Heilbronn

Allgemein

Die Arbeitsgruppe "Nachhaltigkeit" setzt sich mit den Themen der "Nachhaltigkeit", "Grenzen des Wachstums" und Postwachstums-Gesellschaft" auseinander. 

  • Was sind Ursachen und Triebkräfte innerhalb der Gesellschaft, 
  • welche Alternativen gibt es und 
  • wie können Ă„nderungen erfolgen und dauerhaft sein?

Eine andere Welt ist möglich! Aber wie sieht sie aus und wie kommen wir dahin? Neben unseren Abstimmungen im Rahmen der so genannten politischen Alphabetisierung sind wir natĂĽrlich bestrebt auch praktische Ansätze voranzutreiben. 

Das Thema "Soliarische Landwirtschaft" sei dabei nur ein Beispiel.

Aktueller Zyklus (III) - Nico Peach

Im aktuellen Zyklus beschäftigen wir uns mit den Aspekten der Postwachstumsgesellschaft - mit Schwerpunkt auf den Arbeiten von Nico Peach.

"Als „Postwachstumsökonomie“ wird eine Wirtschaft bezeichnet, die ohne Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ĂĽber stabile, wenngleich mit einem vergleichsweise reduzierten Konsumniveau einhergehende Versorgungsstrukturen verfĂĽgt.
Die Postwachstumsökonomie grenzt sich von landläufigen, auf Konformität zielende Nachhaltigkeitsvisionen wie „qualitatives“, „nachhaltiges“, „grĂĽnes“, „dematerialisiertes“ oder „decarbonisiertes“ Wachstum ab. 
Den vielen Versuchen, weiteres Wachstum der in Geld gemessenen Wertschöpfung dadurch zu rechtfertigen, dass deren ökologische „Entkopplung“ kraft technischer Innovationen möglich sei, wird somit eine Absage erteilt.
"
(Quelle: http://postwachstumsoekonomie.org/html/paech_grundzuge_einer_postwach.html)

Unterlagen fĂĽr die AG:

  • Postwachstumsökonomie - ein Vademecum (PDF)
  • Legende vom nachhaltigen Wachstum - Plädoyer fĂĽr den Verzicht (PDF)
  • Adios Konsumwohlstand - vom Desaster der Nachhaltigkeitskommunikation (PDF)
  • Stadt und Postwachstumsökonomie - Suffizienz plus Subsistenz (PDF)

Zyklus I

Harald Welzer "Mentale Infrastrukturen" (PDF zum herunterladen)

"Die Kritik an der alles dominierenden Vorstellung eines ewigen Wachstums ist angesichts der Finanzkrise und des Raubbaus an unseren natĂĽrlichen Lebensgrundlagen notwendiger denn je zuvor. 

Doch das Wachstum als Wille und Vorstellung herrscht nicht nur in Konzernzentralen, an Börsen oder in Ministerien; die Lust nach Neuem, nach Konsum und Wachstum ist als „mentale Infrastruktur“ in den WĂĽnschen, Hoffnungen und Werten eines jeden Einzelnen verankert. 

Der individuelle Lebensstil wird daher zum SchlĂĽssel fĂĽr die Zukunft. Ă–konomische Innovationen allein dĂĽrften nicht reichen, um Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig zu machen. 

Der Essay des Sozialpsychologen Harald Welzer ist ein Stück Aufklärung in bester Tradition: Er hilft uns, die Mechanismen und Prinzipien zu durchschauen, auf denen unsere Ideale und Wünsche fußen, und macht den Weg frei für Veränderung."

Zyklus II

Christian Felber "Gemeinwohlökonomie"

Vorschläge für einen Einstieg in die Thematik


 

Tim Jackson - Wohlstand ohne Wachstum

Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt
(Zusammenfassung Januar 2012)

Wir stoßen an die Grenzen des Wachstums verursacht durch zunehmende Ressourcenknapp-heit, Umweltverschmutzung, Klimawandel und Bevölkerungswachstum. Unter diesen Bedin-gungen ist stetes Wachstum ein Mythos, der hinterfragt werden muss.

Es ist die Aufgabe von Ökonomen, Regierungen und eine Herausforderung für unser Denken, auf welche Weise unser Wirtschaftssystem erneuert werden kann, damit wir den Anforderungen der Zukunft gerecht werden. Dabei muss auch Wohlstand neu definiert werden: er ist mehr als die Befriedigung materieller Bedürfnisse, zu ihm gehört die Fähigkeit, als menschliche Wesen zu gedeihen innerhalb der ökologischen Grenzen eines endlichen Planeten.

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Neuigkeiten

19.05. Europa geht anders! - Nein zum Wettbewerbspakt

Europa? Uninteressant? Betrifft uns nicht? Das krasse Gegenteil! 11.000 Bezieher von Hartz IV in Heilbronn. Das und anderes sind die Auswirkungen der wirtschaftsliberalen Politik in Europa und Deutschland.

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15.05. Infobrief Mai 2013 ist da
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12.05. Tipp: Film "Leben mit der Energiewende"
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