Hamburg

28. Mai 2011: Unglaublich: 160 Tausend Menschen fordern die sofortige Abschaltung aller Atomkraftwerke!

Es ist kaum zu glauben: Die Proteste gegen die Atompolitik flauen nicht ab. Stattdessen gehen immer mehr Menschen auf die Straßen und fordern die sofortige Abschaltung der Aromkraftwerke. In 21 Städten haben am 28. Mai bundesweit 160 000 Menschen gegen die Atompolitik der Bundesrepublik demonstriert. In Hamburg waren es allein 20.000 AtomkraftgegnerInnen. Was für ein Erfolg! An dieser öffentlichen Meinung kann die bundesdeutsche Politik nicht einfach vorbei.

Attac fordert den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie ohne Entschädigung der AKW-Betreiber und eine Aufteilung der Stromkonzerne in demokratisch kontrollierbare Einheiten. Das Netzwerk kämpft für eine atomstromfreie und klimagerechte Welt auf der Basis erneuerbarer Energien ohne Kohle- und Atomkraftwerke und setzt sich für einen sozial gerechten, ökologischen Umbau der Wirtschaft ein.

Das bedeutet für uns für Hamburg:

AKW-Krümmel endgültig abschalten!

AKW-Brunsbüttel endgültig abschalten!

Neubau Kohlekraftwerk Moorburg stoppen!

Vattenfall enteignen!

Attac-Hamburg war auf der Demo mit einem eigenen Wagen vertreten. Die AG Ökologie und Globalierung hat eigene T-Shirts gedruckt (die auch erworben werden können),  und jede Menge Flyer verteilt.

Im Juni beteiligen wir uns an dem Volkbegehren: Unser Hamburg-Unser Netz.

Dazu veranstalten wir am 8. Juni um 19.00 Uhr im Centro Sociale eine Veranstaltung, die sich mit der Atompolitik, Vattenfalls Energiepolitik, und den Attac-Forderungen nach einem entschädigungslosen Ausstieg aus der Abhängigkeit der Energiemonopole beschäftigen.

unsere Fotos von der Demo: hier

attac-Deutschland: hier

graswurzel tv: das Video zur Demo

ab 11. Juni: Block Brockdorf

25.April 2011: Über 120 000 Menschen auf den bundesweiten Demonstrationen vor 12 Atom-Standorten

Und wieder ein großer Erfolg der Anti-Atom-Bewegung. Insgesamt protestierten über 120 000 Menschen und forderten den sofortigen Atomausstieg.

An zwölf AKWs, Atomfabriken und Atommülllagern machten die Menschen klar, dass sie die überall im Land lauernde Gefahr nicht länger hinnehmen wollen und forderten: AKWs abschalten!

In Krümmel demonstrierten 17.000, in Brunsbüttel: 6.000 Menschen. (Quelle: Robin Wood)

Z.B. Krümmel: bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich die Menschen vor dem Atomkraftwerk. Sie reisten mit organisierten Bussen, viele mit Fahrraddemonstrationen aus Lüneburg und Bergedorf, oder individuell an. Der Hamburger Gewerkschaftschor begann mit einem musikalischen Programm. Die anschließend wirklich guten und aufeinander abgestimmten Redebeiträge alle aufzuzählen, würde hier leider den Rahmen sprengen.

Zum Beispiel sprach Dr. Sebastian Pflugbeil (IPPNW und Gesellschaft für Strahlenschutz) zu Zwischenlagerung der Brennelemente und Folgen von Tschernobyl.

Jurij Wazkel (Ukrainischer Liquidator, der vor 25 Jahren in Tschernobyl eingesetzt war) berichtete über die damalige Arbeit und die Arbeitsbedingungen. Von damals 700 eingesetzten Kollegen leben heute noch 200.

Michi Kitazawa-Engel (gebürtige Japanerin aus Tokio) sprach über die aktuelle Situation ihrer Landsleute.

Um 14.00 Uhr zog die Demonstration als Mahnzug mit einem Meer aus gelben Atomkraft-Nein Danke - Fahnen zum Menzer-Werft-Platz unter dem Motto: "Einfach Vielfalt leben“, mit vielen Informationsständen und Angeboten für das leibliche Wohl.

Alles eine rundum hervorragende Demonstationsveranstaltung mit einem guten Programm und einem gelungenen Ausklang. Vielen Dank an die Organisatoren aus Bergedorf, Schleswig Holstein und Niedersachsen.

Mit diesem weiteren herausragenden Erfolg endet unser Protest aber noch lange nicht, wir machen weiter. Wir werden nicht nachlassen, bis das letzte AKW in der Bundesrepublik abgeschaltet ist.

Fotos aus Krümmel (fotografiert von attac-Bergedorf)

mehr Infos bei attac-Atomkraft abschalten!, ausgestrahlt und robin wood

Die nächste Groß-Demonstration in Hamburg findet statt am 28. Mai.

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Presse:

Abendblatt, Zeit online, ndr, mopo, spiegel online, Pressemappe Polizeidirektion Ratzeburg, Bergedorfer Zeitung

Ostermontag: 25 Jahre Tschernobyl: AKWs endlich abschalten!

Am 26. April jährt sich die Katastrophe von Tschernobyl zum 25. Mal. Und dass es sich nicht um reinen Geschichtsunterricht handelt, lehrt uns die Katastrophe in Japan, besonders die der Schrottreaktoren des AKW Fukushima.

Durch das Erdbeben und dem Tsunami am 11. März 2011 fiel die elektrische Energieversorgung des Kraftwerks aus, so dass die Reaktorkerne und gelagerten Brennstäbe mangelhaft gekühlt wurden. Dies führte zu einer Unfallserie, bei der die Reaktorblöcke 1 bis 4 zerstört wurden. 

Die Atom-Katastrophe in Fukushima wurde inzwischen in der Bewertungsskala der Internationalen Atomenergiebehörde auf die höchste Einstufung, die Stufe 7 angehoben. Damit wird nun endlich eingeräumt, dass die Katastrophe sich mindestens in einem Ausmaß bewegt wie das Unglück in Tschernobyl 1986, es könnte sich sogar als noch weitaus schlimmer erweisen.

