Globalisierungskritisches Kino

Das Globalisierungskritische Kino ist eine Kulturveranstaltung von attac-Hamburg. Mit Filmen zu den sozialen und ökologischen Schattenseiten der Globalisierung und einer anschließenden Diskussion möchten wir auf globale Missstände hinweisen und Alternativen aufzeigen – eine andere Welt ist möglich. Der Eintritt ist frei.

Veranstaltungsort:

Werkstatt 3 (Nernstweg 32, Altona)

Beginn: 19 Uhr

 

"Auf der Kippe" - Globalisierungskino am 9. November 2016

Globalisierungskino: Auf der Kippe

Regie: Jan Hargus, Marco Kühne (Dokumentarfilm, D 2015)

Mi, 09.11.2016, 19:00

Film

Vier Jahre haben die Regisseure Menschen in der Lausitz bei ihrem Kampf gegen den Braunkohlenbergbau begleitet. Es ist ein Film über und für die Menschen in ihrem Widerstand. Im Anschluss gibt es ein Gespräch mit Gästen zum Film.

Veranstaltet von attac Hamburg

Ort: W3 Veranstaltungssaal

Eintritt frei

Do, 23.06.2016, 19:00: Auf der Kippe

Regie: Jan Hargus, Marco Kühne (Dokumentarfilm, D 2015)

Vier Jahre haben die Regisseure Menschen in der Lausitz bei ihrem Kampf gegen den Braunkohlenbergbau begleitet und zeigen so, was es bedeutet auf historischem Grund zu leben und nicht zu wissen wie lange noch. Es ist ein Film über und für die Menschen in ihrem Widerstand.

Veranstaltet von attac Hamburg

Ort: W3-Saal , Nernstweg

Preis: Eintritt frei

28.04.2016 (Donnerstag) um 19:00 Uhr: ALPHABET – Angst oder Liebe

Hallo zusammen,

das Globalisierungskino ist zurück!

Am 28.04.2016 (Donnerstag) um 19:00 Uhr im SAAL der Werkstatt 3, Nernstweg 32  22765. Eintritt frei

ALPHABET – Angst oder Liebe


Regie:  ERWIN WAGENHOFER

Österreich, 2013, 113 min. OmU

Veranstaltet von Attac Hamburg
Unser Wirtschafts- und Gesellschaftssystem wird durch krisenhafte Entwicklungen zunehmend in Frage gestellt und eine Antwort ist nicht in Sicht. Die politischen und wirtschaftlich Mächtigen wurden zum Großteil an den besten Schulen und Universitäten ausgebildet. Ihre Ratlosigkeit ist deutlich zu spüren und an die Stelle einer langfristigen Perspektive ist kurzatmiger Aktionismus getreten.
Mit erschreckender Deutlichkeit wird nun sichtbar, dass uns die Grenzen unseres Denkens von Kindheit an zu eng gesteckt wurden. Egal, welche Schule wir besucht haben, bewegen wir uns in Denkmustern, die aus der Frühzeit der Industrialisierung stammen, als es darum ging, die Menschen zu gut funktionierenden Rädchen einer arbeitsteiligen Produktionsgesellschaft auszubilden. Die Lehrinhalte haben sich seither stark verändert und die Schule ist auch kein Ort des autoritären Drills mehr. Doch die Fixierung auf normierte Standards beherrscht den Unterricht mehr denn je.
Denn neuerdings weht an den Schulen ein rauer Wind. „Leistung“ als Fetisch der Wettbewerbsgesellschaft ist weltweit zum unerbittlichen Maß aller Dinge geworden. Doch die einseitige Ausrichtung auf technokratische Lernziele und auf die fehlerfreie Wiedergabe isolierter Wissensinhalte lässt genau jene spielerische Kreativität verkümmern, die uns helfen könnte, ohne Angst vor dem Scheitern nach neuen Lösungen zu suchen.
Erwin Wagenhofer begreift das Thema „Bildung“ sehr viel umfassender und radikaler, als dies üblicherweise geschieht. Fast alle Bildungsdiskussionen sind darauf verkürzt, in einem von Konkurrenzdenken geprägten Umfeld jene Schulform zu propagieren, in der die Schüler die beste Performance erbringen. Wagenhofer hingegen begibt sich auf die Suche nach den Denkstrukturen, die dahinter stecken. Was wir lernen, prägt unseren Wissensvorrat, aber wie wir lernen, prägt unser Denken.


Quelle: http://www.alphabet-film.com

Globalisierungskino am Donnerstag, 21.01.2016:"GEHEIMES PARALLELRECHT: WIE GROSSKONZERNE POLITISCHE ENTSCHEIDUNGEN ATTACKIEREN" und "KONZERNE KLAGEN, WIR ZAHLEN"

Globalisierungskino am Donnerstag, 21.01.2016 um 19:00 Uhr

im SAAL der Werkstatt 3, Nernstweg 32 - In Zusammenarbeit mit der AG Wirtschaft und Finanzen von Attac Hamburg - Eintritt frei.

