
Herzlich willkommen auf den Webseiten des bundesweiten Arbeitszusammenhangs von feminist Attac!
Eine wesentliche Voraussetzung für die Durchsetzung der neoliberalen Globalisierung sind die bestehenden hierarischen Geschlechterverhältnisse. Ohne die Ausbeutung der weiblichen Arbeitskraft wäre der globalisierte, konzerngesteuerte Kapitalismus nicht denkbar.
10 Jahre UN-Resolution 1325
Im Oktober 2010 jährt sich die vom UN-Sicherheitsrat verabschiedete Resolution Nr. 1325 zum 10. mal. Diese Resolution will Frauen und Männer vor sexualisierter Kriegsgewalt schützen und insbesondere Frauen verstärkt in den Friedensprozess einbeziehen.
Feminist Attac unterstützt die Anliegen der Resolution 1325 und die in diesem Jahr stattfindenden Aktivitäten. Am 29.1. nahm Doreen Heide von feminist Attac an einem vom Frauensicherheitsrat initiierten Vernetzungstreffen teil, als dessen Folge alle beteiligten Organisationen eine gemeinsame Presseerklärung zur Afghanistan-Konferenz unterzeichneten.
Tagung von OWEN e.V. vom 24.3. bis 26.3.
Neuer Flyer von feminist Attac
Der neue Flyer von Feminist Attac ist endlich erschienen und kann kostenlos hier im Webshop bestellt werden.
Aufruf zur Krisen-Demo am 28. März
Unter dem Slogan "Wir zahlen nicht für Eure Krise!" rufen zahlreiche Organisationen zu den Demonstrationen am 28. März 2009 in Berlin und Frankfurt auf – leider bisher keine Frauenorganisation/Gender-Interessierte. Ebenso melden sie sich wenig in der aktuellen Krise zu Wort.
Doch gerade jetzt müssen wir uns einmischen! Deswegen freuen wir uns, wenn auch Ihr zu den Demonstrationen aufruft und unseren Aufruf mitunterzeichnet oder aber einen eigenen Aufruf formuliert. Denn eines stellen wir fest: In der Politik, der öffentlichen und wissenschaftlichen Debatte bleibt die Frage der Geschlechtergerechtigkeit fast vollständig außen vor – wer soll das ändern, wenn nicht wir? Wann, wenn nicht jetzt?
Lasst uns am 28. März gemeinsam demonstrieren!!!
In Berlin und Frankfurt
initiiert von der Gender AG und der AG feministAttac
IHR KÖNNT UNS UNTERSTÜTZEN!
Verbreitet den Aufruf: Aufruf A4 (pdf) oder Handzettel A5 (pdf)
Lasst euch in die Liste der UnterstützerInnen eintragen: Kontakt henrike.ortmann(at)yahoo.de
Weil Geschlechterverhältnisse Produktionsverhältnisse sind, muss Kapitalismuskritik feministisch sein.
Seminar auf dem Attac-Kapitalismuskongress mit Frigga Haug
Kapitalismuskritik ist durch die aktuelle Krise wieder salonfähig geworden. Es wird nach Alternativen und Orientierungspunkten gesucht, die ein anderes „Wirtschaften“ oder eine andere Welt möglich machen. Oftmals geschieht das einseitig und unvollständig, da die Frage der Geschlechterverhältnisse immer als „Frauenfrage“ auftaucht, was ihren Zusammenhang mit den Produktionsverhältnissen ausblendet. In dieser Veranstaltung wird es darum gehen, vorangestellte Argumentation zu vertiefen und nach einem Vortrag von Frigga Haug daraus perspektivisch politische Schritte aus den Analysen und unserer gemeinsamen Diskussion abzuleiten.
Berlin, 7. März, von 11:30 bis 13:00
Kommt zur Europäischen Sommerakademie in Saarbrücken
Nun ist es endlich soweit! Vom 1.8. bis zum 6.8. 2008 findet in Saarbrücken die erste Europäische Sommeruniversität (ESU) statt.
Feminist Attac wird auch vor Ort sein und beteiligt sich selbst an folgenden Workshops:
How to bring the feminist movement into attac? mehr dazu
Prostitution in Europe mehr dazu
Public childcare service, women employment: what is happening, to day? mehr dazu
The future of childcare services: a new market or a prerequisite for women emancipation mehr dazu
Weiterhin gibt es noch viele andere interessante Foren und Seminare.