Umso wichtiger ist es, dass wir zusammenstehen und nicht nachlassen, den endgültigen Ausstieg aus der Atomenergie zu fordern. Die nächste große Aktion:

Bundesweite Demonstrationen gegen Atomenergie am Ostermontag, den 25. April. Zeitgleich werden an neun Reaktor-Standorten und drei weiteren Atom-Standorten große Aktionen stattfinden.

Für Hamburg heißt das:

am AKW Krümmel      und hier Tipps zur Anreise und hier auch

am AKW Brunsbüttel  und hier Tipps zur Anreise

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attac - Atomkraft? Nein Danke! : hier

Die atomare Renditejagd muss gestoppt werden!                   Erklärung des Rats und des Koordinierungskreises von Attac, verabschiedet am 19. März 2011  hier

Pressemitteilung Attac Deutschland Frankfurt am Main, 1. April 2011

Pressemitteilung
Attac Deutschland
Frankfurt am Main, 1. April 2011


* Keine Entschädigung für Atomkonzerne!
* Koalition muss rechtliche Grundlagen für sofortigen Ausstieg schaffen

Angesichts der Klage von RWE gegen die Abschaltung des Atomreaktors
Biblis A hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac die
Bundesregierung aufgefordert, unverzüglich die rechtlichen Grundlagen
für einen sofortigen und endgültigen Atomausstieg zu schaffen. Den
Stromkonzernen dürfe keine juristische Handhabe gegen die Stilllegung
von Atomkraftwerken geboten werden; Entschädigungsansprüche seien
auszuschließen. "Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung ist für den
sofortigen Ausstieg aus der lebensfeindlichen Technologie Atomkraft.
Deshalb fordern wir ein Gesetz, das diesem demokratischen Willen
entspricht", sagte Roman Denter von der bundesweiten Attac-Arbeitsgruppe
Energie, Klima, Umwelt (EKU). Die Politik müsse die Wirtschaft
kontrollieren, nicht umgekehrt. Konzernen dürfe nicht die Macht
gegeben werden, eine ganze Gesellschaft zu erpressen.

Attac betonte, die Frage einer Entschädigung der Atomkonzerne stelle
sich nicht – im Gegenteil, die Atombranche habe ihre enormen Profite auf
Kosten der Allgemeinheit erzielt. 204 Milliarden Euro an Subventionen
sind laut einer Greenpeace-Studie seit 1950 an die Atomwirtschaft
geflossen. Pro (abgeschriebenem) AKW und Tag rechnen Experten mit einer
Million Euro Gewinn für die Betreiber. Dazu kommt, dass
AKW-Betreiber auch hier zu Lande wie in Japan quasi von der
Versicherungspflicht bei Unfällen befreit sind. Wenn, dann müssten die
Entschädigungszahlungen in die entgegensetzte Richtung – von den
Atomkonzernen an die Bürgerinnen und Bürger – gehen, folgerte Attac.

"Die Bundesregierung weiß, dass ihr scheinbar entschlossenes Vorgehen
gegenüber den Atomkonzernen folgenlos bleiben wird, wenn sie nicht die
rechtlichen Voraussetzungen für den Ausstieg konsequent schafft", sagte
Jutta Sundermann von bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. "Jetzt kann
sie beweisen, dass es ihr um mehr geht, als Zeit zu schinden, bis die
Katastrophe in Japan im Bewusstsein der Bevölkerung wieder in den
Hintergrund rückt."



Im Internet:

*Attac-Erklärung "Die atomare Renditejagd muss gestoppt werden: Ausstieg
jetzt!":
http://kurzlink.de/Ausstieg_jetzt

* Attac-Seite zu Anti-Atom-Aktivitäten:
www.attac.de/anti-atom

* Greenpeace-Studie zu Atom-Subventionen:
http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/presseerklaerungen/artikel/atomstrom_kostet_bundesbuerger_304_milliarden_euro_staatliche_foerderung/



Für Rückfragen und Interviews:

* Roman Denter, Attac-AG Energie, Klima, Umwelt, Tel. (0163) 3613 404
* Jutta Sundermann, Attac-Koordinierungskreis, Tel. (0175) 8666 769

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Frauke Distelrath
Pressesprecherin Attac Deutschland
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Post: Münchener Str. 48, 60329 Frankfurt/M
Tel.: 069/900 281-42; 0179/514 60 79
Mail: presse@attac.de, Fax: 069/900 281-99
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12.4.2011: Das Ende der Vertuschung

Es ist soweit, die Vertuschung hat ein Ende. Die Atom-Katastrophe in Fukushima wurde in der Bewertungsskala der Internationalen Atomenergiebehörde auf die höchste Einstufung, die Stufe 7 angehoben. Damit wird nun endlich eingeräumt, dass die Katastrophe sich mindestens in einem Ausmaß bewegt wie das Unglück in Tschernobyl 1986, es könnte sich sogar als noch weitaus schlimmer erweisen.

Tagesschau

attac: Atomkraft nein danke

Die Anti-Atom-Proteste gehen weiter

Die Situation um die Reaktoren-Kathastrophe in Japan spitzt sich immer weiter zu. Die Kernschmelze ist jetzt nicht mehr zu vertuschen. Die Strahlungen sind jetzt auch 40 km von Fukushima entfernt dramatisch erhöht. Das Meer ist verstrahlt. Das Land wird für Jahrzehnte vermutlich unbewohnbar bleiben. Die Auswirkungen für die Menschen werden ihnen unglaublich viel Leid bringen.

Lasst uns weiter zusammen stehen und weiter dafür kämpfen, dass dieser Atom-Wahnsinn endlich ein Ende nimmt:

Die nächsten Termine:

Montag, 4. April, 18.00 Uhr:

Mahnwache vor Vattenfall

Montag, 11,April, 18.00 Uhr:

Mahnwache vor Vattenfall

 

Ostermontag, 25. April:

Bundesweite Großveranstaltungen vor allen Atomkraftwerken in der Bundesrepublik, auch vor Brunsbüttel und Krümmel.