Anschließend können wir über die Filme diskutieren. Wir möchten auch einige Aktivitäten vorschlagen, um die Auswirkungen besser bekannt zu machen, die Freihandelsverträge wie CETA, TTIP und TISA auf Wirtschaft und Politik haben – wenn sie denn durchgesetzt werden. GEHEIMES PARALLELRECHT: WIE GROSSKONZERNE POLITISCHE ENTSCHEIDUNGEN ATTACKIEREN Deutschland, 2013. 9 min OF (Deutsch) – ARD Monitor 5.6.2013

Deutschland will raus aus der Atomkraft – eine politische Entscheidung. Damit wollen sich die betroffenen Stromkonzerne aber nicht abfinden. Doch während RWE und EON nur der Gang zum Bundesverfassungsgericht bleibt, wendet sich der schwedische Konzern Vattenfall ganz einfach an ein Schiedsgericht, das geheim in einem Hinterzimmer tagt. Es geht um die Forderung von nicht weniger als 3,7 Milliarden Euro Schadensersatz, die am Ende die Steuerzahler zahlen müssten. Denn Vattenfall beruft sich auf ein internationales Investitionsschutzabkommen. Weltweit gibt es mehr als 3.000 solcher Verträge zwischen Staaten. Eigentlich sollen sie Investoren vor Enteignungen schützen — doch wann immer einem Unternehmen ein Gesetz nicht passt, kann es diese Abkommen nutzen, um Schadensersatz geltend zu machen. Gegen Umweltschutz, gegen Gesundheitspolitik, gegen Wirtschaftsreformen. Die Verfahren sind meist geheim, die Öffentlichkeit erfährt höchstens das Ergebnis – und Revisionsmöglichkeiten gibt es nicht. Mit Milliardenklagen setzen Konzerne so ganze Staaten unter Druck. Eine Gefahr für die Demokratie – und ein Riesengeschäft für eine überschaubare Zahl von Anwaltskanzleien.

KONZERNE KLAGEN, WIR ZAHLEN Deutschland, 2015. 43 min OF (Deutsch) – ARD 19.10.15

Im Namen des Volkes urteilen sie nicht. Im Gegenteil: Sie tagen hinter verschlossenen Türen. Sie verurteilen Staaten zu Strafen in Milliardenhöhe. Konzerne verklagen mit ihrer Hilfe Regierungen, wenn sie ihre Geschäfte bedroht sehen. Und zahlen – müssen wir.

Bei Banken, Hedgefonds und Versicherern herrscht Casinostimmung Auf dem Feld der Internationalen Schiedsverfahren herrscht deshalb Casinostimmung. Banken, Hedgefonds und Versicherer investieren in diesen jährlich wachsenden Markt. Denn die Prozess-Finanzierer versprechen hohe Renditen. Und als Makler verdienen sie auch kräftig mit: Burford, der größte amerikanische Prozess-Finanzierer, konnte seinen Gewinn 2011 verneunfachen. Juridica, sein britischer Konkurrent, verzeichnete einen Gewinnanstieg von 578 Prozent. "Das ist ein Milliarden-Geschäft. Für alle Beteiligten. Es geht um riesige Summen." Der kanadische Wirtschaftsprofessor Gus van Harten hat die Branche genau untersucht. Denn gegen kaum ein anderes Land haben derzeit so viele Konzerne geklagt wie gegen Kanada. Erst jüngst gewann ein US-Konzern den Prozess vor einem privaten Schiedsgericht: Weil Kanada die Errichtung eines riesigen Steinbruchs aus Umweltschutzgründen nicht erlaubte, muss der Staat dem Konzern nun 300 Millionen Dollar zahlen. Schadensersatz. Obwohl der Konzern noch keinen Cent in die Umsetzung des Projektes investiert hatte.

 

17. Juni 2015: Wer rettet Wen?


WER RETTET WEN?

Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Deutschland 2015, 104 min, OF (DE)

 

Mit Gäste! Mit Leslie Franke und Herdolor Lorenz


Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Es wird gerettet, nur keine Rettung ist in Sicht.

Für große Banken ist die Finanzkrise vor allem ein Geschäftsmodell. Und die ständig „verstimmten“ und „enttäuschten“ Finanzmärkte scheinen ein besonderes Wesen zu sein, das bei Laune gehalten werden muss.

Wer rettet also wen? Die Reichen die Armen? Die Politiker die Banken? Die Rettungsschirme Europa? Oder die Steuerzahler einige wenige Individuen?

Nach WATER MAKES MONEY und BAHN UNTER DEM HAMMER wirft auch der neue Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz einen Blick von unten auf die Probleme, die uns alle angehen.

