Attac-Marburg Nachrichten http://www.attac-netzwerk.de/ Nachrichten von Attac-Marburg de Attac-Marburg Nachrichten http://www.attac-netzwerk.de/fileadmin/tt_news_article.gif http://www.attac-netzwerk.de/ Nachrichten von Attac-Marburg TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Fri, 17 Nov 2017 13:49:00 +0100 Christian Felber am Fr. 3.11 auf der 2. Regionalkonferenz nachhaltig Handeln http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12332&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=9363 Der Attac-Aktivist und Begründer der Gemeinwohlökonomie Christian Felber wird auf der 2.... http://nachhaltigkeitsregion-marburg-biedenkopf.de/event/2-regionalkonferenz-nachhaltig-handeln-wirtschaften-fuers-gemeinwohl Und zum Verbreiten auf Facebook: https://www.facebook.com/regionalkonferenz/]]> Marburg Wed, 18 Oct 2017 15:51:00 +0200 Proteste "Ende Gelände" 3-5.11 Bonn/Rheinisches Braunkohlerevir http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12332&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=9300 Hier wird das Klima verhandelt: Schickes Ambiente, wohltemperierte Konferenzsäle. Schön weit weg... Hier wird das Klima verhandelt: Schickes Ambiente, wohltemperierte Konferenzsäle. Schön weit weg von da, wo es stinkt, qualmt und raucht – den Schloten, Kohlegruben und Fracking-Bohrungen. Und noch weiter entfernt von den Leidtragenden des Klimawandels. So fanden Klimagipfel bisher statt. Doch diesmal wird alles anders. Wenn Tausende Delegierte aus der ganzen Welt im November zum UN-Klimagipfel (COP 23) in Bonn zusammenkommen, fressen sich nur 50 Kilometer entfernt die gigantischen Kohlebagger weiter in die Erde.

Die Klimazerstörung um die Ecke

In Deutschland findet die Weltklimakonferenz statt – zugleich sind wir Weltmeister im Braunkohle verbrennen. Die Präsidentschaft der Konferenz haben die Fidschi-Inseln inne, deren Küste langsam im Meer versinkt. Hier, in den Kraftwerken des Rheinischen Reviers wird das Klima verheizt. Währenddessen müssen auf den Fidschis, Tuvalu und Kiribati Menschen ihr Zuhause verlassen.
Auf dem Klimagipfel in Bonn kann die Welt erkennen, wer für den Klimawandel verantwortlich ist, wer profitiert und wer leidet. In der Kohlegrube können die Menschen die Zerstörung sehen. Hier wird so deutlich wie nie, was zu tun ist: Kohle, Uran, Öl und Gas blockieren, damit sie im Boden bleiben – hier und überall.

Hier wird das Klima verhandelt

Die globale Erwärmung erfordert Handeln im Turbogang. Doch die Klimaverhandlungen sind im Schneckentempo unterwegs – gebremst von Großkonzernen und kapitalistischer Profitlogik. Deutschland ist da kaum besser als die USA: So viel die Bundeskanzlerin auf internationalem Parkett von Klimaschutz redet – zuhause lässt sie die Kohlekraftwerke weiterlaufen. Während selbst weichgespülte Klimaziele den Lobbyinteressen geopfert werden, wird die historische ungleich größere Verantwortung des globalen Nordens für den Klimawandel einfach geleugnet. Aber nicht mit uns! Wenn in Bonn der Klimagipfel startet, tragen wir den Kampf gegen den fossilen Wahnsinn und für Klimagerechtigkeit dorthin, wo das Klima wirklich verhandelt wird: in Europas größte Kohletagebaue. Da, wo Politik untätig bleibt, nehmen wir den Kohleausstieg selbst in die Hand. Mit über tausend Menschen gehen wir in die Grube, setzen uns vor die Bagger und stoppen die Klimakiller.

Wir können auch November!

