Hamburg

Stromwechsel - leicht gemacht

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29.12.2010: Stromwechsel in Hamburg

Wie aktuell in den Medien zu lesen, zu hören und zu sehen ist, wird allerorts zum Anbieterwechsel für Strom aufgerufen.

Dem können wir uns soweit nur anschließen.

Aber:

Es kann nicht nur darum gehen, Geld zu sparen und den billigsten Anbieter zu finden, es muss im Sinne einer ökologischen Entscheidung auch darum gehen, dem Klimawandel und der Atomlobby individuell etwas entgegenzusetzen.

Es muss auch darum gehen, zu einem Stromanbieter zu wechseln, der weder dreckigen Kohle- noch Atomstrom produziert oder unterstützt.

Ein weiteres wichtiges Kriterium für einen Ökostromanbieter ist die Unterstützung der Energiewende durch den Bau neuer regenerativer Kraftwerke.

Also hin zum Öko-Strom und weg vor allen Dingen von Vattenfall.

Beginnen wir also das neue Jahr nicht nur mit guten Vorsätzen, beginnen wir das Jahr mit einer Absage an die Energiemonopole mit ihrem Kohle und Atomstrom.

weiterlesen auch hier: Atomausstieg selber machen

 

Pressemitteilung von "ausgestrahlt": Kampagne "Tschüss Vattenfall!"

Kampagne "Tschüss Vattenfall!"
Pressemitteilung
Hamburg, 13. Dezember 2010


  * Wer das AKW Krümmel einschaltet, verliert Stromkunden
  * Kampagne "Tschüss Vattenfall!" in Hamburg gestartet

Hamburgerinnen und Hamburger haben am heutigen Montag vor dem Hamburger
Rathaus dem größten Stromversorger Hamburgs, dem Atomkonzern Vattenfall,
lauststark "Tschüss" gesagt. Die Aktivisten hielten Sprechblasen mit der
Aufschrift "Tschüss Vattenfall!" hoch und bildeten diesen Schriftzug aus
großen Buchstaben. Anschließend verteilten sie in der Innenstadt an
Passanten Stromwechselverträge.

"Vattenfall will das Pannen-AKW Krümmel wieder einschalten, deshalb sagen
wir Tschüss zu Vattenfall und wechseln unseren Stromversorger", erklärte
Kathrin Petz von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt, die die
Kampagne organisiert. "Wer noch Atomstrom von Vattenfall bezieht, kann
wegen der Preiserhöhung bis Donnerstag sein Sonderkündigungsrecht geltend
machen und ab dem 1. Januar stattdessen Ökostrom beziehen."

Die Kampagne "Tschüss Vattenfall!" soll auch nach diesem Termin weiter
gehen. Sie hat das Ziel, die von Vattenfall für das Frühjahr 2011
angekündigte Wiederinbetriebnahme des AKW Krümmel zu verhindern. Der
Uraltmeiler Krümmel zählt zu den störanfälligsten der Republik und stand
seit einem Brand und mehreren Notabschaltungen im Sommer 2007 still. Unter
www.tschuess-vattenfall.de werden Tipps zum Stromwechsel und Informationen
über das AKW Krümmel gegeben. Dort kann Aktionsmaterial bestellt werden,
das bald auch in vielen Läden und Cafés ausliegen soll.

"Es liegt in der Hand von uns Hamburgerinnen und Hamburgern, die
Wiederinbetriebnahme von Krümmel zu verhindern: Mit einem
Stromanbieter-Wechsel, weg von Vattenfall", sagte Kathrin Petz. "In den
nächsten Wochen werden wir mit Großplakaten, Kinospots und Aktionen die
Hamburgerinnen und Hamburger auffordern, die Verantwortung selbst in die
Hand zu nehmen und Vattenfall zu zeigen, dass sie keinen
Hochrisiko-Reaktor vor ihrer Haustür dulden. Und auch nirgendwo anders."

Die Kampagne "Tschüss Vattenfall!" war das erste Mal im Jahr 2007
angelaufen. Damals hatte Vattenfall in Hamburg mehr als 100.000 Kunden
verloren.

Weitere Informationen: www.tschuess-vattenfall.de

Fotos zur heutigen Aktion in Druckqualität:
http://www.tschuess-vattenfall.de/?id=806

Für Rückfragen:
Kathrin Petz, Telefon 040-25313913, kathrin.petz@ausgestrahlt.de
Nora Lohmeyer, Telefon 040-25313913, nora.lohmeyer@ausgestrahlt.de

 

Stromwechsel - leicht gemacht

"Danke, Vattenfall" (und danke der Graphikerin))

 

 

Kaum was ist einfacher als das, aussteigen aus dem Atomstrom, weg von der Kohle, hin zum ÖKO-Strom und damit zu den erneuerbaren Energien.

Solange den Konzernen die Kunden treu bleiben, solange haben sie keinen Grund ihre Geschäftspolitik zu verändern und setzen ungebremmst ihre Gewinnmaximierung mit Hilfe des Atom- und Kohlestroms fort.

 

 

Also: am besten wechseln zu einem ÖKO-Strom-Anbieter. Es ist ganz einfach, Antrag ausfüllen, wegschicken, fertig. Oder jetzt auch häufig online möglich.

Der neue Stromanbieter kümmert sich um die Kündigung des alten.

Es werden  die Anbieter

empfohlen.

Mehr Informationen gibt es bei Atomausstieg selbermachen

Einen   ÖKO-Strom-Rechner bietet Robin Wood an.

 

Neuigkeiten

18.05.

Samstag 19.5. ab 12 Uhr: Demonstration in Frankfurt http://www.european-resistance.org/actiondays/demobild Das Verbot der Demonstration wurde aufgehoben! Die Klage der Stadt wurde in Kassel abgewiesen.  Die TeilnehmerInnen sammeln sich bis 12.00 Uhr auf dem Baseler Platz  16.30h Abschlusskundgebung - Taunusanlage/Taunustor/Neckarstraße  (Anhang: Weitere aktuelle Entwicklungen, Lohnende Links zur Berichterstattung, Videos, etc, wird weiterhin aktualisiert)

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18.05. Frankfurt Blockupy: Polizei setzt Demonstrationsfreiheit in Frankfurt außer Kraft (Pressemitteilung des Ermittlungsausschuss Frankfurt, 17.05.2012)
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14.05. Keine Zukunft für Nazis - Jugendbündnis - Aktionen gegen den "Tag der deutschen Zukunft" der NPD am 2.6.
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