20. Mai 2015: China Blue

Regie: Micha X. Peled

USA 2005, 86 min, OmeU

Stark und ergreifend wie kein anderer Film zuvor, nimmt uns CHINA BLUE mit auf eine Reise in die raue Welt der Textilarbeitenden. Heimlich unter schwierigen Bedingungen gedreht, ist dies ein tiefer Einblick in das, was uns weder China noch die internationalen Einzelhändler zeigen wollen: wie die Kleidung, die wir kaufen, wirklich gemacht wird.

CHINA BLUE führt uns in eine Blue-Jeans-Fabrik, wo Jasmin und ihre Freundinnen versuchen, in einem rauen Arbeitsumfeldd zu überleben. Als der Fabrikbesitzer einem Deal mit seinem westlichen Klienten zustimmt, der seine angestellten Jugendlichen dazu zwingt, rund um die Uhr zu arbeiten, wird eine Konfrontation unvermeidlich.

17. Februar 2015 - Der geplünderte Staat

Regie: Steffan Aust, Thomas Ammann

Deutschland 2013, 75 min, DF

In Zeiten der Eurokrise muss Europa sparen. Dafür gibt es in vielen Ländern die sogenannte Schuldenbremse. Um öffentliche Bauvorhaben dennoch weiter finanzieren zu können, hat die Politik ein fragwürdiges Finanzierungsmodell erfunden - Öffentliche private Partnerschaften, kurz ÖPP genannt. Dabei investieren private Unternehmen in die öffentliche Infrastruktur.

09. Dezember 2014: Schmutzige Schokolade

Regie: Miki Mistrati

Deutschland/Dänemark 2010, 45 min, DF 

Das Geschäft mit Schokolade ist bitter. Weil Kakao-Plantagen Besitzer für ihre Ware kaum Geld bekommen, können sich es sich kaum leisten, die Farmhelfer zu entlohnen. Eine billige Lösung bietet die Kinderarbeit. Die Schokoladenfirmen möchten damit natürlich nichts zu tun haben. Der dänische Filmemacher Miki Mistrati begab sich auf gefährliche Spurensuche in Afrika und deckte die dunklen Seiten der Schokoladenindustrie auf.

11. November 2014: The Power of Community - Wie Kuba ohne Öl überlebte

Regie: Faith Morgan

USA, 2006, 53 min, OmU

Als Kuba in den frühen 90ern Zugang zu sowjetischem Öl verlor, erlebte es eine unmittelbare Krise – die Ernährung der Bevölkerung – und die andauernde Herausforderung, sich als Niedrig-Energie-Gesellschaft neu zu erfinden. Kuba wechselte von grosser öl-intensiver zu kleinerer Landwirtschaft, weniger energieintensivem Bio-Anbau und städtischen Gärten und von einer hochindustriellen Gesellschaft zu einer nachhaltigeren.

Der Film erzählt die Geschichten von Entbehrungen, Erfindungsreichtum und Triumph über unerwartete Not – mittels „Zusammenarbeit, Einsparung und Gemeinschaft“, wie Kubaner es selbst ausdrücken. Während die Welt das Ölfördermaximum erreicht, gibt uns Kuba ein wertvolles Beispiel, wie wir die Herausforderung, unseren Energiebedarf zu verringern, erfolgreich angehen können.

14. Oktober 2014: Das Recht der Macht

Regie: Ra´anan Alexandrowicz

Israel, 2011, 98 min,

In Zusammenarbeit und mit Gäste von der Palästina Arbeitsgruppe von attac Hamburg

Die Entwicklung der militärischen Gesetzgebung in den Palästinensergebieten seit dem Sechstagekrieg von 1967 zwischen Israel und seinen Nachbarländern steht im Mittelpunkt des Dokumentarfilms. Sie stellt ganz grundsätzlich die Frage danach, ob sich Rechtstaatlichkeit und militärische Besatzung überhaupt miteinander vereinbaren lassen.

Trotz der allgemeinen medialen Präsenz des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern bleibt das durch die israelische Verwaltung für die besetzten Gebiete geschaffene Rechtssystem weitgehend unbeachtet. Dabei ist das Recht in den Palästinensergebieten unabhängig von dem Recht, das auf dem eigentlichen Staatsgebiet Israels gilt. Seit den Gebietseroberungen im Sechstagekrieg im Jahr 1967 steht das Westjordanland unter Verwaltung des israelischen Militärs. Über Jahrzehnte hat sich dadurch ein kompliziertes System aus militärischen Gesetzen und Anordnungen entwickelt, das in seiner Beständigkeit einzigartig ist.