Vom Wetter reden, wenn es um´s Klima geht? Wir lassen uns beim Kampf gegen die Klimazerstörung von ein bisschen Jahreszeit nicht abhalten. Schon die riesigen Proteste gegen Castor-Transporte im Wendland haben gezeigt: Wir können auch November! Mit Ende Gelände haben in den letzten zwei Jahren tausende Menschen aus ganz Europa Widerstand gegen die Kohle geleistet. Während der Weltklimakonferenz in Bonn schreiten wir mit Menschen aus der ganzen Welt zur Tat – mit Bäuer*innen aus dem globalen Süden oder Gipfel-Delegierten aller Länder, mit Climate Warriors aus dem Pazifik oder Mitgliedern von Umweltverbänden – und auch mit dir wollen wir in die Grube. Gemeinsam sagen wir: Für Kohlekraftwerke und Klimazerstörung ist hier ENDE GELÄNDE! Statt um CO2 zu feilschen, kämpfen wir für ein Klima der Gerechtigkeit – vom 3. bis 5. November 2017 im Rheinland! https://www.ende-gelaende.org/de]]>
Marburg Sun, 20 Aug 2017 17:35:00 +0200
Globale Mittelhessen Eröffnung 26.1.2018 http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12332&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=9299 www.globale-mittelhessen.de Marburg Sun, 20 Aug 2017 17:20:00 +0200 Soziale Krise und demokratischer Aufbruch in Spanien http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=12332&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=6837 Matteo Guainazzi von Attac Spanien auf Vortragstour durch Hessen Matteo Guainazzi von Attac SpanienSechs Attac-Regionalgruppen in Hessen laden zwischen dem 8. und 13. April 2013 alle Interessierten zu Veranstaltungen mit Matteo Guainazzi von Attac Spanien ein. Er spricht über die Ursachen der Krise in Spanien, die aktuelle gesellschaftliche Situation sowie neu entstandene soziale Bewegungen und Bürgernetzwerke.

Spanien erlebt gegenwärtig die schlimmste gesellschaftliche Krise seit Ende der Diktatur. Jede_r Vierte in Spanien sucht Arbeit. Über die Hälfte der unter 25-Jährigen hat keinen Job. Familien verlieren ihr Zuhause, weil sie die Kredite für ihre Wohnungen und Häuser nicht mehr bezahlen können. Gesundheitseinrichtungen werden privatisiert oder ganz abgeschafft.

Ursache der Krise ist eine unhaltbare Rollenverteilung innerhalb des Wirtschaftsraums der Europäischen Union, sagt Dr. Matteo Guainazzi. Spanien hatte die Rolle des Importeurs von Gütern und billigen Krediten. Nach dem Zusammenbruch dieses neoliberalen Modells setzen Regierung und Opposition heute auf eine Kürzungspolitik, die die Spaltung zwischen Arm und Reich stetig vertieft. Dagegen richtet sich eine neue vielfältige Demokratiebewegung, die eine echte Schule politischer Bildung für die junge Generation darstellt.

Matteo Guainazzi ist Autor des Buchs "La privatización de los Servicios Públicos en España" (Die Privatisierung der öffentlichen Dienste in Spanien) und Gründungsmitglied des Bündnisses gegen die Privatisierung der Wasserwerke Madrids.

Die Tourdaten

  • 8. April, 20 Uhr: Darmstadt, Bessunger Knabenschule
  • 9. April, 19:30 Uhr: Fulda, RED CORRIDOR Gallery
  • 10. April, 19:30 Uhr: Schwalmstadt-Ziegenhain, Oikos Sozialzentrum
  • 11. April, 19:30 Uhr: Rüsselsheim, Infocafe Freiwerk
  • 12. April, 19:30 Uhr: Marburg, GEW-Büro
  • 13. April, 11 Uhr: Wetzlar, Tafelladen
Die Vorträge sind in deutscher Sprache.]]>
News der Bundesseite Darmstadt Fulda Rüsselsheim Marburg Wetzlar EU AG EU Sozialpolitik News bodo.pallmer@attac.de Wed, 03 Apr 2013 11:08:00 +0200