26.3.2011 - Eine Viertelmillion Menschen auf den Demos fordert: „Alle AKWs abschalten, Frau Merkel!“

Heute haben die bisher größten Anti-Atom-Proteste in der Geschichte Deutschlands stattgefunden. Die Antwort der Bundesregierung muss jetzt das Abschalten der Atomkraftwerke sein!

In Berlin, Hamburg, Köln und München haben heute rund 250.000 Menschen für einen sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie demonstriert. Allein in der Hauptstadt versammelten sich 120.000 DemonstrantInnen im Zentrum und forderten Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, den Atomausstieg nicht auf die lange Bank zu schieben. In Köln gingen 40.000 Menschen auf die Straße, in München waren es 40.000 und in Hamburg schlossen sich 50.000 Menschen den Protesten an.

weiter

Hamburger Demofotos, erstellt von attac-Bergedorf

Video 1. Teil

 Reden auf der Demo: Attac und Initiative Moorbugtrasse stoppen

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13.3.2011: Aufruf der AG Energie-Klima-Umwelt (bundesweite AG)

               Montag Bundesweit Mahnwachen für den Atomausstieg


                        Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!

Für morgen, Montag, den 14 März, ruft die Anti-Atom-Initiative ausgestrahlt dazu auf, in vielen Orten Deutschlands Mahnwachen
anlässlich der schweren Atomunglücke in Japan zu organisieren. Auch
Attac lädt dazu ein, um gemeinsam mit der Anti-Atom-Bewegung und ganz vielen Menschen jetzt endlich die sofortige Stilllegung aller
Atomkraftwerke einzufordern.

Zwischen 18:00 und 18:30 sollen an zentralen Plätzen Kundgebungen
angemeldet werden. Auf dieser Karte findet ihr die Orte, wo überall
schon Mahnwachen angemeldet sind:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html#c6950

(in Hamburg:

Tschüß Vattenfall: Mönckebergstraße / Vattenfall-Zentrale )

 

Wenn in eurer Stadt oder eurem Dorf noch keine Versammlung vorbereitet wird, nehmt es gerne selbst in die Hand. Und teilt eure Mahnwache bitte auch ausgestrahlt mit: mahnwache(at)ausgestrahlt.de

Weitere Informationen zu den Mahnwachen findet ihr auf der Website von ausgestrahlt:
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/fukushima.html

Und auf der Attac-Startseite findet ihr außerdem eine Erklärung von
Attac Deutschland zu den erschreckenden Ereignissen in Japan:
http://www.attac.de/

Lasst uns gemeinsam überall zusammenkommen, um unsere Solidarität mit den Menschen in Japan auszudrücken und für den überfälligen Atomausstieg zu streiten.


Eure Attac-AG
Energie, Klima, Umwelt (EKU)

 

12.3.11: Katastrophe in Japan

Mit Entsetzen und großer Betroffenheit verfolgen wir die Vorgänge um die Erdbebenkatastrophe in Japan, besonders die Katastrophe um die Atomkraftwerke.

die Explosion

Da sich die Meldungen überschlagen, informiert euch bitte über den aktuellen Stand auf den Seiten der Medien, Beispiele für Links siehe unten.

Jetzt bleibt es besonders wichtig, im Kampf gegen die Atomkraftwerke zusammenzustehen und nicht nachzulassen.

 

Folgende  Aktionen aus diesem besonderen Anlass sind uns aktuell bekannt:

Montag, 3. April 18 Uhr: Bundesweit Mahnwachen für den Atomausstieg

Fukushima ist überall - Atomausstieg jetzt!

der Aufruf der EKU-AG / Attac zu den Mahnwachen hier

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Videos zu den bisherigen Aktionen in Hamburg seit dem 11.3.2011:

die erste  Explosion (12.März)

Die Demo am 12. März (Samstag) hier (Feldstraße-Vattenfall)

Die Demo vom 13. März (Sonntag) hier (Feldstraße-Vattenfall)

Mahnwache vom 14. März (Montag) (vor Vattenfall)

Demo am 19. März (Samstag) (Vattenfall-Rathausmarkt)

19. März: Gelbe Säcke Flashmob vor Vattenfall Hamburg

Mahnwache am 21. März (Montag) (vor Vattenfall)

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Links zur Info:

Greenpeace

Bund-Lifeticker

Tagesschau + Hintergrund

Tagesschau Nachrichtenticker

Phoenix

heute.de nachrichten

Spiegel Online

ausgestrahlt

robin wood

 

12.März 2011: Anti AKW- Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart!

 

In der Anti-Atom-Bewegung den Atomausstieg in die Hand nehmen – Kommt am 12. März zur Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und Stuttgart!

 

Nach dem schwarz-gelben Beschluss zur Laufzeitverlängerung kommt es jetzt erst recht darauf an, den Druck gegen die Atomkraft zu verstärken. Baden-Württemberg, wo Atomkraft besonders gefördert wird, ist 2011 ein erster Hebel: Wir machen jetzt Druck in den Ländern und an allen Standorten!
Attac unterstützt die Menschenkette am 12.3., die als bundesweite, nicht als regionale Aktion geplant ist.

Die EKU-AG ruft alle Attacies auf:

  • Mobilisiert bitte in Euren Städten für die Kette am 12.3.2011
  • Am 26.2. finden "Mini-Ketten" in den Fußgängerzonen statt, um die Sonderzüge voll zu bekommen - auch bei Euch?
  • Und bitte informiert über die Attac-Argumente gegen Atomkonzerne - für eine soziale, ökologische, demokratisch kontrollierte Energieversorgung.