Bei der Ausgestaltung der in einem juristischen Grenzbereich angesiedelten Rechtsetzung spielt das israelische Oberste Gericht eine entscheidende Rolle. Während das Gericht in Israel selbst als entschiedener Verfechter der Menschenrechte gilt, richtet es seine Entscheidungen bezüglich der besetzten Gebiete auch nach pragmatischen und militärstrategischen Erwägungen aus. Die Bevölkerung Israels hat in die juristische Verwaltung der Palästinensergebiete kaum einen Einblick. Doch für die Palästinenser ist die undurchsichtige Rechtslage im Alltag stets präsent. Durch diese Diskrepanz ergeben sich zahlreiche Konflikte

14.10 19:00 bis 22:00 - Globalisierungskino: Das Recht der Macht

Das Recht der Macht zeigt wie die israelisch besetzten Palästinensergebiete seit fast fünfzig Jahren in einem parallel existierenden Rechtssystem leben.

Die Dokumentation Das Recht der Macht von 2011 wirft einen kritischen Blick auf das Rechtssystem, das Israel in den besetzten Palästinensergebieten nach dem Sechs-Tage-Krieg 1967 proklamierte und wie es sich bis heute entwickelt hat.

Mehr Information: http://www.attac-netzwerk.de/hamburg/globalisierungs-kritisches-kino/

https://www.thelawfilm.com/

9. September 2014: The Brussels Business - Wer Steuert die Europäische Union?

Regie: Friedrich Moser und Matthieu Lietaert

Belgien, Österreich, 2011, 74 min, DF

„Die Leute verstehen nicht“, beginnt die Stimme, „was die Europäische Union ist, sie wissen nicht, wie sie verwaltet wird, sie wissen nicht, wer die Menschen sind, die sie steuern, aber sie wissen, dass diese nicht vom Volk gewählt wurden. Wenn sie nun Ergebnisse sehen, die weniger als perfekt sind fragen sie: ‚Wer ist daran schuld?!’ Sie wissen nicht, wer die Schuldigen sind, weil sie die Leute überhaupt nicht kennen!“ – Die Stimme ist die von Keith Richardson, dem früheren Generalsekretär des ERT. Der ERT, das ist der „European Round Table of Industrialists“. Von ihm und seiner Bedeutung wird in den folgenden 88 Minuten noch oft die Rede sein.

„Als ich als junger Umweltaktivist anfing, hatte ich keine Ahnung, dass ich einmal als Watchdog in der Brüsseler Maschinerie enden würde.“ übernimmt ein anderer: Aktivist Olivier Hoedeman. „Ich war verblüfft, als ich herausfand, wie fragil der politische Entscheidungsfindungsprozess ist – und feststellte, wie leicht dieser manipuliert werden kann. Hinter dieser Maschinerie herrscht eine dunkle Macht. Eine richtige Industrie, die im Schatten operiert, oft im Geheimen und sehr vertraulich. Diese Industrie ist die Lobby-Industrie.“

Die Kamera wechselt ins Innere eines Autos, stellt einen weiteren Protagonisten vor: Pascal Kerneis vom ESF, „European Services Forum“. Pascal Kerneis ist Lobbyist – der sich erstaunlicherweise vom Filmteam über die Schultern schauen lässt. Für ihn wenig erstaunlich, will er doch das Schmutzige, das Schmierige, das dem Lobbying nachgesagt wird, loswerden.

„Ich kann sagen, dass ich 80% aller Dienstleistungs-Exporteure und Investoren vertrete.“ gibt er über seine Auftraggeber vage Auskunft. „Und ich kann sagen, dass ich ca. 60 Millionen Arbeiter vertrete. Der Umsatz ist – na ja – ca. 50% des BIP der Europäischen Union.“

Schon in den allerersten Momenten von „The Brussels Business“ wird offensichtlich, worum es den Autoren und Regisseuren des Dokumentarfilms – Friedrich Moser, Matthieu Lietaert – geht. Sie wollen ihr Publikum mitnehmen auf eine Reise ins Innere der EU, in das Schattenreich unter der polierten Oberfläche der europäischen Demokratie. Es wird die „inoffizielle Geschichte“ der europäischen Vereinigung erzählt: Wie kommen in diesem komplexen Gebilde Entscheidungen zustande? Wer zieht die Fäden in der EU, wie transparent geschieht das?

Quelle: www.thebrusselsbusiness.eu

10. Juni 2014: Die Zukunft pflanzen

Regie: Marie-Monique Robin

Frankreich, 2012, 90 min, DF

Filme zum Thema Welternährung gibt es bereits einige – doch DIE ZUKUNFT PFLANZEN ist der erste, welcher wirklich versucht zu beweisen, dass eine Versorgung der gesamten Erdbevölkerung mit biologisch produzierter Nahrung realistisch ist – und zwar auch noch 2050 mit 9 Milliarden Menschen. Bei ihrer Recherche auf vier Kontinenten befragt Marie-Monique Robin (MONSANTO – MIT GIFT UND GENEN, UNSER TÄGLICH GIFT) Agronomen, Ökonomen und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen und skizziert dringend benötigte Lösungsmodelle für eine der zentralen Fragen der Zukunft.

