AG Palaestina
Arbeitgruppe Palestina
Infostände und Veranstaltungen
Treffen bitte erfragen
Infos: agpalaestina@gmx.de
http://www.kopi-endederbesatzung.de/
Aktuelle Informationen sind dort zu lesen.
24.06 19:00 bis 22:00 - Die aktuelle Entwicklung in Palästina und die Perspektive - Mit Salah Abdel Shafi - Generaldelegierter Palästinas
Ort: Hamburg, Curio-Haus, Rothenbaumchaussee 15
Organisator: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft, Palästinensische Gemeinde in Hamburg, AG Palästina von Attac Hamburg
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Unsere Ziele
Wir setzen uns für die Einhaltung der Menschenrechte und für einen gerechten und dauerhaften Frieden in Palästina und Israel auf der Basis des internationalen Rechts ein. Damit reihen wir uns in die weltweite Bewegung gegen die neoliberale Globalisierung ein, die für das Recht auf Selbstbestimmung und gegen wirtschaftliche, politische und militärische Unterdrückung kämpft.
Die Kernpunkte eines dauerhaften und gerechten Friedens in Palästina und Israel sind:
1. die sofortige Beendigung der Besatzung der palästinensischen Gebiete - Westbank, Gaza und Ostjerusalem – und die Anerkennung der Grenzen vom 4. Juni 1967;
2. die vollständige Räumung aller israelischen Siedlungen in allen be-setzten Gebieten;
3. die Anerkennung von Israels Anteil an der Schaffung des Problems der palästinensischen Flüchtlinge und das prinzipielle Rückkehrrecht der Flüchtlinge;
4. Unterstützung des Rechts von Israelis und Palästinensern auf lebens-fähige Staaten mit international garantierten Grenzen;
Wir sind jeden Tag entsetzt, wie der Staat Israel die Verfolgung und Unterdrückung der Palästinenser weiter verschärft und wie die mehrfache Verurteilung seiner Politik durch die UNO-Institutionen folgenlos bleibt.
Wir wollen dazu beitragen, Druck auf die Institutionen (Regierungen, UN) auszuĂĽben, um die Umsetzung der entsprechenden internationalen Resolutionen und Konventionen zu garantieren.
Wir wollen dazu beitragen, dass ein direkter Dialog zwischen den Menschen in Israel und Palästina gefördert wird. Dafür unterstützen wir die Menschen in Palästina und Israel, die sich dort für diese Ziele einsetzen.
Wir suchen die Zusammenarbeit mit anderen Menschen in Hamburg und anderswo, die ebenfalls diese Ziele vertreten.
Unsere Tätigkeiten
Ă–ffentlichkeitsarbeit:
Infostände / Teilnahme an Demonstrationen / Unterschriftensammlungen / Veranstaltungen (mit Friedensaktivisten aus Israel und Palästina) / Work-shops / Ausstellung / Veröffentlichungen
Teilnahme an Aktionen, insb.:
- gegen den Mauerbau und zur UnterstĂĽtzung des Widerstands dagegen
(z.B. in Bil´in);
- gegen die Blockade von Gaza;
- zur Unterstützung der palästinensischen Gefangenen;
- zur UnterstĂĽtzung der israelischen Kriegsdienstverweigerer (Refusniks) und des International Solidarity Movement;
- zur Stärkung der humanitären Hilfe;
- gegen die Waffenexporte nach Israel und gegen die Importe von Waren aus den illegalen israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten;
- fĂĽr die Aussetzung des Assoziationsabkommens zwischen der EU und Israel, und zwar solange, wie Israel die Menschenrechte nicht respektiert.
21.1.11 Veranstaltung zum Westjordanland
GrĂĽnes Licht fĂĽr Landraub?
Vortrag mit Dawoud Hamoudeh, Stop the Wall
• Was hat Israel mit dem Westjordanland vor?
• Palästinensische Gegenstrategien
Im von Israel besetzten Westjordanland trennt eine Mauer Bauern von ihren Feldern, Kinder von ihren Schulen, Menschen von ihren Arbeitsplätzen.
Gegen diese Sperranlage, die gegen internationales Recht verstößt, protestieren Palästinenserinnen und Palästinenser zusammen mit Israelis und internationalen Freiwilligen.
Der friedliche Widerstand gegen die israelische Besatzung nimmt zu, seine gewaltsame Niederschlagung ebenfalls.
Demonstranten werden verfolgt, verhaftet und mĂĽssen um ihr Leben fĂĽrchten.
Vortrag in englischer Sprache mit anschlieĂźender Diskussion. Es wird ĂĽbersetzt.
Freitag, 21. Januar 2011, 18.00 Uhr
Curio Haus (Hinterhaus), Rothenbaumchaussee 15, 20148 Hamburg
Veranstalter: ATTAC Hamburg AG Palästina * Deutsch-Palästinensischer Frauenverein e.V., Regionalgruppe Hamburg * Palästina Arbeitskreis * Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung e.V.
NAHOST: Friedensverhandlungen und Kriegsgefahr
Montag, den 29. November 2010, 19.30 Uhr
NAHOST: Friedensverhandlungen und Kriegsgefahr
Referent: Clemens Ronnefeldt
Curio-Haus â—Ź Rothenbaumchaussee 15 â—Ź Hinterhaus
Gemeinsame Informations- und Diskussionsveranstaltung
der Ag Palästina von Attac Hamburg und
vom Hamburger Forum für Völkerverständigung und weltweite Abrüstung
http://www.palaestina-heute.de/Veranstaltungen/2010/November_2010/1129_Hamburg/1129_hamburg.html
Seit dem israelischen Krieg gegen Gaza und der Bildung der nationalistischen Regierung in Israel, die nicht einmal bereit ist, für die Dauer von Verhandlungen den Siedlungsbau in den palästinensischen Gebieten einzustellen, ist der Nahostkonflikt weiter denn je von einer Lösung entfernt, und die Friedensbewegung fragt sich:
● Haben die israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen überhaupt noch eine Chance?
● Wie ist die Kriegsgefahr in Nahost einzuschätzen?
● Welche Lösungsansätze gibt es für die Konflikte in Nahost und welche Chancen haben sie?
â—Ź Welchen Einfluss nimmt die deutsche AuĂźen- und Entwicklungspolitik in der Region?
Clemens Ronnefeldt hat Theologie studiert und ist seit Jahren in der Friedensbewegung aktiv, seit 1992 als Referent für Friedensfragen beim deutschen Zweig des internationalen Versöhnungsbundes. Publizistisch hervorgetreten ist er als Autor des Buches Die Neue Nato, Irak und Jugoslawien sowie zahlreicher Artikel zu den Themen Irak, Iran, Israel / Palästina und über die Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien. 2002, 2006 und 2008 nahm er an Friedensdelegationen nach Israel und in die palästinensischen Gebiete teil. 2004 war er in Syrien und im Libanon, 2005 im Iran und 2009 erneut im Libanon. In seinem Beitrag wird Clemens Ronnefeldt versuchen, die politischen Hintergründe der verschiedenen Konflikte im Nahen und Mittleren Osten – von der Türkei bis Ägypten und von Israel / Palästina über Syrien, Irak, Iran bis Afghanistan und Pakistan – ebenso zu beleuchten wie den Einfluss, der Großmächte und Deutschlands in der Region. Vor diesem Hintergrund wird er sein Plädoyer für eine Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten begründen.




