AG Finanzmarkt & Steuern
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Unternehmensteuerreform 2008

Obwohl transnationale Unternehmen besonders an der Globalisierung profitieren (die Zahl der global agierender Unternehmen hat sich innerhalb hat sich von 37.000 transnationalen Konzernen im Jahr 1990 auf 64.000 im Jahr 2003 fast verdoppelt) ist der Anteil der Unternehmensteuer an den gesamten Steuereinkünften zurückgegangen. Beispielsweise sind in Deutschland die Einkünfte aus Unternehmertätigkeit und Vermögen in den Jahren 1998-2004 um 17% gestiegen, während die Steuerzahlungen von AGs und GmbHs um 13,5% gesunken sind. Statt der fälligen 38% zahlen Unternehmen durchschnittlich 15% Steuern auf ihre Gewinne. Ähnliches gilt für die anderen OECD-Staaten.

Mit der Unternehmensteuer"reform" 2008 erhalten Unternehmen ein weiteres Steuergeschenk auf Kosten der Allgemeinheit - trotz immenser Unternehmensgewinne und ausbleibenden Investitionen in Arbeitsplätze. Damit kurbelt Deutschland den internationalen Steuerwettbewerb weiter an.

Hier bestellen: Aufkleber "Unternehmen steuern Reform"

Die gerade in Deutschland diskutierte Unternehmensteuerreform verschärft diese Tendenz obwohl andere Handlungsmöglichkeiten bestehen.

21.03.07: Kritischer Brief an die SPD-Abgeordneten zum Argumentationspapier Peer Steinbrücks „Unternehmensteuerreform 2008 – eine Investition in die Zukunft, die sich lohnt“ (unten als Text)

03.07.06: Erklärung zur Unternehmensbesteuerung der SES-Gruppe ("Solidarische Einfach-Steuer"): "Unternehmenssteuerreform – Öffentliche Finanzen stärken und Steuergerechtigkeit verbessern durch Verbreiterung der Bemessungsgrundlage"

 

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