Unsere neue Vortragsreihe im Herbst 2019 steht unter dem Rahmenthema

Vom Leben auf Kosten anderer

zum

Guten Leben für Alle!

Immer mehr Menschen wird bewusst, wie verflochten unser Wohlstand mit der Armut anderer ist und dass es mutige politische Entscheidungen für Gemeinwohl, Natur und Menschenrechte braucht, damit wirklich alle  Menschen eine Zukunft auf diesem einzigartigen Planeten haben! Auch WissenschaftlerInnen machen sich auf die Suche nach neuen Lebensstilen und Wirtschaftsformen, die nicht auf Kosten anderer und der Natur gehen. Welche Wege in eine solidarische Lebensweise führen, zeigen die ReferentInnen in verschiedener Weise eindrücklich auf.

Termine :

  
23.09.2019

Von der "imperialen Lebensweise" zu einem Guten Leben für Alle

28.10.2019 Wege zu einer Solidarischen Lebensweise
18.11.2019  Wem gehören unsere Städte ?
Wohnraum, Grund und Boden als lukrative Objekte der Kapitalverwertung
27.01.2020 

Gutes Essen für alle – Wie wir eine solidarische Zukunft säen können !

 

Jeweils 18.30 -20.00 h in der VHS Falkenplatz

6,-- €, erm. 4,50 €


Von der "Imperialen Lebensweise" zu einem Guten Leben für Alle

23. September 2019 : Jonas Lage, Flensburg

 

 

Wir sind von Krisen umgeben: Klimawandel, Flucht, Naturzerstörung, Feinstaub, Mietenwahnsinn, Wirtschaftskrise und vieles mehr.

Untersucht man die Zusammenhänge, wird schnell deutlich: All diese Krisen sind eng mit unserer Lebensweise im Globalen Norden verknüpft. Überspitzt gesagt: Wir leben auf Kosten anderer – anderer Menschen und der Natur.

Auch wenn wir es gerne ändern wollen, diese Lebensweise scheint extrem stabil zu sein. Wie kann es weitergehen ? Allein geht es nicht. Solidarisch ?!

Der Vortrag will Erklärungen anbieten, weshalb diese sog. „imperiale Lebensweise“ so wirkmächtig ist und skizzieren, wie solidarische Alternativen aussehen können. Mögliche Wege des Wandels werden zur Diskussion gestellt.

Jonas Lage ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Norbert Elias Center der Europa-Universität Flensburg, Mitautor des Buchs "Das gute Leben für alle - Wege in die solidarische Lebensweise"

 


Wege zu einer Solidarischen Lebensweise

28. Oktober 2019

Ilona Koglin und Marek Rohde

 

Dieser Vortrag versteht sich als Fortsetzung zur Thematik der "imperialen Lebensweise", indem er die Frage aufwirft, wie wir politisch und wirtschaftlich neu denken können. Dabei geht es nicht darum, e i n e perfekte Lösung zu suchen.

Für die Realisierung einer solidarischen Lebensweise müssen ökologische und soziale Praktiken entstehen und gelebt werden. Es braucht Menschen, die den Mut haben, alte Denkmuster über Bord zu werfen und die Kraft haben, Neues zu wagen. Der Weg in eine neue Lebensweise ist nur durch strukturelle Veränderungen machbar.

Ilona Koglin und Marek Rohde leben und arbeiten als freie Autoren in Hamburg

 


Wem gehören unsere Städte ?

Wohnraum, Grund und Boden als lukrative Objekte der Kapitalverwertung

18. November 2019 : Dr. Werner Heinz, Frankfurt/Main

 

Mieten, Grundstücks- und Immobilienpreise steigen in vielen Städten rasant. Immer größere Teile der Stadtbevölkerung – bis hinein in die Mittelschicht – haben ein Problem, bezahlbaren Wohnraum zu finden oder auch zu behalten.

Das auch im Grundgesetz genannte "Wohl der Allgemeinheit" gerät zunehmend in den Hintergrund.

Im Zentrum des Vortrags stehen die aktuellen Ursachen dieser Entwicklung und die Frage, was Stadtpolitik tun kann und tun muss, damit Städte wieder einen attraktiven Wohn- und Lebensraum für a l l e Menschen bilden.


Dr. Werner Heinz ist Diplom-Ingenieur und Planungswissenschaftler; er war lange Jahre am Deutschen Institut für Urbanistik in Köln tätig


Gutes Essen für alle – Wie wir eine solidarische Zukunft säen können !

27.Januar 2020 : NN

 

"Ohne dass wir was zu essen haben, können wir auch gar keine anderen politischen Forderungen stellen. Die Basis bildet die Landwirtschaft. Die Basis jeglicher Wirtschaft ist die Erde" (R. Strauch, Permakulturdesigner, Berlin).

Diese Aussage macht deutlich:
Wir brauchen  Ernährungssouveränität als Voraussetzung für wirkliche Ernährungssicherheit. Eine "imperiale", industrielle Landwirtschaft beutet Mensch und Natur aus und kann deshalb keine Lösung sein - dennoch wird sie politisch vielfach favorisiert.

Der Weltagrarbericht machte dagegen schon vor zehn Jahren deutlich, dass nur eine agrarökologische Landwirtschaft die Welt in Zukunft ernähren kann. Permakultur, Solidarische Landwirtschaft sowie Ernährungsräte sind zukunftsweisende Formen, wie Menschen ihre Lebensmittelerzeugung und -verteilung demokratisch und selbstbestimmt in die Hand nehmen können.


NEUIGKEITEN

05.03. - ... in Sachen "attac und die Gemeinnützigkeit" mehr

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