Konzernbesteuerung

Kampagne zur Konzernbesteuerung

Unser aktuelles Ziel bei diesem Thema ist die Einführung einer Gesamtkonzernbesteuerung.
Siehe dazu die Kampagnenseite Konzernbesteuerung

Positionspapier zur Reform der Unternehmenssteuern

Unternehmen müssen einen gerechten Beitrag zur Finanzierung der öffentlichen Aufgaben leisten. Positionspapier der Attac AG Finanzmärkte und Steuern zur Reform der Unternehmenssteuern.
Stand: 10. Juli 2013.

Besteuerung von transnationalen Konzernen und Finanzinvestment

  • Homepage des Steuerexperten Lorenz Jarass. Dort sind umfangreiche Texte zur Besteuerung von Private Equity und Hedgefonds und der Besteuerung von Unternehmen zum Download bereitgestellt.
  • Artikel von Nicola Liebert: "Den Steuersenkungswettlauf stoppen" (pdf, 96 KB)

 

Aktuelles

27. Oktober 2016
Vorschlag der EU-Kommission für eine einheitliche Unternehmensbesteuerung
Attac begrüßt den Vorschlag, hat aber Forderungen zur Ausgestaltung.
Zur Pressemitteilung

30. August 2016
Verfahren gegen Irland wegen Verstößen gegen das EU-Wettbewerbsrecht

Die EU-Kommission hat heute, 30. Aug. 2016 die Ergebnisse des Verfahrens gegen Irland wegen Verstößen gegen das EU-Wettbewerbsrecht vorgestellt. Dabei geht es um Steuervergünstigungen für Apple in erheblichem Umfang. Apple soll nun 13 Milliarden Euro Steuern zusätzlich zahlen. Bekanntlich wickelt Apple einen erheblichen Teil seines weltweiten Geschäfts über Tochterunternehmen in Irland ab.

Regulär beträgt der Steuersatz in Irland nur 12,5%. Doch Irland gewährte Apple noch weitere Steuervergünstigungen, so dass Apple insgesamt weniger als 1% Steuern zahlte.
Nach der Untersuchung dieser Steuerdeals erklärte die EU-Kommissarin für Wettbewerb, dass diese Sonderkonditionen wettbewerbswidrig sind.

Diese Entscheidung kam trotz der Intervention des US-amerikanischen Finanzministers zustande, der in letzter Minute noch versuchte, die Entscheidung zu beeinflussen.

Diese Entscheidung ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Auch wenn sich bereits langwierige Gerichtsverfahren dazu abzeichnen und es noch lange dauern wird, bis Geld fließt, so ist doch ein wichtiges Zeichen gesetzt.

Der aktuelle Fall führt exemplarisch vor Augen, wie der angeblich positive Standortwettbewerb innerhalb der EU zu Steuerprivilegien für einzelne, in der Regel große Konzerne führt. Extrem niedrige Steuersätze für Unternehmen und vermögende Privatpersonen in einigen Mitgliedsstaaten sind das Gegenteil von fairem Wettbewerb. Steuergerechtigkeit wird dadurch untergraben, und die Staaten werden in einen ruinösen Wettlauf nach unten gezwungen, so dass ihnen die Finanzmittel für Zukunftsinvestitionen fehlen.

Das Verfahren gegen Apple kann nur der Anfang sein. attac fordert nach wie vor: Allgemeine Steuertransparenz, Offenlegung aller Steuerdeals, und EU-weite Mindeststeuersätze für Unternehmen und Vermögende.

 

 

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