Heilbronn

Infobrief AG Nachhaltigkeit

  • 2013-08 - Infobrief AG Nachhaltigkeit (PDF)

Zyklus V - Harald Welzer "Selbst Denken"

Harald Welzer "Selbst Denken" - Eine Anleitung zum Widerstand

Wen es interessiert mit welchem Thema sich die AG Nachhaltigkeit nach der Sommerpause auseinandersetzt, dem sei mit folgenden 12 Regeln für einen erfolgreichen Widerstand ein Vorgeschmack auf das Buch „SELBST DENKEN“ geliefert.

  1. Alles könnte anders sein.
  1. Es hängt ausschließlich von Ihnen ab, ob sich etwas ändert.
  2. Nehmen Sie sich deshalb ernst.
  3. Hören Sie auf, einverstanden zu sein.
  4. Leisten Sie Widerstand, sobald Sie nicht einverstanden sind.
  5. Sie haben eine Menge Handlungsspielräume.
  6. Erweitern Sie Ihre Handlungsspielräume dort, wo Sie sind und Einfluss haben.
  7. Schließen Sie Bündnisse.
  8. Rechnen Sie mit Rückschlägen, vor allem solchen, die von Ihnen selbst ausgehen.
  9. Sie haben keine Verantwortung für die Welt.
  10. Wie Ihr Widerstand aussieht, hängt von Ihren Möglichkeiten ab.
  11. Und von dem, was Ihnen Spaß macht.

Wir beginnen mit der Besprechung am 

11. September 2013 um 19:30 Uhr
in den Frauenräumen, Achtungstr. 37, Heilbronn

Interessierte sind herzlich eingeladen, unsere Diskussion zu befruchten.

Über die AG Nachhaltigkeit

Die Arbeitsgruppe "Nachhaltigkeit" setzt sich mit den Themen der "Nachhaltigkeit", "Grenzen des Wachstums" und Postwachstums-Gesellschaft" auseinander. 

  • Was sind Ursachen und Triebkräfte innerhalb der Gesellschaft, 
  • welche Alternativen gibt es und 
  • wie können Änderungen erfolgen und dauerhaft sein?

Eine andere Welt ist möglich! Aber wie sieht sie aus und wie kommen wir dahin? Neben unseren Abstimmungen im Rahmen der so genannten politischen Alphabetisierung sind wir natürlich bestrebt auch praktische Ansätze voranzutreiben. 

Das Thema "Soliarische Landwirtschaft" sei dabei nur ein Beispiel.

Zyklus I: Tim Jackson - Wohlstand ohne Wachstum

Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt
(Zusammenfassung Januar 2012)

Wir stoßen an die Grenzen des Wachstums verursacht durch zunehmende Ressourcenknapp-heit, Umweltverschmutzung, Klimawandel und Bevölkerungswachstum. Unter diesen Bedin-gungen ist stetes Wachstum ein Mythos, der hinterfragt werden muss. 

Es ist die Aufgabe von Ökonomen, Regierungen und eine Herausforderung für unser Denken, auf welche Weise unser Wirtschaftssystem erneuert werden kann, damit wir den Anforderungen der Zukunft gerecht werden. Dabei muss auch Wohlstand neu definiert werden: er ist mehr als die Befriedigung materieller Bedürfnisse, zu ihm gehört die Fähigkeit, als menschliche Wesen zu gedeihen innerhalb der ökologischen Grenzen eines endlichen Planeten.

Zusammenfassung weiterlesen

Zyklus II - Harald Welzer "Mentale Infrastrukturen"

Harald Welzer "Mentale Infrastrukturen" (PDF zum herunterladen)

"Die Kritik an der alles dominierenden Vorstellung eines ewigen Wachstums ist angesichts der Finanzkrise und des Raubbaus an unseren natürlichen Lebensgrundlagen notwendiger denn je zuvor. 

Doch das Wachstum als Wille und Vorstellung herrscht nicht nur in Konzernzentralen, an Börsen oder in Ministerien; die Lust nach Neuem, nach Konsum und Wachstum ist als „mentale Infrastruktur“ in den Wünschen, Hoffnungen und Werten eines jeden Einzelnen verankert. 

Der individuelle Lebensstil wird daher zum Schlüssel für die Zukunft. Ökonomische Innovationen allein dürften nicht reichen, um Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig zu machen. 

Der Essay des Sozialpsychologen Harald Welzer ist ein Stück Aufklärung in bester Tradition: Er hilft uns, die Mechanismen und Prinzipien zu durchschauen, auf denen unsere Ideale und Wünsche fußen, und macht den Weg frei für Veränderung."

Zyklus III: Felber - Gemeinwohlökonomie

Christian Felber "Gemeinwohlökonomie"

Wir haben Banken in Heilbronn und Baden-Württemberg angeschrieben, von denen wir uns am ehesten erhoffen, dass sie für fortschrittliche Ideen offen sind. Ideen und Visionen, die unsere Gesellschaft in eine Richtung weiter bringen können, die in eine Zukunft weist, in die wir ohne Angst und Sorgen sondern zuversichtlich und mit Vertrauen blicken können, da sie eine Perspektive für eine solidarische Gesellschaft bieten, in der Gemeinwohlstreben und Kooperation die Leitlinien für die Beteiligten in der Wirtschaft darstellen.

Angeschrieben haben wir die Kreissparkasse Heilbronn und die Volksbank Heilbronn, sowie zusammen mit anderen Attac-Gruppen aus Baden-Württemberg, die Sparda-Bank Baden-Württemberg

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Zyklus IV - Nico Peach

Im aktuellen Zyklus beschäftigen wir uns mit den Aspekten der Postwachstumsgesellschaft - mit Schwerpunkt auf den Arbeiten von Nico Peach.

"Als „Postwachstumsökonomie“ wird eine Wirtschaft bezeichnet, die ohne Wachstum des Bruttoinlandsprodukts über stabile, wenngleich mit einem vergleichsweise reduzierten Konsumniveau einhergehende Versorgungsstrukturen verfügt.
Die Postwachstumsökonomie grenzt sich von landläufigen, auf Konformität zielende Nachhaltigkeitsvisionen wie „qualitatives“, „nachhaltiges“, „grünes“, „dematerialisiertes“ oder „decarbonisiertes“ Wachstum ab. 
Den vielen Versuchen, weiteres Wachstum der in Geld gemessenen Wertschöpfung dadurch zu rechtfertigen, dass deren ökologische „Entkopplung“ kraft technischer Innovationen möglich sei, wird somit eine Absage erteilt.
"
(Quelle: http://postwachstumsoekonomie.org/html/paech_grundzuge_einer_postwach.html)

Unterlagen für die AG:

  • Postwachstumsökonomie - ein Vademecum (PDF)
  • Legende vom nachhaltigen Wachstum - Plädoyer für den Verzicht (PDF)
  • Adios Konsumwohlstand - vom Desaster der Nachhaltigkeitskommunikation (PDF)
  • Stadt und Postwachstumsökonomie - Suffizienz plus Subsistenz (PDF)

Vorschläge / Literaturliste


 

Neuigkeiten

13.05. Gemeinwohl-Ökonomie - Nachlese Treffen

Di. 3. Juni 2014,18.30 - 20.30 Uhr, vhs Heilbronn im Deutschhof Ein Forum für alle, die weitergehend an der Gemeinwohl-Ökonomie und transformativen lmpulsen interessiert sind.

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07.03. 10 Jahre attac Heilbronn
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27.01. Christan Felber - Gemeinwohlökonomie
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