Attac-Agrarnetz Nachrichten http://www.attac-netzwerk.de/ Nachrichten von Attac-Agrarnetz de Attac-Agrarnetz Nachrichten http://www.attac-netzwerk.de/fileadmin/tt_news_article.gif http://www.attac-netzwerk.de/ Nachrichten von Attac-Agrarnetz TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 03 Oct 2016 08:07:00 +0200 Goldener Aasgeier für Aldi http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1676&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=8732 Preisdumping stoppen, Mengen reduzieren Der offene Brief an Aldi:
  • "Aasgeier 2016 an ALDI" (PDF-Dokument)
Für Rückfragen vor Ort und später:
  • Jutta Sundermann, Aktion Agrar, 0175 – 86 66 76 9
  • Bernd Schmitz, AbL Nordrhein-Westfalen, 0177 – 35 65 55 59
Im Internet:
  • Preisverleihung "Goldener Aasgeier 2016" an ALDI
Fotos von der Aktion:
  • "Aktion Agrar" auf Flickr
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Pressemitteilung Agrarnetz Agrarmärkte Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung Pressegruppe Fri, 27 May 2016 13:13:00 +0200
Keine Geschäfte mit dem Hunger! http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1676&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=3883 Morgen, 17. April, ist globaler Aktionstag für Ernährungssouveränität! Doch während weltweit etwa 1... Unser 'Foodflyer' (von 2008-Klicken für Download)Frisch mit Steuermilliarden gerettete Banken bieten Wetten auf die Preisentwicklung von Agrarrohstoffen an. Weit mehr als 100 Millionen Menschen weltweit, die wegen der Krise unter die Armutsgrenze gefallen sind, werden dabei offenbar als Kollateralschäden hingenommen. Es braucht endlich strikte Beschränkungen, um finanzmarktgetriebene Preissteigerungen von Nahrungsmitteln zu verhindern! Dafür muss sichergestellt werden, dass an den Terminmärkten künftig nur Produzenten, Händler oder Abnehmer eines Rohstoffs handeln dürfen und reine Spekulanten ausgeschlossen werden.

Attac verurteilt, dass die Spekulation mit Nahrungsmitteln nicht eingedämmt wird, obwohl die tödlichen Nebenwirkungen bekannt sind. 2007 stiegen fast alle Banken in den Handel mit Optionsscheinen auf Agrarrohstoffe ein und heizten damit die Preissteigerungen für Nahrungsmittel noch an. 2008 gab es nach Auskunft der Welternährungsorganisation FAO in 37 Ländern Hungeraufstände, in Haiti wurde die Regierung gestürzt.

Dennoch hält die Spekulation mit Nahrungsmitteln unvermindert an:
  • Der Versicherungsriese Allianz hat von den Bankenrettungen unauffällig profitiert. Die Rettung der Commerzbank sicherte ihm Milliarden, weil er so die ebenfalls schwer angeschlagene Dresdner Bank doch noch an die Commerzbank verkaufen konnte. Die Allianz war außerdem größter Gläubiger der HRE. Die Konzerntochter "Allianz Global Investors" begründet die Erfolgsaussichten ihrer Agrar-Fonds im Internet wie folgt: "Bevölkerungswachstum, Klimawandel und veränderte Verbraucherbedürfnisse sind globale Entwicklungen mit weitreichenden Auswirkungen auf unsere Ressourcen. [...] Die El Nino-Wetterlage dürfte zudem das normale Niederschlagsaufkommen verändern und somit zu höheren Preisen für Getreide und Palmöl führen." (Werbung, Fondsporträt)
  • Die Deutsche Bank hat Rettungsmilliarden als Gläubigerin der AIG, der IKB und der HRE kassiert – und wirbt weiterhin für ihre Agrarfonds.
  • Auch die Commerzbank hält weiterhin an der lebensbedrohlichen Spekulation mit Nahrungsmitteln fest, obwohl sie mittlerweile immerhin zu 25 Prozent dem Bund gehört (Prospekt, Kurse).
  • Die mit fünf Milliarden Euro vom Bund gerettete Landesbank Baden-Württemberg preist das "Nachholpotenzial" der Agrarrohstoffmärkte. So wirbt die LBBW im Internet mit dem Slogan: "Erträge ernten".

