Attac-Solidarische Ökonomie Nachrichten http://www.attac-netzwerk.de/ Nachrichten von Attac-Solidarische Ökonomie de Attac-Solidarische Ökonomie Nachrichten http://www.attac-netzwerk.de/fileadmin/tt_news_article.gif http://www.attac-netzwerk.de/ Nachrichten von Attac-Solidarische Ökonomie TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Sun, 25 Feb 2018 16:44:00 +0100 Protest bei "Super Return": Private Equity endlich regulieren! http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=3038&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4781 10.000 Boykott-Androhungen gegen Hess-Natur-Interessent Carlyle wichtigsten Private-Equity-Fonds zusammenkommen. "Am Plündern hindern! – Private Equity Fonds regulieren, Beschäftigte beteiligen" und "Kein Waffengeld bei Hess Natur – Rüstungsinvestor Carlyle stoppen!" forderten die als moderne Piraten verkleideten Demonstranten auf Transparenten und in Sprechchören. Mit im Gepäck hatten sie fast 10.000 Boykottandrohungen gegen den PE-Fonds und Rüstungskonzern Carlyle: Sollte dieser Hess-Natur übernehmen, werden die Unterzeichner nicht mehr bei dem Ökotextil-Versender kaufen. Die Aktion bildete gleichzeitig den Auftakt zu einer Bündnis-Kampagne zur Umwandlung von Hess Natur in eine Kooperative.

Die Branche feiert sich erneut mit dem zynischen Namen Super Return, sprich Superrendite, und sorgt sich vor allem darum, dass in Deutschland im Jahr 2011 zu wenige Milliardendeals zu erwarten sind. Doch der Unmut der Bürger über diese Finanzmarkt-Arroganz wird immer größer. Das zeigen auch die 10.000 Menschen, die Carlyle das Geschäft vermasseln werden, sollte der Fonds Hess Natur schlucken. Seit Dezember ruft Attac dazu auf, beispielhaft diese Übernahme zu verhindern und fühlt sich von der Resonanz bestärkt.

Der Bundesregierung hat nach wie vor und trotz anderslautender Ankündigungen immer noch nicht damit begonnen, Private Equity-Fonds und ähnliche Finanzmarktakteure richtig zu regulieren. Zwar hat das Europaparlament im November einige Regulierungen verabschiedet; die Rechte der Arbeitnehmer kommen dabei aber weiterhin systematisch zu kurz. Und die neuen Regeln verhindern auch nicht wirksam, dass ein Unternehmen nur gekauft wird, um es auszuplündern. Die Politik lässt sich immer wieder einwickeln von der Finanzmarktlobby.

Dass es Alternativen gibt, zeigt Attac gemeinsam mit dem Netzwerk Solidarische Ökonomie, der Kampagne für Saubere Kleidung und dem Betriebsrat von Hess Natur. Noch im März wird das Bündnis eine Genossenschaft gründen und so ermöglichen, dass statt eines Finanzinvestors wie Carlyle Kunden und Beschäftigte Hess Natur übernehmen. Mehr als 550 Interessenten haben sich bereits gemeldet. Wenn Tausende sich in den nächsten Tagen und Wochen solidarisieren und Mitglied werden, können wir Carlyle und Co. etwas entgegensetzen. Wir haben die Chance, aus dem Pionierbetrieb für öko-faire Kleidung nun auch noch ein demokratisches Vorzeigeunternehmen zu machen.

Dabei geht es nicht allein um Hess Natur, sondern darum, dass Demokratie auch in die Sphäre der Ökonomie Einzug hält. "Solidarische Ökonomie" steht darüber hinaus für ein bedürfnis- statt renditeorientiertes Wirtschaften, das auf Kooperation anstelle von Konkurrenz basiert.]]>
AG Solidarische Ökonomie Webredaktion Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung Finanzmärkte / Finanzmarktkrisen News der Bundesseite News bodo.pallmer@attac.de Tue, 01 Mar 2011 11:34:00 +0100
Hess-Natur in die Hände der Angestellten und Kund_innen! http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=3038&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4649 Bündnis entwickelt Alternativen zu Verkauf an Carlyle
"Wir arbeiten seit Jahren intensiv an Modellen, wie Beschäftigte, Kunden und Lieferanten ein Unternehmen in eigener Regie weiterführen können", sagte Dagmar Embshoff, Mitglied des Netzwerkes SÖ sowie der Attac-AG. "Sei es, dass ein Unternehmen kurz vor der Insolvenz steht oder ihm wie im Fall von Hess-Natur die Übernahme durch einen Investor droht, der nur auf kurzfristige Gewinne aus ist – es gibt kooperative Alternativen."

