Hamburg

Unser Selbstverständnis - Was wir wollen

 

Wir bearbeiten den Zusammenhang zwischen Ökologie und neoliberaler Globalisierung. Dabei verstehen wir uns als Teil von ATTAC ebenso wie als Teil der Umweltbewegung. Wir sind der Überzeugung, dass der Globalisierungsprozess grundlegend verändert werden muss, um die gravierenden lokalen und globalen Umweltprobleme zu lösen. Wir wollen aktiv dazu beitragen, die Verantwortlichen zu einer Handlungsumkehr zu bringen. Die bisherigen Erfolge der globalisierungskritischen Bewegung bestätigen uns: Eine andere Welt ist möglich! 

 


Wer ist verantwortlich?
Jeder Mensch trägt persönliche Verantwortung und kann sich im Rahmen seines Handlungsspielraums mehr oder minder umweltbewusst verhalten. Hauptsächlich verantwortlich für die gravierenden Umweltprobleme sind jedoch die Vertreter der neoliberalen Wirtschaftspolitik. Sie propagieren unbegrenztes, materielles Wachstum, blockieren mit ihrer Lobbyarbeit wichtige Umweltschutzvorhaben und betreiben einen kurzsichtigen Raubbau an natürlichen Ressourcen. Transnationale Konzerne und die großen Akteure der Finanzmärkte nutzen für ihr einseitiges Ziel kurzfristiger Gewinne WTO, IWF und nationale Regierungen, um eine nachhaltige Umweltpolitik zu verhindern.


Bildung und Aktion
attac versteht sich als Bildungs- und Aktionsbewegung. Wir bilden uns intern weiter, tragen die Umweltthematik in attac-Hamburg und die Kritik am neoliberalen Wirtschaften in die Umweltbewegung hinein. Gleichzeitig wenden wir in Aktionen unser Wissen an, tragen es nach außen, geben Anstöße und lenken öffentliche Aufmerksamkeit auf die Zusammenhänge von Ökologie und Globalisierung.

 

 

 

Vernetzung
Finanzmärkte und transnationale Konzerne haben eine derartige Machtfülle erreicht, dass sie nur durch gemeinsame, weltumspannende Aufklärung und Aktionen verschiedener sozialer Bewegungen zur Umkehr gebracht werden können. Als Teil des attac-Netzwerkes möchten wir, die Umweltbewegten in Hamburg mit anderen sozialen Bewegungen zusammenzubringen, gemeinsame Aktionen initiieren oder uns an ihnen zu beteiligen. Gleichzeitig wollen wir über den lokalen Rahmen hinaus der Verknüpfung von Wirtschafts- und Umweltpolitik nachgehen. Dazu gehört es auch, bei lokalen oder bundesweiten Kampagnen wie z.B. zu den GATS-Verhandlungen mitzuarbeiten.

 

Offenheit und ehrenamtliches Arbeiten
Wir sind alle ehrenamtlich tätig, und unser Engagement basiert auf Freiwilligkeit und soll Spaß machen. Es besteht daher keine fest zementierte Struktur, sondern jede/r übernimmt nach Lust und Fähigkeit inhaltlich wie zeitlich überschaubare Aufgaben. Statt "Man müsste mal" gilt bei uns die Devise "Ich übernehme das". Wir sind offen für alle und alles, was sich mit unseren Grundideen verträgt. Für Organisatorisches (Web-Auftritt, Email-verteiler, Raum, Ankündigung, Geld ...) haben wir ein paar Spielregeln entwickelt, um arbeitsfähig zu sein.

 

 

 

Unsere Arbeitsgruppe trifft sich regelmäßig an jedem 2. und 4. Montag im Monat um 19.00 Uhr. (Feiertage ausgenommen.)

Zur Zeit treffen wir uns in dem Gruppenraum des Wohnprojektes in der Saarlandstraße, Am Eisenwerk 11. (Nähe U-Bahn-Saarlandstraße).

Wir freuen uns über jede(n) Interessierte(n) oder Neugierige(n), die dazu kommen möchte.

Unsere ÖKO-AG ist per Email zu erreichen:

attac-hbg-oekoAG[at]gmx.de<//font>

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