Weiter Infos
zu Stuttgart: http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/menschenkette-2011.html 
zu den Mini-Ketten: http://www.campact.de/atom2/kette2/aktionstag

25 Jahre nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl ist der Ausstieg aus der Atomkraft dringender denn je. Atomkraft ist gefährlich und schlichtweg überflüssig. Eine Stromversorgung ausschließlich mit Erneuerbaren Energien ist in naher Zukunft möglich, das beweisen zahlreiche Studien.
Dennoch geht es in der Frage der Atomkraft nicht nur um eine technische Frage. Im Hintergrund steht ein Systemkonflikt zwischen der Stromversorgung durch wenige zentrale Großkraftwerke in der Hand von Konzernen oder einer Vielzahl von dezentralen aufeinander abgestimmten Anlagen, die gemeinwohlorientiert betrieben und demokratisch kontrolliert werden können.
Stromkonzerne stehen einer dezentralen Energieversorgung im Wege. Denn mit abgeschriebenen Atomkraftwerken lässt sich günstig Strom produzieren und an der Strombörse teuer verkaufen. Risiko und Folgekosten trägt die Allgemeinheit. Deshalb ist das ein wichtiges Attac-Thema

Und am 25.4. (Ostermontag), 25 Jahre nach Tschernobyl, wird es dezentrale, koordinierte Proteste vor den Atomanlagen und den Atommüll-Lagern geben.  

Eure Attac EKU-AG
Jens-Martin Rode und Eberhard Heise

http://www.attac-netzwerk.de/ag-eku
eku@attac.de

Anreise

 

Der Castor rollt wieder - diesmal nach Lubnim / Greifswald

Infos bei Ausgestrahlt:

http://www.ausgestrahlt.de/

und dem Castor-Ticker:

http://www.castorticker.de/

Tagesschau, 16.12.10, 17.22 Uhr:

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/ondemand100_id-video826472.html

heute-Nachrichten, 16.12.10, 19.00 Uhr:

 NDR Mecklenburg-Vorpommern, 16.12.10, 22.00 Uhr-

Castor-Zug erreicht Lubmin:

http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/lubmin363.html

 

Die Klage der französischen Aktivistinnen gegen Polizeigewalt wird niedergeschlagen

Liebe Freunde,

Heute sollen die französischen AktivistInnen der GANVA, die den
Castor-Zug blockiert haben, vor dem Gericht.
Drei sind schwer verletzt worden, und alle haben Beleidigungen von den
Polizisten erlitten. Deswegen hatten sie eine Klage wegen polizeilische
Gewalt erheben.

Heute erfahren wir, diese Klage ist gestern zu den Akten gelegt worden !
"Classement sans suite" !

Für das Anti-Atom-Netzwerk "Sortir du nucléaire" ist diese Entscheidung
unverschämt und unerträglich.
Wir erwarteten, vielleicht naiverweise, dass die Justiz unabhängig
handelt, nicht wie die französische Behörde und die französische
Bahngesellschaft (SNCF), die sich die Atomlobby gefügig gemacht haben.

Es ist kein Zufall, wenn die Klage der AktivistInnen am Vortag des
Prozess zu den Akten gelegt wird. Diese Entscheidung steht im
Zusammenhang mit der absichtlichen polizeilichen Gewalt, die nur gemeint
waren, Aktionen ziviler Ungehorsamkeit niederzuschlagen. Solche Aktionen
stören, indem sie den Mangel an Transparenz und die autoritäre Seiten
des Atomsystems betonen.
Jetzt wird es deutlich : die Atomlobby darf ganz straffrei handeln.

Wir protestieren gegen diese Entscheidung. Dagegen sollen alle
Rechtsmittel erforscht werden.

Mit atomfeindlichen Grüssen,

Charlotte Mijeon

Chargée de campagne / Relations extérieures
Réseau "Sortir du nucléaire"

www.sortirdunucleaire.org

Die Tage des Widerstands - Castor im November 2010

(Berliner und Hamburger Attacies bei der Straßenblockade, Fotos hier)

(und unten jede Menge Links zum Stöbern:)

 

So, das war’s. Wir sind alle wieder da, zu Hause, unter der warmen Dusche. Einige Stunden Schlaf nachgeholt. Der Schlafsack kommt zum Trocknen auf den Wäscheboden.

Das Ende eines großartig erfolgreichen Widerstand-Wochenendes im Wendland gegen den Castor-Transport 2010.

Natürlich ist er wieder durchgekommen, etwas anderes war auch nicht zu erwarten.

Aber es haben sich soviel Widerständlerinnen dagegen erhoben wie noch nie, Tausende haben wieder einmal ein Zeichen gesetzt, dass sie diese Atompolitik unserer Lobby-Regierung nicht mehr dulden wollen, gegen die Einlagerung des strahlenden Mülls in Gorleben, gegen die weitere Erkundung des Salzstockes, gegen ein Endlager im Wendland.

Zehntausende fanden sich auf der Eröffnungskundgebung in Dannenberg. Viele von  ihnen waren von weit her angereist, viele schafften es wegen des enormen Verkehrsaufkommens noch nicht einmal bis zur Kundgebung. Und bei vielen war der Zorn so groß, das sie überhaupt zum ersten Mal auf eine Kundgebung gegangen waren.

Und viele blieben. Die Schlafsäcke für die Camps waren schon auf die Rucksäcke geschnallt, oder die Zettel mit den Anschriften der Wendländer, die ein Bett zur Verfügung stellten, in den Taschen.

Viele Tausende beteiligten sich am Widerstand in den nächsten Tagen, soviel wie noch nie. Viele zum ersten Mal.

Die Aktionsformen waren vielfältig. Es wurde viel Widerstandsgeschichte geschrieben in diesen Tagen. Von den Schotterern, die unter massivem Polizeieinsatz Steine aus dem Gleisbett klaubten, von den Widersetzerinnen, die über viele Stunden, bis weit in die Nacht, ohne auf die kalte Nacht eingerichtet zu sein, sitzend auf den Gleisen ausharrten und viele Hundert zum Schluss lieber in den polizeilichen Gewahrsam gingen (ein etwas 6-stündiger Kessel bei -5 Grad unter freiem Himmel), als von ihrem Vorhaben abzulassen. Oder die Straßenblockiererinnen, die über ca. 40 Stunden auf der Zufahrtsstraße vor dem Atommüll-Lager aushielten und in ihren teilweise auch mal vereisten Schlafsäcken kampierten. Am dritten Tag morgens gegen 3.oo Uhr begann die stundenlange Räumung. da aus den anfänglichen ca. 1200 Besetzerinnen inzwischen um die 4000 geworden war, musste die Polizei alle 4000 Menschen von der Straße tragen. 