Bei dem Treffen stellte Hans Gerd Nottenbohm vom Netzwerk ÖS anhand der Geschäftszahlen von 2009 ein erstes Alternativ-Konzept für das Ökounternehmen vor. Ziel ist die Umwandlung der Hess-Natur-Textil-GmbH in eine Genossenschaft. Für diese würde der Grundsatz "ein Mitglied, eine Stimme" gelten, wobei so genannte investierende Mitglieder laut Genossenschaftsgesetz nur eingeschränkte Gestaltungsrechte erhalten. "Hess-Natur steht bereits für eine ökologische und faire Unternehmenspolitik. Eine Fortführung als demokratischer Betrieb wäre die konsequente Weiterentwicklung hin zu einem wirklich alternativen Wirtschaften", sagte Hans-Gerd Nottenbohm.

Die Anwesenden, darunter fünf Betriebsratsvertreter von Hess-Natur, beteiligten sich an der Diskussion mit großem Interesse. "Wir haben heute eine Alternative kennen gelernt, die wir so bisher noch nicht im Blick hatten. Wir befürworten auf jeden Fall eine weitere Diskussion in diese Richtung. Ein solches Konzept kann für alle Beteiligten Gewinn bringend sein", sagte Betriebsratsvorsitzender Walter Strasheim-Weitz.

Auch die Arbeit gegen eine Übernahme durch Carlyle geht weiter. Im Dezember hatte Attac die drohende Übernahme des Ökotextilunternehmens durch den Private-Equity-Fonds und Rüstungskonzern Carlyle öffentlich gemacht. Seitdem haben mehr als 4.000 Menschen angekündigt, Hess-Natur im Falle eines solchen Verkaufs zu boykottieren. Im Februar werden die gesammelten Erklärungen öffentlichkeitswirksam übergeben. Jutta Sundermann vom Attac-Koordinierungskreis: "Unser Protest ist bereits
erfolgreich. Eigentlich kann Carlyle sich jetzt nur noch zurückziehen. Der Schaden für Hess-Natur wäre sonst zu groß."

Attac engagiert sich seit vielen Jahren gegen das Geschäftsmodell der Private-Equity-Fonds. Carlyle gehört zu den größten dieser Fonds und ist eng mit der US-amerikanischen Rüstungsindustrie verbunden.]]>
News der Bundesseite AG Solidarische Ökonomie News Webredaktion bodo.pallmer@attac.de Tue, 11 Jan 2011 10:43:00 +0100
Solidarische Bürgerversicherung statt Rente mit 67 http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=3038&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4529 Die hohen Einkommen dürfen nicht weiter außen vor bleiben!
Die hohen Einkommen – auch aus Kapitalanlagen – dürfen nicht weiter außen vor bleiben. Statt die Kuchenstücke immer kleiner zu machen, müssen wir endlich den Kuchen vergrößern. Notwendig dafür ist auch, die staatliche Förderung privater Altersvorsorge zu beenden. Diese untergräbt die finanzielle Basis der gesetzlichen Rentenversicherung systematisch, indem sie die hohen Einkommen dem solidarischen System noch zusätzlich entzieht.

Bereits heute liegt das reale Renteneintrittsalter bei 63 Jahren. Die Rente mit 67 bedeutet damit nichts anderes als eine reale Rentenkürzung, die zu einer weiteren Verschärfung der Altersarmut führt. Die Rente mit 67 wird zudem Mehrausgaben für die Arbeitslosenversicherung und Grundsicherung im Alter nach sich ziehen und so zu einer Umverteilung innerhalb der Sozialversicherungen führen.