Menschen sind keine Ware
Presseerklärung zum ersten Europäischen Tag gegen Menschenhandel
am 18. Oktober 07
Der Handel mit Menschen, um sie zu Prostitution, Zwangsarbeit, in eine Ehe oder zu einer Organentnahme zu zwingen, zählt zu den am stärksten wachsenden globalen Wirtschaftsaktivitäten. Weltweit werden jedes Jahr zwischen 700 000 und vier Millionen Menschen Opfer von Menschenhandel. Die Internationale Migrationsorganisation (IOM) schätzt die Gewinne auf sieben Milliarden bis zehn Milliarden US-Dollar im Jahr. Das Geschäft mit Menschen ist damit noch lukrativer als jenes mit Drogen. Etwa 80 Prozent der Opfer von Menschenhandel werden zur Prostitution gezwungen. Frauen und Mädchen sind davon besonders betroffen.
Zum ersten Europäischen Tag gegen Menschenhandel fordern wir deshalb, dass Opfer von Menschenhandel, auch unabhängig von ihrer Aussage gegen die Täter, eine Aufenthaltserlaubnis erhalten.
feminist Attac auf der Sommerakademie 2007
Am Donnerstag, den 2.8., von 9:30 bis 12:30 boten wir ein Einführungsseminar zu "Frauen und Globalisierung" an, im Rahmen dessen auch der Dokumentarfilm "Working Women of the World" gezeigt wurde.
Für Freitag, den 3.8., von 17:00 bis 18:30 hatten die AG feminist Attac und die AG Migration gemeinsam eine Referentin zum Thema "Kinderprostitution und Frauenhandel im deutsch-tschechischen Grenzgebiet" eingeladen. Fr. Cathrin Schauer von Karo e.V. hinterließ viel Betroffenheit angesichts der fast aussichtslosen Lage der von deutschen Sextouristen missbrauchten Kinder und jungen Frauen. mehr Informationen
Am Samstag, dem 4.8., von 9:30 bis 12:30 hielten wir erneut unseren Workshop zu "Arbeit um jeden Preis".
Nachmittags um 14:30 gab es ein offenes Treffen für alle Interessierten zum Thema "Frauen fehlen überall - Das wird Folgen haben!". Dabei sollte auch die Umsetzung der auf dem Ratschlag 2006 beschlossenen Verbesserung der Geschlechtergerechtigkeit bei Attac diskutiert werden.
feminist Attac auf dem G8-Alternativgipfel in Rostock
Auch Feminist Attac war auf dem G8-Alternativgipfel in Rostock am 6. Juni mit zwei Workshops dabei.
In unserem zweistündigen Vormittagsseminar zum Thema "Arbeit um jeden Preis? Frauenarbeit und Globalisierung?" stellten wir interessierten Frauen das Eisbergmodell der feministischen Wissenschaftlerin Maria Mies vor. Darin zeigt sie, dass sämtliche wertschöpfende Arbeiten, inklusive der Lohnarbeit, auf der unbezahlten Arbeit von Frauen und der Ausbeutung der Natur beruhen. Die kostenlose Aneignung dieser Ressourcen ist somit Grundvoraussetzung der gesamten profitorientierten Warenproduktion. ... mehr dazu
Am Nachmittag boten wir im Zirkuszelt einen Kreativworkshop unter dem Motto "Nicht wegputzen lassen!" an, bei dem wir gemeinsam Puppen aus Pappe bastelten. Obwohl der Sternmarsch am Donnerstag, auf dem wir die Puppen ausführen wollten, verboten worden war, entschieden wir uns zur Umsetzung des Kreativworkshops, denn die Resonanz an interessierten Frauen war gut.
feminist Attac auf der Sommerakademie 2006
Feminist Attac wird auf der diesjährigen Sommerakademie in Karlsruhe mit zwei Veranstaltungen vertreten sein.