Und dann gab es natürlich die vielfältigen Widerstandsaktionen der Wendländerinnen, der Bauern und Bäuerinnen, der bäuerlichen Notgemeinschaft. Ohne sie würde es diesen Widerstand überhaupt nicht geben. Dort geht der Widerstand gegen das Endlager Gorleben und damit gegen die Castortransporte bereits in die vierte Generation. Zu nennen nur einige: die tagelange Treckerblockade und die an die Pyramide angeketteten Menschen, die vielen anderen Straßenblockaden, die nicht nur den Castor-Transport, sondern auch den Polizeiverkehr beeinträchtigten und störten und die Widerständlerinnen unterstützten, sei es mit Sandhaufen, einer 2ooo-köpfigen Ziegenherde, oder weitere Trecker. Die große Unterstützung der Wendländer, die Betten, Scheunen, Wiesen, und heißen Apfelsaft zur Verfügung stellten.

Auch Robin Wood und Greenpeace waren wieder vor Ort mit glänzenden Aktionen. Stichworte: von Kletteraktionen bis zu Bierlastern.

Insgesamt ein Riesenerfolg der Anti-Atom-Bewegung. Der Castor hatte noch nie so viele Probleme, noch nie so große Schwierigkeiten in seine Lagerhalle nach Gorleben zu kommen, noch so viel Verspätung. Natürlich sind so auch die Transportkosten weiter in die Höhe geschnellt, die selbstverständlich zu Lasten des Steuerzahlers gehen, und nicht von den Verursachern, den Atom-Konzernen, gezahlt werden.

Und nicht unerwähnt bleiben soll auch doch  der Einsatz der Polizei, der in unglaublich arbeitnehmerunfreundlichen Dienstzeiten endete, der nach Angaben der dortigen Kollegen bis zu durchgehend 36 Stunden unter miesesten Arbeitsbedingungen ging. Die Beamten, die am Ende zu sehen waren, konnten sich kaum noch auf den Beinen halten. Kein Wunder, wenn dort Überreaktionen möglich sind. Noch dazu, dass viele auch mal gern oder lieber auf der anderen Seite stehen, bzw. sitzen würden.

Und nicht zuletzt stehen für uns auch hier die Forderungen gegen die Atompolitik der Lobby-Regierung, gegen die Macht der riesigen Stromkonzerne, die ihre wirtschaftlichen Interessen mit ihrer Atom-und Kohlepolitik durchdrücken wollen, gegen die Interessen der Bevölkerung.

Für regenerative Energien und für eine demokratische Kontrolle der Energieproduktion.

 

Power to the People - Enteignet die Stromkonzerne

Atomkraftwerke abschalten

Wir kommen wieder, keine Frage

 

Fotos von der Kundgebung und dem ersten Tag der Sitzblockade:

http://www.grevesgarten.de/~joern/foto/10/Wendland/

 

und hier jede Menge Links zum Stöbern:

x-tausendmal quer

Bäuerliche Notgemeinschaft

Bündnis gegen den Castor 2010

campact

http://www.graswurzel.tv/

http://bewegung.taz.de/

http://de.indymedia.org/

http://castor.greenpeace.de/

http://www.robinwood.de/

 

 

 

Castor Alarm 2010

Es ist wieder soweit: Im Wendland gibt es den Castor-Alarm.

Zahlreiche Gruppen und Einzelpersonen bereiten sich darauf vor, vielfältige Aktionen sind geplant.

Kaum war es so brisant wie in diesem Jahr: Die Laufzeiten der Atomkraftwerke sollen verlängert werden, der Salzstock Gorleben wird wieder erkundet, ohne dass über Alternativen für besser geeignete Endlager nachgedacht wird. Nicht nur die Wendländer, wir alle sollen mal wieder vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

Nicht mit uns! Der Castor rollt wieder Anfang November und wir wollen dagegen protestieren - und mehr.

Am 5. November rollt der Castor in La Hague los und wird ab Sonntag im Wendland erwartet. Wann genau das sein wird ist noch nicht eindeutig vorherzusagen, da es diesmal an der gesamten Strecke zu Protestaktionen kommen wird.

Am Samstag, den 6. November findet die zentrale Demonstration in Dannenberg statt.

Wer mag, kann bleiben. Verschiedene Aktionen sind geplant, verschiedene Camps werden aufgebaut. 10.000e werden in diesem heißen Herbst im Wendland erwartet.

Es wird im Camp Gedelitz (X-tausendmal quer) ein Attac-Barrio geben. Wer dabei sein will, kann natürlich auch ohne Anmeldung kommen. Aber wenn ihr euch jetzt schon entschieden habt, wäre eine Rückmeldung wegen der übersichtleren Planung gut (aber kein Muss)

 

Wichtig: Gut vorbereiten und sich auf den Veranstaltungen im Vorfeld informieren!

Hier findet ihr die Wichtigsten Infos:

Aktionstrainings und Infoveranstaltungen

Alles Wichtige, auch Infos und Busse etc.:

Die Busse

Bündnis gegen den Castor 2010

x-tausendmal quer

Bäuerliche Notgemeinschaft

bundesweite Attac-AG "Energie-Klima-Umwelt"

Und noch was:

Bereits im Vorfeld vom Castor wird es am 23. Oktober einen bundesweiten Aktionstag gegen Atomtransporte geben:

Alle Infos hier

und hier

 

Erfolgreiche und nicht übersehbare Demo von 100 000 Atomkraftgegnern

September 2010 demonstrierten 100 000 Menschen gegen die geplante Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke, gegen die Lobbykanzlerin Merkel und für erneuerbare Energien.

Diese machtvolle Demonstration kann und darf nicht übersehen werden.

Die Menschen aller politischer Couleur wollen sich nicht mehr von der Atompolitik unserer Regierung verschaukeln lassen. Atomkraft ist gefährlich, im Umkreis der Kraftwerke erkranken überdurchschnittlich viele Kinder an Leukämie, Atomkraft ist nicht billiger als alternative Energien, Atomkraftwerke sind nicht terrorsicher, die  Entsorgung des Atommülls ist nicht geklärt und kann auch nicht geklärt werden, trotzdem wird das "Endlager" Gorleben weiter erkundet. Der nächste Castor-Transport wird Anfang November erwartet.