Ende September hat Attac ein Umverteilungspaket als Alternative zum Sparpaket der schwarz-gelben Koalition vorgelegt. Die Stärkung der sozialen Sicherungssysteme einschließlich einer solidarischen Bürgerversicherung ist zentraler Bestandteil des Gegenkonzeptes von Attac.]]>
News der Bundesseite AG Arbeit in Würde AG Solidarische Ökonomie AG Soziale Sicherung Genug für alle Rentendebatte Sozialpolitik News Webredaktion bodo.pallmer@attac.de Wed, 17 Nov 2010 14:10:00 +0100
183 Organisationen weltweit fordern Finanztransaktionssteuer http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=3038&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4507 Brief an G20: "Hört auf die Menschen, nicht auf die Banken!"
  • um die Kosten der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zu finanzieren und die enorme Arbeitslosigkeit zu bekämpfen,
  • um Entwicklung, Gesundheit und Bildung zu fördern
  • sowie die Folgen des Klimawandels in den Entwicklungsländern einzudämmen.
  • Das ist ein riesiges Bündnis, das weltweit unüberhörbar seine Stimme erhebt für die Einführung einer Finanztransaktionssteuer. Dem dürfen sich die Staats- und Regierungschefs in Seoul nicht weiter verschließen. Sharan Burrow, Generalsekretärin des Internationalen Gewerkschaftsbundes (ITUC): "Millionen Menschen auf der ganzen Welt leiden unter den Folgen der Krise, an deren Ursache sie keinen Anteil haben. Diejenigen, die die Krise verursacht haben, tragen dagegen nichts von den Kosten. Das muss sich ändern!" Den Brief unterschrieben haben unter anderem die internationalen Organisationen Action Aid, Education International, Oxfam, WWF International und die internationale Gewerkschaft Nahrung und Genuss. Auch acht europäische Attac-Organisationen sind dabei. Zu den Unterzeichnern aus Deutschland gehören neben Attac das Kampagnenbündnis "Steuer gegen Armut", die entwicklungspolitische NGO Weed sowie das Aktionsbündnis gegen Aids. In den vergangenen Wochen hat die internationale Kampagne für eine Finanztransaktionssteuer faktisch starken Auftrieb durch zahlreiche positive Stellungnahmen und Beschlüsse in internationalen Gremien bekommen. Dazu zählen Studien des Internationalen Währungsfonds IWF, ein Expertenbericht an die aus 60 Mitgliedsländern bestehende Leading Group "Innovative Finanzinstrumente für die Entwicklung " für den UN-Millenniumsgipfel sowie Beschlüsse in der EU und der High Level
    Advisory Group des UN-Generalsekretärs für die Finanzierung der Folgen des Klimawandels.]]>
    News der Bundesseite AG Internationale Steuern AG Finanzmarkt & Steuern AG Solidarische Ökonomie AG Soziale Sicherung Finanzmärkte / Finanzmarktkrisen Tobinsteuer News Webredaktion bodo.pallmer@attac.de Wed, 10 Nov 2010 14:35:00 +0100
    Sparpaket: Koalition demontiert Sozialstaat und beschädigt Demokratie http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=3038&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4466 Umverteilungspaket von Attac widerlegt Argument der Alternativlosigkeit News der Bundesseite AG Genug für Alle AG Solidarische Ökonomie AG Soziale Sicherung Sozialpolitik News Webredaktion bodo.pallmer@attac.de Thu, 28 Oct 2010 17:10:00 +0200 Gründungstreffen SoliOeko Berlin http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=3038&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4378 Mitglieder, die in Berlin wohnen, haben am 7.102010 eine Berliner AG Solidarische Ökonomie zu... Wir laden alle Interessierten ein, am Donnerstag, den 4.November 2010 um 19:00 Uhr zu unserem nächsten Treffen zu kommen.
    Ort: Gewerbehof Saarbrücker Straße eG Haus B, 1. OG, Geschäftsstelle der Genossenschaft Saarbrücker Str. 24 10405 Berlin (U2, U-Bhf. Senefelder Platz)
    Themen:  1. Weitere Diskussion von Vorschlägenund Ideen für die Arbeit der AG  1.1. Vorschlag für ein Berlin-Brandenburger Freihof-Projekt  1.2. Wohnungsgenossenschaften (z.B. Unterstützung der Initiative Genossenschaft von Unten)  1.3. Wassergenossenschaften (z.B. Zusammenarbeit mit dem Wassertisch)  1.4. Nichtkommerzielle Landwirtschaft (z.B. Karlshof, Kartoffelkaffee)  1.5. Unterstützung der Initiativen Urbanacker, Allmende-Kontor, Mundraub etc.  1.6. Web-Shop  2. Organisatorisches zur Arbeit der AG  ]]>
    AG Solidarische Ökonomie Thu, 07 Oct 2010 00:00:00 +0200
    Zweite Berliner Robin-Hood-Aktion http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=3038&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=4309 Wie Robin Hood vor dem Brandenburger Tor zeigte, sind die enormen Defizite im Haushaltsentwurf der... Weitere Fotos und Video von der Aktion im Attac-Webangebot zur Finanztransaktionssteuer ]]> AG Finanzmarkt & Steuern AG Internationale Steuern AG Solidarische Ökonomie Webredaktion Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung Finanzmärkte / Finanzmarktkrisen News News der Bundesseite bodo.pallmer@attac.de Wed, 15 Sep 2010 18:16:00 +0200