Wenige Produktwerbungen sind so zynisch wie die, mit denen Fonds, Banken und Anlegermagazine ihre Agrarfonds anpreisen: Klimawandel, knapper werdende fruchtbare Äcker und der Boom der Agrotreibstoffe werden als Verkaufsargumente gepriesen, die langfristig traumhafte Renditen sichern sollen. Dass das keine Werbebotschaften sind, sondern einige der zentralen Ursachen dafür, dass über eine Milliarde Menschen hungert, wird nicht erwähnt.

Das internationale Kleinbauernnetzwerk La Via Campesina hat für den morgigen Samstag, 17. April, einen globalen Aktions- und Informationstag für Ernährungssouveränität und bäuerliche Rechte ausgerufen. In diesem Zusammenhang fordert Attac, die preistreibende Spekulation mit Nahrungsmitteln endlich zu verbieten.

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News News der Bundesseite Webredaktion Politischer Kommentar Agrarnetz AG WTO/Welthandel Agrarmärkte Aktion/ Protest/ Demonstration/ Veranstaltung Finanzmärkte / Finanzmarktkrisen kay@attac.de Fri, 16 Apr 2010 14:10:00 +0200
Protest gegen Agarpolitik und Ferkelproduktion mit Riesen-Fleischwolf http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1676&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2854 Aktion unterstützt Bauplatzbesetzung in Alt Tellin und weltweiten Aktionstag Demonstranten Schweinefiguren, Maiskolben, Kartoffeln und Häuser.

Timo Kaphengst vom Attac Agrarnetz sagte: „Wir prangern die tägliche Verwurstung von Lebensraum, von Regenwäldern, Sojamassen und Schweinen an, die gleichsam in einem großen 'Fleischwolf' zu Profit zermahlen werden. In Alt Tellin protestieren an diesem Wochenende Hunderte von Menschen gegen den Neubau einer gigantischen Ferkel-Produktionsanlage. Wir wollen ihren Widerstand stärken und sind solidarisch mit ihrer Bauplatzbesetzung. Denn Massentierhaltung ist in der globalisierten Landwirtschaft untrennbar verbunden mit Landvertreibung für den Futteranbau, Monokulturen und Ressourcenausbeutung."

Der 17. April ist alljährlich weltweiter Aktionstag des Kleinbauernverbandes La Via Campesina. In vielen Ländern fordern heute Menschen eine Landwirtschaft, die sich an Ernährungssouveränität und nicht  an Kapitalverwertung orientiert.

Erasmus Müller von Nandu ergänzte: „Für das Soja, das hier in die Futtertröge geworfen wird, wird die Landbevölkerung in Paraguay mit Pestiziden aus dem Flugzeug oder einfach direkter Gewalt vertrieben. In Mecklenburg Vorpommern müssen sich nun Menschen überlegen, ob sie vor dem Gestank, dem Lärm, der Umweltzerstörung und der Arbeitsplatzvernichtung durch die Großanlage fliehen. Das Beispiel Alt Tellin ist aber nur die Spitze des Eisberges. Wir fordern eine Agrarwende, die dem Leben von Menschen und Tieren den Vorrang gibt und nicht der Verwertung, Vernichtung und dem Tod."

Für Rückfragen:
  • Erasmus Müller, Nandu, 0151 - 10 70 50 30
  • Timo Kaphengst, Attac Agrarnetz, 0177 - 369 94 09

Ab 14.00 Uhr gibt es Fotos von der Aktion unter <a hef="http://www.nandu.net/pressefotos" >www.nandu.net/pressefotos</a>