Wir fordern den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie, keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke, aber auch den sofortigen Stop aller geplanten und im Bau befindlichen Kohlekraftwerke. Wir fordern den beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien.

Enteignung der großen Energiekonzerne - Power to the People !

 

Unsere ÖKO-AG war bei der Demo dabei. eigene Fotos hier

Weitere Infos von ausgestrahlt

18.09.10, Atomkraft: Schluss jetzt! Großdemonstration und Umzingelung in Berlin

 

Gegen die Mehrheit der Bevölkerung hält die schwarz-gelbe Bundesregierung an ihren Atomplänen fest. Sie will die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern. Wir sagen: Schluss jetzt! Wir widersetzen uns dieser unverantwortlichen Atompolitik!

Wir dulden es nicht, weiter den Risiken von schweren Atomunfällen ausgesetzt zu sein. Dass die Atommüllberge weiter in die Höhe wachsen, für deren Lagerung es weltweit keine Lösung gibt. Dass der Weiterbetrieb der Atomreaktoren den Weg in eine klimaverträgliche Zukunft mit Erneuerbaren Energien verbaut. Wir haben es satt, mit dem Ausstieg auf den Sankt Nimmerleinstag vertröstet zu werden. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten – und zwar jetzt!

Die Attac EKU-AG ruft alle Attacies zur Teilnahme an der Demonstration auf: Kommt nach Berlin! Mobilisiert in Euren Gruppen, geht auf die Straße, informiert und organisiert Busse/Züge gemeinsam mit anderen Organisationen.

Der Aufruf zur Demo am 18.09. in Berlin

Weitere Infos und andere Aktionen über .ausgestrahlt

Mitfahrerbörse

!! Ab Hamburg wird es diesmal keinen Buskorso geben, sondern einen Sonderzug. !!(= ausgestrahlt)

Die Tickets für den Sonderzug kosten: 25 Euro (Sozialpreis), 35 Euro (Normalpreis), 40 Euro (Solidaritätspreis) und 10 Euro (Kinderpreis).

Verkaufsstellen in Hamburg:

SPD, Kreisbüro Eimsbüttel, Helene-Lange-Straße 1. Tel. 42328711
SPD, Kurt-Schumacher-Haus, Kurt-Schumacher-Allee 10. Tel. 2808480
GAL, Buchardstr. 21, 20095 Hamburg. Tel. 3992520
BUND, Lange Reihe 29, 1. OG, 20099 Hamburg. Tel. 6003870
LINKE, Kreuzweg 7, 20099 Hamburg. Tel. 3892164

Weitere Infos zum Sonderzug hier

Ein Riesenerfolg: 120 km Menschenkette vom AKW Krümmel bis zum AKW Brunsbüttel !!!

Bei strahlendem Sonnenschein, mit viel Engagement und guter Laune wurde die Menschenkette zur Super - Nova:

Über 120 000 Menschen, eine der größten Anti - AKW - Aktionen aller Zeiten, schlossen die Menschenkette vom AKW Krümmel, über Hamburg, bis zum AKW Brunsbüttel.

Wir danken euch allen, die ihr dabei wart. Nachbarn, Kinder, Eltern, Alte und Junge, politische Aktive, und allen, die wissen, das Strom eben doch nicht nur aus der Steckdose kommt.


Vor diesem Erfolg kann die Politik nicht die Augen verschließen. Wir sind gespannt auf die Reaktionen.

 

attac fordert:

Gegen jede Laufzeitverlängerung der AKWs

Abschaltung aller AKWs

Keine neuen Dreckschleuder - Kohlekraftwerke, nirgendwo, und erst recht nicht in Moorburg

Für erneuerbare Energien

Für Demokratisierung der Stromkonzerne und gegen jede Monopolisierung

Für ein ganz anderes Klima

 

Bleibt dabei, gebt nicht klein bei. Sie kommen nicht an uns vorbei.

 

Presselinks:

Wir Klimaretter:

http://www.wir-klimaretter.de/nachrichtensep/protest-nachrichten/5707-lueckenlos-ueber-120-kilometer?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Top I bei der tagesschau am 24. April:

http://www.tagesschau.de/inland/atomproteste106.html

Heute-Journal:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1029014/Menschenkette-gegen-Atomkraft

NDR:

http://www.ndr.de/nachrichten/dossiers/atomkraft/menschenkette102.html

und

http://www1.ndr.de/mediathek/index.html?media=hamj4942

Spiegel online:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,691054,00.html

MOPO:

http://www.mopo.de/2010/20100424/hamburg/panorama/120000_menschen_demonstrieren_gegen_atomkraft.html

Zeit:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-04/proteste-atomausstieg

Süddeutsche:

http://www.sueddeutsche.de/politik/287/509419/text/

 

120 km Ketten-re-Aktion am 24. April 2010 - vom AKW Krümmel bis zum AKW Brunsbüttel !

Am 24. April wird eine 120 km lange Menschenkette (vom AKW Krümmel, durch Hamburg, am AKW Brockdorf vorbei bis zum AKW Brunsbüttel) mittags um 14.30 Uhr stehen. Zig-Tausende von Menschen werden damit deutlich machen, dass sie gegen jede Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke und für Erneuerbare Energien eintreten.

Attac unterstützt und beteiligt sich an der Menschenkette.

Attac fordert:

*sofortiger Atomausstieg

*die Energiekonzerne sollen die wahren Kosten der Atomenergieerzeugung zahlen

*Konzernfreie und demokratisch kontrollierte Energieerzeugung 

*Ausstieg aus dem fossil-kapitalistischen Zeitalter: Ressourcen im Boden lassen! Schluss mit der staatlichen Subventionierung von Atom- und Kohlestrom

*Energiewende fortsetzen - Erneuerbare Energien konsequent und ungebremst ausbauen! Die Zukunft ist dezentral!

 

                                     Veranstaltungseinladung:

                                                 Atomkraft –
                                         Nicht schon wieder!


