Mails verschlüsseln. Anleitungen: Seminar-Präsentation (PDF), Seminar-Reader (PDF).

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
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Webseitengestaltung

[Dieser Beitrag ist noch im Aufbau ...]

 

Als erste Hilfestellung für die Integration Eurer Gruppenwebseite in Typo3: Unsere Dokumentation.

Kategorie: Gruppenunterstützung
Ansprechpartner: Nico Wehnemann
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Kontakt und Unterstützung

Unterstützung gibt´s vom Attac Büro, Ihr solltet Euch dabei aber Eurer Bedürfnisse bewusst sein und Euch bitte mit konkreten Fragen melden. Mehr zum Büro auf der Büro-Vorstellungsseite, außerdem könnt Ihr das Kontaktformular nutzen.

Die Gruppenbroschüre

Bei allen Fragen rund um die Arbeit von Regionalgruppen empfehlen wir Euch als erstes einen Blick in den "Leitfaden für Attac-Gruppen". Hier sind alle wichtigen Infos zum organisatorischen Rahmen und jede Menge Praxis-Tipps (von A wie Aktionen bis Z wie Zusammenarbeit in der Gruppe verbessern) in kurzen Abschnitten gebündelt. Die PDF-Version ist an verschiedenen Stellen mit den oben aufgeführten FAQ und anderen weiterführenden Attac-Seiten verlinkt. Eine Druckversion der Broschüre könnt ihr auch im Web-Shop bestellen.

Unsere Gruppenbroschüre kann HIER heruntergeladen werden oder auch online gelesen werden!

Neuigkeiten

22.07. Sauna-Züge: Konsequenzen ziehen und DB-Börsengang absagen!

Heute findet der "Bahn-Gipfel" des Verkehrsausschusses statt, der die Ursachen der fatalen Ausfälle von Klimaanlagen in diversen ICEs behandelt. Das Bündnis "Bahn für Alle" fordert eine echte Aufklärung über den Zusammenhang von Wartungsdefiziten und Börsengang.

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