weitere Informationen im Internet:
Internationales Kleinbauernnetzwerk La Via Campesina: www.viacampesina.org
Tierreichtsnetzwerk Nandu: <a href="http://www.nandu.net">www.nandu.net </a>
Attac Agrarnetz: <a href="http://www.attac.de/agrarnetz" >www.attac.de/agrarnetz</a>
BI in Alt Tellin gegen die Ferkelmast "Leben am Tollensetal": <a href="http://www.tollensetal.org">www.tollensetal.org </a>
Aktionsnetzwerk Globale Landwirtschaft: <a href="http://www.globale-landwirtschaft.net >www.globale-landwirtschaft.net</a>]]>
Pressemitteilung Pressegruppe Agrarnetz Agrarmärkte Lateinamerika presse@attac.de Fri, 17 Apr 2009 12:49:00 +0200
Berlin: Proteste zum Welternährungstag http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1676&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2376 Unter dem Motto "Agrosprit macht Hunger" haben heute in Berlin AktivistInnen für ein breites... Der Agrospritboom ist der Treibsatz für die weltweit sich dramatisch zuspitzende Nahrungskrise. Nach Angaben des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen ist die Zahl der Hungernden allein in 2007 um 75 Millionen angestiegen. Ende 2008 wird voraussichtlich bereits eine Milliarde Menschen hungern, und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht absehbar. Die EU will noch in diesem Herbst über die Marschrichtung ihrer abenteuerlichen Agrosprit-Politik entscheiden. Umweltminister Gabriel gehört zu denen, die sich bislang weigern, die Konsequenzen aus dem Agrospritfiasko zu ziehen. Als Erfüllungsgehilfe der Autolobby drückt er weiterhin falsche Rezepte gegen die Energie- und Klimakrise durch. Demobeginn auf dem Alexanderplatz; ; Foto: Peter Steudtner, InkotaMit Ihrer gemeinsamen Aktion fordern INKOTA-Netzwerk, Rettet den Regenwald e.V., Attac, FIAN, BundJugend und der Bund Deutscher PfadfinderInnen zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der der African Youth Coalition Against Hunger eine Verkehrspolitik, die sich an drastischen Einsparungen von Energie und Treibhausgasen orientiert sowie eine sofortige Streichung aller verbindlichen Beimischungsziele und Subventionen von Agrosprit in Deutschland und der EU! Die Demonstrantinnen und Demonstranten zogen vom Alexanderplatz vor das Bundesumweltministerium in der Alexanderstraße, um Bundesumweltminister Sigmar Gabriel diesbezüglich eine Nachhilfestunde zu geben. Weitere Bilder auf der Seite mit der Aktionsankündigung in unserer Nahrungsmittelkrisen Sonderseite. Anbauland für Nahrungsmittel nutzen!; Demobeginn auf dem Alexanderplatz; Foto: Peter Steudtner, Inkota ]]> News News der Bundesseite Webredaktion Agrarnetz Berlin Veranstaltungs- oder Aktionshinweis Agrarmärkte kay@attac.de Thu, 16 Oct 2008 11:57:00 +0200 Am 16. Oktober aktiv werden zum Welternährungstag! http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1676&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2354 Nachhilfe für Umweltminister Gabriel: Agrosprit macht Hunger!
Aktion am 16.10. in Berlin am Umweltministerium

Am 16. Oktober ist Welternährungstag. Das klingt nach Essen für alle. Es wird ja auch tatsächlich genug für alle angebaut. Und der Milleniumsgipfel 2000 versprach immerhin, dass im Jahr 2015 nur noch halb so viele Menschen hungern müssen wie bisher...
Tatsächlich aber wird das Menschenrecht auf Nahrung mit Füßen getreten. Die Nahrungsmittelkrise hat in diesem Jahr zusätzlich Millionen zu Hungernden gemacht. Angesichts hoher und stark schwankender Weltmarktpreise ist keine Lösung des Problems abzusehen. Die Politik setzt im wesentlichen weiterhin auf die Industrialisierung und Weltmarktorientierung der Landwirtschaft, die Kleinbauern ruiniert und Menschen ohne Geld zum Hungern zwingt. Der neue Attac Heftige Preissteigerungen sind u.a. auf die neue Masche der Industrieländer zurück zu führen, Essen anstatt auf den Teller in die Tanks ihrer Autos füllen zu wollen. Mit einer einzigen Tankfüllung kann ein Geländewagen die Jahresgetreideration eines Menschen verschlucken. Die EU entscheidet noch in diesem Jahr, wie sie mit ihren abenteuerlichen Beimischungszielen für Agrosprit umgehen will. Die negativen Folgen sind bekannt. Aber handeln wollen sie nicht - weder die Politiker, die Großes versprachen und tief in ihre Subventionskassen griffen, um den Boom auszulösen, noch die Industrie, die in riesigen Anlagen immer größere Massen an Getreide zu Treibstoff vergären will. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gehört zu denen, die sich bislang weigern, die Konsequenzen aus den alarmierenden Folgen des Agrospritbooms zu ziehen. Dabei weiß auch er, dass es noch nicht einmal genug sauberes Süßwasser auf unserem Planeten gibt, um Energiepflanzen und Nahrungspflanzen in ausreichender Menge anbauen zu können. Noch in diesem Jahr soll in Brüssel neu über die Beimischungsziele entschieden werden.
Wir akzeptieren nicht, dass Gabriel und somit Deutschland das europaweit notwendige Umsteuern blockiert.