» So, 6. August, 14:30 bis 16:00 Uhr:
"Neoliberalismus und Prostitution in Zentral- und Osteuropa"
» Mo, 7. August, 14:30 bis 16:00 Uhr:
Die AG feminist Attac stellt sich vor und bietet die Möglichkeit zum gegenseitigen Kennenlernen. (Raum E5)
Presseerklärung von feminist Attac zur bevorstehenden
Fußball-WM
Zur bevorstehenden Fußball-WM werden Schätzungen zufolge ca. 30.000 Prostituierte zusätzlich aus dem Ausland importiert, um männliche Fußballfans zu befriedigen. Auch der Anteil der Frauen, die in diesem Zusammenhang nach Deutschland in die Prostitution verschleppt werden, wird dadurch ansteigen. Feminist Attac wendet sich gegen das legale und illegale Sex-Geschäft, da dies gegen fundamentale Menschenrechte verstößt. Ein überwiegender Teil der Betroffenen wird durch Armut, Perspektivlosigkeit, falsche Versprechen und Zwang dazu gedrängt, ihren Körper zu verkaufen. Auf der anderen Seite steht die männliche Nachfrage nach Sexdiensten. Nur die strafrechtliche Verfolgung von Sexunternehmern und Freiern kann diese Entwicklung stoppen.
Frauenmorde in Ciudad Juárez stoppen
27.11. bis 03.12.2005: Filmvortrag mit anschließender Diskussion, im Rahmen der Kampagne "¡ni una mas!" die Frauenmorde in Ciudad Juárez stoppen!
Referentin: Marisela Ortiz, Direktorin von "Nuestras Hijas de regreso a Casa" aus Ciudad Juárez
In Ciudad Juárez, im Norden Mexikos an der Grenze zu den USA, arbeiten über 200.000 Menschen unter prekärsten Bedingungen in Weltmarktfabriken. Mehr als die Hälfte der jungen Frauen, die etwa 65 Prozent der Arbeitskräfte in Ciudad Juárez stellen, sind ledige Mütter. Sie arbeiten in den Billiglohnfabriken, in Bars und Restaurants oder als Prostituierte. Seit 1993 verschwinden dort junge Frauen systematisch, sie werden auf brutale Weise misshandelt und ermordet.
feministAttac warnt vor den Auswirkungen der „Bolkesteinrichtlinie“ auf Frauen
Die EU-Dienstleistungsrichtlinie will niedrige Sozial- und Lohnstandards, niedrige Niveaus im Verbraucherschutz, in der Qualität von Dienstleistungen und im Umwelt- und Haftungsrecht europaweit durchsetzen. Ebenso wie beim GATS-Abkommen werden es mehrheitlich Frauen sein, die die Folgen dieser Liberalisierungsspirale zu spüren bekommen.
Presseerklärung von feminist Attac vom 13.10.2005
Eine andere Welt ist notwendig
Erklärung der TeilnehmerInnen des Internationalen Workshops "Prozesse der Selbstorganisierung und gemeinsame Selbstversorgung", Köln (20 - 22.Oktober 2005)
Eine_andere_Welt_ist_notwendig.pdf
Das Dienstmädchen kehrt zurück
Dienstmädchen", "Kindermädchen", Haushaltshilfen, Putz- und Pflegekräfte übernehmen heute in zunehmendem Maße die Versorgungsarbeit in privaten Haushalten. Bekannt ist, dass die Beschäftigten zu mehr als 90% Frauen sind. Die "Dienstmädchen“ von heute sind oft Migrantinnen - Frauen aus Asien, Afrika, Lateinamerika und in Deutschland häufig aus Osteuropa. Viele Frauen leben ohne arbeits- und aufenthaltsrechtlichen Schutz. In dem Phänomen der heutigen „Dienstmädchen“ zeigt sich die weltweite Feminisierung der Migration und die Globalisierung des internationalen Arbeitsmarktes. Die Ausbeutungs- und Abhängigkeitsverhältnisse verschieben sich vom nationalen auf das internationale Niveau. mehr dazu
Pressemitteilung vom 6.03.05 (grad nicht verfügbar)
Auf dem internationalen Kongress "Femme Global" vom 8. bis 10. September 2005 in Berlin hielt feministAttac einen Workshop zur Wiederkehr der Dienstmädchen.
Auf dem Ratschlag am 23.04.2005 in Mannheim verkleideten wir uns als Dienstmädchen und verteilten Postkarten zur Situation der migrantischen HausarbeiterInnen.