Quelle: filmefürdieerde.org

13. Mai 2014: To see if I´m smiling

Regie: Tamar Yarom

Israel, 2007, 59 min, OmU

Mit Gäste von der Palästina Arbeitsgruppe von attac Hamburg

Israel ist das weltweit einzige Land, in dem 18-jährige Mädchen zum Militärdienst einberufen werden. Sechs junge Frauen berichten von ihren Erfahrungen während der zwei Jahre in der Armee, und entwerfen dabei ein Bild der fortschreitenden Verrohung und Gewalt auf beiden Seiten, sowohl bei Soldaten als auch bei Zivilisten. Im Gazastreifen und im Westjordanland stationiert, haben die Mädchen ihre eigene Sichtweise auf die gespannte Beziehung zwischen Israelis und Palästinensern gewonnen. Sie sprechen offen über ihre teilweise grauenvollen Erfahrungen die sie zum Teil nicht mehr vergessen können.

16. April 2014: Monsanto – Mit Gift und Genen

Regie: Marie-Monique Robin (Dokumentarfilm, F/CAN/D, 2008, 107 min, dF)

Mit Gäste von Genfreies HH

In ihrem Film zeichnet Marie-Monique Robin den Versuch eines einzelnen Unternehmens nach, weltweit Kontrolle über unsere Ernährung zu erlangen. Sie entlarvt die falschen Versprechungen von Monsanto. Darüber hinaus verdeutlicht der Film, dass Pestizide und Gen-Pflanzen keine Lösung für Hunger und Klimawandel darstellen, sondern dem Profitinteresse großer Konzerne dienen.

Der Film wird im Rahmen der kritischen attac-Kampagne über das TTIP-Abkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) gezeigt zum Thema: Verbraucherschutz vs Konzernprofit.

8. April 2014: Schwarzes Gold

Regie: Marc Francis, Nick Francis (Dokumentarfilm, UK/USA, 2006, 78 Min, OFmU)

Mit Gäste von El Rojito, eine alternative Kaffeehandlung in Hamburg

Tadesse Meskela vertritt als Repräsentant der Kaffeebauer-Kooperative Oroma rund 70.000 Bauern und Bäuerinnen in Äthiopien, die eine der besten Kaffeesorten der Welt anbauen: „Sun Dried Harar”. Diese ist unter Kaffeebegeisterten weltweit beliebt. Regelmäßig erhält das “Schwarze Gold” bei Verkostungen höchste Punktzahlen. Doch auf den Kaffee-Auktionen in Addis Abeba, London oder New York sinken die Preise seit 30 Jahren immer tiefer.

Der Film spannt einen weiten, aber wichtigen Bogen – von den Bauern und Bäurinnen im Süden Äthiopiens, die größte Schwierigkeiten haben, ihre Familien zu ernähren und ihren Kindern die Schule zu ermöglichen, bis zur World Barista Championship in Seattle, wo die besten Kaffeebrüher_innen zum Wettstreit antreten.

Der Film wird im Rahmen der kritischem attac Kampagne über das TTIP-Abkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) gezeigt zum Thema: Fair trade vs Free trade.

17. März 2014: Gasland

Regie: Josh Fox (Dokumentarfilm, USA, 2010, 104 min, dF)

Im Mai 2008 bietet eine Firma Josh Fox schriftlich 100.000$ an, um sein Land zu leasen und dort mit einer international als Hydraulic Fracturing bekannten Methode Gasvorkommen zu erschließen. Er will herausfinden, welche Folgen es für ihn haben könnte, dieses Angebot zu akzeptieren. Er reist dafür durch den Nordosten der USA und trifft auf Familien, die in ihren Wohnungen plötzlich das Leitungswasser anzünden konnten.

Der Film wird im Rahmen der kritische attac-Kampagne über das TTIP-Abkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) gezeigt zum Thema: Vorsorgeprinzip vs Konzernprofit.

11. März 2014: DOPPELPROGRAMM MIT GÄSTE - Wasser unterm Hammer & Water makes money

WASSER UNTERM HAMMER

Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz  (Dokumentarfilm, D, 2005, 60 min, OF (Deutsch))

Mit Leslie Franke & Herdolor Lorenz (Regisseuren)

Wir brauchen nur den Hahn aufdrehen, und schon fließt unser wichtigstes und am besten kontrollierteste Lebensmittel - zuverlässig, preiswert und sofort verzehrbar. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigen keineswegs nur die „Entwicklungsländer". Susanne Baker wohnt in London im fünften Stock. Wenn sie morgens aufsteht, schaut sie als erstes, ob Wasser aus dem Hahn kommt. Wenn nicht , ist Stress angesagt. Vielleicht läuft ja noch Wasser bei den Nachbarinnen im dritten oder im zweiten Stock? Die Wasserversorgung in England ist seit 1989 privatisiert. Ein Film über die Privatisierung des Trinkwassers in Deutschland und England. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit mit dem Regisseur über den Film zu sprechen.