Am 16.10. besuchen wir Sigmar Gabriel in Berlin.
Wir schlagen Lärm, damit Essen auf dem Teller und nicht im Tank landet.
Wir treffen uns am 16.10. um 10.00 Uhr am Alexanderplatz.

VeranstalterInnen: Attac, BUNDjugend, Fian, Inkota, Rettet den Regenwald


Wir freuen uns, wenn viele Aktive Töpfe und Kochlöffel mitbringen!
Schon jetzt gibt es auch für den dezentralen Einsatz Protest-Postkarten von Inkota gegen Agrosprit und einen „Supermarktflyer“ von Attac, der kurz und knapp und schreiend bunt die Zusammenhänge der Hungerkrise beleuchtet.


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News News der Bundesseite Webredaktion Agrarnetz Veranstaltungs- oder Aktionshinweis Agrarmärkte kay@attac.de Thu, 09 Oct 2008 16:05:00 +0200
Kali und Salz: Profite zulasten von Mensch und Natur http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1676&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2232 Attac kritisiert Dax-Aufsteiger K + S und die verfehlte Agrarpolitik, die den Düngemittelkonzern... Jutta Sundermann vom Attac Koordinierungskreis sagte dazu: "Offensichtlich braucht es eine besonders intensive Form der Ausbeutung von Mensch und Natur, um in den Dax hinein zu kommen. Kali und Salz hat sich in den letzten Monaten am Hunger in der Welt eine goldene Nase verdient".

Attac weist auf die Internetseite des Konzerns hin, in der es gleich auf der Startseite heißt: "Wir haben im zweiten Quartal 2008 unser bisher bestes Quartal erzielt. Die globale Düngemittelnachfrage hat sich weiter spürbar erhöht und führte vor dem Hintergrund von Verfügbarkeitsengpässen im Markt zu deutlich höheren Stickstoff-, Phosphat- und Kalidüngemittelpreisen", sagt Norbert Steiner, Vorstandsvorsitzender der K+S Aktiengesellschaft."

Jutta Sundermann: "Norbert Steiner weiß, dass hinter "Verfügbarkeitsengpässen" Millionen von Hungernde stehen und Aufstände in über 30 Ländern allein in diesem Frühjahr. Allerdings ist hier nicht allein der Zynismus des Konzernes zu kritisieren. Die Bundesregierung reagiert kurzsichtig auf die Hungerkrise und fordert mehr von der gleichen, falschen Medizin. Anstatt einem weiteren Run auf Kunstdünger und Industrialisierung der Landwirtschaft ist eine Kehrtwende in der Landwirtschaftspolitik, die endlich auch den Ärmsten nützt und Länder aus dem tödlichen Marktöffnungszwang der Freihandelsdoktrin entlässt, nötig. Anstatt Milliardengewinne eines Düngemittelkonzernes sicherzustellen, sollten Merkel und Seehofer die  Empfehlungen des Weltagrarrates anerkennen, der davor warnt, weiterhin dem kleinteiligen, traditionellen Landbau das Wasser - im übertragenen und wörtlichen Sinne - abzugraben.“

Angesichts der aktuellen Nachrichten der letzten Tage erinnerte die Attac-Aktivistin auch daran, dass Kali und Salz gleich mehrfach am absaufenden Atomendlager Asse in Niedersachsen verdiene: Das Unternehmen verkaufte das ausgebeutete Salzbergwerk zur Nutzung als Atommüllendlager. Kali und Salz pumpt dort täglich strahlende Salzlauge ab und transportiert sie zum Bergwerk Mariaglück. Schlussendlich soll der neue Dax-Konzern der Lieferant der Magnesiumchloridlösung sein, die nach dem Wunsch der Betreiber vom Helmholtz-Institut die Katastrophe unter Tage überfluten soll und weitere Maßnahmen gegen die atomare Verseuchung in der Region verunmöglichen wird.


Für Rückfragen
  • Jutta Sundermann, 0175 / 86 66 76 9
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Pressemitteilung Pressegruppe Agrarnetz Agrarmärkte Konzernkritik pressevertretung@attac.de Wed, 03 Sep 2008 17:07:00 +0200
Lena Bröckl: Wurzeln der Krise http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1676&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=2087 Viele Zutaten für eine tödliche Mixtur : Nahrungsmittelkrise AutorInnenbeitrag Agrarnetz Agrarmärkte Finanzmärkte / Finanzmarktkrisen kay@attac.de Fri, 30 May 2008 10:32:00 +0200