„Atomkraft – nein danke!“ – diese Forderung ist heute wichtiger denn je, reicht aber alleine nicht aus. Wir stellen das Thema in die größeren Zusammenhänge:

• Energiedemokratie
• Klimagerechtigkeit
• Wachstumskritik
• Bezüge zur Weltwirtschaftskrise
Gleichzeitig rufen wir auf:

• zum bundesweiten Tschernobyl-Aktions-Tag am 24. April 2010
• zur aktiven Teilnahme an der Menschenkette von Brunsbüttel nach
Krümmel am 24. April 2010 ab 13.30 Uhr

                                Referenten:

                                Alexis Passadakis (attac)

                               Jürgen Fahrenkrug (ausgestrahlt)


                         Am Donnerstag, 08. April 2010 um 19.00 Uhr
                       im Centro Sociale, Sternstraße 2 (U Feldstraße)

hier der pdf-flyer zur Einladung

 

50 000 auf der Anti-Atom-Demo in Berlin

Ein deutliches Zeichen für den alten und neuen Widerstand gegen die Atomreaktoren wurde auf der bundesweiten Demonstration in Berlin am 5. September 2009 gesetzt: Bei prima Wetter demonstrierten ca. 50 000 DemonstrantInnen aus der Bundesrepublik und mehr als 350 Trecker gegen die Atompolitik, gegen die Atomkraftwerke, gegen die erfolglosen und überaus gefährlichen Endlagerversuche, und nicht zuletzt auch gegen die Energiekonzerne.

Auch Hamburg war mit vielen Organisationen und über 10 Bussen dabei.

Wir fordern die endgültige Abschaltung der Reaktoren.

Die Atomlobby hofft nach der Wahl am 27. September auf eine Regierungskoalition, die ihren Forderungen entsprechen wird und die Laufzeiten der Atomkraftwerke wieder verlängern will. Das dürfen wir nicht zulassen. Prüft bei eurer Wahlentscheidung die entsprechenden politischen Konzepte.

attac fordert die Abschaltung der Reaktoren, keine Laufzeitverlängerung, keine neuen Kohlekraftwerke wie die gerade in Hamburg gebaute Dreckschleuder Moorburg, Ausbau der erneurerbaren Energien, Enteignung und Demokratisierung der Energiekonzerne.

weiterlesen:

attac - D:

http://www.attac.de/aktuell/neuigkeiten/detailansicht/datum/2009/09/06/mehr-als-50000-menschen-auf-anti-atom-demo/?no_cache=1&cHash=de60cb46c1

ausgestrahlt:

http://www.anti-atom-treck.de/

http://www.ausgestrahlt.de/

Im Dezember findet in Kopenhagen die UN-Klimakonferenz statt:

http://www.attac-netzwerk.de/hamburg/kampagnen/kopenhagen/

 

Große Anti-Atom-Demo am 5.9.2009 in Berlin

Die Tickets von Attac sind erhältlich im Buchladen Osterstraße,   Osterstraße 171., 20255 Hamburg
Tel.: 0157 - 72662275

Alle Verkaufsstellen für die Busfahrkarten zur Demo gibt es hier

 

Trotz der gefährlichen Pannen in Atomkraftwerken und wohlwissend, dass
Atomkraft den Ausbau der Erneuerbaren Energien behindert (1), bereitet die
Atomlobby den Ausstieg aus dem Atomausstieg nach der Bundestagswahl vor.
Es ist wichtig, mit einer kraftvollen Demonstration Druck dagegen zu machen.

Attac streitet für eine konzernfreie, sozialgerechte und ökologische Energieversorgung.
Deshalb unterstützen wir die Demo und fahren - zusammen mit anderen Gruppen und
Umweltorganisationen- nach Berlin.

 

Der Attac-Aufruf 

Mehr Infos unter:
http://www.attac-netzwerk.de/index.php?id=1755
http://www.anti-atom-treck.de
http://www.ausgestrahlt.de.
(1) http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/art122,2796318

 

Erfolglose Atommüll-Endlagersuche in Hamburg

Trotz dem massiven und engagierten Einsatz von campact, verschiedenen unterstützenden Organisationen (attac, noya, bund-jugend,naturfreunde,contrAtom,ippnww,u.a.) und ca. 300 HamburgerInnen ist es am Samstag, dem 29. August 2009 leider auch in Hamburg nicht gelungen, einen geeigneten Platz für ein atomares Endlager zu finden. Auch eine Probebohrung auf dem Hamburger Rathausmarkt brachte kein positives Ergebnis.

http://www.atomtour.de/atom2/tour09/hamburg

http://www.mopo.de/2009/20090830/hamburg/politik/atom_alarm_auf_der_moe.html

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,645686,00.html

you tube: http://www.youtube.com/watch?v=IJc3Lh4I18c

 

Sucht mit uns einen geeigneten Platz in Hamburg, um den Atommüll zu lagern!!!

Blockade des AKW Krümmel

Am 19. Juni 2009 hat das Sozialministerium in Kiel seine Genehmigung zum Wiederanfahren des AKW Krümmel gegeben. Der Wiederanfahrungsprozess wurde umgehend gestartet.

Seit dem 24. Juni läuft das "Leukämie-Kraftwerk" wieder unter voller Leistung.

Es ist Vattenfall dabei gleich, dass die Krebserkrankungen, besonders von Kindern, in der Nähe von AKW´s um ein vielfaches höher ist als im Landesdurchschnitt. Es ist Vattenfall gleich, dass wir mit dem Atommüll auf Zigtausendjahre unseren nachfolgenden Generationen ein unlösbares Problem mit großen Risiko hinterlassen. Und es ist Vattenfall gleich, dass Krümmel zu den alten AKW´s gehört, die sicherheitstechnisch völlig veraltet sind und heute als Neubau wohl keine Betriebsgenehmigung mehr erhalten würde.

Uns ist es nicht gleich. Wir wollen kein Krümmel, nicht hier und nicht anderswo. Wir fordern die Stilllegung aller Atomkraftwerke, keinen Neubau von Kohlekraftwerken, kein Moorbug-Kraftwerk.

Wir fordern den Ausbau der erneuerbaren Energien.

