Hamburg

Lesetage selbermachen: 6.-15.4.2011

Alle Jahre wieder - Vattenfall, einer der größten energieproduzierenden Monopolkonzerne und einer von Deutschlands größten Umweltverschmutzern, startet wieder eine seiner Greenwashing-Aktionen-seine Lesetage.

In diesem Jahr hat sich ein breit aufgestelltes Bündnis gegründet und organisiert eigene und alternative Lesetage. Ohne Vattenfall:

Lesetage selber machen

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Lesetage selber machen - Vattenfall Tschüß sagen


Unsere AG Ökologie und Globalisierung beteiligt sich mit zwei Veranstaltung an den "Lesetagen selber machen":

 

  • Kudret Mike, Eike Christian Imping und Thorsten Lucas

     lesen Gedichte und Romanauszüge

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hier das Video vom 7.April

  • Robert Jarowoy liest aus seinem Krimi:

"Mord im Bismarkbad"

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Pressemitteilung Attac Deutschland Frankfurt am Main, 1. April 2011

Pressemitteilung
Attac Deutschland
Frankfurt am Main, 1. April 2011


* Keine Entschädigung für Atomkonzerne!
* Koalition muss rechtliche Grundlagen für sofortigen Ausstieg schaffen

Angesichts der Klage von RWE gegen die Abschaltung des Atomreaktors
Biblis A hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac die
Bundesregierung aufgefordert, unverzüglich die rechtlichen Grundlagen
für einen sofortigen und endgültigen Atomausstieg zu schaffen. Den
Stromkonzernen dürfe keine juristische Handhabe gegen die Stilllegung
von Atomkraftwerken geboten werden; Entschädigungsansprüche seien
auszuschließen. "Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ist für den
sofortigen Ausstieg aus der lebensfeindlichen Technologie Atomkraft.
Deshalb fordern wir ein Gesetz, das diesem demokratischen Willen
entspricht", sagte Roman Denter von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe
Energie, Klima, Umwelt (EKU). Die Politik müsse die Wirtschaft
kontrollieren, nicht umgekehrt. Konzernen dürfe nicht die Macht
gegeben werden, eine ganze Gesellschaft zu erpressen.

Attac betonte, die Frage einer Entschädigung der Atomkonzerne stelle
sich nicht – im Gegenteil, die Atombranche habe ihre enormen Profite auf
Kosten der Allgemeinheit erzielt. 204 Milliarden Euro an Subventionen
sind laut einer Greenpeace-Studie seit 1950 an die Atomwirtschaft
geflossen. Pro (abgeschriebenem) AKW und Tag rechnen Experten mit einer
Million Euro Gewinn für die Betreiber. Dazu kommt, dass
AKW-Betreiber auch hier zu Lande wie in Japan quasi von der
Versicherungspflicht bei Unfällen befreit sind. Wenn, dann müssten die
Entschädigungszahlungen in die entgegensetzte Richtung – von den
Atomkonzernen an die Bürgerinnen und Bürger – gehen, folgerte Attac.

"Die Bundesregierung weiß, dass ihr scheinbar entschlossenes Vorgehen
gegenüber den Atomkonzernen folgenlos bleiben wird, wenn sie nicht die
rechtlichen Voraussetzungen für den Ausstieg konsequent schafft", sagte
Jutta Sundermann von bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. "Jetzt kann
sie beweisen, dass es ihr um mehr geht, als Zeit zu schinden, bis die
Katastrophe in Japan im Bewusstsein der Bevölkerung wieder in den
Hintergrund rückt."



Im Internet:

*Attac-Erklärung "Die atomare Renditejagd muss gestoppt werden: Ausstieg
jetzt!":
http://kurzlink.de/Ausstieg_jetzt

* Attac-Seite zu Anti-Atom-Aktivitäten:
www.attac.de/anti-atom

* Greenpeace-Studie zu Atom-Subventionen:
http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/atomstrom_kostet_bundesbuerger_304_milliarden_euro_staatliche_foerderung/



Für Rückfragen und Interviews:

* Roman Denter, Attac-AG Energie, Klima, Umwelt, Tel. (0163) 3613 404
* Jutta Sundermann, Attac-Koordinierungskreis, Tel. (0175) 8666 769

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Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
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Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069/900 281-42; 0179/514 60 79
Mail: presse@attac.de, Fax: 069/900 281-99
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Alle Jahre wieder: Vattenfalls Greenwashing-Aktionen. Das können wir besser: LESETAGE SELBERMACHEN - VATTENFALL TSCHÜß SAGEN / 6. - 15. April 2011

 

Alle Jahre wieder - Vattenfall, einer der größten energieproduzierenden Monopolkonzerne und einer von Deutschlands größten Umweltverschmutzern, startet wieder eine seiner Greenwashing-Aktionen. Damit wird versucht sich von dem Umweltschmutz reinzuwaschen und sich als guter Sponsor der Hansestadt und sauberen Energieunternehmer hin- bzw. darzustellen.

Auf Initiative der MoorburgtrassenIni hat sich in diesem Jahr ein breit aufgestelltes Bündnis aus Umweltgruppen und Autoren gegründet und organisiert eigene und alternative Lesetage. Ohne Vattenfall.

Damit protestieren wir gegen die Atom- und Klimapolitik des Großkonzerns. Eines Konzerns, der das marode Atomkraftwerk Krümmel wieder an das Netz bringen will, der das Kohlekraftwerk in Moorburg baut, das nach Fertigstellung jährlich 9 Millionen Tonnen COin unsere Umwelt entlassen wird. Der Monopolkonzern Vattenfall ist dreckig und Deutschlands klimaschädlichster Stromanbieter (Greenpeacestudie).

Das zu vertuschen ist das Ziel der zahlreichen Werbeaktionen, mit denen sich Vattenfall sauber und grün waschen will. (=Greenwashing)

Kultur ist wichtig, Literatur wertvoll. Und Lesetage machen Spaß. Aber das geht auch ohne Vattenfall. Also:

Lesetage selber machen - Vattenfall Tschüß sagen

Unsere AG Ökologie und Globalisierung beteiligt sich mit einer Veranstaltung an den "Lesetagen selber machen"

Robert Jarowoy liest aus seinem Krimi:

"Mord im Bismarkbad"

(mit Einleitung, wie es zu dem Buch kam und kurze Vorgeschichte zum 
 "Bissi")am 13.April um 19.30 Uhr im Centro Sociale,Sternstraße 2

hier gehts zum Veranstaltungshinweis

 

 Links:

ein weiteres Beispiel Vattenfalls Greenwashing: report- Beitrag

TAZ--Artikel vom 2.3.2011

 

Neuigkeiten

18.05.

Samstag 19.5. ab 12 Uhr: Demonstration in Frankfurt http://www.european-resistance.org/actiondays/demobild Das Verbot der Demonstration wurde aufgehoben! Die Klage der Stadt wurde in Kassel abgewiesen.  Die TeilnehmerInnen sammeln sich bis 12.00 Uhr auf dem Baseler Platz  16.30h Abschlusskundgebung - Taunusanlage/Taunustor/Neckarstraße  (Anhang: Weitere aktuelle Entwicklungen, Lohnende Links zur Berichterstattung, Videos, etc, wird weiterhin aktualisiert)

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18.05. Frankfurt Blockupy: Polizei setzt Demonstrationsfreiheit in Frankfurt außer Kraft (Pressemitteilung des Ermittlungsausschuss Frankfurt, 17.05.2012)
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14.05. Keine Zukunft für Nazis - Jugendbündnis - Aktionen gegen den "Tag der deutschen Zukunft" der NPD am 2.6.
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