Der Film wird im Rahmen der kritische attac-Kampagne über das TTIP-Abkommen (Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft) gezeigt zum Thema: Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen

 

WATER MAKES MONEY

Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz

Deutschland 2010, 82 Min, OF (Deutsch)

Mit Leslie Franke & Herdolor Lorenz (Regisseuren)

Das Wasser wird zunehmend den Geschäftsinteressen privater Konzerne unterworfen. Überall, wo finanzschwache Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die zwei weltgrößten Wasserkonzerne Veolia oder Suez an die Tür. Die Folgen: rasant steigende Verbraucherpreise, Intransparenz und oft auch Korruption.

Water Makes Money zeigt, dass die unternehmerischen Risiken den Steuerzahlern aufgebürdet werden, der Gewinn aber privatisiert wird. Und er zeigt, wie es in etlichen Regionen gelungen ist, die Selbstbestimmung über das Wasser zurück zu holen.

Am 26.03.2013 (Dienstag) um 19:00 Uhr im SAAL der Werkstatt 3, Nernstweg 32 22765. Eintritt frei

WATER MAKES MONEY (Filmvorführung)

Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen

Regie: Leslie Franke und Herdolor Lorenz
Deutschland 2010, 82 Min, OF (Deutsch)

als Gast: Die Regisseurin Leslie Franke wird über den Prozess, der gerade gegen den Film läuft, berichten.
 
Wasser ist neben der Luft, die wir atmen, das wichtigste Element für den Menschen und die Tier- und Pflanzenwelt. Am 27. Juli 2010 wurde der Zugang zu sauberem Trinkwasser von der Vollversammlung der UNO in die allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufgenommen. Und doch wird das Wasser zunehmend den Geschäftsinteressen privater Konzerne unterworfen, die ausschließlich dem Wohl ihrer Aktionäre verpflichtet sind. Das ist keineswegs nur ein Problem der Entwicklungsländer, sondern auch der reichen Industriestaaten.Überall, wo finanzschwache Kommunen nach Entlastung suchen, klopfen die zwei weltgrößten Wasserkonzerne Veolia oder Suez an die Tür. Gemeinsam bilden sie ein undurchsichtiges Duopol, das zum Beispiel in Frankreich mittlerweile etwa 80 Prozent der Bevölkerung mit Wasser versorgt. Die Folgen: rasant steigende Verbraucherpreise, Intransparenz und oft auch Korruption. Seit viele Menschen die Konsequenz des Verkaufs öffentlichen Eigentums am eigenen Leib verspüren und sich dagegen wehren, ist es nicht mehr opportun, von Privatisierung zu sprechen. Die neuen Geschäftsmodelle haben klangvolle Namen wie "Public Private Partnership" oder "Cross Border Leasing". Aber der Effekt ist der gleiche geblieben.
Water Makes Money dokumentiert, mit welchen Methoden sich Städte undGemeinden die Kontrolle über ihr Wasser abhandeln lassen. Der Film zeigt, dass die unternehmerischen Risiken den Steuerzahlern aufgebürdet werden, der Gewinn aber privatisiert wird. Und er zeigt, wie es in etlichen Regionen gelungen ist, die Selbstbestimmung über das Lebenselixier Wasser zurück zu holen.
 
Wann? Am 26.03.2013 (Dienstag) 
Uhrzeit? Um 19:00 Uhr 
Wo? Im SAAL der Werkstatt 3, Nernstweg 32, Hamburg Altona
Eintritt frei

Infos zum Prozess: http://www.watermakesmoney.com/index.php/de/der-prozess

11. Februar 2014: Die Ökonomie des Glücks

Regie: Helena Norberg-Hodge, Steven Gorelick, John Page

Australia, 67 min, OFmU

 

Wirtschaftliche Globalisierung hat zu massiver Expansion und Machterweiterung von Großunternehmen und Banken geführt, wodurch die Probleme verschärft wurden, mit denen wir heute konfrontiert sind.

 „Die Ökonomie des Glücks" identifiziert die Ursachen der aktuellen Krisen von der globalen Erwärmung über das Finanzchaos bis hin zu steigender Arbeitslosigkeit und Depression und bietet darüber hinaus Lösungen für diese schweren Krisen.

Der Film zeigt, dass unsere Probleme systembedingt sind. Dennoch zeigen unzählige Initiativen einen Weg zu demokratischeren, menschlicheren, ökologischen und lokalen Ökonomien – zur „Ökonomie des Glücks".

Die Dokumentation regt dazu an darüber nachzudenken, ob und wie auch das eigene Handeln lokal und nachhaltig gestaltet werden kann und provoziert eine Auseinandersetzung mit den eigenen Annehmlichkeiten und ihre globalen Auswirkungen.