 

Informationen:

Ausgestrahlt:

http://www.ausgestrahlt.de/atom/home

ContrAtom:

http://www.contratom.de/index.php

Robin Wood:

http://www.robinwood.de/german/energie/akws/kruemmel.html

http://www.robinwood.de/

Greenpeace:

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atomkraftwerke/

Tschernobyl-Jahrestag:"Krümmel bleibt aus"

Anlässlich des Tschernobyl-Jahrestages ruft die Anti-Atom-Bewegung
für Sonntag, 26. April 2009,  zur Kundgebung und Aktionen vor dem
AKW Krümmel bei Hamburg auf. Motto: "Krümmel bleibt aus!"

Ab Hamburg-Bergedorf wird es eine Fahrraddemo nach Krümmel geben.
Sammeln in Bergedorf 12 Uhr / Abfahrt 12:30.  Gleiches ist für
Lüneburg in Planung.

Zeitgleich gibt es für den Süden eine Großkundgebung vor dem AKW
Neckarwestheim. In Münster (Westen) wird bereits am Samstag, 25.4. demonstiert.
Die Aktion in Krümmel wird also die zentrale Veranstaltung in
Norddeutschland sein.


 

http://www.contratom.de/news/special/tschernobyl.php

 

Presseerklärung der Bäuerlichen Notgemeinschaft Lüchow-Dannenberg

Wir sind wieder da

Die Protestaktionen gegen die Atommülltransporte im November 2008 zeigen: Der Widerstand ist enorm gewachsen.Bei der Auftaktdemonstration waren mehr als 16000 Menschen und mehr als 400 Traktoren auf der Straße. So viele wie seit Jahren nicht mehr. Und weitaus mehr Menschen als bei den letzten Atommülltransporten haben sich auf die Schienen gesetzt, Strassen blockiert oder mit Lebensmitteln, Schlafsäcken und Stroh die Protestierer unterstützt.

Das zeigt: Die Stimmungsmache der Atomlobby für die angeblich sichere und billige Atomenergie hat nicht verfangen. Da haben auch die steigenden Benzinpreise nicht geholfen. Zu deutlich haben die Vorgänge um die Atommüllager Morsleben und Asse gezeigt, dass ein verantwortlicher Umgang mit Atommüll anders aussieht als das, was die Bundesregierung will: Einfach den Salzstock Gorleben zum Endlager erklären. Gegen alle Bedenken und Einwände.

Wir fordern, die Suche nach einem Endlager neu zu beginnen. In einem offenen Verfahren müssen mehrere mögliche Endlagerstandorte miteinander verglichen werden, nach internationalen Standarts - und mit Beteiligung der Bevölkerung.

Vor allem fordern wir den schnellstmöglichen Atomausstieg, um die Produktion weiteren Atommülls zu beenden.

Wir stellen uns quer - mit unseren Traktoren!

Gorleben Blockaden 2008

Hier ist kleine Auswahl aktueller Informationes-Möglichkeiten aus dem Wendland:

http://www.castor.de/ticker/

http://de.indymedia.org/index.shtml

http://www.graswurzel.tv/castor2008

STOP - CASTOR! Demonstration 8. November 2008! Treffpunkt 13 Uhr in Gorleben.

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Busse zur Demo: http://www.castor.de/nix12/bus.html

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Während das Atom-Endlager Asse absäuft, sollen neue Castoren nach Gorleben rollen. Attac ruft auf zum Protest gegen den atomaren Wahnsinn. Kommt am 8. November ins Wendland!    

Die Atomkonzerne stoppen - Power to the people!    

Den Stromkonzernen den Stecker ziehen!

Kommt am 8. November ins Wendland, um Euch diesem Wahnsinn entgegenzusetzen!

 

Wir fordern:

* Kein Atommülltransport nach Gorleben!  

* Jetzt sofort ernst machen mit dem Atomausstieg!  

* Stromkonzerne enteignen, zerlegen und in viele kleine demokratisch    kontrollierbare Einheiten überführen.

*Wir rufen dazu auf, zu den Castor-Protesten ins Wendland zu fahren.

* Wenn die Konzernkritik der Globalisierungskritikerinnen und --kritiker mit der langjährigen Protesterfahrung der Anti-Atom-Bewegung zusammentrifft, können wir viel voneinander lernen und gemeinsam den Widerstand stark machen. Mehr Infos dazu auf den unten angegebenen Seiten der Stromkonzernkampagne, der Attac-Gruppe Wendland und des Castor-Widerstandes vor Ort.

*Eine andere Welt ist möglich. Ohne Atomkraftwerke und ohne Stromkonzerne. Power to the people!*

weiterlesen

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weiterlesen:

http://www.castor.de/nix12/index.html
http://www.attac.de/?id=394&tx_ttnews[tt_news]=2254
http://www.attac.de/aktuell/stromkonzernkampagne/
http://www.attac.de/aktuell/stromkonzernkampagne/gruppen-vor-ort/wendland/

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X-tausenmal quer: (Veranstaltungen und Aktionstrainings) 

http://x1000hamburg.de/

http://www.x-tausendmalquer.de/

Neuigkeiten

18.05.

Samstag 19.5. ab 12 Uhr: Demonstration in Frankfurt http://www.european-resistance.org/actiondays/demobild Das Verbot der Demonstration wurde aufgehoben! Die Klage der Stadt wurde in Kassel abgewiesen.  Die TeilnehmerInnen sammeln sich bis 12.00 Uhr auf dem Baseler Platz  16.30h Abschlusskundgebung - Taunusanlage/Taunustor/Neckarstraße  (Anhang: Weitere aktuelle Entwicklungen, Lohnende Links zur Berichterstattung, Videos, etc, wird weiterhin aktualisiert)

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18.05. Frankfurt Blockupy: Polizei setzt Demonstrationsfreiheit in Frankfurt außer Kraft (Pressemitteilung des Ermittlungsausschuss Frankfurt, 17.05.2012)
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14.05. Keine Zukunft für Nazis - Jugendbündnis - Aktionen gegen den "Tag der deutschen Zukunft" der NPD am 2.6.
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