Strategiedebatte zur Finanzmarktkrise

Im August 2008 hob Attac das Projekt "Casino schließen!" aus der Taufe, den Attac-Protest zur Finanzmarktkrise und unsere Mobilisierung für politische Alternativen. Mit dem weltweiten Zusammenbruch der Finanzmärkte stecken wir nun mitten in den Problemen, vor deren systemischer Zwangsläufigkeit Attac seit zehn Jahren gewarnt hat. Doch gleichzeitig hat der Neoliberalismus endlich die Diskurshoheit verloren.
Diese historische Chance ("window of opportunity") wollen wir nutzen, die öffentliche Diskussion maßgeblich mizugestalten und echte Alternativen für eine Globalisierung im Sinne der Menschen und der Umwelt einzuführen. Fragend schreiten wir voran: Wie geht Attac strategisch am sinnvollsten mit den neuen politischen Voraussetzungen und den sich überschlagenden in Parteipolitik und Wirtschaft um? Fragen, die in unterschiedlicher Konkretisierung immer wieder auf Veranstaltungen, Gremientreffen und Mailinglisten-Debatten von Attac diskutiert worden sind.
Die untenstehende Liste dokumentiert eine Reihe von Diskussionsbeiträgen, die - teilweise anlässlich eines expliziten Aufrufs zur Strategiedebatte - innerhalb Attacs über Mailinglisten gepostet worden sind. Naturgemäß bleibt die Liste unvollständig, da nicht alle Beiträge zur Veröffentlichung zur Verfügung stehen. Wir wünschen eine spannende Lektüre.
Weitere Infos finden sich auf der Aktionsseite www.casino-schliessen.de.
Diskussionsbeiträge
Aufschlag zur Debatte vom 7. November: Der Aufruf der sog. "Casino-Crew", sich per Mail an der Finanzmarktkrisen-Strategiedebatte zu beteiligen.
- Attac Campus Bochum, 20. Oktober 2008: "Aufklären und Eingreifen statt Anprangern und Anbetteln"
- Silke Ötsch, 31. Oktober: "Kritik zum Diskussionsbeitrag zur Krise von Attac Bochum Campus"
- Attac Duisburg, 13. November 2008: "Stellungnahme zur Strategiediskussion"
- Rüdiger Heescher, 26. November 2008: "Attac und die Finanzmarktkrise"
- Peter Wahl, 1. Dezember 2008: "Ungeheuer von Loch Ness wieder gesichtet: Antisemitismus bei Attac"