(Textquelle: www.theeconomicsofhappiness.org)

14. Januar 2014: Let´s make money

Regie: Erwin Wagenhofer

Österreich, 110 min, OF (Deutsch)

 

Let’s make money folgt dem Weg unseres Geldes, dorthin wo spanische Bauarbeiter, afrikanische Bauern oder indische Arbeiter unser Geld vermehren und selbst bettelarm bleiben. Der Film zeigt uns die gefeierten Fondsmanager, die das Geld ihrer Kunden jeden Tag aufs Neue anlegen. Zu sehen sind Unternehmer, die zum Wohle ihrer Aktionäre ein fremdes Land abgrasen, solange die Löhne und Steuern niedrig und die Umwelt egal ist. Wir erleben die allgegenwärtige Gier und die damit verbundene Zerstörung, die mit unserem Geld angerichtet wird.
Der Film zeigt uns mehrere Ebenen des Finanzsystems. Wir erfahren auch, warum es auf dem Globus zu einer unglaublichen Geldvermehrung gekommen ist. Wir lernen deren Konsequenzen für unser Leben kennen. Täglich werden Milliardensummen, die möglichst hoch verzinst werden sollen, mit Lichtgeschwindigkeit um den Globus transferiert.

(Textquelle: www.letsmakemoney.at)

10. Dezember 2013: Todesstaub

Regie: Frieder Wagner

Deutschland, 2007, 92 min, OF (Deutsch)

Weite Teile des Irak und Afghanistans gelten heute als radioaktiv verseucht. Immer mehr Babys werden dort mit schrecklichen Missbildungen geboren - eine Folge des Einsatzes von Uranmunition. Diese „Wunderwaffe der Alliierten” durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen.

Grimme-Preisträger Frieder Wagner war mit den berühmten deutschen Arzt und Epidemiologen Dr. Siegwart-Horst Günther mehrfach im Irak und Kosovo unterwegs. Sein Film “Todesstaub” dokumentiert diese Kriegsverbrechen.

12. November 2013: Monsanto - mit Gift und Genen

Regie: Marie-Monique Robin

Frankreich, Kanada, Deutschland, 2008, 107 min, dF

 

Der Film von Marie-Monique Robin zeigt eindrücklich, wie ein einzelnes Unternehmen versucht, weltweit Kontrolle über unsere Ernährung zu erlangen. Er entlarvt die falschen Versprechungen von Monsanto und zeigt, dass Pestizide und Gen-Pflanzen keine Lösung für Hunger und Klimawandel darstellen, sondern dem Profitinteresse großer Konzerne dienen. 

Monsanto erforscht, produziert und verkauft gentechnisch verändertes Saatgut. Als Chemieproduzent für Saccharin und Koffein 1901 gegründet, gelangte Monsanto als Hersteller des im Vietnamkrieg exzessiv eingesetzten Herbizids Agent Orange zu trauriger Berühmtheit. Monsantos Hormon zur Steigerung der Milchleistung Posilac wird in den USA bei einem Drittel aller Milchkühe eingesetzt, in der EU und in Kanada ist es verboten. Monsanto ist mit Niederlassungen in 46 Ländern weltweiter Marktführer auf dem Gebiet der Biotechnologie. 90 Prozent der heute angebauten gentechnisch veränderten Organismen, unter anderem Soja, Raps, Mais und Baumwolle, sind Monsanto-Patente. Die Praktiken des Konzerns stehen weltweit in der Kritik der Betroffenen und Globalisierungsgegner.
 
 »Sie wollen alles Saatgut kontrollieren und machen alle Lebensmittel zu ihrem Eigentum«, sagt ein Bauer in MONSANTO, MIT GIFT UND GENEN. Besonders drastisch geschieht dies beim Baumwollanbau in Indien. Hier hat Monsanto fast alle Saatgutfirmen aufgekauft. Die Bauern können nur noch die viermal so teure, gentechnisch veränderte BT-Baumwollsaat von Monsanto beziehen. Die ist gegen einige Schädlinge resistent, dafür werden die Pflanzen jedoch von neuen, bisher unbekannten Krankheiten befallen. Um sich das Saatgut überhaupt leisten zu können, müssen die Bauern Kredite aufnehmen. Fällt die Ernte schlecht aus, sind sie pleite. Jedes Jahr begehen hunderte von ihnen deswegen Selbstmord. Die dortigen Agrarwissenschaftler sprechen von einer Katastrophe – und auch die ist eine indirekte Folge der vermeintlich so segensreichen grünen Gentechnik.
 Auch den US-Sojaanbauern spielte der Konzern übel mit: Wie einer im Film es ausdrückte, »verbreitet Monsanto Angst und Schrecken unter den Farmern«. Da es sich bei den Genpflanzen um patentiertes Saatgut – eine Art Kopierschutz – handelt, dürfen die Bauern nichts von der Ernte zurückbehalten, um es im nächsten Jahr auszusäen. Rüde werden sie von Monsanto deswegen mit Prozessen überzogen. Um ihre Felder zu kontrollieren, hat Monsanto sogar eigens eine »Gen-Polizei« geschaffen oder bietet gleich so genanntes Hybrid-Saatgut an, das nach der Ernte nicht erneut zur Aussaat verwendet werden kann. So werden jährliche Nachkäufe von Saatgut gesichert. Seine marktbeherrschende Position baute das Unternehmen seit 1999 mit Zukäufen für mehr als 13 Milliarden US-Dollar für Saatgutfirmen sowie bedeutende Patente auf gentechnische Methoden und Gene. Überall auf der Welt gibt es mittlerweile transgene Organismen von Monsanto. Aber noch nie hat ein agro-industrielles Patent so sehr die Gemüter erhitzt. 
 
 Der Dokumentarfilm stützt sich auf unveröffentlichte Dokumente und Stellungnahmen von Geschädigten, Wissenschaftlern, Vertretern von Bürgerinitiativen, Rechtsanwälten, Politikern sowie Vertretern der staatlichen Food and Drug Administration (FDA). Drei Jahre hat Regisseurin Marie-Monique Robin in Nord- und Südamerika sowie in Europa und Asien recherchiert, mit Bauern in Indien, Mexiko und Paraguay gesprochen, um die Geschichte des heute mächtigsten Samenherstellers der Welt zu rekonstruieren. Das von Werbekampagnen bediente Image des sauberen und umweltfreundlichen Konzerns der »Wissenschaft des Lebens« bekommt tiefe Risse. Dürfen Grundlebensmittel Ziel einer gnadenlos nach Monopol und Marktführerschaft strebenden Unternehmenspolitik sein?

(Textquelle: Greenpeace und Absolut MEDIEN)

8. Oktober 2013: "Gasland"

Regie: Josh Fox

USA, 2010, 104 min, DF

 Nach dem Film gibt es die Möglichkeit mit Dietmar Goetz, von der Bürgerinitiative „Frackingfreies Hamburg“ über Entwicklungen in Deutschland zu diskutieren.

Im Mai 2008 wurden Josh Fox schriftlich 100.000$ angeboten. Diese Summe wollte ihm eine Firma bezahlen, um sein Land zu leasen und dort mit einer international als Hydraulic Fracturing bekannten Methode Gasvorkommen zu erschließen.

Daraufhin informierte er sich in vier Bundesstaaten (Pennsylvania, New York, Ohio und West Virginia) darüber, welche Folgen es für ihn haben könnte, dieses Angebot zu akzeptieren. Im Verlauf dieser Reise wurde er in Wohnungen eingeladen, in denen die dort lebenden Familien ihr Leitungswasser anzünden konnten.

10. September 2013: "Der große Ausverkauf" "

Regie: Florian Opitz

Deutschland, 2007, 94 min, OmU

 

Ein britischer Lokführer, eine philippinische Mutter, ein südafrikanischer Aktivist und die Bürger einer bolivianischen Stadt: Sie kämpfen bereits gegen das, was uns alle erwartet: den GROSSEN AUSVERKAUF. In vier ineinander verwobenen Erzählsträngen bringt der Film dem Zuschauer das abstrakte und umstrittene Phänomen „Privatisierung“ über einfühlsame Porträts von Menschen aus verschiedenen Kontinenten nahe, die von den oft inhumanen und fehlgeleiteten Versuchen, das Wirtschaftswachstum zu steigern, unmittelbar betroffen sind. Menschen, die sich auf ihre ganz persönliche Art und Weise dagegen zur Wehr setzen.

Es ist ein (sehr guter) Film über die Privatisierung von öffentlichen Dienstleistungen. Unter anderem wird über die Privatisierung von Wasser in Bolivien, von Strom in Südafrika und der Eisenbahn in England berichtet. Der Film passt thematisch sehr gut zum Volksentscheid am 22.9 :Zur Rückführung der Energienetze in öffentliche Hand.
 
zum Film: dergrosseausverkauf
 

NEUIGKEITEN

20.10. - Attac-Herbstratschlag mehr

24.06. - Pressemitteilung Attac Deutschland Frankfurt am Main, 24. Juni 2016 * Brexit: Die EU-Eliten sind verantwortlich * Grundlegender Wandel zu demokratischem und sozialem Europa nötig / Rechte Hetze darf nicht über Kritik an EU-Politik hinwegtäuschen mehr

07.01. - attac-Hamburg: AG-Neugründung: Frieden und Energie mehr

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Neuentreff von Attac Hamburg mehr

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Monatliches Plenum Attac Hamburg mehr